Neue Groteske der linken Sprachdiktatur

In Berlin darf man laut einem 44(!)-seitigen neuen Leitfaden der linken Stadtverwaltung nicht mehr "Schwarzfahrer" sagen. Es soll auch keine "Fußgänger" mehr geben. Und auch "Ausländer" soll man nicht mehr sagen, sondern "Einwohnende ohne deutsche Staatsbürgerschaft" oder "Menschen mit Migrationsgeschichte" oder "Menschen mit internationaler Geschichte" ...

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorLeodorn
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    24. September 2020 14:34

    Vom Untergang einer verwesenden Kultur

    Daß der deutsche Michel bereit ist, nach der Auflösung seiner bisherigen nationalen Identität (die immer schon vielfältig war), auch noch der Zerstörung seiner bisherigen Sprache zuzustimmen, ist mehr als zu erwarten war. Ist das Gendern das sprachliche Pendant der von den deutschen Kirchen unterstützten „Seenotrettung?“

    Jetzt fehlt noch, daß der Genderismus flächendeckend auf Österreich übergreift. Frau-Innen an unseren Universitäten sollen bereits zur kühnen Tat schreiten.

    Wo versammeln sich ab sofort die deutschen Literaten, um gegen die Zerstörung ihres Werkzeuges zu protestieren? Und die armen Literatinnen? Erkennen sie die Zwickmühle ihres Dilemmas: Entweder die deutsche Sprache zerstören, um eine „weibliche“ Sprache hochzuzüchten, oder die deutsche Sprache (in letzter Minute) retten, mit dem Nachteil, als antifeminin und „ewiggestrig“ diffamiert zu werden? Entweder mit den Verrücktheiten des liberalistischen Zeitgeistes mitlaufen, oder ihnen standhaft den Rücken zukehren.

    In Deutschland wird es das Englische bald noch leichter haben, sich als einzige führende Weltsprache durchzusetzen: ein Königreich für geschlechterlose Artikel und Hauptwörter. In der Sprache sollen die Geschlechter verschwinden, in der real existierenden Kultur sollen sie wachsen wie die sprichwörtlichen Schwammerl?
    LD

  2. Ausgezeichneter KommentatorSchani
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    24. September 2020 15:12

    "Regierende ohne Verstand", "Intelligenzbefreite"......

  3. Ausgezeichneter KommentatorKonfrater
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    25. September 2020 02:22

    Das übertrifft jede Satire.

    Irgendwie erinnert es an DDR-Zeiten, wo - da auch die Werktätigen zur Weihnachtszeit Engelsfiguren aufstellten - die "Geflügelte Jahresendfigur" geprägt wurde.

  4. Ausgezeichneter KommentatorLeoXI
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    24. September 2020 17:32

    Der dt Michel findet sich nun endlich nach 45 befreit, 89 von der SED und Blockanhang in die DDR integriert, 2015 entvolkt, dafür verbuntet und diversiviziert und nun endlich auch grün-linx nicht nur meinungs-, sondern auch sprachbefreit. Wie dankbar kann er dem WKII und den wunderbaren Folgen der Umerziehung sein, ohne die er das alles heute nicht hätte. Welch ein Glück denn. Das schlägt 1984 um ein Vielfaches


alle Kommentare

  1. Konfrater
    25. September 2020 02:22

    Das übertrifft jede Satire.

    Irgendwie erinnert es an DDR-Zeiten, wo - da auch die Werktätigen zur Weihnachtszeit Engelsfiguren aufstellten - die "Geflügelte Jahresendfigur" geprägt wurde.

  2. LeoXI
    24. September 2020 17:32

    Der dt Michel findet sich nun endlich nach 45 befreit, 89 von der SED und Blockanhang in die DDR integriert, 2015 entvolkt, dafür verbuntet und diversiviziert und nun endlich auch grün-linx nicht nur meinungs-, sondern auch sprachbefreit. Wie dankbar kann er dem WKII und den wunderbaren Folgen der Umerziehung sein, ohne die er das alles heute nicht hätte. Welch ein Glück denn. Das schlägt 1984 um ein Vielfaches

  3. Schani
    24. September 2020 15:12

    "Regierende ohne Verstand", "Intelligenzbefreite"......

  4. Leodorn
    24. September 2020 14:34

    Vom Untergang einer verwesenden Kultur

    Daß der deutsche Michel bereit ist, nach der Auflösung seiner bisherigen nationalen Identität (die immer schon vielfältig war), auch noch der Zerstörung seiner bisherigen Sprache zuzustimmen, ist mehr als zu erwarten war. Ist das Gendern das sprachliche Pendant der von den deutschen Kirchen unterstützten „Seenotrettung?“

    Jetzt fehlt noch, daß der Genderismus flächendeckend auf Österreich übergreift. Frau-Innen an unseren Universitäten sollen bereits zur kühnen Tat schreiten.

    Wo versammeln sich ab sofort die deutschen Literaten, um gegen die Zerstörung ihres Werkzeuges zu protestieren? Und die armen Literatinnen? Erkennen sie die Zwickmühle ihres Dilemmas: Entweder die deutsche Sprache zerstören, um eine „weibliche“ Sprache hochzuzüchten, oder die deutsche Sprache (in letzter Minute) retten, mit dem Nachteil, als antifeminin und „ewiggestrig“ diffamiert zu werden? Entweder mit den Verrücktheiten des liberalistischen Zeitgeistes mitlaufen, oder ihnen standhaft den Rücken zukehren.

    In Deutschland wird es das Englische bald noch leichter haben, sich als einzige führende Weltsprache durchzusetzen: ein Königreich für geschlechterlose Artikel und Hauptwörter. In der Sprache sollen die Geschlechter verschwinden, in der real existierenden Kultur sollen sie wachsen wie die sprichwörtlichen Schwammerl?
    LD





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2020 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung