Rechte Skandale und linke Skandälchen

Lesezeit: 6:00

Wer mit einem FPÖ-Ticket einen attraktiven Job beim Staat oder im staatsnahen Bereich bekommt, gerät sofort ins Visier der linken Medien. Bei den selbst ernannten investigativen Journalisten beschränken sich die investigativen Aktivitäten ja zumeist auf Kontakte zu Genossen in Ministerien, Behörden und Nachrichtendiensten, die es mit dem Amtsgeheimnis nicht immer so genau nehmen.

Wer da keine blütenweiße Weste, keinen untadeligen Lebenslauf vorweisen kann, sich nicht brav an die strengen Regeln der politischen Korrektheit hält, landet eher früher als später am Scheiterhaufen der linken Inquisitoren. Sollten die roten Sittenwächter nichts Brauchbares finden, zieht man etwas an den Haaren herbei oder konstruiert eine Geschichte. Auch wenn nach der medialen Empörungswelle von den Vorwürfen nichts übrig bleibt und der Betreffende ohne adäquate mediale Berichterstattung rehabilitiert wird – wie etwa Udo Landbauer oder Innenminister Kickl in Bezug auf das BVT –, eine linke Medienkampagne von ORF, Falter, Profil und Co. übersteht niemand unbeschadet.

Ein besonders drastisches Beispiel ist die aktuelle Hysterie rund um die Identitären, die von linken Medien und Politikern quasi zu Vogelfreien und zur größten Gefahr für Österreich erklärt wurden, obwohl sie vor wenigen Monaten von allen wesentlich Anklagepunkten freigesprochen worden sind. Dabei geht es weniger um die Identitären und ihre Ziele, als vielmehr darum, der FPÖ zu schaden oder gar die Koalition zu sprengen. Martin Sellner ist nur ein Bauernopfer.

Wer hingegen mit Parteibuch oder Mitgliedschaft in einer der unzähligen steuergeldgetriebenen linken Vorfeldorganisationen offiziell der Gemeinschaft der guten Menschen angehört oder sich durch Tat und vor allem Wort als Gesinnungsgenosse zu erkennen gibt, kann mehr oder weniger ungestört von den Mainstreammedien schalten und walten wie er möchte. Die Zugehörigkeit zur linken politmedialen Klasse ist eine Art medialer Persilschein. Selbst wenn Boulevardmedien oder der Rechnungshof Ungereimtheiten, Verschwendung oder sonstige Skandale aufdecken und thematisieren, halten die linken Leitmedien den Ball flach und die betroffenen Genossen überstehen solche medialen Lüfterl ohne größere Schrammen. Man denke etwa an die SPÖ-Skandale der letzten Zeit vom KH-Nord bis zur Traumgage von Brigitte Kopietz, der ehemaligen Geschäftsführerin eines von der Stadt Wien finanzierten Vereins.

Dank wohlmeinender linker Medien schrumpfen solche Skandale in der öffentlichen Wahrnehmung zu Skandälchen ohne große Folgewirkungen für die involvierten Personen, ein Service, den auch viele aus der (Alt)-ÖVP attraktiv finden, sie dienen sich deshalb mehr oder weniger erfolgreich den Linken an, quasi als konservativlinke Zwitterwesen.

Wie viele Skandale aus dem linken Dunstkreis haben ORF, Falter, Profil und Co. aufgedeckt, aufgerollt und ausgeschlachtet? Eben. Der Hunderte Millionen schwere KH-Nord-Skandal, über den vor allem die Kronenzeitung ausführlich informiert hat, hat angesichts der zurückhaltenden Berichterstattung der linken Mainstreammedien der SPÖ kaum Schaden zugefügt. Der vor wenigen Tagen von "Presse" und Kurier veröffentliche Bericht des Rechnungshofes zum Donauinselfest, der unglaubliche Praktiken anprangert, hat bisher kaum Wellen geschlagen. Selbst der systematische Kindesmissbrauch in den Heimen der Stadt Wien hatte für Täter und politisch Verantwortliche weder juristische noch sonstige Konsequenzen. Linke dürfen stets mit der ganzen Milde der befreundeten Medien rechnen.

Politische Macht- und Herrschaftsverhältnisse ändern sich nicht einfach durch Wahlen. Nach Jahrzehnten der roten Kanzlerschaft sitzen die Linken aller Parteien nach wie vor an den Schaltstellen der Republik. Egal ob Medien, Justiz, Kultur, Universitäten, Bildung, Medien oder Verwaltung: Ihre Netzwerke sind intakt, man arbeitet intensiv daran, die alten Verhältnisse wiederherzustellen. Die FPÖ hat noch immer keine brauchbare Gegen- und Kommunikationsstrategie entwickelt. Das rächt sich. Tag für Tag.

Dass ORF und andere linke Medien besonders eifrig gegen Menschen aus dem FPÖ-Umfeld vorgehen, hat nicht nur damit zu tun, dass sie die Freiheitlichen aus politischen und ideologischen Gründen hassen und bekämpfen, sondern auch, weil Linke auf Jobs und Positionen im staatlichen oder staatsnahen Bereich angewiesen sind. In der freien Marktwirtschaft oder als Unternehmer ohne staatliche Aufträge, Subventionen und Netzwerke reüssieren sie eher selten. Linke Lebensentwürfe fußen in der Regel auf der Ausbeutung der Steuerzahler. Jeder Job, den ein Freiheitlicher bzw. ein Nichtlinker bekommt, ist nicht nur ein Arbeitsplatz weniger für die Linken, sondern ein weiteres Loch in ihrem dichten Netzwerk.

Im Herbst 2018 wurde Barbara Kolm auf Vorschlag der FPÖ Vizepräsidentin der Oesterreichischen Nationalbank. Kolm ist u.a. Präsidentin des Friedrich August v. Hayek Instituts und Direktorin des Austrian Economics Center. Als "Neo"-Liberale ist sie ideologisch weit weg von allen Spielarten des Sozialismus, egal ob rot, grün oder braun.

Einer Vertreterin der Österreichischen Schule kann man schwerlich mit der ansonsten bei FPÖ-nahen Personen gerne benutzten Nazi-Keule kommen. Auch fachlich ist sie unangreifbar. Deshalb braucht es einen anderen Hebel: Liberale Institute und Think Tanks finanzieren sich im Gegensatz zu ihren linken Gegenstücken nicht überwiegend mit Steuergeldern, sondern vor allem durch Spenden und Sponsoren. Da setzen die Mainstreammedien und linke Politiker an. Da in diesem Milieu Unternehmen und vor allem Konzerne ganz grundsätzlich als dubios und verdächtig gelten, kann man hier ohne großen Aufwand und Recherche negative Stimmung machen.

Praktisch jede Spende eines Konzerns, die nicht in linke Kanäle fließt, gilt als verdächtig. Nur wer von Steuergeldern lebt, ist ein guter Mensch. Im März prangern die Medien an, dass aus dem Umfeld von Barbara Kolm Spenden an die Europafraktion Allianz der Konservativen und Reformer (AKRE/ACRE), zu der die britischen Torys und die polnische PiS gehören, geflossen sind.

Was daran ist problematisch, wenn Privatpersonen oder Unternehmen für konservative Parteien spenden? Für SPÖ-Politiker reicht das aus, um die Abberufung Kolms zu fordern. SPÖ-Finanzsprecher Kai Jan Krainer sprach gar vom "obskuren" Hayek-Institut. Natürlich ist es von einem Linken zu viel verlangt, dass er die Lehren eines bedeutenden österreichischen Ökonomen und Nobelpreisträgers kennt oder gar versteht. Sozialisten wie Krainer kapieren selbst bei John Maynard Keynes ja nur die Hälfte.

Jetzt gibt es die nächste sogenannte Spendenaffaire um Kolm. "Aufdecker" war diesmal das Profil. Das Austrian Economics Center hat Spenden von der Tabakindustrie erhalten. Japan Tobacco International und British American Tobacco haben die "Free Market Roadshow" mitfinanziert, eine hochkarätige europaweite Veranstaltungsreihe zu wirtschaftspolitischen Themen. Auch das ist nach Darstellung linker Medien ein Skandal. Dabei hat das nur am Rande mit der Tabakindustrie zu tun, auch Spenden von Konzernen aus der Auto-, Pharma-, Chemie-, Stahl- oder Energie-Branche wären angeprangert worden.

Geht es um FPÖ-nahe Personen, lässt sich aus allem ein Skandal basteln. SPÖ-Abgeordneter Jörg Leichtfried: "Kolm hat im Hearing zum Rauchverbot vor der Einschränkung der unternehmerischen Freiheit und vor Planwirtschaft gewarnt." Eine Liberale plädiert für unternehmerische Freiheit. Unglaublich. Egal ob Identitäre, Polizeipferde, BVT oder Kolm: Der eigentliche und einzige Skandal für Linke ist, dass sie nicht mehr an der Macht sind, dass sie abgewählt worden sind. Die Folge sind eine unerträgliche Dauerhysterie, permanente Skandalisierungsversuche und eine Menschenjagd in den linken Medien. Um als konservativ-rechte Regierung dagegen bestehen zu können, braucht es eine kluge Strategie, gute Nerven und Durchhaltevermögen.

Die türkis-blaue Regierung zeigt bereits erste deutliche Ermüdungserscheinungen. Das ist gefährlich. Für Österreich.

Werner Reichel ist Autor und Journalist. Sein neues Buch "Der deutsche Willkommenswahn – Eine Chronik in kommentierten Zitaten 2015-2016" ist soeben bei Frank&Frei erschienen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    09. April 2019 08:04

    Dann sollen sie zum Teufel endlich die GIS abschaffen und den ORF privatisieren, Zeitungsfoerderungen einstellen, Werbeinserate durch oeffentliche Stellen verbieten und eine Politik mit Cojones wie Salvini machen! Es wird tatsaechlich zuviel herumgeeiert im Geilomobil. Es platzt einem wirklich der Kragen, was fuer eine jaemmerliche Politik verfolgt wird.

  2. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    09. April 2019 11:22

    Danke, Werner Reichel. Ausgezeichnet dargestellt. Nur die Implikation im letzten Satz kann ich leider nicht teilen.

    Diese Gefechte und Nichtgefechte, die Sie beschreiben, sind ja interessant, aber wie jetzt öffentlich sichtbar geworden ist, verfolgt diese Regierung andere Ziele, und sogar sehr deutlich nicht nur ohne Ermüdungserscheinungen, sondern mit Übereifer. Wie sonst kann man deren Kampf gegen "Rechts" interpretieren?

    Im Krieg geht es um den Kampf der großen "ThinkTanks", um geistige Konzepte, um die Ideen, die Europa morgen prägen sollen.

    Das bleibt auch unterm Strich bei all den Anwürfen gegen Sellner übrig, denn strafrechtlich hat er sich offenbar nichts zu Schulden kommen lassen, wie österreichische Gerichte festgestellt haben. Die öffentlich wahrnehmbaren Anwürfe bestehen einerseits aus nichtssagenden, vollkommen allgemeinen Schlagwörtern wie "Rechtsextremist" oder "Nazi", die gebetsmühlenartig wiederholt werden, ohne aber irgendeinen konkreten Vorwurf, und andererseits aus ganz wenigen konkreten Sachverhalten wie dem Empfang einer Spende oder daß ein Mörder ähnliche Formulierungen gebraucht, aus denen ich aber beim besten Willen nichts Verwerfliches feststellen kann. Hätte die Erzdiözese eine Spende vom Mörder bekommen, hätte man dann auch die ganze EDV der Erzdiözese beschlagnahmt? Wendete man diese Methode auf andere Äußerungen von Mördern an, ich glaube die halbe Welt wäre plötzlich straffällig.

    Das Einzige, was für einen unbedarften Zuseher und Wähler, der die Medienberichte und Regierungsäußerungen verfolgt, wirklich unterm Strich bei Sellner übrigbleibt, ist, daß er inhaltlich Zusammenhänge anspricht und einen Blick auf etwas wirft, das anderswo anders gesehen oder verschwiegen wird.

    Ganz ähnlich verhält es sich z.B. mit russischen ThinkTanks. Diese werden ja auch von unseren Medien und Machthabern ständig angegriffen, und Ihnen wird "Einflußnahme" unterstellt, ganz so, als ob US-amerikanische und transatlantische ThinkTanks wie z.B. auch der ECFR keinen Einfluß ausübten.

    So weit sich das im Wettbewerb der Ideen abspielte und man auf Sachebene diese Ideen gegeneinander prüfen und diskutieren könnte, wäre ja alles gut.

    Der springende Punkt ist aber, daß eine solche Debatte heute unmöglich ist, da man von Medien- und Machthaberseite die jeweils anderen Denkansätze und Positionen kriminalisiert und eine vollkommen unsachliche Hetze gegen seinen Konkurrenten oder Gegner veranstaltet. Der Gegner wird faktisch vernichtet, über ihn die Reichsacht verhängt, jedes Rechtsgeschäft mit ihm verboten, ohne auch nur irgendeine juristische Grundlage dazu zu haben. Der hehre Gleichheits- und Antidiskriminierungsgrundsatz hat ausgedient.

    Und hier müßten eigentlich alle Alarmglocken zu schrillen beginnen. In jenen Staaten, die den realen Sozialismus erleben durften, läuten die Alarmglocken auch, vor allem in Ungarn und Polen, aber auch Tschechien und den anderen ehm. sozialistischen Staaten.

    *** Es geht ganz eindeutig nicht mehr um die Sache selbst, sondern um die Rede- und Meinungsfreiheit! ***

    Das sieht man jetzt konkret im vorgeschobenen sog. Fall der Identitären, aber genau dasselbe spielt sich schon einige Zeit gegen Rußland ab. Andere Sichtweisen auf Europa, als sie z.B. vom ECFR vorgegeben und verbreitet werden, wie z.B. Sichtweisen, die in Waldaj frei diskutiert werden können und werden, werden in der EU kriminalisiert. Man kriminalisiert russische Einflußnahme, übersieht aber, daß der ECFR nichts anderes macht. Man darf nicht mehr über Konzepte sprechen und diese gegeneinander auf ihre Vor- und Nachteile abklopfen, sondern es wird gesetzlich vorgeschrieben und vor Gericht ausjudiziert, woran man zu glauben hat. Die Vorgehensweise erinnert an stalinistische Schauprozesse, und diesen Eindruck gewinnt man, wenn man sich das Vorgehen unserer Medien und Machthaber gegen Sellner anschaut. Das im Prinzip Gleiche macht aber die EU gegen Rußland. Rußland ist kein Gegner Europas, er wird dazu von der EU konstruiert und gemacht.

    Darum geht es in diesem Krieg. Die einzelnen Gefechte werden zunehmend nebensächlich, wenn man den Blick auf das Kriegsziel aus dem Auge verliert. Gefechte für sich genommen ergeben keinen Sinn, wenn man sie nicht im Gesamtkontext der Kriegsziele sieht und konsequent verfolgt. Und was diese "Kriegsziele" unserer Machthaber sind, wird immer klarer.

    Was wir jetzt bräuchten, wäre Abrüstung: Abrüstung der Worte, Abrüstung der Methoden, Wiederherstellung der Rede- und Meinungsfreiheit, Verlagerung der Diskussion weg von der Kriminalisierung hin auf die Sachebene.

    Davon ist aber leider nichts zu merken. Ganz im Gegenteil. Wenn man sich die Äußerungen Manfred Webers anhört, kommt einem nur mehr das Schaudern:
    https://www.youtube.com/watch?v=eRknR9zqx3g
    Wäre interessant, einen Link mit den Originalzitaten zu finden. Ich glaube Henryk Broder aber jedes Wort.

    Wenn man sich Kurz anhört, klingt das in der Diktion ganz nach den Äußerungen des ECFR. Man muß nur auf dessen Homepage gehen und sich das anschauen. Die Formulierungen und Begriffe sind ähnlich. Was dort steht und was Kurz sagt, ist nichts anderes als die einzige und absolute Wahrheit. Jeder, der etwas anderes behauptet, ist ein Lügner und kommt vor Gericht oder wird sonst wie von einer faktischen Paralleljudikative fertig gemacht, und jede Organisation, die etwas anderes behauptet, ist aufzulösen. Kurz hat das über die Identitären gesagt, obwohl mir jeder nur annähernd juristisch Kundige gesagt hat, daß das nicht möglich ist. Die Äußerung Kurzens kann daher nur als absichtliche Hetze gesehen werden.

    Rußland ergeht es nicht viel anders. Ich freue mich ja schon auf die umfassenden Sanktionen der USA und der EU gegen Israel, wenn es, wie Netanjahu angekündigt hat, das Westjordanland annektieren möchte. Erst am Sonntag in der Pressestunde hat Kneissl wieder bestätigt, daß man eine Annexion nicht so einfach hinnehmen könne und Sanktionen unbedingt nötig wären.

    Von der ÖVP haben wir so ein Verhalten ja erwartet. Jetzt wird es halt schon so offensichtlich, daß eigentlich jeder erkennen müßte, daß es längst nicht mehr um Inhalte und das Ringen um diese geht, sondern um die Rede- und Meinungsfreiheit überhaupt, um einen garantierten Rahmen, solche Auseinandersetzungen auf Sachebene führen zu können. Es geht der ÖVP und EVP nur mehr um brutale Macht. Karas und Edtstadlerin haben es offen gesagt:
    https://www.youtube.com/watch?v=PjHbgxc7QsY&t=1739
    https://www.youtube.com/watch?v=PjHbgxc7QsY&t=1061
    Auf inhaltliche Positionierungen wartet man bei dieser Pressekonferenz leider vergeblich. Daß jemand, der zur Wahl antritt, auch gewählt werden will, sollte eigentlich selbstverständlich sein und bedürfte keiner expliziten Betonung. Streicht man diese Erwähnungen, dann hätten sich Kurz, Karas, Weber und Edtstadlerin auch mit zugeklebtem Mund präsentieren können.

    Enttäuschend ist nur das Verhalten der FPÖ. Die ist meines Erachtens am Ende. Die hat sich in der Sache Identitäre in eine Ecke treiben lassen und sich in Widersprüche verwickelt, aus der sie nicht mehr herauskommen wird. Tage lang beherrscht das Thema "Rechtsextremismus" die öffentliche Debatte.

    Dabei gäbe es ganz andere Themen, wie gestern in der Presse berichtet, die wirklich Sorge bereiten:

    https://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/walterskirchen/5608858/Die-gefaehrliche-Idee-der-Islamisten-zur-Erleuchtung-Europas

    "In der Großmoschee in Köln fand sich Anfang Jänner eine illustre Gruppe zu einem Geheimtreffen ein. Thema war die Zukunft der Muslime in Europa. Organisiert wurde das Treffen von der DITIB, dem deutschen Arm der türkischen Religionsbehörde – und damit Präsident Erdo?ans, der eine Wiedererrichtung des Osmanischen Reichs anstrebt. Unter den 150 Teilnehmern aus 17 Ländern befanden sich Vertreter türkisch-nationalistischer Vereine wie führende Köpfe der Muslimbruderschaft. Diese stuft der deutsche Verfassungsschutz als islamistisch ein. Auch Prominenz aus Österreich war angereist: Drei Vertreter der IGGÖ, der Islamischen Glaubensgemeinschaft, angeführt von Präsident Ümit Vural, und der „Islamophobieforscher“ Farid Hafez."

  3. Ausgezeichneter Kommentatorpressburger
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    09. April 2019 10:34

    "Die Regierung zeigt bereits deutliche Ermüdungserscheinungen". Stimmt das ? Die ganze Regierung. Müde und abgeschlagen wirkt Straches FPÖ. Wurde bereits von Türkisen abgehängt, demnächst entsorgt. Im Gegenteil Kurz läuft zu Hochform auf. Gewinnt in der EU an Profil als sonny boy, Aushängeschild für das junge "Europa". Innenpolitisch erfolgreich, im Bestreben andere Meinungen, als seine, linken Meinungen, mit Hilfe des ORF, zu unterdrücken.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    09. April 2019 18:09

    Danke Herr Reichel! ************************

    so ist das bei uns in Wienstanbul und Ösistan....
    Wenn die wieder erstandene SA namens Antifa randalierend und brandschatzend durch die Stadt zieht, wird keiner zur Verantwortung gezogen. :-(
    Wenn Linke Pflastersteine in Mordabsicht (?) auf friedliche Demonstranten werfen, weil sie eine andere Meinung als die des Mainstream vertreten, findet man diese mordlüsterne haßerfüllte Kreatur nie.
    Es ist den Medienhuren auch nur ein paar Zeilen wert, daß ein junger Mensch schwere Kopfverletzungen erlitten hat - die sogar einen Aufenthalt auf der Intensivstation notwendig machten - die einmal erscheinen und dann in Vergessenheit geraten.

    Nun hat man nach einem "Neonazi-Konzert" Waffen bei "Rechtsextremen" gefunden
    Plinacek triumphiert es sei ein Schlag gegen die Neonazi-Szene...
    Da hat man doch wieder tagelang was zum Schreiben.

    https://www.krone.at/1900514

    "Plinacek betonte allerdings auf Nachfrage, Identitären-Sprecher Martin Sellner und Holocaust-Leugner Gottfried Küssel seien diesmal nicht von den Ermittlungen betroffen gewesen. Ob andere Personen aus den Kreisen der Identitären oder auch deutschnationaler Burschenschaften zu den Verdächtigen gehören, müsse erst geklärt werden."
    ach ja, und Wien sei an der Spitze der rechtsextremen Vergehen....
    Ein Schelm, der Böses denkt.

    jeden Tag wird meine Verachtung für diese jämmerlich pc-kriechende, niederträchtige wie rückgratlose Art und Weise größer!
    Denn es geht offenbar nicht mehr darum, Vergehen zu ahnden, ganz gleich wer sie begangen hat, es geht darum den politischen Gegner zu vernichten.
    Es wird immer mit zweierlei Maß gemessen, je nachdem wem derjenigie angehört, der eine Untat verübt hat.
    Und willfährige Erfüllungsgehilfen hat man ja in den Jahren der "Sozialdemokratie" genug angefüttert, wie es scheint :-(

    Soviel Dreck, wie die Linken vor ihrer eigenen Türe zu kehren hätten, soviel Niedertracht, Haß und Bösartigkeit - da wird sogar der Satan neidisch!

  5. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    09. April 2019 10:48

    Leider hat Herr Reichel recht, wenn er schreibt, dass die Linken am Staatstropf hängen und daher mit Zähnen und Klauen alles verbeißen, was außer ihnen an ihren Fleischtöpfen hockt.

    Mit großer Sorge verfolge ich, wie es den linken Lückenmedien allmählich gelingt, die Regierung mürbe zu machen. Alles, was den Linken nützt, ist schlecht für unser Land.

  6. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    10. April 2019 00:06

    Wo es keinje "rechten Skandale" gibt, oder wo man keine "Nazis" findet, dort konstruiert man welche. Auch wenn es nur mehr peinlich ist.

    Ja, da gab es ein Konzert. Was dort gesungen wurde, weiß ich nicht. Wahrscheinlich war es nicht das linke Gegröhle davon, daß man das Bürgerschwein auf die Schnauze hauen soll oder Polizisten ermorden möge, denn das hätte dem Inlandsgeheimdienst ja gefallen, denn der mag sowas und lässt es geschehen. Sind ja seine Freunde.

    Man hat dort jedenfalls das Konzert nicht verbieten können, ließ man mit Leichenbittermiene verlautbaren (wahrscheinlich hat kein Sänger verlauten lassen, dass die meisten Neger schwarz wären oder sowas) aber wer sich so ein Konzert anhört, ist sicher ein „Nazi“. Was auch immer das heute ist.
    (Wahrscheinlich jeder, der nicht dem unverfälschten Boilschewismus huldigt.)
    Mit viel Ermittlungsaufwand hat also der Staat angeblich 32 Zuhörer herausgefunden und identifiziert und ein rechtes Netztwerk – was gerade en vogue ist zu entdecken – enttarnt.

    Oh ja, mit „verdeckten Ermittlern“ die unter Einsatz ihres Lebens (das Bier bei solchen Veranstaltungen soll manchmal schlecht sein und man muss ja mittrinken und mitgröhlen um sich als gleichgesinnt mit dem thumben Nazi zu tarnen) herausgefunden haben, wer dort aller war.
    (Bei den mordbrennenden und plündernden Horden der Antifa gelingt das unseren Wunderwuzzis nicht einmal, wenn die sogar in ein Polizeiwachzimmer kommen, um dort alles zu verwüsten)

    Ja, aber hier mußte nun das faschistische Tier in seiner Höhle zerstampft werden, leckten doch die Nazibestien schon in freudiger Erwartung, den Staat zu streichen seit über einem Jahr ihre von Arbeiterblut triefenden Lefzen! Der Kickl schickte seine Inkassotruppe aus, die – in freudiger Erwartung vielleicht einmal nicht bloß mit Laserpistolen auf Bürger schießen zu dürfen – gleich in vollem Anti-Terror Outfit mit Sturmgewehr und Granaten antrat, um den gewiss schon unmittelbar bevorstehenden Staatsstreich diverser Musikfans verhindern.

    Während man echten Bedrohungen Österreichs (immerhin kamen nachweislich hunderte Verbrecher schwerster Kaliber, IS-Kriegsverbrecher und anderes Gesindel angelaufen) an der Grenze nun sagen wir eher verhalten gegfenübertrat,..
    https://www.youtube.com/watch?v=VUdUkKH3J7o
    ...zeigte man hier, was man draufhat!

    Man durchsuchte die Wohnungen von 32 Personen und nach dem tapferen Feldzug konnte man stolz Cäsar den Triumph feiern.
    Wie damals auch nach dem Feldzug gegen die Piraten (Asterix / Die Lorbeeren des Cäsar) ist die Aktion sehr malerisch, die Beute aber nicht berauschend.
    http://www.latein.ch/leben/architektur/triumphboegen/images/triumphboegen/asterix.jpg

    Dass man solch ein Possenspiel überhaupt aufzuführen wagt ist der Gipfel der Lächerlichkeit. Zunächst präsentiert man einige Phantasie-Fahnen, doch ach, es mangelt an der geeckten Vierung, also wird’s wohl nix, wenn man nichteinmal DAS vorzeigen kann.
    Auch Proüpagandamaterial wird gezeigt. Ob die Heftchen, die da unter Ausschluß der Öffentlichkeit farbkopiert herumliegen zur propagandagestützten Begeisterung geeignet sind ist selbst auf dem Niveau des Östertrottels fraglich.
    Diverse Tattoos hatten die verhinderten Putschisten auch! Und Fotos davon! Potztausend, Sachen gibt es! Offenbar ist schlechter Geschmack schon strafbar.
    Dann aber wurden Waffen sichergestellt! Stolz präsentiert man den Journalisten ein japonesisches Zierschwert und man weiß sofort: Der Nippon ist gefährlich! Der versteht den Fugu bei Mondenschein zuzubereiten und hat den schwarzen Gürtel in Ikebana, Tofu und Bukkake! Dem ist auch die Übernahme Österreichs zuztrauen. Dann noch ein Schmuckdolch von anno nazimals! Schon damals so scharf, wie das Feldmesser, das die Kunasek-Armee an die wenigen noch wehrfähigen Staatsbürger ausgibt damit diese die Feinde der Republik notfalls niedemetzeln können. Gut, das Ding schneidet nicht einmal Brot, aber dieses Geheimnis ist nicht neu, das tat das Ding aus dem vorigen Jahrhundert auch nicht. Aber wenn das Bundesheer sowas hat, dann ist es sicher Kriegsmaterial!

    Überhaupt Kriegsmaterial! Dieser Teil der malerischen Beute besteht aus einem Rostklumpen, der vor geschätzten 75 Jahren vielleicht einmal Teil eines Gewehres war und einigen offenbar demilitarisierten, also nur die Metallhülle zeigenden Werfergranaten und einer wohl ebenfalls demilitarisierten Granatpatrone für irgendein altes Geschütz. Wäre da nur ein Körnchen Sprengstoff drin, hätte man das nicht so munter gezeigt. Also Altmetall, sonst nix.

    Die post- oder sonstwiemarxistischen Schreibhuren zeigen sich trotzdem rechtschaffen erschrocken. Damit es auch Gewicht bekommt, lässt der den Triumphzug anführende Uniformständer bedeutungsschwer verlauten, man müsse erst prüfen, ob das Kriegsmaterial funktionsfähig sei! Ja klar, bei der Allgemeinbildung dessen, was heute Richter spielen darf braucht es erst ein Gutachten für mindestens 50.000 Euronen, damit Frau Rat auch kapiert, daß man mit einem Rostklumpen nicht schießen und mit einer als Keule geschwungenen, leeren Granate auch keinen Staat streichen kann.

    Auf umgehende Festnahme der gefährlichen Nazibestien wurde zwar verzichtet (wohl weil nicht einmal der bolschewistischste Sozirichter eine Festnahme selbst bei schärfster Rechtsbeugung konstruieren konnte), aber die Republik wurde gerade noch gerettet.
    Schade, Cäsar konnte bei Asterix wenigstens die Piraten als Gefangene vorführen.
    Im sch.-bl.-Öswterreich gelingt nichteinmal das.

    Die Aktion wurde aber erst nach gründlicher Vorbereitung von über einem Jahr gestartet!
    Das Ergebnis zeigt, wie wunderbar das BvT „behördenübergreifend“ arbeitet.
    Ja, das traute man sich sogar noch zu verkünden!

    Was für eine Schmierenkomödie, nur um rasch „Nazis“ zur Hand zu haben, auch wenn solche keines Sterblichen Auge erblicken kann.
    Es ist der Eindruck, der zählt. Wissen wir ja!
    Aber für den durchschnittlichen Östertrottel ist damit erwiesen, das Land ächzt im Würgegriff der braunen Horden!

    Dieser Staat ist nur mehr abgrundtief lächerlich.
    dabei habe ich gedacht nach dem Weibchen Mitterlehner oder einem Kern geht es nicht mehr tiefer.

    Es geht!

  7. Ausgezeichneter KommentatorOrigenes
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    09. April 2019 10:13

    Ich kann nicht verstehen, dass sich bei FPÖ und/oder Türkis niemand findet, der die VIELEN Verfehlungen der Linken aufzählt, anprangert, kommuniziert, verbreitet und der Bevölkerung klarmacht.

    Aber natürlich, wenn der Staatssekretär Blümel nicht einmal einen TV-Apparat besitzt ......

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    11. April 2019 12:09

    Dazu passt auch der Witz des Tages: In Graz hat u.a. die KPÖ (für Jüngere: das sind die Kommunisten) einen Misstrauensantrag gegen den Vizebürgermeister Eustacchio wegen seiner Kontakte zu den "rechtsextremen" Identitären eingebracht. Ja, ausgerechnet die Kommunisten! Ist aber kein erfundener Witz, sondern Tatsache.


alle Kommentare

  1. Neppomuck (kein Partner)
    12. April 2019 10:54

    Strategie „ist die Lehre vom Gebrauch der einzelnen Gefechte zum Zweck des Krieges.“
    Clausewitz

    „Mastermind“ Schüssel (er hat seinen Machiavelli gelesen) ist Mitglied beim "ECRF-Council" (= Soros), Kurz auch. Man sollte jetzt ganz „unverblümelt“ unseren Bundesminister für EU, Kunst, Kultur und Medien fragen, ob er das „Trio infernale nero“ dort komplettiert. Das Netz gibt diesbezüglich nichts her.

    Was weiter hilft, wäre die „Logik“ schwarzer Machtpolitik.
    Zuvörderst die Ereignisse der letzten Zeit.

    Die Hexenjagd auf „nationalistische“ FPÖler. (Landbauer, Eustacchio)
    Die Implementierung der Internet-Zensur.
    Dann die „Zusammenhänge“ mit Christchurch.

    Es stinkt. Knittelfeld 2.0 droh

  2. kpax (kein Partner)
    12. April 2019 09:40

    Offensichtlich ist es hierzulande genug, eine Spende von einem Irren zu erhalten, um eine ganze Organisation zu verunglimpfen.

    Was passiert eigentlich, wenn ein gewalttätiger Linksradikaler eine Spende an die SPÖ tätigt? Wird dann auch die SPÖ aufgelöst?

    • Kyrios Doulos
      14. April 2019 11:34

      Und der ORF gehörte auch hausdurchsucht, hat er doch von 95% alles Identitären die GIS Gebühr erhalten. Der ORF lebt also u.a. auch von widerlichen Typen, die er vorgibt zu bekämpfen.

  3. fxs (kein Partner)
    11. April 2019 17:17

    Und Kurz wiederholt die Fehler Schüssels. Auch Schüssel hat seinen Koalitionspartener an die Wand gespielt, bis es diesen zerriss . Zunächst konnte Schüssel auch einen Wahlerfolg einfahren. Bei der nächsten Wahl allerdings war die Koalition tot, weil der "Regierungszweig" der zerrissenen FPÖ vollkommen abstürzte.

    • Neppomuck (kein Partner)
      12. April 2019 11:05

      Schüssel hat dazu gelernt.
      Also neuer Anlauf.

      Allerdings hatte er es damals "bloß" mit dem Egomanen Haider zu tun.
      Man kann nur hoffen, dass Strache, Kickl, Vilimsky etc. ebenso Erfahrung gesammelt haben.
      Und keinen Phaeton fahren.

  4. Zraxl (kein Partner)
    11. April 2019 14:09

    "... "Neo"-Liberale ist ... ideologisch weit weg von allen Spielarten des Sozialismus, egal ob rot, grün oder braun. "

    Brillant formuliert!
    (Bekanntlich ist braun eine Mischfarbe aus rot und grün.)

  5. Torres (kein Partner)
    11. April 2019 12:09

    Dazu passt auch der Witz des Tages: In Graz hat u.a. die KPÖ (für Jüngere: das sind die Kommunisten) einen Misstrauensantrag gegen den Vizebürgermeister Eustacchio wegen seiner Kontakte zu den "rechtsextremen" Identitären eingebracht. Ja, ausgerechnet die Kommunisten! Ist aber kein erfundener Witz, sondern Tatsache.

  6. HDW
    10. April 2019 12:02

    Auch wenn diese Leute vorher einen echten Beruf ausgeübt haben, dort können sie meist nicht mehr zurück oder haben nur in Zehntel ihres Politikerbezugs zu erwarten. Einzig der Besuch des üblichen Rhetorikkurses beschert ihnen das Fürstliche Politikergehalt. ihre Aufgabe ist es nur in dem bei der letzten Wahl vorgegebenen Mainstream zu beiben und dafür Stimmen zu kaufen. Aus diesem Sumpf des Steuergeld finanzerten Kartells ragen dann einzelne Lügenbarone hervor die bei den zu scherenden Schafen als Leithammel besonders beliebt sind, wie Karas oder Kurz oder früher Kreßky und Häupl. Erpressbar durch die Dunkelmänner sind sie alle inklusive Publikum ablesbar am Politbarometer.
    Die FPÖ hat wenigstens mit ihrem mainstream die jihadistische Immigration gestoppt und den UN Vertrag verhindert. Das ist schon viel unter diesen Prämissen. Den Revolutionsmythos lehne ich sowieso ab.

  7. Sensenmann
    10. April 2019 00:06

    Wo es keinje "rechten Skandale" gibt, oder wo man keine "Nazis" findet, dort konstruiert man welche. Auch wenn es nur mehr peinlich ist.

    Ja, da gab es ein Konzert. Was dort gesungen wurde, weiß ich nicht. Wahrscheinlich war es nicht das linke Gegröhle davon, daß man das Bürgerschwein auf die Schnauze hauen soll oder Polizisten ermorden möge, denn das hätte dem Inlandsgeheimdienst ja gefallen, denn der mag sowas und lässt es geschehen. Sind ja seine Freunde.

    Man hat dort jedenfalls das Konzert nicht verbieten können, ließ man mit Leichenbittermiene verlautbaren (wahrscheinlich hat kein Sänger verlauten lassen, dass die meisten Neger schwarz wären oder sowas) aber wer sich so ein Konzert anhört, ist sicher ein „Nazi“. Was auch immer das heute ist.
    (Wahrscheinlich jeder, der nicht dem unverfälschten Boilschewismus huldigt.)
    Mit viel Ermittlungsaufwand hat also der Staat angeblich 32 Zuhörer herausgefunden und identifiziert und ein rechtes Netztwerk – was gerade en vogue ist zu entdecken – enttarnt.

    Oh ja, mit „verdeckten Ermittlern“ die unter Einsatz ihres Lebens (das Bier bei solchen Veranstaltungen soll manchmal schlecht sein und man muss ja mittrinken und mitgröhlen um sich als gleichgesinnt mit dem thumben Nazi zu tarnen) herausgefunden haben, wer dort aller war.
    (Bei den mordbrennenden und plündernden Horden der Antifa gelingt das unseren Wunderwuzzis nicht einmal, wenn die sogar in ein Polizeiwachzimmer kommen, um dort alles zu verwüsten)

    Ja, aber hier mußte nun das faschistische Tier in seiner Höhle zerstampft werden, leckten doch die Nazibestien schon in freudiger Erwartung, den Staat zu streichen seit über einem Jahr ihre von Arbeiterblut triefenden Lefzen! Der Kickl schickte seine Inkassotruppe aus, die – in freudiger Erwartung vielleicht einmal nicht bloß mit Laserpistolen auf Bürger schießen zu dürfen – gleich in vollem Anti-Terror Outfit mit Sturmgewehr und Granaten antrat, um den gewiss schon unmittelbar bevorstehenden Staatsstreich diverser Musikfans verhindern.

    Während man echten Bedrohungen Österreichs (immerhin kamen nachweislich hunderte Verbrecher schwerster Kaliber, IS-Kriegsverbrecher und anderes Gesindel angelaufen) an der Grenze nun sagen wir eher verhalten gegfenübertrat,..
    https://www.youtube.com/watch?v=VUdUkKH3J7o
    ...zeigte man hier, was man draufhat!

    Man durchsuchte die Wohnungen von 32 Personen und nach dem tapferen Feldzug konnte man stolz Cäsar den Triumph feiern.
    Wie damals auch nach dem Feldzug gegen die Piraten (Asterix / Die Lorbeeren des Cäsar) ist die Aktion sehr malerisch, die Beute aber nicht berauschend.
    http://www.latein.ch/leben/architektur/triumphboegen/images/triumphboegen/asterix.jpg

    Dass man solch ein Possenspiel überhaupt aufzuführen wagt ist der Gipfel der Lächerlichkeit. Zunächst präsentiert man einige Phantasie-Fahnen, doch ach, es mangelt an der geeckten Vierung, also wird’s wohl nix, wenn man nichteinmal DAS vorzeigen kann.
    Auch Proüpagandamaterial wird gezeigt. Ob die Heftchen, die da unter Ausschluß der Öffentlichkeit farbkopiert herumliegen zur propagandagestützten Begeisterung geeignet sind ist selbst auf dem Niveau des Östertrottels fraglich.
    Diverse Tattoos hatten die verhinderten Putschisten auch! Und Fotos davon! Potztausend, Sachen gibt es! Offenbar ist schlechter Geschmack schon strafbar.
    Dann aber wurden Waffen sichergestellt! Stolz präsentiert man den Journalisten ein japonesisches Zierschwert und man weiß sofort: Der Nippon ist gefährlich! Der versteht den Fugu bei Mondenschein zuzubereiten und hat den schwarzen Gürtel in Ikebana, Tofu und Bukkake! Dem ist auch die Übernahme Österreichs zuztrauen. Dann noch ein Schmuckdolch von anno nazimals! Schon damals so scharf, wie das Feldmesser, das die Kunasek-Armee an die wenigen noch wehrfähigen Staatsbürger ausgibt damit diese die Feinde der Republik notfalls niedemetzeln können. Gut, das Ding schneidet nicht einmal Brot, aber dieses Geheimnis ist nicht neu, das tat das Ding aus dem vorigen Jahrhundert auch nicht. Aber wenn das Bundesheer sowas hat, dann ist es sicher Kriegsmaterial!

    Überhaupt Kriegsmaterial! Dieser Teil der malerischen Beute besteht aus einem Rostklumpen, der vor geschätzten 75 Jahren vielleicht einmal Teil eines Gewehres war und einigen offenbar demilitarisierten, also nur die Metallhülle zeigenden Werfergranaten und einer wohl ebenfalls demilitarisierten Granatpatrone für irgendein altes Geschütz. Wäre da nur ein Körnchen Sprengstoff drin, hätte man das nicht so munter gezeigt. Also Altmetall, sonst nix.

    Die post- oder sonstwiemarxistischen Schreibhuren zeigen sich trotzdem rechtschaffen erschrocken. Damit es auch Gewicht bekommt, lässt der den Triumphzug anführende Uniformständer bedeutungsschwer verlauten, man müsse erst prüfen, ob das Kriegsmaterial funktionsfähig sei! Ja klar, bei der Allgemeinbildung dessen, was heute Richter spielen darf braucht es erst ein Gutachten für mindestens 50.000 Euronen, damit Frau Rat auch kapiert, daß man mit einem Rostklumpen nicht schießen und mit einer als Keule geschwungenen, leeren Granate auch keinen Staat streichen kann.

    Auf umgehende Festnahme der gefährlichen Nazibestien wurde zwar verzichtet (wohl weil nicht einmal der bolschewistischste Sozirichter eine Festnahme selbst bei schärfster Rechtsbeugung konstruieren konnte), aber die Republik wurde gerade noch gerettet.
    Schade, Cäsar konnte bei Asterix wenigstens die Piraten als Gefangene vorführen.
    Im sch.-bl.-Öswterreich gelingt nichteinmal das.

    Die Aktion wurde aber erst nach gründlicher Vorbereitung von über einem Jahr gestartet!
    Das Ergebnis zeigt, wie wunderbar das BvT „behördenübergreifend“ arbeitet.
    Ja, das traute man sich sogar noch zu verkünden!

    Was für eine Schmierenkomödie, nur um rasch „Nazis“ zur Hand zu haben, auch wenn solche keines Sterblichen Auge erblicken kann.
    Es ist der Eindruck, der zählt. Wissen wir ja!
    Aber für den durchschnittlichen Östertrottel ist damit erwiesen, das Land ächzt im Würgegriff der braunen Horden!

    Dieser Staat ist nur mehr abgrundtief lächerlich.
    dabei habe ich gedacht nach dem Weibchen Mitterlehner oder einem Kern geht es nicht mehr tiefer.

    Es geht!

    • Riese35
      10. April 2019 02:16

      ***********************************!

      Hervorragend aufgearbeitet. So ähnlich war auch mein erster Eindruck. Mir sind nur der Rost und ein paar Phantasiefahnen ins Auge gestochen, und dann habe ich nicht weiter hingeschaut, da mich ganz andere Dinge wie das Kriegsspielen in Moscheen und das Vernetzungstreffen mit Muslimbruderschaft in Köln mehr beunruhigen. Vielleicht sollte man dort in diesem Umfeld nach Waffen suchen. In tschetschenischen Kreisen wäre auch ein heißer Tip.

    • glockenblumen
      10. April 2019 08:16

      @ Sensenmann

      ****************************************

    • lilibellt
      10. April 2019 10:20

      @Sensenmann ****************!
      Ihre Beschreibung bekommt dem Gemüt schlecht, zu treffsicher und chirurgisch präzise ist sie. Die Erbärmlichkeit aller beteiligten Akteure ist für Leser/Zuschauer/-hörer (fast schon physisch) unerträglich. Die Feminisierung unserer Gesellschaft geht mit einem völligen Ernsthaftigkeitsverlust einher, es ist wirklich nur mehr clownesk und wird bitterst enden.

    • logiker2
      10. April 2019 12:23

      ********************************! Es geht tatsächlich noch tiefer, wie wahr, wie wahr, erbärmlich und soetwas nennt sich tatsächlich Staat.

    • Charlesmagne
      10. April 2019 13:22

      @ Sensenmann
      You made my day! Ist zwar englisch, aber drückt meine Erheiterung ob Ihres beißenden Sarkasmus. *******************************************

  8. oberösi
    09. April 2019 23:55

    Der Bedeutungsverlust der linken Parteien ist evident.

    Das Fatale daran: zu glauben, daß es besser werden würde, wenn nur die linken Parteien verschwänden, ist ein großer Irrtum. Linkes Denken, Egalitarismus und das, was dem Dummvolk als Demokratie verkauft wird, nämlich auf Kosten der anderen seine "Teilhabe an der Gesellschaft" und Selbstverwirklichung bestreiten zu können, sind längst auch zur bestimmenden Ideologie der sogenannten bürgerlichen Parteien geworden. Denn ohne dies hätten sie in der Demokratie keine Chance auf eine regierungsfähige Mehrheit.

    Folgerichtig konnte Kurz auch umgehend und ohne weitere Analyse oder Begründung die Identitären als widerlich bezeichnet, weil er sich der großen Zustimmung der Mehrheit des im Kern zunehmend apolitischen Volkes, das längst durch mediales Framing entsprechend konditioniert wurde, sicher sein kann.

    Mit einer Öffentlichkeit, die sich ein Mindestmaß kritisches Denken und Reflexionsvermögen bewahrt hätte, wäre das und vieles anderes nicht zu machen.

    Es reicht längst, aus der Hüfte heraus Gefühle anzusprechen. Fakten zählen nicht mehr. Schon gar nicht kann deren unterschiedliche Interpretation noch im freien Wettstreit der Argumente diskutiert werden.

    Was richtig ist, kriegen die "mündigen" Bürger von klein auf im Smartphone mit. Elaborierteres könnte die Mehrheit auch in späteren Jahren gar nicht mehr rezipieren, weil ihnen das geistige Rüstzeug dazu fehlt. In einer solchen Geisteslandschaft gilt dann der Standard als Gipfel intellektueller Debattenkultur.

    Der Westen ist längst angekommen in der infantilen, wohlstandsverwahrlosten Postdemokratie. Klima-Grete ist nur eines ihre aktuell bizarrsten Phänomene.

    Hoffnung auf eine evolutionäre, halbwegs schmerzfreie Wende sehe ich nicht. Für eine tiefgreifende Zäsur mit anschließender Besserung bedarf es erst des totalen Zusammenbruchs der Finanz- und ihrer anhängenden Politsysteme. Damit jenes Mittel verschwindet, mit dem das Volk seit Generationen gleichermaßen korrumpiert und sediert wird: das Fiat-Geld.

    Womit wir wieder bei den "Austrians" wären, Hayek, und vor allem bei seinem genialen Lehrer Ludwig von Mises.

  9. glockenblumen
    09. April 2019 18:09

    Danke Herr Reichel! ************************

    so ist das bei uns in Wienstanbul und Ösistan....
    Wenn die wieder erstandene SA namens Antifa randalierend und brandschatzend durch die Stadt zieht, wird keiner zur Verantwortung gezogen. :-(
    Wenn Linke Pflastersteine in Mordabsicht (?) auf friedliche Demonstranten werfen, weil sie eine andere Meinung als die des Mainstream vertreten, findet man diese mordlüsterne haßerfüllte Kreatur nie.
    Es ist den Medienhuren auch nur ein paar Zeilen wert, daß ein junger Mensch schwere Kopfverletzungen erlitten hat - die sogar einen Aufenthalt auf der Intensivstation notwendig machten - die einmal erscheinen und dann in Vergessenheit geraten.

    Nun hat man nach einem "Neonazi-Konzert" Waffen bei "Rechtsextremen" gefunden
    Plinacek triumphiert es sei ein Schlag gegen die Neonazi-Szene...
    Da hat man doch wieder tagelang was zum Schreiben.

    https://www.krone.at/1900514

    "Plinacek betonte allerdings auf Nachfrage, Identitären-Sprecher Martin Sellner und Holocaust-Leugner Gottfried Küssel seien diesmal nicht von den Ermittlungen betroffen gewesen. Ob andere Personen aus den Kreisen der Identitären oder auch deutschnationaler Burschenschaften zu den Verdächtigen gehören, müsse erst geklärt werden."
    ach ja, und Wien sei an der Spitze der rechtsextremen Vergehen....
    Ein Schelm, der Böses denkt.

    jeden Tag wird meine Verachtung für diese jämmerlich pc-kriechende, niederträchtige wie rückgratlose Art und Weise größer!
    Denn es geht offenbar nicht mehr darum, Vergehen zu ahnden, ganz gleich wer sie begangen hat, es geht darum den politischen Gegner zu vernichten.
    Es wird immer mit zweierlei Maß gemessen, je nachdem wem derjenigie angehört, der eine Untat verübt hat.
    Und willfährige Erfüllungsgehilfen hat man ja in den Jahren der "Sozialdemokratie" genug angefüttert, wie es scheint :-(

    Soviel Dreck, wie die Linken vor ihrer eigenen Türe zu kehren hätten, soviel Niedertracht, Haß und Bösartigkeit - da wird sogar der Satan neidisch!

    • simplicissimus
      09. April 2019 19:02

      Richtig, glockenblumen, das Ganze ist nur mehr dreckig, verlogen und hat mit echter fairer Demokratie NICHTS am Hut!

    • logiker2
      10. April 2019 10:40

      ********************************!

  10. Freak77
    09. April 2019 13:51

    Die Rolle von Frau Dr. Barbara Kolm beim Betrug aller österreichischen Nichtraucher war und ist eine höchst schändliche.

    Eine Blamage und Schande! Mit dem verantwortungslosen Handlungen und Auftritten von Frau Kolm hat sie:

    - Sich selber und auch

    - dem Friedrich A. v. Hayek Institut (dessen Vorsitzende sie ist)

    Schande und Blamage zugefügt.

    Wenn das Friedrich A. v. Hayek Institut noch weiterhin Wert darauf legt ernst genommen zu werden u. als ehrenhaft betrachtete zu werden dann sollte es sich schleunigst eine andere Vorsitzende suchen!

    Alle Nichtraucher Österreichs wurden von der FPÖ und damit indirekt auch von der ÖVP betrogen!

    Alle Nichtraucher Österreichs, das sind ca. 6,9 Millionen Bürgerinnen u. Bürger wurden 2018 von der FPÖ (u. ÖVP) BETROGEN!

    Immerhin war mit einer Vorlaufzeit von 2 bis 3 Jahren von der vorhergehenden Koalitionsregierung für ab dem Stichtag 1. Mai 2018 ein absolutes Rauchverbot für sämtliche Gaststätten Österreichs - mit ein paar Ausnahmen wie 100prozentige Raucherlokale - per Gesetz beschlossen worden.

    Da aber die FPÖ sich selber als "Die Raucherpartei" betrachtet - also mit dem Ziel dass sämtliche circa 22% - 25% der Bürger Österreichs die FPÖ wählen.

    Wurde die ÖVP bei den Koalitionsverhandlungen die von der FPÖ genötigt u. erpresst den Nichtraucherschutz zu kippen.

    Anstelle der Freiheit für die Nichtraucher soll es die unbeschränkte Freiheit aller Raucher geben in Österreich geben.

    Die Freiheit sich selber über Monate u. Jahre zu vergiften u. das öffentliche Gesundheitssystem zu belasten - das soll - so hat sich Frau Barbara Kolm sich nicht entblödet zu erklären:

    die von Friedrich Hayek gemeinte Freiheit sein!!!

    Hier ist das Protokoll vom Parlament:

    https://www.parlament.gv.at/PAKT/PR/JAHR_2018/PK0207/index.shtml

    Das ist das stark gekürzte Video dazu:

    https://www.youtube.com/watch?v=--rk71ypINk
    (diese Frau Kolm ist darauf angewiesen ihr ohnehin kurzes Statement komplett vom Text ab zu lesen. Sie fast nicht zum Publikum aufblicken.)

    Die "Argumente" von Frau Kolm sollte man sich auf der Zunge zergehen lassen:

    "Der Ansatz von Frau Kolm sei es zudem, sich der Frage des Rauchverbots mit Demut und wertfrei zu nähern.

    Ihrer Meinung nach gehe es in der Debatte aber primär um zwei elementare Fragen der Demokratie, nämlich um die Freiheit und um die Eigentumsrechte.

    Es sei Aufgabe des Staates, diese Werte zu schützen, betonte Kolm. Die Einführung eines absoluten Rauchverbots in der Gastronomie würde diese Werte jedoch massiv einschränken.

    Was die ökonomischen Effekte betrifft, so habe sich etwa in Irland gezeigt, dass die Umsätze der Pubs um ein Drittel zurückgegangen sind und 11% der Lokale sogar geschlossen wurden. Sie rechnete vor, dass in Österreich nach Einführung des Rauchverbots etwa ein Viertel der 145.000 Angestellten ihre Jobs verlieren könnten. Bei einem Gesamtumsatz in der Gastronomie von 9,1 Mrd. € wäre dies ein großer volkswirtschaftlicher Schaden."


    Das schlägt dem Fass wirklich den Boden aus: Ein jeder Verfassungsexperte weiß dass die Republik Österreich nicht nur die Freiheit und die Eigentumsrechte der Bürger zu schützen hat sondern auch Leib und Leben der Bürger und somit die Gesundheit aller Bürger zu schützen hat!

    Deshalb hat ja die Republik das A.S.V.G. beschlossen, hat die Gründung des Krankenkassensystems unterstützt. Hat eine Reihe von Gesundheitsgesetzen beschlossen wie z .B. das Suchtmittelgesetz, Arbeitssicherheitsgesetze, Gesundheit im Straßenverkehr, Seuchenvorsorge, Seuchenprävention, Mutter-Kind-Pass, Jugendschutzgesetze, Lebensmittelsicherheits-Gesetze, Hygienevorschriften, Impfpflichten usw. usf.


    Alle diese hier genannten Gesetze haben nicht die Eigentumsrechte der Bürger oder die individuelle Freiheit sondern die Gesundheit der Bürger u. zwar der einzelnen bzw. auch u. vor allem der Gesamtheit der Bevölkerung. Für eine jeden Staat wenn er weiter existieren möchte u. e. Zukunft haben möchte ist es wichtig dass die Bevölkerung so gesund wie möglich ist.

    Die Frau Kolm die ununterbrochen "Friedrich Hayek, Friedrich Hayek, Friedrich Hayek, Friedrich Hayek, Friedrich Hayek, Friedrich Hayek, Friedrich Hayek" herunterbetet sollte eigentlich wissen:

    Damit die Freiheit eines jeden Einzelnen Bürgers gesichert ist braucht es einen Ordnungsrahmen an den sich alle halten = sprich: einen Rahmen von Gesetzen, Verordnungen u. Bescheiden - an den sich aber alle halten, nicht nur die Schwächsten.

    Was wirklich enttäuschend ist - das ist der Mangel an Charakter der Frau Kolm:

    Es genügt einfach nicht immer nur laut "Friedrich Hayek, Friedrich Hayek, Friedrich Hayek, Friedrich Hayek, Friedrich Hayek, Friedrich Hayek, Friedrich Hayek" in die Gegend zu rufen.

    Sondern auch die Frau Kolm müsste eine Gesamtsicht auf das Leben u. Existenz der Österreichischen Bevölkerung haben! Auf die 6,9 Millionen Österreicher die Nichtraucher sind und die vielen Kinder u. Jugendlichen darunter.

    In diesem Jammer-Statement sorgt sich diese Frau Kolm aber nur um die Wirten und um die Beislbesitzer dass die genug Geld an der Sucht der Kundschaft verdienen.

    Wie viele Personen sind diese von Kolm angesprochenen Beislbesitzer u. Wirte eigentlich? Vielleicht maximal 20 bis 40 Personen in ganz Österreich.

    Kann ein Beislbesitzer nicht auf ehrliche u. anständige Art und Weise Geld verdienen ohne dass er die Sucht der Kundschaft u. den baldigen Tod der Kundschaft riskiert?

    Sind wirklich alle Beislbesitzer u. Wirte so phantasielos dass sie keinen anderen Weg finden um Kundschaft zu ihnen zu locken: Wie wär es mit interessanten u. gutschmeckenden Speisen? Wie wäre es mit interessanten Getränken? Wie wäre es mit Familienangeboten? Wie wäre es mit interessanten Öffnungszeiten? Wie wäre es mit Darts? Wie wäre es mit einem Großbildfernseher wo man Sky oder andere Bezahlprogramme geboten bekommt?

    Zu all diesen Aspekten u. Fragen hat die Frau Kolm nichts gesagt sondern nur dass die Wirte das Rauchverbot nicht gebrauchen können.

    Diese Frau Kolm hat sich nachweislich nur um das Einkommen von 20 - 40 Personen Sorgen gemacht aber ausdrücklich nicht um das Wohlergehen, Leben u. die Freiheit von 6,9 Millionen Österreicher.

    Und so eine Person ist Vorsitzende des Hayek-Instituts?

    Da kann ich nur sagen: Das Friedrich-Hayek-Institut hat auch schon bessere Zeiten erlebt!

    Bis zu 14.000 Tote pro Jahr in Österreich wegen dem Rauchen:

    https://www.kleinezeitung.at/oesterreich/4998821/Rauchen_Bis-zu-14000-Tote-pro-Jahr-in-Oesterreich

    Natürlich da sind viele Menschen dabei die ganz bewusst unbedingt Rauchen wollen aber eben auch viele Passivraucher.

    Wenn man von dieser Anzahl nur 1% nimmt so ist man bei 140 Menschen jedes Jahr:

    Sicher hat die Frau Kolm zumindest zu 1% Schuld an der heutigen Misere - weil sie sich derart intensiv & lautstark für den Betrug an den Nichtrauchern in die Bresche warf!
    Sicherlich kann man 140 Menschenleben, das sind 1% der Gesamt-Raucher-Todesfälle der Frau Kolm kausal zurechnen.

    Das ist so! Da braucht die Frau Kolm keine Ausreden suchen.

    140 Menschenleben pro Jahr die die Frau Kolm direkt am Gewissen hat. In 3 Jahren sind es 420 Menschenleben. Frau Kolm wird damit fertig werden müssen.


    Die Tabakkonzerne haben genau gewusst warum sie ausgerechnet die Frau Kolm (und niemanden anders) dick und fett gesponsert haben. Die Tabakkonzerne waren nicht blöd ......

    • Riese35
      09. April 2019 18:07

      >> "Alle Nichtraucher Österreichs, das sind ca. 6,9 Millionen Bürgerinnen u. Bürger wurden 2018 von der FPÖ (u. ÖVP) BETROGEN!"

      Sie lügen. Ich selbst falle unter "alle Nichtraucher Österreichs", bin aber NICHT betrogen worden, denn ich gestehe anderen zu, daß sie anders sind als ich. Diese Freiheit ist für mich ein noch höheres Gut!

    • Freak77
      09. April 2019 19:25

      Alle Nichtraucher Österreichs konnten mit beinahe 100% Sicherheit erwarten dass alle Gaststätten Österreichs (bis auf e. paar Ausnahmen) komplett rauchfrei sind

      und zwar ab Stichtag 1. Mai 2018.

      Dieser Freudentag aller österr. Nichtraucher ist von FPÖ & ÖVP gestohlen worden!

      Und das war eindeutig u. klar: BETRUG!!!

      Das können Sie drehen u. wenden wie Sie wollen: Es ist so.

      Ein richtig überzeugter Raucher kann ohne Probleme bei sich zu Hause rauchen oder im Freien.

      Am Arbeitsplatz ist das Rauchen Gottseidank schon lange zu 100% untersagt genau so wie in Bahnhöfen, U-Bahnstationen, Amtsgebäuden, Schulen usw.

      Dass es eine Partei gibt die das Rauchen fördert ist Wahnsinn!

    • leshandl
      10. April 2019 07:53

      Offenbar schadet "Nichtrauchen" doch auch. Man wird zum Freak ... :-)

    • glockenblumen
      10. April 2019 08:14

      @ lesbandl

      ;-)))

      Der Freak7 kapiert nicht, daß Rauchen NICHT gefördert wird, sondern, daß es um die persönliche Freiheit des Einzelnen geht.
      Es wird noch soweit kommen, daß jeder nur 1x pro Woche furzen und rülpsen darf, um das Klima zu schützen... ;-)

      Die Linken haben Nichtrauchen als Wahlprogramm entdeckt, um rechten Parteien zu schaden.
      In den Siebzigern haben die Linken sogar Raucherzimmer in Schulen gefordert und gefördert, wegen Freiheit usw. - was für infame Heuchler!!!

    • Freak77
      10. April 2019 11:03

      Glockenblumen & Leshandl:

      Ich, Freak77 nehme zur Kenntnis dass Sie keine echten Argumente haben. Wenn Sie schreiben dass es um die persönliche Freiheit des Einzelnen geht, dann ist das ein glatter Unsinn!

      Das können Sie unmöglich selber glauben!! Sie können in Ihrer Wohnung ununterbrochen Kettenrauchen wenn Sie wollen und auch im Freien.

      Wo ist aber die persönliche Freiheit & Gesundheit des Nichtrauchers wenn er in einem Speiselokal zugequalmt & zugestunken wird?
      Und es geht hier nicht um politisch "links" oder "rechts".

      Die sog. "Nichtrauchergesetzgebung" (also das mit den Nichtraucherräumen) ist das Papier nicht wert auf dem es geschrieben steht.

    • Charlesmagne
      10. April 2019 13:08

      Lieber Freak, einen passenderen Nick hätten Sie sich nicht nehmen können. Eigentlich ist es die Zeit nicht wert Ihnen zu schreiben. Aber ich darf Ihre Mündigkeit ein wenig anzweifeln, wenn ich Ihrem Kommentar entnehme, dass Sie sich lieber in einem verrauchten Lokal zupofeln lassen, um danach darüber schimpfen zu können, als so eines von vorn herein gar nicht zu betreten, oder umgehend zu verlassen und ein rauchfreies aufzusuchen. Aber wahrscheinlich haben Sie nicht immer jemanden dabei, der ihr Denken betreut.

    • Freak77
      10. April 2019 14:24

      Charlesmagne:

      Auch Sie, wie manche andere auch, können oder wollen keine Argumente zur Sache bringen.

      Das was Sie hier von sich geben sagt vor allem etwas über Sie aus und viel weniger über mich.

      Nur dumme Sprüche klopfen und das war's dann. Mehr haben Sie nicht drauf.

      Da wäre es doch sachdienlicher wenn Sie hier gar nichts posten würden!

    • Sensenmann
      10. April 2019 15:45

      Wie wenig zutreffend die Argumente des Freaks sind bemerkt man daran, daß er bemüht ist, alles in einen Topf zu werfen. Rauchverbote dort, wo sich Menschen aufhalten MÜSSEN (Arbeitsplatz, Amtsgebäude, Krankenhäuser etc.) sind zu begründen, denn dort können sich Nichtraucher dem Tabakqualm nicht entziehen. Aber wer zwingt einen Nichtraucher eigentlich, in ein Raucherlokal zu gehen? Ein solches Gesetz ist mir unbekannt! Der Nichtraucher hat ja die freie Wahl, ein rauchfreies Lokal aufzusuchen! Und: Es ist noch immer Sache des Wirtes, wen er bewirten will.
      In Kapstadt sah ich ein Schild an einem Lokal "This is a smoking restaurant. If you mind, go elsewhere!" So passt das!

    • Freak77
      11. April 2019 12:58

      Sensenmann:

      Menschen müssen sich nicht in U-Bahnhaltestellen & Bahnhöfen aufhalten.

      Man kann auch ohne Bahnfahren/U-Bahnfahren leben. Und dennoch ist in Bahnhöfen & U-Bahnstationen das Rauchen untersagt.

      Die FPÖ, ÖVP & Leute wie Sie stellen das Einkommen von einer Handvoll Raucherwirte das sind vielleicht 40 Personen

      - also Menschen die sich bewusst und willentlich an der Sucht von anderen Menschen bereichern - über das Schicksal von 6,9 Millionen Nichtrauchern.

      Reine Raucherlokale wären sowieso weiterhin möglich gewesen!

      Diesen Leuten geht es vorsätzlich darum Nichtraucher hinein zu locken - Heinz Pollischansky u.Co.

    • Freak77
      11. April 2019 13:02

      Fast 1 Million Stimmbürger haben das Dont-Smoke-Volksbegehren unterschrieben das dann von Blau-Türkis gekübelt wurde.

      Blau-Türkis & Leute wie Sie würden eine Volksabstimmung zu dem Thema

      VERLIEREN!

      Das wisst ihr! 6,9Mio. Österreicher wurden v. Blau-Türkis betrogen.

      Das ist unvergessen!

      Da ist noch eine Rechnung offen - das Thema ist noch nicht vom Tisch!!! Noch lange nicht.

    • apollo13 (kein Partner)
      11. April 2019 18:58

      heul doch freaky!

  11. Riese35
    09. April 2019 11:22

    Danke, Werner Reichel. Ausgezeichnet dargestellt. Nur die Implikation im letzten Satz kann ich leider nicht teilen.

    Diese Gefechte und Nichtgefechte, die Sie beschreiben, sind ja interessant, aber wie jetzt öffentlich sichtbar geworden ist, verfolgt diese Regierung andere Ziele, und sogar sehr deutlich nicht nur ohne Ermüdungserscheinungen, sondern mit Übereifer. Wie sonst kann man deren Kampf gegen "Rechts" interpretieren?

    Im Krieg geht es um den Kampf der großen "ThinkTanks", um geistige Konzepte, um die Ideen, die Europa morgen prägen sollen.

    Das bleibt auch unterm Strich bei all den Anwürfen gegen Sellner übrig, denn strafrechtlich hat er sich offenbar nichts zu Schulden kommen lassen, wie österreichische Gerichte festgestellt haben. Die öffentlich wahrnehmbaren Anwürfe bestehen einerseits aus nichtssagenden, vollkommen allgemeinen Schlagwörtern wie "Rechtsextremist" oder "Nazi", die gebetsmühlenartig wiederholt werden, ohne aber irgendeinen konkreten Vorwurf, und andererseits aus ganz wenigen konkreten Sachverhalten wie dem Empfang einer Spende oder daß ein Mörder ähnliche Formulierungen gebraucht, aus denen ich aber beim besten Willen nichts Verwerfliches feststellen kann. Hätte die Erzdiözese eine Spende vom Mörder bekommen, hätte man dann auch die ganze EDV der Erzdiözese beschlagnahmt? Wendete man diese Methode auf andere Äußerungen von Mördern an, ich glaube die halbe Welt wäre plötzlich straffällig.

    Das Einzige, was für einen unbedarften Zuseher und Wähler, der die Medienberichte und Regierungsäußerungen verfolgt, wirklich unterm Strich bei Sellner übrigbleibt, ist, daß er inhaltlich Zusammenhänge anspricht und einen Blick auf etwas wirft, das anderswo anders gesehen oder verschwiegen wird.

    Ganz ähnlich verhält es sich z.B. mit russischen ThinkTanks. Diese werden ja auch von unseren Medien und Machthabern ständig angegriffen, und Ihnen wird "Einflußnahme" unterstellt, ganz so, als ob US-amerikanische und transatlantische ThinkTanks wie z.B. auch der ECFR keinen Einfluß ausübten.

    So weit sich das im Wettbewerb der Ideen abspielte und man auf Sachebene diese Ideen gegeneinander prüfen und diskutieren könnte, wäre ja alles gut.

    Der springende Punkt ist aber, daß eine solche Debatte heute unmöglich ist, da man von Medien- und Machthaberseite die jeweils anderen Denkansätze und Positionen kriminalisiert und eine vollkommen unsachliche Hetze gegen seinen Konkurrenten oder Gegner veranstaltet. Der Gegner wird faktisch vernichtet, über ihn die Reichsacht verhängt, jedes Rechtsgeschäft mit ihm verboten, ohne auch nur irgendeine juristische Grundlage dazu zu haben. Der hehre Gleichheits- und Antidiskriminierungsgrundsatz hat ausgedient.

    Und hier müßten eigentlich alle Alarmglocken zu schrillen beginnen. In jenen Staaten, die den realen Sozialismus erleben durften, läuten die Alarmglocken auch, vor allem in Ungarn und Polen, aber auch Tschechien und den anderen ehm. sozialistischen Staaten.

    *** Es geht ganz eindeutig nicht mehr um die Sache selbst, sondern um die Rede- und Meinungsfreiheit! ***

    Das sieht man jetzt konkret im vorgeschobenen sog. Fall der Identitären, aber genau dasselbe spielt sich schon einige Zeit gegen Rußland ab. Andere Sichtweisen auf Europa, als sie z.B. vom ECFR vorgegeben und verbreitet werden, wie z.B. Sichtweisen, die in Waldaj frei diskutiert werden können und werden, werden in der EU kriminalisiert. Man kriminalisiert russische Einflußnahme, übersieht aber, daß der ECFR nichts anderes macht. Man darf nicht mehr über Konzepte sprechen und diese gegeneinander auf ihre Vor- und Nachteile abklopfen, sondern es wird gesetzlich vorgeschrieben und vor Gericht ausjudiziert, woran man zu glauben hat. Die Vorgehensweise erinnert an stalinistische Schauprozesse, und diesen Eindruck gewinnt man, wenn man sich das Vorgehen unserer Medien und Machthaber gegen Sellner anschaut. Das im Prinzip Gleiche macht aber die EU gegen Rußland. Rußland ist kein Gegner Europas, er wird dazu von der EU konstruiert und gemacht.

    Darum geht es in diesem Krieg. Die einzelnen Gefechte werden zunehmend nebensächlich, wenn man den Blick auf das Kriegsziel aus dem Auge verliert. Gefechte für sich genommen ergeben keinen Sinn, wenn man sie nicht im Gesamtkontext der Kriegsziele sieht und konsequent verfolgt. Und was diese "Kriegsziele" unserer Machthaber sind, wird immer klarer.

    Was wir jetzt bräuchten, wäre Abrüstung: Abrüstung der Worte, Abrüstung der Methoden, Wiederherstellung der Rede- und Meinungsfreiheit, Verlagerung der Diskussion weg von der Kriminalisierung hin auf die Sachebene.

    Davon ist aber leider nichts zu merken. Ganz im Gegenteil. Wenn man sich die Äußerungen Manfred Webers anhört, kommt einem nur mehr das Schaudern:
    https://www.youtube.com/watch?v=eRknR9zqx3g
    Wäre interessant, einen Link mit den Originalzitaten zu finden. Ich glaube Henryk Broder aber jedes Wort.

    Wenn man sich Kurz anhört, klingt das in der Diktion ganz nach den Äußerungen des ECFR. Man muß nur auf dessen Homepage gehen und sich das anschauen. Die Formulierungen und Begriffe sind ähnlich. Was dort steht und was Kurz sagt, ist nichts anderes als die einzige und absolute Wahrheit. Jeder, der etwas anderes behauptet, ist ein Lügner und kommt vor Gericht oder wird sonst wie von einer faktischen Paralleljudikative fertig gemacht, und jede Organisation, die etwas anderes behauptet, ist aufzulösen. Kurz hat das über die Identitären gesagt, obwohl mir jeder nur annähernd juristisch Kundige gesagt hat, daß das nicht möglich ist. Die Äußerung Kurzens kann daher nur als absichtliche Hetze gesehen werden.

    Rußland ergeht es nicht viel anders. Ich freue mich ja schon auf die umfassenden Sanktionen der USA und der EU gegen Israel, wenn es, wie Netanjahu angekündigt hat, das Westjordanland annektieren möchte. Erst am Sonntag in der Pressestunde hat Kneissl wieder bestätigt, daß man eine Annexion nicht so einfach hinnehmen könne und Sanktionen unbedingt nötig wären.

    Von der ÖVP haben wir so ein Verhalten ja erwartet. Jetzt wird es halt schon so offensichtlich, daß eigentlich jeder erkennen müßte, daß es längst nicht mehr um Inhalte und das Ringen um diese geht, sondern um die Rede- und Meinungsfreiheit überhaupt, um einen garantierten Rahmen, solche Auseinandersetzungen auf Sachebene führen zu können. Es geht der ÖVP und EVP nur mehr um brutale Macht. Karas und Edtstadlerin haben es offen gesagt:
    https://www.youtube.com/watch?v=PjHbgxc7QsY&t=1739
    https://www.youtube.com/watch?v=PjHbgxc7QsY&t=1061
    Auf inhaltliche Positionierungen wartet man bei dieser Pressekonferenz leider vergeblich. Daß jemand, der zur Wahl antritt, auch gewählt werden will, sollte eigentlich selbstverständlich sein und bedürfte keiner expliziten Betonung. Streicht man diese Erwähnungen, dann hätten sich Kurz, Karas, Weber und Edtstadlerin auch mit zugeklebtem Mund präsentieren können.

    Enttäuschend ist nur das Verhalten der FPÖ. Die ist meines Erachtens am Ende. Die hat sich in der Sache Identitäre in eine Ecke treiben lassen und sich in Widersprüche verwickelt, aus der sie nicht mehr herauskommen wird. Tage lang beherrscht das Thema "Rechtsextremismus" die öffentliche Debatte.

    Dabei gäbe es ganz andere Themen, wie gestern in der Presse berichtet, die wirklich Sorge bereiten:

    https://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/walterskirchen/5608858/Die-gefaehrliche-Idee-der-Islamisten-zur-Erleuchtung-Europas

    "In der Großmoschee in Köln fand sich Anfang Jänner eine illustre Gruppe zu einem Geheimtreffen ein. Thema war die Zukunft der Muslime in Europa. Organisiert wurde das Treffen von der DITIB, dem deutschen Arm der türkischen Religionsbehörde – und damit Präsident Erdo?ans, der eine Wiedererrichtung des Osmanischen Reichs anstrebt. Unter den 150 Teilnehmern aus 17 Ländern befanden sich Vertreter türkisch-nationalistischer Vereine wie führende Köpfe der Muslimbruderschaft. Diese stuft der deutsche Verfassungsschutz als islamistisch ein. Auch Prominenz aus Österreich war angereist: Drei Vertreter der IGGÖ, der Islamischen Glaubensgemeinschaft, angeführt von Präsident Ümit Vural, und der „Islamophobieforscher“ Farid Hafez."

    • pressburger
      09. April 2019 13:01

      Ja, stimmt es gibt wichtige Themen, überlebenswichtige Themen.
      Danke für den Link. Das ist so ein Thema.
      Kann es eine Koexistenz mit Moslems, welcher Ausrichtung, auch immer geben ?
      Die Antwort, kann nach den bisherigen realen Erfahrungen, mit der Ansiedlung von Muslimen in Europa, nur nein sein.
      Keine andere Gruppe von Immigranten hat sich gegen die Anpassung an die Gesellschaft, die sie aufgenommen hat, so "erfolgreich" gewehrt.
      Ganz anders, Tamilen, Vietnamesen, Tibeter. Traditionen bewahrt, aber die Regeln des Gastlandes akzeptiert.
      Die Han-Chinesen, als Pragmatiker, haben im Umgang mit Moslems auf Umerziehung gesetzt. In der EU, werden die bereits hier lebenden umerzogen

    • oberösi
      09. April 2019 23:02

      @Riese35
      exzellent!

    • Almut
      09. April 2019 23:52

      @ Riese35
      Schließe mich oberösi an. Großartig!

    • Charlesmagne
      10. April 2019 13:00

      @ Riese35 ************************************
      @ pressburger: der zweite Tei des letzten Absatzes ist so treffend, wie leider auch erschütternd. **********************************

  12. El Capitan
    09. April 2019 10:48

    Leider hat Herr Reichel recht, wenn er schreibt, dass die Linken am Staatstropf hängen und daher mit Zähnen und Klauen alles verbeißen, was außer ihnen an ihren Fleischtöpfen hockt.

    Mit großer Sorge verfolge ich, wie es den linken Lückenmedien allmählich gelingt, die Regierung mürbe zu machen. Alles, was den Linken nützt, ist schlecht für unser Land.

  13. pressburger
    09. April 2019 10:34

    "Die Regierung zeigt bereits deutliche Ermüdungserscheinungen". Stimmt das ? Die ganze Regierung. Müde und abgeschlagen wirkt Straches FPÖ. Wurde bereits von Türkisen abgehängt, demnächst entsorgt. Im Gegenteil Kurz läuft zu Hochform auf. Gewinnt in der EU an Profil als sonny boy, Aushängeschild für das junge "Europa". Innenpolitisch erfolgreich, im Bestreben andere Meinungen, als seine, linken Meinungen, mit Hilfe des ORF, zu unterdrücken.

    • Riese35
      09. April 2019 11:25

      Wie kommt es nur immer, daß mir dieselben Gedanken durch den Kopf schießen wie Ihnen? Genau diese Aussage ist mir auch beim Lesen sofort ins Auge gesprungen und aufgestoßen.

    • pressburger
      09. April 2019 13:01

      @Riese35
      Danke für das Kompliment.

    • Charlesmagne
      10. April 2019 12:00

      @pressburger und @ Riese35
      Fühle mich mit Ihnen beiden auch gedanklich sehr verbunden.
      *************************
      Habe in einem anderen Strang eine verkürzte Fassung ihrer @Riese35 hervorragenden Analyse unseres gegenwärtigen Kanzlers gepostet:
      „Die, die gewählt sind, haben nichts zu sagen, denn die, die das Sagen haben, sind nicht gewählt.“ (bayrischer Politiker, dessen Name mir entfallen ist)
      Kurz und Strache sind gewählt, weil sie den Puppenspielern keinen Widerstand leisten und genauso tanzen, wie die es wollen. Die von Ihnen geschilderten Schwächen der beiden sind die Fäden an denen sie hängen.

  14. Origenes
    09. April 2019 10:13

    Ich kann nicht verstehen, dass sich bei FPÖ und/oder Türkis niemand findet, der die VIELEN Verfehlungen der Linken aufzählt, anprangert, kommuniziert, verbreitet und der Bevölkerung klarmacht.

    Aber natürlich, wenn der Staatssekretär Blümel nicht einmal einen TV-Apparat besitzt ......

    • Sensenmann
      10. April 2019 00:14

      Auch wird seltsamerweise nicht gegen IS-Verbrecher oder die Antifa vorgegangen. Beide werden noch mit Steuergeld finanziert.

      Noch Beweise, daß das kein Versagen, sondern Plan ist?

    • Seibold (kein Partner)
      11. April 2019 11:49

      Welcher Herr Staatssekretär Blümel?
      Ist jener nicht Bundesminister?

  15. M.S.
    09. April 2019 10:07

    Sehr geehrter Herr Bundeskanzler, es ist zwar sehr schön, dass sie Österreich mit ihren Auslandbesuchen international aufwerten und auch viele Handelsbeziehungen erreichen. Mit der gleichen Intensität sollten sie sich aber auch um die dringenden Probleme in unserem Land kümmern, sonst könnte diese Regierung bald Geschichte sein.

    • Gandalf
      09. April 2019 23:42

      Sebastian Kurz kommt mir vor wie ein gesuchter Gartenarchitekt, der in allen wichtigen Städten der Welt traumhafte Gärten plant und bauen lässt, und der beim Heimkommen seinen kleinen heimatlichen Garten von widerlichen roten, pinken und altschwarzen Unkräutern überwuchert und zerstört vorfindet. Und der gerade hier offenbar kein wirksames Unkrautbekämpfungsmittel findet (oder es nicht finden will?).

    • Sensenmann
      10. April 2019 00:09

      "...sonst könnte diese Regierung bald Geschichte sein."

      Na, das wollen wir doch hoffen!

  16. simplicissimus
    09. April 2019 08:04

    Dann sollen sie zum Teufel endlich die GIS abschaffen und den ORF privatisieren, Zeitungsfoerderungen einstellen, Werbeinserate durch oeffentliche Stellen verbieten und eine Politik mit Cojones wie Salvini machen! Es wird tatsaechlich zuviel herumgeeiert im Geilomobil. Es platzt einem wirklich der Kragen, was fuer eine jaemmerliche Politik verfolgt wird.

    • M.S.
      09. April 2019 09:46

      @simplicissimus

      **********************************************
      Vollkommen ihrer Meinung. Wenn das so weitergeht, muss man sich fragen, wozu man überhaupt gewählt hat. Nach ein paar guten Monaten beginnt plötzlich die Koalition vor den letztklasssigen Angriffen der sogenannten Opposition einzuknicken. Wo bleiben die Wahlversprechen von direkter Demokratie nach schweizer Muster, wo bleiben die dringenden Reformen im Justizwesen (ein paar alte Gesetze auszumisten wird eindeutig zu wenig sein) Wann endlich wird der total linkslastige ORF aus den Klauen der Linken befreit. Wann werden endlich die Zuwendungen an die Printmedien eingestellt, dass sich diese wieder um Objektivität bemühen müssen.

    • Riese35
      09. April 2019 11:29

      simplicissimus nein, ich sehe weder eine jämmerliche Politik noch ein Herumgeeiere im Geilomobil. Ich sehe ganz im Gegenteil die zielstrebige, brutale Durchsetzung eines Zieles, das halt ein anderes ist, als wir es erhofft haben. Und dabei spielt der ORF eine zentrale, strategische Rolle. Deshalb ist es nur logisch, daß unsere Machthaber diesen nicht aus der Hand geben.

    • simplicissimus
      09. April 2019 19:00

      Riese35, mit der grundsaetzlichen Regierungskritik bin ich bei Ihnen. Nur ob es ein gezielter Verschwoerungsplan oder ganz einfach Anbiederung an den Mainstream aus opportunistischen Gruenden oder purer Schwaeche ist, ist mir noch nicht klar.

      Was auch immer, das Resultat ist ernuechternd.

    • Sensenmann
      10. April 2019 00:12

      Das IST ein abgekartetes Spiel. Die Blauen wieder einmal die Verräter! Hatte schon einen Grund, warum der Haider diesem Strache nicht getraut hat.
      Warum wohl hat dieser Strache die direkte Demokratie nicht zur conditio sine qua non erklärt?

      Nur mit der Köterhaftigkeit der FPÖ ist das nicht zu erklären!

    • Riese35
      10. April 2019 00:22

      @simplicissimus: Die Frage ist, von wem wir sprechen.

      Ich weiß leider nicht mehr, als man aus den Medien erfährt. Ich kenne die handelnden Personen nicht. Ich mache mir nur einen Reim auf diese Informationen. Vielleicht liege ich falsch.

      Wenn wir eine Verkaufspräsentation vorbereitet haben, haben wir uns sehr genau überlegt und koordiniert, welche Information wir über wen an wen herantragen. Wir haben den "Wind" erzeugt und Richtung und Windstärke genau reguliert, wie wir es für sinnvoll gehalten haben. Man könnte das als "verschworene Gemeinschaft" bezeichnen. "Verschwörung" oder "Verschwörungstheorie" betrachte ich daher als Worthülsen und Kampfbegriffe, gegen die ich eine gewisse ...

    • Riese35
      10. April 2019 00:38

      ... Immunität entwickelt habe. Sicher bin ich mir, daß auf Regierungsebene bzw. in der ÖVP/EVP nichts zufällig passiert. Ob wir das nun "Verschwörung" oder bloß "Koordination", oder "Abstimmung" nennen, ist einerlei. Diese Grenzen sind fließend.

      Wenn wir Kurz betrachten, müssen wir - ohne jetzt irgendwelche Schuldzuweisungen zu tätigen - seine Lage und sein Umfeld betrachten, und die hat sich meines Erachtens nicht grundsätzlich seit der Wahl geändert:

      1) Kurz ist jung, zu jung, um ausreichend Erfahrung auf und für diese Ebene, auf der er jetzt tätig ist, mitzubringen, auch dann, wenn er ein politisches Genie und für Politik überaus talentiert ist und reichlich Erfahrung mitbringt ...

    • Riese35
      10. April 2019 00:57

      ..., ob und wie man ein Ziel politisch durchsetzen kann. Aber in komplexen Sachfragen, wie sie für einen Staatsführer anstehen können, auf philosophischem Gebiet, auf vielfältigem kulturellen Gebiet mit Verständnis, wie andere Völker ticken, fehlt ihm einfach die Erfahrung, fehlen ihm die "Wanderjahre", fehlt ihm die Muße ("Schule"), um einen eigenen, gefestigten, reifen Standpunkt entwickelt zu haben. Immer dann, wenn Richtungsentscheidungen anstehen, wäre das alles Voraussetzung. Putin hat das alles, Kurz nicht. Kurz ist dabei auf andere Einflüsterer angewiesen.

    • Riese35
      10. April 2019 01:06

      2) Kurz hat keine eigene berufliche Basis außer die Politik. Damit ist er erpreßbar. Er ist seinen Gönnern vollkommen ausgeliefert. Ja, er könnte die Politik verlassen und in der Privatwirtschaft wie Brigitte Ederer einen super Beraterjob bekommen. Das funktioniert aber auch nur so lange, als er sich nicht mit seinen Gönnern zerwirft. Seinen Gönnern substantiell zu widersprechen, wäre also ein sehr schwerer und vermutlich persönlich folgenreicher Schritt für Kurz.

    • Riese35
      10. April 2019 01:10

      3) Kurz ist in der ÖVP verankert, und zwar mit allen Konsequenzen wie ECFR und anderen transatlantischen ThinkTanks. Das sind seine beruflichen "Freunde", seine Gönner. Über diesen Tellerrand hinausblickend gibt es fast nichts. Die haben genau ein Interesse an Kurz: Wählerstimmen einsammeln. Das kann Kurz offenbar, und dafür wurde er an die Spitze entsandt.

      Um nun zur Frage zurückzukommen:
      - gezielter Verschwörungsplan?
      - Anbiederung an den Mainstream aus opportunistischen Gründen?
      - pure Schwäche?

    • Riese35
      10. April 2019 01:20

      Ich sehe das aus den genannten Gründen so:

      a) Wenn wir "Verschwörungsplan" jetzt nicht so eindimensional als Kampfbegriff sehen, sondern darunter eine "verschworene Gemeinschaft der Partei seiner Gönner" verstehen - andere sagten dazu "Kampfgenossen" -, dann glaube ich, daß da sehr wohl relativ triviale Abhängigkeiten bestehen: Weber, Karas, Konrad, Pröll, die Landeshauptmänner, insbesondere Frau Landeshauptmann Mickl-Leitner. Aber vor allem dann hinauf: die Genossen der EVP im Brüsseler Politbüro, die ThinkTanks, in denen die Partei verankert ist, wo "gute, wohlmeinende Freunde" immer mit "guten Ratschlägen" zur Stelle sind. Gegen solche "Ratschläge" zu handeln, ist verdammt schwer.

    • Riese35
      10. April 2019 01:29

      Das aber ist sein Umfeld, aus dem er nie herausgekommen ist. "Ohne die Partei bin ich nichts", wie Sinowatz gesagt hat, trifft auf Kurz genau so zu, wobei man unter "Partei" die gesamte Nomenklatura im ÖVP-Umfeld inklusive ECFR, Bilderberger und Yellowstone Club verstehen muß, und daheim gehört auch eine Norica dazu, zu der es auch zahlreiche Überschneidungen gibt. Dort überall wird leider geistige Inzucht betrieben, wie man den vielen, hohlen Phrasen, die aus diesen Ecken kommen, entnehmen kann und denen sich Kurz nicht entziehen kann.

    • Riese35
      10. April 2019 01:41

      b) Etwas anderes als "Anbiederung an den Mainstream" bleibt Kurz auf Grund der eingangs beschriebenen Lage gar nicht übrig, wobei unter "Mainstream" wieder dieses gerade vorhin genannte Denkfabrikenkonglomerat, dem die ÖVP angehört, zu verstehen ist. Außer er wagte es zu widersprechen. Das hätte aber gravierende Folgen für ihn. Er ist in der ÖVP also Gefangener dieses "Mainstreams", mag er denken, wie er will. Die Rahmenbedingungen erlauben ihm nichts anderes, außer er hätte es gewagt, den Kampf David gegen Goliath aufzunehmen.

    • Riese35
      10. April 2019 01:47

      Ich bin der persönlichen Meinung, daß er zumindest aus österreichischer Sicht diese Chance zu widersprechen gehabt hätte. Auch Strache hätte sie gehabt. Für mich jedoch sind beide, weder Kurz noch Strache, die eigentlich führenden, handelnden Personen. In Österreich finden Gefechte statt, die Schlachten aber in Brüssel. Und was Karas und Weber machen, ist sehr wohl ein ganz klarer, mit höchsten Stellen abgestimmter oder zumindest kontrollierter Plan.

    • Riese35
      10. April 2019 01:58

      c) "Schwäche" spielt natürlich auch immer mit, denn das menschliche Wesen ist schwach. Da liegt systematische Schwäche vor, weil Kurz keine eigene berufliche Basis hat, keine "Wanderjahre" durchlaufen hat, vollkommen abhängig ist. Da ist die Schwäche, auch wenn es unangenehme Folgen haben sollte, zur Wahrheit zu stehen, einen Schritt zu wagen, die Möglichkeiten richtig einzuschätzen.

    • simplicissimus
      10. April 2019 05:48

      Ich verstehe Sie jetzt besser, Riese35. Das wird alles schon einiges fuer sich haben.

    • Sensenmann
      10. April 2019 10:35

      @Riese35
      danke, das ist eine fundierte Analyse und m.E. vollkommen zutreffend. erpressbar macht man sich und ist es nicht a priori. Das dreckige Spiel dann mitzuspielen, DAS deklariert den Köter.

    • Riese35
      10. April 2019 12:33

      @Sensenmann: Das ist auch der Grund, warum ich Kurz von Beginn an skeptisch, aber nicht ablehnend gegenübergestanden bin. Mitgliedschaft in einer Institution allein sagt noch nichts aus. Die Frage ist immer, welche Rolle er dort spielt. Die Polizei schleust auch Spitzel in kriminelle Milieus ein, die ein gewisses Maß mitspielen müssen.

      Wählbar war er für mich aus den genannten Gründen aber nie. Die Chance, mehr aus der Situation zu machen, wäre da gewesen. Man hätte nur sein Gewicht in die Waagschale werfen müssen. Das hätte aber für Kurz mittelfristig bedeutet, die ÖVP zu verlassen und eine Art TS2 zu gründen oder gleich wie Ursula Stenzel mit diesen Einstellungen zur FPÖ zu wechseln.





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