Gegen Zensur

"Das Recht zu sagen und zu drucken, was wir denken, ist das Recht eines jeden freien Menschen, das man nicht leugnen kann, ohne die abscheulichste Tyrannei auszuüben." (Diese historischen Sätze von Voltaire aus dem Jahr 1765 werden aus Anlass des gegenwärtigen Vorstoßes der österreichischen Regierung in Erinnerung gerufen).

"Dieses Vorrecht ist für uns ebenso wichtig wie die Ernennung unserer Verwalter und Politiker, das Eintreiben von Steuern, die Entscheidung über Krieg und Frieden; und es wäre ein Hohn, wenn diejenigen, die die Souveränität haben, ihre Meinung nicht äußern könnten. "

Anmerkung: Mit denjenigen, "die die Souveränität haben", meinte Voltaire wohlgemerkt schon vor mehr als einem Vierteljahrtausend das Volk.

Noch ein Voltaire-Zitat, das wie erfunden für die gegenwärtige Koalition klingt:
"Ach, wo bist du, beste aller Welten?"

Voltaire (eigentlich François-Marie Arouet, 1694 bis 1778) war ein französischer Philosoph und Schriftsteller. 

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBürgermeister
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    18. September 2020 08:28

    Heutzutage, nach 250 Jahren, würde ihn das infernale Stöckelschuh-Quartett für derartige Aussagen als Hassprediger medial Köpfen lassen (noch heute am Freitag-Nachmittag, den solch freche Aussagen erfordern sofortige Strafe).

  2. Ausgezeichneter Kommentatorpressburger
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    18. September 2020 23:31

    Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, finde heraus, wen du nicht kritisieren darfst.


alle Kommentare

  1. WiseWolf CEE (kein Partner)
    20. September 2020 10:28

    Diesem Obrigkeit-orientieren Volk ist (Kunst)Schnitzel am Sonntag wichtiger als Freiheit.. Wann hat eigentlich Österreich für Freiheitsrechte gekämpft? Das Volk geht unten...Hoch leben die glücklichen Sklaven....

  2. andreas.sarkis (kein Partner)
    20. September 2020 09:21

    Ausnahmsweise ein guter Kommentar, statt sinnleerer Kritzeleien.

    Unterberger schafft aber nicht den Spagat, wieso er etliche potentielle Kommentarschreiber nicht zulässt, weil er ihren Lebenslauf nicht breittreten kann.
    Aber auf der anderen Seite großteils anonyme Kommentare "erlaubt".

  3. pressburger
    18. September 2020 23:31

    Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, finde heraus, wen du nicht kritisieren darfst.

  4. Bürgermeister
    18. September 2020 08:28

    Heutzutage, nach 250 Jahren, würde ihn das infernale Stöckelschuh-Quartett für derartige Aussagen als Hassprediger medial Köpfen lassen (noch heute am Freitag-Nachmittag, den solch freche Aussagen erfordern sofortige Strafe).





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