Das Rattengedicht – was wirklich widerlich ist

Lesezeit: 5:30

Ein Rattengedicht bewegt die Nation, gibt der Nazi-Hysterie neue Nahrung und den Linken wieder einmal Grund zum Hyperventilieren. Der FPÖ-Vizebürgermeister von Braunau hat ein Gedicht aus Sicht einer Ratte verfasst und sich dabei auch mit der illegalen Masseneinwanderung befasst. Er selbst nimmt dabei die Rolle der Ratte ein, offenbar analog zu alten Fabeln. Ob man das Gedicht jetzt für geschmackvoll und gelungen hält, oder eher doch nicht, ist die eine Sache. Die vereinigte Linke hat daraus jedenfalls gleich wieder einen neuen Mega-Skandal gebastelt. Und dabei so manches wie üblich verdreht, überzeichnet oder weggelassen.

Offenbar wurden vom Verfasser schon öfter derartige "Rattengedichte" als Kolumnen verfasst – getan wird aber so, als ob er extra Einwanderer mit Ratten gleichgesetzt habe. Da fühlten sich alle Guten und Besseren schon wieder an dunkelste Nazi-Zeiten erinnert, in denen Juden und Systemgegner mit Tieren bzw. Ungeziefer gleichgesetzt worden waren. Dass sich das Ganze in Braunau, der Geburtsstadt eines gewissen Adolf H. abgespielt hat, dürfte eventuell auch eine gewisse beflügelnde Rolle in den Köpfen diverser Moralapostel gespielt haben.

Jedenfalls ist die gesamte linksdrehende Medienwelt im Lande (und auch außerhalb) wieder in totale Panik verfallen und kreischt wie wild "Nazi, Nazi". Natürlich musste der blaue Vizebürgermeister von Braunau sofort zurücktreten – im Stich gelassen von der eigenen Partei, die sich in letzter Zeit vor jedem Nazi-Vorwurf der moralisch chronisch Überlegenen offensichtlich zu Tode fürchtet und jeden vermeintlichen Bösewicht aus den eigenen Reihen sofort an den Scharfrichter ausliefert, sobald dessen Kopf gerade gefordert wird.

Als angenehmer Nebeneffekt verschwinden die Oster-Massaker von Sri Lanka, ausgeführt von sprenggläubigen Allah-Fanatikern gegen Christen und westliche Touristen, bereits wieder aus den Schlagzeilen. Was sind schon mehr als 300 Tote gegen ein Gedicht? Eben! Da muss man schon Prioritäten setzen. Und Kanzler und Vizekanzler helfen fleißig mit. Während Kurz und sein Hofstaat den Vorfall wieder einmal hochgradig widerlich finden, ist Strache natürlich in bewährter Manier sofort auf die Knie gefallen und hat winselnd um Gnade und Vergebung gebettelt. Selbstverständlich hat er den Übeltäter umgehend aus der Partei geworfen – brav war er wieder, der Witzekanzler, wie er von den Linken gerne verspottet wird.

Atemberaubend dabei ist, wie sehr die Regierungsparteien auf linke Panikmache und manchmal durchaus auch Hetze, verbreitet vor allem über die dahinkränkelnden rot-grünen Mainstreammedien, einsteigen. Man könnte auch hereinfallen sagen. In der FPÖ ist ohnehin jeder, auf den der linksmediale Bannstrahl fällt, auf sich selbst gestellt. Auf hoher See und vor Gericht ist man in Gottes Hand. Als blauer Funktionär offenbar auch. Man denke nur an Udo Landbauer. Doch auch Wunderkanzler Kurz und seine Partei sind im Hinauswerfen aufmüpfiger Kollegen recht flott unterwegs. Man erinnere sich an Efgani Dönmez. Oder schon davor an Marcus Franz. Auch die einwanderungskritische EU-Abgeordnete Claudia Schmidt wird elegant "entsorgt", indem man sie einfach nicht mehr aufgestellt hat.

Bei den Linken selbst ist das hingegen alles nicht so tragisch. So hat etwa die Niederösterreich-Grüne Helga Krismer Ende 2018 Vizekanzler Strache – lustige Ironie des Schicksals – ausgerechnet mit einer Ratte verglichen. Und was ist passiert? Richtig, gar nichts. Frau Krismer ist heute noch immer im Amt. Die mediale Aufregung blieb auch überschaubar. Aber wenn die Guten die Bösen als Ratten bezeichnen (und zwar nicht in Gedichtform mit Fabelcharakter, sondern ganz offen), dann ist das ja kein Problem. Nur wenn ein Blauer zu laut ausatmet, dann haben wir einen Skandal!

Richtig heftig zur Sache ging es schon bei Schwarz-Blau I rund um das Jahr 2000. Damals wurden auf den Anti-Regierungsdemonstrationen Transparente mit der Aufschrift "Widerstand, Widerstand, Haider-Schüssel an die Wand" von linken Gruppierungen öffentlich präsentiert. Auch die Jung-Sozialisten sollen da eine Rolle gespielt haben. Im Theater gab es "Tötet Schüssel" als Schlingensief-Aktionskunst.  Das sind zwar nur flotte Mord-Aufrufe, aber das kann man schon als "Meinungsäußerung" gelten lassen. Der Unmut war schließlich verständlich, wenn keine Linken in der Regierung sitzen und somit auch kein Steuergeld verteilen können.

Die Aufregung blieb auch bei diesen Entgleisungen überschaubar – vor allem medial. Von Rücktritten in der SPÖ oder bei den GrünInnen wurde da nichts bekannt. Und weil das bei Linken mit den Nicht-Rücktritten so gut funktioniert, wird diese schöne Tradition auch beibehalten. So musste auch der Tiroler SPÖ-Chef Georg Dornauer nicht gehen, obwohl seine Aussagen mindestens so "frauenfeindlich" waren, wie die von ÖVP-Mann Dönmez. Während es für den Türkisen keine Gnade gab (auch nicht von der eigenen Partei), ist Dornauer weiter fröhlich im Amt.

Oder die Pflasterstein-Aktion von einigen hochgeistigen roten Gewerkschaftlern. Die positionierten vor den Wohnungen von blauen und türkisen Abgeordneten Pflastersteine und Kerzen. Angeblich ein Protest gegen den furchtbaren 12-Stunden-Tag, unter dessen versklavenden Auswirkungen das ganze Land seit September 2018 zu leiden hat. Man könnte einen Pflasterstein und eine Kerze aber auch als unverhohlene Drohung interpretieren. Oder als Nazi-Aktion, wenn es Blaue getan hätten. So aber passierte im Grunde wieder gar nichts. Für einige enttarnte Gewerkschaftler gab es ein strenges "Du, Du, Du" mit erhobenem Zeigefinger und das war es dann auch schon wieder.

Ein echter Hit in punkto Entgleisungen ist aber die SPÖ-Ortsgruppe Langenzersdorf und ihre berühmt-berüchtigte Facebook-Seite. Dort wird mit Dreck auf die Regierung geworfen, dass jeder stolze Hahn sofort seinen Misthaufen mit einem Langenzersdorf tauschen möchte. Denn dort muss es die größten Gülleburgen geben, von denen aus man am besten krähen kann.

Die Langenzersdorfer Genossen unterstellten dem Bundeskanzler eine Rotlicht-Vergangenheit, dem Innenminister wollten sie den IS-Mindestsicherungsskandal in Wien andichten, obwohl der da noch gar nicht im Amt war und sie posteten auch folgende "Weisheit": "Mit der FPÖ hat sich das Haus Österreich das Klo ins Wohnzimmer gestellt … und viele haben sich an den Gestank mittlerweile gewöhnt." Weiters wurde im Raum Langenzersdorf Niki Lauda wegen seiner Spender-Organe diffamiert. Außerdem wurde die Regierung als "schwarzbraune Volksverräter" und als "Verbrecherregierung" denunziert. Ein Kärntner SPÖ-Funktionär bezeichnete Kurz dazu als "Nobelhure der Neonazis". Konsequenzen? Natürlich keine! Es sind bis heute nicht einmal ernsthafte rote Reaktionen aus der Löwelstraße bekannt, geschweige denn, dass irgendjemand seinen Hut nehmen musste.

Dieses Messen mit zweierlei Maß ist unerträglich und eine Bankrotterklärung für die gesamte Medienlandschaft. Während die einen nach jedem falschen Schnaufer zurücktreten müssen, dürfen andere hetzen und vernadern bis zum Abwinken, wenn sie nur links genug sind. Es ist aber auch eine Bankrotterklärung für beide Regierungsparteien, die immer wieder auf denselben linken Schmäh hereinfallen. Das ist wirklich widerlich!

Niklas G. Salm, früher Journalist, schreibt jetzt unter Pseudonym.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    24. April 2019 12:29

    Ich habe das "Rattengedicht" gelesen und war völlig verblüfft:
    der Autor stellt sich als Ratte vor und schreibt in der Ich-Form als Ratte.

    Nirgendwo habe ich eine Stelle gefunden, in der Ausländer ausdrücklich als Ratten bezeichnet werden.

    Ich habe den Begründeten Verdacht, dass diese Rattenschimpfer das Gedicht gar nicht kennen oder nicht genau gelesen haben. Sehr wahrscheinlich ist es, dass da einige linke Journalisten das Gedicht nicht verstanden haben. Jedenfalls ist das Gedicht keine literarische Großtat, aber nicht verhetzend oder rassistisch. Ich empfinde es jedenfalls so.

    Genau diese Bullshit-Journalisten würden auch einen Skandal basteln, wenn sie Strache oder Kickl erwischen, wenn sie sich die Operette "Der Zigeunerbaron" geben.

    Unser Land verkommt langsam zu einem Freiluftirrenhaus.

  2. Ausgezeichneter KommentatorBarracuda
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    24. April 2019 11:02

    Die Hetze von Herrn Armin hat mit Meinungsäußerung, Freiheit, Demokratie usw. absolut nichts mehr zu tun. Das ist Hetze, zumal die publizistischen Sauereien der linken Agitatoren und Blockwarte ungeahndet bleiben.

    Da zitieren wir doch gleich einmal den "Schwarzen Block" der pflastersteinwerfenden linken Versager: "Unseren Hass den könnt ihr haben!"
    Danke für euren Hass, ihr Nieten, ich quittiere den Empfang und reiche ihn an den ORF und die anderen kränkelnden linken Medien weiter.

  3. Ausgezeichneter KommentatorRomana
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    24. April 2019 09:35

    Der Hype um das Ratten-Gedicht, das in Wirklichkeit keine Migranten verunglimpft, überdeckt die Berichterstattung über das Massaker an Christen in Sri Lanka. Dieses wiederum lässt den Brand von Notre Dame in Vergessenheit geraten, dessen Aufklärung bald niemanden mehr interessieren wird. Das Ziel ist also erreicht: Die Täter werden nicht zur Verantwortung gezogen und die Hintermänner bleiben im Hintergrund.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    24. April 2019 11:35

    Was mich an dem Ganzen wirklich nervt, ist die Hilflosigkeit der FPOe und der Regierung demgegenueber. Waehrend in der Regierung Kurz mit seinem unruemlichen Hofstaat der Bremser ist, sehe ich keinen Grund fuer die FPOe, sich nicht etwas geschickter zu wehren, indem sie weniger Angriffsflaechen und mehr aktive Offensivpolitik gegen Links betreibt.
    Hier wird viel zu sanfthaendig vorgegangen. Ein Salvini macht's vor, wie's geht.

  5. Ausgezeichneter KommentatorSchani
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    24. April 2019 14:16

    Und die "Dame" und SPÖ-Vorsitzende Joypam sorgt sich wegen deises Rattengedichtes um die gefährdete Demokratie..........
    Demokratie, das ist nicht viel, Sozialismus heißt das Ziel!

  6. Ausgezeichneter KommentatorIngrid Bittner
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    24. April 2019 09:55

    Im Hinblick auf dieses "Rattengedicht" stelle ich wieder einmal fest, dass es bedauerlicherweise mit meiner Bildung nicht weit her sein kann, denn wenn mich mein Gedächtnis nicht trügt, wurde vor einigen Wochen als Abschiedsvorstellung der Regisseurin Andrea Breth am Burgteheater (!!!!!) das Gerhard Hauptmannstück "Die Ratten" gespielt. Ich erinnere mich an ein Foto mit einer überdimensionalen Ratte auf der Bühne...
    Gerhard Hauptmann war sicher ein besserer Dichter wie der Braunauer Vizebürgermeister, aber wo liegt bei den Viechern der Unterschied? Da und dort verkörpern sie irgendwie Menschen.
    Das soll mir bitte wer von der linken Jagdgesellschaft erklären. Ich danke im vorhinein.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    24. April 2019 19:51

    Was wirklich widerlich ist, ist das feige, anbiedernde Kriechen vor einer menschenverachtenden PC, das Einschleimen bei Linxlink, das Fehlen jeglichen Rückgrats jener, die dem die Stirn bieten könnten!!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorZraxl
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    26. April 2019 08:53

    Witzig ist, wenn die oberste Ratte die Vizeunterratte zum peinlichen Gespräch vorlädt, weil ein Parteikollege, der sich selbst als Ratte bezeichnet hat, ein Rattengedicht über eine Rattenflut geschrieben hat. Da wird man im Rat-House natürlich nervös.

  2. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    26. April 2019 10:04

    Ratten und ihre (Land)Bauern-Opfer.

    Wie oft mögen wohl schwarze MKVer wie z.B. E. Pröll, Othmar Karas (schau, schau!), R. Mitterlehner etc. den Cantus

    „Es lagen die alten Germanen“
    (zu singen nach der Weise „Wenn alle untreu werden“, Max von Schenkendorf, 1814.) angestimmt haben?

    Hier etwa die Strophe (Textvorschlag) „Da trat in ihre Mitte der Jude Tal Silberstein; Gebt Gas, ihr Sozialisten, sonst spießt‘s sich mit eurem Verein“ anzuhängen ist keinem eingefallen. Hypersensible, rot/schwarz karierte „Germanen“ tun sowas nicht.
    Aber dem Partner (FPÖ) in den Rücken fallen.
    Schizonoia und Paraphrenie allerorten.

    Puritanische Pharisäer.

alle Kommentare

  1. Sensenmann
    28. April 2019 17:12

    Ja, das Übel ist die Distanzeritis der blauen Pudel. Mit denen wird das nix mehr.

  2. Forster
    27. April 2019 12:58

    Gestern hat die sozialistische Abgeordnete Ildiko Borbely im ungar. Atv-Fernsehen alle Fidesz-Wähler mit Ratten verglichen. Hätte so ein Satz ein Fidesz-Politiker gesagt, würden alle Medien "Verhetzung!" schreien...

    https://www.hirado.hu/belfold/belpolitika/cikk/2019/04/26/bangone-a-fidesz-tamogatottsagarol-sok-a-patkany-magyarorszagon

  3. monofavoriten (kein Partner)
    27. April 2019 12:46

    zersetzung und zermürbung sind typische linke methoden, den pol. gegner fertig zu machen. das herausschießen einzelner personen ist dabei ein wirkungsvolles element: der betreffende wird aus panik entsorgt, nimmt aber womöglich einen kreis seiner fans und sympatisanten gleich mit.
    hier nachzugeben ist eine eindeutige schwäche, die sich blöder weise auch trump geleistet hat. da sind die linken schlauer - die lassen sich, wie im artikel erwähnt, aus genau diesen gründen niemanden herausschießen. weil sie eben ihre eigenen methoden und strategien kennen!

  4. Neppomuck (kein Partner)
    26. April 2019 23:45

    Eben im "orf.at" gelesen:
    „Wir schauen uns an, ob es Verfehlungen gibt“, wird ÖBB-Chef Andreas Matthä im Bericht zitiert. „Wenn dem so ist, dann wird es die Wege gehen, die es zu gehen hat."
    Das „Gedicht“ entspreche nicht den Werten und der Sprache der Österreichischen Bundesbahnen."
    ....
    Na sowas. Dieser Meinung bin ich nicht.

    Die "Sprache der Bundesbahn" ist doch auch nicht besser und die Werte stimmen weitgehend überein: Das Gedicht kommt zu spät.

  5. Kyrios Doulos
    26. April 2019 20:04

    Info - 26.4.2019

    Ungarische Nachrichtensendung - zu sehen: Interview mit der Parlamentsabgeordneten Bangóné Borbély Ildikó, auch Vorstandsmitglied der ungarischen Sozialistischen Partei hat vor laufender Kamera die FIDESZ als Partei der Ratten bezeichnet. Auf die Frage, wie es sein kann, daß eine Rattenpartei eine so starke Mehrheit in der Bevölkerung findet, antwortet sie wörtlich: "Es gib in Ungarn halt sehr viele Ratten!"

    DAS ist ein Rattensager.

    Jetzt sagt die gute Frau, daß sie nicht die Wähler gemeint hätte.
    Aha.

    Auf deutsch kann man die Dame unter dem Namen Ildiko Borbely googeln.

    • Brigitte Imb
      26. April 2019 20:12

      Sozialisten dürfen eben mehr sagen, od. auch mit anderen Worten, als Normalsterbliche, od. gar RECHTE.

  6. Neppomuck (kein Partner)
    26. April 2019 10:04

    Ratten und ihre (Land)Bauern-Opfer.

    Wie oft mögen wohl schwarze MKVer wie z.B. E. Pröll, Othmar Karas (schau, schau!), R. Mitterlehner etc. den Cantus

    „Es lagen die alten Germanen“
    (zu singen nach der Weise „Wenn alle untreu werden“, Max von Schenkendorf, 1814.) angestimmt haben?

    Hier etwa die Strophe (Textvorschlag) „Da trat in ihre Mitte der Jude Tal Silberstein; Gebt Gas, ihr Sozialisten, sonst spießt‘s sich mit eurem Verein“ anzuhängen ist keinem eingefallen. Hypersensible, rot/schwarz karierte „Germanen“ tun sowas nicht.
    Aber dem Partner (FPÖ) in den Rücken fallen.
    Schizonoia und Paraphrenie allerorten.

    Puritanische Pharisäer.

  7. Zraxl (kein Partner)
    26. April 2019 08:53

    Witzig ist, wenn die oberste Ratte die Vizeunterratte zum peinlichen Gespräch vorlädt, weil ein Parteikollege, der sich selbst als Ratte bezeichnet hat, ein Rattengedicht über eine Rattenflut geschrieben hat. Da wird man im Rat-House natürlich nervös.

    • Neppomuck (kein Partner)
      26. April 2019 10:21

      Die Raucherratte (Rattus nicotinicus) macht sich eben gerne wichtig.
      Siehe die "zufällige" Rettungsaktion von der unsäglichen Fr. Bissmann, um wieder ins Gespräch zu kommen.

      "95 Prozent der Politik bestehen aus Inszenierung" ist dem Genossen Kern entfleucht.
      Wie "links" er doch hatte.

    • Zraxl (kein Partner)
      26. April 2019 11:55

      In der biologischen Abfolge ist ein Artenwechsel, also eine Mutation, etwas höchst seltenes. Für gewöhnlich folgt also auf einen Rattus locus L. wieder ein Rattus locus L.

  8. Norbert Mühlhauser
    26. April 2019 00:33

    Widerlich ist die Heuchelei der international verbrüderten „classe politique“, die ihren Rassismus als Antirassismus, ihre Gleichschaltung als Vielfalt, ihre Bürgerfeindlichkeit als Minderheitenfreundlichkeit und ihren quasi-religiösen Wahrheitsanspruch als „Kampf gegen Fake-News“ zu vermarkten versucht.

    Denn wo bleibt die lautstarke Minderheitenfreundlichkeit der globalistischen Propagandawalze, wenn es um terrorisierte Christen in Sharia-Ländern geht?

    Hört man vlt ein Wort des Protestes geht die Entrechtungen der weißen Minderheiten in Afrika, etwa im „Shoot-Shoot!“-Südafrika? Da denkt so macher Antifant womöglich klammheimlich, die Weißen hätten dort nichts verloren – merk‘s! (vom Halbwissen dieser Leute über die Sklaverei auf diesem Kontinent ganz zu schweigen)

    Und dass Vielfalt die Akzeptanz eines abweichenden Identitätsverständnisses anderer bedeutet, ist den One-World-Vernarrten auch nicht so richtig geläufig, weil gerade der autochthonen Gesellschaft Selbstverleugnung aufgezwungen werden soll. Die dürfen kein Identitätsbewusstsein vertreten, das wäre ja rassistisch! Wenn Schwarze Interessenspolitik für ihresgleichen verfolgen, soll aber gleich was ganz anderes gelten, obwohl davon niemand mit nichtschwarzer Hautfarbe profitieren kann. Und dass der Vielfalt der Frauenwelt durch das moslemische Patriarchat nicht gedient wird, ist den Wahnsinnigen auch keine Silbe wert.

    Rasse soll es nach diesen Traumtänzern keine geben, aber bei Quotenregelungen, affirmative action, der „Deutschland-verrecke-Erbschuld“ wird ganz offensichtlich auf Abstammungskriterien, folglich auf „Rasse“ abgestellt.

    Und „Fake News“ kann man erleben, wenn man sich die Mühe macht, das geschmähte Rattengedicht einer inhaltlichen Würdigung zu unterziehen – von einer Darstellung von Migranten als Ratten keine Rede, wie der Herr Salm schon schreibt. Siehe dazu:

    https://drive.google.com/file/d/18YPe9bJKwMoT4tgzY98uTnsOzE4ubmFs/view?usp=sharing

    Es wird - wie im Bolschewismus - wild drauf los gelogen, nur um der Macht und der eigenen Durchsetzung willen. So war es auch in Chemnitz. Man muss sich das einmal vorstellen: In einer Zeit, wo stündlich weltweit zigtausende selbstgedrehte Videos verbreitet werden, kein einziges Video über brennende Autos, geplünderte Geschäfte, Schlägereien oder blutige Nasen. Und dennoch schwadronieren zigtausende am Tropf hängende Journalisten von „Ausschreitungen“, wenn nicht gar von „Zusammenrottungen“.

    Schon hört man gelegentlich, die Sri Lanka Terrorakte wären eine Vergeltung für Christchurch. Wehe aber, Christchurch würde als Vergeltung für Bataclan (90 Tote) gedeutet – nicht wahr, ihr Heuchler ?! [ … und nein, das ist keine Gewaltverherrlichung, sondern nur eine Betrachtung einer äußersten Verkommenheit.]

  9. glockenblumen
    24. April 2019 19:51

    Was wirklich widerlich ist, ist das feige, anbiedernde Kriechen vor einer menschenverachtenden PC, das Einschleimen bei Linxlink, das Fehlen jeglichen Rückgrats jener, die dem die Stirn bieten könnten!!

    • Brigitte Imb
      24. April 2019 19:55

      @glockenblumen,

      die Arbeitsplätze dahinter sind nicht zu unterschätzen und damit nimmt die Verdummung noch einmal mehr Fahrt auf.

  10. Schani
    24. April 2019 14:16

    Und die "Dame" und SPÖ-Vorsitzende Joypam sorgt sich wegen deises Rattengedichtes um die gefährdete Demokratie..........
    Demokratie, das ist nicht viel, Sozialismus heißt das Ziel!

  11. El Capitan
    24. April 2019 12:29

    Ich habe das "Rattengedicht" gelesen und war völlig verblüfft:
    der Autor stellt sich als Ratte vor und schreibt in der Ich-Form als Ratte.

    Nirgendwo habe ich eine Stelle gefunden, in der Ausländer ausdrücklich als Ratten bezeichnet werden.

    Ich habe den Begründeten Verdacht, dass diese Rattenschimpfer das Gedicht gar nicht kennen oder nicht genau gelesen haben. Sehr wahrscheinlich ist es, dass da einige linke Journalisten das Gedicht nicht verstanden haben. Jedenfalls ist das Gedicht keine literarische Großtat, aber nicht verhetzend oder rassistisch. Ich empfinde es jedenfalls so.

    Genau diese Bullshit-Journalisten würden auch einen Skandal basteln, wenn sie Strache oder Kickl erwischen, wenn sie sich die Operette "Der Zigeunerbaron" geben.

    Unser Land verkommt langsam zu einem Freiluftirrenhaus.

    • Kyrios Doulos
      24. April 2019 14:40

      Ich sehe genau das, was Sie, El Capitan, da wiedergeben, als das tatsächliche Ärgernis:
      1/ Die Journalisten hätten richtig nur berichtet, wenn sie erzählt hätten, daß der Dichter sich selbst als Ratte vorgestellt hat. Armin Wolf hat manipuliert, indem er das verschwiegen hat, und die KollegINNEN detto.
      2/ Strache & Vilimksy hätten von mir aus sagen können, daß sie das Gedicht nicht zu den großen Werken österreichischer Lyrik zählen würden (ich eh auch nicht). Aber alleine der Anstand, viel mehr noch die Kameradschaft gebietet es, den kolportierten Inhalt per Hinweis auf die Quelle, das Gedicht, richtigzustellen. Es ist dann auch inhaltlich alles andere als rassistisch oder sonstwie grausam.

    • Wyatt
      24. April 2019 15:16

      ...da aber Ratten schon seit ewigen Zeiten als Plage empfunden werden und nicht als Wohltat, könnte sich dies aber auch möglicher Weise, auf die uns so bereichernden Asylwerber assoziieren.....

    • Nestroy
      27. April 2019 14:33

      Ich sehe das eher als Verballhornung von Stadtrat zu Stadtratte. Somit durchaus nachvollziehbar. In keiner Weise war das ehrenbeleidigend!

    • Knut (kein Partner)
      06. Mai 2019 18:11

      Darf ich korrigieren?

      Unser Land . I S T . ein Freiluftirrenhaus

  12. pressburger
    24. April 2019 12:24

    Kein FPÖ Funktionärlein so klein, um ihn nicht zum braunen Elephanten aufblasen.
    Die ORF Gnomen verwechseln aus ihrer Froschperspektive, diminuiert durch ihren pflchtbewussten Kniefall, vor allem das Sozialismus heisst, ihre Fantasien, mit der realen Welt.
    Der ORF eingespannt vor den linken Wahlkampfkarren, scheut keine Mühe um alle die nicht der Meinung ORF Befehlshaber, Kurz&Co, sind, als Nazis zu beschimpfen.
    Die schmalhirnigen ORF Macher wurde wiederholt auf die Tatsache, dass sie mit der inflationären Verwendung des Nazi Begriffes, die Opfer des Nationalsozialismus verunglimpfen. Wo bleiben die Jüdischen Kreise, um sich gegen diese Trivialisierung der Massenmörder zu wehren. Wen jeder, der gegen die massenhafte, unkontrollierte Einwanderung ist, als Nazi bezeichnet wird, ist er mit Streicher, Mengele, Höss, Göbbels, gleichzusetzen ? Absurd.

  13. simplicissimus
    24. April 2019 11:35

    Was mich an dem Ganzen wirklich nervt, ist die Hilflosigkeit der FPOe und der Regierung demgegenueber. Waehrend in der Regierung Kurz mit seinem unruemlichen Hofstaat der Bremser ist, sehe ich keinen Grund fuer die FPOe, sich nicht etwas geschickter zu wehren, indem sie weniger Angriffsflaechen und mehr aktive Offensivpolitik gegen Links betreibt.
    Hier wird viel zu sanfthaendig vorgegangen. Ein Salvini macht's vor, wie's geht.

    • Kyrios Doulos
      24. April 2019 14:46

      Die FPÖ verrät aus lauter devoter, feiger, opportunistischer Angst (noch dazu ohne Not) ihre Parteimitglieder, ihre Mitarbeiter und Funktionäre und sie verläßt aus denselben Gründen ihre Werte und ihre klare Linie.

      Was gestern mit Vilimsky passiert ist, was gestern Armin W. getan hat, das war nur möglich, weil die FPÖ feige ist und weil die FPÖ den Merkeiisten und Sorosjünger Kurz unterstützt, der wiederum den GIS-ORF ebenso liebt wie er eben so ist.

      Um die ÖVP ist nicht schade. Sie war immer schon tückisch.
      Um die FPÖ ist schade, denn sie war bis vor kurzem eine Alternative im linken Parteien-Einheitsbrei. Sie ist keine Alternative mehr.

    • Wyatt
      24. April 2019 14:55

      ...vielleicht wurde aber Strache auch an Haiders und Möllermanns Verunfallung erinnert, dass er so sanfthändig wurde?

    • Kyrios Doulos
      24. April 2019 18:38

      @Wyatt: Genau das traue ich der P.C./Sozialismus/ISlam - Partie zu. Nur: bevor ich meine Freunde verrate und sie sogar abschieße (und das tut Strache), ziehe ich mich um meiner jungen Familie willen zurück. Die Eigenen verraten und abschießen - mir fällt momentan kein Szenario ein, das das als ultima ratio und doch hinzunehmendes Übel rechtfertigte. Zumal in einem so kleinen, in Wahrheit total unwichtigen Staat, der Österreich ist.

    • riri
      24. April 2019 19:33

      Hat nicht auch der Klima dem Schüssel seine Familie bedroht?

  14. Frühwirth
    24. April 2019 11:15

    In einer damals durchaus üblichen sehr hitzigen Debatte im Parlament mit vielen argen Zwischenrufen, beschwerte sich Vizekanzler Pittermann über einen beleidigenden ÖVP-Zwischenrufer.
    Kanzler Julius Raab tat dies mit den Worten ab: 'Se augriats Heferl ...'
    ..und das war's dann auch.

  15. Barracuda
    24. April 2019 11:02

    Die Hetze von Herrn Armin hat mit Meinungsäußerung, Freiheit, Demokratie usw. absolut nichts mehr zu tun. Das ist Hetze, zumal die publizistischen Sauereien der linken Agitatoren und Blockwarte ungeahndet bleiben.

    Da zitieren wir doch gleich einmal den "Schwarzen Block" der pflastersteinwerfenden linken Versager: "Unseren Hass den könnt ihr haben!"
    Danke für euren Hass, ihr Nieten, ich quittiere den Empfang und reiche ihn an den ORF und die anderen kränkelnden linken Medien weiter.

  16. Dover
    24. April 2019 10:47

    Das jämmerliche Getue des Strache wird sicher zu Wählerschwund bei der nächsten Wahl führen!! vom "Kürzel" war nichts anderes zu erwarten.
    Die Entäuschung der Wähler über diese Regierung wird immer größer-die nächste Wahl wird es beweisen. Die beste Hilfe zum wieder Erstarken der Linken

  17. Ingrid Bittner
    24. April 2019 09:55

    Im Hinblick auf dieses "Rattengedicht" stelle ich wieder einmal fest, dass es bedauerlicherweise mit meiner Bildung nicht weit her sein kann, denn wenn mich mein Gedächtnis nicht trügt, wurde vor einigen Wochen als Abschiedsvorstellung der Regisseurin Andrea Breth am Burgteheater (!!!!!) das Gerhard Hauptmannstück "Die Ratten" gespielt. Ich erinnere mich an ein Foto mit einer überdimensionalen Ratte auf der Bühne...
    Gerhard Hauptmann war sicher ein besserer Dichter wie der Braunauer Vizebürgermeister, aber wo liegt bei den Viechern der Unterschied? Da und dort verkörpern sie irgendwie Menschen.
    Das soll mir bitte wer von der linken Jagdgesellschaft erklären. Ich danke im vorhinein.

    • simplicissimus
      24. April 2019 11:40

      Von Links kann man sich keine Fairness erwarten.
      Wenn der Gegner Partisanenkrieg, Finten und Hinterhalte zur strategischen Kriegsfuehrung macht, muss man sich darauf einstellen. Mit direkter, konstruktiver Politik kommt man da nicht weit, jedenfalls nicht gegen einen solchen Feind, der alles Unerlaubte zum Erfolg bringt. Meistens, Gottseidank greift es - langsam - immer weniger, aber immerhin doch noch ...

    • Brockhaus
      24. April 2019 23:43

      @ Ingrid Bittner

      Und nicht zu vergessen Peter Turrinis Rozznjogd.

  18. Romana
    24. April 2019 09:35

    Der Hype um das Ratten-Gedicht, das in Wirklichkeit keine Migranten verunglimpft, überdeckt die Berichterstattung über das Massaker an Christen in Sri Lanka. Dieses wiederum lässt den Brand von Notre Dame in Vergessenheit geraten, dessen Aufklärung bald niemanden mehr interessieren wird. Das Ziel ist also erreicht: Die Täter werden nicht zur Verantwortung gezogen und die Hintermänner bleiben im Hintergrund.

  19. Origenes
    24. April 2019 09:04

    Die Untätigkeit des Bundeskanzlers und des Vizekanzlers, samt Staatssekretär Blümel im Hinblick auf die Medien wird ihnen noch einmal sehr weh tun. Zur Zeit wird die Regierung am Nasenring durch die Medien gezogen.

    Na ja, Kurz vertschüsst sich mal nach China. Vielleicht hilfts?

    • Charlesmagne
      24. April 2019 13:15

      Das wird ihnen nicht weh tun, sie wissen genau, warum sie sich so verhalten und sie werden für ihr Verhalten persönlich sicher Vorteile ziehen. Das Volk ist ihnen, wie allen anderen "wurscht"!





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