Der hinterhältige Verrat des Sebastian Kurz: Welche Perspektiven bleiben bürgerlichen Wählern?

Lesezeit: 7:00

Wie kann man nur innerhalb von zwei Tagen eine gut funktionierende und angeblich langfristig angelegt gewesene Regierungsarbeit beenden? Dass Strache mit der "Ibiza-Affäre" seinen Hut nahm, ist logisch und richtig. Doch spätestens mit der Bedingung, Herbert Kickl aus der Regierung herauszunehmen und die FPÖ zu kasteien, um die Koalition fortzuführen (worauf diese zum Glück nicht eingestiegen ist), muss klar sein, dass Kurz mutwillig und ohne Not Neuwahlen vom Zaun gebrochen hat. 

Das wollte er vielen Indizien zufolge schon länger, wenn nicht von Anfang an. Schon die vielen "Skandale", die der arme Bundeskanzler erdulden musste, um nun endgültig einen Schlussstrich ziehen zu müssen und sich dafür die internationale Anerkennung abzuholen, sind bei Lichte besehen keine – jedenfalls keine, die der FPÖ-Führung anzulasten wären:

Da wäre einmal die "Liederbuchaffäre". Doch das Liedbuch mit den problematischen Versen wurde zuletzt 1997 gedruckt, und es gibt keinen Beleg, dass das inkriminierte Lied mit der siebenten Million je gesungen wurde. Die tatsächliche Aktualität dieser Verse im Jänner 2018, als sie in den niederösterreichischen Landtagswahlkampf platzten, war gleich Null. 

Es folgt die "Identitärenspende". Niemand konnte ahnen, dass der damals unbekannte Spender ein Jahr später zum Attentäter wurde. Dass Strache hier nicht entschieden konterte, sondern, vom (vermeintlichen) Strategiewechsel Sebastian Kurz’ kalt überrascht (vermeintlich – denn in Wahrheit war der Wechsel wohl selbst die Strategie), die "Identitären" verdammte, um wenig später mit dem Terminus "Bevölkerungsaustausch" undifferenziert deren Wording zu übernehmen, zeugt bereits von großer Hilflosigkeit. 

Schließlich das "Rattengedicht", auf das sich Kurz jetzt ausdrücklich bezog: Hier hat ein Funktionär aus der siebenten Reihe nicht Migranten, sondern sich selbst mit einer Ratte verglichen. Wie viel Blödsinn wird unter Funktionären anderer Parteien verzapft, auf den die Parteispitze keinen Einfluss hat? 

Und nun "Ibiza": Naiv, töricht, keine Frage. Aber nicht mit der Causa Ernst Strasser vergleichbar, wo zuletzt konkrete Summen für konkrete Handlungen im Raum standen. Vor allem bleibt das Gefühl, dass Strache hier nur ein allgemeines Sittenbild der gegenwärtigen großen Politik unfreiwillig widerspiegelt. Dass es die Anderen genauso machen, nur intelligenter. Oder aber schlicht solcher Spenden nicht bedürfen, weil die Netzwerke aus Großunternehmen, Medienkonzernen und Großbanken sowieso bestens funktionieren. 

Daneben gibt es auch "Einzelfälle", die mit der FPÖ überhaupt nichts zu tun haben und in denen sich Kurz auf einmal politisch korrekt profilieren musste: Eine kopftuchtragende Frau wird in einer Wiener Straßenbahn von einer anderen Frau angepöbelt und rassistisch beschimpft. Die Szene schafft es in die Medien. Doch während sich manch Linksgerichteter angesichts der augenscheinlichen psychischen Labilität der grundlos pöbelnden Frau eines Urteils enthielt, musste Sebastian Kurz twittern: "Eine widerliche Attacke, die ich auf das Schärfste verurteile. In Österreich stehen wir für ein respektvolles und friedliches Miteinander aller Religionen." 

Kein Bassenastreit ist zu gering, als dass sich der Herr Bundeskanzler auf einmal als oberster Morallehrer einmengen muss. Offensichtlich hat ein Bundeskanzler sonst nichts zu tun. Zieht Yusuf im Beserlpark den kleinen Slobodan an den Haaren und wird er daraufhin von Slobodans Mutter beschimpft, scheint es oberste Chefsache, auch dazu Stellung zu nehmen. Wenn das nicht einer Strategie folgt! Nur bei der Umbenennung der Erstaufnahmezentren in "Ausreisezentren" blieb Kurz erstaunlich ruhig. Vielleicht bräuchte es ja ein abgeschlossenes Jusstudium, um zu erkennen, dass eine solche Umbenennung einer rechtlich erst zu treffenden Entscheidung über Asyl oder Nichtasyl vorgreift. Dazu wäre dann doch etwas mehr als nur "Haltung" gefordert. 

Nun wird auch klar, warum die FPÖ aus dem nichtigen Anlass eines sexistischen Mails an eine Grünpolitikerin bei einem groß einberufenen "Gipfel" gegen den "Hass im Netz" mittun musste und ein digitales "Vermummungsverbot" mitbeschloss. Hier scheint es nicht mehr um Kompromissfindung zweier gleichwertiger Partner, sondern um mutmaßlichen Druck gegangen zu sein. Die FPÖ wird ja nicht im Ernst geglaubt haben, dass ein solches Gesetz auch gegen sie gerichtete Hasspostings abwehren wird. 

Ein anderes Thema als die politische Korrektheit bleibt Kurz ohnedies nicht, um die FPÖ anzugreifen. Was sollte ein Regierungschef, der selbst nichts Konkretes gelernt hat und sich mit unerfahrenen Regierungsmitgliedern umgibt, an einer (anders als unter Schüssel) sachlich versiert arbeitenden FPÖ aussetzen? Hatte die FPÖ sich 2002 intern zerstritten und in der Folge die eigene Regierungsarbeit torpediert, so hat diesmal einzig Kurz die Regierung gesprengt. 

Der FPÖ ist jetzt zu wünschen, dass sie Kickl, der nicht nur ein kluger Analyst ist, sondern auch von ideologisch der FPÖ Fernstehenden als fähiger Minister beschrieben wird, nicht ins Out stellt, um sich nach der Nationalratswahl eine neuerliche Regierungsbeteiligung unter Kurz oder wem auch immer zu erheischen. Sondern dass sie aus vollem Rohr auf das verkommene System "Große Koalition" und auf das mit diesem verschwisterte "System Europa" zielt. (Und nicht, einmal mehr, immer nur den "Islam" als Gespenst an die Wand malt.) 

Wer am Paradigma des nationalstaatlich orientierten, liberalkonservativen Bürgers orientiert ist, wem Meinungsfreiheit, Eigentum, Bargeld und ein leistungsdifferenziertes Schulsystem etwas bedeuten, dem bleibt zur FPÖ längst keine Alternative. Das Erste, was unter Schwarz-Rot (oder Rot-Schwarz) kommen würde, ist wohl eine Ratifizierung des "Migrationspakts". Aber auch ein weit über den Verhetzungsparagraphen hinausgehendes Verbot "diskriminierender" Äußerungen, das im Juni 2017 bereits unter der Obmannschaft Kurz in Begutachtung gegangen war und das die ÖVP auch unter Türkis-Blau der FPÖ fortwährend unterzujubeln versucht hatte, steht dann wohl ins Haus. Vielleicht als Ersatz, vielleicht aber auch als Ergänzung zur Blümelschen "Klarnamenpflicht", um auch das Internet unter ideologische Kontrolle bringen zu können. 

Kommt es wieder zu einer großen Koalition, bleibt als Hoffnung lediglich der Blick nach Deutschland: Gelingt es der intellektuell wesentlich solider aufgestellten AfD, weiter zu erstarken, würde dies auf kurz oder lang auch auf Österreich überschwappen. Und auf die EU, die mit Deutschland steht oder fällt. Dann bietet es sich an, die österreichische Politik buchstäblich links liegen zu lassen und verstärkt eine deutsche Öffentlichkeit zu bearbeiten. Eine nur illusionäre Hoffnung ist Russland. Geld stinkt allerdings nicht, und was Österreich dringend fehlt, ist ein rechtes, liberalkonservatives Medienimperium als Gegengewicht zum ORF und den derzeitigen Printmedien. 

Damit komme ich auf "Ibiza" zurück: Wenn man die nötigen Netzwerke nicht hat, aber gegen einen zunehmenden Totalitarismus des Westens eine im Kern grundvernünftige und auch bitter benötigte nationalstaatlich-bürgerlich orientierte Agenda fährt, muss man Netzwerke eben anderswo knüpfen. Russland ist autoritär, aber nicht totalitär. "Europa" hingegen zeigt zusehends totalitäre Züge, wenn alles und jedes und insbesondere die EU eine Antwort auf Auschwitz sein soll und damit auch "Europa" unter das Tabu des Nationalsozialismus gerät, sich als neue Heilslehre gegen jede Infragestellung zu immunisieren. 

Allein der ständig gepredigte Unfug, Nationalstaatlichkeit mit Nationalismus gleichzusetzen, muss bei jedem denkenden Menschen Besorgnis auslösen. Wenn im aktuellen Wahlkampf sogar die Verbreitung der These, nicht die EU, sondern der Nationalstaat sichere die Demokratie, als Beispiel für einen russischen Fake-Angriff gilt, so blicke man bloß in die Geschichte, um zu sehen, dass es sich genau im Sinne dieser These verhält. Nur in einer durch gemeinsame Sprache geprägten Öffentlichkeit sind Partizipation und Kontrolle möglich. Weder Habsburg noch Rom hat den Menschen Mitbestimmung und Abwehrrechte gegen staatliche Machtanmaßungen gebracht. 

Sebastian Kurz wünsche ich, dass er schon bei der Europawahl hinter seinen Erwartungen zurückbleibt und spätestens nach der Nationalratswahl Zeit findet, endlich sein Studium abzuschließen. Sich jetzt als "Aufrechter" gegen "Rechts" zu inszenieren, sollte hoffentlich nicht aufgehen. Der Beifall der Medien und des internationalen Parketts ist ihm zwar sicher. Doch wem der "Kampf gegen Rechts" wichtig ist, der geht zum Schmied und nicht zum Schmiedl – und wählt die SPÖ oder eine andere Linkspartei. Das aber befördert nicht Schwarz-Rot, sondern Rot-Schwarz, und dann übernimmt wohl irgendein Kämmerer die ÖVP. (Kurz würde freilich nicht tief fallen. Wenn ihn das Studieren doch nicht freuen sollte, führt er die ihm zugedachte Mission "gegen Rechts" in einer EU-Funktion weiter.) 

Charme hätte jetzt auch eine FPÖ-SPÖ-Koalition, um die machtverwöhnte ÖVP im Regen stehen zu lassen. Eine ÖVP, die auch unter Kurz für ideologische Beliebigkeit steht, aber dabei noch verstärkt auf law and order setzt, kleidet auch Linksideologisches und gefährlich Unbestimmtes in die Form von law and order. Nachdem im linken Parteienspektrum durchaus Vertreter eines liberalen Strafrechts zu finden sind und man hier oft auf "Bewusstseinsbildung" setzt und es also mit Indoktrination belässt, macht eine Beteiligung der ÖVP an Linkskoalitionen solche Koalitionen nur gefährlicher.

Wilfried Grießer, geboren 1973 in Wien, ist Philosoph und Buchautor.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorIngrid Bittner
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Mai 2019 09:58

    Meiner Meinung nach gibt es für b ürgerliche Wähler nur eine einzige Lösung: FPÖ wählen!
    Die Eiterbeulen sind herausgeschnitten und dass im Gegensatz zur ÖVP bei der FPÖ charaterfeste Leute agieren, sieht man daran, dass man sich Kickl nicht herausschiessen lassen hat. Ich glaube auch der Erklärung, die Kickl geliefert hat.
    Denn falsch und hinterfotzig können nur ein paar von den agierenden Personen sein, allen voran Sebastian Kurz.

    Ich lese gerade Folgendes aus einem Interview mit Conny Bischofberger(Krone)

    "Hat Karas mit seiner FPÖ-Skepsis Recht gehabt?
    Als wir mit der Freiheitlichen Partei in eine Koalition gegangen sind, war nicht klar ob die habdelnden Personen auch alle wirklich regierungsfähig sind. Es war aber zu diesem Zeitpunkt die einzige Partei, die bereit war, mit uns eine Koalition einzugehen. Die Sozialdemokratie war nicht bereit, meinen inhaltlichen Veränderungsprozess für Österreich mitzutragen."

    Daraus schliesse ich, dasses Kurz völlig egal war, wie es mit der Koalition funktioniert, wenn er schon gewusst hat, dass es problematisch werden könnte und dass er uns seit Bestehen dieser Koaltion immer angelogen hat, wenn er von der guten Zusammenarbeit und dem guten Klima gesprochen hat. Er hat also die FPÖ nur gebraucht, um an die Macht zu kommen, die Umstände und die handelnden Personen waren ihm egal und der gute Nebeneffekt, Ideenbringer waren eindeutig die Freiheitlichen. Kurz ist ja auf der Stelle getreten in seinem EU-Wahlkampf. Da war eine freiheitliche Idee grad Recht, einen letzten Anschub zu geben. Und völlig entlarvt hat sich der machtbesessene Kanzler mit seinem Verhalten jetzt beim Platzenlassen der Koalition.
    Hut ab vor der verbliebenen FPÖ - Mannschaft, dass sie sich nicht dem Diktat des Kanzlers gebeugt haben.

  2. Ausgezeichneter KommentatorPaul
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Mai 2019 10:44

    Wenn die FPÖ jetzt klug handelt, sich gut neu aufstellt und all die problematischen Ränder in den Griff bekommt, dann wird der schwarz Peter wohl dem Herrn Kurz bleiben. Der Abgang von Strache und Gudenus kann zu einem Glücksfall der FPÖ werden. Kurz ist jetzt schon entzaubert! Ich habe ihn gewählt, werde es aber nicht mehr wieder tun!

  3. Ausgezeichneter KommentatorOrigenes
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Mai 2019 12:00

    Ein ausgezeichneter Artikel und eine blendende Analyse .

    Was regen wir uns so auf. Wir sind unfreiwillig Zeugen eines postpubertären Räuber und Gendarmenspiels, einer Art von Monopoly geworden. Wer von uns hätte nicht ähnliches an einem alkoholgeschwängerten Sylvesterabend getan und seine Freunde gefragt: Na, was würdest Du tun, wenn du einige Millionen zur Verfügung hättest.

    Wenn aber die Linken und Grünen uns jeden Tag, an dem sie in irgendeiner Funktion sind viele Millionen kosten (Stichwort: KH Nord, Stadt Wien, BAWAG und vieles mehr) so wird darüber kein Wort verloren.

    Schauen wir also, wohin uns die Zukunft bringt. Ich ahne nichts Gutes.

  4. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Mai 2019 10:10

    Der FP wäre eine erfolgreiche Neuorientierung zu wünschen, inhaltlich wie personell. Was, wie auch der Autor bemerkte, der FP im Gegensatz zur AfD fehlt, ist, daß in ihr Menschen, vergleichbar einem KH Weißmann, Thorsten Hinz oder Götz Kubitschek Gehör finden. Es gäbe solche konservativen Denker auch in Österreich, nicht viele, aber doch. Nur, wie ich bereits andernorts anmerkte, deren Einfluß in der FP wurde zugunsten der Gemeindebaufraktion geopfert. Erstens, weil dadurch einfach und schnell zählbare Wählergruppen gewonnen werden konnten. Und zweitens, weil diese Klientel genau wie HC sich durch gehobenes intellektuelles Niveau provoziert fühlten.

    Aber vielleicht kanns ja Kickl besser: ein Sammelbecken national orientierter Konservativer mit der Fähigkeit zu differenziertem kritischen Diskurs, der sich nicht nur auf das "Gespenst Islam" (das längst nicht mehr nur ein Gespenst ist, so nebenbei) beschränkt. Machen wir uns aber nichts vor: mehrheitsfähig sind solche Positionen nicht, freiheitliches, libertäres Gedankengut hatte in Österreich noch nie Konjunktur.

    Und die wenigen, die zu einem Diskurs außerhalb der ideologisch eingeengten Echokammern fähig sind, verstummten großteils nach und nach, weil sie in keiner der Parteien mehr eine Heimat fanden.

    Und vor allem auch, weil differenzierter Diskurs und "moderne" Kommunikation mittels der dominierenden sozialen Netzwerke sich gegenseitig ausschließen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorAlmut
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Mai 2019 11:36

    Danke für den hervorragenden Beitrag!
    Die ÖVP mag ja einstens eine bürgerliche Partei gewesen sein (zumindest einiger ihrer Vertreter). Kurz war und ist für mich so bürgerlich und konservativ wie Merkel, nämlich gar nicht.

  6. Ausgezeichneter KommentatorIngrid Bittner
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Mai 2019 11:42

    Jetzt wird's erst wirklich schmutzig:
    https://www.news.at/a/hofer-fp-chef-kickl-rueckendeckung?utm_source=Newsletter&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=news-NL

    Blümel bezeichnet so quasi Hr. Kickl mit seiner Darstellung der Vorgänge rund um den Rücktritt von Strache und Gudenus als Lügner!!!

  7. Ausgezeichneter KommentatorKyrios Doulos
    4x Ausgezeichneter Kommentar

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorMag.Dr.Rudolf Moser
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Mai 2019 09:55

    Die Kurzsche Jesusgestalt liebt die Menschen aller Länder - nur nicht seine Wähler:„Der durchschnittliche Zuwanderer von heute ist gebildeter als der durchschnittliche Österreicher“ meint er. Wie es wirklich ausschaut zeigt eine WHO-Studie zum weltweiten IQ-Vergleich : Österreich liegt mit einem durchschnittlichen IQ von 100 an 17ter Stelle, die analphabetischen Kulturbereicherer allerdings sind weit abgeschlagen – etwa Afghanistan auf Platz 85 mit IQ 80, Nigeria mit IQ 70 an 96ster Stelle, Äthiopien mit IQ 61 auf Platz 106. Die einstigen ÖVP Staatsmänner wurden von der ÖVVP (Österr. VolksVerräterPartei) abgelöst. Aber es gibt bereits Wahlwerbefeuerzeuge - damit weiter gezündelt werden kann!

  2. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Mai 2019 13:07

    Eine Hoffnung ist auch Italien, wo Salvini praktisch wöchentlich an Zustimmung gewinnt. Italien ist erstens ein "großes" EU-Land und gehört zweitens zu den Gründerstaaten der EU (EWG); daher kann die EU mit Italien nicht so umspringen wie mit Ungarn oder Österreich. Eine Regierung unter Führung der Lega würde sicher in der gesamten EU den Mut zur Abkehr von der linken p.c. fördern, auch der AfD Auftrieb geben. Auch von der zu erwartenden Stärkung des RN in Frankreich ist einiges zu erwarten. Die aktuelle Katastrophe scheint übrigens zwischen Kurz und Van der Bellen abgesprochen und in die Wege geleitet worden zu sein. Ich stelle mir vor, wie das aussehen würde, wäre Norbert Hofer jetzt BP ..

alle Kommentare

  1. Alexander Huss (kein Partner)
    27. Mai 2019 11:37

    Herr Grießer,

    Ihre Meinung dürfen Sie selbstverständlich vertreten, aber ich teile sie nicht.

    Es ist das eingetreten, das ich seit dem Amtsantritt der Regierung gefürchtet habe in diesem Blog: Es wird der Bundeskanzler geprügelt.

    Sebastian Kurz hat niemanden verraten, er handelte, wie es in einer Demokratie üblich ist: Wenn ein Koalitionspartner versagt, sind Neuwahlen anzustreben. Nur das hat er gemacht. Die FPÖ muss sich neu erfinden, wenn sie wieder regierungsfähig werden.

    Die SPÖ lähmt das Land, aus Rache. Die FPÖ spielt in ihrer blinden Wut auch noch den Steigbügelhalter der Roten.

  2. Carolus (kein Partner)
    26. Mai 2019 11:20

    „Und nicht, einmal mehr, immer nur den "Islam" als Gespenst an die Wand malt.“
    Den Islam kann man als Bedrohung des christlichen Abendlands nicht als gefährlich genug einschätzen. Ein Blick in den Koran oder in die muslimischen Staaten kann die Augen öffnen.

  3. Mag.Dr.Rudolf Moser (kein Partner)
    23. Mai 2019 09:55

    Die Kurzsche Jesusgestalt liebt die Menschen aller Länder - nur nicht seine Wähler:„Der durchschnittliche Zuwanderer von heute ist gebildeter als der durchschnittliche Österreicher“ meint er. Wie es wirklich ausschaut zeigt eine WHO-Studie zum weltweiten IQ-Vergleich : Österreich liegt mit einem durchschnittlichen IQ von 100 an 17ter Stelle, die analphabetischen Kulturbereicherer allerdings sind weit abgeschlagen – etwa Afghanistan auf Platz 85 mit IQ 80, Nigeria mit IQ 70 an 96ster Stelle, Äthiopien mit IQ 61 auf Platz 106. Die einstigen ÖVP Staatsmänner wurden von der ÖVVP (Österr. VolksVerräterPartei) abgelöst. Aber es gibt bereits Wahlwerbefeuerzeuge - damit weiter gezündelt werden kann!

  4. Torres (kein Partner)
    22. Mai 2019 13:07

    Eine Hoffnung ist auch Italien, wo Salvini praktisch wöchentlich an Zustimmung gewinnt. Italien ist erstens ein "großes" EU-Land und gehört zweitens zu den Gründerstaaten der EU (EWG); daher kann die EU mit Italien nicht so umspringen wie mit Ungarn oder Österreich. Eine Regierung unter Führung der Lega würde sicher in der gesamten EU den Mut zur Abkehr von der linken p.c. fördern, auch der AfD Auftrieb geben. Auch von der zu erwartenden Stärkung des RN in Frankreich ist einiges zu erwarten. Die aktuelle Katastrophe scheint übrigens zwischen Kurz und Van der Bellen abgesprochen und in die Wege geleitet worden zu sein. Ich stelle mir vor, wie das aussehen würde, wäre Norbert Hofer jetzt BP ..

    • Mag.Dr.Rudolf Moser (kein Partner)
      23. Mai 2019 10:01

      In Italien wäre die Kurzsche Feststellung: „Der Islam gehört selbstverständlich zu Österreich.“ (im Kurier vom 23.1.2015) auch undenkbar. Diese Aussage des Studienabbrechers zeigt von mangelnden Demokratie- und Gesetzeskenntnissen. Prof. Dr. Karl Schachtschneider stellt in seinem Rechtsgutachten eindeutig fest: „Der Islam ist mit der freiheitlichen demokratischen Grundordnung unvereinbar. Er verlangt nach dem Gottesstaat. Jede Herrschaft von Menschen über Menschen ist durch Allah befohlen, wenn sie islamisch ist. Demokratie, Gewaltenteilung, Opposition sind dem Islam wesensfremd.“ Aber vielleicht sind die ehemaligen Christen, wie Flüchtlingskoordinator Konrad bereits zum Islam konvertiert?

  5. Kyrios Doulos
    • Brigitte Imb
      21. Mai 2019 14:32

      Danke, sehr gut. ********

      Und immer wieder wird auf Kurz' Privatleben angespielt. Es scheint tatsächlich etwas nicht ganz zu "stimmen".

  6. Austria must not die
    21. Mai 2019 11:56

    Es gibt keine Wiederholung der Geschichte. Aber ich mache darauf aufmerksam, dass die Übernahme der Macht durch Hitler in der Weimarer Republik eine ähnliche Zerstrittenheit der bürgerlichen Parteien vorausgegangen ist.

    Damals haben mit Hitler die nationalen Sozialisten die Macht übernommen und Deutschland in eine Diktatur überführt. Heute betreiben die internationalen Sozialisten das gleiche Spiel. Die Propagandamethoden sind die Gleichen wie unter Goebbels. Die Dauerhetze gegen alles Rechte ist unerträglich. Noch unerträglicher ist ein BK, der das nicht nur duldet, sondern darin einstimmt.

    Die Verstrickung von "Kabarettisten" ist höchst interessant. Wer kann sich noch an den "Babyhitler" erinnern. Wurde Kurz so weichgeklopft und wurde ihm im Gegenzug die Führerschaft über das neue linke Europa versprochen? Talent ist zweifellos vorhanden.

  7. Liberio
  8. pressburger
    20. Mai 2019 21:16

    Kurz hat niemanden verraten. Kurz blieb und bleibt sich treu. Kurz wurden, vor und nach den Wahlen, so viele Lorbeerkränze und Goldmedaillen umgehängt, dass er hinter dieser Wand von Gloria, seine wahren Absichten verbergen konnte. Guter taktischer Zug, zwar nicht selbst kreiert, aber in voller Übereinstimmung mit den eigentlich Mächtigen. Von diesen Mächtigen in Brüssel und Berlin ist Kurz abhängig, von diesen Potentaten hängt seine weitere Karriere ab.

  9. Kyrios Doulos
    20. Mai 2019 14:06

    Herr Grießer, ich gratuliere Ihnen zu diesem Artikel!

    Ich erlaube mir, ihn mit diesem Link zu ergänzen:

    https://schreibfreiheit.eu/2019/05/19/strache-wollte-was-die-sozialisten-seit-50-jahren-machen-europa-die-grun-marxistische-kleptokratie/

  10. Origenes
    20. Mai 2019 12:00

    Ein ausgezeichneter Artikel und eine blendende Analyse .

    Was regen wir uns so auf. Wir sind unfreiwillig Zeugen eines postpubertären Räuber und Gendarmenspiels, einer Art von Monopoly geworden. Wer von uns hätte nicht ähnliches an einem alkoholgeschwängerten Sylvesterabend getan und seine Freunde gefragt: Na, was würdest Du tun, wenn du einige Millionen zur Verfügung hättest.

    Wenn aber die Linken und Grünen uns jeden Tag, an dem sie in irgendeiner Funktion sind viele Millionen kosten (Stichwort: KH Nord, Stadt Wien, BAWAG und vieles mehr) so wird darüber kein Wort verloren.

    Schauen wir also, wohin uns die Zukunft bringt. Ich ahne nichts Gutes.

  11. DIhK
    20. Mai 2019 11:56

    Sehr geehrter Herr Grießer!
    Sie werden als Buchautor und Philosoph vorgestellt. Ein wirklicher und kluger Philosoph bemüht sich um die Wahrheit seiner Aussagen. Wie kommen Sie dazu, dem BK Kurz einen Verrat zu unterstellen, weil er nach den Offenlegungen der letzten Tage und den sehr mangelhaften Reaktionen wichtiger FPÖ-Repräsentanten darauf die bisherige Koalition nicht fortsetzen kann? Die Äußerungen und das Verhalten mancher führender FPÖ-Politiker erweckt den Eindruck, dass sie noch nicht verstanden haben, was zu tun ist, um in den Augen der Öffentlichkeit das Vertrauen in die Regierungsfähigkeit dieser Partei wieder herzustellen. Warum Herr Kickl derzeit nicht mehr Innenminister bleiben kann, wurde gestern in mehreren TV-Diskussionen klargestellt: Nachdem Herr Kickl zum Zeitpunkt der Aussagen des H.C. Strache auch für die Finanzen verantwortlicher Geschäftsführer der FPÖ war, kann er jetzt nicht als Innenminister bei den unumgänglichen Überprüfungen der damals effektiv erfolgten Vorgänge dabei sein.
    Nach seinen Äußerungen in den Medien gewinnt man den Eindruck, dass BK Kurz Neuwahlen vermeiden wollte, aber äußere Umstände haben ihn dazu gezwungen, nicht zuletzt das Verhalten vieler Repräsentanten des Koalitionspartners FPÖ. Ihr eigener Kommentar oben, Herr Grießer, zeigt, dass manche FPÖ-Anhänger noch nicht begriffen haben, was in der gegenwärtigen Situation gemacht werden muss.
    Eine Neuwahl ist nicht leicht und gefährlich, aber BK Kurz musste sie einleiten, um nicht von den österreichischen und den internationalen Medien zerrissen zu werden.
    Hoffen wir, dass sie gut ausgeht und wieder eine tragbare, bürgerliche Koalition zustande kommt.
    In den nächsten Tagen sollten möglichst viele Österreicher bei der EU-Wahl ihre Stimme klug einsetzen, für die richtige Partei und den richtigen Namen, damit Europa gut vertreten und gestaltet wird, so dass es im globalen Wettbewerb mithalten kann.

    • lilibellt
      20. Mai 2019 13:30

      Sehr richtig. Nämlich genauso wie die ÖVP sich von der SPÖ die damalige schwarze Innenministerin gegen einen unabhängigen Experten austauschen hat lassen, als gegen Strasser ermittelt wurde.
      Und die bösen Medien erst. Da muss die Lichtgestalt von einem Kanzler schon darauf achten, dass er seiner jugendlichen Unschuld nicht verlustig geht. Und er darf ja nicht nur an sich, sondern auch an das gesamte ÖVP-Umfeld denken! Man stelle sich diese Zumutung vor, den Verbleib der eigenen Partei in einer Koalition mit solchen FPÖ-Proleten auf Cocktail-Parties mit den kosmopolitischen Freunden verteidigen zu müssen!!!
      Und wie gesagt, man selbst hat ja viel höhere moralische Standards, siehe oben.

    • lilibellt
      20. Mai 2019 13:38

      Was die FPÖ-Anhänger begreifen müssen, ist, nie mehr den Mehrheitsbeschaffer der ÖVP zu spielen. Diese Partei dient sich nach oben als Bettvorleger an (meistens der SPÖ, während sie auf die "Sozis" schimpft) und gibt nach unten die schwarze Witwe, opportunistisch je nach Wetterlage von abwartend gönnerhaft bis exekutierend tödlich. Meine Restachtung vor der ÖVP schwindet stündlich. Das betrifft nicht die vielen großherzigen, im besten Sinne bürgerlichen UND zur Handschlagqualität fähigen ÖVP-Wähler. Aber auch diesen wäre zu raten, die Gutgläubigkeit gegenüber ihrer vermeintlichen politischen Interessensvertretung ein bisschen zurückzuschrauben.

    • Kyrios Doulos
      20. Mai 2019 14:15

      Lieber DIhK,

      bitte übersehen Sie nicht:

      Kurz hat sich zum Instrument von Verbrechern gemacht. Dieses Video ist mit krimineller Absicht und mit kriminellen Methoden zustandegekommen und wurde einzig mit dem Ziel, die Bundesregierung zu sprengen, verkürzt (also im Kontext nicht einmal prüfbar) veröffentlicht.

      Kurz - würde er nicht auf ausländische Befehle reagieren müssen (EU, Soros, Merkel und Merkelisten) - hätte sagen müssen: Strache und Gudenus sind zurückgetreten - das war das einzig Richtige; ich lasse mir unsere gut arbeitende Regierung nicht durch deutsche Medien und Kriminelle sprengen. Wir arbeiten weiter.

      So ist er sein eigener Putschist und unser aller Verräter. Leider.

    • Kyrios Doulos
      20. Mai 2019 14:20

      DiHK, dieser Abschnitt ist mir sympathisch, wie Sie schreiben:

      "so dass es (Europa) im globalen Wettbewerb mithalten kann."

      Sie sind ein Anhänger Trumps, ich auch. America first. Make America great again.
      Sie ersetzen das, heimatkontinent-liebend: Europe first. Make Europe great again.

      Leider sind Sie auch Freund der LinkINNEN, die mit ihrer Gesellschafts- und Wirtschaftspolitik und Islamisierung Europas genau dieses Ziel von vornherein sabotieren.

      Ich folge aber Ihrem Rat, und wähle am Sonntag klugerweise die FPÖ.

    • pressburger
      20. Mai 2019 21:05

      Kurz musste nicht, Kurz wollte Neuwahlen. Dafür ist ihm jedes Mittel recht.

    • fxs (kein Partner)
      22. Mai 2019 21:10

      Die Skandalisierungsmacht der Medien und deren Funktionsweise wird von Prof. Hans Kepplinger im Detail beschrieben. In "Die Mechanismen der Skandalisierung" beschreibt er an Hand mehrerer Beispiele, wie die Voreingenommenheit der Journalisten darüber bestimmt, was als Skandal verkauft wird, und was nicht, und auch wie diese Skandalisierung im Detail funktioniert.

  12. Ingrid Bittner
    20. Mai 2019 11:42

    Jetzt wird's erst wirklich schmutzig:
    https://www.news.at/a/hofer-fp-chef-kickl-rueckendeckung?utm_source=Newsletter&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=news-NL

    Blümel bezeichnet so quasi Hr. Kickl mit seiner Darstellung der Vorgänge rund um den Rücktritt von Strache und Gudenus als Lügner!!!

    • lilibellt
      20. Mai 2019 13:47

      @Ingrid Bittner
      "...so Kurz, der in seiner Aufzählung den "Kampf gegen illegale Migration" ganz nach oben stellt" - aber die legale ist in Ordnung, oder wie?

  13. Almut
    20. Mai 2019 11:36

    Danke für den hervorragenden Beitrag!
    Die ÖVP mag ja einstens eine bürgerliche Partei gewesen sein (zumindest einiger ihrer Vertreter). Kurz war und ist für mich so bürgerlich und konservativ wie Merkel, nämlich gar nicht.

    • glockenblumen
      20. Mai 2019 14:17

      @ Almut

      auf den Punkt gebracht! ***********************************

  14. Herby
    20. Mai 2019 11:36

    Wen wählen am kommenden Sonntag, den 26. Mai 2019?

    Da wird jetzt viel debattiert und nachgedacht.

    Ich habe für mich die Wahl schon getroffen und möchte meinen heißen Tipp allen Bürgern weitergeben die eine friedliche gedeihliche Zukunft unseres ganzen Kontinents Europa in Frieden, Wohlstand und Solidarität wünschen.

    Diese Ziele und Schwerpunkte stehen im Vordergrund:

    - Auch unsere Kinder und Kindeskinder sollen in Freiheit & Verantwortung mit Menschenrechten in Staaten und europäischen Regionen und unter Hochhaltung u. Würdigung der christlichen Werte gut leben können - in Europa.

    - Das Christentum, das Judentum die traditionellsten Eingottreligionen und alle hochstehenden Religionen einschließlich der ehrlichen rechtschaffenen Muslime sowie der Buddhisten u. andere sollen auch weiterhin frei auf unserem Kontinent Europa in Religionsfreiheit Ihre Heiligen Riten und Gebräuche, Versammlungen, Prozessionen und Gottesdienste abhalten können.

    - Eine Religion ist nicht nur eine bloße Privatsache von Privatpersonen sondern eine wahre, hochstehende Religion sollte auch ihren ihr zustehenden Platz in der Öffentlichkeit haben dürfen und können: Durch öffentliche Versammlungen und Veranstaltungen die durch den in der jeweiligen Lehre vorhandenen Missionsauftrag begründet ist.

    Religion heißt immer - auch noch in der heutigen Zeit: Ein Recht auf Öffentliche Präsenz und Öffentliches Wirken gemäß Missionsauftrag. Diese Prinzipien müssen auch weiterhin durch die Religionsfreiheit sícher gestellt und garantiert werden in ganz Europa.

    - Auch unsere Kinder und Kindeskinder sollen in relativ hohen Wohlstand und Frieden leben können - so wie wir in den letzten Jahren des 20. u. Anfang des 21. Jahrhunderts möglichst in ganz Europa!

    - Die demokratisch durch gewählte Volksvertreter zustande gekommenen Gesetze sollen auch weiterhin auf Punkt und Beistrich genau u.a. auch durch die Exekutivorgane einschließlich der uniformierten Polizei & Militär überwacht und vollzogen werden in ganz Europa.

    - Auch unsere Kinder und Kindeskinder sollen in einer intakten, sauberen Umwelt wo es möglichst wenige Klimakatastrophen, Stürme, Orkane, Trockenheit, Feuersbrünste bzw. Hochwasserkatastrophen gibt und wo es ausreichende Artenvielfalt gibt aufwachsen.
    Wenn von jetzt an die Entscheidungen richtig getroffen werden dann könnten unsere Enkel und Urenkel vielleicht sogar auch noch in 40, 50 Jahre den einen oder anderen Alpengletscher direkt bewundern können.

    - Unsere Kinder und Kindeskinder sollen in einer Umwelt und Landschaft aufwachsen können die so intakt ist dass sie ein Bewusstsein für die Schöpfung Gottes am Anbeginn der Zeit und für die unbedingte Wichtigkeit der steten Erfordernis einer intakten Natur als immerwährende Lebensumgebung aller Menschen entwickeln.

    - Kurz gefasst: Alle Menschen und alle Familien brauchen zu jeder Zeit als lebensnotwendige Vorrausetzung eine intakte Natur - schon allein für die Erzeugung von hochwertigen Nahrungsmitteln und aus vielen anderen Gründen.

    Wir als Europäische und als Österreichische Bürger brauchen in Brüssel Abgeordnete die die Seele Europas erfühlen und verstehen, die die Geschichte und Entwicklung eines vereinten Europas Jahrhunderte und Jahrtausende bis in die Zeit des alten christlichen Frankenreichs also mehr als 1200 Jahre vor unserer Zeit begriffen haben.

    Wir als Österreicher haben das Glück ein hervorragendes Team von der Österreichischen Christlich-Demokratischen Partei Ö.V.P. mit dem Spitzenkandidaten
    Dr. Othmar Karas zur Wahl zu haben direkt in den Wahlzellen am nächsten Sonntag:

    Meine Entscheidung:

    Am Wahlzettel:
    Ein Kreuz direkt im Kreis bei der ÖVP und rechts daneben im freien Feld schreibe ich den Namen meines Vorzugskandidaten KARAS deutlich hin.

    Siehe diesen Musterstimmzettel - bitte diese Link öffnen:

    https://www.oesterreich.gv.at/dam/jcr:0a555b3b-df50-45fe-8b8d-9d3e8f8e5c23/Amtl_Stimmzettel_Europawahl.jpg


    Wer so wählt wie ich der hat alles richtig gemacht - ich lege es Ihnen wärmstens ans Herz!!! Ein gutes Gewissen wird Ihre Belohnung sein - auch noch in vier oder mehr Jahren.

    Für Alle die sich zum Thema 'Europäisches Parlament' eingehendere Informationen beschaffen wollen lege ich dieses ausgezeichnete Buch des einflussreichen Europaabgeordneten und intimen Europakenners Dr. Othmar Karas (ÖVP) ans Herz:

    "Die europäische Demokratie - Grenzen und Möglichkeiten des Europäischen Parlaments"

    Siehe diesen Link:

    https://www.weltbild.at/artikel/buch/die-europaeische-demokratie_24840383-1?wea=6883764&origin=pla&wea=6883764&gclid=EAIaIQobChMI4NnOwd2p4gIVkxsYCh27lQbfEAQYASABEgLpgfD_BwE

    • stefania
      20. Mai 2019 12:32

      Bravo, Herr Karas !

    • Politicus1
      20. Mai 2019 13:55

      Bitte, nennen Sie mir ein, zwei Initiativen, Gesetzesvorlagen, Budgetmassnahmen oder ähnliches, die Karas in den letzten Jahren in Brüssel FÜR ÖSTERREICH - nicht für die EUrokrazten - gesetzt hat.
      Vielleicht können Sie mich noch überzeugen, dass ich seinen Namen nicht durch einen anderen ersetze.
      Achtung: Bei dieser Wahl gibt es kein Streichen. Wer eine Vorzugstimme vergeben will, muss den Namen ins Feld schreiben.

    • Abaelaard
      20. Mai 2019 14:00

      Glauben sie tatsächlich was sie da geschrieben haben? Oder sind sie doch ein vernunftbegabter Mensch und haben sich nur vertan und was anderes gemeint.

      Daß sie in Strache-ähnlichen Zustand sich befanden sollte man nicht unterstellen.

    • oberösi
      20. Mai 2019 15:37

      Demokratie ist: auch diesem Beitrag hier Platz zu geben. Dank dafür an den Blogwart;-)

      Auf eine Zukunft also MIT Karas, dafür OHNE Unwetter, Hochwasser, Wirbelstürme, Hagelschlag und alles, was sonst die Natur noch alles bietet. Weil sie eben die Natur ist und sich einen Deut jemals darum geschert hat, wie es ihrem größten Parasiten, dem Menschen gerade konveniert: heiß, kalt, trocken, warm, feucht....

      Hatten wir doch schon einmal: wir opfern unseren Göttern und bekommen dafür das Wetter, das uns paßt. Und wenns nicht klappt, verbrennen wir ein paar Hexen. Zur höheren Ehre der Maria Mutter Gottes!

    • pressburger
      20. Mai 2019 17:59

      Eigenwerbung !

    • FerroZwei
      20. Mai 2019 22:24

      Die beste Satire, die ich seit langem gelesen habe. Wenigstens etwas zum Lachen in diesen schweren Tagen. Danke.

    • Dr.Hans Christ (kein Partner)
      22. Mai 2019 19:01

      Lieber Herr Herby!

      Für Sie scheint Urnengang und Stuhlgang offenbar dasselbe. Und auch das Ergebnis
      ist ident.

      Beste Grüße

  15. Paul
    20. Mai 2019 10:44

    Wenn die FPÖ jetzt klug handelt, sich gut neu aufstellt und all die problematischen Ränder in den Griff bekommt, dann wird der schwarz Peter wohl dem Herrn Kurz bleiben. Der Abgang von Strache und Gudenus kann zu einem Glücksfall der FPÖ werden. Kurz ist jetzt schon entzaubert! Ich habe ihn gewählt, werde es aber nicht mehr wieder tun!

  16. oberösi
    20. Mai 2019 10:10

    Der FP wäre eine erfolgreiche Neuorientierung zu wünschen, inhaltlich wie personell. Was, wie auch der Autor bemerkte, der FP im Gegensatz zur AfD fehlt, ist, daß in ihr Menschen, vergleichbar einem KH Weißmann, Thorsten Hinz oder Götz Kubitschek Gehör finden. Es gäbe solche konservativen Denker auch in Österreich, nicht viele, aber doch. Nur, wie ich bereits andernorts anmerkte, deren Einfluß in der FP wurde zugunsten der Gemeindebaufraktion geopfert. Erstens, weil dadurch einfach und schnell zählbare Wählergruppen gewonnen werden konnten. Und zweitens, weil diese Klientel genau wie HC sich durch gehobenes intellektuelles Niveau provoziert fühlten.

    Aber vielleicht kanns ja Kickl besser: ein Sammelbecken national orientierter Konservativer mit der Fähigkeit zu differenziertem kritischen Diskurs, der sich nicht nur auf das "Gespenst Islam" (das längst nicht mehr nur ein Gespenst ist, so nebenbei) beschränkt. Machen wir uns aber nichts vor: mehrheitsfähig sind solche Positionen nicht, freiheitliches, libertäres Gedankengut hatte in Österreich noch nie Konjunktur.

    Und die wenigen, die zu einem Diskurs außerhalb der ideologisch eingeengten Echokammern fähig sind, verstummten großteils nach und nach, weil sie in keiner der Parteien mehr eine Heimat fanden.

    Und vor allem auch, weil differenzierter Diskurs und "moderne" Kommunikation mittels der dominierenden sozialen Netzwerke sich gegenseitig ausschließen.

    • pressburger
      20. Mai 2019 21:08

      Strache hat die FPÖ und Kickl, durch sein Wissen um seine Erpressbarkeit, behindert. Zu hoffen ist dass es Hofer und Kickl bis zu den Wahlen gelingt der FPÖ ein eindeutiges, kantiges Profil zu geben.

  17. Ingrid Bittner
    20. Mai 2019 09:58

    Meiner Meinung nach gibt es für b ürgerliche Wähler nur eine einzige Lösung: FPÖ wählen!
    Die Eiterbeulen sind herausgeschnitten und dass im Gegensatz zur ÖVP bei der FPÖ charaterfeste Leute agieren, sieht man daran, dass man sich Kickl nicht herausschiessen lassen hat. Ich glaube auch der Erklärung, die Kickl geliefert hat.
    Denn falsch und hinterfotzig können nur ein paar von den agierenden Personen sein, allen voran Sebastian Kurz.

    Ich lese gerade Folgendes aus einem Interview mit Conny Bischofberger(Krone)

    "Hat Karas mit seiner FPÖ-Skepsis Recht gehabt?
    Als wir mit der Freiheitlichen Partei in eine Koalition gegangen sind, war nicht klar ob die habdelnden Personen auch alle wirklich regierungsfähig sind. Es war aber zu diesem Zeitpunkt die einzige Partei, die bereit war, mit uns eine Koalition einzugehen. Die Sozialdemokratie war nicht bereit, meinen inhaltlichen Veränderungsprozess für Österreich mitzutragen."

    Daraus schliesse ich, dasses Kurz völlig egal war, wie es mit der Koalition funktioniert, wenn er schon gewusst hat, dass es problematisch werden könnte und dass er uns seit Bestehen dieser Koaltion immer angelogen hat, wenn er von der guten Zusammenarbeit und dem guten Klima gesprochen hat. Er hat also die FPÖ nur gebraucht, um an die Macht zu kommen, die Umstände und die handelnden Personen waren ihm egal und der gute Nebeneffekt, Ideenbringer waren eindeutig die Freiheitlichen. Kurz ist ja auf der Stelle getreten in seinem EU-Wahlkampf. Da war eine freiheitliche Idee grad Recht, einen letzten Anschub zu geben. Und völlig entlarvt hat sich der machtbesessene Kanzler mit seinem Verhalten jetzt beim Platzenlassen der Koalition.
    Hut ab vor der verbliebenen FPÖ - Mannschaft, dass sie sich nicht dem Diktat des Kanzlers gebeugt haben.

  18. Freak77
    20. Mai 2019 09:51

    Sehr geehrter Herr Grießer,

    wenn Sie Sebastian Kurz jetzt geradeheraus eine Niederlage bei den Europawahlen in 1 Woche wünschen und weiters

    eine SPÖ-FPÖ-Koalition herbei wünschen um die "machtverwöhnte ÖVP im Regen stehen zu lassen",

    - dann zeigt das dass Sie unmöglich ein Christdemokrat sein können!

    - Und es zeigt dass Ihnen ein geeintes Europa - also die Europäische Integration, seit den 1950er-Jahren den ganzen Kontinent bewegt - wurscht oder sogar widerlich ist.

    Wenn Sie sich noch immer als "Bürgerlicher" bezeichnen, dann kann das ja nur - freundlich ausgedrückt - ein Irrtum sein.





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