Die Konsequenz betreuten Denkens

Lesezeit: 5:30

Vier Wochen allgemeinen Ausnahmezustands liegen hinter uns. Die rigorose Koste-es-was-es-wolle-Eindämmungsstrategie der Regierung zeigt Wirkung – und zwar nicht nur positive. Der Kanzler und seine Mitstreiter sonnen sich im Glanz märchenhafter Umfragewerte. Die sind einer Mediengleichschaltung geschuldet, die die Welt außerhalb Stalins Sowjetimperium und Nordkoreas bislang noch nicht erlebt hat – nicht einmal anlässlich der davor über uns geschwappten Welle der Klimahysterie.

Ob die von der Regierung an der Corona-Front betriebene Politik am Ende mehr geschadet als genutzt haben wird, lässt sich anhand der gegenwärtig verfügbaren Daten nicht beurteilen. Nach wie vor gibt es viel zu viele unbekannte Größen. Besonders über die wichtigsten beiden – die Letalität des Virus und die Immunität nach einer Infektion – herrscht nach wie vor vollkommene Unklarheit. Jede Zwangsmaßnahme der Regierung, die an verfassungsrechtliche Bestimmungen keinerlei Gedanken zu verschwenden scheint, erfolgt somit in völliger Ungewissheit.

Was allerdings feststeht, ist, dass jedes dank der Diktate von Kurz & Genossen angeblich gerettete Menschenleben eine Unsumme an Geld kostet – und zwar ausgerechnet diejenigen, die kaum einer Gefahr ausgesetzt sind von der Corona-Pandemie betroffen zu sein: die Jungen nämlich.

Schulden, die die Regierung heute – koste-es-was-es-wolle – aufnimmt, werden die zur "Solidarität" genötigten Jungen noch Jahrzehntelang belasten. Das von der Bundesregierung eilig geschnürte "Hilfspaket für die Wirtschaft" ist allein schon immerhin 38 Milliarden schwer und die Schäden, die aus der Wirtschaftskontraktion infolge des Shutdowns folgen werden, sind noch gar nicht abzuschätzen. Die werden den Wert des "Hilfspakets" aber jedenfalls bei weitem überschreiten und, wie einige Fachleute vorrechnen, sogar den des 1929er-Crashs übersteigen.

Dass es sich bei der dieser Tage so häufig beschworenen "Solidarität" um hoheitlichen Zwang handelt, der niemals solidarisches Handeln begründen kann, da dieses stets Freiwilligkeit voraussetzt, sei nur am Rande vermerkt. Aber wer interessiert sich in Zeiten wie diesen schon für den Gebrauch korrekter Begrifflichkeiten?

Wie immer, wenn es gilt, einen Krieg zu führen – diesmal halt gegen einen mikroskopisch kleinen Feind –, hat die Regierung leichtes Spiel. Jeder, der es wagt, Kritik an ihrem unermesslichen Ratschluss zu üben, wird von der veröffentlichten Meinung entweder eisern totgeschwiegen oder gnadenlos niedergemacht, wobei – mangels Evidenz – selten in der Sache, sondern so gut wie immer Ad hominem argumentiert wird. Jetzt, vier Wochen, nachdem die Bürger von der Regierung nahezu all ihrer verfassungsmäßig garantierten Rechte beraubt worden sind, erheben sich erstmals kritische Stimmen, die die Verhältnismäßigkeit der ergriffenen Maßnahmen in Frage stellen.

Fest steht, dass die rigorosen Eindämmungsmaßnahmen zu einem Kahlschlag in der Unternehmenslandschaft führen. Viele KMUs, besonders die ganz kleinen, werden den Coup von Kurz & Genossen nicht überleben. Blumenbinder, Betreiber von Süßwarengeschäften oder kleine Handwerksbetriebe werden zu einer Fülle bürokratischen Aufwands genötigt, um lächerliche Almosen entgegennehmen zu dürfen, die meist nicht einmal die Mietkosten decken. Garantierte das bis zum Inkrafttreten des Covid-19-Maßnahmenpakets gültige Epidemiegesetz noch einen Entschädigungsanspruch betroffener Unternehmer gegen den Staat, wurden diese nun mit einem Federstrich zu Bittstellern und Almosenempfängern degradiert. Darüber haben weder der türkisgrüne Regierungsfunk noch die Gazetten berichtet.

Der Untergang vieler Unternehmen bedeutet jedenfalls eine weitere Proletarisierung unserer Gesellschaft, was viele Linke im Lande in Hochstimmung versetzt. Alles was von Gewerkschaften, Grünen, Caritas, Attac & Genossen derzeit kommt, sind Forderungen, die auf eine weitere Zerstörung des liberalen, auf Privateigentum und Vertragsfreiheit basierenden Wirtschaftssystems hinauslaufen. Karl Marx hätte seine helle Freude.

Dass die Regierung angesichts der außerordentlich bürokratischen und für viele Betroffene zu spät wirkenden Staatshilfen von der veröffentlichten Meinung auch noch als Heilsbringer und Rettungsengel der Unternehmerschaft gefeiert wird, ist absurd. Wer nach einer Begründung für das Versagen der "vierten Macht im Staate" sucht: immerhin dürfen ja wenigstens Rundfunk und Presse rasche und großzügig gewährte Unterstützungen abgreifen: Wes Brot ich eß, des Lied ich sing!

Wer diejenigen, die auf die immensen Kosten des Shutdowns hinweisen, mit dem Totschlagargument zum Schweigen bringen will, dass ja gerettete Menschenleben nicht in Geld zu bewerten sind, muss daran erinnert werden, dass es stets auf die Verfassungskonformität und Verhältnismäßigkeit aller vom Staat entfalteten Aktivitäten ankommt. Um es so deutlich wie möglich zu sagen: Es ist zu prüfen, ob es sinnvoll und zulässig ist, eine ganze Volkswirtschaft auf Jahre hinaus – mit allen daraus resultierenden, möglicherweise blutigen Konsequenzen – zu ruinieren, um wenigen, in so gut wie allen beschriebene Fällen Alten und Schwerkranken zu ermöglichen, eine Corona-Infektion zu überleben. Das hat nichts mit Menschenverachtung zu tun, sondern allein mit Verantwortungsethik.

Was in der medialen Berichterstattung übrigens vollkommen ausgeblendet wird: Das sind die im Schatten der aktuellen Hysterie stehenden Opfer, deren lange Zeit geplante Operationen auf unbestimmte Zeit verschoben sind und die nun mit Schmerzen und/oder Bewegungseinschränkungen leben müssen; um das Leid, das damit verbunden ist, sich von sterbenden Anverwandten im Krankenhaus oder im Pflegeheim nicht anständig verabschieden zu dürfen und die derzeit nach ihrem letzten Weg so gut wie unbegleitet verscharrt werden; von den vielen, die – seit Wochen eingepfercht in ihre Wohnungen – am Rande des Nervenzusammenbruchs leben, verschwendet die vermeintlich um unser aller Wohl so selbstlos bemühte Regierung keinen Gedanken.

Dass teure Gesundheitsinfrastruktur seit Wochen ungenutzt herumsteht, weil ganze Abteilungen heruntergefahren wurden, deren Kapazitäten für niemals erscheinende Phantompatienten freigehalten werden und große Teile des medizinischen Personals dazu verurteilt ist, Däumchen zu drehen, wird in den Medien kaum kolportiert – würde es doch die Koste-es-was-es-wolle-Bemühungen der Regierung in einem etwas weniger günstigen Licht dastehen lassen.

Die Regierung musste zunächst in einem Zustand völliger Ungewissheit handeln und hat sich für eine Maximalvariante entschieden. Das kann man ihr nicht zum Vorwurf machen. Spätestens zu dem Zeitpunkt aber, da klar wurde, dass der unterstellte "Worst case" nicht eintritt, war sie verpflichtet, den Shutdown zu beenden. Das hat sie bis heute nicht getan und richtet damit gewaltigen wirtschaftlichen und menschlichen Schaden an.

Dass daran kaum Kritik laut wird, ist nicht nur regierungshörigen Medien, sondern auch dem Umstand geschuldet, dass die Fähigkeit zu selbständigem Denken nach jahrzehntelangem Aufenthalt im Wohlfahrtssozialismus völlig verlorengegangen ist. Die Regierung kümmert sich ja schließlich eh um alles. Führer befiehl, wir folgen! Und so hockt die ganze Nation Tag für Tag vor den Bildschirmen und verfolgt gebannt die unerträglichen Selbstbeweihräucherungs- und Propagandaorgien von Kurz & Genossen und unterwirft sich widerspruchslos Anordnungen, die – widerrechtlich – bis in die eigene Wohnung reichen.

Wer sich heute ernsthaft fragt, wie es in den 1930er-Jahren in deutschen Landen soweit kommen konnte, wie es kam, hat die Antwort tagtäglich vor Augen: Dem charismatischen Führer folgt das Stimmvieh auch heute wieder bedingungslos…

Andreas Tögel, Jahrgang 1957, ist Kaufmann in Wien.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    18. April 2020 09:28

    Danke Herr Tögel! ************************************
    sie haben mit jedem Wort - leider - recht!

    Anm:
    " dass ja gerettete Menschenleben nicht in Geld zu bewerten sind"

    Das ist reine Polemik der Verantwortlichen, um der Masse ein schlechtes Gewissen zu machen.
    Denn bisher waren denen, wie man sieht, Mernschenleben sch...egal .
    Keinen interessiert es, daß Millionen jährlich an Krebs, Herz-Kreislauferkrankungen, Suizid und Hunger sterben.
    Alte in Pflegeheimen keine adäquate Betreuung haben, weil kein Geld für entsprechendes Personal zur Vefügung ist, hingegen abertausende "Flüchtlinge" voll alimentiert und rundumversorgt werden.
    Nichts als widerwärtige Heuchelei!!!

    Es steht nicht dafür, für einige Leben* tausende Existenzen zu vernichten!

    * um nicht mißverstanden zu werden, jedes Leben ist wertvoll und ich habe tief empfundenes Mitgefühl für jeden der einen geliebten Menschen verliert bzw. verloren hat. Ich weiß wie das ist, denn ich mußte es schon oft selbst erleben!
    Es ist immer zu früh - besonders für die die zurückbleiben und nun mit der Lücke in ihrem Leben zurechtkommen müssen.
    Doch unser Leben ist endlich, das sollte man begreifen. Wann das Ereignis eintritt, liegt nicht in unserer Hand, sosehr man sich auch darum bemüht und alle medizinischen Ressourcen auffährt!

    Es hat in der Geschichte der Menschheit immer wieder Seuchen und Gefahren gegeben, die viele dahingerafft haben und doch hat die Menschheit bis heute überlebt.
    Ich sehe größere Gefahren in menschenverachtenden Ideologien und Zwangsmaßnahmen, von denen die Masse sich so gern mitreißen läßt.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorpressburger
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    18. April 2020 08:45

    Herr Tögel, Hochachtung ! Exakte, schonungslose Analyse der Zustände, in einem postdemokratischen Land, auf dem Weg in den Sozialismus.
    Wer sehen und hören will, wer bereit ist die Realität zu akzeptieren, der merkt, dass er an einer nicht alltäglichen Metamorphose, des Staatswesens in dem er bis lang gelebt hat, teilnimmt. Zwangsweise teilnimmt.
    Niemand hat vor einen Jahr, vor einigen Monaten erwartet, dass er, wie im letzten Absatz korrekt dargelegt, ständig mit den 30er Jahren, des letzten Jahrhunderts konfrontiert wird.
    Ein massenpsychologisches Phänomen, die Sehnsucht nach dem Führer, die Sehnsucht dem Führer zu folgen, wen es sein muss, bis in den Untergang. Lieber mit dem Führer untergehen, als anzufangen selbständig zu denken und zu handeln.
    Wird in der Herde der Selbsterhaltungstrieb ausgeschaltet, durch die Schwarmidiotie ersetzt ?

  3. Ausgezeichneter Kommentatorharo
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    18. April 2020 11:45

    Manchmal beschleicht mich das Gefühl, es geht diesen Regierungsmitgliedern -besonders jenen an der Spitze- nicht um das Wohl der Bürger sondern vor allem -umgangssprachlich ausgedrückt- u m g u t d a z u s t e h e n, statistisch, europaweit und damit um ihr eigenes Prestige.

    Anders kann ich mir nicht erklären, dass zu Corona-Infizierten zwar Polizisten kommen (müssen), aber kein Arzt.

    Anders Erkrankten wird geraten keinen Arzt und kein Spital aufzusuchen. Leiden im eigenen Heim, ärztliche Versorgung nur telefonisch gewünscht ?

  4. Ausgezeichneter KommentatorErnst Gennat
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    18. April 2020 10:01

    Jedes Wort die Wahrheit, die reine Wahrheit, nichts als die Wahrheit.
    Die Geschichte lehrt, aber sie hat keine Schüler.

  5. Ausgezeichneter KommentatorEl Dorado
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    18. April 2020 10:17

    Danke für diese klare Analyse, Herr Tögel. Erschreckend ist das Hofschranzentum der traditionellen Medien im Vergleich dazu wie sich diese windige Medienszene verhalten hätte, wenn eine bürgerliche Koalition aus schwarz & blau die gleichen Taten und Worte gesetzt hätten (man stelle sich den shitstorm über den Untergang der Demokratie vor). Eigentlich haben Sie die politische Situation in einem Begriff zusammengefasst: "Kurz & Genossen". Das sagt schon viel aus!
    Die Blödheit und Unverfrorenheit von Herrn Strache und Herrn Gudenus wären bei einem Staatsmann mit Verantwortung und Rückgrat kein Grund gewesen, eine erstmals bürgerliche Koalition aufgrund von Katzbuckelei gegenüber den Hintergrundmachthabern und Populisten in der ÖVP, einem sehr linken Bundespräsidenten und den Mainstreammedien zu opfern. Untragbares Personal entlassen und für den Bürger weiterarbeiten, hätte die Devise - trotz medialen Gegenwind - lauten müssen. Die Bevölkerung war ja bereits drauf und dran, die Unsäglichkeit der Systemerhalter zu erkennen. Was wir danach erhalten haben (ein mediengeschonter und -geschönter Koalitionspartner), macht das Leben von Herrn Kurz einfacher, ist aber ein Danaergeschenk, das uns wieder zurückwirft.

  6. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Kashofer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    19. April 2020 11:40

    Es gehe um Menschenleben, versichert uns die Regierung. Wurden die Abtreibungskliniken geschlossen?

  7. Ausgezeichneter KommentatorOMalley
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    18. April 2020 14:59

    Tögel ***********************************
    Seuchen erlöschen wenn: a) Bevölkerung dezimiert worden ist - wie die Windpocken(Schafblattern) zeigen,die nach Westindien durch Columbus importiert worden sind. b)durch lückenloses Impfen wodurch die Pocken eliminiert worden sind
    c) durch die Herdenimmunität (HI) wenn mindestens 3/4 einer Population den Infekt überstanden haben. Je erfolgreicher das Entstehen der HI behindert wird umso sicherer folgt die nächste Welle der bekämpften Seuche. Der Zeitraum zum Erreichen der HI beträgt bis zu 18 Monaten ab dem ersten Auftreten des Infekts. Hausnummern des ORF oder Durchhalteparolen der Nomenklatura sind entbehrlich.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    20. April 2020 19:44

    Bemerkenswert, dass anscheinend das Leben der Coronakranken höher bewertet wird als jenes anderer Patienten. Da werden hunderte (oder tausende) Intensivbetten freigehalten und hunderte Ärzte drehen Daumen, während andere dringende Operationen (etwa Krebskranke) auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Offenbar ist das einzige Bestreben der Regierung, gute Zahlen bei Corona zu haben, was darauf hindeutet, dass ihr das Leben der Menschen eigentlich egal ist, wenn sie nur gut dasteht.


alle Kommentare

  1. Mentor (kein Partner)
    21. April 2020 23:09

    "Fest steht, dass die rigorosen Eindämmungsmaßnahmen zu einem Kahlschlag in der Unternehmenslandschaft führen. Viele KMUs, besonders die ganz kleinen, werden den Coup von Kurz & Genossen nicht überleben. "

    Die am stärksten betroffene Branche wird der Tourismus sein.
    Bei der vorhandenen Überschuldung kann Mann diese nicht einmal mehr als Zombieunternehmen bezeichnen.
    Mir fällt leider keine Steigerung zu Zombies ein.
    Danke an Kurz und die Neomarxisten welche immer vom Geld des Steuerzahlers leben und schon deshalb die Realität gekonnt ausblenden.

  2. Mentor (kein Partner)
    21. April 2020 23:00

    Parallelen in Bayern.
    Höchste Umfragewerte für den "hart" agierenden Söder,
    Parteivorsitzender einer angeblich
    Christlich-Sozialen Union.

  3. Torres (kein Partner)
    20. April 2020 19:44

    Bemerkenswert, dass anscheinend das Leben der Coronakranken höher bewertet wird als jenes anderer Patienten. Da werden hunderte (oder tausende) Intensivbetten freigehalten und hunderte Ärzte drehen Daumen, während andere dringende Operationen (etwa Krebskranke) auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Offenbar ist das einzige Bestreben der Regierung, gute Zahlen bei Corona zu haben, was darauf hindeutet, dass ihr das Leben der Menschen eigentlich egal ist, wenn sie nur gut dasteht.

    • glockenblumen
      21. April 2020 09:14

      **************************************!

    • astuga (kein Partner)
      22. April 2020 15:39

      Wie Ärzte anonym sagen, hat man einigen Menschen zwischenzeitlich so viel Angst gemacht, dass sich diese nicht mal ins Krankenhaus getraut haben.
      Diese Opfer wird man aber nie in einer Statistik erfassen.

      So wenig wie den Leidensdruck all jener die auf wichtige (!) Operationen und Behandlungen warten mussten.
      Oder man denke an den Skandal rund um ein Pflegeheim in Österreich, seit Wochen sind in solchen Einrichtungen Besuche verboten.
      Dabei reichen mitunter wenige Tage mangelhafter Versorgung von der sich alte Menschen nie mehr erholen.
      Und bis heute sind Masken für das Spitalspersonal Mangelware.
      Tolle Regierungsarbeit!

  4. Bauhaus (kein Partner)
    20. April 2020 18:18

    Stellen wir uns eben darauf ein, in Lokalen maskiert zu sitzen und die Speisen auffangen zu müssen, die maskierte Kellner aus mindestens 2 Meter Entfernung zuwerfen.
    Klein geschnitten müssen sie auch sein, die Speisen, die Stückchen müssen durch die Schlitze der Masken passen.
    Hoffentlich laden viele Hungrige den Sebastian ein, damit er ihnen das regelkonforme Speisen per Maske vorzeigt.

    • Kyrios Doulos
      20. April 2020 19:13

      IS Dschihadisten und Shariapolizisten werden sicher Kurse geben! Darum haben die Grünen diese Typen ja unter fleißiger Unterstützung des ehm. Außenministers Kurz ins Land geholt. Weise Voraussicht nennt man das.

    • Torres (kein Partner)
      21. April 2020 15:03

      BM Ludwig will ja die Wiener Bäder öffenen, ohne dass die Gäste ins Wasser gehen dürfen. Genauso will vielleicht Kurz die Gasthäuser öffnen, ohne dass die Gäste essen und trinken dürfen - die üblichen Masken haben ja gar keine Schlitze in Mundhöhe.

    • Mentor (kein Partner)
      21. April 2020 23:02

      Diese Fähigkeit könnten sie sich von Damen in Vollverhüllung zeigen lassen.

  5. unbedeutend (kein Partner)
    20. April 2020 18:03

    Durch ein sofortiges absolutes Abtreibungsverbot könnte die Regierung an die 30.000 Menschenleben pro Jahr retten. Zugleich würde dadurch viel Gutes für unsere Wirtschaft getan. Eine Win-Win-Situation.
    Ich fürchte, unserer Regierung geht es nicht um die Menschenleben. Sonst wäre Abtreibung in unserem Land schon längst Geschichte.

  6. fewe (kein Partner)
    20. April 2020 16:36

    Ja, stimme zu. Es könnte ja sein, dass das in ein paar Wochen vorbei ist und man die vernünftige Variante wählt und ausschließlich den gefährdeten Gruppen - Alte und bereits Kranke - eine Art Schutzquarantäne auferlegt, sodass die Spitäler nicht überlastet werden.

    In Südtirol hat man die Bevölkerung in einem Dorf getestet und dabei festgestellt, dass von ca. 450 getesteten Leuten bereits die Hälfte immun ist. Der Test kommt aus Wuhan und ein positives Ergebnis soll 100%ig stimmen.

    Man sollte also endlich einmal damit anfangen, die Leute auf Immunität zu testen.

    Das ist nicht die Pest, an der praktisch jeder stirbt, sondern eine Krankheit, die man zuallermeist als grippalen Infekt erlebt.

  7. Christian Peter (kein Partner)
    20. April 2020 12:46

    Fürchte, die Politiker kommen aus der Nummer so schnell nicht raus, andernfalls müssten sie Fehler eingestehen und das werden sie mit allen Mitteln vermeiden. Daher werden die nutzlosen und vermutlich sogar kontraproduktiven Lockdown - Maßnahmen fortgesetzt, obwohl mittlerweile alle wissenschaftlichen Erkenntnisse der vergangenen Wochen darauf hinweisen, dass die Gefährlichkeit von Corona weit überschätzt wurde und die Covid-19 Pandemie nichts Außergewöhnliches ist.

    • Bauhaus (kein Partner)
      20. April 2020 18:21

      Vor allem keine Pandemie ist.
      14.000 Infizierte bei 8,6 Millionen, das ist enorm...

    • Christian Peter (kein Partner)
      20. April 2020 20:40

      @Bauhaus

      Infizierte gibt es weit mehr, nach aktuellen Antikörperstudien habeb sich bereits 3 % der Bürger mit Corona infiziert. Die hohe Dunkelziffer ist der Grund, warum Corona weit harmloser ist als landläufig angenommen.

  8. Zaunkönigin (kein Partner)
    20. April 2020 12:30

    Leider bestätigt sich immer mehr der Eindruck, daß es keineswegs um die „menschliche Komponente“ der Anordnungen, sondern um reinen Machterhalt der Regierung handelt. Je strenger, desto höher die Umfragewerte. Begleitet wird dieses Streben mit operettenhaft inszenierten Syncron-Auftritten und durchgecoachter Eloquenz, die über geknebelte Medien den paralysierten Marionetten in panischem Angstzustand zugänglich gemacht wird. Unfaßbar, wie problemlos eine Manipulation von Massen praktisch widerstandslos möglich ist !

  9. fxs (kein Partner)
    20. April 2020 12:06

    Und medizinische Fachleute, etwa Tropenmediziner, Virologen, Amtsärzte, etc die dem Medienzirkus kritisch gegenüberstehen der werden diffamiert. So auch der langjährige Arzt von Bundespräsident homas Klestil, Prof. Dr. Wolfgang Graninger,
    Die ganze Liste der als Verschwörungstheoretike diffanmierten Fachleute ist zu lang, um sie hier nieder zu schreiben.

  10. oberösi
    20. April 2020 04:30

    Chapeau! Wichtiger Beitrag, wie immer, nur aktuell besonders wichtig.

    Werde mir erlauben, Ihren Beitrag an Mitarbeiter, Verwandte, Freunde (auch solche, die es nachher möglicherweise nicht mehr in derselbsen Intensität sein wollen) zu verschicken, mit Quellenangabe, versteht sich.

  11. Brigitte Kashofer
    19. April 2020 11:40

    Es gehe um Menschenleben, versichert uns die Regierung. Wurden die Abtreibungskliniken geschlossen?

  12. Kyrios Doulos
    19. April 2020 10:06

    Sehr geehrter Herr Tögel, ich lese Sie so gerne, weil Sie alles so treffend und logisch zusammenfassen.

    Außer hier immer wieder meine Meinung kundzutun und im Bekanntenkreis meine Stimme zu erheben, setze ich schlicht mangels guter Idee, was ich konkret tun könnte, keinerlei Tat des Widerspruchs. Die Regierung, die Gesellschaft bzw. der Gesellschaft winzig kleiner Anteil, der mich erlebt, erlebt mich auch als einen, der widerspruchslos dem Führer (diesemal nicht A.H., sondern S.K.) folgt. Das ärgert mich sogar.

    Meine Frage daher, an Sie und Sie alle, die das lesen: Was um Himmels willen kann ich TUN?

    Ich bin Selbständiger und bin seit Mitte März auf Nulleinkommen, weil meine Dienstleistung eine ist, die immer in persönlicher Begegnung mit Menschen erfolgen kann. Ich KANN nicht anders als "widerspruchslos" zu folgen, weil ich solange der Shutdown gilt, schlicht und logischerweise gar keinen Auftrag bekomme und die schon erteilten sämtlich storniert wurden. Ob ich zu den Ausradierten Unternehmen gehören werde, weiß ich noch nicht. Obwohl ich nicht nur weltanschaulich, sondern auch als Betroffener alle Motive der Welt habe, Widerspruch einzulegen oder Widerstand zu üben gegen diese Diktatur: mir fehlen Ideen und Phantasie. Ob ich dann auch den Mut hätte, kann ich erst beurteilen, wenn ich Ideen und Mittel zu ihrer Umsetzung hätte.

    • oberösi
      20. April 2020 04:58

      Wirksame Strategien können naturgemäß nicht öffentlich diskutiert werden. Sowas geht nur offline;)

      Hier erschöpft sich die revolutionäre Energie analog zu "Und ewig grüßt das Murmeltier" meist in Beschimpfung der Politiker der falschen Parteien. Ohne zum wesentlichen vorzudringen: das politische System, Demokratie in ihrer pervertierten Form Oligarchie, Diktatur der Parteien, die sich mittels repräsentativen Systems den Staat zur Beute gemacht haben.

      Daher ist ein Blog wie dieser auch immer stabilisierender Faktor des Systems. Weil er Überdruck verläßlich ableitet und von den wirklichen Problemen ablenkt.

      Nach Corona dann wieder Klima, Refugees, Ibiza, Rendi, Putin, Trump....

    • oberösi
      20. April 2020 05:06

      Die wirkliche Arbeit beginnt dann jenseits dessen, was hier nur angedacht, angestoßen werden kann. Insofern ist der Blog besser als nichts und kann wichtige Denkanstöße liefern. Solange nicht darauf vergessen wird, daß richtiges Denken ohne entsprechendes Handeln aber auch nichts bleibt als l´art pour l´art.
      Im Volksmund: hirnwichsen....

    • oberösi
      20. April 2020 05:18

      Aber wer von uns hat schon den Mut eines Martin Sellners, der widerrechtliche Hausdurchsuchungen willfähriger, offensichtlich zutiefst korrupter Staatsanwaltschaften, mutwillige Kontensperrungen opportunistischer Banken, die Hetze des feigen, rückgratlosen Medienpöbels und vor allem die Vernichtung der wirtschaftlichen Lebensgrundlage riskiert.

      Und dessen Haltung von einem Bundeskanzler, den die Mehrheit des Trottelvolks ergeben anhimmelt, völlig substanzlos und ohne jede juristische Konsequenz öffentlich als widerlich bezeichnet werden darf.

      Muß gestehen, auch ich hab nicht soviel Mut. Was aber nicht heißt, daß ich mich wehrlos in dieses System füge;)

    • Wise Wolf CEE (kein Partner)
      20. April 2020 09:24

      Ich habe "Betriebsstätte" in CZ & SK , die Aufträge werden über CZ abgewickelt...Grundsätzlich orientiere mich immer mehr auf "internationale" Kunden und immer weniger auf österreichische Kunden. Wenn mein Sohn entscheiden kann (FamilienUnRecht), werden wir komplett Firma und Hauptwohnsitz verlegen.

      Z.B. Firma in SK , CZ , Ungarn zu eröffnen schaffen sie in 24 Stunden.

    • Zahlesel (kein Partner)
      20. April 2020 09:40

      Sie können aus einem Gefängnis nur ausbrechen, "prostituieren" oder sich damit abfinden und so leben, dass die Wirbelsäule und ihre Seele keine große Verkrümmungen bekommen.

    • Kyrios Doulos
      20. April 2020 19:21

      DANKE AN ALLE! 1 Idee kann ich tatsächlich zügig angehen nach Corona-Unrecht: eine Tochter im östl. Ausland gründen (wenn ich schon keine gezeugt habe) und das Gros dort abwickeln.

  13. Tiberius
    18. April 2020 22:10

    In diesem Beitrag geht es ausschließlich um Österreich. Gibt es nicht zunächst in Europa in den meisten Ländern ähnliche Zustände? Oder hat z.B. der Musterknabe und großer Bruder Deutschland nicht den gleichen Fehler begangen bei der bisherigen Bewältigung der Krise? Und der Rest von Europa?

    Ist es nicht ein wenig zu früh schwerwiegende Kritik zu üben. Gewiss in Österreich ist man bis jetzt erfolgreicher gewesen bei der Bekämpfung der Krise als die meisten andere Länder und die befürchtete Knappheiten im Gesundheitswesen nicht ein getreten sind. Zugegeben manche Fehler sind passiert, ist es aber realistisch anzunehmen, dass bei solchen Aktionen keine Fehler passieren?

    • Kyrios Doulos
      19. April 2020 10:13

      Tiberius, ja, diese Fragen müssen auch immer gestellt werden.
      Nur: 1/ Es sterben fast ausschließlich sehr alte UND sehr kranke Menschen. In Österreich: Durchschnittsalter 80 Jahre. 2/ Wir wissen alle Zahlen, aber nie im Vergelich mit den Zahlen der Grippetoten oder Spitalskeimetoten in einem jeweiligen Zeitraum der Vorjahre verglichen. So haben nicht einmal die Zahlen an sich irgendeine Aussagkraft. 3/ Die Wirtschaft wissentlich und willentlich (im Sinnd von sehr gerne billigend in Kauf nehmend) fast ganz zu vernichten, ist ein starkes Stück. Ein massiver Teil des Volkes wird bewußt in Schuldknechtschaft gestoßen. DAS können wir heute schon beurteilen: es ist ein Verbrechen.

    • Wise Wolf CEE (kein Partner)
      20. April 2020 09:29

      Kann in gewisser Masse auf "Westeuropa" zutreffen. Z.B. da die Visegradstaaten das Totalitarismus noch frisch im Gedächtnis haben, reagieren sie sehr sensibel und wehren sich (siehe auch "Ostdeutschland")...

    • Bauhaus (kein Partner)
      20. April 2020 18:25

      Tiberius, es wurde keine Krise bewältigt, sondern ausgelöst. Mit noch lange nicht abschätzbaren wirtschaftlichen und sozialen Schäden.
      Was hätte Adolf dafür gegeben, sich auf ein Virus ausreden zu können.

  14. OMalley
    18. April 2020 14:59

    Tögel ***********************************
    Seuchen erlöschen wenn: a) Bevölkerung dezimiert worden ist - wie die Windpocken(Schafblattern) zeigen,die nach Westindien durch Columbus importiert worden sind. b)durch lückenloses Impfen wodurch die Pocken eliminiert worden sind
    c) durch die Herdenimmunität (HI) wenn mindestens 3/4 einer Population den Infekt überstanden haben. Je erfolgreicher das Entstehen der HI behindert wird umso sicherer folgt die nächste Welle der bekämpften Seuche. Der Zeitraum zum Erreichen der HI beträgt bis zu 18 Monaten ab dem ersten Auftreten des Infekts. Hausnummern des ORF oder Durchhalteparolen der Nomenklatura sind entbehrlich.

  15. Auditor
    18. April 2020 14:34

    Klare Analyse, klare Sprache. Makroökonomisch zutreffend.
    Aber - - - Herr Tögel, sind Sie auch schon im größeren Risiko - (ebenso wie ich) - das stört Sie nicht ?

  16. Neppomuck
    18. April 2020 12:43

    Ob diese, oben beschriebene "Arisierung", nämlich die "Prolet-Arisierung", post festum ebenso mit alttestamentarischer Rachsucht aufgearbeitet werden wird wie das - zugegebenermaßen etwas perfidere - Original?

    Ich habe da so meine Bedenken.

  17. haro
    18. April 2020 11:45

    Manchmal beschleicht mich das Gefühl, es geht diesen Regierungsmitgliedern -besonders jenen an der Spitze- nicht um das Wohl der Bürger sondern vor allem -umgangssprachlich ausgedrückt- u m g u t d a z u s t e h e n, statistisch, europaweit und damit um ihr eigenes Prestige.

    Anders kann ich mir nicht erklären, dass zu Corona-Infizierten zwar Polizisten kommen (müssen), aber kein Arzt.

    Anders Erkrankten wird geraten keinen Arzt und kein Spital aufzusuchen. Leiden im eigenen Heim, ärztliche Versorgung nur telefonisch gewünscht ?

    • Kyrios Doulos
      19. April 2020 10:21

      Sebastian Kurz und seine Speichellecker in seinem Team ÖVP sind keine Verantwortungsethiker, auch keine Gesinnungsethiker.

      Sie sind Karriereethiker.

      Die Grünen sind bekanntermaßen Gesinnungsethiker. Siehe Anschobers, vulgo StasiRudis, Ankündigung, die Corona- in eine Klimadiktatur einmünden zu lassen.

      Beiden Ethiken gemeinsam ist: Koste es, wieviele Menschenleben bzw. wirtschaftliche Existenzen auch immer, Hauptsache Karriere gesichert, Hauptsache Gesinnung durchgesetzt.

  18. El Dorado
    18. April 2020 10:17

    Danke für diese klare Analyse, Herr Tögel. Erschreckend ist das Hofschranzentum der traditionellen Medien im Vergleich dazu wie sich diese windige Medienszene verhalten hätte, wenn eine bürgerliche Koalition aus schwarz & blau die gleichen Taten und Worte gesetzt hätten (man stelle sich den shitstorm über den Untergang der Demokratie vor). Eigentlich haben Sie die politische Situation in einem Begriff zusammengefasst: "Kurz & Genossen". Das sagt schon viel aus!
    Die Blödheit und Unverfrorenheit von Herrn Strache und Herrn Gudenus wären bei einem Staatsmann mit Verantwortung und Rückgrat kein Grund gewesen, eine erstmals bürgerliche Koalition aufgrund von Katzbuckelei gegenüber den Hintergrundmachthabern und Populisten in der ÖVP, einem sehr linken Bundespräsidenten und den Mainstreammedien zu opfern. Untragbares Personal entlassen und für den Bürger weiterarbeiten, hätte die Devise - trotz medialen Gegenwind - lauten müssen. Die Bevölkerung war ja bereits drauf und dran, die Unsäglichkeit der Systemerhalter zu erkennen. Was wir danach erhalten haben (ein mediengeschonter und -geschönter Koalitionspartner), macht das Leben von Herrn Kurz einfacher, ist aber ein Danaergeschenk, das uns wieder zurückwirft.

    • Kyrios Doulos
      19. April 2020 10:25

      Was Sie da schreiben, El Dorado, erleben wir von seiten der Medien sogar live und aktuell: Orbáns FIDESZ macht im Grunde dasselbe wie Kurzens ÖVP. Da wüten und toben die Hurnalisten laut. Und die arrogante Nomenklatura auch: EU Parlament verurteilt Polen und Ungarn für dieselben Maßnahmen, die Merkel, Macron (noch größere Machtfülle inkl strafrechtl. Immunität!) und Kurz setzen! Die Medien und die linke Nomenklatura in der West-EU sind teuflsch.

  19. Ernst Gennat
    18. April 2020 10:01

    Jedes Wort die Wahrheit, die reine Wahrheit, nichts als die Wahrheit.
    Die Geschichte lehrt, aber sie hat keine Schüler.

  20. glockenblumen
    18. April 2020 09:28

    Danke Herr Tögel! ************************************
    sie haben mit jedem Wort - leider - recht!

    Anm:
    " dass ja gerettete Menschenleben nicht in Geld zu bewerten sind"

    Das ist reine Polemik der Verantwortlichen, um der Masse ein schlechtes Gewissen zu machen.
    Denn bisher waren denen, wie man sieht, Mernschenleben sch...egal .
    Keinen interessiert es, daß Millionen jährlich an Krebs, Herz-Kreislauferkrankungen, Suizid und Hunger sterben.
    Alte in Pflegeheimen keine adäquate Betreuung haben, weil kein Geld für entsprechendes Personal zur Vefügung ist, hingegen abertausende "Flüchtlinge" voll alimentiert und rundumversorgt werden.
    Nichts als widerwärtige Heuchelei!!!

    Es steht nicht dafür, für einige Leben* tausende Existenzen zu vernichten!

    * um nicht mißverstanden zu werden, jedes Leben ist wertvoll und ich habe tief empfundenes Mitgefühl für jeden der einen geliebten Menschen verliert bzw. verloren hat. Ich weiß wie das ist, denn ich mußte es schon oft selbst erleben!
    Es ist immer zu früh - besonders für die die zurückbleiben und nun mit der Lücke in ihrem Leben zurechtkommen müssen.
    Doch unser Leben ist endlich, das sollte man begreifen. Wann das Ereignis eintritt, liegt nicht in unserer Hand, sosehr man sich auch darum bemüht und alle medizinischen Ressourcen auffährt!

    Es hat in der Geschichte der Menschheit immer wieder Seuchen und Gefahren gegeben, die viele dahingerafft haben und doch hat die Menschheit bis heute überlebt.
    Ich sehe größere Gefahren in menschenverachtenden Ideologien und Zwangsmaßnahmen, von denen die Masse sich so gern mitreißen läßt.

    • Dissident
      18. April 2020 20:38

      Der Sozialismus ist die schlimmste Gefahr und die Pest unserer Zeit. Allein von Menschenrechten reden und die schlimmsten Massaker der Geschichte zulassen bzw. beführworten, nämlich die Vernichtung der Ungeboenen, zeigt den genozitalen Charakter des Sozialismus. Menschlichkeit ist die Maske, dahinter steckt die teuflische Fratze. Siehe Schwarzbuch des Kommunismus.
      Wer die Wahrheit nicht kennt, ist bloß ein Dummkopf. Wer die Wahrheit kennt, und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.
      Bert Brecht

  21. pressburger
    18. April 2020 08:45

    Herr Tögel, Hochachtung ! Exakte, schonungslose Analyse der Zustände, in einem postdemokratischen Land, auf dem Weg in den Sozialismus.
    Wer sehen und hören will, wer bereit ist die Realität zu akzeptieren, der merkt, dass er an einer nicht alltäglichen Metamorphose, des Staatswesens in dem er bis lang gelebt hat, teilnimmt. Zwangsweise teilnimmt.
    Niemand hat vor einen Jahr, vor einigen Monaten erwartet, dass er, wie im letzten Absatz korrekt dargelegt, ständig mit den 30er Jahren, des letzten Jahrhunderts konfrontiert wird.
    Ein massenpsychologisches Phänomen, die Sehnsucht nach dem Führer, die Sehnsucht dem Führer zu folgen, wen es sein muss, bis in den Untergang. Lieber mit dem Führer untergehen, als anzufangen selbständig zu denken und zu handeln.
    Wird in der Herde der Selbsterhaltungstrieb ausgeschaltet, durch die Schwarmidiotie ersetzt ?





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