Die Selbstabschaffung der Kirchenmänner

Lesezeit: 9:00

Die Presseerklärung der Österreichischen Bischofskonferenz im Anschluss an die Vollversammlung in Mariazell zeigt die entschlossene und konsequente Selbstabschaffung der österreichischen Amtskirche. Es geht um Tagespolitik, Klima und "Flüchtlinge". Religiöse Ausdrücke dienen der Verbrämung, die Substanz des Glaubens ist längst verschwunden.

Da diese binnenkirchlichen Vorgänge zwangsläufig Auswirkungen auf die Gestaltung des weltlichen Bereichs, damit unser aller Situation, haben werden, sind einige Informationen und Kommentare in einem säkularen Internet-Tagebuch durchaus nicht sinnlos.

Die Presseerklärungen zur Sommervollversammlung der Österreichischen Bischofskonferenz 15. bis 18. Juni in Mariazell mit dem blumigen Titel Für eine geistvoll erneuerte Normalität nach der Corona-Krise sind eine Kurzversion eines längeren Hirtenbriefs, der zum heurigen Pfingstfest veröffentlicht worden ist.

Im Folgenden beschränken wir uns mit Darstellung und Kommentierung auf ersteren Text.

Was sofort auffällt:

Die Politik ist alles, die Kirche eher nichts.

Die Bischöfe hatten sich dem Seuchenregime der Regierung widerspruchslos untergeordnet und demonstrieren immer noch knechtische Unterwürfigkeit unter das offizielle Corona-Narrativ. Sie haben die Gläubigen gegen das Recht Gottes und der Kirche der Sakramente beraubt und besonders die Alten, Kranken und Einsamen in Krankenhäusern und Heimen im Stich gelassen und den Sterbenden die Hilfen und Tröstungen der Kirche vorenthalten. Damit haben sie ihren eigenen Katechismus nicht ernst genommen, gemäß dem die Sakramente für die Gläubigen "heilsnotwendig" sind (KKK 1129). Aber solche Kategorien zählen schon lange nicht mehr.

De facto wurde hier ein ungerechtes Lokalinterdikt vollzogen, also eine Kirchenstrafe, die in einem Bann mit Sakramentenverbot für eine bestimmte Region besteht. Das widerspricht dem Grundsatz: nulla poena sine culpa, keine Strafe ohne Schuld.

Obwohl die Kirche in der Fasten- und Osterzeit nicht bei den Gläubigen war – von wenigen rühmlichen Ausnahmen abgesehen – und daher nicht das getan hat, wofür sie sich rechtlich einklagbar bezahlen lässt, wird natürlich weiterhin Kirchensteuer eingehoben bzw. eingeklagt.

"Was war eigentlich meine Leistung?", sollte sich der eine oder andere Kirchenmann da fragen.

Bischöfe als Marionetten des linken Hauptstroms

Es werden in der Presseerklärung die Klischees des linken mainstream bedient: Klimawahn, Forderung nach weiterer Aufnahme von "Asylsuchenden und Vertriebenen"(!), Amazonas und Indigene (nicht aber indigene Österreicher), scharfe Kritik an der derzeitigen brasilianischen Führung(!), lobende Nennung von Bischof Kräutler (der bekanntlich so gut wie ausschließlich politisch und nicht geistlich wirkt) und natürlich die Warnung vor "teils krude[n] Verschwörungstheorien" (im Zusammenhang mit dem mysteriösen Wuhan-Virus).

Um diese Agenda mit religiösem Vokabular zu verbrämen, erfanden die Bischöfe neue, nicht in der hl. Schrift genannte, "sieben Gaben des Heiligen Geistes".

Ohne die Ironie zu bemerken, sprechen sich die Bischöfe gleichzeitig gegen einen nicht näher definierten "Missbrauch" und eine "Instrumentalisierung von Religion für politische Zwecke" aus. Es ist ihnen offenbar entgangen, dass sie ihre eigene Autorität als Hirten der Kirche, die eine andere Botschaft als das zeitgeistige Blabla zu verkünden hätten, für genau diese politischen Zwecke missbrauchen.

Sie schreiben ferner:

Auch in der politischen Auseinandersetzung ist ein Mindestmaß an Respekt und Wertschätzung gegenüber Religionen und gläubigen Menschen immer einzuhalten.

Nach gängiger Interpretation richtet sich diese Maßregelung an FPÖ-Obmann Norbert Hofer, der wahrheitsgemäß den Koran als gefährlicher als das Corona-Virus bezeichnet hatte.

Es wäre erstens schön, wenn die Herren Bischöfe nicht in relativistischer Manier von "Religionen" im Plural sprechen würden. Sie sind nur für eine einzige beauftragt und zuständig. Diese bekennt die Kirche als die allein seligmachende.

Kunst, "Kunst" und die Verletzung von religiösen Gefühlen

Es wäre zweitens auch schön, wenn die Bischöfe ihren Unmut auch gegenüber den zahllosen Blasphemien, mit denen Gott und die Heiligen, besonders die Gottesmutter, beleidigt werden, zeigen würden. Vielleicht könnten sich die Herren Hirten auch einmal vor die eigenen Gläubigen stellen, die durch die Elaborate moderner "Kunst" und die Enuntiationen linksradikaler Kreise verletzt werden?

Das ist natürlich zu viel verlangt.

Denn erstens haben die Bischöfe offenbar keinen Kontakt mehr zu den wirklichen Gläubigen. Sie halten ihre Laienangestellten bzw. ihre Einflüsterer für die "Basis". Aber die "Basis" ist, um es mit dem Skeptiker und Spötter Odo Marquard zu sagen, derjenige Teil des Überbaus, den derjenige Teil des Überbaus, der sich für Überbau hält, für Basis hält. Es ist ein in sich geschlossenes System ohne Bezug zur Wirklichkeit.

Und zweitens sind die Bischöfe selbst in die Produktion abartiger Kunst involviert, die dem eingemahnten "Respekt und [der] Wertschätzung (…) gläubiger Menschen", nämlich der Christen, Hohn spricht. Wie um das zu bestätigen, haben sie den Pfingst-Hirtenbrief mit einer bizarren Darstellung des – mutmaßlich – Heiligen Geistes, genau kann man es nicht sagen, verschandeln lassen. Dies ist das Gegenteil von Respekt – oder Gottesfurcht. Der Innsbrucker Bischof Hermann Glettler ließ sich letztes Jahr mit einem gekreuzigten Frosch abbilden und beauftragte einen "Künstler", in der Innsbrucker Spitalskirche eine Uhr aus dem Corpus eines Kruzifixes herzustellen. Das ist eigentlich die Bildersprache des Satanismus.

Als Pfarrer von Graz-St. Andrä verunstaltete Exzellenz Glettler seine schöne barocke Pfarrkirche mit abartigen Kirchenfenstern und bizarren Installationen. Wir brauchen also gar keine Dschihadisten, die uns die Kirchen verwüsten. Das machen schon die Kirchenführer selbst.

Von daher ist es lächerlich, wenn sie sich über die Verletzung von Gefühlen gläubiger Menschen echauffieren.

Meteorologie und Pandemie

Meteorologische und epidemiologische Fragen gehören nicht zum Glaubensgut und daher nicht zur Kompetenz des kirchlichen Lehramtes. Daher sind Bischöfe als Meteorologen ein jammervoller Anblick. Wer hat ihnen bloß diesen Unsinn eingegeben:

Die Folgen des globalen Klimawandels werden längerfristig weitaus verheerender ausfallen als jene der aktuellen Pandemie.

Woher wissen sie das? Gibt es eine Privatoffenbarung dazu? Denn auf einem anderen Weg lässt sich das nicht wissen.

Die Bischöfe verstehen offenbar zudem kein Griechisch und wissen nicht, dass "pan" "alles" heißt. Eine "Pandemie" müsste also mehr Menschen gesundheitlich betreffen als Nullkommairgendwas der Bevölkerung.

Und wo kommt das chinesische Virus eigentlich genau her? Oder darf man das nicht fragen, da "Verschwörungstheorie"?

Abtreibung und Euthanasie

Die Bischöfe geben zwar ein Lippenbekenntnis zum Lebensschutz ab, seit Einführung der Fristenlösung im Jahr 1975 wurde dieser aber nie ernsthaft angegangen. Daher klingt es hohl, wenn sie sagen:

Jedes Leben, ob ungeboren oder geboren, ist zu schützen und zu fördern.

Geradezu fatal ist die folgende Passage:

Dem entspricht ein breiter gesellschaftlicher Konsens in Österreich, der gegen eine Freigabe der Tötung auf Verlangen und der Beihilfe zur Selbsttötung ist und stattdessen auf einen Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung setzt.

Hier liegt eine Wunschvorstellung vor, eine Selbsttäuschung. Dieser "breite gesellschaftliche Konsens" existiert nämlich nicht. Es werden dem Vernehmen nach gerade mehrere Klagen gegen das Euthanasieverbot behandelt.

Unvermeidlich: der Schuss ins eigene Knie

Gegen Schluss der Presseerklärung heißt es:

Dieses Hirtenwort soll ein konstruktiver und einladender Gesprächsbeitrag sein, keine Lehrmeinung und keine abschließende Deutung der benannten Themen. Als Bischöfe bekennen wir uns zu einer lebensdienlichen und alltagstauglichen Kirche, die mitten in der Welt steht und dabei den Himmel für alle offen hält.

Es ist also keine Lehrmeinung. Warum dann der Aufwand? Niemand braucht einen solchen "Gesprächsbeitrag". Veräppeln können wir uns selber. Wie um sich mit aller Gewalt selbst irrelevant zu machen, kommt die Versicherung: Es ist eh nicht dogmatisch, eh keine Lehre, eh nichts Abschließendes.

Ja, dann hätten sie besser geschwiegen.

Aber zum Überflüssigen kommt noch das Falsche:

Die "lebensdienliche und alltagstaugliche Kirche" ist angesichts der letzten Jahrzehnte eine grausame Illusion. In Österreich wurde die Kirche zu einem bürokratischen Monster, das von einer rechtlich einklag- und exekutierbaren Kirchensteuer lebt und außer Papier nichts produziert – von wenigen rühmlichen Ausnahmen in Gestalt gläubiger Priester und Religionslehrer abgesehen. Dass sie "mitten in der Welt" stünde, stimmt insofern, als sie sich bis zum Verrat an ihrem Auftrag der Welt angepasst hat. Es stimmt aber insofern nicht, als sie "mitten in der Welt" Sauerteig, Salz der Erde und Licht der Welt sein sollte, es aber nicht ist.

Dass sie "den Himmel für alle offen" hielte, ist eine fromme Floskel ohne Bedeutung. Die Eschatologie, also die kirchliche Lehre von den Letzten Dingen (Tod, Gericht, Himmel, Hölle) spielt seit Jahrzehnten keine Rolle mehr. Kein Bischof und fast kein Priester sagt heute, dass man den Himmel auch aktiv anstreben muss, um hineinzugelangen. Der Himmel steht bestimmt offen für alle (1 Tim 2,4), aber die Formel "für alle" ist das Motto eines gefährlichen, weil im Glaubensgut der Kirche nicht vorhandenen Heilsoptimismus geworden.

Wer braucht solche Bischöfe?

Seit dem altersbedingten Rücktritt von Weihbischof Andreas Laun ist es finster geworden im österreichischen Episkopat. Die letzte Stimme, die Glaube und Moral verkündete, verstummte in der Bischofskonferenz. Auch die Exzellenzen Klaus Küng und Elmar Fischer widerstanden da und dort dem Malstrom der Schönbornschen Einebnung des Glaubens. Bischof Kurt Krenn unvergesslichen Angedenkens hatte nach den langen Jahren der unglücklichen König-Ära wieder die Frage nach der Wahrheit und das Gebot der Bekehrung in die Verkündigung gebracht. Es wurde mit Hass quittiert. Nicht dass er oder die anderen soeben genannten Bischöfe als solche unter jeder Rücksicht perfekt gewesen wären, aber hier waren noch Glauben, Sorge um die Seelen und bona voluntas spürbar. Das ist jetzt weg.

Wer also braucht solche Bischöfe? Es gibt eh schon die Fridays for Future und eine ganze Galaxie an Flüchtlings- und Immigrations-NGOs. Die Bischofskonferenz ist nur eine unnötige Doppelung.

Resümee

Der Katechismus der Katholischen Kirche lehrt, dass ein Staat die "Ausübung des Einwanderungsrechtes verschiedenen gesetzlichen Bedingungen unterstellen" darf. Die Einwanderer sind "verpflichtet, das materielle und geistige Erbe seines Gastlandes dankbar zu achten, dessen Gesetzen zu gehorchen und die Lasten mitzutragen" (KKK 2241).

Er lehrt auch, dass "das Gesetz die geeigneten Strafmaßnahmen für jede gewollte Verletzung" der Rechte des ungeborenen Kindes im Mutterleib vorsehen muss (KKK 2273).

Redaktionssekretär des KKK war Kardinal Schönborn. Er müsste also wissen, was dort geschrieben steht. Das spielt aber für die kirchliche Politik in Österreich, wie man gerade wieder in Mariazell gesehen hat, keine Rolle. Diese Katechismus-Stellen werden nie zitiert.

Die katholische Amtskirche in Österreich unterstützt gegen die Vorgaben des überlieferten Glaubens und gegen die legitimen geistlichen und zeitlichen Interessen der Gläubigen die derzeit laufende radikal säkulare und relativistische Agenda mit Klimahysterie, Bevölkerungsaustausch und Religionsvermischung. Sie glaubt, sich dem weltlichen Betrieb anbiedern zu müssen. Der Katechismus warnt aber vor dem "religiöse[n] Lügenwahn" in den sich zuspitzenden Zeitläuften, der "den Menschen um den Preis ihres Abfalls von der Wahrheit eine Scheinlösung ihrer Probleme" bringen werde (KKK 675).

Genau das wird derzeit von den Kirchenführern selbst betrieben, ausgehend von Papst Franziskus, dessen schreckliche "Öko-Enzyklika" Laudato si‘ auch ausdrücklich zitiert wird. Aber sie sehen es nicht.

Wir können uns also in Österreich und Europa auf mehr Klimaterror, Massenimmigration und Zivilisationsverfall einstellen. Die Kirchenführer stellen sich dem nicht nur nicht entgegen, sondern verstärken die entsprechenden politischen Bestrebungen.

Wozu also braucht es diese Bischöfe?

Kritisch wird es, wenn diesen am Ende Gott selbst diese Frage stellen wird.

Wolfram Schrems, Wien, Mag. theol., Mag. phil., Katechist, Pro Lifer

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juni 2020 11:28

    @Wolfram Schrems

    Was für eine erschütternde Bilanz! Sie haben leider mit jedem Satz recht!

    **************************************************
    **************************************************
    **************************************************+++!

  2. Ausgezeichneter KommentatorIreneo
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juni 2020 09:00

    Vielen Dank für diesen großartigen Kommentar! Bedrückend. Mich würde nur interessieren, ob die "hohen" Herren und/oder ihre Sekretariate, Vikariate,....solche Zeilen bis zu Ende lesen. Ich vermute, daß sie dies gar nicht ertragen und sich nach ein paar Zeilen unter dem Motto "schon wieder der" oder "schon wieder die" einfach abwenden. Und sich auch noch moralisch überlegen fühlen.....ich kann beim besten Willen nicht mehr nachvollziehen, was in diesen Bischofsköpfen vorgeht!

  3. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juni 2020 20:59

    Es gibt sie noch, die guten Hirten. Einer davon ist der katholische Erzbischof Carlo Maria Viganò.

    Katholischer Erzbischof zu Trump: „So wie es einen tiefen Staat gibt, gibt es auch eine tiefe Kirche“

    https://tagesereignis.de/2020/06/politik/katholischer-erzbischof-zu-trump-so-wie-es-einen-tiefen-staat-gibt-gibt-es-auch-eine-tiefe-kirche/16797/

  4. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juni 2020 09:01

    Der Kardinal und seine Bischöfe sind ja total unter der Fuchtel des linkslastigen Caritas-Landau ...

  5. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juni 2020 16:51

    die Frage ist doch nicht "Wer braucht solche Bischöfe?" die Frage ist, wer so eine "Kirche" braucht.
    Ich bin ja kein Christ, aber mir sind gewisse Grundlagen dieser Religion vertraut.
    Und eine gewisse christliche ethik sollte man ja auch kennen.

    Wenn eine Pfaffheit wie dieser Piefke-Bischof Marx oder der ebensolche evangelische Pfaffe Bedford-Strohm in Jerusalem ihre Kreuze ablegen, um dem dortigen Mufti oder Mollah oder was auch immer in den Mastdarm zu kriechen, dann kann ich nur sagen: "Abermals krähte der Hahn".

    Kirchenfürsten, die ihren Herren verleugnen.
    Ekelhaft! Wie tief kann man sinken. aber da der Ketzerpapst lieber Negerfüße leckt, statt sich um seine verfolghte herde zu kümmern, darf all das nicht wundern.

    Die austriakische Pfaffheit steht dem offenbar nicht nach.
    Aber die steigenden Kirchenaustritte sind ja deutliches Zeichen, daß manche nicht mehr so blöd sind, wie es die Bischöfe gerne hätten.

    Ich halte es mit Ulrich v. Hutten: "Wider der Pfaffen Tück' und Ränk' der Herr den wahren Glauben schenk'!"

  6. Ausgezeichneter Kommentatorpressburger
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juni 2020 15:28

    Die katholische Kirche in Österreich hat die Bewährungsprobe nicht bestanden. Die Diener Gottes wurden geprüft und haben jämmerlich versagt. Die Gläubigen, die einen Zuspruch in der vom Staat verordneten Einkerkerung, gebraucht hätten, wurden verraten. Das Episkopat und alle Kirchenmänner, haben sich dem Diktat, der linken Menschenverächter widerspruchslos unterworfen. Haben alle Befehle vorauseilend gehorsamst ausgeführt.
    Gibt es unter den Sutanenträgern mindestens einen Gerechten ? Nur einen der den Mut hat, sich gegen die weltliche Obrigkeit aufzulehnen.
    Vielleicht würde der eine Gerechte, seine Brüder im Glauben, vor der ewigen Verdamniss, die sie erwartet, retten können.

  7. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Kashofer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juni 2020 18:33

    So viel Wahrheit in einem Text! Vielen Dank!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorfxs
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Juli 2020 14:03

    In Zeiten des Glaubens gingen die Gläubigen unter Führung ihrer Priester auf Bittprozessoinen gegen Pandemien, ewa Pest. In den heutigen Zeiten des Unglaubens sagen die Priester übliche Prozessinen ab. Eigene Bittprozessinen? nie gehört.


alle Kommentare

  1. unbedeutend (kein Partner)
    01. Juli 2020 23:11

    Die Grundfrage lautet: Was ist Kirche?
    Die Kirche ist die Gemeinschaft derer, die Jesus nachfolgen.
    Wer Jesus nicht nachfolgt gehört nicht zur Kirche.
    Jesus wollte eine brüderliche Kirche, nicht die hierarchische Institution, die sich im Laufe der Jahrhunderte gebildet hat.
    Natürlich gibt es auch in einer brüderlichen Gemeinde unterschiedliche Aufgaben und Verantwortungen. Die Episkopen und Presbyter des NT haben mit den heutigen Bischöfen und Priestern nicht viel gemein.
    Der erste notwendige Schritt ist der Schritt der Umkehr. Wo Menschen umkehren, entstehen auch Gemeinschaften, die in den Augen Gottes Kirche sind. Was Bischöfe, die Jesus nicht nachfolgen, sagen, ist so nicht relevant.

  2. andreas.sarkis (kein Partner)
    01. Juli 2020 23:01

    Da redet einer, der unangenehm sein will.
    Leider gibt es viel zu wenige davon.

  3. Specht
    01. Juli 2020 17:42

    @unbedeutend
    Heiliger Vater ist doch nur eine Höflichkeitsform, eine traditionelle Anrede, damit meint doch niemand ernstlich, er müsste nun heilig sein. Wenn sie gnädige Frau sagen, werden sie doch auch nicht annehmen, dass sie nun gnädig ist.

    • unbedeutend (kein Partner)
      01. Juli 2020 22:49

      Warum hat Jesus in Mt 23,9 gesagt, dass man niemand Vater nennen soll? Um den natürlichen Vater geht es meines Erachtens nicht. Es kann nur um religiöse Titel und Anreden gehen. In der kath. Organisation ist die Titelsucht noch viel ausgeprägter als es im Judentum zur Zeit Jesu war. Ein Jünger Jesu würde es ablehnen, von irgendjemandem in dieser Weise angesprochen werden.
      Aber für all die "Patres", Exzellenzen und Eminenzen sind die Worte Jesu, wie es scheint, nicht so wichtig. Dem "Heiligen Vater" ohnehin nicht.

  4. fxs (kein Partner)
    01. Juli 2020 14:03

    In Zeiten des Glaubens gingen die Gläubigen unter Führung ihrer Priester auf Bittprozessoinen gegen Pandemien, ewa Pest. In den heutigen Zeiten des Unglaubens sagen die Priester übliche Prozessinen ab. Eigene Bittprozessinen? nie gehört.

  5. Torres (kein Partner)
    01. Juli 2020 12:58

    Ein Großteil der aktuellen Misere ist jedenfalls auf den Papst zurückzuführen, der offenbar glaubt, auf allen Ebenen seine - als göttliche bzw. absolute Wahrheit getarnte - linke bis kommunistische Meinung abgeben zu müssen, ob es nun um die Wirtschaft, das Klima, die Flüchtlinge oder den Islam geht. Dabei müste er eigentlich davon überzeugt sein, dass das (katholische) Christentum der einzig wahre und rechte Glaube ist. Wenn man ihm zuhört, könnte man aber leicht zu der Auffassung gelangen, er finde den Islam durchaus besser. Und die (österreichischen und deutschen) Bischöfe machen begeistert mit.

    • Charlesmagne
      01. Juli 2020 19:21

      Ich habe unzählige Priesterweihen als Sänger eines Chores erlebt und ich war jedesmal erschüttert, dass die Priesterkandidaten beschwören mussten, nicht , was zu erwarten gewesen wäre, Jesus, sondern ihrem Bischof und seinen Nachfolgern treu zu sein.

  6. Zraxl (kein Partner)
    01. Juli 2020 08:55

    Ja, vieles ist erschütternd in dieser Kirche. Betrachtet man nur die kirchliche Organisation, könnte man sagen es stinkt der Kopf, es fault der Fisch. Gott sei Dank ist die Kirche aber eben mehr als nur die kirchliche Organisation. So besteht die Möglichkeit, sich immer wieder neu am Leben Jesu aufzurichten. So lebt die Kirche trotz mancher finsteren Perioden bis heute.

  7. Missale Romanum 1570 (kein Partner)
    01. Juli 2020 08:39

    Als Mitarbeiter in der Diözese Wien kann ich Ihnen leider nur beipflichten. Ich sehe diese Laienangestellten täglich und ihre Auswirkungen auf die Kirche. Und natürlich sehe ich auch täglich auch unsere dienstbeflissenen Pastoral"beamt*innen" und unsere Priester, die den Kontakt zu den Menschen schon lange verloren haben, ihre Unfähigkeit, die Sorgen der Menschen hier ernst zu nehmen, während sie sich ständig auf die Seiter derer Stellen, die von weit weit her zu uns kommen. Die finanziell katastrophalen Entscheidungen der Kirche, der hemmungslose Umgang mit Geld, wenn es der Publicity dient, die Bezahlung der Mitarbeiter dabei aber natürlich auf der Strecke bleibt.

  8. unbedeutend (kein Partner)
    01. Juli 2020 08:15

    Seit Konstantins Zeiten weht in dem, was sich "Kirche" nennt der Zeitgeist stärker als der Heilige Geist.
    1938 haben die österreichischen katholischen Bischöfe den "Führer" mit "Heil Hitler!" begrüßt. Heute huldigen sie dem heutigen Zeitgeist.
    Der Heilige Geist hat bei diesen Menschen, in dieser Organisation, schon längst keinen Platz mehr.

    • Zraxl (kein Partner)
      01. Juli 2020 08:44

      Ihre Kritik ist ungerecht, weil sie nur die negativen Aspekte sehen. Ja, es hat mehrere Päpste gegeben, die man schlicht als Schwerkriminelle bezeichnen muss. Aber zu jeder Zeit haben Menschen, gerade wegen ihres geistigen Rückhalts in der Kirche, Halt im Leben gefunden. Ja, es hat auch in der Hitlerzeit Anpassler gegeben. Doch viele Kleriker haben auch in dieser Zeit unter tatsächlicher Lebensgefahr den christlichen Glauben verkündet.

    • unbedeutend (kein Partner)
      01. Juli 2020 16:28

      @Zraxl
      Mir ist schon klar, dass es erfreulicherweise immer wieder Menschen gab, die gegen den Strom geschwommen sind und nicht selten deswegen auch Schwierigkeiten mit den Kirchenführern bekommen haben.
      Wäre die r.-k. Organisation wirklich die Kirche Jesu, dann würden gerade die Verantwortungsträger den Weg Gottes vorgeben, der in der Regel dem Zeitgeist widerspricht.

    • Zraxl (kein Partner)
      01. Juli 2020 18:06

      Die Verantwortungsträger, die den Weg Gottes vorgeben, gibt ja in der Kirche. Es sind nur leider nicht alle Verantwortungsträger und insbesondere auch der oberste Verantwortungsträger für ihr Amt geeignet. Absolut fehlerfrei ist niemand, aber schauen Sie einmal auf Kardinäle, Bischöfe, Priester und Ordensleute in kommunistischen oder islamischen Ländern. Da finden Sie jede Menge Verantwortungsträger, die für ihr christliches Wirken mit dem Leben bezahlen.

      Was wäre die Alternative zu einer kirchlichen Organisation? Ein echtes Individualchristentum? Oder einfach eine andere kirchliche Organisation, wie die Freikirchen oder die Evangelischen Kirchen? Die haben aber das selbe Problem.

  9. unbedeutend (kein Partner)
    01. Juli 2020 07:47

    Als ich die Organisation "römisch-katholische Kirche" vor vielen Jahren verlassen habe, geschah das vor allem aus theologischen Gründen, da ich viele Lehren dieser Organisation als unbiblisch sah und sehe.
    Ein Argument war damals auch, dass die meisten Vertreter dieser Organisation die Einführung der mörderischen Fristenlösung sehr schnell akzeptiert haben.
    Das wäre eine politische Frage, wo wirklich Engagement gefordert wäre, wo aber dröhnendes Schweigen im Walde herrscht.
    Wenn ich Zeilen wie diese lese, weiß ich, dass ich mit meinem Austritt recht hatte.
    Was hat dieser Verein mit der Kirche Jesu Christi zu tun?

    • Kapuzerer (kein Partner)
      02. Juli 2020 10:28

      Wir sollten uns der vermeintlichen Stütze "Kirche" entwöhnen! Leider haben wir für den nötigen Entwöhnungsprozeß kaum noch Zeit denn es drängt schon eine andere Religion in unser Land - leider blauäugig und dummgutgläubig von unseren Kirchenleuten unterstützt!
      Was spielt sich auf Pfarrebene ab? Seit vielen Jahren hat bei uns eine sogenannte Pastoralassistentin gemeinsam mit ein paar Freundinnen die Pfarre fest in der Hand und der neue Pfarrer aus Afrika schwätzt auch schon gendergerecht!
      Trotz allem scheute ich bisher vor dem Austritt zurück - es tut mir leid, aber ich glaube es ist Zeit!

  10. Specht
    30. Juni 2020 08:04

    Es ist traurig aber wahr, die arrogante Verblendung in der Kirche einen Paradigmenwechsel zu betreiben ist nicht nur der Wunsch von Francis sondern auch Schönborn ist vorne ganz dabei.

    Verblüffend ähnlich ist aber die Taktik wie es durchgedrückt wird, wie von Junker abgekupfert, sagte Kardinal Kasper :"Es ändert sich nichts, aber alles wird anders" Schritt für Schritt, wenn es bemerkt wird ist es zu spät.

    Und dazu kommt, es wird gelogen dass sich die Balken biegen, nur in Zeiten des Internets ist das halt sehr dumm und bleibt nicht unbemerkt.

  11. Brigitte Imb
    29. Juni 2020 20:59

    Es gibt sie noch, die guten Hirten. Einer davon ist der katholische Erzbischof Carlo Maria Viganò.

    Katholischer Erzbischof zu Trump: „So wie es einen tiefen Staat gibt, gibt es auch eine tiefe Kirche“

    https://tagesereignis.de/2020/06/politik/katholischer-erzbischof-zu-trump-so-wie-es-einen-tiefen-staat-gibt-gibt-es-auch-eine-tiefe-kirche/16797/

  12. Brigitte Kashofer
    29. Juni 2020 18:33

    So viel Wahrheit in einem Text! Vielen Dank!

  13. Sensenmann
    29. Juni 2020 16:51

    die Frage ist doch nicht "Wer braucht solche Bischöfe?" die Frage ist, wer so eine "Kirche" braucht.
    Ich bin ja kein Christ, aber mir sind gewisse Grundlagen dieser Religion vertraut.
    Und eine gewisse christliche ethik sollte man ja auch kennen.

    Wenn eine Pfaffheit wie dieser Piefke-Bischof Marx oder der ebensolche evangelische Pfaffe Bedford-Strohm in Jerusalem ihre Kreuze ablegen, um dem dortigen Mufti oder Mollah oder was auch immer in den Mastdarm zu kriechen, dann kann ich nur sagen: "Abermals krähte der Hahn".

    Kirchenfürsten, die ihren Herren verleugnen.
    Ekelhaft! Wie tief kann man sinken. aber da der Ketzerpapst lieber Negerfüße leckt, statt sich um seine verfolghte herde zu kümmern, darf all das nicht wundern.

    Die austriakische Pfaffheit steht dem offenbar nicht nach.
    Aber die steigenden Kirchenaustritte sind ja deutliches Zeichen, daß manche nicht mehr so blöd sind, wie es die Bischöfe gerne hätten.

    Ich halte es mit Ulrich v. Hutten: "Wider der Pfaffen Tück' und Ränk' der Herr den wahren Glauben schenk'!"

    • Specht
      30. Juni 2020 08:19

      Trotzdem. die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen, auch wenn es nahe wäre, Christen glauben an die Worte des Herrn.

      Die vielen guten Priester und Ordensleute, die selbstlos und oft ohne Rückhalt ihrer Bischöfe arbeiten zählen mehr, als die abgehobene Kaste der Bergolianer.

    • unbedeutend (kein Partner)
      01. Juli 2020 07:52

      @Specht
      Warum sollte gerade die r.-k. Organisation die Kirche sein, die von den Pforten der Unterwelt nicht überwältigt wird?
      Steht doch ein Mensch an ihrer Spitze, der sich gotteslästerlicherweise "Heiliger Vater" nennen lässt. Im Munde Jesu (Joh 17,11) ist Gott der Heilige Vater.
      "Auch sollt ihr niemanden auf Erden euren Vater nennen; denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel." (Matthäus 23,9)

  14. Stadtindianer
    29. Juni 2020 16:31

    Mir reicht es.

    Zu einem Austritt konnte ich mich aber schon bisher nicht durchringen.

    Ob man die Kirche von innen verändern kann?

    Ich glaub die Frage ist schon beinahe 2000 Jahre alt.

    • Brigitte Kashofer
      29. Juni 2020 18:36

      Die Kirche ist durch und durch verfault. Die eitlen Bischöfe lassen ihre Gläubigen im Stich. Den Medien zu gefallen, ist ihnen wichtiger.

    • andreas.sarkis (kein Partner)
      01. Juli 2020 23:04

      2000 Jahre? So lange existiert die katholische Kirche nun wirklich nicht.

  15. pressburger
    29. Juni 2020 15:28

    Die katholische Kirche in Österreich hat die Bewährungsprobe nicht bestanden. Die Diener Gottes wurden geprüft und haben jämmerlich versagt. Die Gläubigen, die einen Zuspruch in der vom Staat verordneten Einkerkerung, gebraucht hätten, wurden verraten. Das Episkopat und alle Kirchenmänner, haben sich dem Diktat, der linken Menschenverächter widerspruchslos unterworfen. Haben alle Befehle vorauseilend gehorsamst ausgeführt.
    Gibt es unter den Sutanenträgern mindestens einen Gerechten ? Nur einen der den Mut hat, sich gegen die weltliche Obrigkeit aufzulehnen.
    Vielleicht würde der eine Gerechte, seine Brüder im Glauben, vor der ewigen Verdamniss, die sie erwartet, retten können.

  16. Hausfrau
    29. Juni 2020 11:30

    Zurück zum Ursprung!

    Während in den ersten 2000 Jahren nach Christus die Kirchen meist mit Macht (und Unterstützung der weltlichen Führer) über das Volk herrschten und dieses alles wie eine Herde akzeptieren musste, gibt es nun einen zunehmenden Teil der Bevölkerung, welcher mitdenkt, manches kritisch hinterfragt bzw. auch nicht akzeptiert. Daher wird von den kirchlichen Leitern auch eine andere Art der Führung und Motivation erwartet um das gesteckte Ziel zu erreichen.

    Ich vermisse bei den meisten Aussagen vom Papst und unseren Bischöfen meist den direkten Bezug zur christlichen Bibel. Vielmehr maßen sich diese Kirchenführer an, in weltlichen Dingen mitreden zu müssen und darüber Entscheidungen zu treffen. Von Christus und in der Folge auch von Paulus wurden wir aber vor Leuten gewarnt, welche sich als Verführer und Zerstörer der christlichen Gemeinden betätigen.

    Unsere Glaubensgemeinschaften bedürfen einer dringenden Erneuerung, wobei das Abspecken und Überbordwerfen von Dingen, welche erst nach und nach erfunden wurde und mit den Anweisungen von Christus nicht zu tun hat, höchste Priorität hat. Hauptaufgabe der geistigen Führer sollte die für heutige Menschen verständliche Interpretation der Bibeltexte sein, damit diese ein von Christus gewünschtes Leben führen. Sollte die katholische und evangelische Kirche dies nicht befolgen, dann werden für die „Suchenden“ eben die von Rom losgesagten Gruppierungen sowie evangelikale Freikirchen eine neue Heimat bieten. Und die ehemaligen christlichen Großkirchen werden an Bedeutung verlieren.

  17. Undine
    29. Juni 2020 11:28

    @Wolfram Schrems

    Was für eine erschütternde Bilanz! Sie haben leider mit jedem Satz recht!

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    **************************************************+++!

  18. Knisterbein
    29. Juni 2020 09:54

    Als geistiger Nachfahre der Ketzer kann man dem Untergang der katholischen (auch der evangelischen) Kirche nur mit Genugtuung, jedoch keineswegs mit Schadenfreude zusehen. Jetzt schon unter dem verdunkelnden Schatten Fahne des Propheten, wird das Schwert des Islam nach und nach für die verdienten Kahlschläge sorgen. - Fast durch zwei Jahrtausende andersdenkende, andersfühlende Menschen gnadenlos mit eiserner Faust verfolgt und ausgemerzt, hat sie ihrem eigenen, lebenswichtigen religiösen Quell Gift hinzugefügt, das langsam aber wirksam wirkt, wie man heute sehr deutlich sieht. Und die Kirche ist unbelehrbar. Keine Reue wegen ihrer schweren Verbrechen, sondern ganz im Gegenteil wird geleugnet, daß sich die Balken biegen. Millionen und Abermillionen von angeblichen Hexen verbrannt, gefoltert, in Inquisitionskellern verrecken lassen, Ketzer oder der Ketzerei Verdächtige durch Jahrhunderte gnadenlos verfolgt und liquidiert, die Provence und den Langudec/Roussilion verwüstet, ausgeplündert und gebietsweise fast menschenleer gemacht usw. usw. Mit satanischem (!) Eifer das Religionsmonopol aufrechterhalten. Und es wird geleugnet, ohne das geringste schlechte Gewissen: Ob ein Dr. Egger ("es waren nur 50.000 Hexen, aber immerhin zu viele" oder der frech-anmaßende Psychiater Lütz ("Hexenverfolgung, Inquisition - papperlapapp!") und viele andere Repräsentanten der Kirche. Sogar der so verehrte Großinquisitor ("Vorsitzender der Glaubenskongregation") Ratzinger, später Papst, stellte eiskalt fest, daß die Inquisition ein "Instrument der Mäßigung" war. Zynischer und satanischer geht es nimmer. Daher: Bei aller nüchternen Besonnenheit und Fernhalten des Hasses kann man der Kirche nur zurufen: "Ab in den orcus!"

    • Sensenmann
      29. Juni 2020 16:56

      Danke, ich hätte es nicht anders geschrieben!
      Wer es nicht wahrhaben will, dem empfehle ich die "Kriminalgeschichte des Christentums".

    • Specht
      30. Juni 2020 15:11

      @Knisterbein
      Bei ihrem Beispiel Inquisition zahlt es sich aus genauer hinzusehen um zu beurteilen was wo wann stattfand und wer die Richter waren. Zu dem Instrument der Mäßigung , das sollte nicht ein Verläugnen der Ungerechtigkeiten und Grausamkeiten sein, sondern zu Anfang wurde eine Inquisition geschaffen, weil es bis dato meist keine Gerichtsverhandlungen gab, sondern nur Verurteilungen von oben herab ohne Widerspruch. Es stimmt auch, dass in Rom die wenigsten Verurteilungen waren und im evangelischen Norden die meisten.

  19. ÄGIS
    29. Juni 2020 09:47

    " ....die unglückliche König-Ära".....

    ".....der unvergeßliche Kurt Krenn..."

    "...die Formel -für alle- ist das Motto einer gefährlichen, weil im Glaubensgut der Kirche nicht vorhandenen Heilsoptimismus geworden."

    Herr Schrems: hätten SIE was zu reden, wäre ich gestern aus der Kirche ausgetreten !

    Was nicht bedeutet, daß ich es abartig empfinde, wenn Bischöfe meteorologische und ökonomische Blähungen von sich geben.

    • ÄGIS
      29. Juni 2020 09:49

      Korrektur:
      Was bedeutet, daß ......

    • Specht
      30. Juni 2020 15:19

      @ÄGIS Die Leute treten aus der Kirche aus, weil sie dort Politiker und Diplomaten , Pädagogen usw. vorfinden und wenig Verkündiger des Glaubens, so wie er seit 2000 Jahren gelehrt wird.

  20. Politicus1
    29. Juni 2020 09:01

    Der Kardinal und seine Bischöfe sind ja total unter der Fuchtel des linkslastigen Caritas-Landau ...

  21. Ireneo
    29. Juni 2020 09:00

    Vielen Dank für diesen großartigen Kommentar! Bedrückend. Mich würde nur interessieren, ob die "hohen" Herren und/oder ihre Sekretariate, Vikariate,....solche Zeilen bis zu Ende lesen. Ich vermute, daß sie dies gar nicht ertragen und sich nach ein paar Zeilen unter dem Motto "schon wieder der" oder "schon wieder die" einfach abwenden. Und sich auch noch moralisch überlegen fühlen.....ich kann beim besten Willen nicht mehr nachvollziehen, was in diesen Bischofsköpfen vorgeht!

  22. steinmein
    29. Juni 2020 08:22

    Fortsetzung: Die Liebe wird ohnehin nur für ständige Spendenaufrufe der "selbstlosen" Hilforganisationen beansprucht.
    Da ist uns Christen die totalitäre Religionsgemeinschaft insoferne voraus, als sie mit
    unabänderlicher Strenge ihre Ziele verfolgt, was aber wegen brutaler Methoden auch als Extrem anzusehen ist.

  23. Peter Kurz
    29. Juni 2020 07:59

    Kirche Graz-St. Andrä:
    "Im Jahr 1999 wurden unterschiedliche zeitgenössische Künstler eingeladen, den Innenraum zu gestalten. Seit dem läuft unter dem Titel „Andrä Kunst“ eine bewusste Gastfreundschaft gegenüber zeitgenössischer Kunst und Kultur."

    Kirche wirft sich in den Staub vor den linken Zeigtgeist!

    https://www.sakralbauten.at/pfarrkirche-sankt-andrae-graz/

    • steinmein
      29. Juni 2020 08:18

      Danke Peter Kurz für diese Mitteilung.
      Die Konsequenz der christlich- ethnischen Auffassung m.M verachtend, ist im Dom zu St.Pölten eine Veranstaltung vorgesehen, bei der der senile "Künstler" Nitsch
      im offensichtlichen Zusammenwirken mit seinem Freund, dem Organisten seine Werke präsentiert. Wohlgemerkt in der Kirche und in keinem sonstigem Bereich. Dass ein Dompfarrer sich dazu herbeiläßt und der Bischof auch nicht dagegen einschreitet, ist kaum mehr verwunderlich. Es scheint, als seien Kräfte am Werk, die ohne Rücksicht auf Verluste das totale Chaos anstreben und jedweden Hoffnungsanker und jede Glaubenskraft zerstören wollen.





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