Die FPÖ, die Burschenschaft und die Identitäre Bewegung

Lesezeit: 6:30

Es kam, wie es kritische Beobachter vermutet hatten: Die schrille Distanzierung der FPÖ von der Identitären Bewegung brachte ihr gar nichts. Der Tiefe Staat gibt sich mit solchen Distanzierungen nicht zufrieden. Er will rechte Parteien und Bewegungen zerstören. Ibiza lieferte den Vorwand, eine freiheitliche Regierungsbeteiligung zu beenden. Die Distanzierung schadete zudem den legitimen Anliegen aller Patrioten, mithin Österreichs selbst (oder was nach dem Lissabon-Vertrag davon noch übrig ist).

Eine Partei, die aus einer historischen Freiheitsbewegung erwachsen ist, darf das nicht tun. Höchste Zeit also für eine Revision.

Historische Analogien zwischen Burschenschaft und Identitärer Bewegung

Die Distanzierung von den Identitären richtet sich gegen eine Bewegung, deren Überzeugungen denen der burschenschaftlichen Urväter des später so genannten "Dritten Lagers", mithin denen der FPÖ, stark ähneln. Die Burschenschaft entstand nach gängiger Darstellung aus den Freicorps der Befreiungskriege gegen Napoleon. Sie gewann Profil aus dem Kampf gegen die Metternichsche Politik im Gefolge des Wiener Kongresses. Sie setzte sich für nationale Selbstbestimmung und bürgerliche Freiheitsrechte ein – wie immer man die gesamte Bewegung, ihre Protagonisten und ihre Hintermänner im Detail beurteilen mag.

Die Parallele zwischen historischer Burschenschaft und zeitgenössischer Identitärer Bewegung ist – wie bei allen historischen Vorkommnissen – unvollkommen, aber man kann sie ausmachen: Die Identitären wollen den Erhalt und die Wohlfahrt der Heimat und kämpfen gegen Meinungsterror und staatliche Willkür – wie die damalige Burschenschaft.

Das sind an sich ehrbare Ziele.

Man kann nicht junge Aktivisten attackieren, die im Prinzip das vertreten, was man von seinen Wurzeln her selbst vertritt, und gleichzeitig glaubwürdig bleiben. Diese Attacke wirft ein eigenartiges Licht auf eine Partei, deren Vorväter sich Patriotismus und Antikommunismus auf die Fahnen schrieben, sich aber von real existierenden Patrioten panisch distanzieren, auch wenn sich diese sogar nach den Maßstäben der derzeitigen Justiz, die erkennbar linkslastig ist, außer zwei Bagatelldelikten nichts zuschulden kommen ließen. Der Grazer Staatsanwalt, dem Vernehmen nach ein persönlicher Feind der Identitären, scheiterte einfach an den Fakten.

Auch die Spende des nachmaligen australischen Attentäters von Christchurch ändert nichts daran, genauso wie die unfassbare Medienkampagne – einschließlich an die Medien durchgestochener Ermittlungsergebnisse – gegen Martin Sellner und seine Organisation.

Abgesehen vom Druck, der auf die FPÖ in Sachen Identitäre höchstwahrscheinlich seitens der ÖVP ausgeübt worden ist, gibt es aber möglicherweise auch eine Unklarheit in den ideologischen Grundlagen der FPÖ selbst:

Die Burschenschaften zwischen Konservativismus und Revolution

Die Gründungsidee der Burschenschaft ist – wie soll man sagen – spannungsreich: Sie ist nämlich einerseits als revolutionäre Bewegung konzipiert und richtet sich gegen Thron und Altar, andererseits verwahrt sie sich gegen den Frühkommunismus und bekämpft dessen Ziele, nämlich die Abschaffung von Privateigentum, Ehe und Familie und Christentum.

Ist sie also gar nicht "konservativ" – trotz der von ihr behaupteten "Wahrung des konservativen Prinzips" durch die Mensur? Man grenzt sich gegen die Jakobiner ab, aber auch gegen die "Reaktion". Sind "Reaktion" und "Revolution" aber möglicherweise falsche Alternativen und verstellen den Blick auf eine höhere Wahrheit? (Hat der Wiener Kongress allenfalls einen schweren Fehler begangen, als er das Reich nicht wiederherstellte, sondern den Metternichschen Polizeistaat im spätjosephinischen Staatskirchentum erschuf?)

Sind die Burschenschaften eventuell "revolutionär-konservativ"? Was natürlich einen Widerspruch in sich selbst darstellt.

Oder sind sie "gegenrevolutionär"? Oder Protagonisten einer "konservativen Revolution" (wie man eine spätere nationale und anti-nationalsozialistische Strömung im Deutschland der 20er und 30er Jahre nennt)?

Durchaus möglich ist zudem, dass die revolutionäre Bewegung des Vormärz von Kräften mit starken Eigeninteressen (zumindest zeitweise) unterwandert wurde.

Auf die Gegenwart übertragen fragt man sich, was die FPÖ als Erbin dieser Bewegung nun wirklich will: Tritt sie wirklich für Rechtsstaatlichkeit, Meinungsfreiheit und Erhalt der Heimat ein oder nicht? Dann müsste sie aber auch eine zumindest wohlwollend-neutrale Haltung gegenüber der Identitären Bewegung haben und dürfte sich auf keinen Fall von ihr distanzieren und sie gleichsam den Medien und der Justiz – und dem linken Straßenterror – als Beute vorwerfen.

Ein freiheitlicher Intellektueller mit wichtigen Anregungen

Alle diese Fragen legen sich mit erhöhter Intensität nahe, wenn man den neuesten historischen Roman des Direktors des freiheitlichen Parlamentsklubs Norbert Nemeth "Hartmut gegen Ahrimann" konsultiert. Dieser thematisiert die Verortung der Burschenschaften um die Mitte des 19. Jahrhunderts zwischen katholischer "Reaktion" und frühkommunistischer "Revolution".

Irgendwie hat man den Eindruck, es liegt bei dieser Verortung eine Aporie zwischen revolutionärer und gleichzeitig antirevolutionär-konservativer Gesinnung vor.

Was für unser Thema FPÖ und Identitäre von besonderem Interesse ist, ist einerseits die Darstellung der Ideen des spanischen Diplomaten und Denkers Donoso Cortés, andererseits die Dialektik des Rechtsstaates, der mit seinen eigenen Mitteln aufgehoben werden kann.

Zu ersterem ist zu sagen, dass in der Identitären Bewegung traditionsorientierte Katholiken maßgeblich mitwirken, dem Vernehmen nach besonders in Frankreich. Insofern kontrastiert die IB mit der Burschenschaft des 19. Jahrhunderts, die protestantisch geprägt war. Dass Norbert Nemeth sich mit Donoso Cortés intensiv befasst hat, zeugt von geistiger Offenheit und Ernsthaftigkeit und lässt hoffen, dass Burschenschaft und FPÖ tiefer die Wurzeln der europäischen Kultur und der Existenz der europäischen Völker als solcher analysieren, die ohne Katholische Kirche eben schlicht und einfach nicht existieren würden.

Zu zweiterem ist zu sagen, dass wir eine Zeit erleben, in der Gegner des Rechtsstaates bzw. des Staates als solchem diesen für eigene Zwecke ausnützen, oder in den Worten Nemeths:

"Euer Ehren, im Grunde stellt sich doch die Frage, ob einer wie dieser Proudhon, der, wie Ihr wisst, ein bekennender Anarchist ist, ein ordentliches Gericht überhaupt anrufen darf. Dürfen diejenigen, die den Staat – und damit sind alle Staaten gemeint – abschaffen wollen, staatliche Hilfe in Anspruch nehmen?"

Das ist angesichts der Umtriebe von islamischen Lobbygruppen, die eingestandenermaßen das Gesellschaftssystem ändern wollen und sich vor österreichischen Gerichten Rechte erstreiten, eine hochaktuelle Frage. Auch linksradikale Gruppen und Politiker lieben es, zu klagen und zu prozessieren. Damit nützen sie denjenigen Staat aus, den sie zugunsten kommunistischer Utopien – oder eines europäischen Superstaates – abgeschafft sehen wollen.

Aber nach Lissabon sind das womöglich schon zu spät kommende Überlegungen.

Konklusion

Wenn man die Ausführungen Nemeths auf unser Thema umlegt, kann man schlussfolgern:

Bezüglich des Umgangs mit der Identitären Bewegung müssen freiheitliche Politiker bedenken, dass der Rechtsstaat kaputtgeht, wenn IB-Protagonisten und andere Nonkonformisten unter dem Applaus von Politikern, auch von freiheitlichen, dermaßen problematisch behandelt werden (man erinnere sich an den schon erwähnten Grazer Prozess und das emotionale Verhalten des Staatsanwaltes, an die Hausdurchsuchungen und Beschlagnahmungen, an das Durchsickern von Ermittlungsergebnissen an einschlägige Medien, an die ungeheuerliche Beschimpfung als "widerlich" durch Bundeskanzler Kurz etc.).

Freiheitliche Staatsmänner müssen das rechtsstaatliche Prozedere mutig einmahnen, auch und besonders gegenüber solchen, die von den Massenmedien bereits vorverurteilt worden sind. Sie sollten auch anerkennen, dass eine patriotische Bewegung außerhalb ihrer eigenen Partei entsteht und unabhängig von ihr ("metapolitisch") agiert. Daher wäre die Parteispitze der FPÖ gut beraten, wenn sie ihre schrillen Distanzierungen zurückziehen würde.

Wie gesagt: Die Distanzierung hat auch gar nichts genützt. Die FPÖ sollte so und anders vernichtet werden.

Die Vorgänge um Ibiza zeigen übrigens auch, dass die FPÖ als ganze offenbar nicht Teil eines klandestinen Systems ist, in dem politische Auseinandersetzungen zu Show-Zwecken nur vorgetäuscht werden. Manche vermuteten das ja und phasenweise schienen die Regierungsmitglieder das durch ihr angepasst wirkendes Verhalten zu bestätigen. Wer jedoch mit einem dermaßen teuren und raffinierten, technischen – und möglicherweise pharmazeutischen – Aufwand vorgeführt und politisch vernichtet werden soll wie HC Strache und Johann Gudenus kann nicht zum Tiefen Staat gehören.

Wer dermaßen zielstrebig und ohne Vorliegen echter Gründe aus dem Amt gejagt wurde wie Innenminister Kickl, spielt ebenfalls dort nicht mit.

Im Übrigen können die Politiker des "Dritten Lagers", die derzeit ohne Regierungsaufgaben sind, vielleicht bei Donoso Cortés noch Orientierungen und Ermutigungen für ihr weiteres Wirken finden. Für eine moralische und ideologische Generalrenovierung ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt.

Bibliographischer Hinweis:
Hartmut gegen Ahrimann, Roman von S. Coell, "Zur Zeit" – Edition Band 30, W3 Verlagsges. m. b. H., Wien 2018

Wolfram Schrems, Mag. theol., Mag. phil., Katechist, Lebensschützer, politisch und metapolitisch interessiert

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorZraxl
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Juni 2019 12:32

    Die Wortmeldung von Kurz zu den Identitären war widerlich, jene von Strache war schäbig, jene der linken Parteien war erwartbar.
    Als staunender Beobachter der Szene fragt man sich: Was ist bloß aus unserem Rechtsstaat geworden?

  2. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Juni 2019 13:39

    Heute brauchts doch nicht ein Identitärer zu sein. Burschenschafter genügt für den status einer persona non grata ...

  3. Ausgezeichneter KommentatorPeter Kurz
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Juni 2019 09:37

    Im ÖVP regierten OÖ bekamen Identitäre Berufsverbot!
    Sie dürfen dort nicht Lehrer werden.
    Der Kniefall einstiger konservativer Parteien vor den linkskorrekten Schreiberlingen ist ein Zeichen des Zerfalls.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorotti
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Juni 2019 19:19

    "Die FPÖ sollte so und anders vernichtet werden ."

    Wird genauso auch stimmen.
    In Haß und Strategie und Einfluß sind die HERR-schaften im Hintergrund wohl überlegen.

    Stimmt an den schon lange vor Ibiza erfahrenem Gerücht etwas, dass Kickl von den Burschenschaftern nicht besonders geschätzt wird ?

  5. Ausgezeichneter Kommentatorjaguar
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Juni 2019 22:04

    Tja, auch in O.Ö. hat die jahrzehntelange Gehirnwäsche ihre Wirksamkeit in der VP gezeitigt. Von dort kommt doch auch der refugees - welcome Erfolgs - Vizekanzler a.D. Mitterlehner...

  6. Ausgezeichneter Kommentatorfxs
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Juni 2019 20:38

    Man sollte nie vergessen, dass auch berühmte Sozialisten wie etwa Victor Adler, oder Ferdinand Lasalle, oder der Mitbegründer der österreichischen Sozialdemokratie Engelbert Pernerstorfer, der SPÖ-Bürgermeister von Graz Edulard Speck und viele andere selbst Burschenschafter waren.

  7. Ausgezeichneter KommentatorKyrios Doulos
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juni 2019 09:18

    Und immer müssen wir laut dazusagen: Genausoschlimm wie die Gesinnungsjustiz ist die Gesinnungswissenschaft. Wobei ich beiden abspreche, noch "Justiz" im Sinne der klassischen iustitia und "Wissenschaft" im Sinne der Aufklärung zu sein.

    Beide verdanken ihre Grüße aber den Gesinnungsmedien, deren Leitpropaganamedium der ausgerechnet von uns per Zwangssteuer finanzierte GIS-ORF ist.

    Womit haben sie den neuen Infrastrukturminister Reichardt bestürmt? Mit seiner Dekaden zurückliegenden Wehrsportgeschichten, die im übrigen gegen kein Gesetz verstoßen haben.

    Ja: Die FPÖ und alle Rechten sollen vernichtet werden, auch individuell ad personam. Die mediale Vogelfreiheit eines jeden Rechten ist schlimm wie die Vogelfreiheit vor Jahrhunderten gewesen ist. Damals war sie wenigstens nicht heuchlerisch. Heute verhängen die Vogelfreiheit Heuchler: tolerante, weltoffene, bunte MenschINNEN.

    Und gerade im Wahlkampf immer dran denken: Sebastian Kurz ist ein Putschkanzler (a.D.). Auch er scheut vor keinem Mittel zurück, Freiheit und Demokratie zu zerstören.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorZraxl
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Juni 2019 12:32

    Die Wortmeldung von Kurz zu den Identitären war widerlich, jene von Strache war schäbig, jene der linken Parteien war erwartbar.
    Als staunender Beobachter der Szene fragt man sich: Was ist bloß aus unserem Rechtsstaat geworden?


alle Kommentare

  1. Kyrios Doulos
    06. Juni 2019 09:18

    Und immer müssen wir laut dazusagen: Genausoschlimm wie die Gesinnungsjustiz ist die Gesinnungswissenschaft. Wobei ich beiden abspreche, noch "Justiz" im Sinne der klassischen iustitia und "Wissenschaft" im Sinne der Aufklärung zu sein.

    Beide verdanken ihre Grüße aber den Gesinnungsmedien, deren Leitpropaganamedium der ausgerechnet von uns per Zwangssteuer finanzierte GIS-ORF ist.

    Womit haben sie den neuen Infrastrukturminister Reichardt bestürmt? Mit seiner Dekaden zurückliegenden Wehrsportgeschichten, die im übrigen gegen kein Gesetz verstoßen haben.

    Ja: Die FPÖ und alle Rechten sollen vernichtet werden, auch individuell ad personam. Die mediale Vogelfreiheit eines jeden Rechten ist schlimm wie die Vogelfreiheit vor Jahrhunderten gewesen ist. Damals war sie wenigstens nicht heuchlerisch. Heute verhängen die Vogelfreiheit Heuchler: tolerante, weltoffene, bunte MenschINNEN.

    Und gerade im Wahlkampf immer dran denken: Sebastian Kurz ist ein Putschkanzler (a.D.). Auch er scheut vor keinem Mittel zurück, Freiheit und Demokratie zu zerstören.

  2. Kyrios Doulos
    06. Juni 2019 08:52

    Ja, dieser Putsch, dieser Putschpräsident und dieser Putschlanzler sollte den FPÖ Politikern endlich, endlich die Augen öffnen. Die FPÖ soll vernichtet werden, und zwar mit allen Mitteln, ich bin mir sicher, notfalls auch mit dem Mittel des heimtückischen Mordes - und die Tradition des politischen Mordes gibt es in der Zweiten Republik bereits.

    Und: Dieser Putsch, dieseer Putschkanzler Kurz und dieser Putschpräsident VdB möge die FPÖ Politiker korrigieren und ermutigen, diese feigen, opportunistischen Distanzierungen bleiben zu lassen! Lest Gedichte, bevor ihr die (Möchtegern-)Dichter verurteilt, wartet justizielle Untersuchungen ab, bevor ihr suspendiert und halten wir doch um Himmels willen alle zusammen, denen Freiheit und Heimat, Familie und eigenes Volk wirklich am Herzen liegen.

    Danke für diesen tollen Beitrag, Herr Schrems.

  3. Dr. Faust
    04. Juni 2019 19:39

    Danke für den interessanten Artikel, Herr Schrems.

    Zum Thema passt der letzte Youtube-Beitrag von Martin Sellner

    https://youtu.be/hRpsbI5i5VQ

  4. jaguar
    03. Juni 2019 22:04

    Tja, auch in O.Ö. hat die jahrzehntelange Gehirnwäsche ihre Wirksamkeit in der VP gezeitigt. Von dort kommt doch auch der refugees - welcome Erfolgs - Vizekanzler a.D. Mitterlehner...

  5. fxs (kein Partner)
    03. Juni 2019 20:38

    Man sollte nie vergessen, dass auch berühmte Sozialisten wie etwa Victor Adler, oder Ferdinand Lasalle, oder der Mitbegründer der österreichischen Sozialdemokratie Engelbert Pernerstorfer, der SPÖ-Bürgermeister von Graz Edulard Speck und viele andere selbst Burschenschafter waren.

  6. Zraxl (kein Partner)
    03. Juni 2019 12:32

    Die Wortmeldung von Kurz zu den Identitären war widerlich, jene von Strache war schäbig, jene der linken Parteien war erwartbar.
    Als staunender Beobachter der Szene fragt man sich: Was ist bloß aus unserem Rechtsstaat geworden?

    • astuga (kein Partner)
      04. Juni 2019 22:22

      Wobei Strache noch zurückhaltend war im Vergleich zu den Aussagen von Hofer.
      Und dieser ist ja jetzt FPÖ-Chef.
      Aber für viele auf menschlicher und charakterlicher Ebene eine Enttäuschung.

    • Suedtiroler
      06. Juni 2019 22:12

      Zustimmung zu beiden!
      Der Schatten von "widerlich" wird für mich ewig auf Kurz pickenbleiben , nicht nur in Bezug auf die Identitären, auch in Verbindung mit Orban, Claudia Schmidt, dem Urheber des völlig harmlosen Rattengedichts und vielen anderen.
      Kurz und "widerlich" bleiben haften.

  7. Peter Kurz
    02. Juni 2019 09:37

    Im ÖVP regierten OÖ bekamen Identitäre Berufsverbot!
    Sie dürfen dort nicht Lehrer werden.
    Der Kniefall einstiger konservativer Parteien vor den linkskorrekten Schreiberlingen ist ein Zeichen des Zerfalls.

    • astuga (kein Partner)
      04. Juni 2019 22:32

      Man staunt, was unter Gutmenschen in einem angeblichen Rechtsstaat alles möglich ist.
      De facto Berufsverbote - Verstöße gegen den Datenschutz und Persönlichkeitsrechte am laufenden Band - Hetzjagd der Medien gegen anständige Privatpersonen - Sperre von Bankkonten - Weigerung von Banken rechtlich einwandfreie Überweisungen zu tätigen...

      Das sind die selben Banken die uns alle mit Libor- und Euribor-Manipulationen betrogen haben, die anstandslos Konten radikalislamischer Gruppen führen, und die vor wenigen Jahren auch durch unser Steuergeld gerettet wurden.

    • riri
      05. Juni 2019 21:32

      Etwa drei Wochen vor der Landtagswahl in Oberösterreich, Landeshauptmann Pühringer in einem Radiointerview:
      was ich noch machen werde, ist Oberösterreich von der FPÖ zu säubern.
      Kein Aufschrei, nichts.
      Man stelle sich vor, das Wort 'säubern' kommt von einem FPÖler.

    • Sensenmann
      05. Juni 2019 23:22

      Wir haben uns die Wortspenden der schwarzen Pest und ihrer Apologeten gemerkt.
      Wir werden uns auf die Grundlagen der 2. Republik berufen:
      "Sie werden nach demselben Ausnahmsrecht behandelt werden, das sie selbst den anderen aufgezwungen haben und jetzt auch für sich selbst für gut befinden sollen."

      Und kommt mir dann nur ja nicht mit Suderei, von wegen das ginge nicht und es konnte doch keiner wissen und und und...!

    • Suedtiroler
      06. Juni 2019 22:16

      Sternderln für alle vier!
      *****************
      *****************
      *****************
      Die aufgezeigten Hetzjagden sind in Wahrheit widerlich!

  8. otti
    01. Juni 2019 19:19

    "Die FPÖ sollte so und anders vernichtet werden ."

    Wird genauso auch stimmen.
    In Haß und Strategie und Einfluß sind die HERR-schaften im Hintergrund wohl überlegen.

    Stimmt an den schon lange vor Ibiza erfahrenem Gerücht etwas, dass Kickl von den Burschenschaftern nicht besonders geschätzt wird ?

    • simplicissimus
      03. Juni 2019 17:59

      Otti, ************************************!
      Voellig richtig. Hass und Hetze sind vorwiegend linx, auch wenn die NeomurxistInnen permanent das Gegenteil behaupten ...

  9. Politicus1
    01. Juni 2019 13:39

    Heute brauchts doch nicht ein Identitärer zu sein. Burschenschafter genügt für den status einer persona non grata ...





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