Klimanotstand als Opium fürs Volk und Ablenkung von der wirtschaftlichen Misere

Lesezeit: 2:30

Die kleine Kammer, der Bundesrat, hat mitten im Sommerloch 2019 einstimmig(!) den Klimanotstand ausgerufen. Die beiden ehemaligen groß-koalitionären Parteien ÖVP und SPÖ legten gemeinsam einen Antrag vor, wonach die Emissionen ehemöglichst und sozial verträglich über die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens hinaus "auf Netto-Null" zu reduzieren seien, um einen angemessenen Beitrag Österreichs zur Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu leisten.

Das ist Green Golden-Plating.

Zur gleichen Zeit wurden sämtliche Wachstumsprognosen im europäischen Raum von der Europäischen Kommission schon wieder einmal nach unten korrigiert. Still und leise erodiert die wirtschaftliche Basis der "Deutschen Lokomotive" Europas – es begann mit der überhastig aufgezwungenen Energiewende, es folgte ein sogenannter "Diesel-Skandal", der die Automobilwirtschaft und folglich auch den Maschinenbau-Sektor in den Abgrund stürzte. Die Banken- und Versicherungswirtschaft Deutschlands ist mittlerweile nur noch eine Randerscheinung am globalen Radar.

Es geht nicht darum, Schuldige zu suchen und mittels milliardenhoher Strafen Unternehmen an den Rand des Ruins zu treiben, sondern nüchtern die Folgen für eine Volkswirtschaft herauszuarbeiten, zumal Deutschland die Hauptlast der Kosten im Euro-Raum trägt.

Eine Ratifizierung des Freihandelsabkommens mit den Mercosur-Staaten in den EU-Ländern erscheint mehr als fragwürdig. Die Negativzinsen werden in absehbarer Zeit nicht steigen (können) und das Sparguthaben sowie die (in Deutschland und Österreich) angesparten Vermögen schmelzen wie Eis in der Mittagssonne.

Die Bevölkerung wird mittels Neiddebatten und Schreckensszenarien an die Wahlurnen mobilisiert. Der Schutz der Umwelt, mittlerweile zur umfassenden Ersatz-Religion aller Parteien verkommen, wird sicherlich bald zur Entsorgung des Rechtsstaates auf dem Komposthaufen der Gerechtigkeitsfanatiker führen. Bald wird es wohl weder moralisch noch ökologisch vertretbar sein, dass man ein eigenes Haus oder gar ein eigenes Auto besitzt. Mittels "Sharing economy", juristisch gesehen einem "ungebundenen, bedarfsorientierten Kurzzeit-Leasing für Private", werden vor allem die jungen Generationen vom Eigentum und der damit verbundenen finanziellen und rechtlichen Verantwortung und Freiheit entwöhnt.

Wir erleben mittlerweile, dass den Generationen 20-jähriger und sogar 30-jähriger, das Konzept der "Zinsen", also der Kosten des Geld-Leihens, vollkommen fremd ist. Ganz im Gegenteil, es tauchen neue obskure Theorien wie Modern Monetary Theory auf, die dem Staat das Gelddrucken ohne Ende durchgehen lassen.

Einem Liberalen muss angesichts dieser Entwicklungen das Blut in den Adern gefrieren. Der Sozialismus und die Staatsgläubigkeit haben sich ausgebreitet wie ein Krebsgeschwür.

Wenn wir nicht endlich begreifen, dass der Umweltschutz als Rechtfertigung für die Unterminierung des Rechts auf Eigentum missbraucht wird, werden wir bald in einer Welt aufwachen, für die uns unsere Kinder und Enkel sicherlich verachten werden. Denn wir zerstören den Wohlstand, den unserer Eltern und Großeltern aufgebaut und uns mit dem Ziel vertrauensvoll überlassen hatten, diesen gut und vernünftig für uns selbst und andere einzusetzen.

In diesem Sinne haben wir jetzt schon versagt.

Dr. Marta Haider, Unternehmerin in London und Wien.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorEl Dorado
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juli 2019 11:54

    Ausgezeichneter Kommentar, der zusammenhängende Problemstellungen sehr gut veranschaulicht. Welche qualifizierte Minderheit in der Politik ist imstande, den hysterischen Mainstream und die Verblödung der Massen anzukämpfen? Ein geistiger Turnaround und die stufenweise Rückkehr zu Realitätssinn und seriöser Verantwortlichkeit muss das Ziel sein!

  2. Ausgezeichneter KommentatorDissident
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juli 2019 07:44

    Die dümmste Generation seit Menschengedenken ist am Werk und zerstört mit Akribie den Wohlstand, der mit viel Mühe und Schweiß nach dem Krieg aufgebaute wurde. Europa geht in Richtung Dritte Welt Gegend, sollte nicht bald wieder die Vernuft einkehren.
    Vor dem Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt; dies war schon in der Antike bekannt.

  3. Ausgezeichneter KommentatorKyrios Doulos
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juli 2019 08:53

    Haben Sie schon einmal die sonntägliche Sommer-Serie in der Kronen Zeitung gelesen? Ich lese sie jeden Sonntag: Eine Maturantenklasse brint ihr politisches Programm zu Papier.

    Ich weiß nicht, ob die Auswahl schon nach ideologischen Kriterien erfolgt und sich deshalb ein einziger roter (!) Faden durch alle bisherigen Programme zieht.

    Es ist eine einzige Hymne an die sozialistisch/feministisch/grüne Ideologie mit islamophilem Einschlag.

    Sogar Steuererhöhungen sind eine Selbstverständlichkeit. Alle möglichen Verbote und vor allem Förderungen der sog. öffentlichen Hand (d.h. wir sollen's zahlen) bilden das Grundmuster des Denkens. Geradezu fundamental ist die Ansicht, für alles und jedes sei der Staat verantwortlich.

  4. Ausgezeichneter KommentatorWyatt
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juli 2019 14:29

    Nicht wir zerstören den Wohlstand, den wir Älteren, unsere Eltern und Vorgängergenerationen aufgebaut und geschaffen haben, es sind jene "Kräfte" welche aus dem "Hintergrund" nach einem seit langem vorbereiteten Plan unsere "Abschaffung" bzw. "Zerstörung" gezielt unter Mithilfe der Grünen Neid u. Mißgunst geplagten Zeitgenossen diesen durchsetzen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorIngrid Bittner
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juli 2019 12:38

    Klimanotstand, Erderwärmung, blabla - kann mir wer erklären, warum ich bei meiner Heizkostenabrechnung nichts davon merke? Die steigt und steigt und steigt. Frei nach Adam Riese müsste ich doch weniger Verbrauch haben, wenn es wärmer wird, weil die Temperatur in den Zimmern ist immer gleich.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorpressburger
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Juli 2019 20:07

    Um zu verstehen dass es sich bei dieser herbeigeredeten Klimakatastrophe um einen propagandistischen Feldzug gegen unsere Gesellschaft handelt, genügt es sich die Sprecher der ORF Sender anzuhören. Mit sich überschlagenden Stimme, vor Geilheit tremollierend, verkünden sie die Klimakatastrophe, unerträgliche Hitze, im Juli 31 Grad Celsius. Keine Ausnahme von dieser Regel. Unisono. Ein Papagei, wie der andere.
    Alle kalten Tage werden konsequent ignoriert, ständig wird prophezeit, wie die nächste Hitzewelle, hoffentlich, demnächst Natur und Kreatur dezimieren wird.
    Merke, ohne Klimakatastrophe, kein Notstand, ohne Notstand kein regieren mit Notstandsverordnungen, wenn Notstand, dann keine Demokratie, und so schliesst sich der Kreis.
    Deswegen ist der von Menschen verursachte Klimawandel, von den Machthabern erfunden, so wichtig. Ausserdem, keine Klimaflüchtlinge, ohne Klimakatastrophe.

  7. Ausgezeichneter KommentatorDr. Hans Christ
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juli 2019 00:05

    Wir, d.h. ein großer Teil der Bevölkerung haben es schon begriffen, dass die Klimahysterie den Rechtsstaat samt Eigentum und Freiheit berdoht. Ob es der größere Teil ist, wage ich nicht zu behaupten. Leider sind es gerade unsere derzeitigen Kinder und Enkel, die nicht realisieren, was das für ihre Zukunft bedeutet und den grünen Taliban samt ihrer schwedischen Lichtgestalt scharenweise auf den Leim gehen. Umweltschutz ist immens wichtig und könnte sicher effizienter gestaltet werden (z.B. Versiegelung der Böden), aber auch hier
    gilt der alte Spruch: Quid quid agis, prudenter agas et respice finem"!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDissident
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juli 2019 07:44

    Die dümmste Generation seit Menschengedenken ist am Werk und zerstört mit Akribie den Wohlstand, der mit viel Mühe und Schweiß nach dem Krieg aufgebaute wurde. Europa geht in Richtung Dritte Welt Gegend, sollte nicht bald wieder die Vernuft einkehren.
    Vor dem Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt; dies war schon in der Antike bekannt.

  2. Ausgezeichneter KommentatorDr. Hans Christ
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juli 2019 00:05

    Wir, d.h. ein großer Teil der Bevölkerung haben es schon begriffen, dass die Klimahysterie den Rechtsstaat samt Eigentum und Freiheit berdoht. Ob es der größere Teil ist, wage ich nicht zu behaupten. Leider sind es gerade unsere derzeitigen Kinder und Enkel, die nicht realisieren, was das für ihre Zukunft bedeutet und den grünen Taliban samt ihrer schwedischen Lichtgestalt scharenweise auf den Leim gehen. Umweltschutz ist immens wichtig und könnte sicher effizienter gestaltet werden (z.B. Versiegelung der Böden), aber auch hier
    gilt der alte Spruch: Quid quid agis, prudenter agas et respice finem"!

alle Kommentare

  1. monofavoriten (kein Partner)
    24. Juli 2019 17:02

    Ich hatte vor Tagen das Vergnügen, mit meinem Vater über die Klimahysterie zu diskutieren. Als Konsument ausschließlich gleichgeschalteter Medien (alles andere sind nämlich reine Verschwörungstheorieplattformen) vertritt er eben genau die Meinung, daß CO2 ganz schrecklich gefählich ist, daß die Erderwärmung hauptsächlich Menschengemacht ist und wir alle zugrunde gehen werden etc. pp. Er ist sonst ein recht intelligenter Mensch, Techniker. Aber gegen diese massive Propaganda ist mit keinem noch so guten Argument beizukommen. Es ist zum Verzweifeln...

    • Pyrrhon von Elis
      25. Juli 2019 11:10

      Ja, das ist es in der Tat: zum Verzweifeln.
      Ich verstehe, wenn ansonsten "formal" gebildete Menschen (also Soziologen, Politologen, Theaterwissenschafter, Publizistiker, ganz zu schweigen von den GenderwissenschaftlerI*nnen) - all diese "AkademikerI*nnen" - dieser mediengemachen Propaganda folgen. Sie tun das mangels Kenntnis.
      Aber Naturwissenschafter (wie Ihr Vater), ob Techniker, Biologe, Mediziner etc. müssen schon eine veritable cognitive Dissonanz entwickeln, um sich dieser Klimahysterie anzuschließen.
      Und jener ist - wie Sie richtig sagen - mit keinem noch so guten Argument beizukommen.
      Erkenntnis wird gewonnen werden, wenn auch nicht ohne sehr schmerzhafte Erfahrungen.

    • monofavoriten (kein Partner)
      25. Juli 2019 20:29

      Wahrscheinlich ist die Vorstellung, zeit seines Lebens beschissen worden zu sein - noch dazu von der eigenen Staatsbürokratie, vom netten Onkel in der ZIB, dieses ORF-Studio, das seit den 50er Jahren das erweiterte Wohnzimmer darstellt - für viele derartig unerträglich, daß man seinen eigenen Verstand erst gar nicht zu Rate ziehen will, aus purer Angst, dann orientierungslos dazustehen in einem Staat, der den Bürgern offenbar feindlich gesinnt ist!

  2. Kyrios Doulos
    24. Juli 2019 08:53

    Haben Sie schon einmal die sonntägliche Sommer-Serie in der Kronen Zeitung gelesen? Ich lese sie jeden Sonntag: Eine Maturantenklasse brint ihr politisches Programm zu Papier.

    Ich weiß nicht, ob die Auswahl schon nach ideologischen Kriterien erfolgt und sich deshalb ein einziger roter (!) Faden durch alle bisherigen Programme zieht.

    Es ist eine einzige Hymne an die sozialistisch/feministisch/grüne Ideologie mit islamophilem Einschlag.

    Sogar Steuererhöhungen sind eine Selbstverständlichkeit. Alle möglichen Verbote und vor allem Förderungen der sog. öffentlichen Hand (d.h. wir sollen's zahlen) bilden das Grundmuster des Denkens. Geradezu fundamental ist die Ansicht, für alles und jedes sei der Staat verantwortlich.

    • Florian Teufel
      25. Juli 2019 11:17

      ... von "Denken" würde ich bei diesem Vorgang allerdings nicht sprechen.
      "Denken" bedeutet (für mich) nicht nur, eine Situation kritisch zu analysieren und zu differenzieren, sondern auch die Folgen präsumptiver Handlungen zu antizipieren.

      Gerade letzteres fehlt in so gut wie allen sozialistischen Wirtschafts- und Gesellschaftsprogrammen.
      Und darum erkennen sie auch niemals, dass jeder Kollektivismus, Egalitarismus, Etatismus - kurz: Sozialismus - früher oder später in den Totalitarismus führt. Zwingend.

  3. Dissident (kein Partner)
    24. Juli 2019 07:44

    Die dümmste Generation seit Menschengedenken ist am Werk und zerstört mit Akribie den Wohlstand, der mit viel Mühe und Schweiß nach dem Krieg aufgebaute wurde. Europa geht in Richtung Dritte Welt Gegend, sollte nicht bald wieder die Vernuft einkehren.
    Vor dem Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt; dies war schon in der Antike bekannt.

    • Neppomuck (kein Partner)
      24. Juli 2019 12:11

      Dieses Phänomen ist nicht neu.

      "Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer."
      Sokrates

      Auch Bismarck hat es beschrieben:
      "Die erste Generation schafft Vermögen, die zweite verwaltet es, die dritte studiert Kunstgeschichte (siehe "Orchideenstudium") und die vierte verkommt."

  4. Dr. Hans Christ (kein Partner)
    24. Juli 2019 00:05

    Wir, d.h. ein großer Teil der Bevölkerung haben es schon begriffen, dass die Klimahysterie den Rechtsstaat samt Eigentum und Freiheit berdoht. Ob es der größere Teil ist, wage ich nicht zu behaupten. Leider sind es gerade unsere derzeitigen Kinder und Enkel, die nicht realisieren, was das für ihre Zukunft bedeutet und den grünen Taliban samt ihrer schwedischen Lichtgestalt scharenweise auf den Leim gehen. Umweltschutz ist immens wichtig und könnte sicher effizienter gestaltet werden (z.B. Versiegelung der Böden), aber auch hier
    gilt der alte Spruch: Quid quid agis, prudenter agas et respice finem"!

    • Neppomuck (kein Partner)
      24. Juli 2019 12:16

      Noch ein Zitat:

      "Die Dummheit einer Theorie war nie ein Hindernis für ihre Wirkung."
      Oswald Spengler

  5. brechstange
    23. Juli 2019 09:36

    Sie schreiben es. Es wird vertuscht und überlagert auf Teufel komm raus.

  6. pressburger
    22. Juli 2019 20:07

    Um zu verstehen dass es sich bei dieser herbeigeredeten Klimakatastrophe um einen propagandistischen Feldzug gegen unsere Gesellschaft handelt, genügt es sich die Sprecher der ORF Sender anzuhören. Mit sich überschlagenden Stimme, vor Geilheit tremollierend, verkünden sie die Klimakatastrophe, unerträgliche Hitze, im Juli 31 Grad Celsius. Keine Ausnahme von dieser Regel. Unisono. Ein Papagei, wie der andere.
    Alle kalten Tage werden konsequent ignoriert, ständig wird prophezeit, wie die nächste Hitzewelle, hoffentlich, demnächst Natur und Kreatur dezimieren wird.
    Merke, ohne Klimakatastrophe, kein Notstand, ohne Notstand kein regieren mit Notstandsverordnungen, wenn Notstand, dann keine Demokratie, und so schliesst sich der Kreis.
    Deswegen ist der von Menschen verursachte Klimawandel, von den Machthabern erfunden, so wichtig. Ausserdem, keine Klimaflüchtlinge, ohne Klimakatastrophe.

    • logiker2
      23. Juli 2019 06:32

      das was tatsächlich existiert, ist ein moralischer und geistiger Notstand. Wenn ich früher geahnt hätte, wie einfach Völker zu verblöden und abzuzocken sind, wäre ich auch Politiker geworden.

    • pressburger
      23. Juli 2019 17:51

      @logiker 2
      Vergebliche Liebesmühe, Sie sind ein anständiger Mensch.

  7. Gerald
    22. Juli 2019 13:15

    @Ingrid Bitter

    Solche Klimaproxys (indirekte Anzeiger) sind tatsächlich oft vertrauenswürdiger, als offizielle Temperaturmessungen. Denn viele Temperaturmessstationen sind unglaublich schlecht situiert (an Flughäfen, in Großstädten, neben Straßen) usw. und zeigen Erwärmung schon aufgrund wachsendem UHI(urban heat isle)-Effekt und Verkehr. Sogar Heizkostenrechnungen können da objektiver sein und ja, dieser April und Mai waren sehr, sehr kühl. Es musste bis Ende Mai geheizt werden.

  8. Claudius
    21. Juli 2019 22:40

    Was ich bei diesem Artikel von Frau Dr. Haider vermisse sind Lösungsvorschläge!

    Frau Dr. Haider: Was soll getan werden? Wo und wie soll der Hebel angesetzt werden?

    Nur alles mögliche zu kritisieren und zu sagen was alles nicht funktioniert ist halt doch etwas wenig ......

    • Wyatt
      22. Juli 2019 06:32

      .....und was wären ihre Vorschläge, Herr Claudius (Kaiser und Gott)?

      siehe @ El Dorado:

      "Ausgezeichneter Kommentar, der zusammenhängende Problemstellungen sehr gut veranschaulicht.

      Welche qualifizierte Minderheit in der Politik ist imstande, den hysterischen Mainstream und die Verblödung der Massen anzukämpfen?

      Ein geistiger Turnaround und die stufenweise Rückkehr zu Realitätssinn und seriöser Verantwortlichkeit muss das Ziel sein!!!!!!

    • pressburger
      22. Juli 2019 19:51

      Für etwas was nicht existiert, hier, vom Mensch verursachte Klimakatastrophe, kann es auch keine Lösung geben.

    • Zraxl (kein Partner)
      23. Juli 2019 10:21

      @Claudius
      Wenn es tatsächlich einen vom Menschen gemachten Klimawandel geben würde, wäre es am besten, einfach nichts zu tun, weil sämtliche Alternativen eine Verschlimmerung der Situation bewirken. Mit der Energie, die allein für die Herstellung einer Batterie für ein Elektroauto verbraucht wird, kann ein Dieselauto 100.000 km fahren. Ist ihnen klar was es bedeutet, wenn jetzt alle Sonntagsfahrer, die so um 1000km pro Jahr fahren, ein Elektroauto kaufen?

  9. Norbert Mühlhauser
    21. Juli 2019 15:58

    Ein typisches Besipiel, wie sich Apparatschiks ohne Not, nur um der eigenen Existenzsberechtigung willen, aufpudeln, ist die hier von Politicus1 vermeldete Hetze gegen "herumstehende" Autos im Privatbesitz (womit wohl auch das Abwürgen des Individualverkehrs durch Eliminierung von immer mehr Parkplätzen verschleiert werden soll - wer sich keinen Garagenplatz leisten kann, ist ja offenbar selber schuld).

    Dabei trägt das Car-sharing ohnedies dazu bei, dass sich junge Leute tendenziell erst später ein Privat-KFZ zulegen werden, was - ohne politischen Zwang - positiv ist, weil es zur Linderung der Parkplatznot beitragen kann.

    Ganz abgesehen davon, dass Autobesitzer ja Länge mal Breite durch ihre Abgabenlast zur Verkehrsinfrastruktur beitragen.

    Und was das Mikroklima anbelangt: Ob die Sonnenstrahlen auf Asphalt treffen oder auf den Autolack, ist schon fast gleich, bis auf den Umstand, dass der Autolack noch eher zur Reflektion (statt Aufwärmung) beiträgt.

  10. Wyatt
    21. Juli 2019 14:29

    Nicht wir zerstören den Wohlstand, den wir Älteren, unsere Eltern und Vorgängergenerationen aufgebaut und geschaffen haben, es sind jene "Kräfte" welche aus dem "Hintergrund" nach einem seit langem vorbereiteten Plan unsere "Abschaffung" bzw. "Zerstörung" gezielt unter Mithilfe der Grünen Neid u. Mißgunst geplagten Zeitgenossen diesen durchsetzen.

    • glockenblumen
      21. Juli 2019 15:24

      vollkommen richtig!!!!

      und eine Generation, der keinerlei adäquate Erziehung und Bildung mehr zuteil wurde.
      Sie meinen, es steht ihnen alles zu. Denn es ist ja auch tagtäglich alles verfügbar..
      Ich würde denen mal den Hahn komplett abdrehen (Handy, Urlaub, Klamotten, Erdbeeren im Winter.....) - um das Klima zu schützen natürlich ;-)

    • Ingrid Bittner
    • Ingrid Bittner
      21. Juli 2019 17:10

      Tut mir leid, da ist offenbar was schiefgegangen, es funktioniert nicht, oder doch, bitte ausprobieren, danke.

  11. Politicus1
    21. Juli 2019 13:25

    Die Wiener GrünInnen haben den Kampf gegen PKWs im Privatbesitz, 'die mehr auf der Straße stehen als fahren, und mit ihrem Blech in der Sonne die Luft aufheizen' bereits eröffnet!
    Wird ein tolles Thema im Wiener Wahlkampf

    • glockenblumen
      21. Juli 2019 15:28

      mMn ist es eher das Blech, das diese Grüninnen reden und die viele heiße Luft die sie absondern. welche die Stadt so erhitzt.....
      Aber selber lassen sie sich schon chauffieren, klimatisiert selbstredend...

      Da gibt es ein selten blödes Gör, welches sagt, daß es am Freitag zwecks Klimaschutz nicht mit dem Auto sondern mit dem Taxi fährt - vor so viel unfaßbarer Dummheit bleibt einem die Luft weg!

  12. Ingrid Bittner
    21. Juli 2019 12:44

    Gerade eingetroffen:

    https://www.openpetition.eu/at/user/profile/864695611622

    Da will der Verein für nachhaltiges Leben, Natur-, Umwelt- und Tierschutz
    den Laubsaubern und Laubbläsern den Garaus machen.

    Ob's das wohl bringt?

    • Frühwirth
      21. Juli 2019 14:05

      Die LaubBLÄSER sind in der Tat ein Umwelthorror! Extremer Lärm (gleichwertig mit einem Flugzegstart!) und Stauberreger erster Güte.
      In Wien sind sie für die MA 48 ud MA 42 verboten worden. Aber die Umweltstadträtin Sima traut sich nicht, deren Gebrauch auch für Gartenpflegeunternehmen zu verbieten. Da scheint der Druck der Wirtchaftskammer zu groß zu sein.

      Etwas anderes sind LaubSAUGER, die durchaus sinnvoll eingesetzt werden können.

    • steinmein
      23. Juli 2019 09:54

      @Frühwirth: Gott bewahre uns vor laubsaugern. Da wird der Mikroorganismus gleich mit entfernt. Schon daran gedacht?

  13. Ingrid Bittner
    21. Juli 2019 12:38

    Klimanotstand, Erderwärmung, blabla - kann mir wer erklären, warum ich bei meiner Heizkostenabrechnung nichts davon merke? Die steigt und steigt und steigt. Frei nach Adam Riese müsste ich doch weniger Verbrauch haben, wenn es wärmer wird, weil die Temperatur in den Zimmern ist immer gleich.

  14. El Dorado
    21. Juli 2019 11:54

    Ausgezeichneter Kommentar, der zusammenhängende Problemstellungen sehr gut veranschaulicht. Welche qualifizierte Minderheit in der Politik ist imstande, den hysterischen Mainstream und die Verblödung der Massen anzukämpfen? Ein geistiger Turnaround und die stufenweise Rückkehr zu Realitätssinn und seriöser Verantwortlichkeit muss das Ziel sein!





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