Libra - die neue Internet-Weltwährung?

Lesezeit: 4:00

Nichts könnte den Vertrauensverlust in die staatlichen Fiat-Währungen besser veranschaulichen als die "Flucht ins Gold" oder ins "Betongold", und das immer stärkere Aufkommen blockchainbasierter Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum. Nach einer stark volatilen Entwicklung, die immer wieder von dramatischen Talfahrten gekennzeichnet war, hat sich der Platzhirsch Bitcoin zuletzt prächtig erholt. Nicht wenige "Early Adopters" sind dank ihres zeitgünstigen Einstiegs bei Bitcoin reich geworden.

Der große Reiz dieser und anderer nichtstaatlicher Alternativwährungen besteht darin, dass weder korrupte Politiker noch (Zentral-)Banker ihren Wert durch beliebig ausgeweitete Massenproduktion vermindern können. Bitcoin & Co. sind einzig und allein dem Interesse ihrer Nutzer, nicht aber politischen Befindlichkeiten verpflichtet. Ihre dezentrale Produktion und ihre technisch limitierte Zahl gewährleisten, dass sie eine starke Resistenz gegenüber politischen Interventionen aufweisen.

Die rund um den Globus betriebenen, beispiellosen Zinsmanipulationen der letzten Jahre, und die daraus resultierenden, in die Milliarden gehenden Verluste für die Sparer treiben eine wachsende Zahl von Zeitgenossen aus dem staatlichen und suprastaatlichen Geld und lassen sie nach Alternativen suchen. Besonders die mit Computern aufgewachsenen jungen Leute sind es, die immer stärker auf private Blockchainwährungen setzen.

Doch nicht alles was glänzt, ist Gold. Wie jede nicht durch Realwerte unterlegte Währung, wurzelt auch die Kaufkraft dieser virtuellen Geldarten ausschließlich im Glauben der Nutzer. Tatsächlich handelt es sich nämlich, wie bei jedem aus dem Nichts geschaffenem Geld – gleich ob es auf den Namen Dollar, Euro, Yen, Pfund oder Franken hört – , um eine intrinsisch wertlose Luftnummer. Ob es sich dabei um von Notenbanken ausgegebene buntbedruckte Zettel, oder um digitale Anzeigen privater Betreiber auf einem Rechner handelt, bildet keinen Unterschied. Im Gegensatz dazu ist und bleibt eine Unze Gold stets eine Unze Gold. Sie besitzt einen greifbaren Wert – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Edelmetalle treten – anders als staatliches Geld – nicht als Resultat einer Verschuldungsaktes in die Welt. Sie werden auch nicht – wie Blockchainwährungen – mittels computerisierter Manipulationen als bloße Digitalanzeigen generiert, sondern verfügen über einen inneren (Kauf-)Wert, der sich seit Jahrtausenden faktisch nicht verändert hat.

Die Fadenscheinigkeit staatlichen Geldes ist an einem in seiner Bedeutung weithin unterschätzten Ereignis des Jahr 1971 zu erkennen: Damals, als die Goldreserven der USA unter dem Druck der internationalen Entwicklungen zu verschwinden drohten, konnte die mächtige US-Regierung nicht umhin, den Dollar vom Gold abzukoppeln (Präsident Nixon hob am 15. August dieses Jahres die Goldbindung des Dollars auf). Der Verrechnungskurs einer Goldunze gegenüber dem USD ist seither von 35 auf über 1.300 USD gestiegen.

Aber zurück zur elektronischen Alternative zum staatlichen Schuldgeld: Soeben betritt ein mächtiger neuer Mitspieler die internationale Bühne: Mark Zuckerbergs Facebook-Konzern. Dieser plant die Einführung einer auf den schönen Namen "Libra" hörenden, neuen Blockchainwährung, die den Zahlungsverkehr nicht nur vereinfachen, sondern außerdem noch drastisch verbilligen soll. Jeder, der über Erfahrungen mit dem Auslandszahlungsverkehr verfügt, weiß, wie lange konventionelle Überweisungen dauern können und mit welch horrenden Gebühren die Banken die Geldnutzer dafür traktieren. Dank dem Libra, so die vollmundigen Ankündigungen, soll es damit vorbei sein. Überweisungen sollen dann in "Echtzeit" abgewickelt werden können und so gut wie nichts mehr kosten. Beinahe zu schön, um wahr zu sein.

Außerdem, so werben seine Propagandisten, soll die neue "Weltwährung" – anders als der derzeitige Marktführer Bitcoin – durch einen Korb internationaler Währungen und Staatsanleihen(!) unterlegt sein. Weshalb man sich bei Facebook einbildet, das Vertrauen der Kundschaft ausgerechnet damit erringen zu können, indem man ihnen jene schwindsüchtigen Fiat-Währungen als Sicherheit anbietet, aus dem die Kryptrofans aus guten Gründen flüchten, scheint rätselhaft.

Besonders kritisch aber ist ein ganz anderer Aspekt: Viele Facebook-Nutzer haben bereits unschöne Erfahrungen machen müssen. Jene Zeitgenossen nämlich, die auch nur geringfügig vom Pfad der politisch korrekten Tugend abgewichen sind, haben bereits erlebt, dass sie für einen oder mehrere Tage gesperrt – also vom Zugang zu ihrem Profil abgeschnitten wurden. Es besteht also die keinesfalls grundlose Befürchtung, dass die Facebook-Blockwarte am Ende in gleicher Weise auch mit dem Zugang zum Konto verfahren könnten.

Im Klartext würde das bedeuten: wer kritische Äußerungen zu vom Mainstream beklatschten Ereignissen absetzt, beispielsweise zu einer Schwulenparade auf der Wiener Ringstraße, und damit "gegen die Gemeinschaftsstandards verstoßen hat", könnte dafür zeitweilig oder dauerhaft vom Zugriff aufs eigene Konto abgeschnitten werden.

Das wäre kein sehr verlockendes Argument zugunsten des Libra. Oder sollte das tatsächlich die Zukunft des Geldes sein, auf das die Welt gewartet hat? Wo "Gemeinschaftsstandards" überwachende Gatewatcher darüber befinden, ob man sich etwas zu essen kaufen darf oder nicht…?

Andreas Tögel ist Kaufmann in Wien.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorFranz Rapp
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juni 2019 13:23

    Ich bin bei 99 % der Artikel von Andreas Tögel seiner Meinung, hier aber nicht.

    Grund: Auch Gold lebt nur vom Vertrauen seiner Besitzer. Gold war jahrzehntelang rund 300 USD pro Unze wert, in den 90ern sogar darunter. Es ist kein Allheilmittel und größere Verluste sind damit sehr wohl möglich.

    Bei Libra sehe ich die Involvierung großer Konzerne auch kritisch. Dennoch ist Libra weniger Konkurrenz zu Bitcoin als vielmehr zum Bankwesen. Für die Banken kann Libra extrem gefährlich werden. Eine Einmischung der Libra-Betreiber in Buchungen dürfte kaum mehr als schon jetzt bei Banken stattfinden (Geldwäsche, Kündigung von Konten aus politischen Gründen, etc.).

  2. Ausgezeichneter KommentatorJim Panse
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juni 2019 14:53

    Trotzdem, man kann Gold faktisch besitzen und dessen Wert wird wahrscheinlich niemals gleich Null sein, somit wird es immeg eine gewisse Mindestkaufkraft besitzen.

  3. Ausgezeichneter KommentatorZraxl
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juni 2019 09:57

    Die "Gemeinschaftsstandards" sind ein sehr gefährlicher Aspekt. Von einem Medienunternehmen, das abweichende Meinungen nach Lust und Laune zensiert, das Benutzer aussperrt, weil sie eine "falsche" Meinung haben, werden wohl auch bei der Bereitstellung von Bankfunktionen die selben totalitären Attitüden zu erwarten sein.

    Über das staatliche Geld hat Herr Tögel ohnehin schon alles gesagt.

    Die Wertaufbewahrungsfunktion von Gold kann der Staat aber leider auch jederzeit abdrehen, indem er privaten Goldbesitz verbietet. Staaten sind hinreichend kriminell und natürlich auch zu dieser Sauerei imstande.

  4. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juni 2019 21:36

    Vielen Dank für diesen Beitrag, Herr Tögel.

    Ich hatte schon lange nach Anhaltspunkten gesucht, wer dahinter stecken könnte. Denn der [Kunst]name Satoshi Nakamoto ( [Sa]msung , [toschi]ba, [Naka]mura, [Moto]rolla ) wirkt zwar beruhigend, weil nur ein US-Konzern dabei ist, wird aber in dem Moment wirkungslos, als man erfährt, daß Facebook erwiesenermaßen ein CIA-Anhängsel ist ! ! !

    Außerdem ist auch längst bekannt, daß der (Ex ?? ) Geheimdienstler Edward Snowden maßgeblich an der Bitcoin-Technologie (Blockchain) mitgearbetet hat.
    Ergo: Die Clowns In Amerika wissen ALLES über Block-Chain und dieses Bitcoin (welches ja angeblich nur als " proof of concept " auf die Welt kam.

    Bei Bitcoin ist außerdem durchgesickert, daß es keine Anonymität gewährleisten kann !

    Was hätte ich also davon, wenn die Obrigkeit letztlich doch rausfinden kann, wohin ich "vor dem Krieg) entfleucht bin, um mir zu gegebener Zeit einen "Steuer-Feitl" ins Kreuz zu rammen ! ! !
    Oder noch eleganter, eine "Fehlbuchung" passieren läßt, aber halt leider nichts damit zu tun hat ! ! !

  5. Ausgezeichneter Kommentatorastuga
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juni 2019 23:47

    Diese ganzen Tech-Konzerne gehören zerschlagen!
    Leider ist bei uns in Österreich nichts vom aktuellen Skandal rund um Google zu hören.

    Google bzw Alphabet Inc. steht gerade heftig unter Beschuss von kritischen Medien und der US-Regierung weil aufgedeckt wurde (ua. vom Project Veritas), dass sie vorhaben die kommenden Präsidentschaftswahlen zu manipulieren (!).
    Das Video von Project Veritas wurde von Youtube (gehört Google) entfernt, doch US-Senatoren haben es auf staatlichen Webseiten wieder online gestellt.
    Was hört man darüber bei uns - nichts!!!

  6. Ausgezeichneter KommentatorMF
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juni 2019 09:35

    Mastercard und VISA blockieren bereits Spendenzahlungen an ausgewählte konservative Organisationen. Paypal sowieso.

    https://dailycaller.com/2018/09/04/mastercard-conservative-nonprofits/

    Christen und Konserativen wird immer wieder der Zugang zum Crowdfunding verwehrt.
    Der australische Rugby-Superstar Israel Folau, ein devoter Christ, wurde von Rugby Australia gefeuert aufgrund eines Instagram Postings:

    https://www.instagram.com/p/BwEWt2uHcLI/

    Daraufhin verklagte Folau Rugby Australia und, weil sehr hohe Prozesskosen über mehrere Instanzen zu ertarten sind, eröffnete er ein Crowdfunding-Konto bei GoFundMe. Nachdem nach kurzer Zeit $750,000 (!) von Fans gespendet wurden, schloss GoFundMe das Konto, zahlte den Betrag an Folau nicht aus, sondern kündigte an die Spender zu "refundieren".

    https://www.mercatornet.com/mobile/view/folau-the-money/22588

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorZraxl
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juni 2019 09:57

    Die "Gemeinschaftsstandards" sind ein sehr gefährlicher Aspekt. Von einem Medienunternehmen, das abweichende Meinungen nach Lust und Laune zensiert, das Benutzer aussperrt, weil sie eine "falsche" Meinung haben, werden wohl auch bei der Bereitstellung von Bankfunktionen die selben totalitären Attitüden zu erwarten sein.

    Über das staatliche Geld hat Herr Tögel ohnehin schon alles gesagt.

    Die Wertaufbewahrungsfunktion von Gold kann der Staat aber leider auch jederzeit abdrehen, indem er privaten Goldbesitz verbietet. Staaten sind hinreichend kriminell und natürlich auch zu dieser Sauerei imstande.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorastuga
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juni 2019 23:47

    Diese ganzen Tech-Konzerne gehören zerschlagen!
    Leider ist bei uns in Österreich nichts vom aktuellen Skandal rund um Google zu hören.

    Google bzw Alphabet Inc. steht gerade heftig unter Beschuss von kritischen Medien und der US-Regierung weil aufgedeckt wurde (ua. vom Project Veritas), dass sie vorhaben die kommenden Präsidentschaftswahlen zu manipulieren (!).
    Das Video von Project Veritas wurde von Youtube (gehört Google) entfernt, doch US-Senatoren haben es auf staatlichen Webseiten wieder online gestellt.
    Was hört man darüber bei uns - nichts!!!

alle Kommentare

  1. Christian Peter (kein Partner)
    29. Juni 2019 10:01

    @Franz Rapp

    Es stimmt, dass auch Gold keinen inneren Wert hat. Aber Gold dient bereits seit Jahrtausenden als Wertaufbewahrungsmittel, ob Kryptowährungen wie Bitcoin als Wertaufbewahrungsmittel etwas taugen ist fraglich, das wird sich erst in Zukunft zeigen.

  2. astuga (kein Partner)
    26. Juni 2019 23:47

    Diese ganzen Tech-Konzerne gehören zerschlagen!
    Leider ist bei uns in Österreich nichts vom aktuellen Skandal rund um Google zu hören.

    Google bzw Alphabet Inc. steht gerade heftig unter Beschuss von kritischen Medien und der US-Regierung weil aufgedeckt wurde (ua. vom Project Veritas), dass sie vorhaben die kommenden Präsidentschaftswahlen zu manipulieren (!).
    Das Video von Project Veritas wurde von Youtube (gehört Google) entfernt, doch US-Senatoren haben es auf staatlichen Webseiten wieder online gestellt.
    Was hört man darüber bei uns - nichts!!!

    • astuga (kein Partner)
      28. Juni 2019 00:10

      Sehenswert
      Youtube: Rep. Crenshaw Grills Google Executive Over LEAKED Email Published by Veritas

  3. Ökonomie-Vergelter
    26. Juni 2019 22:08

    Also ich bin zwar kein Bitcoin-Experte, habe diese Kryptowährung aber so verstanden, dass anlässlich jeder Transaktion die Geldmenge durch "Mining" des Abwicklers erhöht wird. Auch hierbei also ein "Fiat-Money" !

    • Ökonomie-Vergelter
      26. Juni 2019 22:10

      Gut ist aber jedenfalls, dass Bitcoin-Dienste noch nicht mit dem im Bankenwesen verbreiteten politischen Filz behaftet sind und man daher spenden kann, ohne befürchten zu müssen, dass einem das Konto aufgekündigt wird.

    • astuga (kein Partner)
      26. Juni 2019 23:56

      Nein, jede Transaktion wird innerhalb einer sog. Blockchain gesichert (diese stellt ein sog. Kassenbuch dar, engl. Ledger).
      Grundlage ist im wesentlichen ein komplizierter Rechenvorgang, wenn man dafür die Rechenleistung zur Verfügung stellt, wird man mit Bitcoins bezahlt.

      Je länger diese Blockchain wird (je dicker das Kassenbuch) umso aufwändiger werden aber auch die Rechenprozesse, es wird aber damit auch immer teuerer und somit uninteressanter die Rechenleistung überhaupt zur Vefügung zu stellen.
      Was die Menge der Bitcoins die erzeugt werden können begrenzt.

      Libra von facebook entspricht in Wahrheit mehr dem Modell von Paypal als einer Cryptowährung.

    • Ökonomie-Vergelter
      27. Juni 2019 17:37

      Danke für Ihre Ausführungen, Astuga, sie dürften jedoch nicht meine Annahmen widerlegen. In engl WIKI steht, dass der "Miner" nicht nur durch Abwicklungsgebühren, sondern auch mit "newly created bitcoins" entlohnt wird (dt WIKI ähnlich).

      Bitcoin ist außerdem nicht durch Gold, ja nicht einmal durch Waren und Dienstleistungen unterlegt. Da durch Konvertierungen der Bedarf schwankt, sollte die Geldmenge auch sinken können, wird aber bis 21 Mio ständig wachsen. Erst dann soll es keine Geldschöpfung, also "fiat-money", geben.

    • astuga (kein Partner)
      27. Juni 2019 23:26

      Ja, das ist alles richtig.
      Man könnte sogar noch mehr Kritikpunkte anbringen.
      Am Ende bleibt es eben spekulativ.
      Aber das gilt auch für Edelmetalle, Aktien, Anleihen, Immobilien, Diamanten, Erdöl usw.
      Selbst deren realer Wert (im Ggs. zu Cryptos) ist mitunter fragwürdig und abhängig von Zeit, Ort und anderen Details.

      Wie wir aus der Vergangenheit wissen, am Ende tauschen 90 % der Bevölkerung am Schwarzmarkt doch wieder nur Zigaretten, Kleidung, Medikamente und Lebensmittel.
      Nicht Goldbarren und nicht Aktien...

    • astuga (kein Partner)
      27. Juni 2019 23:36

      Nachtrag: 1.) Jedenfalls sind Bitcoin im Moment oft die letzte Möglichkeit um zB. Systemkritiker für ihre Aufklärungsarbeit oder Reportagen (zB bei youtube) finanziell zu unterstützen.
      Wenn alle anderen Möglichkeiten wie etwa Paypal oder Kontoüberweisungen längst gesperrt sind.

      2.) Als Österreicher macht mir Libra im Moment noch wenig Sorgen, an derartigem arbeiten ja auch Google und amazon.
      Gerade eben wurde in Österreich vom Rewe-Konzern (Billa, Merkur usw) und anderen wie der BAWAG die absurd klingenden "ÖS" etabliert.
      Und natürlich ist hier das Endziel (!) das Selbe wie bei Libra, Google Pay & CO:
      Bargeldloses Bezahlen und Verknüpfung möglichst vieler persönlicher Daten...

    • Ökonomie-Vergelter
      28. Juni 2019 09:48

      Zu den "Ös":

      Gemach, Gemach! Den Kunden geht es in erster Linie um den "Rabatz", und noch kann man von Ös profitieren ohne auf Barzahlung verzichten zu müssen.

  4. machmuss verschiebnix
    26. Juni 2019 21:36

    Vielen Dank für diesen Beitrag, Herr Tögel.

    Ich hatte schon lange nach Anhaltspunkten gesucht, wer dahinter stecken könnte. Denn der [Kunst]name Satoshi Nakamoto ( [Sa]msung , [toschi]ba, [Naka]mura, [Moto]rolla ) wirkt zwar beruhigend, weil nur ein US-Konzern dabei ist, wird aber in dem Moment wirkungslos, als man erfährt, daß Facebook erwiesenermaßen ein CIA-Anhängsel ist ! ! !

    Außerdem ist auch längst bekannt, daß der (Ex ?? ) Geheimdienstler Edward Snowden maßgeblich an der Bitcoin-Technologie (Blockchain) mitgearbetet hat.
    Ergo: Die Clowns In Amerika wissen ALLES über Block-Chain und dieses Bitcoin (welches ja angeblich nur als " proof of concept " auf die Welt kam.

    Bei Bitcoin ist außerdem durchgesickert, daß es keine Anonymität gewährleisten kann !

    Was hätte ich also davon, wenn die Obrigkeit letztlich doch rausfinden kann, wohin ich "vor dem Krieg) entfleucht bin, um mir zu gegebener Zeit einen "Steuer-Feitl" ins Kreuz zu rammen ! ! !
    Oder noch eleganter, eine "Fehlbuchung" passieren läßt, aber halt leider nichts damit zu tun hat ! ! !

  5. Zraxl (kein Partner)
    26. Juni 2019 09:57

    Die "Gemeinschaftsstandards" sind ein sehr gefährlicher Aspekt. Von einem Medienunternehmen, das abweichende Meinungen nach Lust und Laune zensiert, das Benutzer aussperrt, weil sie eine "falsche" Meinung haben, werden wohl auch bei der Bereitstellung von Bankfunktionen die selben totalitären Attitüden zu erwarten sein.

    Über das staatliche Geld hat Herr Tögel ohnehin schon alles gesagt.

    Die Wertaufbewahrungsfunktion von Gold kann der Staat aber leider auch jederzeit abdrehen, indem er privaten Goldbesitz verbietet. Staaten sind hinreichend kriminell und natürlich auch zu dieser Sauerei imstande.

    • machmuss verschiebnix
      26. Juni 2019 21:41

      Zweifellos werden die CIA-Säcke (Facebook ist eine CIA-Operation) es zu Machtzwecken misbrauchen - so wie sie es eben mit Alles machen, wo sie die Finger im Spiel haben ! ! ! !

  6. MF
    26. Juni 2019 09:35

    Mastercard und VISA blockieren bereits Spendenzahlungen an ausgewählte konservative Organisationen. Paypal sowieso.

    https://dailycaller.com/2018/09/04/mastercard-conservative-nonprofits/

    Christen und Konserativen wird immer wieder der Zugang zum Crowdfunding verwehrt.
    Der australische Rugby-Superstar Israel Folau, ein devoter Christ, wurde von Rugby Australia gefeuert aufgrund eines Instagram Postings:

    https://www.instagram.com/p/BwEWt2uHcLI/

    Daraufhin verklagte Folau Rugby Australia und, weil sehr hohe Prozesskosen über mehrere Instanzen zu ertarten sind, eröffnete er ein Crowdfunding-Konto bei GoFundMe. Nachdem nach kurzer Zeit $750,000 (!) von Fans gespendet wurden, schloss GoFundMe das Konto, zahlte den Betrag an Folau nicht aus, sondern kündigte an die Spender zu "refundieren".

    https://www.mercatornet.com/mobile/view/folau-the-money/22588

  7. Jim Panse
    24. Juni 2019 14:53

    Trotzdem, man kann Gold faktisch besitzen und dessen Wert wird wahrscheinlich niemals gleich Null sein, somit wird es immeg eine gewisse Mindestkaufkraft besitzen.

  8. Franz Rapp
    24. Juni 2019 13:23

    Ich bin bei 99 % der Artikel von Andreas Tögel seiner Meinung, hier aber nicht.

    Grund: Auch Gold lebt nur vom Vertrauen seiner Besitzer. Gold war jahrzehntelang rund 300 USD pro Unze wert, in den 90ern sogar darunter. Es ist kein Allheilmittel und größere Verluste sind damit sehr wohl möglich.

    Bei Libra sehe ich die Involvierung großer Konzerne auch kritisch. Dennoch ist Libra weniger Konkurrenz zu Bitcoin als vielmehr zum Bankwesen. Für die Banken kann Libra extrem gefährlich werden. Eine Einmischung der Libra-Betreiber in Buchungen dürfte kaum mehr als schon jetzt bei Banken stattfinden (Geldwäsche, Kündigung von Konten aus politischen Gründen, etc.).

    • Ökonomie-Vergelter
      28. Juni 2019 09:38

      Stimmt! Der praktische Wert von Gold ist geringer als der ideelle, ihm durch Anmutung bzw allgemeines Verständnis zugemessene Wert.

      Schon ist davon die Rede, mittels Sonden Goldabbau von Asteroiden zu betreiben. Naivlinge glauben, damit jeden Menschen auf der Welt reich machen zu können. Wird jedoch dadurch das Goldvorkommen der Welt vertausendfacht, bleibt die Welt so arm oder reich wie schon immer, weil für den Wohlstand die Menge der Güter und Dienstleistungen, die von praktischem Nutzen sind, maßgeblich ist. Praktischer Nutzen heißt Komforterhöhung oder Produktionsunterstützung.

    • Christian Peter (kein Partner)
      29. Juni 2019 10:06

      @Franz Rapp

      Es stimmt, dass auch Gold keinen inneren Wert hat. Doch Gold dient bereits seit Jahrtausenden als Wertaufbewahrungsmittel, ob Kryptowährungen wie Bitcoin als Wertaufbewahrungsmittel etwas taugen ist fraglich, das wird sich erst in der Zukunft zeigen.





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