Achtung anschnallen – es geht ums Klima! 

Lesezeit: 2:30

Heiß, heißer, Klimakatastrophe? Schauen wir uns die Sache einmal ganz entspannt an.

Ich bin alt genug, um mich noch an die Panikmache vor dem sauren Regen in den 80ern zu erinnern. Ich war jung, naiv und dachte tatsächlich, dass es in ein paar Jahren keinen Wald mehr gibt. Bei meiner ersten Wahl machte ich daher mein Kreuzerl bei den Grünen – das war übrigens das einzige Mal, dass ich so wählte. 

Die Jahre zogen ins Land und unsere Wälder blieben stehen. Die Fotos von den kahlen Bäumen, die uns die Medien präsentiert hatten, blieben uns erspart. Aufatmen, der Kelch ist noch mal an uns vorüber gegangen – oder gab es diesen Kelch etwa gar nicht? 

Lange konnten wir uns nicht sicher fühlen – die nächste "Katastrophe", die unsere Welt zu Fall bringen könnte, lauerte schon um die Ecke: das Ozonloch. 

Wahnsinn: Da wird ein Loch in unsere Atmosphäre gerissen, es wird immer größer und wir werden schrecklich leiden. Wieder Panik, wieder Angst um die Zukunft und eine große grüne Umweltbewegung. Die Medien zeichneten wieder Horrorszenarien.

Ist es ihnen eigentlich aufgefallen? Schon lange nichts vom Ozonloch gehört. Also ich habe bei DuckDuckGo (Alternative zu Google) nachgeschaut und war überrascht: Ich las, dass das Ozonloch kleiner geworden ist und bald ganz verschwinden wird. Da waren die schrecklichen Prognosen wieder ein wenig falsch ...

Lange konnten wir uns nicht entspannt zurücklehnen. Jetzt kommt es ganz dick: Das Klima gerät außer Kontrolle! Es wird immer heißer, die Gletscher schmelzen, Inseln werden versinken...

Und der Übeltäter ist auch schon (wieder) gefunden: der Mensch. 

Es formiert sich eine neue Grün-Bewegung. Wieder haben junge Menschen Angst um ihre Zukunft, wieder steht Panik in den jungen Gesichtern, die in den Medien lesen, dass es bald zu spät ist und ihre Zukunft düster aussieht. 

Wenn ich die demonstrierenden Kids sehe, dann möchte ich ihnen diese Zeilen gerne zeigen, damit sie nicht allzu schlecht schlafen und das schlimme Futur-Szenario nicht ganz so ernst nehmen, wie es ihnen Medien, Politiker und manche Wissenschaftler aufzeichnen. 

Gefährlicher als die Klimakatastrophe kann es für jemanden werden, der in manchen Runden einmal zart nachhakt und kritische Fragen stellt. Schnell wird man als Realitätsverweigerer hingestellt – wenn man Glück hat. Es können nämlich auch schlimme Beschimpfungen folgen. Die Stimmung ist aufgeheizter als das Klima.

Interessant ist aber schon, wer dann letztendlich immer von dieser "Umwelt-Massenpanik" profitiert. Ich habe es mir angewöhnt, hinter allen Vorgängen und angesagten Katastrophen ein Fragezeichen zu stellen: Wem nützt es?
Die Antwort auf diese Frage kann sehr aufschlussreich sein.

Manuela Hahofer ist Journalistin und schreibt fast 30 Jahre für österreichische und deutsche Medien.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Juni 2019 19:49

    Wenn es zu einer Katastrophe kommen sollte, ist der dämliche Mensch sowieso machtlos.!
    Vielleicht muß es auch dazu kommen, um die Massen wieder zur Besinnung zu bringen - so es überlebt wird!
    Diese Anmaßung, das Klima beeinflussen zu können ist unerträglich!
    Vor allem, da soviele auf diesen Unsinn hereinfallen, sich manipulieren und instrumentalisieren lassen.

    Kapieren denn wirklich nur die wenigsten, daß viel Geld, sprich Ablaßzahlungen, NICHTS ABER AUCH GAR NICHTS BEWIRKEN KÖNNEN?!

    Den Grünen Khmer haben dzt. das Klima in den Fängen, ihre Ikone ist eine geisteskranke junge Schwedin, deren Familien/Ahnengeschichte Bände spricht.
    Man scheut sich nicht einmal mehr davor, Kranke für die perfiden Pläne zu instrumentalisieren - welch eine Gottlosigkeit!

    https://www.youtube.com/watch?v=4rAcz18wsro

    Man sieht, den Grünen und Konsorten geht es weder um Umwelt, Nachhaltigkeit, schon gar nicht um Frieden, sondern einzig um Macht und Kontrolle, als wären sie die direkten Nachfahren Dschughaschwilis :-((
    Dafür verbünden sie sich wahrscheinlich sogar mit dem Teufel!

  2. Ausgezeichneter KommentatorLeopold Trzil
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Juni 2019 00:02

    Um 1562 schuf Pieter Bruegel d. Ä. ein Bildnis, das chaotisch-infernalische Szenen, allseitige Katastrophe, Feuer und Untergang zeigt, und im Vordergrund jene weibliche Gestalt, welche dem Ganzen den Titel gibt: De Dulle Griet (Die tolle Grete).

  3. Ausgezeichneter KommentatorIngrid Bittner
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Juni 2019 14:30

    Mir wurde dieser Tage der nachfolgende Text zugeschickt, er ist nur mit zwei Vornamen unterzeichnet, ich kann daher die Quelle nicht finden, aber ich halte den Text für durchaus plausibel:
    ----------

    Greta sitzt mit selbstgebasteltem Pappschild an einer Hauswand in
    Schweden auf dem Boden. REIN ZUFÄLLIG kommt an genau diesem Tag, in
    genau dieser Stunde, an genau diesem Ort Ingmar Rentzhog, REIN ZUFÄLLIG
    PR-Experte, dort vorbei. Macht Fotos. REIN ZUFÄLLIG hat Herr Rentzhog
    auch exzellente Kontakte zu Organisationen, die mit viel Geld
    ausgestattet sind und dichte, global verzweigte Netze und sehr reiche
    Geldgeber haben. REIN ZUFÄLLIG ist er auch Vorsitzender des Think Tanks
    "Global Challenge". REIN ZUFÄLLIG bringt Gretas Mutter auch wenige Tage
    später ein neues Buch über sich und Greta heraus. Und natürlich REIN
    ZUFÄLLIG postet Ingmar Rentzhog sein anrührendes Foto von Greta auf
    Instagram und Facebook samt einem langen, herzerweichenden Artikel genau
    am Tag der Buchvorstellung. REIN ZUFÄLLIG hatten sich Rentzhog und
    Gretas Mutter aber schon früher mal getroffen. Am 4. Mai 2018 bei einer
    Klimakonferenz. REIN ZUFÄLLIG wurde er an genau diesem Tag auch
    Vorsitzender des genannten Think Tanks. Der REIN ZUFÄLLIG von
    Milliardärin und Ex-Ministerin Kristine Person von der
    Sozialdemokratischen Arbeiterpartei gesponsert wird.

    Und los geht die PR-Kampagne für die linksgrün indoktrinierten, naiven
    jungen Menschen rund um die Welt. Ein dauer-schulschwänzender Teenager
    mit Asperger-Syndrom als Zugpferd für Spendengelder und zur Verbreitung
    linker Botschaften, das zieht wie verrückt und wird perfekt gemanagt.
    Als Krönung ein Auftritt im schwedischen TV mit einem flammenden
    Plädoyer für die Klimarettung. Was die linientreuen Merkel-Medien
    natürlich nicht zeigten und erst ein Clip am folgenden Tag offenbarte:
    der Saal war fast leer...

    REIN ZUFÄLLIG ist Gretas Papa nicht nur Geschäftsführer sowohl bei
    Ernman Produktion AB wie auch bei Northern Grace AB, beides
    aktiennotierte Gesellschaften in Schweden mit identischer Adresse in
    einem Nobelviertel Stockholms, deren Aktien seit dem ersten Auftreten
    Gretas quasi durch die Decke gehen, er ist nebenbei auch REIN ZUFÄLLIG
    Promoter der Firma "WeDontHaveTimeAB", deren Gründer REIN ZUFÄLLIG
    Ingmar Rentzhog ist und die ihr Geschäftsmodell mit der Verbindung über
    das Pariser Abkommen und der Förderung des großen Geschäfts mit
    Klima-Informationen und CO2-Zertifikaten finanziert. Diese "edle" Firma
    betreibt ausschließlich PR für die Pariser Verträge und die CO2-Agenda
    zur "Klimarettung", die REIN ZUFÄLLIG diese CO2-Zertifikate in die Welt
    gerufen hat. Hinter "WeDontHaveTime" stehen "Aktivisten" von "Extinction
    Rebellion", einer internationalen linksradikalen Umweltschutzbewegung.
    Nachdem Rentzhog mit Greta für die Neuemission von „WeDontHaveTime“
    geworben hat wurden etwa eine Million Euro eingesammelt. Überflüssig zu
    erwähnen, dass auch diese Aktie seit der Greta-PR steil nach oben
    geschossen ist. Dass diese CO2-Zertifikate ein Riesengeschäft sind und
    alles andere als eine wirksame Waffe gegen die Umweltverschmutzung und
    CO2, ist mittlerweile bekannt. Die Idee des Handels mit
    Verschmutzungslizenzen, durch den die Wirtschaft zum Energiesparen und
    Klimaschutz angespornt werden sollte, wurde von der Industrie schlicht
    in ihr Gegenteil verkehrt. Sogar eine hochoffizielle in Berlin
    vorgestellte Studie besagt, dass die Firmen durch den europäischen
    Emissionshandel nicht etwa draufzahlen, sondern millionenschwere
    Geschäfte machen.

    Greta hat sich wahrscheinlich sehr mit dem Thema „Klimawandel“
    beschäftigt und sich ganz dort hineingearbeitet - ihre von finanziellen
    Interessen getriebenen Eltern werden daran nicht unschuldig sein. Es
    wäre typisch für eine Asperger-Patientin, dass sie den Klimawandel so
    sehr als Gefahr und Bedrohung erlebt, dass sie wirklich all das glaubt,
    was man ihr an Gefahren ausmalt. Zitat: "Ich will, dass ihr in Panik
    geratet, dass ihr die Angst spürt, die ich jeden Tag spüre“. Ob das
    wirklich eine „gute Sache“ ist, das Mädchen derart in Panik zu
    versetzen, so dass sie gut funktioniert?

    Und man sehe sich mal an, was die "Aktivisten" nach ihrer Demo am Ort
    des Gesichtzeigens zurücklassen. Weggeworfene Pappschilder, anstatt
    daheim vorschriftsmäßig getrennt und entsorgt, Hamburger in
    Styroporkisten, massenweise Getränkebecher und Weißblechdosen, Plakate,
    Spruchbänder, Fahnen, bestückt mit superschlauen Klimarettersprüchen -
    alles einfach am Straßenrand entsorgt. Und Greta sitzt schon wieder im
    Zug und lässt sich beim Essen fotografieren. Zwischen Bergen an
    Plastikverpackungen und ihrem Einweg-Kaffeebecher.

    Greta kann einem eigentlich nur leid tun. Sie versteht nicht, dass sie
    die Marionette für rein finanzielle Interessen ist. Dass man hierfür
    eine Behinderte missbraucht, ist umso verwerflicher. Im Gegensatz dazu
    sind all die linksgrünen Gesichtzeiger auf den Demos ja bekanntlich
    ideologisch derart gefestigt, dass sie ihre geistige Insolvenz für
    moralische Überlegenheit halten und weder willens, noch in der Lage
    sind, die wahren Zusammenhänge zu erkennen.?

    -----------

    Dass die arme Greta nicht ganz dem gängigen Klischee einer 16jährigen entspricht, das haben ja schon alle bemerkt, die mit Mädchen in diesem Alter irgendwie KOntakt haben oder hatten. Insbesondere Eltern wissen von 16jährigen zum Teil wilde Geschichten zu berichten, aber so eine Angepasste hat kaum wer daheim.

  4. Ausgezeichneter Kommentator11er
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Juni 2019 19:56

    Also bezüglich cui bono hier so ein kleiner Ausschnitt:

    https://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/zertifikate/nachrichten/emissionszertifikate-das-milliardengeschaeft-mit-dem-abgashandel-seite-2/3531832-2.html?ticket=ST-1996895-rFbNhpPtx963uOiZkNp1-ap4

    Weiters natürlich die Eliten jener Länder, die wenig CO2 produzieren oder dies halt vorgeben und denen die pöhsen Industriestaaten die wertlosen Ablasspapierln teuer abkaufen.

    Im übrigen erinnert mich dieser Greta-Kult immer mehr an die Schaustellergeschäfte des 19. Jhdt. und davor, deren Geschäftsmodell darin bestand, Menschen mit körperlichen Abnormitäten bzw. Mißbildungen herzuzeigen, um dem Publikum einen kalten Schauer über den Rücken zu jagen. Heute darf die Durchschnittstemperatursenkungsteeniedomina-Thunberg als Mißbrauchsopfer ihren Asperger total enthemmt ausleben und führt dafür das Scheindasein eines Superstars.

  5. Ausgezeichneter KommentatorGerald
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Juni 2019 09:31

    Diese absurde Grüne Panikmache rund ums Klima trägt wirklich schon religiöse Züge, wie das Flagellantentum im Mittelalter. Dabei war ein warmes Klima immer segensreich für das Leben auf der Erde.
    In Diskussionen mit nur oberflächlich interessierten Leuten, denen die Klimahysterie fest in die Gehirne gehämmert wurde, ist es aber zwecklos einen wissenschaftlichen Diskurs zu versuchen. Da helfen nur einfache Fragen, wie:

    Wenn es noch nie so warm war:
    -Woher kommt dann das jetzt ausapernde Gletscherholz, wo doch die jetzige Baumgrenze klimabedingt einige hundert Meter darunter liegt?
    -Warum kommt dann ausgerechnet der Name unseres höchsten Gletschers, der Pasterze vom slawischen Wort für Viehweide/Hutweide (pastir = der Hirte)?
    -Wie konnten die Wikinger dann gemäß archäologischen Ausgrabungen auf Grönland Ackerbau betreiben? Etwas was erst jetzt wieder langsam an der Südküste möglich wird.
    -Wie konnten die Römer dann in Britannien Wein anbauen? Etwas was auch erst wieder seit den 1970ern möglich ist.

    Da wissen die Klimahysteriker dann keine Antwort und glotzen nur erstaunt.

    Wichtiger aber noch. Das banale Faktum, dass die gesamte EU nur noch für 9% des globalen CO2-Ausstoßes verantwortlich ist, Tendenz weiter fallend. Somit ist es schlicht irrelevant, was wir Europäer machen! Die Musik spielt längst anderswo. China und die USA, sowie Indien machen 50% aus und pfeifen auf Klimaschutz. Es ist also vollkommen egal, was wir Europäer machen.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorelfenzauberin
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Juni 2019 07:50

    Macht man sich die Mühe und untersucht einmal die vorliegen Daten, kommt man zu einem gänzlich anderen Bild als es uns die Medien vermitteln wollen. Eine gute Quelle findet sich hier:
    http://woodfortrees.org/plot/hadcrut4gl/mean:12/normalise/plot/esrl-co2/normalise

    Man erkennt an der Grafik einen Temperaturanstieg zwischen 1910 und 1940, dann einen leichten Abfall bis 1970 und seitdem einen Anstieg. Eine gute Korrelation mit dem CO2-Gehalt ist jedenfalls nicht festzustellen (grüne Linie).

    Geht man weiter in die Vergangenheit zurück, so ist man zur Temperaturrekonstruktion auf sog. proxies angewiesen (Baumringe, Sedimente, Bohrlöcher etc). Diese sind notwendigerweise ungenauer als direkte Temperaturmessungen, doch reichen sie weiter in die Vergangenheit zurück. Jedenfalls zeigen viele derartige Rekonstruktionen, dass der derzeitige Anstieg nichts ungewöhnliches ist, weder in Hinsicht auf Frequenz noch auf Amplitude. Das deckt sich auch gut mit den historischen Aufzeichnungen, wo es im Mittelalter in Mitteleuropa Winter gab, in denen sich die Mädchen zwischen Weihnachten und Neujahr blühende Kornblumen ins Haar steckten, in denen es im Jänner zur Kirschblüte kam usw. Ein Blick in diverse Dorfchroniken öffnet jedenfalls die Augen und zeigt, dass vieles von dem, was als "unprecedented" bezeichnet wird, schon längst dagewesen ist. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an Ötzi und die zahlreichen ausgeaperten Baumstämme, die die schmelzenden Gletscher heutzutage freilegen. Dabei fanden sich Baumstämme, deren Alter mit der Bronze- und Steinzeit datiert wurden und die mehrere hundert Jahre alt wurden. Im Klartext bedeutet das nichts anderes, als dass diese Zone, in der sich heute der Gletscher befindet, über Jahrhunderte Bäume wuchsen.
    Indem die Fakten nicht sehr viel hergeben, ging man dazu über, über Klimafolgen zu spekulieren. Angeblich haben die Extremwetter zugenommen, es gäbe mehr Dürren und/oder Überschwemmungen, mehr tropische Krankheitserreger auch in den gemäßigten Zonen und vieles mehr. Untersucht man das näher, lösen sich diese Behauptungen in Luft auf. Es gibt eben nicht mehr Extremwetter als früher, es gibt auch nicht mehr Hurricanes und mit den Krankheiten ist das auch so eine Sache. Immer wieder wird beispielsweise die Malaria ins Spiel gebracht. Doch haben die meisten Klimatologen keine Ahnung von der Malaria. Malaria gilt zwar als Tropenkrankheit, doch wird vergessen, dass es selbst im kühlen 19. Jahrhundert Malariaepidemien gab, die weit über die Tropen hinausreichten. Malaria gab es in Großbritannien, in Sibirien und in Skandinavien. Hier spielen andere Ursachen eine Rolle, die zwar besser Informierten wohl bekannt sind, die jedoch niemals die Öffentlichkeit erreichen (Rendi-Wagner sollte das eigentlich wissen).

    Was bleibt also anderes übrig, als den Computer anzuwerfen und mit Modellen die Klimazukunft zu berechnen? Hier zeigen tatsächlich praktisch alle Modelle einen Temperaturanstieg, der mit einer erhöhten CO2-Konzentration der Atmosphäre einhergeht. Doch mittlerweile sind die älteren Prognosen bereits so alt, dass man die Qualität der Prognosen an der real gemessenen Temperatur messen kann. Und hier zeigt sich, dass die Computermodelle ganz offenbar die Wirkung des CO2 maßlos überschätzen. Salopp ausgedrückt rechnen die GCMs alle auf dieselbe Art falsch.

    Zieht man reale Messungen heran, um die Wirksamkeit des CO2 zu ermitteln, so ergibt sich ein anderes Bild. Die ermittelte sog. Klimasensitivität des CO2 fällt weit niedriger aus als in den Computermodellen. Einige Autoren (darunter Prof. Hermann Harde von der Helmut Schmidt-Universität oder auch Richard Lindzen von MIT) gehen von einer nur minimalen Wirksamkeit des CO2 aus.
    Lindzen hat aus Messdaten eine Klimasensitivität von 0.5 Grad C ermittelt. Ausgehend von den vorindustriellen C02-Wert von 280 ppm würde eine Erwärmung von 2 Grad C erst bei einer CO2 Konzentration von 1120 ppm (=280ppm x 4) eintreten.

    Auch viele Astrophysiker sind überzeugt davon, dass nicht CO2 der führende Klimatreiber ist, sondern die Sonne (haben wir das nicht einst in der Schule gelernt?). Der Planet Erde befindet sich in Wahrheit in der Sonnenatmosphäre. Die eintreffende Wärmestrahlung ist nur *ein* Aspekt in der Angelegenheit. Ebenso wichtig wenn nicht wichtiger ist der Sonnenwind, die elektromagnetische Strahlung und vieles mehr. All das scheint Auswirkungen auf das Klima zu haben und es gibt auch schon etliche experimentelle Daten, die genau in diese Richtung weisen.

    Man könnte in diesem Zusammenhang noch viel über das IPCC schreiben, das alles andere als eine unabhängige Institution ist und das als Ableger einer UNO-Organisation die Aufgabe hat, den anthropogenen Klimawandel zu thematisieren, um Handlungsanweisungen für die Politik zu erstellen. Hier verweise ich aus Platzgründen auf die Aufdeckungen von Donna Laframboise, die sich mit diesem Thema eingehend auseinandergesetzt hat.

  7. Ausgezeichneter KommentatorKyrios Doulos
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Juni 2019 09:01

    Die Tragödie: Der Unterricht in Naturwissenschaften scheint in den Schulen nicht zu funktionoeren.

    Eine andere Tragödie: Es gilt als unumstritten: Wenn die (kolportierte!!) Mehrheit der Wissenschafter sagt, wir beeinflußten das Klima, dann ist das eine unfehlbare Lehre. Es ist tragisch, daß in Schulen, auf Unis, in so gut wie alle Medien wissenschaftliche Erkenntnis dann als eine unumstrittene und an sie zu glaubende gilt, wenn eine (kolportierte!) Mehrheit der Wissenschafter diese Erkenntnis teilt. Insofern ist Johannes Kepler für sein geozentrisches Weltbild also ganz zurecht angegriffen und verfolgt worden!?! Immerhin hat eine überwältigende Mehrheit der damaligen Wissenschafter seiner Zeit das heliozentrische Weltbild für absolut unumstritten gehalten.

    Noch eine Tragödie: Hört man die Propenenten der Klima-Schul-Streikenden reden, kriegt man mit, was sie doch sehr, sehr gut können, auch wenn sie von Naturwissenschaften und Wissenschaftstheorie null Ahnung haben: Sie können perfekt gendern.

    Ergo: Unsere Kinder sind sowas von ideologisiert, wohl durch Lehrer und Journalisten, daß es ein Graus ist.

    Schlimmste Tragödie: Die Saat geht auf. Laut Meinungsumfrage (von der ich freilich nicht sagen kann, ob sie fake news ist oder glaubhaft) glauben schon 86% aller im deutschsprachigen Raum, daß das Klima vom Menschen kaputtgemacht wird.

    Wenn sich das Klima tatsächlich ändert (warten wir ab - wir brauchen viel längere Beobachtungszeiträume, um das abschließend zu beurteilen, ob das jetzt nur eine Phase ist oder tatsächlich eine ein paar Jahrhunderte andauernde Veränderung des Klimas auf der Erde), laßt es uns festhalten und eine ganz andere Frage stellen: Welche guten, positiven Folgen hat das Wärmerwerden, was können wir wo auf der Welt nun tun, was wir vorher nicht tun konnten? Wirtschaftlich gefragt: Welche neue Geschäftsfelder tun sich auf?

    Möge es so kommen, wie beim sauren Regen und dem Ozonloch, daß das Thema Klimawandel und -schutz bald wieder verschwindet.

    Manchmal wünsche ich mir in meinem ohnmächtigen Zorn auf Lehrer, Politiker, NGOs und vor allem andern auf die Journalisten einen Vulkanausbruch, der sich gewaschen hat. Die Atmosphäre weltweit grau verdunkelt durch Abermilliarden Vulkanstaubpartikechen und es wird so kalt werden, daß Ihr nur so lechzen werdet nach der guten alten Erwärmung der Luft! -- Natürlich wünsch' ich mir das nicht wirklich, obwohl: verdienen täten wir's, daß Gott mal dreinschlägt mit Seiner Faust, denn Er sitzt im Regimente, auch über dem Klima. Immerhin hat Er es erfunden.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorZraxl
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Juni 2019 21:31

    Ja mei, das war schon eine lustige Zeit. Damals!
    Zuerst sind die Wale in Japan ausgestorben. Dann ist der Wald bei uns gestorben. Dann war Zwentendorf. Danach war es wichtig, gegen den Atomkrieg zu protestieren und jedes Haus musste einen Schutzraum bauen. Danach wurden die Singvögel in den Donauauen gerettet. Das Ozonloch kam dann hinterdrein. Inzwischen ist Tschernobyl explodiert... Ja, es war jedes Jahr Weltuntergang. Oder halt ganz knapp nicht. Arschknapp! Wie manche Volksaufwiegler damals zu sagen pflegten.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorfxs
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Juni 2019 20:11

    Ja, ständig drohte der menschenverursachte Weltuntergang. Laut "Bericht an den Club of Rome" gibt es ja seit kurz nach dem Jahrtausendwechsel gar kein Erdöl mehr, und auch die letzte Kohle ist längst abgebaut. Und in den 70er Jahren wurde uns infolge der Umweltverschmutzung eine "Neue Eiszeit" angekündigt. "Nur 5% mehr Kondensstreifen mehr, und der Weg in die neue Eiszeit ist unumkehrbar angetreten" hieß es damals einhellig. Zumindest in der Presse! Wenn man heute einen ehrlichen "einschlägigen Wissenschafter" darauf anspricht, weist er darauf hin, dass damals nicht alle Wissenschafter diese Meinung geteilt hätten, die Presse hätte einseitig berichtet. Und heute?

alle Kommentare

  1. fewe (kein Partner)
    11. Juni 2019 04:29

    Es ist im Grunde das selbe System, das die katholische Kirche immer schon angewandt hat: Den Menschen permanent Schuld einzureden und nun eben auch mit der von der katholischen Kirche übernommenen Idee, das mit sozusagen Ablasszahlungen zu verbinden.

    Man kann sich dagegen auch nicht wehren, denn die eigentlichen Machthaber bekommt man nicht zu sehen und die Leute in den Marionettenregierungen sind für nichts verantwortlich. Die handeln immer aufgrund irgendwelcher vorgeschobenerer "Naturgesetze". Notfalls helfen Meinungsumfragen oder NGOs.

  2. fewe (kein Partner)
    11. Juni 2019 01:29

    Ich bin vielleicht einige Jahre älter, ich hatte die Angst vor einer bevorstehenden Eiszeit (!) mit entsprechenden Szenarien um das Jahr 1970 herum miterlebt.

    Die Erderwärmungs-Religion hat halt eine neue Qualität. Dafür werden weltweit Milliarden Euro einkassiert. Das ist also nicht mehr harmlos, weil das Geld aus Steuerzahlungen genommen wird. Das scheint mir schwer kriminell zu sein.

    Die Angst-Propaganda muss ich mir ja nicht anhören, aber wenn dafür feudalistisch Geld verwendet wird, das u.a. ich verdienen soll, ist mir das nicht ganz egal.

  3. https://tinyurl.com/y4cf5s54 (kein Partner)
    06. Juni 2019 21:06

    Also eigentlich geht es wie seit jeher um Macht und Geld.
    Auch beim Umwelt- und Klimaschutz.
    Und für die Akteure hinter dem Vorhang ist der Rest der Menschheit (O-Ton während einer prominent besetzten Konferenz): überflüssiges Kanonenfutter...

  4. Kyrios Doulos
    06. Juni 2019 21:06

    aus schreibfreiheit.eu kopiert:

    Lüge, Antiwissenschaft, Korruption und Abzocke: die Klimahysterie
    6 06 2019

    Einige interessante, aufschlussreiche Links zum Thema CO2 und wie wir manipulativ vernebelt werden.

    Film von Fachwissenschaftlern (allgemeinverständlich)
    https://www.youtube.com/watch?v=AJzx92QyAM4 Vorhersagen zur Erderwärmung sind noch immer erstaunlich ungenau. Supercomputer und künstliche Intelligenz sollen helfen (allgemeinverständlich)
    https://www.spiegel.de/plus/warum-die-vorhersagen-zur-erderwaermung-so-schwierig-sind-a-00000000-0002-0001-0000-000163037012

    Harde,H., Helmut-Schmidt-Universität Hamburg: Was trägt CO2 wirklich zur globalen Erwärmung bei?
    https://books.google.de/books?hl=de&lr=&id=C3Ammd48_MoC&oi=fnd&pg=PA31&dq=harde+globalen+erw%C3%A4rmung+2011&ots=43eh6FuhGK&sig=Kaf47hqgbCU5KOZ5TPK0ptChwqs#v=onepage&q=harde%20globalen%20erw%C3%A4rmung%202011&f=false

    Hug,H. 2012: Der anthropogene Treibhauseffekt – eine spektroskopische Geringfügigkeit
    http://www.eike-klima-energie.eu/wp-content/uploads/2016/12/Hug-pdf-12-Sept-2012.pdf

    Lindzen,R. 2012: Global Warming: How to Approach the Science
    http://impactofcc.blogspot.com/2012/02/richard-s-lindzen-reconsidering-climate.html

    Shaviv,N. 2018: Klima Fachgespräch im Deutschen Bundestag
    https://www.eike-klima-energie.eu/2018/11/29/klima-fachgespraech-im-deutschen-bundestag-ein-denkwuerdige-veranstaltung-mit-einer-premiere/

  5. Octavian (kein Partner)
    06. Juni 2019 09:38

    Das Beispiel des sauren Regens ist ein denkbar schlechtes.

    Es wurden nämlich tatsächlich dutzende Entschwefelungsanlagen in unseren kalorischen Kraftwerke nachgerüstet und weiters damit begonnen Diesel und Benzin zu Entschwefeln.

    Hier ist also kein erfundenes Problem hochgepusht worden, sondern ein echtes Problem korrekt erkannt und mit Ingeniurtechnik gelöst worden.

    Das hat jetzt nichts mit dem Klimathema zu tun, aber die kritische Seite sollte das Argument nicht immer verwenden da es sehr leicht zu entkräften ist.

    • Norbert Mühlhauser
      07. Juni 2019 10:13

      Insoweit nicht direkt falsch, die Manipulation lag beim sauren Regen aber darin, die Phänomene so ziemlich zur Gänze der Wirtschaft im Westen anzulasten, obwohl die ärgsten Schäden nahe der Grenze zum damaligen Ostblock auszumachen waren (- der Wind bläst nicht immer nur ostwärts).

      Wäre der Ostblock nicht zusammengebrochen, hätte also der Investitionszwang im Westen möglicherweise nicht viel bewirkt.

  6. Sensenmann
    05. Juni 2019 23:38

    Ich hoffe doch serh, dass die dummen Kinder mit der Greta noch etwas mehr fürs Klima hüpfen.
    Sogar der Hofer (von dem ich bereue, ihn gewählt zu haben) glaubt in seiner grenzenlosen Naivität, er könne mit "Klima" irgendeinen grünen Khmer davon abhalten, die FPÖ eliminieren zu wollen.

    Aber bitte. Verhindert die Erwärmung (das wird Erfolg haben, denn das Sonnenfleckenminimum ist schon da und beschert uns eine Abkühlung in den nächsten 10 Jahren) indem ihr "decarbonmisiert".
    Und bitte, bitte sorgt dafür, daß die CO2 Zertifikate endlich richtig Geld kosten
    Meine läppischen Gewinne von 5 auf 23 Euro in 2 Jahren sind mir viel zuwenig! Gebt euch gefälligst mit 0,3% Zinsen zufreiden, aber verschafft mir gefälligst meine 300% p.a.!
    Ich möchte schon, daß der Östertrottel mir den Preis auf 180 Euro wie von den Greta-Jüngern gefordert treibt! Also wählt gefälligst grün!
    Wie es Soros vorschreibt! Der weiß, wo die Kohle herkommt!
    Wofür finanziere ich denn die Bewegung mit entsprechenden Werbeetats?
    es ist mir eine Freude, wie schön die dummen Bälger demonstrieren!
    Allerdings: Spätestens wenn Papa sie nicht mehr mit dem SUV bringen und abholen kann wegen Jobverlust beim Industriezulieferer und Mama bis 22Uhr beim Lidl an der Kasse sitzt, werden sich die Reihen lichten.
    Übrigens, wie hoch ist nochmal der Anteil der moslemischen Schüler bei diesen Demos?? Besonders der Weiblichen?? Und wie groß ist das Interesse der Moslems generell an dem menschengemachten Klimawandel??

    Es ist alles ein Übergang. (Altes Sprichwort).

    Wer Satire findet, darf sie behalten.

  7. archive.org/details/TheFirstGl (kein Partner)
    05. Juni 2019 17:07

    Damit man sieht, wie krank die politische Agenda dahinter ist.
    Aus der Publikation “The First Global Revolution”, Club of Rome, 1991 (Nachfolger von “Die Grenzen des Wachstums”)
    Seite 85: Der gemeinsame Feind der Menschheit ist der Mensch

    “Auf der Suche nach einem gemeinsamen Feind gegen den wir uns vereinigen könnten kam uns die Idee, dass Verschmutzung, die Gefahr globaler Erwärmung, Wasserknappheit, Hunger und vergleichbares sich dafür eignen würden..."
    Siehe auch youtube: corbettreport why big oil conquered the world

  8. homo_cyberneticus (kein Partner)
    05. Juni 2019 11:50

    Kleine Anmerkung: die derzeitige Panik wegen des CO2 dürfte tatsächlich ein ziemlicher Stuß sein. Aber die vorigen beiden, Waldsterben und Ozonloch, waren es nicht. Und in beiden Fällen wurden wirksame Gegenmaßnahmen getroffen, die verhindert haben dass es zu wirklich schwerwiegenden Folgen kommt.

    Kleiner Unterschied: in beiden Fällen hat es einen eindeutigen Wirkmechanismus der Schädigung gegeben (enormer Schwefel-Ausstoß durch minderwertige Braunkohle, FCKW), und das Abstellen der Ursachen war absehbar sinnvoll und effektiv. Das ist bei der derzeitigen Panik nicht der Fall.

    Naturwissenschaftliche Bildung ist essentiell: aber das betrifft beide Seiten der Debatte.

    • Wyatt
      05. Juni 2019 15:41

      homo_cyberneticus,

      Ei potz, plötzlich werden zum "Waldsterben" Gegenmaßnahmen auf's "Tapet" gebracht, ich bin aber noch nicht senil und erinnere mich genau als das Ausbleiben des Waldsterbens - über Jahre - schlicht und einfach, als Irrtum, weil halt ein Journalist vom anderen nur abgeschrieben hat, begründet wurde.
      Oder meint man als Maßnahme, wo damals Forstwirtschafts Unternehmen hierzulande von Greenpeace in Vereinigungen gedrängt wurden, die zuvor ebenfalls von Greenpeace in Schweden bekämpft wurde?

    • astuga (kein Partner)
      06. Juni 2019 00:08

      Das ist korrekt! Wobei beim Waldsterben extrem übertrieben wurde.
      Die effektivste Maßnahme gegen das Waldsterben in Mitteleuropa war dann auch der Kollaps des Sozialismus (danach erholten sich die Wälder etwa in der Tschechoslowakei und im benachbarten Bayern das ebenfalls von deren Emissionen betroffen war).
      Faszinierend jedenfalls auch, wie lange wir Europäer Blei im Benzin geschluckt haben während die Amis schon Jahre davor den Katalysator eingeführt hatten.
      Was die Umwelt heute bei uns mehr schädigt als jedes Waldsterben und Klimawandel ist die sog. Bodenversiegelung durch Verbauung, darüber redet nur fast niemand, auch keine Greta...

    • glockenblumen
      06. Juni 2019 07:02

      @ homo_cybeneticus

      wenn das so ist/war, dann hat das mit UMWELTschutz aber NICHTS!! mit KLIMAschutz zu tun, denn das Klima läßt sich nicht von anmaßenden Menschen beeinflussen, so oder so nicht!

    • fewe (kein Partner)
      11. Juni 2019 01:45

      Der Zaubertrick beim Waldsterben war es, dass einfach Wälder gestorben sind, weil Bäume eben nach einer gewissen Zeit sterben. Wenn ein Wald in einem gepflanzt worden ist, ist halt der ganze Wald am Ende der Lebenszeit der Bäume innerhalb kurzer Zeit tot.

      Genau das ist seinerzeit im profil als Nebensatz gestanden - die Aussage von einem Förster.

      Beim Ozonloch hatte es geheißen, dass sich das erst mit einer Verzögerung von 15 Jahren auswirkt. Es war aber nach erheblich kürzerer Zeit bereits wieder vorbei damit. Ziemlich genau, nachdem FCKW verboten war. Das Patent von Dupont für FCKW war ausgelaufen und Dupont hatte ein neues Produkt, das seither eingesetzt wird.

  9. Kyrios Doulos
    05. Juni 2019 09:01

    Die Tragödie: Der Unterricht in Naturwissenschaften scheint in den Schulen nicht zu funktionoeren.

    Eine andere Tragödie: Es gilt als unumstritten: Wenn die (kolportierte!!) Mehrheit der Wissenschafter sagt, wir beeinflußten das Klima, dann ist das eine unfehlbare Lehre. Es ist tragisch, daß in Schulen, auf Unis, in so gut wie alle Medien wissenschaftliche Erkenntnis dann als eine unumstrittene und an sie zu glaubende gilt, wenn eine (kolportierte!) Mehrheit der Wissenschafter diese Erkenntnis teilt. Insofern ist Johannes Kepler für sein geozentrisches Weltbild also ganz zurecht angegriffen und verfolgt worden!?! Immerhin hat eine überwältigende Mehrheit der damaligen Wissenschafter seiner Zeit das heliozentrische Weltbild für absolut unumstritten gehalten.

    Noch eine Tragödie: Hört man die Propenenten der Klima-Schul-Streikenden reden, kriegt man mit, was sie doch sehr, sehr gut können, auch wenn sie von Naturwissenschaften und Wissenschaftstheorie null Ahnung haben: Sie können perfekt gendern.

    Ergo: Unsere Kinder sind sowas von ideologisiert, wohl durch Lehrer und Journalisten, daß es ein Graus ist.

    Schlimmste Tragödie: Die Saat geht auf. Laut Meinungsumfrage (von der ich freilich nicht sagen kann, ob sie fake news ist oder glaubhaft) glauben schon 86% aller im deutschsprachigen Raum, daß das Klima vom Menschen kaputtgemacht wird.

    Wenn sich das Klima tatsächlich ändert (warten wir ab - wir brauchen viel längere Beobachtungszeiträume, um das abschließend zu beurteilen, ob das jetzt nur eine Phase ist oder tatsächlich eine ein paar Jahrhunderte andauernde Veränderung des Klimas auf der Erde), laßt es uns festhalten und eine ganz andere Frage stellen: Welche guten, positiven Folgen hat das Wärmerwerden, was können wir wo auf der Welt nun tun, was wir vorher nicht tun konnten? Wirtschaftlich gefragt: Welche neue Geschäftsfelder tun sich auf?

    Möge es so kommen, wie beim sauren Regen und dem Ozonloch, daß das Thema Klimawandel und -schutz bald wieder verschwindet.

    Manchmal wünsche ich mir in meinem ohnmächtigen Zorn auf Lehrer, Politiker, NGOs und vor allem andern auf die Journalisten einen Vulkanausbruch, der sich gewaschen hat. Die Atmosphäre weltweit grau verdunkelt durch Abermilliarden Vulkanstaubpartikechen und es wird so kalt werden, daß Ihr nur so lechzen werdet nach der guten alten Erwärmung der Luft! -- Natürlich wünsch' ich mir das nicht wirklich, obwohl: verdienen täten wir's, daß Gott mal dreinschlägt mit Seiner Faust, denn Er sitzt im Regimente, auch über dem Klima. Immerhin hat Er es erfunden.

    • Darth Maul (kein Partner)
      05. Juni 2019 09:15

      Erlaube mir nochmals eine Antwort: Ja, auch ich gelange immer mehr zur Überzeugung, das so ein HARD RESET was ganz feines wäre..........und der könnte so aussehen: das (weiter unten) beschriebene Kippen der Erdachse + "eiern" in der Umlaufbahn könnte dazu führen, das die Erde aus der Umlaufbahn "fällt" und in die unendlichen Weiten des Alls entfleucht.....BOA, DAS wird dann richtig KALT....

      selbstverständlich alles menschgemacht

      PP.S.: Satire..usw.....ich distanziere mich...usw...

    • Wyatt
      05. Juni 2019 15:16

      DANKE Kyrios Doulos
      Sie schreiben mir aus der Seele!

      (aber Vorsicht der "@Ausgebeutete" "@Observer't" )

    • fewe (kein Partner)
      11. Juni 2019 01:49

      Die Kinder sind heute ähnlich intensiv indoktriniert, wie seinerzeit in der Nazizeit und in der DDR. Deswegen war es auch wichtig, dass Kinder am besten direkt nach der Karenzzeit in staatliche Obhut kommen.

  10. Kyrios Doulos
    05. Juni 2019 08:41

    Ich habe mehrere Artikel gelesen, daß sich eine Umpolung (Nord-Südpol des Planeten Erde) abzeichnet. Ich bin mir sicher, daß, obwohl in der Erdgeschichte schon öfter vorgekommen, die nächste Umpolung vom Menschen verursacht ist. Ich krieg echt schon die Panik.

    Bitte schicke man mir ein ausgefeiltes Business-Konzept mit kompletter Propaganda- und Kampagnenstrategie und ich wir beginnen an vorderster Front, die Menschheit in Angst und Schrecken zu versetzen und nachhaltige Maßnahmen, die auf global conferences zu beschließen sein werden, zu fordern.

    Weiteres Thema, sicher auch von Menschen verursacht: ich finde, die Achse unseres Planeten steht auch schon ziemlich schief. Wir müssen da echt Angst haben, weil das mit der Überbevölkerung der Erde mit Menschen zu tun hat. Ein Projekt Pisa gehört aufgestellt. In 10 Jahren bereits haben wir den point of no return erreicht, dann kippen wir immer schneller zur Seite.

    Andere Ideen auf Lager?

    • Darth Maul (kein Partner)
      05. Juni 2019 09:01

      S.g. Kyrios,
      ich wiederum habe gelesen, dass die Umlaufbahn der Erde um die Sonne nicht "harmonisch" verläuft, d.h. die Erde "eiert" auf ihrer Bahn, was wiederum "angeblich" (was weiß man schon) auswirkungen auf das Klima hat........und natürlich ist dieses "eiern" menschgemacht (was sonst?- auch wenn die Erde das seit 5 Milliarden Jahren macht, aber wurscht...), wir müssen uns nur überlegen "wie" die Menschen das verursachen (das eiern) und dementprechende Demos vorbereiten....
      P.S. Satire darf bekanntlich alles, jedoch distanziere ich mich selbstverständlich ausdrücklich von meinem Text.......danke.

    • Kyrios Doulos
      05. Juni 2019 09:50

      @Darth Maul: OjeOje, Sie erinnern mich, daß ich total vergessen hatte, mich total von mir und meinen Texten zu distanzieren. Ich tue es hiermit. Hoffentlich noch rechtzeitig.

    • riri
      06. Juni 2019 15:30

      Es hat ja schon eine Politikern mit Weitblick, erst kürzlich, die Lösung bekannt gegeben: es sollen keine Babys mehr gezeugt werden. Diese sind schlecht für das CO2 und die Unwucht des Planeten wird weiter erhöht.
      Also bitte mitmachen und keine Zeugungen mehr, weltweit.
      In ca. 80 Jahren ab jetzt wird das Problem gelöst sein.

  11. fxs (kein Partner)
    04. Juni 2019 14:28

    Ich möchte wissen, was die Schulschwänzer in Geschichte lernen! Zum Beispiel über die Wickinger und deren Siedlertätigkeit im Norden. Etwa darüber, dass sie im ersten Drittel des vergangenen Jahrtausends auf Teilen Grönlands Ackerbau und Rinderzuchit betrieben.
    Na klar ihre übermäßige Bierbrauerei sorgte als damals wahrscheinlich für viel CO2!

  12. Neppomuck (kein Partner)
    04. Juni 2019 00:33

    Die wahre Katastrophe.

    Das Wetter und das Klima,
    die werden imma schlimma.
    Die Neger und die Eskimös
    die werden allesamt nervös,
    und keiner traut dem andern.
    Da hilft nur auszuwandern.
    Jedoch wohin? Man weiß es nicht.
    Zumal an Platz es schwer gebricht.
    Der Globus ist längst aufgeteilt,
    da überall schon wer verweilt.
    Sogar der Mond schrumpft neuerdings.
    Aber wir schaffen das, mit Links.
    Notfalls muss „Rechts“ es zahlen.
    So künden's die Annalen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      04. Juni 2019 00:34

      Doch wohin soll man flüchten?
      Ins Merkelland; dort züchten
      wir, bis ein neues Kalifat
      in Deutscheland das Sagen hat.
      Und wenn dann einer meckert?
      Wir klotzen; denn wer kleckert,
      kommt kaum im Leben weiter,
      bleibt unten auf der Leiter,
      die ihn ins Land des Reichtums führt,
      was jedem Musliman gebührt.
      Und wenn dann etwas später
      uns Arnold und die Greta
      den letzten Rest Vernunft geräubt,
      ist auch der Amelek zerstäubt.

    • glockenblumen
      04. Juni 2019 07:56

      @ Neppomuck

      *****************************************!

  13. Zraxl (kein Partner)
    03. Juni 2019 21:31

    Ja mei, das war schon eine lustige Zeit. Damals!
    Zuerst sind die Wale in Japan ausgestorben. Dann ist der Wald bei uns gestorben. Dann war Zwentendorf. Danach war es wichtig, gegen den Atomkrieg zu protestieren und jedes Haus musste einen Schutzraum bauen. Danach wurden die Singvögel in den Donauauen gerettet. Das Ozonloch kam dann hinterdrein. Inzwischen ist Tschernobyl explodiert... Ja, es war jedes Jahr Weltuntergang. Oder halt ganz knapp nicht. Arschknapp! Wie manche Volksaufwiegler damals zu sagen pflegten.

    • fewe (kein Partner)
      11. Juni 2019 01:55

      Und beim Wechsel zum Jahr 2000 ist überhaupt alles zusammengebrochen. Irgendwann war auch das Ende des Maya-Kalenders.

  14. fxs (kein Partner)
    03. Juni 2019 20:11

    Ja, ständig drohte der menschenverursachte Weltuntergang. Laut "Bericht an den Club of Rome" gibt es ja seit kurz nach dem Jahrtausendwechsel gar kein Erdöl mehr, und auch die letzte Kohle ist längst abgebaut. Und in den 70er Jahren wurde uns infolge der Umweltverschmutzung eine "Neue Eiszeit" angekündigt. "Nur 5% mehr Kondensstreifen mehr, und der Weg in die neue Eiszeit ist unumkehrbar angetreten" hieß es damals einhellig. Zumindest in der Presse! Wenn man heute einen ehrlichen "einschlägigen Wissenschafter" darauf anspricht, weist er darauf hin, dass damals nicht alle Wissenschafter diese Meinung geteilt hätten, die Presse hätte einseitig berichtet. Und heute?

    • fxs (kein Partner)
      03. Juni 2019 20:13

      Wird die CO2-Geschichte von allen einschlägigen Wissenschaftern vertreten? NEIN, nur unsere Presse verschweigt die, die dieser Story wenig Bedeutung beimessen.

    • fxs (kein Partner)
      03. Juni 2019 20:22

      Aber mit CO2 kann der Staat Geld kassieren: CO2-Zertifikate verkaufen. Und dann? Kommt das Geld dort an, wo CO2 abgebaut wird? Etwa im Wald? 1 ha Fichtenwald legt im Jahr um ca. 5 Kubikmeter Holz zu und verbraucht dafür etwa 5 Tonnen CO2. Soweit so gut. Gibt es für den Waldbesitzer einen Anteil der via CO2-Zertifikaten einkassierten Gelder? Natürlich nicht! Soweit, so schlecht! Dazu kommt: ein ha. Douglasienwald wächst im Jahr um 20 Kubikmeter Holz und verbraucht dabei etwa 20 Tonnen CO2. Gibts wenigstens für die Umforstung auf Douglasie einen Anteil der via CO2-Zertifikat einkassierten Gelder? Wo denk ich hin?
      Mich erinnert das Ganze an's Mittelalter und den damaligen Ablasshandel.

    • fxs (kein Partner)
      03. Juni 2019 20:24

      Den Leuten ein schlechtes Gewissen einreden, damit man kassieren kann. So wurde der Petersdom finanziert. Dann aber kam Martin Luther ....

    • Ausgebeuteter
      04. Juni 2019 19:51

      fxs:
      Rohöl wird es noch lange geben. Die Frage ist nur, zu welchen Kosten kann es gefördert werden. Das erste Rohöl kam in Texas gratis an die Erdöberfläche. Nun muss man schon im Tiefmeer bohren und fündig werden.

  15. Ausgebeuteter
    03. Juni 2019 18:36

    Bei der Klimadiskussion werden oft Zahlen aus dem Zusammenhang gerissen bzw. falsch interprediert. So wurde hier gestern von 4% CO2 durch den Menschen verursacht berichtet. Dies ist nur die halbe Wahrheit, denn die 4% sind pro Jahr, was sich dann über einen längeren Zeitraum mangels Abbau vergrößert. Siehe:
    https://jottesgedanken.wordpress.com/2017/02/10/der-mensch-verursacht-sehr-wenig-co2/

  16. Ingrid Bittner
    03. Juni 2019 14:30

    Mir wurde dieser Tage der nachfolgende Text zugeschickt, er ist nur mit zwei Vornamen unterzeichnet, ich kann daher die Quelle nicht finden, aber ich halte den Text für durchaus plausibel:
    ----------

    Greta sitzt mit selbstgebasteltem Pappschild an einer Hauswand in
    Schweden auf dem Boden. REIN ZUFÄLLIG kommt an genau diesem Tag, in
    genau dieser Stunde, an genau diesem Ort Ingmar Rentzhog, REIN ZUFÄLLIG
    PR-Experte, dort vorbei. Macht Fotos. REIN ZUFÄLLIG hat Herr Rentzhog
    auch exzellente Kontakte zu Organisationen, die mit viel Geld
    ausgestattet sind und dichte, global verzweigte Netze und sehr reiche
    Geldgeber haben. REIN ZUFÄLLIG ist er auch Vorsitzender des Think Tanks
    "Global Challenge". REIN ZUFÄLLIG bringt Gretas Mutter auch wenige Tage
    später ein neues Buch über sich und Greta heraus. Und natürlich REIN
    ZUFÄLLIG postet Ingmar Rentzhog sein anrührendes Foto von Greta auf
    Instagram und Facebook samt einem langen, herzerweichenden Artikel genau
    am Tag der Buchvorstellung. REIN ZUFÄLLIG hatten sich Rentzhog und
    Gretas Mutter aber schon früher mal getroffen. Am 4. Mai 2018 bei einer
    Klimakonferenz. REIN ZUFÄLLIG wurde er an genau diesem Tag auch
    Vorsitzender des genannten Think Tanks. Der REIN ZUFÄLLIG von
    Milliardärin und Ex-Ministerin Kristine Person von der
    Sozialdemokratischen Arbeiterpartei gesponsert wird.

    Und los geht die PR-Kampagne für die linksgrün indoktrinierten, naiven
    jungen Menschen rund um die Welt. Ein dauer-schulschwänzender Teenager
    mit Asperger-Syndrom als Zugpferd für Spendengelder und zur Verbreitung
    linker Botschaften, das zieht wie verrückt und wird perfekt gemanagt.
    Als Krönung ein Auftritt im schwedischen TV mit einem flammenden
    Plädoyer für die Klimarettung. Was die linientreuen Merkel-Medien
    natürlich nicht zeigten und erst ein Clip am folgenden Tag offenbarte:
    der Saal war fast leer...

    REIN ZUFÄLLIG ist Gretas Papa nicht nur Geschäftsführer sowohl bei
    Ernman Produktion AB wie auch bei Northern Grace AB, beides
    aktiennotierte Gesellschaften in Schweden mit identischer Adresse in
    einem Nobelviertel Stockholms, deren Aktien seit dem ersten Auftreten
    Gretas quasi durch die Decke gehen, er ist nebenbei auch REIN ZUFÄLLIG
    Promoter der Firma "WeDontHaveTimeAB", deren Gründer REIN ZUFÄLLIG
    Ingmar Rentzhog ist und die ihr Geschäftsmodell mit der Verbindung über
    das Pariser Abkommen und der Förderung des großen Geschäfts mit
    Klima-Informationen und CO2-Zertifikaten finanziert. Diese "edle" Firma
    betreibt ausschließlich PR für die Pariser Verträge und die CO2-Agenda
    zur "Klimarettung", die REIN ZUFÄLLIG diese CO2-Zertifikate in die Welt
    gerufen hat. Hinter "WeDontHaveTime" stehen "Aktivisten" von "Extinction
    Rebellion", einer internationalen linksradikalen Umweltschutzbewegung.
    Nachdem Rentzhog mit Greta für die Neuemission von „WeDontHaveTime“
    geworben hat wurden etwa eine Million Euro eingesammelt. Überflüssig zu
    erwähnen, dass auch diese Aktie seit der Greta-PR steil nach oben
    geschossen ist. Dass diese CO2-Zertifikate ein Riesengeschäft sind und
    alles andere als eine wirksame Waffe gegen die Umweltverschmutzung und
    CO2, ist mittlerweile bekannt. Die Idee des Handels mit
    Verschmutzungslizenzen, durch den die Wirtschaft zum Energiesparen und
    Klimaschutz angespornt werden sollte, wurde von der Industrie schlicht
    in ihr Gegenteil verkehrt. Sogar eine hochoffizielle in Berlin
    vorgestellte Studie besagt, dass die Firmen durch den europäischen
    Emissionshandel nicht etwa draufzahlen, sondern millionenschwere
    Geschäfte machen.

    Greta hat sich wahrscheinlich sehr mit dem Thema „Klimawandel“
    beschäftigt und sich ganz dort hineingearbeitet - ihre von finanziellen
    Interessen getriebenen Eltern werden daran nicht unschuldig sein. Es
    wäre typisch für eine Asperger-Patientin, dass sie den Klimawandel so
    sehr als Gefahr und Bedrohung erlebt, dass sie wirklich all das glaubt,
    was man ihr an Gefahren ausmalt. Zitat: "Ich will, dass ihr in Panik
    geratet, dass ihr die Angst spürt, die ich jeden Tag spüre“. Ob das
    wirklich eine „gute Sache“ ist, das Mädchen derart in Panik zu
    versetzen, so dass sie gut funktioniert?

    Und man sehe sich mal an, was die "Aktivisten" nach ihrer Demo am Ort
    des Gesichtzeigens zurücklassen. Weggeworfene Pappschilder, anstatt
    daheim vorschriftsmäßig getrennt und entsorgt, Hamburger in
    Styroporkisten, massenweise Getränkebecher und Weißblechdosen, Plakate,
    Spruchbänder, Fahnen, bestückt mit superschlauen Klimarettersprüchen -
    alles einfach am Straßenrand entsorgt. Und Greta sitzt schon wieder im
    Zug und lässt sich beim Essen fotografieren. Zwischen Bergen an
    Plastikverpackungen und ihrem Einweg-Kaffeebecher.

    Greta kann einem eigentlich nur leid tun. Sie versteht nicht, dass sie
    die Marionette für rein finanzielle Interessen ist. Dass man hierfür
    eine Behinderte missbraucht, ist umso verwerflicher. Im Gegensatz dazu
    sind all die linksgrünen Gesichtzeiger auf den Demos ja bekanntlich
    ideologisch derart gefestigt, dass sie ihre geistige Insolvenz für
    moralische Überlegenheit halten und weder willens, noch in der Lage
    sind, die wahren Zusammenhänge zu erkennen.?

    -----------

    Dass die arme Greta nicht ganz dem gängigen Klischee einer 16jährigen entspricht, das haben ja schon alle bemerkt, die mit Mädchen in diesem Alter irgendwie KOntakt haben oder hatten. Insbesondere Eltern wissen von 16jährigen zum Teil wilde Geschichten zu berichten, aber so eine Angepasste hat kaum wer daheim.

    • Undine
      03. Juni 2019 20:58

      Ein bisserl gar viele ZUFÄLLE auf einmal, finde ich.....

    • Neppomuck (kein Partner)
      04. Juni 2019 00:45

      Das Frl. Greta erinnert mich frappant an die "Frau Gertrude".

    • simplicissimus
      04. Juni 2019 07:30

      Hochinteressant!

    • Kyrios Doulos
      05. Juni 2019 09:20

      Ingrid Bittner: Danke Ihnen für diese ausgezeichnete Zusammenfassung. Eignet sich hervorragend zur Weiterverbreitung.

  17. Gerald
    03. Juni 2019 09:31

    Diese absurde Grüne Panikmache rund ums Klima trägt wirklich schon religiöse Züge, wie das Flagellantentum im Mittelalter. Dabei war ein warmes Klima immer segensreich für das Leben auf der Erde.
    In Diskussionen mit nur oberflächlich interessierten Leuten, denen die Klimahysterie fest in die Gehirne gehämmert wurde, ist es aber zwecklos einen wissenschaftlichen Diskurs zu versuchen. Da helfen nur einfache Fragen, wie:

    Wenn es noch nie so warm war:
    -Woher kommt dann das jetzt ausapernde Gletscherholz, wo doch die jetzige Baumgrenze klimabedingt einige hundert Meter darunter liegt?
    -Warum kommt dann ausgerechnet der Name unseres höchsten Gletschers, der Pasterze vom slawischen Wort für Viehweide/Hutweide (pastir = der Hirte)?
    -Wie konnten die Wikinger dann gemäß archäologischen Ausgrabungen auf Grönland Ackerbau betreiben? Etwas was erst jetzt wieder langsam an der Südküste möglich wird.
    -Wie konnten die Römer dann in Britannien Wein anbauen? Etwas was auch erst wieder seit den 1970ern möglich ist.

    Da wissen die Klimahysteriker dann keine Antwort und glotzen nur erstaunt.

    Wichtiger aber noch. Das banale Faktum, dass die gesamte EU nur noch für 9% des globalen CO2-Ausstoßes verantwortlich ist, Tendenz weiter fallend. Somit ist es schlicht irrelevant, was wir Europäer machen! Die Musik spielt längst anderswo. China und die USA, sowie Indien machen 50% aus und pfeifen auf Klimaschutz. Es ist also vollkommen egal, was wir Europäer machen.

  18. elfenzauberin
    03. Juni 2019 07:50

    Macht man sich die Mühe und untersucht einmal die vorliegen Daten, kommt man zu einem gänzlich anderen Bild als es uns die Medien vermitteln wollen. Eine gute Quelle findet sich hier:
    http://woodfortrees.org/plot/hadcrut4gl/mean:12/normalise/plot/esrl-co2/normalise

    Man erkennt an der Grafik einen Temperaturanstieg zwischen 1910 und 1940, dann einen leichten Abfall bis 1970 und seitdem einen Anstieg. Eine gute Korrelation mit dem CO2-Gehalt ist jedenfalls nicht festzustellen (grüne Linie).

    Geht man weiter in die Vergangenheit zurück, so ist man zur Temperaturrekonstruktion auf sog. proxies angewiesen (Baumringe, Sedimente, Bohrlöcher etc). Diese sind notwendigerweise ungenauer als direkte Temperaturmessungen, doch reichen sie weiter in die Vergangenheit zurück. Jedenfalls zeigen viele derartige Rekonstruktionen, dass der derzeitige Anstieg nichts ungewöhnliches ist, weder in Hinsicht auf Frequenz noch auf Amplitude. Das deckt sich auch gut mit den historischen Aufzeichnungen, wo es im Mittelalter in Mitteleuropa Winter gab, in denen sich die Mädchen zwischen Weihnachten und Neujahr blühende Kornblumen ins Haar steckten, in denen es im Jänner zur Kirschblüte kam usw. Ein Blick in diverse Dorfchroniken öffnet jedenfalls die Augen und zeigt, dass vieles von dem, was als "unprecedented" bezeichnet wird, schon längst dagewesen ist. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an Ötzi und die zahlreichen ausgeaperten Baumstämme, die die schmelzenden Gletscher heutzutage freilegen. Dabei fanden sich Baumstämme, deren Alter mit der Bronze- und Steinzeit datiert wurden und die mehrere hundert Jahre alt wurden. Im Klartext bedeutet das nichts anderes, als dass diese Zone, in der sich heute der Gletscher befindet, über Jahrhunderte Bäume wuchsen.
    Indem die Fakten nicht sehr viel hergeben, ging man dazu über, über Klimafolgen zu spekulieren. Angeblich haben die Extremwetter zugenommen, es gäbe mehr Dürren und/oder Überschwemmungen, mehr tropische Krankheitserreger auch in den gemäßigten Zonen und vieles mehr. Untersucht man das näher, lösen sich diese Behauptungen in Luft auf. Es gibt eben nicht mehr Extremwetter als früher, es gibt auch nicht mehr Hurricanes und mit den Krankheiten ist das auch so eine Sache. Immer wieder wird beispielsweise die Malaria ins Spiel gebracht. Doch haben die meisten Klimatologen keine Ahnung von der Malaria. Malaria gilt zwar als Tropenkrankheit, doch wird vergessen, dass es selbst im kühlen 19. Jahrhundert Malariaepidemien gab, die weit über die Tropen hinausreichten. Malaria gab es in Großbritannien, in Sibirien und in Skandinavien. Hier spielen andere Ursachen eine Rolle, die zwar besser Informierten wohl bekannt sind, die jedoch niemals die Öffentlichkeit erreichen (Rendi-Wagner sollte das eigentlich wissen).

    Was bleibt also anderes übrig, als den Computer anzuwerfen und mit Modellen die Klimazukunft zu berechnen? Hier zeigen tatsächlich praktisch alle Modelle einen Temperaturanstieg, der mit einer erhöhten CO2-Konzentration der Atmosphäre einhergeht. Doch mittlerweile sind die älteren Prognosen bereits so alt, dass man die Qualität der Prognosen an der real gemessenen Temperatur messen kann. Und hier zeigt sich, dass die Computermodelle ganz offenbar die Wirkung des CO2 maßlos überschätzen. Salopp ausgedrückt rechnen die GCMs alle auf dieselbe Art falsch.

    Zieht man reale Messungen heran, um die Wirksamkeit des CO2 zu ermitteln, so ergibt sich ein anderes Bild. Die ermittelte sog. Klimasensitivität des CO2 fällt weit niedriger aus als in den Computermodellen. Einige Autoren (darunter Prof. Hermann Harde von der Helmut Schmidt-Universität oder auch Richard Lindzen von MIT) gehen von einer nur minimalen Wirksamkeit des CO2 aus.
    Lindzen hat aus Messdaten eine Klimasensitivität von 0.5 Grad C ermittelt. Ausgehend von den vorindustriellen C02-Wert von 280 ppm würde eine Erwärmung von 2 Grad C erst bei einer CO2 Konzentration von 1120 ppm (=280ppm x 4) eintreten.

    Auch viele Astrophysiker sind überzeugt davon, dass nicht CO2 der führende Klimatreiber ist, sondern die Sonne (haben wir das nicht einst in der Schule gelernt?). Der Planet Erde befindet sich in Wahrheit in der Sonnenatmosphäre. Die eintreffende Wärmestrahlung ist nur *ein* Aspekt in der Angelegenheit. Ebenso wichtig wenn nicht wichtiger ist der Sonnenwind, die elektromagnetische Strahlung und vieles mehr. All das scheint Auswirkungen auf das Klima zu haben und es gibt auch schon etliche experimentelle Daten, die genau in diese Richtung weisen.

    Man könnte in diesem Zusammenhang noch viel über das IPCC schreiben, das alles andere als eine unabhängige Institution ist und das als Ableger einer UNO-Organisation die Aufgabe hat, den anthropogenen Klimawandel zu thematisieren, um Handlungsanweisungen für die Politik zu erstellen. Hier verweise ich aus Platzgründen auf die Aufdeckungen von Donna Laframboise, die sich mit diesem Thema eingehend auseinandergesetzt hat.

    • glockenblumen
      03. Juni 2019 14:43

      Danke **************************************!

    • elfenzauberin
      04. Juni 2019 10:16

      @glockenblumen

      Danke!
      Leider habe ich mich oben verrechnet. Wenn man 280 4x verdoppelt, erhält man natürlich 4480.
      Wenn Lindzen und sein Team recht hat, dann ist eine Erwärmung um 2 Grad C (also das berühmte 2-Grad Ziel) erst bei einem CO2-Gehalt von 4480 ppm zu erwarten. Um auf so einen Wert zu kommen, müsste man wahrscheinlich fast alle bekannten fossilen Reserven verbrennten.

    • Norbert Mühlhauser
      07. Juni 2019 10:38

      Elfenzauberin, Sie dürften sich da verhaspelt bzw selbst überdribbelt haben und haben irrig doppelt gemoppelt. Geschenkt, kann jedem passieren.

      Wenn nämlich pro 280 ppm 0,5 Grad Erwärmungseffekt anzusetzen ist, dann braucht es für 2 Grad Erwärmung, wie ursprünglich ganz richtig von Ihnen angegeben, 1120 ppm CO2 in der Atmosphäre.

      Wie Sie zu den 4480 ppm weiter unten kommen, ist unerklärlich.

  19. Ausgebeuteter
    03. Juni 2019 07:09

    Sehr hilfreich bei der - mit Abstand zu extremen Positionen des Klimawandels - eigenen Meinungsbildung sind die hier ins Deutsche übersetzten Artikel:

    https://skepticalscience.com/translation.php?lang=6

    • elfenzauberin
      03. Juni 2019 08:55

      @Ausgebeuteter
      Diese Website ist insofern verdächtig, als dass sich dort niemand die Mühe genommen hat, den Treibhauseffekt verständlich zu erklären.

      Nachgeholt wird das hier:

      http://www.science-skeptical.de/ueber-uns-ein-einstieg/

      Folgen Sie den Links "hier, hier und hier".

      Auf dieser Website sind übrigens keine Nebochanten am Werk, sondern gestandene Diplomphysiker.

    • Ausgebeuteter
      03. Juni 2019 12:39

      elfenzauberin:
      Vereinfacht ausgedrückt ist die Durchschnittstemperatur auf der Erdoberfläche abhängig von der Sonneneinstrahlung bis zur Erdoberfläche (plus Wärme aus dem Erdinneren) minus Temeraturabgabe an das Weltall während der Nachtstunden. Im Idealfall wäre der Ausgleich 1:1, was aber in der Vergangenheit nie der Fall war.
      Angenommen die Sonneneinstrahlung wäre immer gleich (was sie aber nicht ist), dann ist der Unterschied beim täglichen Temperaturausgleich abhängig von der Zusammensetzung der Atmosphäre (Wolken, Vulkanasche u.a.). Es war lange Zeit nicht eindeutig geklärt, ob so eine "Barriere" in unseren Luftmassen letztlich eine generelle Erwärmung oder Abkühlung ergibt.

  20. Liberio
    02. Juni 2019 23:01

    Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang auch folgender Sachverhalt: werden von sogenannt Rechten die Auswirkungen der Massenansiedelung archaischer Völker in Europa beschrieben, kommt von der linken Seite der laute Schrei: "Angstmache! Wir müssen mit Optimismus in die Zukunft schauen! Wir schaffen das!" Rechte seien Angstmacher, Pessimisten und möchten nur die Menschen beunruhigen. Schreit Greta jedoch, dass wir in Panik zu verfallen haben, fällt die Linke mit in Panik: kein Zeichen des vorher von ihr verlangten Zukunftsoptimismus. Fazit: Linke sind Heuchler.

  21. Leakwiki
    02. Juni 2019 22:09

    "Die gefährlichsten Unahrheiten sind Wahrheiten, mäßig enstellt" (Georg Christph Lichtenberg)

  22. Ausgebeuteter
    02. Juni 2019 12:15

    Liebe Frau Manuela Hahofer,
    so einfach darf man dieses Thema als Journalistin nicht abhandeln. Zum Beispiel wurden gegen den "Sauren Regen" sowie zum "Ozonloch" der südlichen Polgegend schon Massnahmen gesetzt, welche die Ursachen und Folgen stark reduzierten. Hätte es da kein Problembewusstsein gegeben, wäre nichts geschehen.

    Ebenso ist es beim derzeit diskutierten hohen CO2-Ausstoss, wo nun geeignete Gegenmassnahmen ergriffen werden. Die Zunahme der Meerestemperaturen, die Gletscherschmelzen u.v.a. sind die Folge einer - immer wieder vorgekommenen Klimaänderung - PLUS der durch Menschen verursachte Eingriffe in die Natur.

    Völlig abzulehnen ist aber, dass von einigen Stellen solche Änderungen dramatisiert und kommerziell ausgeschlachtet werden, was der objektiven Beurteilung und Bekämpfung der negativen Entwicklungen sicher nicht dienlich ist. Das Gleiche gilt für die notorischen Leugner einer vorhandenen Klimaänderung.

    • Ausgebeuteter
      02. Juni 2019 12:59

      Wenn man mit Klimaexperten (z.B. der Hohen Warte) spricht, dann bekommt man ein völlig anderes Bild als das der "Klimaverharmloser". Abgesehen von der z.B. sichtbaren Massereduzierung auf der Pasterze sind die Änderungen der Meeresströme (z.B. Golfstrom) sowie in der Atmosphäre der Jetstream deutlich erkennbar, welche auch das Wetter in Europa in der letzer Zeit stark veränderten.

      Aktuelle Wettererscheinungen dürfen nicht sofort dem Klimawandel zugeordnet werden, aber bei Jahrzehnten der Wetteränderung ist doch eine Folge des Klimawandels bewiesen.

      Bei den Abstreitern eines derzeitigen Klimawandels ist "Hopfen und Malz" verloren.

    • Freisinn
      02. Juni 2019 14:36

      Entschwefelung der Abgase, FCKW Verbot,.... sind an sich richtig - auch die Idee der langsamen CO2 Reduktion passt. Dennoch ist die derzeitige Hysterie völlig übertrieben. Selbst, wenn es keine Gletscher mehr gäbe - na und: es gibt viele Gegenden ohne Gletscher. Im Mittelalter und zur Römerzeit war es wärmer als jetzt - das war für die Menschen eher gut. In der Antarktis wachsen die Gletscher wieder, in Island auch. Woher will man wissen, warum der Jetstream sich verlagert. Die Meeresalge Emiliana bindet CO2 und verlagert es wieder ins Meeressediment. Lesenswert wie immer-Roger Köppel: https://www.eike-klima-energie.eu/2019/05/02/weltwoche-editorial-klimatisten-der-neue-gruene-kommunismus/

    • Ausgebeuteter
      02. Juni 2019 16:29

      Freisinn:
      Mein Schwiegersohn ist B777-Pilot und fliegt fast jede Woche zwischen Asien und N-Amerika über die sog. Polroute. Dabei wird z.T. auch der Jetstream als Rückenwind ausgenützt, um Treibstoff einzusparen bzw. in umgekehrter Richtung den starken Gegenwind etwas zu vermeiden. Durch die generelle Jetstreamänderung werden nun auch die Flugrouten entsprechend angepasst.

      Hier für Laien eine Erklärung, weshalb der Jetstream etwas mit dem Klimawandel zutun hat: https://www.youtube.com/watch?v=89X5e-566vU (Dauer 11 Min.).
      Natürlich werden notorische Klimawandelleugner auch solche Expertisen von Fachleuten ignorieren.

      Ich bin kein Anhänger der aktuellen Klimademos mit der jungen Schwedin.

    • Freisinn
      02. Juni 2019 17:11

      Wenn Sie dieser Ansicht sind, so wäre der einzige Ausweg die Kernenergie (Dual Fluid Reaktoren), da kein Mensch wie im Mittelalter leben will!
      Es geht gar nicht darum ob jetzt ein Klimawandel vorliegt, sondern, ob die dzt. Schwankungen durch den Menschen verursacht werden.
      Vor 40 Jahren gabs ein Buch: Die Rückkehr der Gletscher. Eigentlich sollte es lt Prgnosen gar keinen Schnee im Winter mehr geben. So geht es hin und her.

    • Ausgebeuteter
      02. Juni 2019 20:09

      Freisinn
      Die DFR-Methode ist zwar schon patentiert, aber es gibt noch keinen Reaktor dieses Typs. Ebenso ist die Fusions-Art noch nicht praxisreif. Aber es gibt genug andere Alternativen, um den Energiehunger zu stillen, damit unser Wohlstand nicht gefährdet ist.

    • Ausgebeuteter
      02. Juni 2019 20:20

      Mich erinnert die ganze Klimadebatte immer an den Standpunkt vieler Menschen und der kath. Kirche bis vor 500 Jahren, dass die Erde eine Scheibe wäre. Ebenso glaubten bis zur Satellitenerkundung einige Leute an die Hohlkugeltheorie.

      Irgendwann werden auch die Skeptiker erkennen (müssen), dass wir uns tatsächlich in einem gewaltigen Klimawandel befinden und daher verstärkte Bemühungen erforderlich sind, die Auswirkungen so gering wie möglich zu gestalten.

    • Leakwiki
      02. Juni 2019 22:18

      Aber Sie wissen schon, dass der von der Natur hervorgebrachte CO2 Ausstoß bei ca. 96% liegt und der vomMenschen beeinflußte/beinflußbare bei etwa 4% - wenn man das dann auf die lächerlichen Forderungen mit zB. Tempo 80 an der Statdtautobahn um Salzburg umlegt, oder selbst die grün-fleißigen Deutschen in ihrer Gesamtheit heranzieht, kommem wir wahrscheinlich auf 0,000irgendwas Prozent - und unser braves Streben, dass langsam die Industrie lahmzulegen beginnt, wird obendrauf noch durch etwa 1200 von den Chinesen geförderte Kohlekraftwerke konterkariert. Also bitte aufwachen - der Glaube gehört zur Religion - Umweltschutz ja, Klimaschutz??? Eine zum teil gewollte Abzocke mit modernem Ablaßhande

    • Ausgebeuteter
      03. Juni 2019 06:55

      Leakwiki:
      Wenn Sie die nun hunderte Millionen Wiederkäuer (wegen des weltweit hohen Fleischbedarfes) auch zur Natur rechnen, dann haben Sie mit dem CO2-Ausstoss der Natur recht.
      Viele Industrien (auch schon in China, Indien und SO-asaiatischen Ländern?) wurden in den letzten Jahren gezwungen, moderne Abgasreinigungsanlagen einzubauen bzw. alte Einrichtungen stillzulegen. Ohne öffentlichem Druck wäre dies nicht geschehen.
      Also ist es gut, dieses Thema weiter zu diskutieren. Aber was die schwedische Greta macht, ist lächerlich. Ich vermute, sie ist nur ein Aushängeschild einer Organisation dahinter und wird nun in der Welt (UNO, Vatikan div. Klimakonverenzen) herumgereicht.

    • elfenzauberin
      03. Juni 2019 08:40

      @Ausgebeuteter
      Was den sauren Regen betrifft, so ist die Sache etwas komplizierter. Es ist zwar unbestritten, dass Schwefeloxide einen negativen Einfluss auf die Vegetation haben. Doch fand man seltsamerweise die sog. "neuen Waldschäden" auch in Reinluftgebieten.
      Auch auf der Höhe des Hypes mit dem "saurem Regen" wiesen bedächtigere Wissenschaftler darauf hin, dass das Waldsterben durch einen massiven Temperatursturz ausgelöst wurde, der die Bäume nach einem äußerst trockenem Sommer traf. Der saure Regen hatte additive Wirkung, mehr aber auch nicht.

      Insbesondere ist auch zu erwähnen, dass der Einbau von Filteranlagen bereits *vor* dem Waldsterben beschlossen und teilweise umgesetzt wurde.

    • Ausgebeuteter
      03. Juni 2019 11:51

      elfenzauberin:
      Ich bin in den 60er, 70er und 80er-Jahren oft mit dem Auto durch die damalige CSSR und DDR Richtung Berlin gefahren und habe die Industrieanlagen mit den Dreckschleudern und deren Auswirkungen von Feinstaub, H2SO3, CO und CO2 auf die umliegenden Gebiete plus Wälder gesehen. Auch bei Flugreisen auf dieser Route sah man dies oft über dem Bodennebel bzw. niedrigen Wolkendecke. Erst nach dem Mauerfall wurden diese "realsozialistischen" VEBs geschlossen und die Natur hatte sich langsam erholt.

    • elfenzauberin
      03. Juni 2019 12:46

      @Ausgebeuteter
      Ja eh! Das Waldsterben gab es aber auch in Luftkurorten - das ist das Problem.

      @Jetstream
      Das Phänomen des Jetstreams ist erst seit dem WK2 bekannt. Ich halte es für nicht sehr klug, auf einen so kurzen Beobachtunszeitraum irgendwelche Spekulationen anzustellen, inwieweit der geänderte Jetstream ein Phänomen des menschengemachten Klimawandels ist.

    • Freisinn
      03. Juni 2019 17:02

      @ausgebeuteter
      Im verlinkten Video wird nur der Jetstream grob erklärt, aber nicht, ob Klimaschwankungen überhaupt vom Menschen verursacht wurden oder nicht. Der erhöhte CO2 Gehalt könnte zum Grossteil auch durch die höhere Temperatur des Meereswassers verursacht worden sein, da dieses bei höher Temperatur CO2 in die Luft abgibt. Die Natur selbst bindet jedoch ständig CO2 aus dem Meereswasser durch die Tätigkeit der Meeresalge Emiliana huxlei, die in Myriaden im Meer lebt, CO2 in ihrem Kalkskelett bindet und beim Absterben auf den Meeresgrund sinkt.
      Also keine Panik!!!

    • Norbert Mühlhauser
      03. Juni 2019 20:38

      Ausgebeuteter,

      es gibt keine "notorischen Klimawandelleugner", wo haben Sie denn das her? Jeder Skeptiker mit einem Mindetsmaß an Kompetenz wird Ihnen bestätigen, dass sich das Klima ständig gewandelt hat.

      Entscheidend ist, dass es in der Erdgeschichte schon mehrmals atmosph. CO2-Konzentrationen über dem fünffachen des jetzigen Standes gegeben hat (nämlich über 2.000 ppm), einmal sogar knapp das Fünfzehnfache (knapp 6.000 ppm).

      Dass weiß man von tausenden Proxies, und ist auch angesichts denkbarer Vulkanausbrüche leicht vorstellbar. Siehe Seiten 9+10 der Studie eines Klimawissenschafters:

      https://drive.google.com/open?id=1jemvjVkNeBIJrOJsIgMLjRhmjpW1oZcA

    • Norbert Mühlhauser
      03. Juni 2019 20:41

      ... Das weiß man von ....

    • Ausgebeuteter
      04. Juni 2019 12:07

      Norbert Mühlhauser.
      Stimmt was sie übrer die Vergangenheit berichten. Zu erwähnen wäre aber noch, dass bei diesen früheren Klimaänderungen auch viele zigtausende Menschen und Tiere gestorben sind.

    • Kyrios Doulos
      05. Juni 2019 09:36

      @alle hier: Das liebe ich an diesem Tagebuch. Daß hier auf Niveau und mit Anstand um Erkenntnisse und Schlußfolgerungen gerungen wird! Und wir finden interessante Quellen zu Studien und Ereignissen. Ich bin kein Naturwissenschafter, darum geben mir die Disputationen hier viel Information! DANKE.

    • Norbert Mühlhauser
      06. Juni 2019 20:26

      Dass Mega-Vulkanausbrüche katastrophale Auswirkungen auf Fauna und Flora haben können, sei hier unbestritten. Da wurden auch viele Partikel in die Atmosphäre geschleudert, die die Sonneneinstrahlung blockiert haben, außerdem wurden Waldbrände ausgelöst.

      Möglicherweise haben auch Polsprünge oder kosmische Einschläge Klimaumstürze bzw Maximalstände ausgelöst.

      Zentral ist aber, dass die CO2-Höchststände keinen "Point-of-no-return" Effekt hatten - es hatte sich alles wieder ohne Aggregationseffekt eingerenkt.

  23. Leopold Trzil
    02. Juni 2019 00:02

    Um 1562 schuf Pieter Bruegel d. Ä. ein Bildnis, das chaotisch-infernalische Szenen, allseitige Katastrophe, Feuer und Untergang zeigt, und im Vordergrund jene weibliche Gestalt, welche dem Ganzen den Titel gibt: De Dulle Griet (Die tolle Grete).

    • oberösi
      03. Juni 2019 01:07

      Bravo!
      Und damit ist zu diesem Thema alles gesagt.
      Außer vielleicht: wie groß müssen die Probleme sein, vor denen unsere westlichen, überreifen Demokratien wirklich stehen, um das p.t. Volk mit immer massiverem Klimagerassel ablenken und sedieren zu müssen.

  24. 11er
    01. Juni 2019 19:56

    Also bezüglich cui bono hier so ein kleiner Ausschnitt:

    https://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/zertifikate/nachrichten/emissionszertifikate-das-milliardengeschaeft-mit-dem-abgashandel-seite-2/3531832-2.html?ticket=ST-1996895-rFbNhpPtx963uOiZkNp1-ap4

    Weiters natürlich die Eliten jener Länder, die wenig CO2 produzieren oder dies halt vorgeben und denen die pöhsen Industriestaaten die wertlosen Ablasspapierln teuer abkaufen.

    Im übrigen erinnert mich dieser Greta-Kult immer mehr an die Schaustellergeschäfte des 19. Jhdt. und davor, deren Geschäftsmodell darin bestand, Menschen mit körperlichen Abnormitäten bzw. Mißbildungen herzuzeigen, um dem Publikum einen kalten Schauer über den Rücken zu jagen. Heute darf die Durchschnittstemperatursenkungsteeniedomina-Thunberg als Mißbrauchsopfer ihren Asperger total enthemmt ausleben und führt dafür das Scheindasein eines Superstars.

    • Sensenmann
      02. Juni 2019 10:34

      Ich bin sehr dafür, daß die CO2-Zertifikate wie von den Grünen Khmer gefordert bald 180 Euro pro Tonne kosten sollen! 500% Rendite in zwei Jahren sind mir doch etwas zu wenig, ich will 5000.

      Ich liebe diese dummen Kinder, deren Demos fürs Klima ein herrliches Spektakel sind!
      Erstens verdiene ich mich damit krumm und dämlich, zweitens können sich die dummen Hüpfgören dann ihre Flugreisen nicht mehr leisten und im Winter das Heizen auch nicht, was sie ruhiger machen dürfte und drittens bezahlen es genau die Idioten, die es so gewählt haben und den ganzen Klimaschwindel und die EUdSSR über alles lieben.
      Zuletzt waren das knappe 83%.

      Ich bin gerne böse, wie man weiß....

  25. glockenblumen
    01. Juni 2019 19:49

    Wenn es zu einer Katastrophe kommen sollte, ist der dämliche Mensch sowieso machtlos.!
    Vielleicht muß es auch dazu kommen, um die Massen wieder zur Besinnung zu bringen - so es überlebt wird!
    Diese Anmaßung, das Klima beeinflussen zu können ist unerträglich!
    Vor allem, da soviele auf diesen Unsinn hereinfallen, sich manipulieren und instrumentalisieren lassen.

    Kapieren denn wirklich nur die wenigsten, daß viel Geld, sprich Ablaßzahlungen, NICHTS ABER AUCH GAR NICHTS BEWIRKEN KÖNNEN?!

    Den Grünen Khmer haben dzt. das Klima in den Fängen, ihre Ikone ist eine geisteskranke junge Schwedin, deren Familien/Ahnengeschichte Bände spricht.
    Man scheut sich nicht einmal mehr davor, Kranke für die perfiden Pläne zu instrumentalisieren - welch eine Gottlosigkeit!

    https://www.youtube.com/watch?v=4rAcz18wsro

    Man sieht, den Grünen und Konsorten geht es weder um Umwelt, Nachhaltigkeit, schon gar nicht um Frieden, sondern einzig um Macht und Kontrolle, als wären sie die direkten Nachfahren Dschughaschwilis :-((
    Dafür verbünden sie sich wahrscheinlich sogar mit dem Teufel!

    • Wyatt
      02. Juni 2019 08:24

      DANKE Glockenblume!
      *************************
      Von Dr. Unterberger war, als er noch Chefredakteur bei der "Wiener Zeitung" war, für mich erstmalig ein doppelseitiger auf Fakten bezogener Artikel aufklärend über den Klimaschwindel zu lesen und einer der Gründe, dass ich von Anbeginn hier im "Tagebuch" dabei bin.

      Aber auch eine "Propaganda Abteilung" der "vom Mensch verursachten Erderwärmung" sorgt seit Anbeginn hier fortlaufend, anfänglich beginnend mit….der Unterberger schreibt schon wieder....bis jetzt ……..zum geschätzten Herrn Dr. Unterberger..... für Stimmung wie "....der Jetstream stört den Klimahaushalt der Ozeane..."

    • Sensenmann
      02. Juni 2019 10:24

      Die ach so demokratisch gebildeten Hüpfkinder der Holy Church of Global Warming sind so unglaublich dumm, daß es einem leid tun müßte, ginge es bei den Narrheiten nicht um unser Leben.
      Die "Decarbonisierung" als Schlagwort wird bei Umsetzung unsere Art zu leben und letztlich unsere weißen europäischen Völker auslöschen.
      Die dummen Hüpfkinder fragen keine Sekunde, wer der heiligen Greta ihren Jet bezahlt, ihre Reisen, die Leibwächter, die begleitenden Photographen, die Bühnentechnik usw.
      Deshalb werden sie es auch nie zu Besitz bringen, denn sie werden im Schuldkult (für Klima, Neger, Juchtenkäfer oder was auch immer) verarmen, während klügere Menschen aus ihrer Dummheit Reichtum schöpfen.

    • 57er
      06. Juni 2019 00:38

      Die im Youtube-Beitrag angedeutete Verbindung mit dem Nobelpreisträger Svante Arrhenius ist schon etwas weit hergeholt.
      Klima-Gretas 4xUrgroßmutter(!) Catharina Elisabeth *1798 ist die Schwester von Johann Peter *1795, welcher über seine Tochter Carolina Christina Großvater des Nobelpreisträgers ist. Der Nobelpreisträger Svante Arrhenius also ein 2xUrgroßonkel(!).
      https://de.wikipedia.org/wiki/Svante_Arrhenius
      Anders als in wiki behauptet, dürfte der Vater d. Nobelpreisträgers nicht Svante Georg, sondern richtig Svante Gustav geheißen haben.





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