Statt „Bevölkerungsaustausch“ sollte es „Ersatz(Migration)“ heißen

Lesezeit: 1:00

Recht hat er, der Herr Bundeskanzler, wenn er den Begriff "Bevölkerungsaustausch" für "sachlich unrichtig" hält, weil kaum Leute "in die Gegenrichtung" ziehen würden. Selbst dann, wenn man die Wanderungsbewegungen in die andere Richtung miteinbezieht. Der Duden definiert nämlich "Austausch" mit "durch Entsprechendes ersetzen". 

Bislang aber ist mir verborgen geblieben, dass die gut ausgebildeten und tüchtigen Österreicher, die es in Richtung "Westen" zieht, im Rahmen der vom Bundeskanzler selbst zugegebenen "Massenmigration" "durch Entsprechendes ersetzt" würden. Wo sind sie denn geblieben, die angekündigten "Facharbeiter und Universitätsprofessoren"? 

Der Begriff "Bevölkerungsaustausch" selbst ist eine unglückliche Eindeutschung von "replacement migration" und wäre in diesem Zusammenhang tatsächlich besser mit "Ersatz(migration)" zu übersetzen gewesen.

Dieses "typisch rechtsextreme Wort" wurde vor fast zwei Jahrzehnten von einer für diese Geisteshaltung sattsam bekannte Einrichtung geschöpft – der Abteilung für wirtschaftliche und soziale Angelegenheiten der Vereinten Nationen (New report on "Replacement Migration” issued by the Population Division of the UN Department of Economic and Social Affairs (Presseaussendung  DEV/2234 / POP/735 vom 17.3.2000)).

Dr. Harald W. Kotschy war lange Jahre österreichischer Botschafter.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPatriot
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Mai 2019 20:18

    Der beste Begriff ist INVASION!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorjaguar
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Mai 2019 21:46

    Man gehe entlang der Favoritenstraße Richtung Süden. Dann stellt man faktenbasiert fest, daß in den letzten Jahrzehnten unter Häupl (der linkslinken Ideologie folgend) in diesem Bezirk wie in zahlreichen anderen ein Bevölkerungsaustausch stattfand. Im Wiener Schnitt sind 60% der Schüler ohne deutsche Muttersprache. In den preisgünstigen Wohnbezirken bis zu 90%!
    Die Eingeborenen ziehen nach N.Ö. und müssen pendeln oder kämpfen um die Leistbarkeit einer Wohnung in einem jener Bezirke, wo die Welcome Fraktion wohnt.

  3. Ausgezeichneter KommentatorBester Gutmensch von Kikaritzpatschen
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Mai 2019 17:18

    Voll in die linke Falle getappt.

    Wir sollten nicht über Begrifflichkeiten diskutieren, sehr geehrter Herr Dr. Kotschy, sondern über die Inhalte. Und dass die Österreicher im eigenen Land schleichend marginalisiert werden, ist ein Faktum.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorpressburger
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Mai 2019 19:00

    Worte, Worte, Worte, den Worten folgen Taten. Die hier schon länger leben werden politisch und demographisch marginalisiert. Diese Entwicklung, weil von der UNO, EU, der Regierung so gewollt, geht immer weiter.

  5. Ausgezeichneter KommentatorRomana
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Mai 2019 18:05

    Man sollte nicht Wörter eliminieren wollen und den Sprecher verdammen, weil irgendjemand sie zuvor schon verwendet hat, auch wenn es ein Böser war. Die Sprache würde auf diese Weise verarmen und jedes kreative Potential verlieren.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Mai 2019 00:14

    Voellig richtig.
    Rechts taete besser daran, das falsch gewaehlte Wort "Bevoelkerungsaustausch" gegen "Unerwuenschte, problematische Ersatzmigration" zu tauschen.

    WARUM?

    Aus durchsichtigen Gruenden:

    1) Jeder durchschnittliche Gymnasiast kann die Falschuebersetzung auseinandernehmen. Das laesst Rechts daemlich aussehen.

    2) Nehmen wir uns selbst an der Nase - im positiven Sinn! Denn unsere Bevoelkerungsschrumpfung loest automatisch einen Einwanderungsdruck aus, ob es uns passt, oder nicht. Die Antwort ist, frei nach Unterberger: Mehr autochthone Muetter. Weniger Abtreibungen. Mehr Freude an Familie und suessen Kindern.

    Es ist besser, bei den grundlegenden Fakten zu bleiben. Wir haben zuwenig Kinder. Das erzeugt das Vakuum, das einen "Bevoelkerungsaustausch" provoziert. Also packen wir das Uebel an der Wurzel, staerken wir Familienliebe, foerdern wir Kinder kriegen und agieren wir aus einer Position der Staerke, nicht der Schwaeche. Denn "Bevoelkerungsaustausch", basierend auf der Reproduktionsunwilligkeit unserer werten Mitbuerger impliziert ein Argument der Schwaeche.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Mai 2019 09:05

    Wortklauberei!!
    Warum soll man die Dinge nicht klar beim Namen benennen dürfen?
    Nur um es einer Nomenklatura, die nur noch unsere Verachtung und unsere
    Abscheu verdient, recht zu machen?

    Da bin ich dagegen! Man braucht keine Wörter bzw. Begriffe für einen klaren Zustand neu erfinden.
    Man soll eine klare eindeutige Sprache sprechen, die von allen verstanden wird, auch wenn sich selbsternannten Bessermenschen daran stoßen, welche auch noch manipulativ berichten:
    z.B.:
    in Christchurch wurden 30 Moslems ERMORDET

    in Sri Lanka KAMEN 300 CHRISTEN UMS LEBEN....

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorastuga
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Mai 2019 14:06

    Es ist eine oft zitierte Binsenweisheit, dass man nicht beides haben kann: Sozialstaat und Einwanderungsland zu sein.

    Deshalb dient die jetzige Massenmigration auch nicht, wie oft behauptet, der zukünftigen Finanzierung unseres Sozialsystems, sondern im Ggt. dessen Unterminierung und Schwächung.
    Schon mit der einheimischen Bevölkerung wäre es ohne tiefgreifende Reformen wahrscheinlich nicht finanzierbar, unter der zusätzlichen Belastung durch Migranten wird es mittelfristig auf jeden Fall kollabieren.
    Man schafft Tatsachen ohne große politische Diskussionen!
    Es profitieren Teile der Wirtschaft, private Versicherungen und politische Parteien die sich ein abhängiges Klientel importieren.

  2. Ausgezeichneter KommentatorIstván Pannon
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Mai 2019 17:06

    Der Stein des Anstoßes ist vielmehr die "Große Orientalisierung"!

    Eine verkraftbare Zuwanderung von Europäern mit ähnlichen kulturellen Hintergrund stört die Leute nicht. Aber das entstehen von orientalischen Parallel- und Gegenkulturen macht immer größere Probleme. Das kann man in Frankreich, UK, Schweden und in Wien beobachten.

alle Kommentare

  1. Mag.Dr.Rudolf Moser (kein Partner)
    20. Mai 2019 09:15

    Leider kommen nach Österreich nicht die Intelligentesten, allerdings meinte der Maturant, der gerade den Bundeskanzler spielt: „Der durchschnittliche Zuwanderer von heute ist gebildeter als der durchschnittliche Österreicher“ wie es wirklich ausschaut zeigt eine WHO-Studie zum weltweiten IQ-Vergleich: Österreich liegt mit einem durchschnittlichen IQ von 100 an 17ter Stelle, die analphabetischen Kulturbereicherer allerdings sind weit abgeschlagen – etwa Afghanistan auf Platz 85 mit IQ 80, Nigeria mit IQ 70 an 96ster Stelle, Äthiopien mit IQ 61 auf Platz 106. Ephraim Kishon nannte das übrigens "Bevölkerungsschichtwechsel" - man lachte darüber aber heute ist uns das lachen vergangen!

  2. fewe (kein Partner)
    16. Mai 2019 22:11

    Ich bin kein Germanist, aber rein gefühlsmäßig würde ich sagen, dass "Austausch" durchaus der passende Begriff ist. Was Sie meinen wäre eher "Bevölkerungstausch".

    Wenn ich ein Gerät austausche, dann schmeiße ich das alte weg, beispielsweise. Wenn etwas tausche, dann gebe ich dafür was zurück. Bei Menschen sterben sie halt. Ob das noch beschleunigt wird, werden wir noch sehen. rechtlich diskriminiert sind wir Österreicher ja schon. Gegen die Juden hatte es jedenfalls auch so angefangen.

  3. haro
    16. Mai 2019 18:40

    Kaum jemand traut sich mehr Tatsachen beim Namen zu nennen. Wer den Begriff "Bevölkerungsaustausch" kritisiert der soll dafür gerne andere Worte verwenden, aber die Tatsachen nicht leugnen.

    Wer -außer Moslems- kann ernsthaft wünschen, dass unser Land und ganz Europa zunehmend islamisiert wird wie es seit Jahren geschieht ?

    Es müssten schon seit langem nicht nur die rechten "Populisten" sondern alle Parteien und Regierungen gegen diese Kulturveränderung Europas durch Massenmigration auftreten.

    Eine politische "Elite" die zu blöd, zu träge, korrupt .... ist und daher nicht gewillt ist die Islamisierung zu stoppen gehört abgewählt. Aber solange Medien nicht bereit sind die Folgen der Islamisierung zu zeigen solange wird es dumme Wähler geben die eine dumme "Elite" wählen.

  4. István Pannon (kein Partner)
    16. Mai 2019 17:06

    Der Stein des Anstoßes ist vielmehr die "Große Orientalisierung"!

    Eine verkraftbare Zuwanderung von Europäern mit ähnlichen kulturellen Hintergrund stört die Leute nicht. Aber das entstehen von orientalischen Parallel- und Gegenkulturen macht immer größere Probleme. Das kann man in Frankreich, UK, Schweden und in Wien beobachten.

  5. fxs (kein Partner)
    16. Mai 2019 16:49

    Gut dann eben "Bevölkerungsersatz" statt "Bevölkerungsaustausch".
    Laut Prof. Anne Faber von der Europauniversität in Frankfurt muss ist die "Möglichkeit des " Austausch der Regierung ohne politischen Umsturz" ein Prüfkriterium dafür, ob Demokratie herrscht.
    Also ob das Volk die Regierung austauschen oder auch ersetzen kann, dann herrscht Demokratie. Was herrscht eigentlich, wenn Regierung Volk austauschen oder ersetzen kann?

  6. Gennadi (kein Partner)
    16. Mai 2019 10:33

    Alles, was Hitler jemals sagte, ist rechtsextrem. Mit diesem Totschlagargument wird heute alles niederprotestiert.

    Alles? In Mein Kampf verwendete Adolf mehrmals das Wort sozialdemokratisch / Sozialdemokraten. Folglich kann jeder, der sich sozialdemokratisch nennt, nur rechtsextrem sein, weil das ein Hitler-Wort ist.
    Warum "rechts"extrem, bleicht undurchsichtig. Auch Lenin hatte mit diesem bösen Wort seine Bewegung bezeichnet. Ich hatte immer geglaubt, der wäre linksextrem gewesen. Man kann sich irren.

  7. heartofstone (kein Partner)
    15. Mai 2019 21:37

    Kopftuchverbot ... Ausgenommen sind demnach Verbände aus medizinischen Gründen bzw. Kopfbedeckungen aus Witterungsgründen.

    Da es IN den Schulen recht selten regnet ... runter mit dem Kopftuch, Deckel, Kippa, Hut, Turban, Mütze IN der Schule ... und ausdehnen auf alle Pflichtschüler und Pflichtschullehrer ...

    • Undine
      15. Mai 2019 21:59

      Vollkommen richtig! Außerdem trägt man in einem Gebäude keine Kopfbedeckung---einzige Ausnahme: der seit Jahrhunderten zum Habit gehörende Schleier der Ordensfrauen (auch in Schulgebäuden oder Krankenhäusern)! Und wenn so mancher "Verteidiger" des Kopftuchs von Muselmaninnen meint, diesen Schleier der Nonnen als Vergleich heranzuziehen, dann ist er ein Trottel. Hat nicht auch VdB das in früheren Zeiten besonders von Bäurinnen bei der Arbeit verwendete Kopftuch gleichsetzen wollen mit dem islam. Kopftuch? Aber bei dem weiß man ja, wes' Geistes Kind er ist.....

    • Gennadi (kein Partner)
      16. Mai 2019 10:27

      Die Sachlichkeit bleibt auf der Strecke.

      Der Unterschied zwischen KopfBEDECKUNG und KopfVERHÜLLUNG erschließt sich eben nicht allen.

      Schleier von Ordensfrauen? Ebensowenig ein religiöses Gebot. Kein Grund, es beizubehalten. Andere Orden haben auch ein flottes Käppchen.
      Aber lieber mit "Trottel" werfen, statt zu argumentieren.

  8. astuga (kein Partner)
    15. Mai 2019 14:06

    Es ist eine oft zitierte Binsenweisheit, dass man nicht beides haben kann: Sozialstaat und Einwanderungsland zu sein.

    Deshalb dient die jetzige Massenmigration auch nicht, wie oft behauptet, der zukünftigen Finanzierung unseres Sozialsystems, sondern im Ggt. dessen Unterminierung und Schwächung.
    Schon mit der einheimischen Bevölkerung wäre es ohne tiefgreifende Reformen wahrscheinlich nicht finanzierbar, unter der zusätzlichen Belastung durch Migranten wird es mittelfristig auf jeden Fall kollabieren.
    Man schafft Tatsachen ohne große politische Diskussionen!
    Es profitieren Teile der Wirtschaft, private Versicherungen und politische Parteien die sich ein abhängiges Klientel importieren.

    • heartofstone (kein Partner)
      15. Mai 2019 21:46

      Wer sich als Zuwanderer das Leben in Österreich nicht leisten kann muss nach Verbrauch seiner Reserven, wie eingezahlte AV Beiträge, wieder ausreisen. Machen andere Länder auch so. "Flüchtlinge" sind als Illegale zu bezeichnen und umgehend abzuschieben, da Österreich spätestens seit 1.5.2004 lückenlos von sicheren und/oder EU-Ländern umgeben ist. "Flüchtlinge" die per Flugzeug kommen sind auf Kosten der transportierenden Fluglinie im Rückflug. Ansonsten Verlust der Landerechte, Einzug und Verwertung der Flugzeuge ....

  9. CIA
    14. Mai 2019 14:07

    Replacement bedeutet auch Austausch und das entspricht wieder nicht den Tatsachen. https://www.dict.cc/englisch-deutsch/replacement.html
    Illegale Invasion verbunden mit Landraub und Vernichtung der westlichen Strukturen mit dem Ziel, eine "gelbe Menschenrasse" zu favorisieren. So wäre es fair beschrieben.
    Vielleicht wird dazu bald ein neues Wort kreiert, wie das "Überwandern der Grenzen"!

  10. Anonymer Feigling
    14. Mai 2019 12:59

    Man sollte sich eher über das Wort "Bevölkerung" Gedanken machen und weniger über "Austausch".

    Bevölkerung heißt der Vorgang der Besiedelung eines leeren Gebiets durch ein Volk.
    Leider wird heute meist von politisch Korrekten dieses Wort falsch gebraucht, wenn sie eigentlich Volk meinen.

    Oder bestellen diese Guten beim Oberkellner so: "Herr Ober, ein Glas Bewässerung bitte!"

    • Normalsterblicher
      17. Mai 2019 20:50

      Falsch - Bevölkerung hat zwei Bedeutungen, eine davon steht für die Menschen eines Siedlungsraumes und damit typischerweise für das Volk, aber nicht als nationaler Verband. Man spricht auch von einer "ansässigen Bevölkerung", nicht aber in der Regel von einem "ansässigen Volk" (außer Eroberer und Aliens).

      Die Befassung mit Fremdsprachen bringt die Erkenntnis mit sich, dass nicht nur die Wörter fremder Sprachen mehrere Bdeutungen haben können, sondern auch die Wörter der eigenen Muttersprache, und zwar viel mehr, als es einem ohne sprachliches Studium zu Bewusstsein käme.

  11. glockenblumen
    14. Mai 2019 09:05

    Wortklauberei!!
    Warum soll man die Dinge nicht klar beim Namen benennen dürfen?
    Nur um es einer Nomenklatura, die nur noch unsere Verachtung und unsere
    Abscheu verdient, recht zu machen?

    Da bin ich dagegen! Man braucht keine Wörter bzw. Begriffe für einen klaren Zustand neu erfinden.
    Man soll eine klare eindeutige Sprache sprechen, die von allen verstanden wird, auch wenn sich selbsternannten Bessermenschen daran stoßen, welche auch noch manipulativ berichten:
    z.B.:
    in Christchurch wurden 30 Moslems ERMORDET

    in Sri Lanka KAMEN 300 CHRISTEN UMS LEBEN....

    • otti
      15. Mai 2019 18:05

      !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      "Wortklauberei" PLUS gezieltes ANPATZEN, SCHLECHT MACHEN etc. des Andersdenkenden. Es wird nicht der Mangel geächtet, sondern die Beseitigung dessen.

    • Gennadi (kein Partner)
      16. Mai 2019 10:36

      In Christchurch wurden 50 Menschen ermordet. Das ist nicht zu beschönigen.
      Aber Moslems? Es waren Angehörige zweier Vereine der Muslimbruderschaft, die sich selbst durch Massenschlachtungen Ungläubiger auszeichnet.
      So wie in Sri Lanka.

  12. Konrad Hoelderlynck
    14. Mai 2019 00:24

    @Ausgebeuteter: Das ist schon klar. Ich halte Dr. Kotschys Ausflug in die Semantik trotzdem für nicht besonders hilfreich. Sowohl bei Richard von Coudenhove Kalergi als auch bei Winston Churchill ist schon viele Jahrzehnte früher von dem Bestreben, die europäische bzw. (bei Churchill vor allem) die deutsche Bevölkerung auszutauschen die Rede; ein Konzept, das längst in vollem Gange ist. Dabei ist es ziemlich unerheblich, ob der Begriff "replacement migration" optimal übersetzt wurde oder nicht. - Faktum ist, dass dieser Austausch der Bevölkerungen Europas in vollem Gange ist. Ich persönlich finde zudem, dass "Bevölkerungsaustausch" die Ereignisse ziemlich gut beschreibt.

  13. simplicissimus
    14. Mai 2019 00:14

    Voellig richtig.
    Rechts taete besser daran, das falsch gewaehlte Wort "Bevoelkerungsaustausch" gegen "Unerwuenschte, problematische Ersatzmigration" zu tauschen.

    WARUM?

    Aus durchsichtigen Gruenden:

    1) Jeder durchschnittliche Gymnasiast kann die Falschuebersetzung auseinandernehmen. Das laesst Rechts daemlich aussehen.

    2) Nehmen wir uns selbst an der Nase - im positiven Sinn! Denn unsere Bevoelkerungsschrumpfung loest automatisch einen Einwanderungsdruck aus, ob es uns passt, oder nicht. Die Antwort ist, frei nach Unterberger: Mehr autochthone Muetter. Weniger Abtreibungen. Mehr Freude an Familie und suessen Kindern.

    Es ist besser, bei den grundlegenden Fakten zu bleiben. Wir haben zuwenig Kinder. Das erzeugt das Vakuum, das einen "Bevoelkerungsaustausch" provoziert. Also packen wir das Uebel an der Wurzel, staerken wir Familienliebe, foerdern wir Kinder kriegen und agieren wir aus einer Position der Staerke, nicht der Schwaeche. Denn "Bevoelkerungsaustausch", basierend auf der Reproduktionsunwilligkeit unserer werten Mitbuerger impliziert ein Argument der Schwaeche.

    • unbedeutend (kein Partner)
      15. Mai 2019 15:56

      Nicht "weniger Abtreibungen", sondern KEINE Abtreibungen!
      Diese Forderung hört sich in unserer dekadenten Gesellschaft, in der ein Menschenleben, soferne es noch nicht geboren ist, nichts zählt, sehr illusorisch an.
      Aber für die Tötung unschuldiger Menschen darf es keine Toleranz geben.

    • heartofstone (kein Partner)
      15. Mai 2019 21:24

      Schmarrn ... Aber für die Tötung unschuldiger Menschen darf es keine Toleranz geben. ... es gibt sehr wohl Gründe warum abgetrieben werden darf ... genetische ... unheilbar krank ... zivilisatorische ... Vergewaltigung ...

  14. riri
    13. Mai 2019 23:55

    Der Herr Bundeskanzler hält den Begriff "Bevölkerungsaustausch" nicht nur für unrichtig, auch hält er den Begriff für ein Wort der Rechten, und als Rechter kann er sich nicht identifizieren.
    Auch eine Klarstellung.

  15. jaguar
    13. Mai 2019 21:46

    Man gehe entlang der Favoritenstraße Richtung Süden. Dann stellt man faktenbasiert fest, daß in den letzten Jahrzehnten unter Häupl (der linkslinken Ideologie folgend) in diesem Bezirk wie in zahlreichen anderen ein Bevölkerungsaustausch stattfand. Im Wiener Schnitt sind 60% der Schüler ohne deutsche Muttersprache. In den preisgünstigen Wohnbezirken bis zu 90%!
    Die Eingeborenen ziehen nach N.Ö. und müssen pendeln oder kämpfen um die Leistbarkeit einer Wohnung in einem jener Bezirke, wo die Welcome Fraktion wohnt.

    • riri
      14. Mai 2019 00:18

      Wien bietet seinen Touristen auch eine Reise nach Karl May an, mit dem 5er vom Praterstern (Klein-Kabul) über die Wallensteinstraße zum Westbahnhof: "Durchs wilde Kurdistan". Nach Einbruch der Dunkelheit als Abenteuerreise.

  16. Patriot
    13. Mai 2019 20:18

    Der beste Begriff ist INVASION!

    • otti
      15. Mai 2019 18:13

      DEN hatte ich 2015 verwendet - na mehr hab`ich da nicht gebraucht !

      Von "Entfreundung" (der Begriff ist nicht von mir - hab`ihn wo aufgeschnappt) bis hin zur offenen Gehässigkeit.

    • Gasthörer (kein Partner)
      16. Mai 2019 15:13

      Völkermord trifft es auch gut.

    • István Pannon (kein Partner)
      21. Mai 2019 10:56

      Und konkret geht es um die "Große Orientalisierung" europäischer Länder.

  17. pressburger
    13. Mai 2019 19:00

    Worte, Worte, Worte, den Worten folgen Taten. Die hier schon länger leben werden politisch und demographisch marginalisiert. Diese Entwicklung, weil von der UNO, EU, der Regierung so gewollt, geht immer weiter.

  18. Romana
    13. Mai 2019 18:05

    Man sollte nicht Wörter eliminieren wollen und den Sprecher verdammen, weil irgendjemand sie zuvor schon verwendet hat, auch wenn es ein Böser war. Die Sprache würde auf diese Weise verarmen und jedes kreative Potential verlieren.

  19. Bester Gutmensch von Kikaritzpatschen
    13. Mai 2019 17:18

    Voll in die linke Falle getappt.

    Wir sollten nicht über Begrifflichkeiten diskutieren, sehr geehrter Herr Dr. Kotschy, sondern über die Inhalte. Und dass die Österreicher im eigenen Land schleichend marginalisiert werden, ist ein Faktum.

    • Ausgebeuteter
      13. Mai 2019 18:37

      Lieber Poster:
      Harald Kotdschy hat in den vergangenen Jahren immer wieder auf bei uns die negativen Auswirkungen bei der massenhaften Einwanderung von Migranten (großteils Mohammedanern) hingewiesen.
      Hier ging es ihm lediglich, dass der englische Begriff "Replacement Migration" nicht gut mit "Bevölkerungsaustausch" in das Deutsche übersetzt wurde.





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