Wiener Tagebuch: Zeichen statt Taten

Sonntagspaziergang vor dem großen Lockdown. Ich schlendere an diesem herbstlichen Nachmittag durch den ersten Bezirk. Dass hier vor wenigen Tagen ein Islamist zur Bluttat geschritten ist, geht mir erst durch den Kopf, als ich am Schwedenplatz ein wahres Meer an Grabkerzen und anderen Lichtern sehe. Hunderte oder gar Tausende wollten hier offenbar ein Zeichen setzen. Das ist heutzutage sehr beliebt und modern. Vor allem, weil Zeichen bequemer als Taten sind. Zeichen setzen bringt soziales Prestige, ohne Risiko und großen Aufwand.

Deshalb werden in unserer politisch korrekten Gesellschaft laufend Zeichen gesetzt, gegen Klima, Corona, Rassismus, Terrorismus, Antisemitismus, Rechts etc. Weil nach einem islamistischen Terroranschlag in unserer postheroischen Gesellschaft Trauer neben Bestürzung die einzig akzeptierte Reaktion ist, setzen eben Tausende Wiener ein Zeichen der Trauer am Schwedenplatz.

Alles andere würde ohnehin sofort entfernt werden. Wenn man zum Beispiel Gewalt verherrlichende oder vor Hass triefende Koransuren aufgehängt hätte. Oder etwas anderes, das auf die Ursachen und Hintergründe solcher Taten hinweisen würde.

Trauer als exklusive Reaktion ist hingegen ausdrücklich erwünscht, zumal sie politisch unbedenklich und mehr oder weniger folgenlos ist. Darüber freuen sich die Grünen und radikale Muslime gleichermaßen.

Andere, ganz natürliche Reaktionen auf ein solches Blutbad, wie Zorn, Wut oder Hass, sind zum Teil sogar gesetzlich verboten. Wer Islamisten hasst, und das auch noch öffentlich kundtut, begeht mittlerweile ein Verbrechen und wird, wenn er Pech hat, länger eingesperrt als ein mordender Islamist. Eine geistig verwirrte Hausfrau aus der Steiermark musste für zwölf Jahre hinter Gitter, weil sie u.a. einen Brief nach Moskau geschickt hatte, in dem sie Präsident Putin aufforderte, in Österreich einzumarschieren. Anderseits dürfen verhinderte oder ehemalige IS-Schlächter in Österreich frei herumlaufen. Aber die Justiz trifft keine Schuld, wie uns linke Medien und Experten versichern.

Ich spaziere die Rotenturmstraße hinauf bis zum Stephansdom. Auch hier haben Menschen Zeichen gesetzt und weiße – man ist kultursensibel – Bänder an die vergitterten Tore gebunden. Darauf steht unter anderem: "Liebe ist stärker als Hass". Was soll das eigentlich bedeuten? Wenn ich radikale Muslime ganz fest liebhabe, dann bin ich stärker als sie oder plötzlich immun gegen Macheten oder Projektile?

Sich nicht spalten lassen, zusammenhalten, zusammenstehen. Auch das sind neben dem Setzen von Zeichen staatlich erwünschte Reaktionen. Das sagen alle korrekten Politiker von Van der Bellen abwärts bis zum SPÖ-Gemeinderat aus Favoriten nach einem solchen Terroranschlag. Man müsse jetzt zusammenstehen. Das steht auch auf vielen Bändern. Die Bürger haben das brav verinnerlicht.

Auch Schafe verhalten sich so, wenn der Wolf kommt. Sie rücken enger zusammen. Das verringert zwar nicht die Gefahr, erhöht aber das subjektive Sicherheitsempfinden des einzelnen Schafes. Dem Wolf kann es egal sein. Er freut sich über leichte Beute. Wehrhafte Tiere, wie große Bachen oder Keiler, mag er hingegen gar nicht. Wir Österreicher signalisieren jedenfalls deutlich, dass wir Schafe sind.

Man setzt Zeichen der Unterwerfung, lenkt von den Ursachen des islamistischen Terrors in Europa ab, konzentriert sich auf Nebenaspekte wie biographische Details des Attentäters, betreibt Symbolpolitik oder versucht die Tat für seine eigenen Zwecke zu instrumentalisieren. Die Grünen nutzen den islamistischen Terror, um noch strengere Gesetze gegen rechts, sprich gegen politisch Andersdenkende auf den Weg zu bringen, gemeinsam mit der ÖVP bauen sie außerdem den Überwachungsstaat weiter aus.

Warum nun auch in Österreich der Dschihad ausgebrochen ist, das wird – so gut es geht – verdrängt. Schließlich sitzen die eifrigsten Förderer der unkontrollierten Masseneinwanderung und damit der Islamisierung des Landes selbst in der Regierung und in den meisten Redaktionen.

Deshalb ist das Setzen belangloser Zeichen so wichtig. Damit vermeiden es die Gutmenschen in Politik, Medien, Kirchen, Kultur und Wissenschaft, sich mit ihrer Rolle in und ihrem Anteil an diesem Glaubenskrieg auf europäischem Boden kritisch auseinandersetzen zu müssen.

Außerdem ist Zeichensetzen ein linker Volkssport. Man schwänzt die Schule, um das Klima zu retten, feiert schrille Bälle gegen AIDS, hält laute Paraden für Toleranz ab, marschiert für soziale Gerechtigkeit etc. Nachdem sich der islamistischer Terror nicht mehr unter den Teppich kehren lässt, ist die Linke dazu übergegangen, jeden blutigen Anschlag als ein Event politisch, medial und zivilgesellschaftlich zu vermarkten. Schließlich gilt es – wie wir seit Gramsci wissen –, die Deutungshoheit über Krisen und krisenhaften Ereignissen zu erringen.

Man erinnere sich etwa an den Je-suis-Charlie-Hype. Natürlich wollte niemand, der das postete, tatsächlich ein von Islamisten bedrohter kritischer Künstler sein. Aber die Pose bzw. die kollektive Vorstellung, mutig zu sein, ist für viele die das nicht sind, attraktiv. Solange sie ungefährlich und ohne Konsequenzen ist. Man setzt ein Zeichen, tut so als ob.

Der Terror und seine Ursachen treten dabei in den Hintergrund, viel wichtiger sind die Medien- und Online-Rituale, die eigene Phantasie, die pathetischen Phrasen. Wir leben schließlich in einer Medienwelt, in der die reale Außenwelt nur gefiltert, aufbereitet und selektiv wahrgenommen wird. Deshalb waren viele Menschen tatsächlich völlig überrascht, dass auch in Österreich Islamisten tödliche Attentate verüben können.

Den ersten großen islamistischen Anschlag mit drei Toten und 36 Verletzten 2015 in Graz konnte das politmediale Establishment den Bürgern noch als Amokfahrt eines geistig Verwirrten andrehen. Dabei müsste jedem Österreicher längst klar sein, der zumindest ab und zu seinen Kopf aus der linken Echokammer streckt und dessen Hausverstand noch nicht völlig vom politisch korrekten Meinungsbrei verklebt worden ist, dass sich in Österreich so wie Deutschland oder Frankreich der politische Islam längst etabliert hat und sein Umfeld an Sympathisanten und Mitläufern stetig größer wird. Der Anschlag in Wien war weder der erste noch der letzte.

Ein deprimierender Spaziergang. Nur mit Trauer, Zeichen setzen, Kopf-in-den-Sand-Strategien, Stammbuchsprüchen, Nebelgranaten, gespielter Courage und Symbolpolitik werden wir den Kampf gegen den politischen Islam nicht gewinnen. Im Gegenteil. Man signalisiert damit nur Kapitulation und Unterwerfung. Das wiederum ist eine Einladung an die Gotteskrieger, weiterzumachen.

Werner Reichel ist Autor und Journalist. Er hat zuletzt das Buch "Europa 2030 – Wie wir in zehn Jahren leben" bei Frank&Frei herausgegeben.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    24. November 2020 09:09

    Wo denken Sie hin Herr Reichel?
    Trauern, Zorn und/oder Wut sind sowas von räächzz und nazi.

    Außer diese Emotionen kommen von der richtigen Seite, dann dürfen wir auch den Haß jener haben, die berechtigt zivilgesellschaftlich empört sind.

    Strolzens Brief an den Mörder zeigt uns, wie man mit derart bösen Gefühlen umgeht:

    https://www.story.one/de/u/matthias-strolz-73b9cf8e/meinen-hass

    auch hier im Blog wurde darüber geschrieben:

    https://www.andreas-unterberger.at/2020/11/matthias-strolz-zerfliet-vor-mitleid-mit-dem-terroristen/

    und die Schwester der Ermordeten ruft dazu auf, jetzt bitte nicht zornig zu werden oder gar Haß in sich aufkommen zu lassen:

    "... Sie hätte ihn sicher ziemlich forsch angesprochen und gesagt: 'Hör sofort auf mit dem Scheiß, das ist doch Blödsinn. Leg die Waffen weg und setz dich her zu mir. Erzähl mir, was dich so wütend macht.' Und ich weiß, sie hätte so lange mit ihm geredet, diskutiert und gestritten, bis er gesehen hätte, es gibt viele Wege für ihn und nicht nur diesen einen", heißt es in dem Nachruf: "Aber niemals hätte sie gesagt 'Schleich di, Oaschloch'"... "

    Weil "schleich die Oaschloch" ist ja nun wirklich das Allerletzte, gell? In solchem Gutmenschdasein hat man immer ganz liebreizend zu sein, auch wenn die Schwester ermordet wurde - man muß den Ärmsten verstehen, vielleicht hat er sich unverstanden gefühlt....
    ja und Ausgrenzung, Haß, und Nulltoleranz sind doch keine Lösung..

    ich bin der Meinung, daß das gesetzte Zeichen NULLTOLERANZ sein muß.
    Nulltoleranz, die zu solch entfesselter Gewalt, solchem Terror und unbändigen Haß auf alles Christliche die einzig verständliche Sprache für derlei Klientel ist!
    Auch wenn der, dessen Name nicht lang ist, meint, der Islam gehöre zu Österreich - das ist SEINE Meinung, die keinesfalls die des gesamten restlichen Landes wiederspiegelt!

    Aber wir sind ja schon so geübt im "Haltung zeigen" in "Tol(l)eranz und Antirassimus", daß man meinen könnte, das Stockholm-Syndrom breitet sich zur Pandemie aus....

    https://www.oe24.at/oesterreich/chronik/wien/attentat-in-wien-schwester-des-terror-opfers-mit-emotionalem-nachruf/453142908

  2. Ausgezeichneter KommentatorIngrid Bittner
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    24. November 2020 14:48

    Also nach meiner Erinnerung waren es 4 Tote in Graz, der vierte ist nicht sofort, sondern nach einigen Wochen im Krankenhaus gestorben. So einem VErbrecher darf man nicht die Zahl der Getöteten auch noch herunterschreiben.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorriri
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    24. November 2020 16:41

    Wie bekannt, Österreich ist kein souveräner Staat mehr.
    Wenn in den Nachrichten verlautbart wird, der Attentäter ist Österreicher, dann weiß man, es ist ein hier Wohnhafter. So auch in Graz, wo berichtet wurde, der Täter ist Steirer. Wer kann soviel Macht über die Exekutive ausüben, derartige Falschmeldungen ständig auszugeben.
    Schon 2015 wurde vom BVT Druck ausgeübt, auf Wunsch vom Mossad, einem syrischen Kriegsverbrecher Asyl zu gewähren.
    Dieser hat sich bis 2018 völlig unbehelligt in Österreich aufgehalten, unter dem Schutz vom BVT.
    Damals war Frau Mikl-Leitner Innenminister. Laut Herrn Nehammer war das BVT die angesehene und auch international gepriesene Geheimdienstorganisation. Bis Kickl kam.
    Was denkt sich ein Mensch, der das alles zulässt, den Islam fördert und keine Taten dagegen setzt, und dann in Trauermiene vor einem Kranz niederkniet und sorgsam die Trauerschleife berührt. Was für ein Schauspieler, was für ein Hohn gegenüber den Opfern.
    Hinter den Tapetentüren der Parteien stinkt es gewaltig.

  4. Ausgezeichneter KommentatorBürgermeister
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    24. November 2020 09:03

    Was soll denn der politische Islam sein? Ein Kunstwort, das etwas beschreibt dass es gar nicht gibt? Als nächstes kommt noch der "liebevolle Massenmörder" oder gar der "alles abschlachtende Menschenfreund".

    Es gab in der jüngeren Geschichte eine Zeitspanne in der sich das Großkapital mit bolschewistischen Blutsäufern verbündete. Seite an Seite kämpfte man gegen den gemeinsamen Feind und nie zuvor und nie danach haben beide Seiten derart von einem Krieg profitiert. Dieser Krieg machte die eine Seite unverschämt reich und stabilisierte die Blutsäufer auf Jahrzehnte. Beide wurden nicht durch Arbeit reich, sondern durch Raub und Tod.

    Und dahin sind wir unterwegs, interessanterweise auch im imperialen Kernland selbst. Die weiße Mehrheit wurde von ihrer eigenen Elite zur Plünderung durch eine radikale Minderheit freigegeben. Eine Minderheit die seit Generationen alle nur möglichen Privilegien genießt ohne diese je umsetzen zu können. Aber wie heißt es so schön: Schuld sind immer die anderen. Die Privilegienverleihung bewahrte die Mehrheit nicht vor ihrer Vernichtung, im Gegenteil, sie macht nur Appetit auf mehr.

    Das findet in identischer Form auch in Deutschland und ganz Westeuropa statt. Man unterdrückt und plündert keine Minderheiten aus, die geben zu wenig her, der Appetit und die Machtgier sind unbegrenzt.

    Die "Gotteskrieger" sind lediglich ein Werkzeug, das Problem ist immer der Kopf der dahinter steht. Das Problem ist die aktuelle politisch-mediale Kaste.

  5. Ausgezeichneter KommentatorJohn
    5x Ausgezeichneter Kommentar
  6. Ausgezeichneter KommentatorSchani
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    24. November 2020 12:05

    Wie recht Sie doch haben - Sie sprechen mir mit jedem Wort aus der Seele!

  7. Ausgezeichneter KommentatorLivingstone
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    25. November 2020 23:31

    Ich halte dies für einen extrem guten und extrem wichtigen Kommentar. Danke dafür.

    Kleine Notiz am Rande: Gestern habe ich eine erfreuliche Anonymverfügung bekommen. Am nächsten Tag nach dem Anschlag bin ich am Weg in mein Buero am Stubenring genau beim Anschlagsort am Zebrastreifen zum Stehen gekommen. Weil noch immer die Hölle los war. Ergebnis: EUR 75 Strafe. Die Herren und Damen von der LPD Wien sind zwar vollkommen unfähig, Terroranschläge zu verhindern oder uns zu schützen, aber Unternehmer und Steuerzahler und Arbeitgeber für 15 Leute schikanieren, das können sie. Das können sie sehr, sehr gut.


alle Kommentare

  1. Alexander Huss
    28. November 2020 18:09

    Der Begriff "politischer Islam" ist nur eine Nebelgranate, die suggeriert, dass es auch einen rein "religiösen Islam" gebe. Den gibt es selbstverständlich nicht.

    "Es gibt nur einen Islam", stellte Recep Erdogan vor einigen Jahren fest. Wenigstens einmal hat er die Wahrheit gesagt.

    Der Islam ist von sich aus politisch. Mohammed ging es nicht darum, eine neue Religion zu stiften. Er wollte mit dem Koran eine Art Regelwerk für die nomadisierenden Stämme der arabischen Halbinsel schaffen. Dieses Regelwerk würde es ihm dann ermöglichen, die Herrschaft zu übernehmen.

    Das war auch letztlich der Fall.

    Im 7. Jahrhundert brauchte man eine übergeordnete, religiöse Instanz, um mit solchen Ideen durchzukommen.

    Die religiöse Verbrämung dieser politischen Kategorie zeigt sich ja darin, dass auf einfache Regeln wie fünf Mal am Tag beten, Almosen geben und an Allah zu glauben gesetzt wird. Der Ramadan und die Pilgerfahrt nach Mekka kamen später dazu. Wobei nicht alle Moslems nach Mekka fahren dürfen: Aleviten werden ausgesperrt.

    Die politisch organisierten Moslems wissen um diese Doppelbödigkeit und verstehen es meisterhaft, unwissenden Nichtmoslems die Hucke vollzulügen. Man braucht sich nur die rhetorischen Eiertänze eines Ümit Vural, Präsident der IGGiÖ, anzuhören.

  2. Franz77
    26. November 2020 21:10

    Danke Werner Reichel!

    Es gibt nur ein Mittel gegen die Korona-Reaktoren: Geld weg. Dann sind sofort die watschelnden Kinderfabriken weg. Samt Bartisten. Problem gelöst. Ganz sanft.

  3. Livingstone
    25. November 2020 23:31

    Ich halte dies für einen extrem guten und extrem wichtigen Kommentar. Danke dafür.

    Kleine Notiz am Rande: Gestern habe ich eine erfreuliche Anonymverfügung bekommen. Am nächsten Tag nach dem Anschlag bin ich am Weg in mein Buero am Stubenring genau beim Anschlagsort am Zebrastreifen zum Stehen gekommen. Weil noch immer die Hölle los war. Ergebnis: EUR 75 Strafe. Die Herren und Damen von der LPD Wien sind zwar vollkommen unfähig, Terroranschläge zu verhindern oder uns zu schützen, aber Unternehmer und Steuerzahler und Arbeitgeber für 15 Leute schikanieren, das können sie. Das können sie sehr, sehr gut.

  4. riri
    24. November 2020 16:41

    Wie bekannt, Österreich ist kein souveräner Staat mehr.
    Wenn in den Nachrichten verlautbart wird, der Attentäter ist Österreicher, dann weiß man, es ist ein hier Wohnhafter. So auch in Graz, wo berichtet wurde, der Täter ist Steirer. Wer kann soviel Macht über die Exekutive ausüben, derartige Falschmeldungen ständig auszugeben.
    Schon 2015 wurde vom BVT Druck ausgeübt, auf Wunsch vom Mossad, einem syrischen Kriegsverbrecher Asyl zu gewähren.
    Dieser hat sich bis 2018 völlig unbehelligt in Österreich aufgehalten, unter dem Schutz vom BVT.
    Damals war Frau Mikl-Leitner Innenminister. Laut Herrn Nehammer war das BVT die angesehene und auch international gepriesene Geheimdienstorganisation. Bis Kickl kam.
    Was denkt sich ein Mensch, der das alles zulässt, den Islam fördert und keine Taten dagegen setzt, und dann in Trauermiene vor einem Kranz niederkniet und sorgsam die Trauerschleife berührt. Was für ein Schauspieler, was für ein Hohn gegenüber den Opfern.
    Hinter den Tapetentüren der Parteien stinkt es gewaltig.

  5. Ingrid Bittner
    24. November 2020 14:48

    Also nach meiner Erinnerung waren es 4 Tote in Graz, der vierte ist nicht sofort, sondern nach einigen Wochen im Krankenhaus gestorben. So einem VErbrecher darf man nicht die Zahl der Getöteten auch noch herunterschreiben.

  6. Schani
    24. November 2020 12:05

    Wie recht Sie doch haben - Sie sprechen mir mit jedem Wort aus der Seele!

  7. John
    24. November 2020 10:25

    Danke, großartiger Artikel!

  8. glockenblumen
    24. November 2020 09:09

    Wo denken Sie hin Herr Reichel?
    Trauern, Zorn und/oder Wut sind sowas von räächzz und nazi.

    Außer diese Emotionen kommen von der richtigen Seite, dann dürfen wir auch den Haß jener haben, die berechtigt zivilgesellschaftlich empört sind.

    Strolzens Brief an den Mörder zeigt uns, wie man mit derart bösen Gefühlen umgeht:

    https://www.story.one/de/u/matthias-strolz-73b9cf8e/meinen-hass

    auch hier im Blog wurde darüber geschrieben:

    https://www.andreas-unterberger.at/2020/11/matthias-strolz-zerfliet-vor-mitleid-mit-dem-terroristen/

    und die Schwester der Ermordeten ruft dazu auf, jetzt bitte nicht zornig zu werden oder gar Haß in sich aufkommen zu lassen:

    "... Sie hätte ihn sicher ziemlich forsch angesprochen und gesagt: 'Hör sofort auf mit dem Scheiß, das ist doch Blödsinn. Leg die Waffen weg und setz dich her zu mir. Erzähl mir, was dich so wütend macht.' Und ich weiß, sie hätte so lange mit ihm geredet, diskutiert und gestritten, bis er gesehen hätte, es gibt viele Wege für ihn und nicht nur diesen einen", heißt es in dem Nachruf: "Aber niemals hätte sie gesagt 'Schleich di, Oaschloch'"... "

    Weil "schleich die Oaschloch" ist ja nun wirklich das Allerletzte, gell? In solchem Gutmenschdasein hat man immer ganz liebreizend zu sein, auch wenn die Schwester ermordet wurde - man muß den Ärmsten verstehen, vielleicht hat er sich unverstanden gefühlt....
    ja und Ausgrenzung, Haß, und Nulltoleranz sind doch keine Lösung..

    ich bin der Meinung, daß das gesetzte Zeichen NULLTOLERANZ sein muß.
    Nulltoleranz, die zu solch entfesselter Gewalt, solchem Terror und unbändigen Haß auf alles Christliche die einzig verständliche Sprache für derlei Klientel ist!
    Auch wenn der, dessen Name nicht lang ist, meint, der Islam gehöre zu Österreich - das ist SEINE Meinung, die keinesfalls die des gesamten restlichen Landes wiederspiegelt!

    Aber wir sind ja schon so geübt im "Haltung zeigen" in "Tol(l)eranz und Antirassimus", daß man meinen könnte, das Stockholm-Syndrom breitet sich zur Pandemie aus....

    https://www.oe24.at/oesterreich/chronik/wien/attentat-in-wien-schwester-des-terror-opfers-mit-emotionalem-nachruf/453142908

  9. Bürgermeister
    24. November 2020 09:03

    Was soll denn der politische Islam sein? Ein Kunstwort, das etwas beschreibt dass es gar nicht gibt? Als nächstes kommt noch der "liebevolle Massenmörder" oder gar der "alles abschlachtende Menschenfreund".

    Es gab in der jüngeren Geschichte eine Zeitspanne in der sich das Großkapital mit bolschewistischen Blutsäufern verbündete. Seite an Seite kämpfte man gegen den gemeinsamen Feind und nie zuvor und nie danach haben beide Seiten derart von einem Krieg profitiert. Dieser Krieg machte die eine Seite unverschämt reich und stabilisierte die Blutsäufer auf Jahrzehnte. Beide wurden nicht durch Arbeit reich, sondern durch Raub und Tod.

    Und dahin sind wir unterwegs, interessanterweise auch im imperialen Kernland selbst. Die weiße Mehrheit wurde von ihrer eigenen Elite zur Plünderung durch eine radikale Minderheit freigegeben. Eine Minderheit die seit Generationen alle nur möglichen Privilegien genießt ohne diese je umsetzen zu können. Aber wie heißt es so schön: Schuld sind immer die anderen. Die Privilegienverleihung bewahrte die Mehrheit nicht vor ihrer Vernichtung, im Gegenteil, sie macht nur Appetit auf mehr.

    Das findet in identischer Form auch in Deutschland und ganz Westeuropa statt. Man unterdrückt und plündert keine Minderheiten aus, die geben zu wenig her, der Appetit und die Machtgier sind unbegrenzt.

    Die "Gotteskrieger" sind lediglich ein Werkzeug, das Problem ist immer der Kopf der dahinter steht. Das Problem ist die aktuelle politisch-mediale Kaste.

    • Konfrater
      25. November 2020 02:45

      Da sind sie ja beinahe auf der Linie von Anneliese Rohrer, die vor eineinhalb Wochen in einem ihrer Rohrer-Krepierer in der "Presse" erläutert hat, dass es gar keinen "politischen Islam" gäbe, weil ja eh alles irgendwie politisch ist. Und da - wie uns die Genderer doch stets erklären - Worte Realität erzeugen, gibt es dementsprechend auch keine politischen Probleme mit dem Islam. Problem gelöst!

      Im selben Text ereiferte sich die gute Frau auch über die "Unredlichkeit", dass die Flüchtlinge als Migranten (also Zuwanderer) betrachtet würden. Das ist dann schon so falsch, dass das genaue Gegenteil zutrifft ...

    • Bürgermeister
      25. November 2020 09:07

      Da bin ich anderer Ansicht als die Rohrer: den Zusatz "politisch" kann man weglassen, dann ist das Problem vollständig beschrieben.





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