Die Corona-Verharmlosung

Ich bin schon seit Jahren ein begeisterter Leser dieses Blogs. Wie immer im Leben findet man Nützliches, manchem stimmt man zu, vieles lehnt man ab. Hin und wieder verfolge ich auch die Kommentare, die eben auch manchmal nützlich, g'scheit, aber auch dumm sind. Bei der überwiegenden Mehrheit der Leserschaft scheint sich nun aber eine gewisse Verharmlosung der COVID-19-Viruserkrankung zu zeigen. 

Ich kann nur alle einladen, sich mal auf eine Intensivstation zu einer Fact-finding-Mission zu begeben. Da werden leider den meisten wohl die Augen übergehen!

Es ist eben NICHT die Grippe; und es trifft eben NICHT eine kleine Bevölkerungsgruppe; es trifft NICHT nur die Alten, etc.

Glauben Sie mir: 14 Tage nahezu ununterbrochene Atemtherapie, Kreislaufunterstützungstherapie, fast pausenlose Sedierung, da man die Belastung des Auf-dem-Bauch-Liegens sonst kaum aushält, ständige Atemnot, etc. wird auch die härtesten Verharmloser weich machen!

Dr. Oliver Wanzel ist Oberarzt und Facharzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin, sowie Notarzt

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDr.Markus Deim
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    26. November 2020 09:12

    Sg. Herr Kollege, Sg. Hausfrau!
    Es gibt sicher einige Zeitgenossen, die immer jammern und alles, was die "Obrigkeit" macht, heruntermachen, tw.in niveauloser Diktion. Was mir aber wichtig ist, ist die Tatsache, das man die Corona-Pandemie, falls es eine Pandemie ist, in keiner Weise mit wirklich gefährlichen Erkrankungen vergleichen kann. Die Pest, die Pocken und anderen weltweit auftretende Epidemien der Vergangenheit haben teilweise über 50% der gesunden Normalbevölkerung hinweggerafft, Leicheberge türmten sich in den Städten und das Grundwasser war wegen der verwesenden Leichen ungenießbar: das waren gefährliche Pandemien. Wenn 0,2-0,3 % der Bevölkerung, und hier vor allem multimorbide hochbetagte Menschen und ein paar jüngere Pechvögel an dieser Krankheit sterben, dann ist das sicherlich kein Grund zum Feiern, aber deswegen die Existenz vieler junger Menschen zu zerstören, empfinde ich als unverhältnismäßig. Wie soll unser Gesundheitssystem funktionieren, wenn es wegen einer Massenarbeitslosigkeit keine Beitragszahler mehr gibt? Warum müssen Krebspatienten sterben, wenn im Lockdown keine Chemotherapien, OPs und Strahlentherapien gemacht werden, nur damit ein paar 90 jährige nicht gefährdet sind? Ich hab in meiner Praxis einige Karzinompatienten, bei denen die onkologische Betreuung im Lockdown eingestellt wurde. Finden Sie das besonders nett oder vielleicht doch etwas übertrieben? Ist ein 30 jähriger Karzinompatient weniger wert als ein 95 jähriger Greis? Der eine hatte ein langes Leben, der andere muss an seinem Karzinom verrecken, damit der 95 jährige noch ein paar Jährchen leben darf? Ist das die Solidarität zwischen den Generationen? Einen Kritiker der Maßnahme unserer Regierung als Idioten oder Verharmloser hinzustellen und herabzuwürdigen, das ist, hätte man in meiner Jungend gesagt, Hausfrauenmentalität. Hochtachtungsvoll Dr.Markus Deim

  2. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    26. November 2020 09:47

    es sind ja heuer auch die ersten, die wegen einer Infektionskrankheit intensiv- und beatmungspflichtig sind, gell?
    Man hat auch noch nie davon gehört, daß jemand über Wochen bis Monate nicht nur beatmungspflichtig wäre.
    In den letzten Jahren muß es regelrecht langweilig auf den Intensivstationen gewesen sein.

    Es geht nicht um Verharmlosung der Erkrankung, die in der Tat sehr ernsthaft verlaufen kann.
    Es geht darum zu hinterfragen ob die Maßnahmen, welche noch mehr Opfer fordern werden - weil OPs und Therapien verschoben werden - nicht reichlich überzogen sind.
    Daß es verantwortungslos ist, das ganze Volk in Angst zu versetzen und kritische Stimmen ärztlicherseits lächerlich zu machen bzw. zu denunzieren, in ihrer Existenz zu bedrohen, gar nicht zu Wort kommen lassen oder als Verschwörungstheoretiker zu beschimpfen

    https://www.derstandard.at/story/2000120526267/lockdown-um-80-prozent-mehr-herzinfarkt-tote-in-der-steiermark

    Ob es wirklich notwendig ist, die Wirtschaft und das öffentliche Leben eines Landes völlig lahmzulegen und enorme wirtschaftliche Schäden mit nachfolgender Armut, eine immense Arbeitslosenrate, schwere Existenzprobleme für Bürger zu provozieren, Kindern einen normalen Alltag, eine normale Entwicklung mit normalem Miteinander, sowie Bildung vorzuenthalten
    Und zuletzt die Frage, wie die Menschheit wirklich starke Grippewellen bis jetzt ohne Lockdown überstanden hat.

    https://medinlive.at/gesundheitspolitik/vorletzte-grippewelle-war-toedlichste-30-jahren#:~:text=Insgesamt%20registrierte%20das%20Institut%20von,wird%20durch%20Influenza%2DViren%20ausgel%C3%B6st .

    https://www.kleinezeitung.at/lebensart/gesundheit/5597842/Influenza_616-Todesfaelle-durch-Grippe-in-Oesterreich

    https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/grippewelle-201718-mehr-als-25000-grippetote-in-deutschland-13688/

    https://www.facebook.com/807869290/posts/10158722268369291/

    https://www.diepresse.com/734726/grippe-wiens-spitaler-uberfullt

    https://www.krone.at/518016

    https://www.derstandard.at/story/2000050581574/engpass-bei-betten-und-aerzten-in-wiener-krankenhaeusern

    https://www.krone.at/547179

    https://www.welt.de/vermischtes/article174076595/Grippewelle-in-Deutschland-So-viel-hatten-wir-noch-nie.html

    https://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Bilanz-der-Grippewelle-2016-17-112-000-Kranke-662-Tote-id39216822.html

    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/72938/Grippewelle-sorgt-fuer-ueberlastete-Kliniken

    https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/frankreich-grippewelle-ueberlastet-krankenhaeuser-a-1129542.html

    Ob Massentestungen nicht einfach rausgeschmissenes Geld sind, welches man z.B. in der Viren-Forschung wesentlich besser brauchen könnte, zumal der PCR-Test hinterfragenswürdig ist:

    https://www.youtube.com/watch?v=T4Wo1ULhyTg&t=276s

    https://michael-mannheimer.net/2020/11/11/40-unwiderlegbare-zitate-und-fakten-beweisen-der-pcr-test-ist-eine-grosse-luege-er-dient-allein-der-legitimation-einer-verbrecherischen-politik/

    Ob es gerechtfertigt ist eine Impfung zum Zwang zu machen, die weder entsprechend erprobt noch hergestellt wurde. eine Impfung die bei minus 70° gelagert werden muß, weil das Serum sonst instabil wird!
    Hier wird der Mensch zum Versuchskaninchen gemacht.

    Was Zahlen und Fakten betrifft, erklärt - für alle verständlich - Dr. Bhakdi:

    https://www.youtube.com/watch?feature=share&v=GIitOKU7fM0&app=desktop

  3. Ausgezeichneter KommentatorWolfram Schrems
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    26. November 2020 11:24

    Der Autor wird schon recht haben, daß die Krankheit manche schlimm trifft. Aber die Wahrheit liegt in der Proportion: Sind andere Krankheiten nicht auch schlimm? Warum macht man dort solches Theater nicht?

    A propos Arzt: Ein Internist sagte mir, er befürchte ein "Auseinanderbrechen der Gesellschaft", wenn die Regierung die Angst weiter so massiv schürt.
    Nun, sehr viel kann in unserer "multikulturellen" Gesellschaft eh nicht mehr "auseinanderbrechen". Aber hier liegt der Hase im Pfeffer:
    Die Corona-Kampagne hat längst religiöse Züge bekommen. Der Fanatismus der Regierung ist monothematisch geworden, es gibt nur mehr Corona. Und daher braucht es auch die Impfung als neues Sakrament des Heils. So wird es verkauft, so wird es getrommelt.

    Respekt für das Tun des Intensivmediziners, aber Nein zur monothematischen Panikmache, die sich per Nocebo-Effekt zwangsläufig katastrophal auf die psychische und körperliche Gesundheit der breiten Bevölkerung auswirken muß.

    Steht das wirklich dafür?

  4. Ausgezeichneter Kommentatorpressburger
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    26. November 2020 16:09

    Niemand verharmlost eine virale Infektion, welche auch immer.
    Die Frage ist die Verhältnismässigkeit der Massnahmen, der Regierung auf Empfehlung ihrer Experten.
    Die Zahlen, im Vergleich des Jahres 2015, sowie auch anderer Jahre mit einer Grippewelle, sind mit den Zahlen des Jahres 2020, vergleichbar. Während jeder Grippe Welle, sind Menschen gestorben. Überwiegend aus der gleichen Risiko Gruppe wie 2020.
    Warum wurde, z.B. 2015 die Wirtschaft nicht heruntergefahren, die Schulen geschlossen ? Warum dann 2020 ?
    Man sollte das Problem in einem grösseren Zusammenhang beurteilen, nicht eindimensional.
    Sollte es ein Ende der Regierungsmassnahmen geben, wird sich am Ende des Tages herausstellen, dass die lockdowns zu mehr Schäden, auch gesundheitlichen, geführt haben, als es das Virus konnte.

  5. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    26. November 2020 11:11

    Jeder soll seine Meinung klar sagen können! So weit so gut, aber ich kann keine Meinung abgeben, weil ich keine Zahlen habe. Die sozialistische Sicht der Dinge, also vom traurigen Einzelfall ausgehend Regeln für Alle zu machen ist geisteskrank, genau dies ist der Hintergrund dieses Beitrages. Die Lage von Intensivpatienten ist nicht lustig, aber wo bleibt die Verhältnismäßigkeit? Und genau da könnte unsere Regierung einmal mit Zahlen, Daten und Fakten kommen. Solange ich keine solchen Zahlen habe, kann ich keine Abschätzung vornehmen.

    Ich habe in meinem Leben schon genügend Müllcontainer besucht. Und da schaut es oft gar nicht lustig aus. Ich käme aber nicht auf die Idee, aufgrund persönlicher, berufsbedingter Erfahrungen, welche für 99% der Menschen nicht greifbar sind, irgendwelche radikalen gesellschaftlichen Einschränkungen vorzuschlagen. Ich nenne keinen einen Müll-Leugner, nur weil er halt Müll produziert.

    Also lieber Herr Intensivmediziner. Wenn keiner mehr arbeiten darf, dann zahlt auch keiner mehr Steuern, dann hat sich Ihr Beruf erledigt. Dann verrecken halt alle Notfallpatienten, weil wir die Mittel nicht mehr haben, um Sie und Ihre Station zu bezahlen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorLiberio
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    26. November 2020 12:46

    Die Covidisten ähneln den LGBT+-, Feministen- und anderen Minderheitenclubs.
    Sie verlangen einmütig, die gesamte Gesellschaft für ihr echtes oder vermeintliches Leid in die Geiselhaft zu nehmen. Sie sind geprägt von unerhörtem Egoismus, einer ekstatisch geniessenden Opferrolle, auf ein ständiges Auf-Sich-Aufmerksam-Machen.
    Alle Menschen müssen auf ihre Freiheit, auf Rede- und Meinungsfreiheit, auf wissenschaftliche Fakten, auf Erwerbsfreiheit und letztlich auf das freie Atmen verzichten.
    Ohne, dass es diesen Opfern hilft. Schwule werden davon nicht glücklicher, Feministinnen bleiben auch nach Quotenfrau-Erfolgen und erfolgreichen Kindesabtreibungen trotzdem immer hysterisch-unzufrieden, Schwarze, Asylanten u.a. müssen trotzdem etwas leisten, um sozial aufzusteigen, und weder das Klima das Virus lässt sich durch Verhaftung der Gesamtbevölkerung besiegen.
    Es ist der Zeitgeist, der solche Ergüsse wie die des Dr. Wanzel hervorbringen: schaut alle auf mich, es gibt nur mich, Euer Leid interessiert mich nicht, nur meines! Ich bin soooo arm!!! Bemitleidet mich doch endlich und leidet auch!

  7. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    26. November 2020 11:30

    Da es doch schon einige Zeit her ist, daß ich auf einer Intensivstation und bei der Anästhesie Dienst leistete muß ich wahrscheinlich etwas verpaßt haben.
    In der Vor-Corona-Zeit lagen die Patienten auf dem Rücken, ganz wenige Ausnahmen auf dem Bauch.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKritischer Geist
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    30. November 2020 09:05

    Der Verfasser dieses Artikels suggeriert, dass Beatmungen und andere intensivmedizinische Maßnahmen die Regel wären bei Covid-19-Infektionen. Dabei sind sie eine verschwindend seltene Ausnahme, die genau so häufig notwendig ist wie bei der Influenza-Grippe, die im Gegensatz zu Covid-19 Jung und Alt gleichermaßen bedroht. Als Mediziner sollte man schon in der Lage sein, über sein Fachgebiet hinaus zu schauen. Glaubt der Verfasser wirklich, die hunderttausendfache Vernichtung von Arbeitsplätzen wäre für die Bevölkerung weniger gefährlich als Coronaviren? Dann sollte er noch einmal seine sozialmedizinischen Fachbücher aufschlagen.


alle Kommentare

  1. Segestes (kein Partner)
    04. Dezember 2020 22:57

    Persönliche Anekdoten haben keine Aussagekraft. Wissenschaftliche Fakten hingegen schon (das sei auch dem Hosensch... Unterberger ins Stammbuch geschrieben):

    Eine vor einigen Wochen von der WHO übernommene Stanford-Studie (Autor ist der renommierte Epidemiologe Prof. John Ioannidis) kann entnommen werden, dass die im Frühjahr vermutete Gefährlichkeit von Covid 19 hinsichtlich der Sterblichkeitsrate um das rund 10-fache überschätzt wurde.
    Entsprechend sagt die WHO nun (who.int/bulletin/online_first/BLT.20.265892.pdf ), dass die Covid19-Sterblichkeit nach Ioannidis im Schnitt bei 0,23 Prozent liegt. Ihre eigenen gröberen Schätzungen kommen sogar nur auf 0,14 Prozent.

    • Segestes (kein Partner)
      04. Dezember 2020 22:58

      FORTSETZUNG:

      Zum Vergleich:
      - Die Asien-Grippe H2N2 von 1957 hatte eine infektionssterblichkeitsrate von 0,7 Prozent
      - Die Honkong-Grippe H3N2 aus dem Jahr 1968 hatte eine Infektionssterblichkeitsrate von 0,5 Prozent
      Das heißt, alleine diese Pandemien hatten im Vergleich zu Covid19 eine doppelt bis dreifach so hohe Sterblichkeitsrate.
      In diesen beiden Pandemien starben insgesamt rund 100.00 Menschen alleine in Deutschland (DDR+BRD). Und man kam trotzdem ohne Lockdown und dem damit verbundenen Ruinieren der Wirtschaft aus.
      Ergänzend: Bisher sind in Deutschland rund 13000 Menschen mit einem positiven Covid19-PCR-Testergebnis gestorben.

  2. Kritischer Geist (kein Partner)
    30. November 2020 09:05

    Der Verfasser dieses Artikels suggeriert, dass Beatmungen und andere intensivmedizinische Maßnahmen die Regel wären bei Covid-19-Infektionen. Dabei sind sie eine verschwindend seltene Ausnahme, die genau so häufig notwendig ist wie bei der Influenza-Grippe, die im Gegensatz zu Covid-19 Jung und Alt gleichermaßen bedroht. Als Mediziner sollte man schon in der Lage sein, über sein Fachgebiet hinaus zu schauen. Glaubt der Verfasser wirklich, die hunderttausendfache Vernichtung von Arbeitsplätzen wäre für die Bevölkerung weniger gefährlich als Coronaviren? Dann sollte er noch einmal seine sozialmedizinischen Fachbücher aufschlagen.

  3. Almut
    29. November 2020 19:01

    Lieber Herr Dr. Wenzel, erst einmal danke, dass Sie sich um die Genesung Ihrer Patienten bemühen.
    Kein Mensch verharmlost eine Grippe auch nicht Corona, aber Corona ist eben nicht die Pest oder Ebola.
    Wogegen ich mich vehement wehre ist, dass die Politik (nicht nur in Österreich) die Menschen in Panik versetzt, sie ihrer Rechte beraubt und auch noch die Wirtschaft ruiniert und das weltweit. Ich denke wenn man den Menschen als Ganzes betrachtet, dann ist diese Panik-Politik äußerst schädlich für die Gesundheit der Menschen und verängstigte Menschen sind auch anfälliger für Krankheiten. (von den Masken für Kinder ganz zu schweigen)
    Die Folgen der (durch nichts zu rechtfertigenden) Lockdowns werden wesentlich schlimmer sein als Corona und Millionen, wenn nicht Milliarden Tote fordern. Siehe: Markus Krall: der große Reset:
    Die Politik nutzt die Krise, um Sozialismus, Planwirtschaft und Überwachungsstaat einzuführen:
    https://www.youtube.com/watch?v=tGKXfZG5Nc0

    • Almut
      29. November 2020 19:07

      Korr. Lieber Herr Dr. Wanzel*
      *(kam daher weil ich einen Dr. Wenzel persönlich kenne)

    • Kritischer Geist (kein Partner)
      30. November 2020 09:17

      Seit fast einem Jahrhundert wissen wir um die Zusammenhänge zwischen der wirtschaftlichen Situation und der Gesundheitsversorgung. Je größer der Wohlstand in einem Land, desto besser die Gesundheit und desto höher die Lebenserwartung. Wer die Wirtschaft ruiniert, tötet Menschen. Wer Arbeitsplätze vernichtet, tötet Menschen. Wer mit Shutdowns und anderen totalitären Maßnahmen glaubt, Menschenleben zu retten, muss entweder grenzenlos naiv sein oder widerlich berechnend.

  4. Mentor (kein Partner)
    29. November 2020 11:12

    Die Intensivstation bildet NICHT die Realität einer 0,25% Mortalität ab.
    Solche Dramatik habe ich ebenfalls letzte Woche von einer Pflegefachkraft auf einer Intensiv beschrieben bekommen, wie betroffene Menschen elendiglich ersticken.
    Trotzdem sind es nur 0,25% und ein relativ kleiner betroffener Personenkreis.
    Weshalb höre ich keine MASSIVEN Forderung nach einem Medikament, nach Therapien welche die negativen Auswirkungen für diese Menschen mindern?
    Sieht das medizinische Personal den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr?

    • glockenblumen
      29. November 2020 15:03

      "elendiglich ersticken" auf einer hiesigen Intensivstation??
      Na wenn es die Pflegefachkraft sagt...

  5. fxs (kein Partner)
    28. November 2020 19:55

    Pass, natürlich ist jede Infektion schwer, besonders wenn Infizierte im Krankenhaus landen, wir sollten jedoch die Kirche im Dorf lassen. Als Todesursache läuft Corona immer noch unter "gibt auch", Herz- Kreislauferkankungen, Krebs und andere sind hier viel gefährlicher und belasten die Krankenhäuser und ihre Intensivbetten auch viel stärker.

  6. Jonas (kein Partner)
    28. November 2020 19:51

    Sehr geehrter Hr. OA Dr. Walzel, Ihr Versuch, auf Grundlage Ihrer täglichen persönlichen Erfahrungen anonyme (!) Blogger zu bewegen, ihre intellektuell unerträgliche Relativierung dieses Virus zu überdenken, musste scheitern. Mittlerweile haben wir in Ö. die 3000er Marke an Covid-Toten überschritten und auch Schweden hat erkannt, dass es aufgrund einer mittlerweile für 6681 Personen letal endenden falschen Beurteilung der Lage die anti Covid-Maßnahmen massiv verschärfen muss. Wäre man ebenso fanatisch indoktriniert, wie diese fehlgeleiteten Menschen, müsste man ihnen direkt Covid an den Hals wünschen. Gott sei Dank ist man dies aber nicht...
    MfG

    • astuga (kein Partner)
      28. November 2020 21:50

      Wer keine (Gegen-) Argumente hat muss Kritiker offenbar auf persönlicher Ebene attackieren.
      Etwa indem man sie zu "intellektuell unerträglichen" Personen erklärt.
      Derartiges fällt aber immer nur auf einen selbst zurück.

      Und persönlich gesagt: wie ich hier an anderer Stelle schon schrieb, ich hatte bereits Covid (trotz Maske und Desinfektionsmittel).
      Sie müssen es zumindest mir also nicht an den Hals wünschen!
      War nicht schön, aber auch kein Drama...
      Welche Krankheit ist das schon.

    • Jonas (kein Partner)
      29. November 2020 08:58

      astuga, wenn Sie sich durch meine Zeilen getroffen fühlen - Ihre Sache. Doch sinnerfassend Lesen ist nicht Ihres, gell? MfG und bleiben Sie gesund!

    • astuga (kein Partner)
      29. November 2020 12:20

      Und die Verantwortung für eigene Aussagen zu übernehmen offenbar nicht die Ihre.

    • Kritischer Geist (kein Partner)
      30. November 2020 09:12

      Man muss schon ziemlich naiv sein, wenn man annimmt, man könnte Menschenleben retten, in dem man hunderttausedfach Arbeitsplätze vernichtet und Grundrechte abschafft. Damit kann man vielleicht verhindern, dass sich Intensivmediziner Gedanken darüber machen müssen, ob Beatmungen bei 90-Jährigen noch sinnvoll sind. Aber solches Nachdenken wäre eigentlich überfällig. Langfristig werden wir uns mit Shutdowns, Panikmache und sozialer Isolation die wesentlich größeren gesundheitlichen Probleme einkaufen als mit Covid-19. Und nur wer von sozialmedizinischen Zusammenhängen keinerlei Ahnung hat, kann glauben, unsere Regierung würde derzeit sinnvoll handeln.

    • Dr.Markus Deim
      30. November 2020 11:51

      Sg.Jonas!
      Während der Grippewelle 2016/2017 starben 4436 Menschen an Atemwegsinfekten, damals wurden noch keine Verkehrsopfer, Selbstmörder, Krebspatienten und Tote infolge von Herzinfarkten und Schlaganfällen, die zufälligerweise auch Corona pos. waren, dazugerechnet, wie es bei den sog.Coronatoten momentan passiert. Also noch einmal für Menschen, die hier etwas nicht begreifen wollen oder können: kein Mensch bestreitet, dass COVID19 für eine bestimmte Bevölkerungsgruppe gefährlich ist, aber viele von uns begreifen nicht, was es bringt, jene einzusperren, die nicht zur Risikogruppe gehören und die Wirtschaft in einem Ausmaß zu zerstören, das ein weiteres Funktionieren eines

    • Dr.Markus Deim
      30. November 2020 11:56

      ..beitragsfinanzierten Sozialversicherungssystems in den nächsten Jahren praktisch unmöglich macht, von den persönlichen Schicksalen vieler tausender zerstörten Existenzen, zu denen Sie, wie ich annehme, nicht gehören, einmal abgesehen. Während der Grippewelle 16/17 starben viele Menschen, mehr als jetzt, kein Lockdown, keine zerstörten Existenzen, keine Selbstmorde wegen Existenzvernichtung, keine Urlaubsverbote, keine Einschränkung der Grundrechte, und sonderbarerweise existiert Österreich immer noch. Wird das Coronavirus die Welt vom Menschen befreien, weil es so gefährlich ist, oder wird es einfach dazugehören und jedes Jahr werden ein par Tausend Menschen daran sterben wie bei der

    • Dr.Markus Deim
      30. November 2020 11:59

      ...Virusgrippe. Ich glaube, es wird eher Zweiteres eintreten, nur haben wir dann viele tausend Arbeitslose mehr und eine zerstörte Wirtschaft und ein instabiles Sozialversicherungssystem, weil die Beiträge der zerstörten Mittelschicht fehlen. Europa und die Welt haben schon vieles ausgehalten, auch diese Grippewelle werden wir aushalten, glauben Sie mir, hysteriforme Zustände sind nicht notwendig. MfG Dr.Markus Deim

    • Jonas (kein Partner)
      30. November 2020 12:38

      astuga, Kritischer Geist u. Dr. Deim, ich nehme mit gebührender Resignation u. Einsicht z. K., dass ich u. die an vorderster Front in den Intensivstationen der Spitäler um das Leben ihrer Covid-Patienten kämpfenden Ärzte/Pfleger sowie alle Experten der eigenen sowie der weltweiten (!) Regierungen in ihrer Beurteilung der Lage völlig falsch liegen. Daher mein unabänderlicher Schluss: astuga, Kritischer Geist u. Dr. Deim etc. besitzen die allein seeligmachende Weisheit und sollten unverzüglich (!) dem Beraterteam der Bundesregierung beigezogen werden.
      Wie sinnlos ist es, mit Euch zu diskutieren...

    • Dr.Markus Deim
      30. November 2020 13:24

      Herr Jonas. Sie haben mit diesem ihrem letzten Beitrag das für eine sinnvolle Diskussion notwendige Niveau derart deutlich unterschritten, dass ich von einer weiteren Diskussion mit Ihnen Abstand nehme. Es wird ja auch nichts bringen, wenn ich darauf hinweise, dass fast alle Ärzte und Wissenschafter, die die Maßnahmen der Regierung kritisierten, mit der Zerstörung Ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht wurden und deshalb schweigen, es gäbe viele, die wissenschaftlich fundiert gegen diesen Wahnsinn argumentierten, nur wollen sie nicht arbeitslos werden und ihre Familien nicht mehr erhalten können. Contra stultitiam dei ipsi pugnant frustra!!

    • Jonas (kein Partner)
      30. November 2020 13:36

      Hr. Dr. Deim: Quam frigidum est, licet cum illis...
      Und die Diskussion hatte schon ich für sinnlos und daher beendet erklärt! Bleiben Sie trotzdem gesund.

    • Dr.Markus Deim
      30. November 2020 14:18

      O.k., das mit dem Niveau nehm ich zurück (nicht was die Sache an sich, sondern das Wissen um das Römische betrifft), ab jetzt wieder Sg.Herr Jonas..........:-). Aber nur in Bezug auf das Römische..., das in diesem Zusammenhang für beide Seiten des Debattiertisches gelten kann. Leider geht vieles davon verloren....wie Jonas im Bauch des Wales überlebte (angeblich), so werden auch wir die Coronasache überstehen...da bin ich ziemlich sicher...mit und ohne Selbstzerstörung. Bleiben auch Sie gesund. MfG

    • https://tinyurl.com/y3vrq2wv (kein Partner)
      30. November 2020 22:42

      Werter Herr Jonas, das Problem ist nicht die Meinung von uns Normalsterblichen...

      Das Problem ist, dass ihresgleichen sich ja nicht einmal mit den kritischen Argumenten (!) von Immunologen, Virologen, Epidemiologen und anderen Experten auseinandersetzt.
      Selbst dann nicht wenn es sich um Personen handelt die entweder aktuelle Praxiserfahrung haben oder renommierte Professoren in ihrem Fachbereich sind.
      Siehe Link!

      Und ja, solchen Personen vertraue ich wesentlich mehr als Politikern die teilweise weniger wissen als ich, und die sich auf "Experten" im Bereich Statistik oder auf solche aus der Pharmabranche verlassen.
      Gruß, Astuga...

    • astuga (kein Partner)
      30. November 2020 22:50

      Ergänzend: nach meinem Verständis von Wissenschaft hat mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit die Seite Unrecht die nicht auf Argumente eingeht.
      Sondern welche die anderen diffamiert und beruflich wie persönlich angreift, bis hin zur potentiellen Existenvernichtung, Parteiausschlussverfahren und medialer Zensur.

      Jetzt raten Sie mal, wer sich genau so verhält!

    • Kritischer Geist (kein Partner)
      01. Dezember 2020 09:05

      @Jonas

      Sie werten es als Indiz für die Richtigkeit des Handels, wenn andere Regierungen in anderen Ländern ähnlich vorgehen. Aber nach welcher Logik ist ein Fehler plötzlich deshalb kein Fehler mehr, nur weil andere den selben Fehler begehen? Selbstverständlich nützt die Story von der todbringenden Corona-Seuche auch den Regierungen in anderen Ländern. Bis vor 30 Jahren hat man weltweit auf Atomenergie gesetzt und das als die nachhaltigste Energieform bezeichnet. War das richtig, nur weil man diese Meinung von Südamerika bis Ostasien vertreten hat?

  7. astuga (kein Partner)
    28. November 2020 19:07

    Geschätzter Herr Doktor!
    Wie viele Menschen erkranken oder sterben alljährlich an multiresistenten Keimen?
    Wie viele starben aufgrund der sog. Corona Maßnahmen?
    Wie viele Menschen starben in der Grippesaison 2017/18 im Vergleich zur Zahl der Covid-Opfer (an und mit Covid wohlgemerkt)?
    Dann reden wir weiter über Panikmache und Verharmlosung...

    • astuga (kein Partner)
      28. November 2020 19:44

      Nachtrag: Wenn Sie ein Problem damit haben, weil Ihrer Meinung nach zu viele Covid-19 nicht ernst genug nehmen, dann beschweren Sie sich bei jenen welche die Covid-Pandemie für andere Zwecke missbrauchen.

      Von div. Regierungen (inklusive der unseren) bis zum World Economic Forum und der UNO.

  8. Torres (kein Partner)
    28. November 2020 15:49

    Der Herr Dr. Wanzel kann mich leicht auf eine Intensivstation einladen; eigentlich müsste er wissen, dass ich - sollte ich seine "Einladung" tatsächlich annehmen wollen - nicht einmal durch die Eingangstür des Krankenhauses gelassen werde; von Intensivstation schon überhaupt keine Rede. Besuche auf Intensivstationen sind übrigens nicht nur derzeit sondern immer schon verboten gewesen, schon überhaupt durch Interessenten, die nur einal schauen wollen, wie es dort aussieht.

  9. pressburger
    27. November 2020 20:47

    Vorläufige Zusammenfassung. Der Autor des Artikels, hat seine Meinung im Forum geäussert. Gut so.
    Die Kommentare der Diskutanten waren ausführlich und fundiert. Interessant ist, wird der Autor in die Diskussion einsteigen, seine Thesen verteidigen.
    Das wäre ein Beitrag zum Diskurs, dem sich die Linken verweigern.

    • Oliver Wanzel (kein Partner)
      28. November 2020 09:32

      Ich habe keine "Thesen", nur Praxis. Stellen Sie sich vor, Sie stünden vor einer großen OP mit geplanter postop. Intensivth. Leider sind aber alle verfügbaren Betten durch COVID belegt. Blöd, nicht? Haben sie es verstanden?

    • Turmalin
      28. November 2020 10:37

      @Oliver Wanzel

      Sie argumentieren an den Fakten vorbei:

      https://covid19-dashboard.ages.at/dashboard_Hosp.html

    • andreas.sarkis (kein Partner)
      28. November 2020 12:11

      Das Gejammere um Intensivbetten ist schon lange nicht mehr auszuhalten.

      Was wäre wenn?
      Wenn plötzlich eine Naturkatastrophe auftritt, ein umfangreicher Terroranschlag, oder ähnliches?
      Wenn Spitäler jetzt wegen ein paar Intensiv-zu-Beatmender jammern, was würden sie dann tun?

    • glockenblumen
      30. November 2020 11:51

      ich dachte immer es lägen MENSCHEN auf einer Intensivstation.
      Daß Betten durch Covid belegt sind, ist mir neu.
      Oder gehören Herr Doktor auch zu jenen, die nur noch den Fall bzw. die Erkrankung (den Bypaß, die Lunge, das Polytrauma, den Schädel...) sehen aber nicht mehr den Menschen dahinter?

  10. frajo
    27. November 2020 07:44

    An den Autor: Bitte auf das System "Krankenhaus, bzw. Gesundheitsindustrie" nicht vergessen. Es ist mittlerweile krank wie eine schwere Infektion. Nicht um das Wohl des Patienten geht es sondern um wirtschaftlichen Erfolg. Das Problem liegt nicht an den Ärzten, die zweifellos ihr Bestes geben. Es ligt am System, aus dem keiner ausscheren darf. Tut er es trotzdem seinem Wissen und seinem Gewissen zu folgen, dann wird er ganz schnell kaltgestellt, erhält als praktischer Arzt Berufsverbot u.ä. Ich selber dürfte als Koronarkranker mit fast verschlossenen Herzkranzgefäßen gar nicht mehr leben - es geht mir blendendst; wir können gerne zusammen eine anspruchsvolle Bergtour machen um Ihnen das zu zeigen.

    Nein, das System Medizin samt Ausbildung ist totkrank! Nur hierin konnte eine Angstpandemie wie wir sie derzeit erleben installiert werden!

  11. Franz77
    26. November 2020 20:57

    Es gibt keine Übersterblichkeit. So what?!?!
    https://www.legitim.ch/

    Aber wer dran glaubt, wird dran glauben. Volles Programm: Impfung, Chippung. Jeder nach seiner Facon.

  12. pressburger
    26. November 2020 16:09

    Niemand verharmlost eine virale Infektion, welche auch immer.
    Die Frage ist die Verhältnismässigkeit der Massnahmen, der Regierung auf Empfehlung ihrer Experten.
    Die Zahlen, im Vergleich des Jahres 2015, sowie auch anderer Jahre mit einer Grippewelle, sind mit den Zahlen des Jahres 2020, vergleichbar. Während jeder Grippe Welle, sind Menschen gestorben. Überwiegend aus der gleichen Risiko Gruppe wie 2020.
    Warum wurde, z.B. 2015 die Wirtschaft nicht heruntergefahren, die Schulen geschlossen ? Warum dann 2020 ?
    Man sollte das Problem in einem grösseren Zusammenhang beurteilen, nicht eindimensional.
    Sollte es ein Ende der Regierungsmassnahmen geben, wird sich am Ende des Tages herausstellen, dass die lockdowns zu mehr Schäden, auch gesundheitlichen, geführt haben, als es das Virus konnte.

  13. Bürgermeister
    26. November 2020 13:10

    Werter Hr. Wanzel, dass COVID-19 eine tödliche Erkrankung auch für junge und gesunde Menschen sein kann bezweifle ich nicht. Das tue ich auch nicht bei Krebs, Herz-Kreislauferkrankungen oder auch bei der echten Grippe.

    Die WHO-Metastudie die hier referenziert wird https://www.merkur.de/welt/who-corona-studie-tote-uebersterblichkeit-infektion-pandemie-zr-90073439.html
    spricht von großen regionalen Unterschieden. Länder mit hohem Anteil an älterer Bevölkerung (etwa Deutschland) haben eine vermutete Sterblichkeit von 1 % für möglich. Diese Aussage von Drosten kann man glauben - muss aber nicht. Denn wie die Sterblichkeit in diesen Fällen durch eine vorbereitete und vorhandene Intensivmedizin verringert werden kann ist mir nicht bekannt. Wenn sie diese Ergebnisse bezweifeln, dann würde ich sie um konkrete Literturangaben bitten.

    Ich bin kein Mediziner, ein Rückgang von Herz-Kreislauf-Toten sowie an Herzinfarkten oder an Krebs Verstorbenen bei gleichzeitig kaum angestiegener Gesamtsterblichkeit lässt aber einen "kreativen" Umgang mit Zahlen vermuten.

  14. Liberio
    26. November 2020 12:46

    Die Covidisten ähneln den LGBT+-, Feministen- und anderen Minderheitenclubs.
    Sie verlangen einmütig, die gesamte Gesellschaft für ihr echtes oder vermeintliches Leid in die Geiselhaft zu nehmen. Sie sind geprägt von unerhörtem Egoismus, einer ekstatisch geniessenden Opferrolle, auf ein ständiges Auf-Sich-Aufmerksam-Machen.
    Alle Menschen müssen auf ihre Freiheit, auf Rede- und Meinungsfreiheit, auf wissenschaftliche Fakten, auf Erwerbsfreiheit und letztlich auf das freie Atmen verzichten.
    Ohne, dass es diesen Opfern hilft. Schwule werden davon nicht glücklicher, Feministinnen bleiben auch nach Quotenfrau-Erfolgen und erfolgreichen Kindesabtreibungen trotzdem immer hysterisch-unzufrieden, Schwarze, Asylanten u.a. müssen trotzdem etwas leisten, um sozial aufzusteigen, und weder das Klima das Virus lässt sich durch Verhaftung der Gesamtbevölkerung besiegen.
    Es ist der Zeitgeist, der solche Ergüsse wie die des Dr. Wanzel hervorbringen: schaut alle auf mich, es gibt nur mich, Euer Leid interessiert mich nicht, nur meines! Ich bin soooo arm!!! Bemitleidet mich doch endlich und leidet auch!

  15. Politicus1
    26. November 2020 12:45

    Gibt es da einen Zusammenhang?
    Es ist ja bekannt, dass die meisten Menschen in einem Spitalsbett sterben, oder zumindest sehr viele.
    Heute fällt aber auf, dass wieder über hundert Menschen mit dem Coronavirus verstorben sind.
    Und ebenso ging die Zahl der in den Spitälern belegten Coronabetten in ähnlichem Ausmaß zurück ...
    Ein Wandel bei den Behandlungen?

    • Hausfrau
      26. November 2020 13:43

      Politicus1
      Die Statistiken auf orf-Online, PRESSE usw. müssen klug interprediert werden. Wenn also beispielsweise 106 Leute (wie gestern) in den Intensivbetten sterben, trotzdem aber nun um 4 Betten weniger belegt sind, dann bedeutet dies, dass 102 oder mehr von den normalen Bettenstationen auf Intensiv verlegt und umgekehrt andere wieder auf Normalbetten überstellt wurden. Ein ähnliches Zahlenspiel ist bei den Normalbetten, wo immer wieder einige Leute nach Hause entlassen werden.
      In diesem Zusammenhang darf man nicht übersehen, dass viele Coronaerkrankte mit nur leichten Symptomen zuhause sind. Dazu sind auch die up and downs der Zahlen unter "aktive Fälle" und "Genesenen" zu verstehen.

  16. Brigitte Kashofer
    26. November 2020 12:23

    1919 sind von den 84.000 Toten fast 40 % an Herz-Kreislauf-Erkrankungen verstorben, 25 % an Krebs. Das Durchschnittsalter ist in der Statistik nicht angegeben. Wird interessant, wie hoch am Jahresende die Rate der "An oder mit Corona Verstorbenen" angegeben wird. Ich schätze, nicht höher als 2 %.
    An irgendetwas stirbt man halt, wenn man ein hohes Alter erreicht hat.

  17. Brigitte Imb
    26. November 2020 11:30

    Da es doch schon einige Zeit her ist, daß ich auf einer Intensivstation und bei der Anästhesie Dienst leistete muß ich wahrscheinlich etwas verpaßt haben.
    In der Vor-Corona-Zeit lagen die Patienten auf dem Rücken, ganz wenige Ausnahmen auf dem Bauch.

  18. Wolfram Schrems
    26. November 2020 11:24

    Der Autor wird schon recht haben, daß die Krankheit manche schlimm trifft. Aber die Wahrheit liegt in der Proportion: Sind andere Krankheiten nicht auch schlimm? Warum macht man dort solches Theater nicht?

    A propos Arzt: Ein Internist sagte mir, er befürchte ein "Auseinanderbrechen der Gesellschaft", wenn die Regierung die Angst weiter so massiv schürt.
    Nun, sehr viel kann in unserer "multikulturellen" Gesellschaft eh nicht mehr "auseinanderbrechen". Aber hier liegt der Hase im Pfeffer:
    Die Corona-Kampagne hat längst religiöse Züge bekommen. Der Fanatismus der Regierung ist monothematisch geworden, es gibt nur mehr Corona. Und daher braucht es auch die Impfung als neues Sakrament des Heils. So wird es verkauft, so wird es getrommelt.

    Respekt für das Tun des Intensivmediziners, aber Nein zur monothematischen Panikmache, die sich per Nocebo-Effekt zwangsläufig katastrophal auf die psychische und körperliche Gesundheit der breiten Bevölkerung auswirken muß.

    Steht das wirklich dafür?

  19. dssm
    26. November 2020 11:11

    Jeder soll seine Meinung klar sagen können! So weit so gut, aber ich kann keine Meinung abgeben, weil ich keine Zahlen habe. Die sozialistische Sicht der Dinge, also vom traurigen Einzelfall ausgehend Regeln für Alle zu machen ist geisteskrank, genau dies ist der Hintergrund dieses Beitrages. Die Lage von Intensivpatienten ist nicht lustig, aber wo bleibt die Verhältnismäßigkeit? Und genau da könnte unsere Regierung einmal mit Zahlen, Daten und Fakten kommen. Solange ich keine solchen Zahlen habe, kann ich keine Abschätzung vornehmen.

    Ich habe in meinem Leben schon genügend Müllcontainer besucht. Und da schaut es oft gar nicht lustig aus. Ich käme aber nicht auf die Idee, aufgrund persönlicher, berufsbedingter Erfahrungen, welche für 99% der Menschen nicht greifbar sind, irgendwelche radikalen gesellschaftlichen Einschränkungen vorzuschlagen. Ich nenne keinen einen Müll-Leugner, nur weil er halt Müll produziert.

    Also lieber Herr Intensivmediziner. Wenn keiner mehr arbeiten darf, dann zahlt auch keiner mehr Steuern, dann hat sich Ihr Beruf erledigt. Dann verrecken halt alle Notfallpatienten, weil wir die Mittel nicht mehr haben, um Sie und Ihre Station zu bezahlen.

    • Hausfrau
      26. November 2020 13:28

      @dssm
      Ihren Gedankengang muss man weiterspinnen:
      ... wenn keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden, dann werden die Steuerzahler auch viruskrank (hoffentlich nicht tot) und der Staat muss für deren Genesung aufkommen, bekommt aber währenddessen kaum neue Steuereinnahmen ....

      Daher hat die persönliche Gesundheit doch Vorrang vor einer gut funktionierenden Wirtschaft.

    • simplicissimus
      26. November 2020 23:44

      Falsch, Hausfrau, eine funktionierende Wirtschaft und damit Wohlstand schafft die Voraussetzung für ein gesünderes Leben. Dazu gibt es langjährige Statistiken.
      Und weiter stirbt bei weitem nicht jeder an Covid. Einfach nur die offiziellen Statistiken ansehen.
      Sehr wohl sind aber die Kollateralschäden enorm. Und nicht nur bei der Wirtschaft, sondern auch bei Schülern, Depressionen, Selbstmorden, anders Erkrankten.
      Ein bißchen über den Tellerrand schauen hilft sicher!

  20. Hausfrau
    26. November 2020 10:53

    Wie von mir vermutet, verteidigen einige Poster ihre bisherigen Standpunkte. Aus Höflichkeit widersprechen sie zwar nicht direkt dem Hauptartikelschreiber, aber sogar vom praktischen Landarzt im Bezirk Korneuburg wird die weltweiter Coronainfektion nicht als Pandemie anerkannt. Vielmehr findet er indirekt eine Triage bei Engpässen in den Kliniken für angebracht, denn ein "95jähriger hat schon ein Leben bald hinter sich, während einem 30jährigen Krebspartienten die erforderlichen Therapien versagt bleiben". Ich bin sicher, dem 30jährigen wurde auf anderer Weise doch geholfen.

    So hört man von den Coronaleugnern auch: Die derzeit täglich gemeldeten zirka 100 Coronatoten wären "irgendwann ohnehin gestorben", außerdem werde dabei "nicht immer ermittelt, ob der Covid-19-Virus" die tatsächliche Todesursache war". Demgegenüber meldet die Statistik Austria ab Mitte Oktober eine Übersterblichkeit bei den über 65jährigen von einem Viertel.

    Tatsache ist, dass es bei Ausbruch der Viruserkrankungen von elf Monaten niemand Genaueres über die Ursache und Bekämpfung sagen konnte. Zehn Fachleute gaben ebenso viele verschiedene Meinungen von sich. In der Zwischenzeit ist man weltweit schon etwas klüger geworden, auch wenn sich erst ganz langsam Teilerfolge erkennen lassen.

    Vor einigen Tagen hatten wir in Österreich den weltweiten Spitzenplatz mit über 500 neuen Infektionen per 100.000 Einwohner und Woche, wo die WHO als die alarmierende 7-Tage-Inzidenzzahl nur 50 sieht. Deutschland und die USA beispielsweise liegen da mit etwas über 150 wesentlich unter unserem aktuellen Wert von 430.

    Warum stellen sich die hier auftretenden Besserwisser nicht unserer Regierung als Berater zur Verfügung, wo ohne der erfolgten Empfehlungen und dem derzeitigen Teil-Lockdown auch die Inzidenzzahl auf unter 50 gedrückt werden kann?

    Ich persönlich bin der Meinung, dass uns in den nächsten Monaten noch einiges bevorsteht, aber wir können dieses Unheil durch besonders kluge und strikte Maßnahmen verringern. Da das mit der sog. Eigenverantwortlichkeit nicht immer funktioniert, muss halt Zwang bzw. Griff in das eigene Geldbörsel nachhelfen.

    • dssm
      26. November 2020 11:16

      @Hausfrau
      Wie Sie meinen Beiträgen zweifelsohne entnommen habe, ist mein Hauptproblem, daß ich nicht mitreden kann! Denn die Regierung liefert keine Zahlen. Wir haben jetzt die Grippesaison, da ist immer "Übersterblichkeit". Aber wie ist das Verhältnis zu Vorjahren? Wie viele Patienten werden und wurden durch nicht-Diagnose und nicht-Behandlung geschädigt. Wie viele Selbstmorde gibt es wegen der Maßnahmen. Wie dramatisch trifft es die Wirtschaft wirklich? Wer soll all die Schuldenberge zahlen? Die Pensionskassen? Höhere Steuern? Enteignungen?

      Ich will Antworten. Jeder kann die Verhältnismäßigkeit anders sehen, aber nur wenn Zahlen vorliegen und die Daten regelmäßig evaluiert werden.

    • Hausfrau
      26. November 2020 11:53

      dssm
      Was die aktuelle Übersterblichkeit betrifft, so bezieht sich das von der Statistik Austria gemeldete "Viertel" im Vergleich zu den gleichen Kalenderwochen der Vorjahre. Aber auch bei solchen Fakten werden Sie sicher wieder Einwände haben, um dies zu relativieren (mehr Selbstmorde, Nichtbehandlung von dringenden anderen Erkrankungen, mehr Herzinfarkte usw.). So kann man alles zerreden und nichts ernsthaft glauben.

      https://www.imagenetz.de/bPHhU
      :-)

    • dssm
      26. November 2020 13:20

      @Hausfrau
      Wir furchtbar ist diese Gesellschaft geworden, auch Sie wollen nur eine Meinung zulassen, wer auch nur nachfragt, der ist böse.

      Repräsentative Demokratie heißt nun einmal, man wählt einen Vertreter, von welchem man annimmt, daß er moralisch ähnlich tickt. Um das kontrollieren zu können, muss man aber umfassend informiert sein. Gleiche Daten können je nach politischem Weltbild unterschiedliche Ergebnisse bringen, so weit so normal.
      Aber keine Daten bringen gar kein Ergebnis.

      Meine Hauptbedenken drehen sich um die Wirtschaft. Die Entscheidung ist brutal, aber notwendig: Wie viel Übersterblichkeit darf Wirtschaft kosten?

    • Hausfrau
      26. November 2020 13:55

      Irrtum @dssm
      Ich habe doch Ihre Frage zur Statistik der Übersterblichkeit beantwortet. Selbstverständlich dürfen auch persönlich andere Meinungen verteten werden, welche sich nicht mit den meinigen decken.
      Ich schätze auch "Facts and Figures", aber Sie wissen ganz genau, dass man auch mit Zahlen, Gutachten usw. schummeln kann, um das eigene Ziel zu verfolgen. Nicht umsonst sucht nun unsere Regierung eine Werbeagentur, um mit großem Millionenaufwand das dumme Volk von ihren Ideen zu begeistern/motivieren/einzulullen.

    • otti
      26. November 2020 18:28

      @ dssm - da ich Sie, MIT einigen anderen Postern, BESONDERS schätze, mit Ihnen auf Schiene bin, erlauben Sie mir als der ältere von uns beiden, einen Hinweis zu geben: es macht keinen Sinn, gegen "Glauben" zu argumentieren.
      Was mich bei den Kommentaren im Blog seit einiger Zeit bis zum Verlassen hin stört, ist die parteiliche Gehässigkeit. Bis hin zum : "A.U. haben sie ins Hirn gesch...." (R2D2oder so ähnlich)Und meine Empörung darüber ebenfalls niedergemacht wurde. Von alten Adelsgeschlechtern. Hier liegt der Zerfall des Blogs in den Windeln. Der Zerfall der Gesellschaft, sintemalen durch ungeprüfte Zuwanderung / Verschuldung/ etc. ebenso.

    • dssm
      26. November 2020 22:16

      @otti
      Danke für die seelische Unterstützung!
      Es ist wirklich furchtbar. Ich habe keine Ahnung ob das Virus nun der Killervirus ist, dem die Regierung mit Lock-Downs Einhalt gebietet oder ob es sich um einen besseren Schnupfen handelt. Alle Zahlen sind immer ohne realistischen Vergleich.
      Klar, die ältere Generation will geschützt werden, das tut man aber in jeder Grippesaison, aber warum gleich die ganze Wirtschaft zerstören? Ist der Virus wirklich so böse? Zahlen, Zahlen und nochmals Zahlen und zwar vergleichbare!
      Sie sehen ja, es gibt Mitblogger die Simpsons Paradoxon nicht kennen, aber genau wissen, wie die Zahlen interpretiert werden - taurig.

    • simplicissimus
      26. November 2020 23:51

      Hausfrau und dssm, die Übersterblichkeit in den letzten Wochen gibt es und ist aus den offiziellen Statistiken ablesbar.
      Nur sind die getroffenen Maßnahmen vom generellen Lockdown bis hin zu den Massentests ineffizient.
      Wie Hausfrau richtig feststellt betrifft es vor allem die über 65-Jährigen (plus jene mit schweren Vorerkrankungen) - und genau diese Gruppen gilt es zu schützen JETZT, SOFORT, VEHEMENT und ohne weitere Zeitverschwendung!
      Ist doch logisch und simpel, sollte eigentlich auch ein Maturant und Volksschullehrer verstehen, oder irre ich mich???

  21. Ingrid Bittner
    26. November 2020 09:56

    Sehr geehrter Herr Dr. Wanzel,
    selbstverständlich glaube ich Ihnen auch, dass es furchtbar ist, wenn man auf die Intensivstation muss - auch mit dieser Krankheit, so wie mit vielen anderen Krankheiten.
    Aber dass sie alle Menschen die hinterfragen und dann auch noch die Frechheit haben, hier die Weisheiten von fachlichen Kapazundern oder wenn sie gar selber einer sind, ihre eigenen, wiederzugeben oder Gerichtsentscheide bringen, dann alle samt als dumm bezeichnen, dagegen verwehre ich mich auf das Entschiedenste.
    Natürlich gibt es einige Kommentare, die keinen anderen Zweck verfolgen, als Mitposter zu provozieren, aber das brauch ich Ihnen ja nicht zu erklären.
    Was mich an Ihrem Kommentar etwas stört: sie tun gerade so als ob es nur für Coronakranke furchtbar wäre, auf der Intensivstation zu landen, aus eigener Erfahrung weiss ich, dass auch die Intensivstation für einen Menschen, der den sogenannten (ich weiss, das ist ein ganz dummer Ausdruck!)Krankenhauskeim nach einer an sich Leben hätte retten sollenden Operation, gefangen hat und der schön langsam auf einer Intensivstation an multiplen Organversagen dahinstirbt auch nicht gerade eine angenehme Zeit ist, weder für den Sterbenden, noch für die, die zuschauen müssen und nichts, absolut nichts tun können. Warum wird von diesen tausenden Toten nicht gesprochen?
    Und auch Sie erklären nicht, warum es diese Wintersaison noch keine Grippewelle gibt. Auch das wird man hinterfragen dürfen ohne dabei dumm zu sein, oder? Die WHO hat das festgestellt, nicht ich, als dumme Kommentarschreiberin!
    Offenbar sind Sie angetreten, um die Coronaleugner oder wie immer man die kritischen Menschen nennt, im Standard werden sie sogar als Antisemiten bezeichnet (wozu ich da schon sagen muss, da bin ich zu dumm, um die Zusammenhänge zu erkennen - was hat Coronahinterfragen mit Antisemitismus zu tun?), na ja im Sektenbericht werden diese dummen Hinterfrager ja auch schon 2019 zur den Sektierern gezählt, das sagt ja alles,
    Das kann man alles nachlesen, aber klar, mit einem anstrengenden, zeitaufwendigen Besuch kann man sich nicht auch noch im Netz herumtreiben und die tausenden Berichte zu Corona lesen.
    Ich bedan ke mich bei Ihnen ganz persönlich, Sie sind der zweite Mensch, der mich beleidigt hat, und das richtig, der erste war übrigens Udo Jürgens, der gemeint hat, Frauen, die keine Idealfigur haben, seien unintelligent, Das liegt für mich auf derselben Linie.
    Ich habe eins in meinem Leben gelernt, wenn man was nicht weiss, soll man nachschauen - und das mach ich auch bei Corona.
    Und die Chinesen sagen, wer einmal fragt, ist einmal dumm, wer nie fragt immer.
    In diesem Sinne verbleibe ich mit bestem Dank für Ihre aufklärenden Worte und der Hoffnung, dass sich ausser der "Hausfrau" - die uns ja hinreichend bekannt ist, noch wer findet, der Ihnen seine Zustimmung auf ganzer Linie bekundet.

  22. glockenblumen
    26. November 2020 09:47

    es sind ja heuer auch die ersten, die wegen einer Infektionskrankheit intensiv- und beatmungspflichtig sind, gell?
    Man hat auch noch nie davon gehört, daß jemand über Wochen bis Monate nicht nur beatmungspflichtig wäre.
    In den letzten Jahren muß es regelrecht langweilig auf den Intensivstationen gewesen sein.

    Es geht nicht um Verharmlosung der Erkrankung, die in der Tat sehr ernsthaft verlaufen kann.
    Es geht darum zu hinterfragen ob die Maßnahmen, welche noch mehr Opfer fordern werden - weil OPs und Therapien verschoben werden - nicht reichlich überzogen sind.
    Daß es verantwortungslos ist, das ganze Volk in Angst zu versetzen und kritische Stimmen ärztlicherseits lächerlich zu machen bzw. zu denunzieren, in ihrer Existenz zu bedrohen, gar nicht zu Wort kommen lassen oder als Verschwörungstheoretiker zu beschimpfen

    https://www.derstandard.at/story/2000120526267/lockdown-um-80-prozent-mehr-herzinfarkt-tote-in-der-steiermark

    Ob es wirklich notwendig ist, die Wirtschaft und das öffentliche Leben eines Landes völlig lahmzulegen und enorme wirtschaftliche Schäden mit nachfolgender Armut, eine immense Arbeitslosenrate, schwere Existenzprobleme für Bürger zu provozieren, Kindern einen normalen Alltag, eine normale Entwicklung mit normalem Miteinander, sowie Bildung vorzuenthalten
    Und zuletzt die Frage, wie die Menschheit wirklich starke Grippewellen bis jetzt ohne Lockdown überstanden hat.

    https://medinlive.at/gesundheitspolitik/vorletzte-grippewelle-war-toedlichste-30-jahren#:~:text=Insgesamt%20registrierte%20das%20Institut%20von,wird%20durch%20Influenza%2DViren%20ausgel%C3%B6st .

    https://www.kleinezeitung.at/lebensart/gesundheit/5597842/Influenza_616-Todesfaelle-durch-Grippe-in-Oesterreich

    https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/grippewelle-201718-mehr-als-25000-grippetote-in-deutschland-13688/

    https://www.facebook.com/807869290/posts/10158722268369291/

    https://www.diepresse.com/734726/grippe-wiens-spitaler-uberfullt

    https://www.krone.at/518016

    https://www.derstandard.at/story/2000050581574/engpass-bei-betten-und-aerzten-in-wiener-krankenhaeusern

    https://www.krone.at/547179

    https://www.welt.de/vermischtes/article174076595/Grippewelle-in-Deutschland-So-viel-hatten-wir-noch-nie.html

    https://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Bilanz-der-Grippewelle-2016-17-112-000-Kranke-662-Tote-id39216822.html

    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/72938/Grippewelle-sorgt-fuer-ueberlastete-Kliniken

    https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/frankreich-grippewelle-ueberlastet-krankenhaeuser-a-1129542.html

    Ob Massentestungen nicht einfach rausgeschmissenes Geld sind, welches man z.B. in der Viren-Forschung wesentlich besser brauchen könnte, zumal der PCR-Test hinterfragenswürdig ist:

    https://www.youtube.com/watch?v=T4Wo1ULhyTg&t=276s

    https://michael-mannheimer.net/2020/11/11/40-unwiderlegbare-zitate-und-fakten-beweisen-der-pcr-test-ist-eine-grosse-luege-er-dient-allein-der-legitimation-einer-verbrecherischen-politik/

    Ob es gerechtfertigt ist eine Impfung zum Zwang zu machen, die weder entsprechend erprobt noch hergestellt wurde. eine Impfung die bei minus 70° gelagert werden muß, weil das Serum sonst instabil wird!
    Hier wird der Mensch zum Versuchskaninchen gemacht.

    Was Zahlen und Fakten betrifft, erklärt - für alle verständlich - Dr. Bhakdi:

    https://www.youtube.com/watch?feature=share&v=GIitOKU7fM0&app=desktop

    • 11er
      26. November 2020 11:54

      @ glockenblumen

      ************************************

      Da haben Sie den Onkel Doktor selbst zu einer netten Fact-finding-Mission geschickt. Aber ich fürchte, er wird nicht weit kommen sondern von der Mitte seines Tellerrandes zurück rutschen, es wird keine adäquate Antwort folgen.

      Es ist in der Tat befremdend, wie empathielos ein Mediziner dem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Genozid, der hier in über die Maßen unverhältnismäßiger Weise veranstaltet wird, gegenüber stehen kann und dabei nach verdrängt, dass die Letalität nicht über die einer sonstigen Grippewelle herausragt. Hat sich da ein "Maßnahmen-Verharmloser" geoutet?

    • Wyatt
      26. November 2020 12:17

      beide
      ***************
      ***************
      ***************

    • otti
      26. November 2020 18:53

      glockenblumen - DANKE für die unglaubliche Mühe und sachbezogenen Informationen.
      Bin aber noch an der Durcharbeit.

    • Undine
      26. November 2020 19:00

      @glockenblumen

      ********************************
      ********************************
      ********************************+++++!

    • simplicissimus
      27. November 2020 00:38

      glockenblumen ******************************************************!

    • Melanie Haring (kein Partner)
      28. November 2020 22:38

      Der Youtubelink ist ungültig, Youtube hat das Video bereits entfernt, "weil es gegen die Nutzungsbedingungen verstößt". In diesen steht tatsächlich drin, dass man Corona nicht verharmlosen darf.

      Es wäre ja blöd, wenn man eine "andere" Meinung wie die von Dr. Bhakdi lesen könnte.

      Den Grundsatz "tue nichts Böses" aus der Zeit seiner Gründung hat Google mittlerweile aus der Firmenphilosophie gestrichen - das tut man doch nur, wenn man einen Grund dafür hat, also den Willen, ab sofort doch Böses zu tun.

    • Franz77
      28. November 2020 23:39

      Bravo und danke Glockenblumen!

  23. simplicissimus
    26. November 2020 09:40

    Geschätzter Herr Dr. Wanzel!

    Als akademischer Laie, der sich mit Krankheiten ernsthaft nur im Pflanzenbereich befaßt hat, glaube ich Ihnen sofort, daß es Corona nicht nur gibt, sondern daß es auch eine gefährliche leidensreiche Krankheit ist. Ich habe auch schon von Fällen jüngerer Patienten gehört, die ziemlich gelitten haben ohne auf der Intensivstation gelandet zu sein. Ein bewiesener Fall in meiner Familie und ein zweiter im Bekanntenkreis 'mittelalterlicher' Menschen hat bestätigt, daß die Beschwerden Fieber, Atemnot etc sind, die nach einer Weile wieder verschwinden.

    Jetzt aber zu den Kritikpunkten, hier die aktuelle Statistik der AGES:

    Sterblichkeit
    Tabelle 3: Todesfälle und Letalität (Verstorbene pro 100 Infektionsfälle) nach Altersgruppe (21.02.2020 bis 22.11.2020)

    Altersgruppe Verstorbene Letalität

  24. Dr.Markus Deim
    26. November 2020 09:16

    mein letzter Satz gilt ausdrücklich nicht dem Herrn OA Dr.Wanzel, sondern besagter Hausfrau :-)

  25. Dr.Markus Deim
    26. November 2020 09:12

    Sg. Herr Kollege, Sg. Hausfrau!
    Es gibt sicher einige Zeitgenossen, die immer jammern und alles, was die "Obrigkeit" macht, heruntermachen, tw.in niveauloser Diktion. Was mir aber wichtig ist, ist die Tatsache, das man die Corona-Pandemie, falls es eine Pandemie ist, in keiner Weise mit wirklich gefährlichen Erkrankungen vergleichen kann. Die Pest, die Pocken und anderen weltweit auftretende Epidemien der Vergangenheit haben teilweise über 50% der gesunden Normalbevölkerung hinweggerafft, Leicheberge türmten sich in den Städten und das Grundwasser war wegen der verwesenden Leichen ungenießbar: das waren gefährliche Pandemien. Wenn 0,2-0,3 % der Bevölkerung, und hier vor allem multimorbide hochbetagte Menschen und ein paar jüngere Pechvögel an dieser Krankheit sterben, dann ist das sicherlich kein Grund zum Feiern, aber deswegen die Existenz vieler junger Menschen zu zerstören, empfinde ich als unverhältnismäßig. Wie soll unser Gesundheitssystem funktionieren, wenn es wegen einer Massenarbeitslosigkeit keine Beitragszahler mehr gibt? Warum müssen Krebspatienten sterben, wenn im Lockdown keine Chemotherapien, OPs und Strahlentherapien gemacht werden, nur damit ein paar 90 jährige nicht gefährdet sind? Ich hab in meiner Praxis einige Karzinompatienten, bei denen die onkologische Betreuung im Lockdown eingestellt wurde. Finden Sie das besonders nett oder vielleicht doch etwas übertrieben? Ist ein 30 jähriger Karzinompatient weniger wert als ein 95 jähriger Greis? Der eine hatte ein langes Leben, der andere muss an seinem Karzinom verrecken, damit der 95 jährige noch ein paar Jährchen leben darf? Ist das die Solidarität zwischen den Generationen? Einen Kritiker der Maßnahme unserer Regierung als Idioten oder Verharmloser hinzustellen und herabzuwürdigen, das ist, hätte man in meiner Jungend gesagt, Hausfrauenmentalität. Hochtachtungsvoll Dr.Markus Deim

  26. Madison
    26. November 2020 09:11

    Ich glaube Ihnen alles, Herr Oberarzt!
    Allerdings ist die Position dessen, der auf der Intensivstation die Corona-Kranken betreut, einseitig. In einem Unfallkrankenhaus bzw. auf einer Intensivstation sehen Sie zahlreiche Opfer von Verkehrsunfällen, Arbeitsunfällen, Heimwerkerunfällen und anderen Freizeitunfällen, Drogenkonsumenten oder Rückkehrer aus exotischen Ländern.
    Dadurch wachsen vielleicht Bedenken gegenüber so mancher Betätigung oder manchem Beruf.
    Außerhalb der wichtigen und großartigen Einrichtung eines Krankenhauses gibt es aber auch die Welt all derer, denen nichts passiert, die nicht oder nur marginal erkranken.
    Und auch diese Erfahrung hinterlässt Spuren in der Bevölkerung.
    Herzliche Grüße und danke für Ihren Einsatz im Rahmen Ihres Berufes!

  27. Hausfrau
    26. November 2020 08:46

    Sehr geehrter Herr Dr. Wanzel,

    es ist erfreulich, dass Sie als AU-Leser den Mut aufbringen, als Gastkommentar die ständige Verharmlosung einiger Dutzend Dauerkritiker im AU-Tagebuch Paroli zu bieten.

    Leider wird dies aber kein Umdenken bei diesen Leuten bewirken, welche sich vorgenommen haben, alles in unserem Land Nützliches in Frage zu stellen. Neben dem Dauerbashing der derzeitigen Regierung werden besonders alle staatlichen Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronakrise kritisiert. So liest man: diese Virusinfektion sein eine „Pimperlkrankheit“ und nicht einmal der jährlichen Influenzawelle gleichzusetzen. Solche und andere Behauptungen werden ständig wiederholt, denn der reibungslose Ablauf der Wirtschaft hat höhere Priorität. Zu allen Tests und geplanten Impfungen sind diese Jammerer negativ eingestellt und sehen dies nur als Teil der kommenden Totalüberwachung der Regierenden und dahinter vermutenden Drahtziehern.

    Der Blogbetreiber vertritt da meist andere Ansichten, betrachtet diese Umtriebe aber als Teil unserer Meinungsfreiheit und erlaubt diesen Miesmachern daher das Forum als Klagemauer. Umgekehrt ist diesen Partnern der Monatsbeitrag wert, sich da ordentlich auszutoben. So lange sie nicht zum Steuerboykott oder Volksaufstand aufrufen, genießen sie die „Narrenfreiheit“ der verfassungsmäßig möglichen Meinungsäußerung, sodass ein Einschreiten der Behörden bisher nicht erforderlich war.

    Ein überwiegender Teil der sog. Tagebuch-Partner liest nur mehr die AU-Tageshauptkommentare und Hinweise auf andere interessante Publikationen (ggfs. in Form der mehrmals täglich erscheinenden Newsletter im Postfach) und lässt diese kleine Gruppe unter sich. Es gibt halt Mitmenschen, welche mit solchen Diskussionen sich gegenseitig ermuntern und gleichzeitig deren Frust abreagieren müssen.

    Auch abseits von der genannten Diskussionsrunde macht sich auch die Wirtschaft stark, damit möglichst schnell wieder alle Geschäftsmöglichkeiten gegeben werden. Dabei werden scheinbar die zu erwartenden Nachteile der Bevölkerung in Kauf genommen bzw. als solche nicht erkannt. Dazu passt auch der heutige PRESSE-Gastkommentar von Dr. Tengg, welcher mit falschen Zahlen versucht zu beweisen, dass diese Viruswelle als vernachlässigbar angesehen werden kann.

    Beste Grüße
    Ihre dankbare
    Hausfrau

    • Madison
      26. November 2020 09:01

      Danke an den Blogbetreiber, dass er "erlaubt", dass sich hier "Miesmacher" "ihren Frust abreagieren" dürfen. In dieser "Narrenfreiheit" "toben sie sich aus", weil wir ja "Meinungsfreiheit haben", so wird es offenbar gesehen. Andere würden es als Diskurs unterschiedlicher Positionen bezeichnen, aber in Zeiten von Cancel-Culture, Bespitzelung und Gesellschaftsspaltung ist dies offenbar unerwünscht.

    • Gregor Wandler
      26. November 2020 09:34

      Sehr geehrte Hausfrau,
      es nennt sich Diskurs und Demokratie welches viele der "Miesmacher" hier machen, offensichtlich wäre es Ihnen lieber in einer Diktatur zu leben wo es nur eine Meinung gibt, die der Regierung welche im Fall Corona diametral zur aktuellen Forschung steht.
      Das Sie offensichtlich auch keine oder geringe Ahnung von Wirtschaft und den damit in Verbindung stehenden Zusammenhängen die in weiterer Folge gesellschaftlich durchschlagen werden haben Sie mit Ihrem Posting obedrein belegt. Die DDR ist gescheitert, auch wenn es Ihren Positing entsprechend die für Sie ideale Staatsform ist, nur ein Hinweis

    • Ingrid Bittner
      26. November 2020 10:05

      @Gregor Wandler: Ihr Bemühen, Herrn Hausfrau über Diskurs und Demokratie aufzuklären, wird sehr viel Zeit in Anspruch nehmen.

      Hier nur ein einziger kleiner Hinweis auf einen Kapazunder, Virologe und Mitglied der Kurzschen Kommission Prof. G. Gartlehner:

      "meint u. a. dass Screenings, wie sie im Tourismus oder mit Gurgeltests an Schulen gemacht werden, aus Sicht des Experten wirkungslos seien. „Das ist ein politischer PR-Gag“…….."
      Also der Professor darf das sagen und wenn ich ihm das glaube, dann bin ich eine Dumme - eine eigenartige Logik, aber ich muss ja nicht alles verstehen.

    • Hausfrau
      26. November 2020 18:19

      @Frau Ingrid Bittner
      Glauben Sie, dass ich eine Geschlechtsumwandlung mitmachte oder bald "divers" bin? Sie sind doch auch eine Frau oder irre ich mich?

  28. Wyatt
    26. November 2020 08:41

    selbstverständlich glaube ich Ihnen Herr Doktor, das auf der Intensivstation, rate aber von einem Besuch ab, empfehle statt dessen, im Besonderen das "Tagebuch" @ elfenzauberin und noch einige mehr:

    https://www.andreas-unterberger.at/2020/11/die-heuchler-mit-doppeltem-boden/





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