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Achtung anschnallen – es geht ums Klima! 

Heiß, heißer, Klimakatastrophe? Schauen wir uns die Sache einmal ganz entspannt an.

Ich bin alt genug, um mich noch an die Panikmache vor dem sauren Regen in den 80ern zu erinnern. Ich war jung, naiv und dachte tatsächlich, dass es in ein paar Jahren keinen Wald mehr gibt. Bei meiner ersten Wahl machte ich daher mein Kreuzerl bei den Grünen – das war übrigens das einzige Mal, dass ich so wählte. 

Die Jahre zogen ins Land und unsere Wälder blieben stehen. Die Fotos von den kahlen Bäumen, die uns die Medien präsentiert hatten, blieben uns erspart. Aufatmen, der Kelch ist noch mal an uns vorüber gegangen – oder gab es diesen Kelch etwa gar nicht? 

Lange konnten wir uns nicht sicher fühlen – die nächste "Katastrophe", die unsere Welt zu Fall bringen könnte, lauerte schon um die Ecke: das Ozonloch. 

Wahnsinn: Da wird ein Loch in unsere Atmosphäre gerissen, es wird immer größer und wir werden schrecklich leiden. Wieder Panik, wieder Angst um die Zukunft und eine große grüne Umweltbewegung. Die Medien zeichneten wieder Horrorszenarien.

Ist es ihnen eigentlich aufgefallen? Schon lange nichts vom Ozonloch gehört. Also ich habe bei DuckDuckGo (Alternative zu Google) nachgeschaut und war überrascht: Ich las, dass das Ozonloch kleiner geworden ist und bald ganz verschwinden wird. Da waren die schrecklichen Prognosen wieder ein wenig falsch ...

Lange konnten wir uns nicht entspannt zurücklehnen. Jetzt kommt es ganz dick: Das Klima gerät außer Kontrolle! Es wird immer heißer, die Gletscher schmelzen, Inseln werden versinken...

Und der Übeltäter ist auch schon (wieder) gefunden: der Mensch. 

Es formiert sich eine neue Grün-Bewegung. Wieder haben junge Menschen Angst um ihre Zukunft, wieder steht Panik in den jungen Gesichtern, die in den Medien lesen, dass es bald zu spät ist und ihre Zukunft düster aussieht. 

Wenn ich die demonstrierenden Kids sehe, dann möchte ich ihnen diese Zeilen gerne zeigen, damit sie nicht allzu schlecht schlafen und das schlimme Futur-Szenario nicht ganz so ernst nehmen, wie es ihnen Medien, Politiker und manche Wissenschaftler aufzeichnen. 

Gefährlicher als die Klimakatastrophe kann es für jemanden werden, der in manchen Runden einmal zart nachhakt und kritische Fragen stellt. Schnell wird man als Realitätsverweigerer hingestellt – wenn man Glück hat. Es können nämlich auch schlimme Beschimpfungen folgen. Die Stimmung ist aufgeheizter als das Klima.

Interessant ist aber schon, wer dann letztendlich immer von dieser "Umwelt-Massenpanik" profitiert. Ich habe es mir angewöhnt, hinter allen Vorgängen und angesagten Katastrophen ein Fragezeichen zu stellen: Wem nützt es?
Die Antwort auf diese Frage kann sehr aufschlussreich sein.

Manuela Hahofer ist Journalistin und schreibt fast 30 Jahre für österreichische und deutsche Medien.

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