Was tun, wenn das Gewaltmonopol versagt?

Wenn Friedrich Schiller in der Schlussszene seines Trauerspiels "Die Braut von Messina" dem Chor folgende Worte in den Mund legt: "Das Leben ist der Güter höchstes nicht, Der Übel größtes aber ist die Schuld", stößt er damit in der Alten Welt heute auf wenig Verständnis – was auch immer der Dichter damit sagen wollte. Für die meisten Menschen steht kein anderer Wert über dem Leben.

Das kommt auch in Grund- und Verfassungsgesetzen, sowie in der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) zum Ausdruck, wo es im Artikel zwei heißt:

(1) Das Recht jedes Menschen auf das Leben wird gesetzlich geschützt. Abgesehen von der Vollstreckung eines Todesurteils, das von einem Gericht im Falle eines durch Gesetz mit der Todesstrafe bedrohten Verbrechens ausgesprochen worden ist, darf eine absichtliche Tötung nicht vorgenommen werden.

Das deutsche Grundgesetz normiert im Artikel 2, Abs. 2:

Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

Ganze vier Worte findet der österreichische Gesetzgeber, der die Frage des Rechts auf Leben zudem nur indirekt regelt. Im Bundesverfassungsgesetz (B-VG) heißt es in Art 85:

Die Todesstrafe ist abgeschafft

Wie die gesetzlichen Bestimmungen auch aussehen – eines ist sicher: Das Recht auf Leben steht an der Spitze jeder Wertehierarchie, wenn das Heil nicht im Jenseits gesucht wird. Dieser Einsicht sind die folgenden Überlegungen gewidmet.

Mehrere Staaten Europas blicken auf leidvolle Erfahrungen mit dem Terror zurück:

► In Spanien tobte der Kampf mit den baskischen Separatisten von der ETA, die bis zur Einstellung ihrer Aktivitäten im Jahr 2011 für den Tod von 830 Menschen verantwortlich waren.

► Das Vereinigte Königreich zahlte im "Nordirlandkonflikt" einen hohen Preis im Kampf gegen die nordirische Terrororganisation IRA, der zeitweise bürgerkriegsartige Formen annahm, von 1969 bis 1998 andauerte und mit dem "Karfreitagsabkommen" beigelegt wurde.

► Deutschland erlebte viele Jahre des Terrors, der von linksradikalen Gangstern der RAF getragen wurde. Der 1972 bei den in München stattfindenden Olympischen Spielen von einem palästinensischen Kommando ausgeführte Anschlag, bei dem 11 Israelis und ein deutscher Polizist den Tod fanden, stand im Zusammenhang mit der RAF. Der RAF-Terror erlebte im "Deutschen Herbst" des Jahres 1977 seinen Höhepunkt. 1998 endete der Spuk mit der Selbstauflösung der mörderischen Bande.

► In Italien waren in der Zeit von 1970 bis 1988 die kommunistischen "Brigate Rosse" aktiv, auf deren Konto bis zum Jahr 1988 73 Morde, sowie mehrere Banküberfälle und Entführungen gingen.

Diese terroristischen Aktivitäten hatten eines gemeinsam: Sie waren allesamt "hausgemacht" - wurden von autochthonen Einwohnern der jeweiligen Staaten oder von mit diesen in enger Beziehung stehenden Ausländern ausgeführt. Alle diese Terrororganisationen standen politisch links. Keiner der Täter hatte einen religiös fundierten Hintergrund. Das hat sich mit der Massenzuwanderung aus dem Orient und Nordafrika dramatisch gewandelt. Durch den damit einhergehenden Import muslimischer Fundamentalisten hat sich die Motivlage der Terroristen ebenso verändert wie die zu deren Abwehr notwendigen Gegenmaßnahmen.

Die opferreichen Anschläge vom 11. September 2001 in den USA markierten einen Wendepunkt in der jüngeren Geschichte des Terrorismus: Erstmals wurden spektakuläre Anschläge nicht aus politischen, sondern aus fundamental-religiösen Gründen unternommen. Der von Samuel Huntington schon fünf Jahre vor "9/11" beschworene "Kampf der Kulturen" zwischen dem aufgeklärten Okzident und der geistig im Mittelalter steckengebliebenen Welt des Islam, fand darin einen ersten Höhepunkt – wenn auch auf andere Weise als vom Autor angenommen. Die Asymmetrie des inzwischen – ohne Kriegserklärung und ohne erkennbare Frontlinien – voll entbrannten Kampfes, hat er in dieser Form nicht kommen sehen.

Selbstmordaktionen liegen den auf ein Leben im Diesseits hin orientierten, westlichen "Ungläubigen" nicht. Für nicht wenige "Rechtgläubige" dagegen, sind sie ein Freifahrschein ins Himmelreich – vorausgesetzt, ihre Taten sind durch Koran und Sunna gedeckt – dienen also der Verbreitung des Islams über den Erdball oder dessen Verteidigung. Der dem kriegerischen Vorbild Mohammeds folgende und im heiligen Krieg gegen die "Ungläubigen" – im kleinen Dschihad – fallende Kämpfer, ist im Lichte der kanonisierten Schriften des Islam das Idealbild des glaubensfesten Muslims. Der Al-Qaida-Slogan "Ihr liebt das Leben, wir lieben den Tod", der nach den Anschlägen in Madrid im Jahr 1994 ertönte und inzwischen auch aus den Reihen der Hamas zu hören ist, bringt es präzise auf den Punkt.

Die fehlende Rücksicht auf das eigene Leben unterscheidet den muslimischen vom linken, westlich-materiell motivierten Terror – und macht ihn so außerordentlich gefährlich. Zudem findet jeder "Rechtgläubige" die zur Begründung selbst grausamster Untaten nicht nur berechtigenden, sondern diese sogar gebietenden Textstellen im Koran, dem Hadith oder der Sira. Muslimische Terroristen morden mit unbeschwertem Gemüt und in der festen Überzeugung, Allah damit zu dienen. "Islamismus gibt es nicht. Es gibt nur den Islam" stellt Recep Tayyip Erdoğan klar und hat damit recht. Der Begriff "Islamismus" ist nichts weiter als eine bizarre Kopfgeburt westlicher Intellektueller. Wer würde wohl auf die kuriose Idee verfallen, Angehörige des Opus Dei als "Katholizisten" zu bezeichnen? Entscheidend ist: Moslemische Legalisten berufen sich auf exakt dieselben Bücher wie die Kämpfer der Al-Qaida, des IS oder der Boko Haram.

Allahu Akbar! (Allah ist größer!) lautet der in Europa immer häufiger ertönende Schlachtruf. Der jüngst in Deutschland, Frankreich und zuletzt auch in Österreich erlebte Terror geht ausnahmslos auf das Konto muslimischer Täter. Von ganz wenigen nichtmuslimischen Einzeltätern wie Anders Breivik oder Branton Tarrant (die keinerlei religiöse Rechtfertigung für ihre Untaten vorzuweisen hatten), waren es stets in ihren Umfeldern bestens vernetzte "Rechtgläubige", die sich anmaßten, über Leben und Tod von "Ungläubigen" zu entscheiden.

Wie weiter oben bereits festgestellt: Terroristen, die auf ihr eigenes Leben keine Rücksicht nehmen, sind schwer zu bekämpfen. Dazu kommt, dass die mittlerweile in allen westlichen Staaten existierenden, starken muslimischen Parallelgesellschaften genau das ermöglichen, was Mao Tse Tung in folgende Worte fasste: "Der Revolutionär muss sich in den Volksmassen bewegen wie ein Fisch im Wasser." Und das ist bei muslimischen Tätern – anders als im Fall der RAF-Terroristen, bei denen es sich um einen weltfremden, ohne jede Unterstützung durch die Gesellschaft agierenden Klüngel handelte – längst der Fall. Man ersetze den Begriff Revolutionär durch Dschihadist und wir sehen den Istzustand.

Die notorische Rechtfertigung muslimischen Terrors durch Funktionäre muslimischer Gemeinden und das von vielen "Rechtgläubigen" immer wieder geäußerte Verständnis für religiös motivierte Morde (an Personen, die vorgeblich den Islam oder seinen Propheten beleidigen), lassen tief blicken.

Der jüngste Terroranschlag in Wien, in dessen Vorfeld die Behörden in unglaublichem Maße versagt haben, macht deutlich, dass das staatliche Gewaltmonopol die Sicherheit der Bürger nicht (mehr) gewährleisten kann. Ludwig von Mises verdanken wir die folgende Einsicht, die sich bedauerlicherweise nur noch wenigen Zeitgenossen erschließt:

"Der Staatsapparat ist ein Zwangs- und Unterdrückungsapparat. Das Wesen der Staatstätigkeit ist, Menschen durch Gewaltanwendung oder Gewaltandrohung zu zwingen, sich anders zu verhalten, als sie sich aus freiem Antriebe verhalten würden."

Das ist ganz offensichtlich! Denn wer seine fünf Sinne beisammen hat, wird sich nicht wehrlos von Terroristen oder anderen Gewaltverbrechern abschlachten lassen – vorausgesetzt, es ist ihm nicht verboten und daher möglich, sich wirkungsvoll selbst zu verteidigen.

Folgende Fragen zum Thema Selbstverteidigung und privater Waffenbesitz sind daher zu stellen:

Hat eine Regierung das Recht, ihren Bürgern passive Untätigkeit im Falle gewaltsamer Attacken zuzumuten? Sollte der Bürger riskieren, auf der Intensivstation oder vorzeitig im Sarg zu landen, anstatt aggressiven Verbrechern robusten Widerstand zu leisten? Ist es eine staatsbürgerliche Pflicht, sich im Falle akuter gewaltsamer Bedrohungen schwer verletzen oder gar umbringen zu lassen, um das vom Politestablishment reklamierte Gewaltmonopol nicht herauszufordern? Und ist es nicht eine haarsträubende Tatsachenverdrehung, Notwehr - also die unmittelbare Abwehr eines Angriffs - mit Selbstjustiz, das heißt, mit der Verfolgung und Aburteilung eines Delinquenten, ohne ordentliches Gerichtsverfahren, gleichzusetzen, wie linke Politiker und die überwiegende Mehrheit der Journalistenzunft das wider besseres Wissen tun?

Die Antwort auf all diese Fragen ist ein klares nein! Im Rechtsstaat darf das Recht dem Unrecht niemals weichen. Es ist eine Zumutung, wenn der Staat die Bürger der gewalttätigen Willkür von Gewaltkriminellen ausliefert und ihnen die Flucht als einzige Wahl lässt.

Wer jemals Israel bereist und gesehen hat, mit welch unbefangener Selbstverständlichkeit dort Zivilisten Waffen tragen, versteht, weshalb dieses kleine Land, das ständig von Feinden im Inneren und von außen bedroht wird, bereits seit geraumer Zeit sein Terrorproblem gelöst hat: Jeder zur Tat schreitende Terrorist muss dort mit augenblicklich einsetzender, bewaffneter Gegenwehr rechnen, während er es in Europa mit einer Herde wehrloser Opfer zu tun hat.

Es ist, nicht nur angesichts der laufend zunehmenden Bedrohung durch den islamisch motivierten Terror, hoch an der Zeit, die Illusion zu begraben, der einzelne Bürger hätte keinerlei Veranlassung, sein Leben und seine körperliche Unversehrtheit selbst zu verteidigen. Antiterroreinheiten sind in dem Moment mit Sicherheit nicht an Ort und Stelle, da ein Dschihadist damit beginnt, Zivilisten zu töten. Da Terroristen nicht dazu neigen, sich an waffengesetzliche Regeln zu halten, wie das aktuelle Beispiel des in Wien wütenden, "radikalisierten" Muslims einmal mehr beweist (der Täter benutzte ein vom Balkan stammendes, vollautomatisches Gewehr, dessen Erwerb und Besitz Privatpersonen in Österreich verboten ist), ist es geradezu irrsinnig, dass der Gesetzgeber den Tätern auch noch einen erheblichen Vorteil verschafft, indem der die Opfer mittels restriktiver Waffengesetze entwaffnet.

Wer sein Recht zu leben verteidigt, braucht dafür keine Rechtfertigung. Aber er braucht geeignete Mittel dazu. Ein Staat, der Wert darauf legt, ein Rechtsstaat genannt zu werden, hat kein Recht dazu, mündigen, rechtschaffenen Bürgern die Selbstverteidigung faktisch zu verunmöglichen, indem er den legalen Erwerb von Feuerwaffen und das Recht, diese bei sich zu führen, gesetzlich unterbindet.

Wie formulierte es der US-amerikanische Schriftsteller Robert A. Heinlein so schön: "Eine bewaffnete Gesellschaft ist eine höfliche Gesellschaft." Und wer kann gegen Höflichkeit ernsthaft etwas einwenden?

Andreas Tögel, Jahrgang 1957, ist Kaufmann in Wien.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorpressburger
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    25. November 2020 10:34

    Ist das ein Plädoyer für das Second Amendment ?
    Oder, jeder unbescholtene Bürger hat das Recht Waffen zu tragen, sich selbst, seine Familie, sein Eigentum, mit der Waffe in der Hand zu verteidigen.
    Das soll keine Aussage, gegen das Machtmonopol des Staates, sein. Der Staat hat sich in einem Vertrag mit seinen Bürgern, verpflichten die Bürger gegen Feinde, von aussen oder von innen, zu verteidigen. Dafür wird der Staat, von den Bürgern bezahlt.
    Der Staat, konkret die letzten Regierungen, haben diesen Vertrag mehrmals gebrochen. Der Bürger steht, angesichts der zunehmenden Bedrohung, wehrlos da.
    Der Staat hat versagt. Verständlich, dass sich der Bürger bewaffnen will. Er darf aber nicht.
    Die Bewaffnung der Bürger, will der Staat verhindern. Die Regierung, ist eine, bis jetzt nicht offen deklarierte, Komplizenschaft mit den Feinden der freien Gesellschaft eingegangen.
    Die Angst der Regierung ist, der Bürger der sein Selbstbewusstsein wieder gefunden, könnte sich gegen seine Unterdrücker wenden.
    Die Waffen sind ungleich verteilt. Die Terroristen, verfügen über ein Arsenal an Waffen, die sie jederzeit einsetzen können. Der Bürger ist wehrlos.
    Üblicherweise hat sich der Terror der Anarchisten gegen die Machthaber gerichtet. Ein Novum, dass sich der mohammedanische Terror ausschliesslich gegen kleine Leute richtet. Gegen die kleinen, unbewaffneten Leute, die vom Staat im Stich gelassen wurden.
    Unterschied, zwischen Staat und Mafia ? Die Mafia treibt Schutzgelder ein, hält ihr Versprechen.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorelokrat
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    26. November 2020 08:05

    Man stelle sich folgendes vor. Ein legaler Waffenbesitzer WBK oder WP wäre dem Attentäter zufällig begegnet und hätte seine Waffe - im Fall einer WBK = Waffenbesitzkarte geladen geführt, also schussbereit bei sich getragen, was nicht erlaubt ist- der Gegebenheit entsprechend eingesetzt und den Attentäter erschossen oder zumindest „handlungsunfähig“ gemacht, bevor dieser einen Menschen töten hätte können. Den Aufschrei der „Guten“ und die mediale- und staatsanwältliche Verfolgung des „Gesetzesbrechers“ wäre das Thema Nummer 1 für die nächsten Wochen oder Monate. Ein generelles Waffenverbot für die Bevölkerung könnte endlich durchgesetzt werden.

  3. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    26. November 2020 11:45

    Bingo, Hr. Tögel - "Die Mafia . . . hält ihr Versprechen"

    Aber WER verkörpert in Ösistan die Mafia ?
    Das sind doch wohl die Parteien !
    Die Parteien schröpfen das Volk und bekommen nie genug.
    Der Staat ist doch nur das strukturelle Gefüge, dessen sich die Parteien-Mafia
    nach belieben bedient ! ! !

  4. Ausgezeichneter Kommentatoreupraxie
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    26. November 2020 12:06

    Ein mutiger Artikel!
    Wehrhaftes Handeln muss im Geist beginnen, also mit der Frage, was will ich verteidigen?!
    Der Staat hat auch das Bildungsmonopol - und es gegenüber dem ISlam aufgegeben! Dieses Monopol holt man nicht mit der Waffe in der Hand zurück.
    Dass der sich verteidigende und schießende Bürger am 2. 11 zuerst am Pranger gestanden und auch verurteilt worden wäre, kann mit hoher Wahrscheinlichkeit bejaht werden.
    Die Waffe ist ein äußeres Symbol der Wehrhaftigkeit und im Falle der Vertreter des Staates ein Zeichen der Machthoheit. Ganz zu beginn 2015 durften die Polizisten meines Wissens nach keine Pistolen tragen. Die Polizisten durften das Recht nicht robust repräsentieren. Das war der sichtbare Beginn der Erosion.
    Wofür stehen wir? Wofür kämpfen wir? Wie füllen wir die Lücke des scheidenden Machtmonopols des Staates? Wie bekommen unsere Kinder das Wissen, das Ihnen auf Grund des Nachgebens wegen eines Religionsvorbehalts oder Staatszugehörigkeit der Staat nicht mehr geben will?
    Wenn man sieht, welche Macht der Staat zur Bekämpfung einer Infektionskrankheit zu entfalten bereit ist, kann man erahnen, was alles an Handlungen gegen den politischen ISlam unterbleibt.
    Warum?

  5. Ausgezeichneter KommentatorKyrios Doulos
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    27. November 2020 11:42

    So ein wichtiges Thema! Danke, Herr Tögel.

    Abgesehen davon, daß ich Ihnen zustimme in bezug auf das private Waffenbesitz- und Waffentragerecht, ein paar Assoziationen zum ganzen Artikel.

    1/ Alle Beteuerungen in Konventionen, Erklärungen und Verfassungen, das menschliche Leben sei der größte Wert, stelle ich infrage, solange nämlich das fälschlich sogenannte "Recht der Frau auf den eigenen Bauch" (welche Verachtung schon aus dieser Formulierung schreit!) dem Baby im Mutterleib jegliches Recht auf Leben total abspricht.

    2/ Hunderttausende Menschen, zumeist Frauen, sind schnell und leicht zu mobilisieren, wenn irgendjemand es wagt, die Abtreibung einzuschränken oder gar zu verbieten. Soviele Menschen kriegt man im satten Westen sonst kaum je zu einem andern Thema auf die Straße. Sehr, sehr viele Menschen finden also gar nichts dabei, daß andere Menschen ermordet werden, weil sie gerade nicht ins Konzept der aktuellen Lebensplanung passen.

    3/ Die Analogie zur aktiven (nicht zur passiven!) Sterbehilfe leigt auf der Hand. In Holland (und soviel ich weiß, in Belgien) gilt sie schon für Kinder und -- auch bei Kindern - bei psychischen Leiden. Ein Schutzwall des menschlichen Lebens nach dem andern wird von unseren Politikern zu Fall gebracht.

    4/ Selbst wenn man beim Gewaltmonopol und gegen das private Waffentragerecht ist:

    Was für eine Wertschätzung des menschlichen Lebens steht hinter der absolut miserablen Ausrüstung von Polizei und Bundesheer (analog in so gut wie allen europäischen Staaten)?

    Diese absolut tiefgründige Geringschätzung menschlichen Lebens durch Regierungspolitiker und Parlamentsabgeordnete geht gleich in zwei Richtungen:

    a/ Politiker, die ihre Polizisten und Soldaten mangelhaft ausrüsten, machen die, die ihr eigenes Leben für das Leben der Bürger zu riskieren bereit sind, zu Kanonenfutter.

    b/ Die andere Richtung: Wer Polizisten und Soldaten schlecht ausrüstet, riskiert damit unzählig viele Menschenleben im Volk.

    Unsere Regierungen in der EU (Polen und Ungarn in hohem Maße ausgenommen) kümmert der Wert des menschlichen Lebens ganz im allgemeinen maximal einen Dreck.

    Und komme mir in diesem Zusammenhang niemand mit deren Bemühungen gegen das Sterben an Corona. Auch hier geht es ihnen nicht um die vorgespielte Agenda der Lebensrettung, sondern um die hidden agenda des totalitären Staates.

    Nein. Unsere Politiker suchen nicht das Leben von uns, sondern alleine unsere Nützlichkeit zugunsten ihres Lebens in ihrer Blase, mit ihrer Macht, mit ihrer Sicherheit, die einer Nomenklatura und ihren Apparatschiks eben zuzustehen scheint.

    Darum: Man will uns ausschließlich versklaven. Das war's auch schon.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorunbedeutend
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    27. November 2020 15:02

    Auch in unserem Staat ist das Leben nicht das höchste aller Güter. Die ungeborenen Menschen sind vogelfrei und können innerhalb der ersten drei Monate ohne Grund ermordet werden. Ist eine Behinderung zu befürchten, kann dieses "unwerte Leben" bis zur Geburt vernichtet werden. Die Regierungsparteien diskutieren nur, ob man die Toten zählen soll oder nicht.

  7. Ausgezeichneter KommentatorBürgermeister
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    25. November 2020 17:16

    Was tun, wenn das Gewaltmonopol versagt? Gute Frage.

    Das versagende Gewaltmonopol konnte man vor nicht allzu langer Zeit im Ostblock beim Zusammenbruch der Sowjetunion beobachten. Dann entsteht augenblicklich ein Gewalt-Oligopol. Das geschieht innerhalb von Stunden, das Fehlen eines staatlichen Sicherheitsmonopols ist für eine arbeitsteilige Industriegesellschaft ein untragbarer Zustand. Da gibt es kein Vakuum.

    Wenn das Gewaltmonopol versagt, dann schlägt die Stunde von schwerkriminellen Banden - das sind die einzigen die über Waffen verfügen. Die unterwandern dann, das war gut in den mittelasiatischen Nachfolgestaaten der Sowjetunion zu beobachten, blitzschnell die alten Polizei- und Armeekräfte. Weil sie sie aufgrund ihrer mehr oder wenigen konjunkturunabhängigen Geschäfte auch bezahlen können.

    Was tun, wenn das Gewaltmonopol versagt? Ich würde sagen, man muss auf den Zustand des finalen Zusammenbruchs vorbereitet sein. Und zwingend dafür ist es, selbst eine Waffe zu besitzen. Durch "Umarmung" lässt sich ein Verbrecher oder Organhändler schwer von seinen Absichten abhalten, aber diese Erfahrung soll jeder Öko-Spinner für sich selber am eigenen Leib machen.

    Der Ostblock zeigte, dass der Zusammenbruch der blitzartig kommt. Man braucht Ressourcen, um sich dann auch bei plötzlich wertlosem Geld versorgen zu können, denn auch das ist eine Folge des Zusammenbruchs.

    Diese Gewalt-Oligopole sind alle regionaler Natur. Ähnlich wie in Süditalien, die Mafia-Clans herrschen über Orte, in der Nachbarschaft herrscht ein anderer. Insofern lässt sich mit etwas Glück und genügend Bekanntschaften selbst ein gewisser Einfluss lokal durchsetzen. In einem Staat in dem seit 200 Jahren die Menschen auf das Gewaltmonopol trainiert sind ist das erstmal kein Problem. Sie werden wenn sie mit ausgebildeten Schlächtern des IS, der schwarzen Axt, türkischen Schlägerbanden oder austrainierten und gewaltbereiten Tschetschenengruppen gegenüberstehen froh sein für jedes Quentchen Sicherheit, dass sie kriegen können.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorunbedeutend
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    27. November 2020 15:02

    Auch in unserem Staat ist das Leben nicht das höchste aller Güter. Die ungeborenen Menschen sind vogelfrei und können innerhalb der ersten drei Monate ohne Grund ermordet werden. Ist eine Behinderung zu befürchten, kann dieses "unwerte Leben" bis zur Geburt vernichtet werden. Die Regierungsparteien diskutieren nur, ob man die Toten zählen soll oder nicht.


alle Kommentare

  1. monofavoriten (kein Partner)
    29. November 2020 22:00

    interessante thesen zur politischen linken (gilt nicht nur für die usa)

    lewrockwell.com/2020/11/no_author/how-is-an-american-left-still-possible-four-theses/

  2. Bull (kein Partner)
    29. November 2020 07:41

    Es wurde medial nicht breitgetreten und ich konnte nur 2 Artikel aus französichen Zeitungen sichern...

    Bei Terroranschlag bei dem das Bataclan Musiktheater und andere Plätze von Paris vom ISIS Terror überzogen wurden, wählten 2 der Attentäter das falsche Bistro...als sie das Lokal um 21.30 Uhr betraten und ein Massaker anrichten wollten, wurden sie von zufällig im Lokal anwesenden 3 Kolumbianischen Drogenhändlern brutal erschossen...die Kolumbianer wurden festgenommen und an Kolumbien ausgeliefert. Obwohl sie durchaus als skrupellose Verbrecher zu bezeichnen sind, haben sie durch ihr Handeln zahlreichen Restaurantgästen das Leben gerettet - sozusagen als Kollateralnutzen.

  3. fxs (kein Partner)
    28. November 2020 20:31

    In den Städten laufen Polizisten paramilitärisch mit kugelsicheren Westen und voll aufmagazinierten Sturmgewehren herum. Die Bürger werden entwaffnet. Aus meiner militärischen Ausbildung, und der daraus resultierenden Diskussion über die Zustände in südamerikanischen Bürgerkriegsländern erkenne ich, dass unsere Republik sich auf einen Bürgerkrieg vorbereitet.

  4. unbedeutend (kein Partner)
    27. November 2020 15:02

    Auch in unserem Staat ist das Leben nicht das höchste aller Güter. Die ungeborenen Menschen sind vogelfrei und können innerhalb der ersten drei Monate ohne Grund ermordet werden. Ist eine Behinderung zu befürchten, kann dieses "unwerte Leben" bis zur Geburt vernichtet werden. Die Regierungsparteien diskutieren nur, ob man die Toten zählen soll oder nicht.

  5. Kyrios Doulos
    27. November 2020 11:42

    So ein wichtiges Thema! Danke, Herr Tögel.

    Abgesehen davon, daß ich Ihnen zustimme in bezug auf das private Waffenbesitz- und Waffentragerecht, ein paar Assoziationen zum ganzen Artikel.

    1/ Alle Beteuerungen in Konventionen, Erklärungen und Verfassungen, das menschliche Leben sei der größte Wert, stelle ich infrage, solange nämlich das fälschlich sogenannte "Recht der Frau auf den eigenen Bauch" (welche Verachtung schon aus dieser Formulierung schreit!) dem Baby im Mutterleib jegliches Recht auf Leben total abspricht.

    2/ Hunderttausende Menschen, zumeist Frauen, sind schnell und leicht zu mobilisieren, wenn irgendjemand es wagt, die Abtreibung einzuschränken oder gar zu verbieten. Soviele Menschen kriegt man im satten Westen sonst kaum je zu einem andern Thema auf die Straße. Sehr, sehr viele Menschen finden also gar nichts dabei, daß andere Menschen ermordet werden, weil sie gerade nicht ins Konzept der aktuellen Lebensplanung passen.

    3/ Die Analogie zur aktiven (nicht zur passiven!) Sterbehilfe leigt auf der Hand. In Holland (und soviel ich weiß, in Belgien) gilt sie schon für Kinder und -- auch bei Kindern - bei psychischen Leiden. Ein Schutzwall des menschlichen Lebens nach dem andern wird von unseren Politikern zu Fall gebracht.

    4/ Selbst wenn man beim Gewaltmonopol und gegen das private Waffentragerecht ist:

    Was für eine Wertschätzung des menschlichen Lebens steht hinter der absolut miserablen Ausrüstung von Polizei und Bundesheer (analog in so gut wie allen europäischen Staaten)?

    Diese absolut tiefgründige Geringschätzung menschlichen Lebens durch Regierungspolitiker und Parlamentsabgeordnete geht gleich in zwei Richtungen:

    a/ Politiker, die ihre Polizisten und Soldaten mangelhaft ausrüsten, machen die, die ihr eigenes Leben für das Leben der Bürger zu riskieren bereit sind, zu Kanonenfutter.

    b/ Die andere Richtung: Wer Polizisten und Soldaten schlecht ausrüstet, riskiert damit unzählig viele Menschenleben im Volk.

    Unsere Regierungen in der EU (Polen und Ungarn in hohem Maße ausgenommen) kümmert der Wert des menschlichen Lebens ganz im allgemeinen maximal einen Dreck.

    Und komme mir in diesem Zusammenhang niemand mit deren Bemühungen gegen das Sterben an Corona. Auch hier geht es ihnen nicht um die vorgespielte Agenda der Lebensrettung, sondern um die hidden agenda des totalitären Staates.

    Nein. Unsere Politiker suchen nicht das Leben von uns, sondern alleine unsere Nützlichkeit zugunsten ihres Lebens in ihrer Blase, mit ihrer Macht, mit ihrer Sicherheit, die einer Nomenklatura und ihren Apparatschiks eben zuzustehen scheint.

    Darum: Man will uns ausschließlich versklaven. Das war's auch schon.

  6. eupraxie
    26. November 2020 12:06

    Ein mutiger Artikel!
    Wehrhaftes Handeln muss im Geist beginnen, also mit der Frage, was will ich verteidigen?!
    Der Staat hat auch das Bildungsmonopol - und es gegenüber dem ISlam aufgegeben! Dieses Monopol holt man nicht mit der Waffe in der Hand zurück.
    Dass der sich verteidigende und schießende Bürger am 2. 11 zuerst am Pranger gestanden und auch verurteilt worden wäre, kann mit hoher Wahrscheinlichkeit bejaht werden.
    Die Waffe ist ein äußeres Symbol der Wehrhaftigkeit und im Falle der Vertreter des Staates ein Zeichen der Machthoheit. Ganz zu beginn 2015 durften die Polizisten meines Wissens nach keine Pistolen tragen. Die Polizisten durften das Recht nicht robust repräsentieren. Das war der sichtbare Beginn der Erosion.
    Wofür stehen wir? Wofür kämpfen wir? Wie füllen wir die Lücke des scheidenden Machtmonopols des Staates? Wie bekommen unsere Kinder das Wissen, das Ihnen auf Grund des Nachgebens wegen eines Religionsvorbehalts oder Staatszugehörigkeit der Staat nicht mehr geben will?
    Wenn man sieht, welche Macht der Staat zur Bekämpfung einer Infektionskrankheit zu entfalten bereit ist, kann man erahnen, was alles an Handlungen gegen den politischen ISlam unterbleibt.
    Warum?

  7. machmuss verschiebnix
    26. November 2020 11:45

    Bingo, Hr. Tögel - "Die Mafia . . . hält ihr Versprechen"

    Aber WER verkörpert in Ösistan die Mafia ?
    Das sind doch wohl die Parteien !
    Die Parteien schröpfen das Volk und bekommen nie genug.
    Der Staat ist doch nur das strukturelle Gefüge, dessen sich die Parteien-Mafia
    nach belieben bedient ! ! !

  8. socrates
    26. November 2020 10:15

    Waffenbesitz und führen von Waffen war ein Recht des Adels. Eine der versprochenen Freiheiten der französischen Revolution war freier Waffenbesitz und Freiheit Jagd. De La Fayette, der mit der Hermione die Ergebnisse der französischen Revolution nach Boston brachte, war gezwungen das second Amendment an die Verfassung anzufügen, da sich die freie Bevölkerung nicht entwaffnen ließ. Seither sorgt es für Gleichheit, sehr zum Ärger der Machthaber. Aber der Unterschied zwischen Manhattan und Alaska in punkto Notwendigkeit des Waffentragens ist groß. Besucher der Insel mit den größten Bären der Welt müssen eine Waffe mitführen. Ein Grüner aus dem Karl Marx Hof wird das nicht verstehen. Der Migrant ist ohnehin bewaffnet. Die Türken bauen wunderbare Waffen!

    • Specht
      28. November 2020 01:12

      Als die Migrantenhorden im Süden Österreichs die Polizei und Zollbeamte zur Seite schoben um ihren Marsch fortzusetzen, konnte man im Fernsehen einen "Flüchtling" beobachten, der in seinem Hosenbund offen eine Faustfeuerwaffe trug.
      Anstandslos und unbeachtet setzte er seinen Weg fort. Das ergab keinen Aufmacher und keinen Aufschrei und es ist nicht anzunehmen dass es nicht bemerkt wurde.
      Seit damals ist mir klar, es handelt sich nicht nur um Flüchtlinge und Nächstenliebe, sondern um einen weiteren Plan.
      So gesehen ist ein Waffenverbot bedenklich.

  9. elokrat
    26. November 2020 08:05

    Man stelle sich folgendes vor. Ein legaler Waffenbesitzer WBK oder WP wäre dem Attentäter zufällig begegnet und hätte seine Waffe - im Fall einer WBK = Waffenbesitzkarte geladen geführt, also schussbereit bei sich getragen, was nicht erlaubt ist- der Gegebenheit entsprechend eingesetzt und den Attentäter erschossen oder zumindest „handlungsunfähig“ gemacht, bevor dieser einen Menschen töten hätte können. Den Aufschrei der „Guten“ und die mediale- und staatsanwältliche Verfolgung des „Gesetzesbrechers“ wäre das Thema Nummer 1 für die nächsten Wochen oder Monate. Ein generelles Waffenverbot für die Bevölkerung könnte endlich durchgesetzt werden.

    • eupraxie
      26. November 2020 12:10

      ja leider, das wäre im derzeitigen geistigen Zustand die Konsequenz

    • Torres (kein Partner)
      27. November 2020 18:31

      Was wäre aber gewesen, wenn der Waffenbesitzer mit seiner illegal geladenen Waffe den Terroristen erschossen hätte, nachdem dieser bereits eine oder zwei Personen getötet hat?

    • Bull (kein Partner)
      29. November 2020 07:50

      Es kann dem Waffenbesitzer völlig egal sein, was ein durch drei Sicherheitsschleusen geschützter linksgrüner Journalist von seinem Handeln hält - es hat in dieser Situation dann zahlreichen Bürgern sowie vielleicht dem Waffenbesitzer selbst höchstwahrscheinlich das Leben gerettet. Notwehr ist auch mit illegalen Waffen rechtlich möglich. Wenn zB. ein anwesender an Waffen ausgebildeter Bürger sich das Sturmgewehr eines erschossenen Polizisten nimmt und damit einen Terroristen erschiesst, dann ist die Waffe rechtlich gesehen eine illegal angeeignete Waffe.....völlig egal - das Recht auf Leben und Unversehrtheit schlägt in dem Fall das strafrechtliche Nebengesetz Waffenrecht.

  10. Bürgermeister
    25. November 2020 17:16

    Was tun, wenn das Gewaltmonopol versagt? Gute Frage.

    Das versagende Gewaltmonopol konnte man vor nicht allzu langer Zeit im Ostblock beim Zusammenbruch der Sowjetunion beobachten. Dann entsteht augenblicklich ein Gewalt-Oligopol. Das geschieht innerhalb von Stunden, das Fehlen eines staatlichen Sicherheitsmonopols ist für eine arbeitsteilige Industriegesellschaft ein untragbarer Zustand. Da gibt es kein Vakuum.

    Wenn das Gewaltmonopol versagt, dann schlägt die Stunde von schwerkriminellen Banden - das sind die einzigen die über Waffen verfügen. Die unterwandern dann, das war gut in den mittelasiatischen Nachfolgestaaten der Sowjetunion zu beobachten, blitzschnell die alten Polizei- und Armeekräfte. Weil sie sie aufgrund ihrer mehr oder wenigen konjunkturunabhängigen Geschäfte auch bezahlen können.

    Was tun, wenn das Gewaltmonopol versagt? Ich würde sagen, man muss auf den Zustand des finalen Zusammenbruchs vorbereitet sein. Und zwingend dafür ist es, selbst eine Waffe zu besitzen. Durch "Umarmung" lässt sich ein Verbrecher oder Organhändler schwer von seinen Absichten abhalten, aber diese Erfahrung soll jeder Öko-Spinner für sich selber am eigenen Leib machen.

    Der Ostblock zeigte, dass der Zusammenbruch der blitzartig kommt. Man braucht Ressourcen, um sich dann auch bei plötzlich wertlosem Geld versorgen zu können, denn auch das ist eine Folge des Zusammenbruchs.

    Diese Gewalt-Oligopole sind alle regionaler Natur. Ähnlich wie in Süditalien, die Mafia-Clans herrschen über Orte, in der Nachbarschaft herrscht ein anderer. Insofern lässt sich mit etwas Glück und genügend Bekanntschaften selbst ein gewisser Einfluss lokal durchsetzen. In einem Staat in dem seit 200 Jahren die Menschen auf das Gewaltmonopol trainiert sind ist das erstmal kein Problem. Sie werden wenn sie mit ausgebildeten Schlächtern des IS, der schwarzen Axt, türkischen Schlägerbanden oder austrainierten und gewaltbereiten Tschetschenengruppen gegenüberstehen froh sein für jedes Quentchen Sicherheit, dass sie kriegen können.

    • Bull (kein Partner)
      29. November 2020 17:53

      Sie werden doch nicht glauben, dass Leute die mit Waffen umgehen können und alle Hände voll zu tun haben werden ihr eigenes und das Leben ihrer Lieben zu sichern sich den Schutz dieser ganzen Boboschneeflockerl antun wird...die sollen nur ernten was sie jahrelang belächelt und als rechtsradikale Gewaltfantasien abgetan haben....es wird keine Polizei mehr kommen ab einem gewissen Peaklevel

  11. pressburger
    25. November 2020 10:34

    Ist das ein Plädoyer für das Second Amendment ?
    Oder, jeder unbescholtene Bürger hat das Recht Waffen zu tragen, sich selbst, seine Familie, sein Eigentum, mit der Waffe in der Hand zu verteidigen.
    Das soll keine Aussage, gegen das Machtmonopol des Staates, sein. Der Staat hat sich in einem Vertrag mit seinen Bürgern, verpflichten die Bürger gegen Feinde, von aussen oder von innen, zu verteidigen. Dafür wird der Staat, von den Bürgern bezahlt.
    Der Staat, konkret die letzten Regierungen, haben diesen Vertrag mehrmals gebrochen. Der Bürger steht, angesichts der zunehmenden Bedrohung, wehrlos da.
    Der Staat hat versagt. Verständlich, dass sich der Bürger bewaffnen will. Er darf aber nicht.
    Die Bewaffnung der Bürger, will der Staat verhindern. Die Regierung, ist eine, bis jetzt nicht offen deklarierte, Komplizenschaft mit den Feinden der freien Gesellschaft eingegangen.
    Die Angst der Regierung ist, der Bürger der sein Selbstbewusstsein wieder gefunden, könnte sich gegen seine Unterdrücker wenden.
    Die Waffen sind ungleich verteilt. Die Terroristen, verfügen über ein Arsenal an Waffen, die sie jederzeit einsetzen können. Der Bürger ist wehrlos.
    Üblicherweise hat sich der Terror der Anarchisten gegen die Machthaber gerichtet. Ein Novum, dass sich der mohammedanische Terror ausschliesslich gegen kleine Leute richtet. Gegen die kleinen, unbewaffneten Leute, die vom Staat im Stich gelassen wurden.
    Unterschied, zwischen Staat und Mafia ? Die Mafia treibt Schutzgelder ein, hält ihr Versprechen.





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