Werden wir überleben können? Ein Zukunftspapier für Österreich

Hinter dem Vorhang des Corona-Regimes braut sich eine fundamentale Veränderung Europas zusammen. Ist es die schon von Joschka Fischer und jetzt von Schäuble angekündigte Finalité der Union als zentralistischer Superstaat nach Abschaffung der Nationalstaaten? Oder die Umwandlung in ein neomarxistisch-islamisches Großreich?

Die Kulturtransformation hat ja längst begonnen:

  • So wird das Geburtendefizit mittels der Politik der Öffnung aufgefüllt durch vitale, potente Einwanderer und Asylanten aus fremden Kulturen.
  • So sind die christlichen Kirchen nicht mehr systemrelevant, aber der Islam gewinnt an Einfluss.
  • So zerlegt sich die Gesellschaft selbst in vielerlei Geschlechter, Ethnien, Lebensformen und Bildungsschichten.
  • So verliert die westliche Rechtsordnung an Akzeptanz, passt sich Neuem an und scheint sich vom Gleichheitssatz zu lösen.

Abgesehen jedoch vom Corona-Desaster müssen wir erneut die elementare Frage nach unseren Überlebenschancen stellen. Droht uns das Schicksal der Kopten, die in Ägypten herrschten und vom Islam in die Rolle von Dhimmis gedrängt wurden? Oder können wir uns in letzter Minute retten? Im Folgenden einige Vorschläge zur Kurskorrektur für vier Problemblöcke.

Zur demographischen Katastrophe

Die demographische Katastrophe ist nicht nur dem Hedonismus und dem forcierten Umwelt-Nihilismus zuzuschreiben. Sie hat ihre Wurzel in der Bismarck´schen Rentenreform in Deutschland (1889), als der Staat die Altersversorgung übernahm, für die früher die eigenen Kinder verantwortlich waren.

Damit fiel die Geburtenrate kontinuierlich unter den Wert, der den Weiterbestand eines Volks garantiert (2,1 Kinder pro Frau). Sie liegt in Österreich bei 1,4, noch unter dem Durchschnitt in der EU (1,54). Offenbar fällt es niemandem auf, dass damit der Untergang der eigenen Kultur programmiert ist! Gegen alle ideologischen Widerstände bedarf es einer faktenbezogenen öffentlichen Diskussion über den Wert des Lebens, die Wichtigkeit von Nachkommen (auch hinsichtlich der Situation im Alter), die Gesetze der Natur und die Einmaligkeit unseres kulturellen Erbes.

Kinder sind Zeichen von Optimismus und Lebensbejahung! Die geburtenfeindliche Bevölkerungspolitik gegenüber den Einheimischen ist sofort zu beenden. Es bedarf einer Umstellung auf spezielle Programme und finanzielle Förderungen (Wohnungsdarlehen, Steuerbefreiung, Ausgleichszahlungen, Müttergehalt) sowie die Privilegierung von Familien mit Kindern, wie es in Ungarn und Polen erfolgreich praktiziert wird. Schon Kaiser Augustus knüpfte die Vergabe von wichtigen Ämtern an das Vorhandensein von Familie!

Eine Änderung des Pensionssystems vom Umlageverfahren hin zur Individualvorsorge und zu einer Berücksichtigung von eigenen Kindern bei der Höhe der Renten ist deshalb unumgänglich. Die Anrechnung von Kindererziehungszeiten reicht nicht aus. Ohne Reform ist ein Kollaps der Pensionskassen vorhersehbar.

Zur Einwanderung kulturfremder Menschen

Die bisher angewandte Strategie der Einwanderung kulturfremder Menschen sollte nach dem Willen der Politiker die in der stets expandierenden Wirtschaft fehlenden Arbeitskräfte und Konsumenten ersetzen, entwickelte sich jedoch zu einer Existenzbedrohung der Österreicher und muss sofort gestoppt werden. Der finanzielle Aufwand für Spracherwerb, Einschulung und Rundum-Versorgung trifft den Steuerzahler, während die Wirtschaft aus dem erhöhten Konsum Gewinne lukriert.

Integration als Bringschuld ist aus systemischen Gründen wenig erfolgreich. Wollen wir jedoch unseren Kulturstil, das kulturelle Erbe, unsere Traditionen, unsere Lebensweise und vor allem das christliche Menschenbild und den westlichen Wertekatalog beibehalten, müssen wir auf defensive Konzepte umsteigen. Es kann nicht sein, dass wir uns von (noch) Minoritäten, die unsere Kultur verachten, durch Gewaltakte, Widerstand gegen die geltende Rechtsordnung und Diskriminierung der Frauen und Mädchen einschüchtern lassen.

Die entstandenen Parallel- und Gegengesellschaften stellen ein (vom Staat als unbeachtlich eingestuftes) Sicherheitsrisiko dar. Auch diesbezüglich ist eine ideologiefreie öffentliche Bewusstseinsbildung zur Selbstbehauptung, zum Überlebenswillen unverzichtbar. Durch die Einwanderung und den damit verbundenen Anstieg der Geburten wuchs die Einwohnerzahl Österreichs zwischen 1990 und 2020 unverhältnismäßig stark von 7,6 auf 8,9 Millionen! Da unser Land zu zwei Dritteln aus alpinem, unbesiedelbarem Gebiet besteht, betrifft der Wanderungsgewinn mit allen umweltschädlichen und sozialen Folgen die Ballungszentren, in erster Linie die Stadt Wien (fast 2 Mill. Einwohner).

Ein Rückblick: "Nur" 7 Millionen Österreicher schufen das "Wirtschaftswunder" in den Jahren nach 1960! Daher: "Small is beautiful!" Auch kleine Staaten sind ökonomisch erfolgreich. Für die bisher inflationäre Verleihung der Staatsbürgerschaft müssen restriktivere Regeln gelten, denn immerhin gewährt ein österreichischer Pass auch die Unionsbürgerschaft mit allen Rechten! Vor allem die mit 1.9.2020 eingeführte Doppelstaatsbürgerschaft ist zu revidieren.

Es gibt Staaten (Dubai, Katar), die Ausländer prinzipiell nicht nostrifizieren.

Zur Anziehungskraft des Sozialsystems

Zur Einwanderung kommt die magnetische Anziehungskraft des großzügigen österreichischen Sozialsystems auf Asylwerber aus der ganzen Welt. Die Genfer Flüchtlingskonvention, 1951 zum Schutz für europäische Flüchtlinge für die Zeit ihrer Verfolgung konzipiert, wird seit 1967 ohne Zeit- und Raumbeschränkung angewendet und öffnet so unseren Kontinent für Heere von Migranten.

Will Europa nicht in einem multikulturellen Chaos untergehen, so ist die Flüchtlingskonvention entweder aufzukündigen oder auf ihren ursprünglichen Anwendungsbereich zurückzustufen. Die Flüchtlinge sollen in ihrem eigenen Kontinent beziehungsweise in ihrer eigenen Religionsgemeinschaft Aufnahme finden. Unsere Staatsgrenzen dienen dem Schutz unserer Bevölkerung und sind ohne europarechtliche Einschränkungen zu überwachen. Der "Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts" (Titel V/AEUV) ist eine Fiktion.

Zum Zustand der Amtskirchen

Ein besonders erschütterndes Kapitel ist der Zustand der christlichen Amtskirchen. Die im Zweiten Vatikanum vollzogene "Anthropologische Wende", die Verweltlichung unter dem klingenden Titel "Aggiornamento", veranlasst die Katholiken zur global angewandten Nächstenliebe (ein Selbstvernichtungsprogramm, weil dadurch die islamische Einwanderung, auch die Seenotrettung, gefördert wird), führt zur Einschränkung der Glaubensvermittlung zugunsten sozialer und ökologischer Projekte, verpflichtet zur schuldbewussten Selbstgeißelung wegen vermeintlicher jahrhundertealter zivilisatorischer Verfehlungen und zum Verzicht auf die Mission zugunsten eines interreligiösen Dialogs im Namen der Brüderlichkeit und des Relativismus.

Der Rest an moralischer Autorität wurde durch Perversion und Missbrauchsfälle verspielt. Die christliche Spiritualität wie auch die Gruppenkohäsion gingen verloren. Und so unterliegt das geschwächte Christentum schrittweise dem Islam, der sein Selbstbewusstsein aus der bedingungslosen Unterwerfung unter seinen Gott bezieht.

Dabei war das Christentum eine siegreiche Kraft, etwa bei der mehrmaligen Verteidigung Europas gegen feindliche Heere oder für Kaiser Konstantin, der "in hoc signo" siegte. Ein Lichtblick: Es regt sich Widerstand im Klerus und in Laienkreisen mit der Forderung nach Revision des Konzils. Es ist an der Zeit, die eigentliche Lehre Christi, die Frohbotschaft, wieder zu entdecken und glaubensstark zu verkünden!

Zum Schluss: Wir brauchen eine selbstbewusste patriotische Politik für ein Österreich der Österreicher. Wir wollen keinen Anschluss mit Untergang wie 1938, wir wollen frei und unabhängig unsere Identität bewahren. Wichtig wäre dazu als rechtliche Basis die Implementierung einer Staatszielbestimmung in der Bundesverfassung nach Schweizer Vorbild zum Schutz und zur Erhaltung der historisch gewachsenen Bevölkerung Österreichs und eine Evaluierung der Vorteile unserer EU-Mitgliedschaft. Auch über die Rückgabe von Kompetenzen im Sinne des Subsidiaritätsartikels muss verhandelt werden. Die top-down durchgezogene Auflösung der Nationalstaaten bedeutet Krieg.

MMag. DDr. Edith Pekarek hat Kulturgeographie, Germanistik, Pädagogik und Rechtswissenschaft studiert.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorpressburger
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    15. September 2020 12:15

    Jeder der Kurz, sowie die anderen Linken wählt, wird sich weigern die beschriebenen Fakten zu Kenntnis zu nehmen.
    Noch schlimmer, Kurz Wähler sind sogar von der Aussicht auf Zukunft in einem islamischen Staat, begeistert. Wären sie nicht begeistert, würden sie Kurz nicht wählen.
    Der point of no return ist bereits erreicht. Die Islamistische Gesellschaft verfügt in der West EU bereits über eine Sperrminorität.
    Sollten die Linken Wohlfahrtstaaten versuchen, aus einem unerklärlichen Grund, die Parallelgesellschaften zu zivilisieren, würde es zu einen bewaffneten Aufstand der Islamisten kommen.
    Bereits die Forderung, sich an die geltenden Gesetze zu halten, zu arbeiten, würde zu Aufständen führen.
    Die Islamisten verfügen über Bataillone von kampferprobten jungen Männern, die kein Problem damit haben werden, mit den hiesigen "Gesetzeshüttern" in Handumdrehen fertig zu werden.
    Die Politiker haben diese Zeitbombe, nicht nur gelegt, sondern auch scharf gemacht.
    Die Politiker gehen felsenfest davon aus, sollte die Sprengladung hochgehen, dass sie verschont bleiben.
    Das einzig positive an diesem Szenario. Die Islamisten, werden die sich anbiedernden Politiker nicht verschonen.
    Man liebt den Verrat, aber man hasst die Verräter.

  2. Ausgezeichneter KommentatorLeoXI
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    15. September 2020 09:42

    Der engagierte und vollkommen richtige Betrag in Ehren, aber:

    "Wir brauchen eine selbstbewusste patriotische Politik für ein Österreich der Österreicher. Wir wollen keinen Anschluss mit Untergang wie 1938, wir wollen frei und unabhängig unsere Identität bewahren."

    Gerade DAS spielt es ganz sicher nicht mehr. Wer dieses postulierte Ziel deklariert und konsequent einfordert und dafür auch nach außen sichtbar eintritt, wird heute sozial geächtet, existentiell bedrängt, gewaltsam attackiert und kriminalisiert. Nach dem Motto: Schlage einen, erziehe tausende.

    Nach den Jahrzehnten sozialistischer Indoktrination und Verdummung via ORF & Co, nach dem Sieg der 68er, herrscht eine Meinungsdiktatur, die Patriotismus, Eintreten für vermehrte Förderung des Eigenen, gar für mehr "autochthone" Geburten als rassistisch kriminalisiert, bestenfalls verhöhnt. Die sprichwörtliche schweigende Mehrheit ist solcherart längst zu einer tatsächlichen geworden. Da bewegt sich nichts mehr, schon gar nicht durch Wahlen, der Zug ist abgefahren.

    Die schweigende Bevölkerungsmehrheit wagt gerade noch den klammheimlichen Gedanken eines Unwohlseins darüber, mit dem täglich vorgehämmerten Mainstream "eher" nicht konform zu gehen, aber auch nicht mehr.

    Grün-rote Politruks, dumm-dämlich (schweigend) beäugt und durchgewunken von türkis-schwarzen Oberjägern und deren Jünglingen, können freilich auch der herrschenden Untergangsspirale noch Gutes abgewinnen. Immerhin kann uns heute niemand mehr wie noch vor 100 Jahren nachsagen, Ö wäre ein deutsches Land. Und das muss es uns doch wert sein. Oder etwa nicht?

  3. Ausgezeichneter Kommentatorharo
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    16. September 2020 16:31

    Danke für diesen hervorragenden Beitrag. Es gibt viele kluge, wahrhaftige und sich um unsere Zukunft sorgende Stimmen die aber von den politisch Verantwortlichen nicht gehört werden wollen und mit Zensur und Strafandrohung verfolgt werden. Hauptverantwortlich sehe ich die EU die mit ideologischen Scheuklappen, unfähigen Leuten unterwegs ist und möglicherweise auch durch Korruption unterwandert ist.
    Leider gibt es auch in der Kirche viel zu wenige Menschen die der Wahrhaftigkeit dienen wie es ihr Glaube vorschreibt. Kirchenverantwortliche sonnen sich lieber in pharisäerhafter Gutmenschlichkeit und unterstützen die Islamisierung.

  4. Ausgezeichneter KommentatorAnton
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    15. September 2020 08:23

    demographische Kipppunkte sind nahe oder schon überschritten (Basis 2018)
    https://www.agenda-austria.at/grafiken/wo-deutsch-die-fremdsprache-ist

    bestimmte (Mega) Trends (Demographie, Ausbildung, Digitalisierung, ...) bestimmen die Zukunft aufgrund der vergangenen Entwicklung und sind kurzfristig nicht oder kaum beeinflussbar.

    sogenannte "demokratische" (und meist durch die nächsten Whalen bestimmten) Entscheidungsprozesse sind da leider nicht hilfreich.

    Die angesprochenen Probleme sind ohnehin den Entscheidungsträgern bekannt, aber kaum einer traut sich das anzusprechen.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorelfenzauberin
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    15. September 2020 09:51

    Stimmt alles, was im Artikel steht - nur ist das mit der ÖVP nicht umsetzbar.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorfewe
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    17. September 2020 10:18

    Nein.

    Ohne Zuwanderung hätte Ö. ca. 6 Mio. Einwohner. Wir haben jetzt ca. 9 Mio., 3 Mio. sind also inkl. Reproduktion hier seit den Gastarbeitern zugewandert.

    In Wien sind 1/3 Ausländer von denen ein großer Teil bald Staatsbürger sein werden. Mindestens 1/3 Öst. mit Migrationshintergrund. Ich schätze max. 20% in Wien geborene autochthone Ö.

    Die Diskriminierung der Österreicher ist im Verhetzungsparagraph festgeschrieben. Hass-Gummiparagraphen machen Abwehr strafbar.

    Der Zustrom der Muslime läuft stetig. Auch wenn keiner mehr zuwandern würde, wäre Wien in 30 Jahren mehrheitlich muslimisch.

    Erklärtes Ziel des BP ist es, Ö. in einem EU-Staat aufgehen zu lassen.

    Wir werden nicht überleben.

  7. Ausgezeichneter Kommentatoreudaimon
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    15. September 2020 10:34

    Eine Anmerkung:Paradigmenwechsel ist angesagt-vom humanistischen Leitbild des christlichen Abendlandes , zu einem materialistische- kommunalen Menschenpark,also
    digitaler Despotismus von Chip-Individuen ;der Islam dient dabei nur als Mystik fürs Grobe; -der sozialistische Traum von der Gleichschaltung trifft so die "auserwählte"Gesellschaft! Bürger waren gestern- morgen werden es nur mehr Menschen sein .
    Die solchermaßen kreierte Nomenklatura ist geschlechtslos,substanzlos -infertil , so dass sie eben den ZUZUG für sich instrumentalisieren muss ,um konkurrenzlos an der Macht bleiben zu können!
    JAA , das Abschaffen von ALTEM KULTURGUT- wie "humanistische" Bildung- war der Erfolg auf dem Weg zum sozialistischen Bildungssytem mit Aufstieg für alle ohne Anspruch!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorfewe
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    17. September 2020 10:18

    Nein.

    Ohne Zuwanderung hätte Ö. ca. 6 Mio. Einwohner. Wir haben jetzt ca. 9 Mio., 3 Mio. sind also inkl. Reproduktion hier seit den Gastarbeitern zugewandert.

    In Wien sind 1/3 Ausländer von denen ein großer Teil bald Staatsbürger sein werden. Mindestens 1/3 Öst. mit Migrationshintergrund. Ich schätze max. 20% in Wien geborene autochthone Ö.

    Die Diskriminierung der Österreicher ist im Verhetzungsparagraph festgeschrieben. Hass-Gummiparagraphen machen Abwehr strafbar.

    Der Zustrom der Muslime läuft stetig. Auch wenn keiner mehr zuwandern würde, wäre Wien in 30 Jahren mehrheitlich muslimisch.

    Erklärtes Ziel des BP ist es, Ö. in einem EU-Staat aufgehen zu lassen.

    Wir werden nicht überleben.


alle Kommentare

  1. Konfrater
    24. September 2020 01:11

    Natürlich ist all das zu unterschreiben - nur spielen wird es das nicht. Eine Nomenklatura wie jene der EU und ihrer Helfershelfer in den einzelnen Ländern und in den großen Massenmedien lässt sich durch Argumente nicht von ihren ideologischen Traumbildern abhalten - und ihre Privilegien verteidigt sie ohnedies mit Zähnen und Klauen. Ein solches System ist im Prinzip nur mehr durch eine gewaltsame Erhebung der Bevölkerung - also eine Revolution - von der Macht zu verdrängen. Dann wird es in der ersten Folge allerdings eher einmal deutlich schlechter - so die historische Erfahrung. Also auch keine wünschenswerte Zukunft.

    Durch Wahlen oder friedliche Demonstrationen ist dieses Regime nicht mehr von der Macht zu verdrängen.

    Eine Ergänzung zur Frage der Kinderzahl. In den USA haben Familien - was in Europe kaum je erwähnt wird - deutlich mehr Kinder, auch die Familien der Oberschicht (obwohl dort beispielsweise eine gehobeneres Schul- oder Universitätssystem extrem hohe Studiengebühren einhebt). In einigen US-Medien wurde Verwunderung darüber geäußert, dass weder der Regierungschef Frankreichs, noch die deutsche Kanzlerin (diese nach Schröder bereits als zweiter Regierungschef in Folge) Kinder haben. Politiker in hohen Positionen ohne Kinder gelten in den USA vielfach als nicht ganz seriös.
    Und es gab auch Kommentare in US-Medien im Jahr 2015, dass das Verhalten Merkels vielleicht auch dadurch geleitet wäre, dass sie selbst keine leiblichen Nachkommen hat, die in der von ihr geschaffen Gesellschaft leben werden müssen. Das ist ein gar nicht so abwegiger Gedanke ...

  2. unbedeutend (kein Partner)
    17. September 2020 22:17

    Die geburtenfeindliche Politik, vor allem durch die Fristenlösung, wurde anfangs von der ÖVP bekämpft, zählt aber dort schon lange zu den heiß verteidigten "europäischen Werten". Es gibt keine relevante politischen Kraft, die sich für das Lebensrecht der ungeborenen Kinder einsetzt, auch die FPÖ steht am Boden der Fristenlösung. Es herrscht quasi nationaler Konsens über das Töten der eigenen Kinder.
    Was soll aus so einem Land noch werden?

  3. Wise Wolf CEE (kein Partner)
    17. September 2020 12:20

    "demographischen Katastrophe". Bauch gehört nur Frau. Als Mann bin ich nur Statist ohne Stimmrechte, eigentlich Grundrechte... Egal wie sich die Frau entscheidet, ich trage die Konsequenzen. Deswegen klares Nein... Immer mehr junge Männer überblicken dieses Spiel und wollen keine Kinder haben, schauen sie sich die Zahlen der Vasektomien an... Boomender Zweig... Warum?

  4. MGTOW (kein Partner)
    17. September 2020 12:07

    Ich habe nur den Absatz "Zur demographischen Katastrophe" gelesen und es hat gereicht. Die wichtigste Hürden/Probleme sind wie immer verschwiegen worden, wozu dann PseudoLösungen suchen? Bei derzeitigen Familien- und Unterhaltsgesetzen
    (+ die gelebte gesellschaftliche Realität) ist für einen Mann ein Kind oder EHE eine russische Rulette, wobei bei der "Russischen" die Erfolgchancen um 60% Höher sind... Sicht des Mannes. Plus entsorgte traumatisierte Kinder.. Aber es freut sich die ganze Hilfs-, Psycho-, Trennungs- und Jusindustrie... Mann mit Gehirn hat keine Kinder, wenn, max. 1. Denkende Männer gehen ihren eigenen Weg. MGTOW...

  5. fewe (kein Partner)
    17. September 2020 10:34

    Die staatliche Pension ist allerdings eine Versicherungsleistung und nicht eine Sozialleistung. Der Fehler dabei ist lediglich, dass das Eintrittsalter nicht der Lebenserartung angepasst wird und es sich deswegen bald nicht mehr ausgehen wird.

    Eine private Pensionsvorsorge ist nicht sinnvoll möglich, weil durch die permanente Inflation viel zu viel Geld verloren ginge. Das funktioniert nur mit dem Umlageverfahren.

    Durch die Massentötungen von ungeborenen Menschen wird reduziert sich freilich die Bevölkerung. Euthanasie wird auch "modern" werden.

    Diese Verführung zum Selbst-Genozid wird in den Geschichtsbüchern alles Bisherige weit übertreffen. Ausrotten der kompletten eigenen Bevölkerung.

  6. Zraxl (kein Partner)
    17. September 2020 10:24

    Schlag nach bei Jeremia, was passiert, wenn man das 1. Gebot missachtet:
    Ja, wir werden überleben können, aber es wird ein Überleben im Exil sein. Quasi ein Exil im eigenen Land.

    • fewe (kein Partner)
      17. September 2020 10:36

      Ich denke eher, wenn die Zahl klein genug ist, wird es KZs geben bis zur Endlösung der Weißen-Frage sozusagen.

  7. fewe (kein Partner)
    17. September 2020 10:18

    Nein.

    Ohne Zuwanderung hätte Ö. ca. 6 Mio. Einwohner. Wir haben jetzt ca. 9 Mio., 3 Mio. sind also inkl. Reproduktion hier seit den Gastarbeitern zugewandert.

    In Wien sind 1/3 Ausländer von denen ein großer Teil bald Staatsbürger sein werden. Mindestens 1/3 Öst. mit Migrationshintergrund. Ich schätze max. 20% in Wien geborene autochthone Ö.

    Die Diskriminierung der Österreicher ist im Verhetzungsparagraph festgeschrieben. Hass-Gummiparagraphen machen Abwehr strafbar.

    Der Zustrom der Muslime läuft stetig. Auch wenn keiner mehr zuwandern würde, wäre Wien in 30 Jahren mehrheitlich muslimisch.

    Erklärtes Ziel des BP ist es, Ö. in einem EU-Staat aufgehen zu lassen.

    Wir werden nicht überleben.

  8. haro
    16. September 2020 16:31

    Danke für diesen hervorragenden Beitrag. Es gibt viele kluge, wahrhaftige und sich um unsere Zukunft sorgende Stimmen die aber von den politisch Verantwortlichen nicht gehört werden wollen und mit Zensur und Strafandrohung verfolgt werden. Hauptverantwortlich sehe ich die EU die mit ideologischen Scheuklappen, unfähigen Leuten unterwegs ist und möglicherweise auch durch Korruption unterwandert ist.
    Leider gibt es auch in der Kirche viel zu wenige Menschen die der Wahrhaftigkeit dienen wie es ihr Glaube vorschreibt. Kirchenverantwortliche sonnen sich lieber in pharisäerhafter Gutmenschlichkeit und unterstützen die Islamisierung.

    • Specht
      16. September 2020 22:55

      Die EU ist tatsächlich auch anfällig für Korruption, daher trat ihre oberste Führungsclique schon einmal geschlossen wegen Korruption zurück.
      Weil die EU aber eine Konstruktion der Freimaurer ist, mit ihrem eigenen Humanitätsbegriff und etwas Größenwahn, mit immer engmaschigeren Netzen und sozialistischer Radikalität bleibt es dabei offene Grenzen zu haben bis zum Zusammenbruch.

  9. Liberio
    16. September 2020 10:08

    "Offenbar fällt es niemandem auf, dass damit der Untergang der eigenen Kultur programmiert ist!" ???
    Danke für diesen ausgezeichneten Artikel, aber dieser Satz ist belustigend. Der Untergang der eigenen Kultur ist in vollem Bewusstsein der politischen und medialen Eliten erwünscht! Die industrielle Massentötung Ungeborener in als Ambulanzen getarnten Baby-Konzentrationslagern mit hunderten Dr. Mengeles ist "verbrieftes Recht jeder Frau", wie es unser Bundeskanzler mit ÖVP-Ministerinnen öffentlich in einem Schreiben definiert hat. Waren und sind auch die Kinder-Zerhäcksler die einzige Gruppe von Ärzten, welche auch in diktatorischen Corona-Zeiten weder ihre Praxen schließen noch irgendeinem Corona bedingtem, verpflichtendem Bereitschaftsdienst unterworfen war. Das ist politisches Ziel Nr. 1, die Tötung unserer eigenen Nachkommenschaft.

  10. dssm
    15. September 2020 13:44

    Zu Ihrem Glück plant die Regierung ja gerade ein Bildungsprogramm "Wirtschaft".
    Liebe Frau MMag. DDr., besuchen Sie es als Erste!
    Wenn Sie Hass und Zwietracht unter die Menschen bringen, dann hilft das niemanden.

    Ich nehme Ihnen ihre Anwürfe auf uns Arbeitenden nicht Böse, sondern schreibe dies unter Unbildung ab.

    Ansonsten haben Sie ja gut den Punkt getroffen, weil niemand mehr für sein Auskommen im Alter selber haftet, kommt es zur Reproduktionsverweigerung.

  11. pressburger
    15. September 2020 12:15

    Jeder der Kurz, sowie die anderen Linken wählt, wird sich weigern die beschriebenen Fakten zu Kenntnis zu nehmen.
    Noch schlimmer, Kurz Wähler sind sogar von der Aussicht auf Zukunft in einem islamischen Staat, begeistert. Wären sie nicht begeistert, würden sie Kurz nicht wählen.
    Der point of no return ist bereits erreicht. Die Islamistische Gesellschaft verfügt in der West EU bereits über eine Sperrminorität.
    Sollten die Linken Wohlfahrtstaaten versuchen, aus einem unerklärlichen Grund, die Parallelgesellschaften zu zivilisieren, würde es zu einen bewaffneten Aufstand der Islamisten kommen.
    Bereits die Forderung, sich an die geltenden Gesetze zu halten, zu arbeiten, würde zu Aufständen führen.
    Die Islamisten verfügen über Bataillone von kampferprobten jungen Männern, die kein Problem damit haben werden, mit den hiesigen "Gesetzeshüttern" in Handumdrehen fertig zu werden.
    Die Politiker haben diese Zeitbombe, nicht nur gelegt, sondern auch scharf gemacht.
    Die Politiker gehen felsenfest davon aus, sollte die Sprengladung hochgehen, dass sie verschont bleiben.
    Das einzig positive an diesem Szenario. Die Islamisten, werden die sich anbiedernden Politiker nicht verschonen.
    Man liebt den Verrat, aber man hasst die Verräter.

    • Charlesmagne
      15. September 2020 15:26

      Sie haben recht, sie würden die sich anbiedernden Politiker auch nicht verschonen. Aber die werden nicht mehr da sein, wenn es Spitz auf Knopf kommt. Die kennen sicher den Zeitpunkt an dem sie abhauen müssen. Und im Gegensatz zur Bevölkerung haben sie auch die Mittel, abhauen zu können. Verräter allesamt, besonders aber die Vertreter der Verräterpartei.

    • pressburger
      15. September 2020 17:16

      @Charlesmagne
      Bin überzeugt dass sich Kurz&Co eine exit Strategie überlegen. Wer wird sie
      aufnehmen ? Sicher, Deutschland, sollte Merkel noch an der Macht sein.
      Süd Afrika ? Ein Vorzeige korrupter Staat. Aber aber als Weisse ?
      Nord Korea ? Sicher nicht. Kim ist gescheit, was soll er mit einem Tarchenierer Verein anfangen.
      Süd Georgien. Das wäre der richtige Ort.

    • Juergen (kein Partner)
      18. September 2020 07:54

      "Die Islamisten verfügen über Bataillone von kampferprobten jungen Männern, die kein Problem damit haben werden, mit den hiesigen "Gesetzeshüttern" in Handumdrehen fertig zu werden."

      Nun....da möchte ich Ihnen widersprechen...die Islamisten haben bis zum heutigen Tag noch nie gegen eine halbwegs geordnete Armee des Westens länger als ein paar Wochen durchgestanden bevor sie geflohen oder sich reumütig als Opfer inszeniert haben...Islamisten sind dumm und werden als Werkzeug benutzt...wie einen Hammer den man benutzt um einen Nagel einzuschlagen...danach legt man den Hammer weg.

  12. eudaimon
    15. September 2020 10:34

    Eine Anmerkung:Paradigmenwechsel ist angesagt-vom humanistischen Leitbild des christlichen Abendlandes , zu einem materialistische- kommunalen Menschenpark,also
    digitaler Despotismus von Chip-Individuen ;der Islam dient dabei nur als Mystik fürs Grobe; -der sozialistische Traum von der Gleichschaltung trifft so die "auserwählte"Gesellschaft! Bürger waren gestern- morgen werden es nur mehr Menschen sein .
    Die solchermaßen kreierte Nomenklatura ist geschlechtslos,substanzlos -infertil , so dass sie eben den ZUZUG für sich instrumentalisieren muss ,um konkurrenzlos an der Macht bleiben zu können!
    JAA , das Abschaffen von ALTEM KULTURGUT- wie "humanistische" Bildung- war der Erfolg auf dem Weg zum sozialistischen Bildungssytem mit Aufstieg für alle ohne Anspruch!

  13. elfenzauberin
    15. September 2020 09:51

    Stimmt alles, was im Artikel steht - nur ist das mit der ÖVP nicht umsetzbar.

    • Torres (kein Partner)
      17. September 2020 10:34

      Sie haben schon recht - nur mit einer anderen Systempartei noch weniger. Umsetzbar wäre das nur mit der FPÖ; doch ist die Chance, dass sie in absehbarer Zeit auch nur eine relative Mehrheit bekommt, wohl sehr gering.

  14. LeoXI
    15. September 2020 09:42

    Der engagierte und vollkommen richtige Betrag in Ehren, aber:

    "Wir brauchen eine selbstbewusste patriotische Politik für ein Österreich der Österreicher. Wir wollen keinen Anschluss mit Untergang wie 1938, wir wollen frei und unabhängig unsere Identität bewahren."

    Gerade DAS spielt es ganz sicher nicht mehr. Wer dieses postulierte Ziel deklariert und konsequent einfordert und dafür auch nach außen sichtbar eintritt, wird heute sozial geächtet, existentiell bedrängt, gewaltsam attackiert und kriminalisiert. Nach dem Motto: Schlage einen, erziehe tausende.

    Nach den Jahrzehnten sozialistischer Indoktrination und Verdummung via ORF & Co, nach dem Sieg der 68er, herrscht eine Meinungsdiktatur, die Patriotismus, Eintreten für vermehrte Förderung des Eigenen, gar für mehr "autochthone" Geburten als rassistisch kriminalisiert, bestenfalls verhöhnt. Die sprichwörtliche schweigende Mehrheit ist solcherart längst zu einer tatsächlichen geworden. Da bewegt sich nichts mehr, schon gar nicht durch Wahlen, der Zug ist abgefahren.

    Die schweigende Bevölkerungsmehrheit wagt gerade noch den klammheimlichen Gedanken eines Unwohlseins darüber, mit dem täglich vorgehämmerten Mainstream "eher" nicht konform zu gehen, aber auch nicht mehr.

    Grün-rote Politruks, dumm-dämlich (schweigend) beäugt und durchgewunken von türkis-schwarzen Oberjägern und deren Jünglingen, können freilich auch der herrschenden Untergangsspirale noch Gutes abgewinnen. Immerhin kann uns heute niemand mehr wie noch vor 100 Jahren nachsagen, Ö wäre ein deutsches Land. Und das muss es uns doch wert sein. Oder etwa nicht?

  15. Anton
    15. September 2020 08:23

    demographische Kipppunkte sind nahe oder schon überschritten (Basis 2018)
    https://www.agenda-austria.at/grafiken/wo-deutsch-die-fremdsprache-ist

    bestimmte (Mega) Trends (Demographie, Ausbildung, Digitalisierung, ...) bestimmen die Zukunft aufgrund der vergangenen Entwicklung und sind kurzfristig nicht oder kaum beeinflussbar.

    sogenannte "demokratische" (und meist durch die nächsten Whalen bestimmten) Entscheidungsprozesse sind da leider nicht hilfreich.

    Die angesprochenen Probleme sind ohnehin den Entscheidungsträgern bekannt, aber kaum einer traut sich das anzusprechen.





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