Neue Wege in der Verkehrspolitik!

Lesezeit: 9:30

Die Verkehrspolitik in Österreich bietet reichlich Gesprächsstoff. Neben dem Dauerthema Transitverkehr erregen vor allem die Debatten um Tempo 140  die Gemüter. Dabei sind die medialen und politischen Kommentare nur schwer zu ertragen, so ideologisch einseitig geprägt sind sie. Da wäre etwa die grüne Vorfeldorganisation VCÖ. Diese hat im September des Vorjahres noch großmundig prophezeit, dass Tempo 140 zu einem Anstieg der Emissionen um zehn Prozent führen würde. Nun sind die Messergebnisse da und sie weisen nur einen geringen Anstieg um ein bis zwei Prozent aus. Anstatt sich kleinmütig in Reue zu üben, geifert der VCÖ dennoch gegen den Pilotversuch, wenn auch ohne substantielle Argumente.

Natürlich durfte auch Oberösterreichs grüner Landesrat Anschober bei allen Medien ausführlich über die Ergebnisse schimpfen. Seine Kritik richtet sich vorwiegend gegen die Methodik der Auswertung und ist nicht minder amüsant. So wird etwa kritisiert, dass die Abgase der LKW ebenfalls miteingerechnet wurden. Das dürfe man allerdings nicht, da diese doch weiterhin nur 80 km/h fahren dürften, ihr Anteil also konstant bliebe.

Zwar ist Anschober nicht Verkehrslandesrat, daher ist seine Unbedarftheit vielleicht entschuldbar, doch selbst mit gesundem Menschenverstand sollte die Naivität dieser Kritik offensichtlich sein. Zum einen macht es für die Umwelt überhaupt keinen Unterschied, ob Emissionen vom Auto, vom LKW oder vom Motorrad kommen. Zum anderen ist es hanebüchener Unsinn, so zu tun, als ob der Schwerverkehr ein völlig isolierter Teil des Straßenverkehrs wäre. Natürlich hat die Geschwindigkeit der anderen Fahrzeuge auch Auswirkungen auf den Schwerverkehr. Bei Überholmanövern etwa – wenn das überholende Fahrzeug eine deutlich höhere Geschwindigkeit hat und sich vor einem LKW wieder einordnet, wird dieser nicht zu Bremsmanövern und damit Energieverlust gezwungen.

Nicht minder ideologisch geprägt sind die vielen "Experten", die das gemessene Ergebnis dem zuvor berechneten gegenüberstellen und sich darüber mockieren, dass diese blöde Wirklichkeit nicht mit der Theorie übereinstimmt. Fragt man etwas genauer nach, wie die Formel denn aussähe, kommt meist eine völlig simplifizierte Variante, die nur den Luftwiderstand einberechnet. Wirkungsgrad des Motors, Aerodynamik, Verkehrsfluss, Reibung, usw. werden nicht miteinkalkuliert.

Das Gute für Laien ist, dass man diese komplizierten Berechnungen, die ohnehin nur idealisierte Ergebnisse bringen, gar nicht braucht: Denn mit den Messungen kann das Ergebnis ohnehin klar eruiert werden.

Die ideologisch geprägte Kritik an Tempo 140 ist aber kein Zufall, sondern nur die konsequente Fortsetzung der Verkehrspolitik der letzten Jahrzehnte. Auffallend oft haben grüne Politiker in führende Positionen der Verkehrspolitik gedrängt. Das mag etwas bizarr erscheinen, ist doch der Verkehr eines der größten Feindbilder der Grünen. Genauso gut könnte ein FPÖ-Politiker plötzlich Integrationsminister werden wollen. Irgendwie passt es nicht zusammen, wenn ein Vertreter einer Partei, die einen Bereich bekämpft, wo es nur geht, genau für diesen Themenbereich verantwortlich ist.

Die grüne Verkehrspolitik verkauft sich dabei stets als modern, mutig und gleichzeitig alternativlos (nicht der einzige Widerspruch). Der Kampf gegen das Automobil steht dabei im Mittelpunkt. In den Städten manifestiert sich dieser Kampf durch sinnlose Einbahnregelungen, asynchron geschaltete Ampeln oder künstlich verknappten Parkraum. Dies führt zwangsläufig zu Stau. Allerdings ist das kein Versehen bzw. Inkompetenz, sondern Kalkül.

Zugutehalten muss man den grünen Verkehrsstadträten immerhin, dass sie das auch unverblümt so sagen. Es geht ihnen darum, den Autofahrern in den Städten das Vorankommen so schwer wie möglich zu machen.

Da man für positive Anreize nicht die notwendige Expertise mitbringt, macht man eben das, was jeder Dolm zuwege bringt: Verbote einführen und möglichst viel regulieren. Es spiegelt auch den typisch sozialistischen Ansatz wider: Wenn die Menschen nicht auf das gewünschte Angebot umsteigen, muss man die Alternativen möglichst madig machen.

Das Kalkül ist, es den Autofahrern nur möglichst schwer machen zu müssen, sie durch etliche Staus so lange frustrieren muss, bis sie irgendwann aufgeben und auf Alternativen umsteigen. Dabei ist es egal, dass es für das Klima sicher nicht förderlich ist, wenn jemand 45 Minuten im Kreis fahren muss, um einen Parkplatz zu finden, oder, bei laufendem Motor, eine Stunde im künstlich geschaffenen Stau steht. Der Zweck heiligt bekanntlich die Mittel.

Doch die Strategie geht nicht auf. In einigen Städten, etwa in Salzburg, haben die Grünen seit mehreren Jahrzehnten den entsprechenden Stadtratsposten inne – die Lage wird, statt besser, aber immer noch schlimmer. Das hat mehrere Gründe, die typisch sozialistischen Erklärungsversuche (die Medizin ist nicht falsch, sie ist lediglich zu gering dosiert) sind allerdings unzureichend.

Vielmehr sind es oft mangelnde Alternativen. Während es relativ einfach ist, Verbote auszusprechen, erfordert der Aufbau von funktionierenden Systemen Kompetenz. Stattdessen zeigt sich etwa im öffentlichen Verkehr, wenn überhaupt, eher ein Abwärtstrend. Städte mit starken Grünen, wie etwa Innsbruck oder Salzburg, bestechen durch die höchsten Ticketpreise für Öffis. In der Mozartstadt kostet ein Einzelticket satte 2,90 €, in Innsbruck gar 3,10 €. Die Beteuerungen, wonach man die Tickets auch günstig im Vorverkauf erwerben könnte, sind halbseiden, sind die entsprechenden Automaten doch andauernd kaputt oder die Vorverkaufsstellen Nicht-Städtern unbekannt.

Auch wenn in Wien die Öffis zumindest leistbarer sind, scheitert es auch dort an ansprechenden Alternativen für Pendler aus dem Umland. Der sozialistische Ansatz, das Autofahren einfach nur möglichst unattraktiv zu machen, ist also zum Scheitern verurteilt. Viele Menschen sind einfach auf ihr Auto angewiesen und können gar nicht umsteigen. Sie müssen die Schikanen also schlichtweg ertragen. Ein großer Belehrungs-Effekt wird sich nicht einstellen, einzig der Frust steigt und die Menschen sitzen länger im laufenden Auto, als notwendig wäre.

Die Drangsalierung der Autofahrer findet aber nicht nur innerstädtisch statt. Auch abseits davon sind die monokausalen Antworten auf alle möglichen Probleme: strengere Tempolimits, höhere Strafen, kurzum mehr und strengere Regeln. Erneut wird diese einfachste und völlig innovationslose "Lösung" als "mutig" und "modern" gepriesen. Es geht schließlich um die Menschen, so die offizielle Ansage, de facto geht es auch hier rein um Ideologie.

Beispiele für an den Tag gelegte Scheinheiligkeit, gepaart mit Inkompetenz, finden sich allerorts. Bezeichnend ist etwa die Debatten um die IG-L-Tempolimits. Das sind besonders hohe Strafen bei besonders strengen Tempolimits, die dazu dienen sollen, die Luftqualität zu verbessern. Wie bei Tempo 140 zeigt auch hier die Auswertung zumeist, dass die Auswirkungen auf die Luft kaum vorhanden sind.

Auch das oft angeführte Argument, dass das niedrigere Tempo für mehr Sicherheit sorgen würde, ist in keiner Weise haltbar. Zum einen gibt es dazu Untersuchungen in Österreich, etwa auf der A-10 um Salzburg. Tatsächlich sind hier die Unfallzahlen, mit Einführung des IG-L deutlich angestiegen, vor allem weil der Spurwechsel viel gefährlicher geworden ist. Bei Tempo 80 gelingt es den Autofahrern nämlich nicht mehr, die notwendige Überholgeschwindigkeit (im Vergleich zu Lastwägen) zu erreichen.

Zum anderen zeigt sich auch im europäischen Vergleich überhaupt keine Korrelation zwischen Tempo und Sicherheit, wie der europäische Verkehrssicherheitsrat ausgewertet hat. Auf Norwegens Autobahnen (Höchstgeschwindigkeit 90 km/h) sterben gleich viele Menschen, wie auf jenen Deutschlands (kein Tempolimit). Mit 1,9 Toten je Milliarde gefahrener Kilometer sind beide im guten Mittelfeld. Angeführt wird das Ranking von Litauen (5,3 Tote) das ein generelles Tempolimit von 130 km/h ausweist. Am sichersten ist Dänemark (0,8 Tote) – ebenfalls mit 130 km/h Höchstgeschwindigkeit. Österreich liegt mit 1,8 übrigens ebenfalls im guten Mittelfeld.

Trotz dieser klaren Evidenz, dass niedrigere Tempolimits der Luft nicht helfen und auch nicht sicherer sind (dass eher sogar das Gegenteil der Fall ist), halten viele Politiker eisern daran fest. Warum? Das hat zwei Hauptgründe.

Einerseits sind die IG-L Strafen eine willkommene Einnahmequelle. Das Geld bleibt nämlich, im Gegensatz zu herkömmlichen Verkehrsstrafen beim Bundesland. Das dadurch eingenommene Geld ist auch kein kleiner Bonus für die Landespolitiker. Wir reden hier von Millionenbeträgen, die auch ins Budget eingeplant werden. Die Zahlen sind nicht immer offengelegt, doch um nur ein Beispiel zu bringen: alleine ein Radargerät im Salzburger Umland (Puch) bringt monatlich rund 100.000 € an Einnahmen.

Der zweite Grund ähnelt dem Hauptargument, warum in Städten so sehr auf Regulation und Härte gesetzt wird. Die oft heillos überforderten Politiker wollen dadurch von ihrem Versagen auf anderer Ebene ablenken. Wenn etwa die öffentliche Hand direkt neben der Autobahn Wohnungen im großen Stil baut und sich die Anrainer nach ein paar Jahren über den Lärm und die schlechte Luft beschweren – wo liegt dann der Fehler? Natürlich bei der Planung eines solchen Irrsinns.

Um dessen Auswirkungen zu bekämpfen, wird also an den Symptomen herumgedoktert. Die Politik muss zumindest nach außen so tun, als würde sie dieses Problem lösen, indem dann eben das Tempo reduziert wird. Auch wenn das, vor allem was die Luftgüte betrifft, nichts bringt und tausende Autofahrer darunter leiden, kann man sich öffentlichkeitswirksam als Umweltschützer stilisieren.

Die Dogmen die regelmäßig gepredigt werden, sind hierzulande tief verankert. Mehr Strafen, strengere Tempolimits, kurzum: mehr Regulierung führe zu mehr Sicherheit. Außerdem müsse der Individualverkehr aus den Städten raus!

Nur wenige Politiker haben es in den letzten Jahren gewagt, diesen Glaubenssätzen zu widersprechen. Medial wurden sie dafür auch meist hingerichtet. Aussagen wie "Verkehr soll fließen" sind eher die Ausnahme gewesen, echte Fachkompetenz sucht man ohnehin vergebens.

Dabei gäbe es durchaus mutige, moderne Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation. Diese zeichnen sich aber eher durch ein Weniger als ein Mehr an Regulierung aus. Das Begegnungszonen-Konzept wäre so eine Idee. Allerdings in seiner ursprünglichen Form, ganz sicher nicht gemeint ist damit der verkrüppelte Abklatsch, den es etwa in Wien gibt.

Tatsächlich setzt das Konzept auf völlige Freiheit im Straßenverkehr. Keine Tempolimits, keine Ampeln, keine Vorrangzeichen, einzig Rechts vor Links gilt. Die Ergebnisse sind überall da, wo es ausprobiert wird, verblüffend. Sowohl der Verkehrsfluss als auch die Sicherheit verbessern sich enorm. Die Erklärungen dafür sind durchaus plausibel. Der Autofahrer wird wieder mehr zum Mitdenken gezwungen. Er muss sich keiner Reizüberflutung von lauter Verkehrszeichen aussetzen, er muss selbst nachdenken und überlegt fahren.

Individuelle Verantwortung statt kollektiver Dummheit. Die Regellosigkeit führt dazu, dass sich alle Verkehrsteilnehmer, auch Radfahrer und Fußgänger, viel bewusster und geistesgegenwärtiger unter gegenseitiger Rücksichtnahme fortbewegen. Statt Autorität durch die Obrigkeit, Erziehung des Individuums zu einem mündigen, selbstbestimmten Verkehrsteilnehmer.

Auch beim Thema öffentlicher Verkehr böte sich eine Entstaatlichung an. Wenn es Politiker über Jahrzehnte hinweg hier keine adäquaten Alternativen schaffen, sollte der Markt das regeln. Nahezu überall, wo der Mobilitätsmarkt auch wirklich privatisiert wurde, sprechen die Ergebnisse für sich.

Wichtig ist nur, dass es sich um Privatisierungen handelt, die diesen Namen auch verdienen. Bestimmt keine echte Privatisierung ist das staatliche Exklusivrecht für nur einen (meist parteinahen) Anbieter unter Ausschaltung der Konkurrenz. Wettbewerbsdruck ist der Schlüssel, um entsprechend gute Ergebnisse zu bekommen.

Was die Straßenerhaltung angeht, schneidet die Politik im Vergleich zu privaten Anbietern ebenfalls schlecht ab. Während im öffentlichen Straßenbau Baustellen oft völlig unkoordiniert sind, was die Wartezeiten zusätzlich verlängert, und Bauarbeiten sich teilweise ewig in die Länge ziehen, stoppen selbst Naturkatastrophen private Anbieter kaum.

Ein gutes Beispiel dafür bietet etwa die Felbertauern-Mautstraße, eine der wichtigsten Nord-Süd Verbindungen Österreichs. Selbst als eine Mure 2017 dort große Verwüstungen anrichtete, war die Straße bereits am folgenden Tag wieder befahrbar. Die danach folgenden, gröberen Aufräumarbeiten verliefen parallel zum Betrieb der Straße. Ein Paradebeispiel für effiziente Straßensanierung. Die Politik könnte sich davon eine Scheibe abschneiden.

Liberale Werte – Marktwirtschaft und Eigenverantwortung – sind auch in der Verkehrspolitik eine Lösung für viele hausgemachte Probleme. Man muss sich nur trauen, sie auch zuzulassen.

Martin Holzmann ist überzeugter Liberaler und nach einem einjährigen Gastspiel als Landeskoordinator bei NEOS Salzburg Student der Forstwirtschaft.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorGerald
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    28. August 2019 15:56

    Endlich wird einmal hinterfragt, warum Grüne andauernd als prädestiniert für das Verkehrsressort gelten. Denn in Wahrheit sind die Grünen notorische Autohasser, meist mit einer Ausbildung (ob mit Abschluss oder ohne) in einer Schwafelwissenschaft. Also ohne jegliche zusätzliche Kompetenz bzgl. Verkehrsplanung und -verständnis, deren einzige Maßnahmen sich auf noch mehr Ge- und Verbote beschränken. Dabei könnte man durch einfach Maßnahmen die Flüssigkeit des Verkehrs erhöhen und Schadstoffausstoß minimieren. Z.B. die sinnlosen 100er für kurze Tunnels. Jedes Mal abbremsen und danach beschleunigen, durch den man in wenigen Sekunden durch ist. In Italien gibt es z.B. keine speziellen Geschwindigkeitsbeschränkungen für Tunnels. Stattdessen bremst man den Verkehr ein, wo es nur geht. Jüngst um sich greifende Unsitte ist es Autobahnbaustellen mittlerweile mit 60er-Limits (statt früher 80er) auszustatten, oft sogar noch mit Section Control versehen, was dann de facto dazu führt, dass man kaum noch schneller als im Stadtgebiet ist (mitunter sogar gleich schnell, denn aus Panik vor einem Strafmandat krabbeln dann manche nur noch mit 50 dahin). Da ist man dann auf jeder Landstraße schneller und braucht die Autobahn oft gar nicht mehr.

  2. Ausgezeichneter KommentatorWienFavoriten
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    30. August 2019 11:51

    Ich bin sicher, dass ein blauer Integrationsminister wesentlich größere Fortschritte bei der Integration zu erreichen imstande wäre als etwa ein grüner oder roter.

    Integration ist nicht das Feindbild der Blauen wie der (motorisierte und/oder Individual-) Verkehr Feindbild der Grünen ist!
    Unkontrollierte Massenzuwanderung und Islamisierung sind Feindbilder für die Blauen und gleichzeitig das größte Hemmnis erfolgreicher Integration, an der die FPÖ wesentliches Interesse hat.

    Das Problem grüner VerantwortungsträgerInnen ist das völlige Fehlen von Sachkompetenz (z.B. (c) Hebein: "... Stromausstieg ...", (c) KGE: "...Kobold..."; "Netz als Stomspeicher" etc.)

  3. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    29. August 2019 12:42

    >> "ein Radargerät im Salzburger Umland (Puch) bringt monatlich rund 100.000 € an Einnahmen."

    Mit dem stadtweiten 30er und dem mobilen, getarnten toleranzfreien Radarfahrzeug in Ischl ist das ähnlich. Der 30er ist mittlerweile als sprudelnde Einnahmequelle entdeckt worden.

    Der Staat breitet sich überall aus, wo er auf keinen Widerstand stößt, wie z.B. beim Abkassieren von der autochthonen Bevölkerung. Er zieht sich überall zurück, wo er auf Widerstand stößt und ein Einsatz mit eigenem Aufwand und Gefahren verbunden wäre, wie z.B. bei der Grenzsicherung, bei der Konfliktlösung mittels Messern, bei der Eindämmung der Verbreitung von Drogen etc.

  4. Ausgezeichneter KommentatorWyatt
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    29. August 2019 07:04

    DANKE Martin Holzmann,
    ein Aspekt wäre noch die Differenzierung zwischen Stadt und ländlicher Gegend, wo Straßen für das "Autofahren" mit einem erforderlichen Ziel und meist auch vorgegebener Zeit errichtet wurden. Und keinerlei "Spaß Faktor" wie beim "Rad'l fahren" und sonstigen "Event - Sperren" eingeplant sind.

    Erschwerend und extrem behindernd sind jene Freizeitsportler welche anstelle des parallel verlaufenden Radweges - aus Gründen wie immer - die für den Autoverkehr gedachte Straße benutzen.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorriri
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    28. August 2019 23:01

    Der Autofahrer, die Melkkuh der Nation.
    An der Südautobahn bei Hartberg, Baustelle mit 80km/h, bei Einfahrt befindet sich eine moderne Radarbox, die misst die Geschwindigkeit und den Abstand der Autos.
    Dient diese zur Sicherheit? Nein, die Autofahrer werden zu einem Baukostenzuschuß genötigt.
    Worüber aber nicht diskutiert wird, das fehlt auch hier im Beitrag, ist die NOVA und das Vorsteuerabzugsverbot für Firmenautos. Da hört man nichts von der WKO, von keiner Partei und von keinem Autofahrerclub. Allesamt eine Bagage.

  6. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    29. August 2019 13:03

    >> "... kommt meist eine völlig simplifizierte Variante, ..."

    Die ständig neuen, niedrigeren Grenzwerte sind hinsichtlich Umweltschutz genau so eine Augenauswischerei, wenn dafür die gefahrenen Kilometer um ein Vielfaches ansteigen. Umweltschutz, wie er heute argumentiert wird, und freier, künstlich billig gehaltener Verkehr vertragen einander nicht. Allein an diesem Widerspruch erkennt man schon die Unehrlichkeit der heutigen, öffentlichen Propaganda.

    Und was machen die Bahnen? In Wien und Umland wurde und wird eingestellt. Der neue Hauptbahnhof war bei Eröffnung bereits unterdimensioiniert. Zusätzliches Verkehrsaufkommen kann er nicht mehr bewältigen. Ein Großteil der Bahninfrastruktur wurde zu Gunsten von Grundstücksspekulation abgebaut, dafür fahrt man jetzt quer durch Wien, um irgendwo die Züge abzustellen. Das Schweinbarther Kreuz in einer typischen Pendlerregion wird eingestellt, anstatt es auszubauen und zu attraktivieren, so wie man es mit der WLB gemacht hat und die sich steigender Beliebtheit erfreut.

    Man ist immer mehr auf das eigene KFZ angewiesen, und dann gibt es an den Knotenpunkten kaum hinreichend Parkplätze, um auf öffentlichen Verkehr umzusteigen, selbst wenn man es wollte. Es ist leider immer noch attraktiver, im Stau zu stehen.

  7. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    28. August 2019 19:42

    Das österreichische Verkehrsproblem sind nicht die PKws.
    Es sind die zehntausenden LKWs, die täglich kreuz und quer über Österreichs Autobahnen fahren.
    Dabei ruinieren sie unsere Straßen und verpesten unsere Luft.
    Die PKW-Maut und die österr. Steuern decken die verursachten Kosten wohl ab.
    Wann werden endlich die LKW-Fuhrwerksunternehmer kostendeckend zur Kasse gebeten?
    Dann müssen die Warentransporte teurer werden und der Handel innerhalb einer Region wird davon profitieren.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDr. Hans Christ
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    01. September 2019 03:28

    Dass der VCÖ und die Grünen Idioten sind, die objektive Daten nicht zu Kenntnis nehmen wollen, ist evident. Wie hat denn der langjährige Kuratorium für Verkehrssicherheit-Knoflacher nach seiner Pensionierung eingestanden:" Ja, wir haben die Wiener Autofahrer schikaniert, indem wir künstliche Staus verursacht haben!" Dass damit erhebliche Umweltbelastungen einhergehen, ist diesen ideologisch getrimmten Hirnschüsslern egal. Hauptsache, man kann Behinderungen des motorisierten Individualverkehrs vorweisen, was beim entsprechenden Wählerklientel auf Begeisterung stößt

alle Kommentare

  1. Dr. Hans Christ (kein Partner)
    01. September 2019 03:28

    Dass der VCÖ und die Grünen Idioten sind, die objektive Daten nicht zu Kenntnis nehmen wollen, ist evident. Wie hat denn der langjährige Kuratorium für Verkehrssicherheit-Knoflacher nach seiner Pensionierung eingestanden:" Ja, wir haben die Wiener Autofahrer schikaniert, indem wir künstliche Staus verursacht haben!" Dass damit erhebliche Umweltbelastungen einhergehen, ist diesen ideologisch getrimmten Hirnschüsslern egal. Hauptsache, man kann Behinderungen des motorisierten Individualverkehrs vorweisen, was beim entsprechenden Wählerklientel auf Begeisterung stößt

  2. Sensenmann
  3. fxs (kein Partner)
    31. August 2019 10:25

    Was mich wundert ist, dass sich die Firmen die verkehrsfeindliche Politik der Magistrate gefallen lassen. Warum wandern sie nicht schlicht in Umlandgemeinden ab, wenn ihre Mitarbeiter dabei behindert werden, ihren Arbeitsplatz zu erreichen.

  4. Norbert Mühlhauser
    30. August 2019 20:45

    Also Ampeln haben schon Ihren Sinn, aber nur wenn der Verkehr stark ist. Denn man weiß, dass bei Ausfällen einer Ampelanlage der Verkehr noch zähflüssiger wird, weil im Kreuzungsbereich jeder Fahrer mit zwei möglichen Verkehrsteilnehmern aus der Querrichtung das Einfahren quasi aushandeln muss. Nicht umsonst werden in früher Morgenstunde städtische Ampeln bisweilen auf Blinklicht geschaltet, leider viel zu selten.

    Aber eine moderat höhere Zahl tödlicher Verkehrsunfälle kann kein Richtmaß für die Frage über 100 oder 140 km/h Höchstgeschwindigkeit sein, weil ja andernfalls nur 15 km/h als Höchstgeschwindigkeit erlaubt sein dürften. Denn es gibt keine Formel, die darüber Auskunft geben kann, ab welcher Geschwindigkeit ein Autofahrer selbst bei gebührender Achtsamkeit Unfälle nicht mehr verhindern kann. Das hängt nämlich immer von der individuellen Situation ab.

    Nun höre ich Kritiker schon fragen, wo denn dann die Grenze liege, etwa gar bei 300 km/h? Darauf meine Gegenfrage: Wer rührt denn bei den 4-mal höheren Todeszahlen im Sport-/Freizeit- und Heimbereich die Trommeln für Verbote? Seit vielen Jahren unterbindet der Staatsapparat (Statistik Austria, KfV, VCÖ und dgl) ganz gezielt Information, die aus der Gegenüberstellung von Unfallzahlen dieser Bereiche gewonnen werden könnte. - Da gibt es kein großes Gezeter, vielmehr wird Sport als gesundheitsfördernd propagiert und die gesetzliche Unfallversicherung muss meines Wissens sogar Privatunfälle beim Schifahren decken.

    Siehe dazu ein Web-Schnappschuss aus dem Jahre 2015, über das Jahr 2014:
    https://drive.google.com/open?id=0B_VIKGJn5Ujddlc0YzJNODhHQVU

    Ja, der Respekt vor dem tödlichen Unheil wäre humane Pflicht, so tönt es allerortens. Was freilich Aberglaube ist, denn diesen Respekt bezeugt man nicht, indem man – beispielsweise - trotz weithin sichtbarer Leere mit 4 km/h über Straßenschwellen schleicht, sondern durch Achtsamkeit.

    Dieser eingeforderte „Respekt“ kommt zufällig auch den armen Gesetzeshütern zugute, die schikanöse Regeln exekutieren müssen, den Öffi-Propagandisten, den "Verkehrsexperten", den Profiteuren aus der Überwachungsautomaten-Industrie.

    Schon jetzt wird der persönliche Nutzen aus dem Individualverkehr zugunsten der Öffis gedrosselt, damit der Nachteil bei der Benutzung letzterer nicht allzu sehr ins Auge sticht. So kostet ein Öffi-Fahrschein in Wien 2,40 EUR, für 5 km in der Stadt verbraucht ein moderner Diesel hingegen nur Sprit im Wert von ca 50 Cent, und das trotz gewollter Zähflüssigkeit. Man kann sich ausrechnen, wie hier durch Ideologie Milliarden verschleudert werden.

    Schon hat man es geschafft, dass ein Auto aufgrund des halal-konformen Promillewahns nicht mehr für Feierabend-Geselligkeit verwendet werden darf, so dass mehr Leute zuhause bleiben und ihr Kontaktleben über das Quaken in den „Social Media“ ausleben müssen. Was Wunder, dass zur Einsamkeit verdammte Leute zu weniger Verkehrsunfällen führen. Denn oftmals wird er Weg zu gewünschten Treffpunkten per Öffis nur über etliche Umstiege und daher nur mit stundenlanger Verzögerung zu erreichen sein.

    Für die Experten ist der Normunterworfene ja nur ein Rindvieh, das es möglichst einträglich zu „administrieren“ gilt. Und weil von Rindviechern verlangt werden kann, dass sie sich zum Ausleben ihrer Geselligkeit dem nächstmöglichen Rindvieh in der Herde anschließen statt viel zu reisen, ist es nun mal so, wie es eben ist. Für die Gesellschaftsarchitekten gibt es nur das Kalkül aus ihrer Typenlehre, die besagt, dass der Mensch nicht Versammlungs- bzw Kontaktfreiheit, sondern einfach nur „Aussprache“ oder „Anrede“ braucht. Auf das Gegenüber würde es danach nicht ankommen, könnte ja auch der Seelenklempner vor der Couch sein – so schaut es aus.

    In China ist man schon weiter: Dort ist das Rot der Ampel die ultima ratio der Intelligenz, die nicht ganz zu Unrecht als die künstliche gefeiert wird. Geht man dort bei Rot über die leere Straße, kommt dieser neue Götze namens „AI“ bzw „KI“ zum Zug, erfasst die Gesichtsmerkmale und gibt zu verstehen, dass niemand so klug ist als der Arm des Gesetzes in Gestalt der Ampelanlage, wenn es darum geht, wann ohne Schaden eine leere Straße überquert werden kann. Zuwiderhandelnde bekommen einen Maluspunkt im Sozialkreditsystem und dürfen ab einem gewissen Punktestand strafhalber keine öffentlichen Verkehrsmitteln mehr benutzen, weshalb auch bei uns der Individualverkehr abgewürgt werden soll, bis auf TESLA-Millionäre und diejenigen, die sich den Luxus eines eMobils mit 300km Reichweite (- aber nur laut Prospekt! -) leisten wollen.

    Die Chancen für diesen Masterplan stehen gut, denn der Bürger wurde durch massive moralgetränkte Propaganda so bearbeitet, dass er als Autofahrer nicht aufzumucken wagt, wenn er als Gehirnamputierter behandelt wird. Der Schlachtplan lautet so wie überall anders: Bearbeitung durch einseitige Massenpropaganda, wie Hervorhebung von Verkehrsunfällen mit Alkoholisierung oder Verkehrsunfällen durch „Raserei“, so dass der Eindruck entsteht, dass nur das egoistische Klammern an persönlicher Freiheit oder Entscheidungskompetenz die Ursache allen Übels ist. Rauchen ist abgehakt, beim Individualverkehr und der Familienpolitik ist man gut unterwegs, bald werden die Essgewohnheiten und vieles andere angegangen werden, am Ende steht die dystopische Stallbewirtschaftung des Menschen.

  5. unbedeutend (kein Partner)
    30. August 2019 16:32

    Es gibt in Wien auch für Radfahrer einige Ampeln, die dem Verkehrsfluss nicht gerade förderlich sind.

  6. WienFavoriten
    30. August 2019 11:51

    Ich bin sicher, dass ein blauer Integrationsminister wesentlich größere Fortschritte bei der Integration zu erreichen imstande wäre als etwa ein grüner oder roter.

    Integration ist nicht das Feindbild der Blauen wie der (motorisierte und/oder Individual-) Verkehr Feindbild der Grünen ist!
    Unkontrollierte Massenzuwanderung und Islamisierung sind Feindbilder für die Blauen und gleichzeitig das größte Hemmnis erfolgreicher Integration, an der die FPÖ wesentliches Interesse hat.

    Das Problem grüner VerantwortungsträgerInnen ist das völlige Fehlen von Sachkompetenz (z.B. (c) Hebein: "... Stromausstieg ...", (c) KGE: "...Kobold..."; "Netz als Stomspeicher" etc.)

    • Torres (kein Partner)
      31. August 2019 11:52

      "Kobold" und "Netz als Stromspeicher" sind auf dem Mist der deutschen Grün-(Mit-)Chefin Annalena Baerbock gewachsen. Was - gemeinsam mit viel zusätzlichem haarasträubendem Unsinn - nichts an ihrer Popularität (besonders bei den jungen Klimakämpfern der Kategorie "Greta") ändert.

  7. Riese35
    29. August 2019 13:03

    >> "... kommt meist eine völlig simplifizierte Variante, ..."

    Die ständig neuen, niedrigeren Grenzwerte sind hinsichtlich Umweltschutz genau so eine Augenauswischerei, wenn dafür die gefahrenen Kilometer um ein Vielfaches ansteigen. Umweltschutz, wie er heute argumentiert wird, und freier, künstlich billig gehaltener Verkehr vertragen einander nicht. Allein an diesem Widerspruch erkennt man schon die Unehrlichkeit der heutigen, öffentlichen Propaganda.

    Und was machen die Bahnen? In Wien und Umland wurde und wird eingestellt. Der neue Hauptbahnhof war bei Eröffnung bereits unterdimensioiniert. Zusätzliches Verkehrsaufkommen kann er nicht mehr bewältigen. Ein Großteil der Bahninfrastruktur wurde zu Gunsten von Grundstücksspekulation abgebaut, dafür fahrt man jetzt quer durch Wien, um irgendwo die Züge abzustellen. Das Schweinbarther Kreuz in einer typischen Pendlerregion wird eingestellt, anstatt es auszubauen und zu attraktivieren, so wie man es mit der WLB gemacht hat und die sich steigender Beliebtheit erfreut.

    Man ist immer mehr auf das eigene KFZ angewiesen, und dann gibt es an den Knotenpunkten kaum hinreichend Parkplätze, um auf öffentlichen Verkehr umzusteigen, selbst wenn man es wollte. Es ist leider immer noch attraktiver, im Stau zu stehen.

  8. Riese35
    29. August 2019 12:42

    >> "ein Radargerät im Salzburger Umland (Puch) bringt monatlich rund 100.000 € an Einnahmen."

    Mit dem stadtweiten 30er und dem mobilen, getarnten toleranzfreien Radarfahrzeug in Ischl ist das ähnlich. Der 30er ist mittlerweile als sprudelnde Einnahmequelle entdeckt worden.

    Der Staat breitet sich überall aus, wo er auf keinen Widerstand stößt, wie z.B. beim Abkassieren von der autochthonen Bevölkerung. Er zieht sich überall zurück, wo er auf Widerstand stößt und ein Einsatz mit eigenem Aufwand und Gefahren verbunden wäre, wie z.B. bei der Grenzsicherung, bei der Konfliktlösung mittels Messern, bei der Eindämmung der Verbreitung von Drogen etc.

  9. Wyatt
    29. August 2019 07:04

    DANKE Martin Holzmann,
    ein Aspekt wäre noch die Differenzierung zwischen Stadt und ländlicher Gegend, wo Straßen für das "Autofahren" mit einem erforderlichen Ziel und meist auch vorgegebener Zeit errichtet wurden. Und keinerlei "Spaß Faktor" wie beim "Rad'l fahren" und sonstigen "Event - Sperren" eingeplant sind.

    Erschwerend und extrem behindernd sind jene Freizeitsportler welche anstelle des parallel verlaufenden Radweges - aus Gründen wie immer - die für den Autoverkehr gedachte Straße benutzen.

  10. riri
    28. August 2019 23:01

    Der Autofahrer, die Melkkuh der Nation.
    An der Südautobahn bei Hartberg, Baustelle mit 80km/h, bei Einfahrt befindet sich eine moderne Radarbox, die misst die Geschwindigkeit und den Abstand der Autos.
    Dient diese zur Sicherheit? Nein, die Autofahrer werden zu einem Baukostenzuschuß genötigt.
    Worüber aber nicht diskutiert wird, das fehlt auch hier im Beitrag, ist die NOVA und das Vorsteuerabzugsverbot für Firmenautos. Da hört man nichts von der WKO, von keiner Partei und von keinem Autofahrerclub. Allesamt eine Bagage.

    • Origenes
      29. August 2019 05:23

      Es ist interessant, dass der EU, die sich sonst um alles kümmert, die Ungleichbehandlung der Österreich vollkommen egal ist.

    • Holzi (kein Partner)
      29. August 2019 11:17

      Danke für die Anmerkung! Ich wollte im Text, der auch so schon lange genug geworden ist, das Hauptaugenmerk auf die tatsächliche Verkehrsregelung (also die Verkehrspolitik auf den Straßen) legen, daher sind Ungerechtigkeiten wie die angesprochene Ungleichbehandlung bei der NOVA nicht mehr mit hinein gekommen. Freilich hätten es bei einem so großen Thema, noch einige andere Punkte verdient gehabt erwähnt zu werden.
      LG

    • riri
      29. August 2019 20:48

      Holzi, Sie haben recht, mein Hinweis passt so nicht zum vorgegebenen Thema.
      Aber, vielleicht darf man wieder mit einem hervorragenden Beitrag, so wie diesen hier, zu anderen wichtigen Fragen rechnen.
      MfG

  11. Politicus1
    28. August 2019 19:42

    Das österreichische Verkehrsproblem sind nicht die PKws.
    Es sind die zehntausenden LKWs, die täglich kreuz und quer über Österreichs Autobahnen fahren.
    Dabei ruinieren sie unsere Straßen und verpesten unsere Luft.
    Die PKW-Maut und die österr. Steuern decken die verursachten Kosten wohl ab.
    Wann werden endlich die LKW-Fuhrwerksunternehmer kostendeckend zur Kasse gebeten?
    Dann müssen die Warentransporte teurer werden und der Handel innerhalb einer Region wird davon profitieren.

    • dssm
      28. August 2019 21:13

      @Politikus1
      ?!?!?
      Die Asfinag macht Jahr für Jahr hohe Gewinne, womit hohe Ausschüttungen an den Eigentümer (=Staat) möglich werden.
      Die Haupteinnahmequelle der Asfinag ist die LKW Maut (Go-Box).
      Daneben zahlt man noch Mineralölsteuern, welche ja ursprünglich zum Unterhalt der Strassen eingeführt wurde.
      Und die Mehrwertssteuer kommt dann auch noch ...

      Der LKW-Transit ist für Österreichs Politiker eine gute Einnahmequelle, wie die Anrainer das sehen sei dahingestellt.

  12. Gerald
    28. August 2019 15:56

    Endlich wird einmal hinterfragt, warum Grüne andauernd als prädestiniert für das Verkehrsressort gelten. Denn in Wahrheit sind die Grünen notorische Autohasser, meist mit einer Ausbildung (ob mit Abschluss oder ohne) in einer Schwafelwissenschaft. Also ohne jegliche zusätzliche Kompetenz bzgl. Verkehrsplanung und -verständnis, deren einzige Maßnahmen sich auf noch mehr Ge- und Verbote beschränken. Dabei könnte man durch einfach Maßnahmen die Flüssigkeit des Verkehrs erhöhen und Schadstoffausstoß minimieren. Z.B. die sinnlosen 100er für kurze Tunnels. Jedes Mal abbremsen und danach beschleunigen, durch den man in wenigen Sekunden durch ist. In Italien gibt es z.B. keine speziellen Geschwindigkeitsbeschränkungen für Tunnels. Stattdessen bremst man den Verkehr ein, wo es nur geht. Jüngst um sich greifende Unsitte ist es Autobahnbaustellen mittlerweile mit 60er-Limits (statt früher 80er) auszustatten, oft sogar noch mit Section Control versehen, was dann de facto dazu führt, dass man kaum noch schneller als im Stadtgebiet ist (mitunter sogar gleich schnell, denn aus Panik vor einem Strafmandat krabbeln dann manche nur noch mit 50 dahin). Da ist man dann auf jeder Landstraße schneller und braucht die Autobahn oft gar nicht mehr.

    • glockenblumen
      28. August 2019 19:18

      Zustimmung!!!

    • Wyatt
      29. August 2019 06:20

      SO IST ES!
      *****
      *****
      *****

    • Pyrrhon von Elis
      30. August 2019 12:08

      Grüne sind nicht nur Autohasser ohne Sachverstand.
      Auf derselben Basis hassen sie die Gentechnik (Stichwort: Goldreis), die Kernkraft (und können "Kernkraft" nicht mal definieren), Glyphosat (und wissen nicht, was Phosphonate sind: nämlich der Grund, dass hunderte Millionen Menschen nicht mehr an Hunger sterben).
      Sie reden von durch Kohlestrom "verstopfte" Leitungen und verwechseln Tonnen mit Giga-Tonnen (pro Kopf ausgestoßenes CO2).
      Sie reden von Elektroautos und wissen nicht, wie umweltschädlich und gefährlich diese sind (Brandgefahr mit Freisetzung von höchst ätzendem HF).
      Sie glauben noch immer, dass die Verdoppelung des CO2 "das Klima" erwärmt u.
      dass das schlimme Folgen hat.





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