Unternehmerische Bildung statt versorgungsstaatliche Bewusstseinsbildung

Lesezeit: 2:00

Die meisten sozialen und wirtschaftlichen Probleme werden nicht durch die Marktwirtschaft, sondern durch den Staatsinterventionismus im Versorgungsstaat und durch geldpolitische Interventionen der Europäischen Zentralbank verursacht. Denn die wettbewerbsgesteuerte rechtsstaatliche Marktwirtschaft ist eine Unternehmerwirtschaft, die Wohlstand für ALLE schafft. Der Zwangsumverteilungsinterventionismus fördert hingegen eine ineffiziente Verwendung von Ressourcen und vernichtet Wohlstand.

Das Versprechen einer umfassenden sozialen Sicherheit im Kollektiv und die Idee von "mehr Ergebnisgleichheit durch eine Ungleichbehandlung" haben in Verbindung mit einem Anspruchsdenken und mit einer Vollkaskomentalität die Zwangsumverteilung im Versorgungsstaat und in der Eurozone überdehnt.

Der geldplanwirtschaftliche Sozialismus mit seiner "Inflations- und Nullzins-Zwangsumverteilungspolitik" manipuliert die Preise, die Zinsen, die Kalkulation, den Vermögensaufbau, das Privateigentum, die Freiheit und den Wettbewerb. Wir leben in einer geldpolitisch manipulierten Wirtschaftsordnung.

Im Versorgungsstaat fördert die Bewirtschaftung des Neides durch Partei-, Verbände- und Regionalinteressensvertreter das Versprechen eines Lebens auf Kosten von anderen sowie von Leistungen ohne Gegenleistung. Oligarchischer Paternalismus und Bevormundung sind stets auch mit Verantwortungslosigkeit, mit einer Fehlleitung und einer Verschwendung von Ressourcen, mit Ineffizienz, mit Schulden und mit einer Kapitalaufzehrung zu Lasten der Zukunft verbunden.

Diese in diesem Land und in der Europäischen Union weit verbreitete versorgungsstaatliche Bewusstseinsbildung gefährdet unseren Wohlstand!

Wir benötigen dringend mehr unternehmerische Bildung, die die Produktivität in den Unternehmen fördert. Wir sollten mehr als bisher darüber nachdenken, wie wir mehr Wohlstand erwirtschaften können und weniger darüber, wie wir besser zwangsumverteilen können.

Eine unternehmerische Bildung, die sich an Individualität und Ungleichheit(!) orientiert, ist mit Freiheit, mit Risiko, mit Eigenverantwortung, mit Eigenleistung, mit einem Mut zu Experimenten, mit einem Lernen des kreativen Umgangs mit ungeplanten Veränderungen, mit einem Lernen durch Scheitern und mit einem Lernen durch Erfolge verbunden.

Unternehmerisch denkende Menschen, Intrapreneure und Entrepreneure handeln erfolgsorientiert. Ein effizienter Einsatz von Ressourcen verlangt die Umsetzung von Erkenntnissen des aufgeklärten Hausverstandes und von technischen Neuerungen sowie eine Wirtschaftlichkeitsrechnung. Es ist weder asozial noch unmoralisch, wenn ein Unternehmer Gewinne erzielen will.

Unternehmerische Bildung fördert die Kapitalbildung und die Wertschätzung des Privateigentums. Privateigentum ist Freiheit. Erfolgreiche Unternehmer erkennen (als realistische Optimisten) Chancen und versuchen, diese auch zu nutzen.

Die versorgungsstaatliche Bewusstseinsbildung für (zukünftige) "Bittsteller" ist gescheitert. Haben wir doch den Mut zu einer unternehmerischen Bildung!

Josef Stargl ist AHS-Lehrer in Ruhe und ein Freund der Freiheit. 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Mai 2019 13:42

    Hervorragend auf den Punkt gebracht, Herr Stargl!

    Die Versagersozis und Umverteilungsgewinnler sind Feinde von Freiheit und Wohlstand.
    Es wird wohl deutlich verschlimmerte Umstaende benoetigen, um fuer das richtige wirtschaftliche Denken ausreichend Waehlerstimmen zu bekommen.

alle Kommentare

  1. astuga (kein Partner)
    04. Mai 2019 21:23

    Ich möchte anregen, dass man eine Leseliste bzw Buchempfehlungen erstellt die den Bereich ökonomischer Bildung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene abdeckt.

  2. simplicissimus
    02. Mai 2019 13:42

    Hervorragend auf den Punkt gebracht, Herr Stargl!

    Die Versagersozis und Umverteilungsgewinnler sind Feinde von Freiheit und Wohlstand.
    Es wird wohl deutlich verschlimmerte Umstaende benoetigen, um fuer das richtige wirtschaftliche Denken ausreichend Waehlerstimmen zu bekommen.





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