Warum sich auch viele junge Menschen zum Islam hingezogen fühlen

Die Wertentleerung der westlichen Gesellschaften macht die rigide islamische Welt für einen Teil der jungen Menschen attraktiv.



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alle Kommentare

  1. Hausfrau

    Ich sehe bei vielen Menschen eine große Sehnsucht nach Sinn und Spiritualität. Und diese sieht anders aus, als man sie oft mit klassischer (katholischer und evangelischer) Kirche verbindet.

    Neben den christlichen Freikirchen erfüllt (nur) augenscheinlich auch der Islam diesen Wunsch. Manchmal erfolgt dann später die Ernüchterung, aber vom Islam wieder loszukommen ist sehr mühsam und gefährlich. Der Artikelschreiberin ist es aber gelungen.

    Die (ehemaligen) christlichen Großkirchen sind dringend aufgefordert, mit neuen Versionen und Visionen auf die Menschen zuzugehen, denn derzeit haben die Mohammedaner trotz vieler Schwächen mittelfristig ein besseres "Marketing".



  2. Postdirektor

    @Leodorn

    Wie wahr!
    Danke!



  3. Leodorn

    Zwischen Skylla und Charybdis

    Die angeblich heile islamische (Religions- und Kultur)Welt, mittlerweile im Westen gelandet, ist auch der Grund, weshalb sich unsere Kirchen den Islam als heiligen Partner vorstellen. Sie wollen und lieben diese Vorstellung und blenden alles aus, was dem Wunschbild widerspricht. Voran die Unfreiheit der islamischen Frauen, um von den anderen patriarchalischen und antisemitischen Vor-Urteilen in der islamischen Kultur zu schweigen. (Am „gründlichsten“ wie immer in Deutschland.)

    Man tanzt den Multikulti-Tanz, um alle anderen Differenzen zu vergessen. Daher verbandeln sich auch Linke und Christen, um einer „globalen“ Neu-Missionierung Europas, die als „neu-christliche“ (der „Welt-Kirche“) möglich sein soll, das Wort zu reden. Und mitten in dieser unlösbaren Problemzone steigert die westliche Welt ihren Pluralismus und Single-Individualismus nochmals ins totalitär Grenzenlose:

    Wer jetzt nicht „divers“ denkt und agiert, bleibt hinter dem Zug der Zeit zurück. Nun werden Kirchen und Säkulare nochmals gespalten, pluralisiert und individualisiert. Und das ganze Prozedere ereignet sich nicht mehr in der verflossenen vor-digitalen Kultur! - Die künftige Ernüchterung wird groß sein. Auch der erwartbare Krieg gegen Israel wird ein Augenöffner sein und einen ultimativen Fahneneid erzwingen.
    LD







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