Und demnächst auf der Latrine?

Lesezeit: 3:30

In Österreich reißen die Ärgernisse nicht ab. Da erdreistet sich eine Beamtin der höchsten Ministerialdienstklasse doch tatsächlich, in einem Nobelrestaurant zu speisen. Diese Ungeheuerlichkeit Nummer 1 schmeckt den Medien besser als die dort angebotenen Leckerbissen.

Was daran so skandalös ist? Die Sektionschefin ist derzeit Bundesvorsitzende der SPÖ. Man mag Frau Pamela Rendi-Wagner mögen oder nicht. Man mag unterschiedlich beurteilen, ob ihr Berufswechsel Österreich und der SPÖ gutgetan hat oder nicht. Aber ohne Zweifel ist der journalistische Mundraub, der hier betrieben wird, ein Exzess an Unappetitlichkeit.

Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob die Politikerin vielleicht einen hochgestellten Gast hatte, ob sie einen besonderen persönlichen Festtag feierte oder einfach "nur so" dort gegessen hat. Das Gasthaus für ein Mittag- oder Abendessen frei zu wählen, darf man ihr nach dem bisher unbestrittenen Selbstverständnis unserer freien Gesellschaft auch im neuen Berufsstand nicht verwehren. Wer sich der Gesellschaft als Mandatar zur Verfügung stellt, wird zugegeben meist gut bezahlt, muss ein Avancement aber mit großen Opfern seiner Lebensqualität erkaufen. Niemand darf deswegen zu Würstelstand und McDonald’s verurteilt werden.

Doch einem Politiker wird übrigens nicht einmal das wirklich nicht luxuriöse Fast Food gegönnt, wie wir aus der Ungeheuerlichkeit Nummer 2 gelernt haben: Da prasste doch tatsächlich ein Vizekanzler genussvoll mit einem "Burger". Mehr hat der Mann nicht gebraucht. Man mag Herrn Werner Kogler mögen oder nicht, man mag herkömmliche oder vegetarische Burger schätzen oder nicht, aber die Kampagne gegen einen Politiker wegen einer so bescheidenen Mahlzeit übertrifft an Unappetitlichkeit die widerliche Aufregung über den Restaurantbesuch der SPÖ-Vorsitzenden.

Richtig ist natürlich, dass auch der Vizekanzler-Burger etwas gekostet hat. Und Geld in der Hand eines Politikers "schlägt dem Fass die Krone ins Gesicht", wie seit jeher stilistische Journalistenfehler verspottet werden. Ein Nationalratsabgeordneter mit Geld in der Hand ‒ das ist die Ungeheuerlichkeit Nummer 3. Noch dazu Papiergeld. Ein paar Kupfermünzen zu 1, 2 oder 5 Cent hätte man ihm ja noch verziehen. Aber Papiergeld! Wohl kaum 3000 Euro, wie ein unbedarfter Beobachter erkannt haben will, der als Mindestsicherungsbezieher noch nie im Leben 3000 Euro in der Hand gehabt haben dürfte. Aber sicher mehr als ein Burger kostet.

Man mag Herrn Peter Haubner mögen oder nicht. Um sich aber in Geld zu baden wie Onkel Dagobert Duck in den Mickymaus-Heften, dafür ist die Menge weit zu gering. Zur Geldwäsche im Hohen Haus taugt die vermutete Summe nicht. Es war fremdes Geld, das Haubner verwaltet und offenbar in kleinere Summen aufgeteilt hat.

Und wenn es sein Privatgeld gewesen wäre, das er nachgezählt hat? Und wenn es tatsächlich 3000 Euro gewesen wären? Wem geht dieser alltägliche Vorgang etwas an? Jede Hausfrau zählt vor dem Einkauf ihr Geld, und wenn sie das Familienauto vom Jahresservice holt, muss sie manchmal einen vierstelligen Betrag mitnehmen.

Doch wo liegt dann die Unappetitlichkeit im Fall Haubner? Sie liegt in der Verdrehung eines alltäglichen Vorgangs zu einem Skandal ‒ ganz genau so, wie es mit dem Verzehr eines Burgers durch ein Regierungsmitglied geschah.

Was macht nun die Geldscheine des Abgeordneten Haubner zur qualifizierten Ungeheuerlichkeit? Dass ein Abgeordneter des Nationalrats, der offenbar sonst nichts zu tun hat, Haubner während einer Sitzung fotografierte, um einen politischen Gegner hinterhältig der Primitivität und Blödheit letztklassiger Anonym-Kommentatoren auszuliefern. Ein paar hundert Euro Papiergeld wollte er in parteipolitisches Kleingeld ummünzen, doch die Obergrenze seiner Intellektualität reichte nicht zu der Erkenntnis, dass er mit solchen Meuchelfotos das ohnehin labile Ansehen des Parlaments und aller seiner Mitglieder nachhaltig geschädigt hat.

Sein Triumph, am gierigen Medienmarkt die Titelseiten zu erobern, war ein Schlag ins Gesicht der Demokratie. Was dürfen wir von Schlägern seines Schlages noch erwarten? Werden sie demnächst ihren Kollegen auf die Toilette nachschleichen und heimliche Aufnahmen beim Stoffwechsel produzieren? Diese Sorge ist nicht übertrieben: Die ersten Schritte auf dem Weg zur Latrine wurden politisch und medial schon getan.

Versetzen wir uns im Geiste ins erwähnte Nobelrestaurant oder an die Theke McDonald's! Beim Studium der Speisekarte begleitet uns das Unbehagen des Berliner Malers Max Liebermann aus dem Jahr 1933: "Man kann nicht so viel fressen, wie man kotzen möchte".

Willi Sauberer, Schüler Hugo Portischs, war ab 1961 Mitarbeiter von Alfons Gorbach, Josef Klaus und Hermann Withalm und von 1971 bis 1994 Chefredakteur einer kleinen Salzburger Tageszeitung. Der konservative Publizist schreibt vorwiegend über gesellschaftspolitische, zeithistorische und lokalgeschichtliche Themen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorRau
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Februar 2020 07:56

    Worums bei dem Burgerfoto von Kogler wirklich geht, haben Sie wohl nicht erfasst?

  2. Ausgezeichneter KommentatorBürgermeister
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Februar 2020 14:09

    Das Thema was sie hier ansprechen ist einem ÖVP-Wähler nicht vermittelbar. Das ist als ob man einem Blinden Farben erklärt - letztlich wird er es nie verstehen.

    Ein Grüner Parteiobmann, gewissermaßen das Sprachrohr und der ranghöchste Organisator eines Netzwerkes das nichts geringeres als die Welten-, Klima-, Migranten- und sonstigen Rettung hinaustrompetet geht in ein Lokal, das als Inbegriff der Verschwendung und Müllerzeugung gilt. So etwas bezeichnet man im dt. Sprachraum als "Wasser predigen und Wein trinken" - es untergräbt die Glaubwürdigkeit. Man tut anders als man spricht.

    Das verstehen sie aber alles nicht, die ÖVP inhärente Veranlagung zur Lüge kann in so einem Verhalten nichts verwerfliches erkennen, es ist der Normalzustand.

    Ich gehe übrigens gerne zu McDonalds, es schmeckt wie ich es erwarte - prinzipiell gehe ich hin weil ich eine gewisse Hoffnung habe, dass das Geld nicht einem österreichischen Unternehmen zu Gute kommt. Ich zahle schon so genug Steuern, ich will nicht noch den Filz hier fördern.

    Das Beispiel Kogler gilt auf für die Frau Rendi Wagner. Als Vorsitzende einer "Arbeiterpartei", und so ganz will man auf diese Wählerklientel ja nicht verzichten, kann sie tun und lassen was immer sie will. Wenn sie ihren Job ernst nimmt, wenn sie glaubwürdig sein will, wenn sie Wahlen gewinnen will - dann sollte die das Prinzip "Führen durch Vorbild" ausprobieren (meine Leute lassen sich dadurch motivieren, die gehen für mich durchs Feuer wenn es darauf ankommt).

    Wie bereits mehrfach erwähnt - das sind Dinge die ihr Erfassungsvermögen weit übersteigen, das werden sie nie begreifen. Ihr gottgleicher Kanzler ist da wesentlich weiter als sie - an Glaubwürdigkeit mangelt es ihm nicht. Das Fliegen in der Businessklasse ist ein guter Schachzug, dass er seinen Freund ein enormes Grundstück der Bundesforste verschachert (der ehem. rote Rotzpräsident hat sich ja selbst ein Häuschen im Naturschutzgebiet gebaut, er lässt seinen Freund eines bauen) gleicht diesen Bonuspunkt aber mehr als aus.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Februar 2020 09:48

    Frau RW soll speisen mit wem und wo sie will!

    Doch hätte ein FPÖ-Mitglied oder gar eines der IBÖ dort gegessen - aus welchem Grund auch immer - hätten Sie dann die Angriffe der Journaille auch so gemein gefunden?

    Was hat man sich doch über eine Handtasche echauffiert, wie sehr hat man doch alle und alles nicht Mainstreamgerechte durch den abgestandenen Bilderberger-Kakao gezogen.

    Warum hat Sie das so gar nicht aufgeregt, Herr Sauberer?

  4. Ausgezeichneter KommentatorGandalf
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Februar 2020 16:13

    Es gibt gute Gastkommentare und es gibt schlechte. Herr Sauberer sollte vielleicht an den Ruhestand denken, bevor er sich durch Unsinn wie den gegenständlichen, in sich völlig inkonsistenten und leicht verwirrt wirkenden "Kommentar" selbst disqualifiziert und lächerlich macht. Bei aller Sympathie und bei allem Wohlwollen, oder vielmehr: gerade deswegen!

  5. Ausgezeichneter KommentatorIngrid Bittner
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Februar 2020 10:46

    Tut mir leid, wenn ich das so direkt sagen muss, aber für mich sind da Kraut und Rüben durcheinandergehaut. Denn in einem Nobelrestaurant zu essen oder das VErspeisen eines Burgers zu kritisieren, das sind doch zwei paar Schuhe.
    Wenn Frau Rendi Wanger nobel speist, dann ist es ihre Sache und die ihrer Genossen.
    Im herkömmlichen Sinn passt es halt nicht, wenn eine SPÖ-Vorsitzende sich unter die ganz noble Gesellschaft begibt, aber das kann sie halten wie sie will.
    Und auch Herr Kogler kann essen wo und was er will, Trinken übrigens auch, ob ein Cola oder ein Vierterl, mir ist das egal.
    Nur das mit dem Verspeisen eines Burgers hat schon was. Man braucht sich ja nur anschauen, wieviel völlig unnötiger Müll da produziert wird, dagegen sind doch die Grünen ganz besonders, oder? Wo kommt das Fleisch her? Aus Österreich?? Das ist zu bezweifeln, wo kommen die anderen Sachen her, auch aus Österreich? Wie schaut's mit dem ökologischen Fußabdruck aus? Wie und wohin zahlt Mac Donalds die Steuern?? Über Amazon matschkern aber zu Mac Donalds speisen gehen, das passt irgendwie so gar nicht und das ist das Problem.

  6. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Februar 2020 09:05

    Widerspricht es nicht dem Ansehen des Parlaments, seine Geldbündel im Plenum aus dem Hosensack zu ziehen und zu zählen? Noch dazu wenn man in der ersten Reihe sitzt?

    Im übrigen finde ich es stillos, sein Geld offen im Hosensack zu tragen und nicht in einer Geldbörse oder Brieftasche. Das kenne ich ansonsten nur vor Balkanesen und Orientalen.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorkultermann
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Februar 2020 11:57

    Zur Burger - Mahl des Vizekanzlers: Herr Sauberer - ist das was der Kogler macht Ihrer Meinung nach mit "speisen" oder mit "fressen" zu beschreiben? Meine Meinung steht fest, ich kann sie nicht niederschreiben wegen der Gefahr als "gehässig" eingestuft zu werden.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorChristian Peter
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Februar 2020 11:41

    Österreichs Volksvertreter leben wie die Maden im Speck, in keinem Land der Erde verdienen Politiker mehr als im kleinen Österreich. Es besteht daher sehr wohl ein öffentliches Interesse daran, was Politiker mit dem vielen Geld machen, immerhin führen Volksvertreter ein fürstliches Leben auf Kosten der Steuerzahler.


alle Kommentare

  1. Franz77
    14. Februar 2020 01:41

    Schüler Hugo Portischs, alles klar. Logenpapa oder schon Logenbruder?

  2. Heimgarten (kein Partner)
    08. Februar 2020 06:27

    Beim Kogler geht es nicht um Burger, sondern um den dabei erzeugten sinnlosen Müll und vor allem um die verhassten Großkonzerne. Nicht der Burger nimmt ihm die Glaubwürdigkeit. Die fehlende Haltung ist es.

  3. Torres (kein Partner)
    06. Februar 2020 12:44

    So richtig hat der gute Herr Sauberer die ganze Sache wohl nicht verstanden: Kogler wurde keineswegs kritisiert, weil er einfach einen Burger gegessen hat, sondern weil seine Grünen ja den Fleischkonsum als Verbrechen gegen die Umwelt bezeichnen - also Wasser predigen und Wein trinken.
    Und richtig Deutsch lernen sollte der Herr Sauberer auch: "WEM geht dieser alltägliche Vorgang etwas an?" sagt vielleicht ein Migrant (bevor er einen Deutschkurs absolviert hat), aber kaum jemand, der Deutsch als Verkehrs- oder gar als Muttersprache hat.

  4. Christian Peter (kein Partner)
    06. Februar 2020 11:41

    Österreichs Volksvertreter leben wie die Maden im Speck, in keinem Land der Erde verdienen Politiker mehr als im kleinen Österreich. Es besteht daher sehr wohl ein öffentliches Interesse daran, was Politiker mit dem vielen Geld machen, immerhin führen Volksvertreter ein fürstliches Leben auf Kosten der Steuerzahler.

    • Christian Peter (kein Partner)
      06. Februar 2020 17:39

      Politikergehälter im internationalen Vergleich (pro Jahr) :

      Präsident Frankreich : € 181.680.
      Präsident Volksrepublik China : € 18.577
      Präsident Russland : € 124.000.
      Präsident Slowenien : € 39.864.
      Premierminister Ungarn : € 95.000.
      Premierminister Japan : € 195.000.
      Ministerpräsident Slowakei : € 39.500.

      Österreich :

      Amtsführender Stadtrat auf Gemeindeebene : € 235.000.
      Bezirksvorsteher auf Gemeindeebene : € 140.000.
      Landesrat : € 232.890.
      Landeshauptmann Stellvertreter : € 240.000.
      Staatssekretär (ohne Aufgaben) : € 170.000.
      Mitglied der Landesregierung : € 190.000.

      Noch Fragen ?

  5. brechstange
    05. Februar 2020 20:06

    Herr Sauberer spricht an, worauf wir uns alle fürchten sollte. Mit diesem Aktionismus wird der Kern des Problems überlagert und verschwindet vollends aus dem Blickfeld. Das ist sehr besorgniserregend.

  6. Gandalf
    04. Februar 2020 16:13

    Es gibt gute Gastkommentare und es gibt schlechte. Herr Sauberer sollte vielleicht an den Ruhestand denken, bevor er sich durch Unsinn wie den gegenständlichen, in sich völlig inkonsistenten und leicht verwirrt wirkenden "Kommentar" selbst disqualifiziert und lächerlich macht. Bei aller Sympathie und bei allem Wohlwollen, oder vielmehr: gerade deswegen!

  7. Bürgermeister
    04. Februar 2020 14:09

    Das Thema was sie hier ansprechen ist einem ÖVP-Wähler nicht vermittelbar. Das ist als ob man einem Blinden Farben erklärt - letztlich wird er es nie verstehen.

    Ein Grüner Parteiobmann, gewissermaßen das Sprachrohr und der ranghöchste Organisator eines Netzwerkes das nichts geringeres als die Welten-, Klima-, Migranten- und sonstigen Rettung hinaustrompetet geht in ein Lokal, das als Inbegriff der Verschwendung und Müllerzeugung gilt. So etwas bezeichnet man im dt. Sprachraum als "Wasser predigen und Wein trinken" - es untergräbt die Glaubwürdigkeit. Man tut anders als man spricht.

    Das verstehen sie aber alles nicht, die ÖVP inhärente Veranlagung zur Lüge kann in so einem Verhalten nichts verwerfliches erkennen, es ist der Normalzustand.

    Ich gehe übrigens gerne zu McDonalds, es schmeckt wie ich es erwarte - prinzipiell gehe ich hin weil ich eine gewisse Hoffnung habe, dass das Geld nicht einem österreichischen Unternehmen zu Gute kommt. Ich zahle schon so genug Steuern, ich will nicht noch den Filz hier fördern.

    Das Beispiel Kogler gilt auf für die Frau Rendi Wagner. Als Vorsitzende einer "Arbeiterpartei", und so ganz will man auf diese Wählerklientel ja nicht verzichten, kann sie tun und lassen was immer sie will. Wenn sie ihren Job ernst nimmt, wenn sie glaubwürdig sein will, wenn sie Wahlen gewinnen will - dann sollte die das Prinzip "Führen durch Vorbild" ausprobieren (meine Leute lassen sich dadurch motivieren, die gehen für mich durchs Feuer wenn es darauf ankommt).

    Wie bereits mehrfach erwähnt - das sind Dinge die ihr Erfassungsvermögen weit übersteigen, das werden sie nie begreifen. Ihr gottgleicher Kanzler ist da wesentlich weiter als sie - an Glaubwürdigkeit mangelt es ihm nicht. Das Fliegen in der Businessklasse ist ein guter Schachzug, dass er seinen Freund ein enormes Grundstück der Bundesforste verschachert (der ehem. rote Rotzpräsident hat sich ja selbst ein Häuschen im Naturschutzgebiet gebaut, er lässt seinen Freund eines bauen) gleicht diesen Bonuspunkt aber mehr als aus.

    • Johann Sebastian
      05. Februar 2020 08:39

      Genau so ist es. Geht Hand in Hand mit Gesamtschule predigen und die eigenen Kinder in Privatschulen schicken. In Wien kein Sicherheitsproblem sehen und mit Chauffeur von der Villa ins Ministerium fahren etc etc

  8. kultermann
    04. Februar 2020 11:57

    Zur Burger - Mahl des Vizekanzlers: Herr Sauberer - ist das was der Kogler macht Ihrer Meinung nach mit "speisen" oder mit "fressen" zu beschreiben? Meine Meinung steht fest, ich kann sie nicht niederschreiben wegen der Gefahr als "gehässig" eingestuft zu werden.

    • Konrad Hoelderlynck
      05. Februar 2020 02:00

      Zu meiner Zeit als Präsenzdiener kam irgendwann der amüsante Ausdruck "kaschpeln" auf...

  9. Lieber Augustin
    04. Februar 2020 11:31

    Was bei Frau Rendi-Wagners Restaurantbesuch wirklich stört, ist nicht dass das Lokal sehr nobel ist, sondern dass sie nicht mit dem Fahrrad vorgefahren ist.
    Hat diese Frau noch nie etwas von der drohenden Klimakatastrophe gehört?

  10. Ingrid Bittner
    04. Februar 2020 10:46

    Tut mir leid, wenn ich das so direkt sagen muss, aber für mich sind da Kraut und Rüben durcheinandergehaut. Denn in einem Nobelrestaurant zu essen oder das VErspeisen eines Burgers zu kritisieren, das sind doch zwei paar Schuhe.
    Wenn Frau Rendi Wanger nobel speist, dann ist es ihre Sache und die ihrer Genossen.
    Im herkömmlichen Sinn passt es halt nicht, wenn eine SPÖ-Vorsitzende sich unter die ganz noble Gesellschaft begibt, aber das kann sie halten wie sie will.
    Und auch Herr Kogler kann essen wo und was er will, Trinken übrigens auch, ob ein Cola oder ein Vierterl, mir ist das egal.
    Nur das mit dem Verspeisen eines Burgers hat schon was. Man braucht sich ja nur anschauen, wieviel völlig unnötiger Müll da produziert wird, dagegen sind doch die Grünen ganz besonders, oder? Wo kommt das Fleisch her? Aus Österreich?? Das ist zu bezweifeln, wo kommen die anderen Sachen her, auch aus Österreich? Wie schaut's mit dem ökologischen Fußabdruck aus? Wie und wohin zahlt Mac Donalds die Steuern?? Über Amazon matschkern aber zu Mac Donalds speisen gehen, das passt irgendwie so gar nicht und das ist das Problem.

  11. glockenblumen
    04. Februar 2020 09:48

    Frau RW soll speisen mit wem und wo sie will!

    Doch hätte ein FPÖ-Mitglied oder gar eines der IBÖ dort gegessen - aus welchem Grund auch immer - hätten Sie dann die Angriffe der Journaille auch so gemein gefunden?

    Was hat man sich doch über eine Handtasche echauffiert, wie sehr hat man doch alle und alles nicht Mainstreamgerechte durch den abgestandenen Bilderberger-Kakao gezogen.

    Warum hat Sie das so gar nicht aufgeregt, Herr Sauberer?

    • Rau
      04. Februar 2020 09:59

      Das kommt davon, wenn man die Gastkommentar Seite der Primitivität und Blödheit letztklassiger Artikelschreiber ausliefert ;))

      Sorry Hr Sauberer, aber diese Retourkutsche auf diese unbeschreibliche Arroganz gegenüber Lesern, die diesen Blog finanziell unterstützen, schlägt dem Fass den Boden ins Gesicht. Lernens Bescheidenheit! Wenn sich solche Machwerke hier häufen, dann war es das!

  12. Cotopaxi
    04. Februar 2020 09:05

    Widerspricht es nicht dem Ansehen des Parlaments, seine Geldbündel im Plenum aus dem Hosensack zu ziehen und zu zählen? Noch dazu wenn man in der ersten Reihe sitzt?

    Im übrigen finde ich es stillos, sein Geld offen im Hosensack zu tragen und nicht in einer Geldbörse oder Brieftasche. Das kenne ich ansonsten nur vor Balkanesen und Orientalen.

    • Rau
      04. Februar 2020 09:45

      Werfen wir dem letztklassigen Schreiber dieses Artikel ein paar demnächst ohnehin ungültige cent-Stücke zu, damit er auch was zu zählen hat. Zu erzählen hat er nämlich nichts!
      Aber, mögen ihn die Centstücke daran erinnern, dass, währenddessen der Abgeordnete, für den er sich so ins Zeug legt, seine Hunderter zählt, die Ersparnisse der Bevölkerung es besagten Geldstücken im Trend gleich tun, zwar nicht ungültig werden, aber dafür dahinschmelzen. Vom Heranrollen des Grünen Belastungszunamis will ich gar nicht erst anfangen. Zu zählen wird es jedenfalls für den arbeitenden Bürger immer weniger geben.

    • Ingrid Bittner
      04. Februar 2020 12:19

      Lassen wir doch die Kirche im Dorf. Schaut zwar nicht so bes. gut aus, wenn da ein Parlamentarier sitzt und Geld zählt, aber wenn es so ist, wie man lesen konnte, dass er Geld eingesammelt hat, ich glaub für ein Geschenk an einen Mitarbeiter oder so, na ja, dann hat er halt die Zeit genützt und hat gezählt. Soviel Aufmerksamkeit erfordern die Debattenbeiträge ja nicht immer, dass man da nicht schnell ein paar Scheine zählen könnte. Die Kameras sind ja auch gemein, die fangen sowas mit großer Lust ein. Die ORFler sind ja nicht gerade diskret, wenn es um Andersfärbige geht. Daher viel Lärm um nichts, in meinen Augen, andere mögen das anders sehen.

    • Cotopaxi
      04. Februar 2020 15:52

      3000,- Euro für ein Geschenk für eine verdiente Mitarbeiterin etwa? Wo mag da die Leistung gewesen sein?

  13. Rau
    04. Februar 2020 07:56

    Worums bei dem Burgerfoto von Kogler wirklich geht, haben Sie wohl nicht erfasst?

    • brechstange
      05. Februar 2020 20:04

      Das worums geht wurde durch die polit-mediale Ausschlachtung zur Unwirksamkeit gebracht. Schade.
      Mit dem Anprangern privaten Verhaltens ist wahrlich verwerflich. Da hat Herr Sauberer Recht. Dieser Bildaktionismus legt den Teppich über die wahren Probleme.





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