Österreichs Grüne: Das Ende einer linken Kader-Gerontokratie

Lesezeit: 7:00

Dieser wahnwitzige Überlebenskampf erinnert an die letzten Sowjet-Proletarier-Funktionäre: Breschnjew (1906 – 1982) wurde mit 58 Jahren für knapp 20 Jahre Vorsitzender der "Kommunistischen Partei der Sowjetunion". Die einzige Befähigung dazu war die eines Apparatschiks, der mit 17 der kommunistischen Jugendorganisation beigetreten ist, ohne nennenswerte Eigenschaften. Während er der Sowjetunion einen Touch von Biedermeier-Neostalinismus verpasste, stieg das Durchschnittsalter der Politbüro-Mitglieder auf nachhaltig über 70 Lebensjahre an. Rückblickend war es ein "goldenes Zeitalter der Stagnation" (Koslow) gewesen, dessen Erstarrung schließlich in einem Kollaps zerbarst.

Zum physischen Verfall der KPdSU-Funktionäre lief ihr geistiger synchron: Bereits 1974 litt Breschnew unter Hirngefäßverkalkung, in seinen letzten Lebensjahren streckten ihn Schlaganfälle und Herzinfarkte nieder, und sie reduzierten seine intellektuelle Aufnahmefähigkeit kontinuierlich. Doch wie zum Trotz wurde er immer wieder als Generalsekretär gewählt. Denn alle seine Parteigänger fürchteten jede Veränderung. Und sie fürchteten vor allem um ihre Posten.

Nach Breschnews Tod wurde der Gerontokrat Andropow (1914 – 1984) mit 68 Jahren sein Nachfolger: Auch er litt an Diabetes, Bluthochdruck und Nierenversagen. Nur sollte er nicht mehr 20 sondern nur noch eineinviertel Jahre am Leben bleiben (die letzten fünf Monate war er regierungsunfähig). Mit satten 73 Jahren übertrumpfte ihn aber sein Nachfolger Tschernenko noch um drei Jahre (1911 – 1985), regierte aber nur mehr ein Jahr. Als passionierter Kettenraucher verstarb er mit 74 Jahren an Leberzirrhose und Hepatitis. Tschernenko stammte aus einer Arbeiterfamilie, trat mit 15 den Jungkommunisten bei, besuchte Parteischulen und belegte ein Fernstudium für eine Lehrerausbildung. Danach leitete er die Propaganda-Abteilung. Andropow war Sohn eines Bahnbediensteten, ab 16 Mitglied der Jungkommunisten und Fernstudienkurs-Stipendiat an einer historischen Fakultät. In zivilen Berufen hatten sie alle nie Fuß gefasst.

Ihrem letzten Nachfolger, dem 54-jährigem Gorbatschow wies die Geschichte nur noch die Rolle eines Reichsverwesers (im modernen Sinne des Wortes) zu.

"Delikate Sarah Wiener"

Am 17.2.2019 jagten die Grünen eine Jubel-Meldung durch den Äther: "Delikate Kandidatin – Sarah Wiener zieht für Grüne in EU-Wahlschlacht." (Krone) Ihr permanent breit zur Schau getragen unerträgliches Selbstgefälligkeits-Lächeln ist Endprodukt eines aufgesetzt-ewig-umtriebigen Optimismus-Fluches jener Sich-als-politisch-Untoten-Wähnenden: "Lasse nie zu, dass du jemandem begegnest, der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher ist." (Mutter Teresa)

Die Frage nach dem "Warum gerade die Wiener?" beantwortete sie ebenso selbstüberzogen-anmaßend: "Sei sie (doch) eine leidenschaftliche Verfechterin der europäischen Werte, erschrocken vom Aufstieg rechtspopulistischer Bewegungen" (Krone). Die Sarah möchte also nichts lieber als Geschichte aufhalten. Ansonsten ängstigt sie sich, "dass die österreichischen Grünen im EU-Parlament nicht mehr vertreten sein könnten, ’das ist ja nicht vorstellbar‘. Ihr Optimismus sei ‚grenzenlos‘". Ausgewählt hatte sie der (auch gesundheitlich eher nicht entschlackt wirkende) steirische Ur-Grünen-Mufti-Gründervater Werner Kogler.

Sarahs einzige Appartschik-Lebensleistung war gewesen: von Beruf Tochter eines mittlerweile mit 84 Jahren vergreisten Urältest-68er Ferkelei-Vaters. Jener Oswald Wiener (geb. 1935) hatte im Juni 1968 mit den damals üblichen Tabubrüchen (im Hörsaal des Wiener Audi-Max) für ein Provinz-Skandälchen gesorgt: Splitterfasernackt seine Notdurft verrichtend, masturbierend, Auspeitschereien ertragend, eine kleine Selbstverstümmelung inszenierend, um zu guter Letzt (als Bühnen-Orgasmus-Ersatz – wie frustriert-gelangweilte Zoo-Primaten-Affen ihre eigene Scheiße fressend) autoaggressiv seine eigenen Exkremente am eigenen nackten Körper verschmierend, sein eigenhändig Erbrechendes auszuwürgen. Um das Ganze mit Kulturkritik aufzuladen, wurde die österreichische Bundeshymne abgesungen und die Nationalfahne zertrampelt… Aus Furcht vor einem Gerichtsverfahren wegen Gotteslästerung verdurchfallisierte er sich aber doch vorsichtshalber ins ferne Berlin, wo er bis 1986 zurückgezogen als Wirt von seinem Szene-Beisel "Exil" lebte.

(V-)er-zogen wurde seine Von-Beruf-68er-Tochter-Sarah (geb.1962) freilich nur von ihrer Mutter, und nicht von ihrem standesgemäßen Familien-Verächter-Rabenvater-Freie-Liebe-Fan Oswald ("Abspritzen und verpissen! Aber § 218 wollen!" – Femo-Kampf-Slogan).

Als wilde Gegenreaktion auf ihre Abschiebung ins Mädcheninternat folgte eine ewige Flower-Power-Karriere: Sie war mit 17 bereits Schul-abbrecher-Europa-Tramperin, Gelegenheitsarbeiterin, hinterließ nie einen Schulabschluss, dann Berliner-Sozialhilfe-Empfängerin-Mutter.

Nie wäre sie über ihren Karrierehöhepunkt als Küchengehilfin hinausgekommen, hätte nicht doch genau ab diesem Zeitpunkt eine geradezu unglaublich-kometenhafte Karriere als ausgewählte links-grüne Apparatschik-Staats-Künstler-Köchin eingesetzt: Mit ihrem "Tracking Catering" versorgte sie (aus einen schrottreifen Küchenwagen der Ex-DDR-Armee heraus) Filmcrews mit Fast-Food. Diesem Frittenbuden-Gourmetprogramm blieb sie bis heute treu: Ihre Restaurants trugen sagenumwobene Hippie-Namen wie "Das Speisezimmer" oder "Mutter und Schraub". 

Umwerfend-Innovatives dichtete sie ihrer Bäckerei "Wiener Brot in Berlin" an: Werden doch Backwaren mit echtem(!) Holz befeuert, von brandenburgischen Robinienbäumen (in Wirklichkeit invasiv-wildwuchernde nordamerikanische Neophyten). Voll im Trend des postmodernen Infantilismus: "Das große S.W.-Kochspiel für Kinder". Als Konkurrenzunternehmen zu McDonalds konnte es aber nicht reüssieren. (Weniger nachhaltig war ihre nur fünfjährige Ehe mit einem No-Name-Schauspieler.)

Dann finanzierte eine ORF-Arte-Koproduktion sogar noch ein Remake von Joseph von Eichendorffs "Aus dem Leben eines Taugenichts": "S.W.’s Kulinarische Abenteuer", indem sie (standesgemäß in einem generalsanierten VW-Käfer) halb Europa und schließlich Asien auf Staats-Sender-Kosten bereisend verdauen durfte: Der Schlaraffenland-Traum jedes Koch-Praktikanten. Frei nach dem Motto:

"Ich hatte meine heimliche Freud’, als ich alle meine alten Kameraden (…) immerdar zur Arbeit hinausziehen sah, während ich so in die freie Welt hinausstrich. (…) Mir war es wie ein ewiger Sonntag im Gemüte." (Eichendorff) – "Mit S.W. geht es ein weiteres Mal in die Welt hinaus – zu anderen Menschen…" (ORF)

Ihr großes Vorbild für "S. und die Küchenkinder" wohl auch hier die Wiener Proleten-Schriftstellerin Nöstlinger mit ihrem Dialekt-Geschreibsel "Iba de gaunz oaman kinda" (1974): Als grün-linke Küchen-Möchtegern-Mutter-Teresa-Sarah verbrachte sie einen Sommer mit zwölf Multikulti-Kindern (an der Zahl wie damals Jesus mit seinen Aposteln – Biblisches Motto: "Lasset die Kleinen zu mir kommen!") auf einem feudalen Landsitz in der Provence. Vermittelt wurde auf diese Weise: Naturnahe Ernährung und die Vorzüge eines Lebens-wie-Gott-in-Frankreich.

Nach so viel spießiger Öko-Selbstverkostung blieb dann nur mehr Endstation-Sehnsucht (nach Wild-West-Romantik im Jack-London-Style) à la "Ruf der Wildnis" über. Wieder schoss Arte den nötigen Zaster vor für: " Sarah Wiener – Eine Woche unter" – verschwitzten Lachsfischern auf der Nordsee (war schon für Mama Merkel der Beginn einer zweifelhaften Politkarriere gewesen), finsteren Bundeswehrsoldaten und (man lese und staune!) in-sich-gewandten Mönchen im Kloster Langwaden. – "Mit dem Alter kommt der Psalter!" – Dieses bringt also auch gewisse Vorteile mit sich: Die Erscheinung als Post-68er-Schrecktante wird selbst in einem Mannes-Kloster nicht mehr als sündige Erscheinung wahrgenommen: Selbst Litaneien versprechen mehr sinnliche Reize

Grün-Kompatibilität erkor sich die Sarah durch diverse Schirmherrschaften ("Tierzuchtfonds für artgemäße Tierzucht", "Stiftung für gesunde Kinder und was Vernünftiges zu essen", oder des "Berliner Staudenmarktes"). Ihre Bio-Sektiererei (UN-Botschafterin für "Biologische Vielfalt", Rednerin auf einer "Wir haben es satt!"-Demonstration) wurde endlich durch den internationalen "B.A.U.M.-Sonderpreis" geadelt. Alles in allem eine politisch-korrekte Zurück-hinter-den-Herd-Frau-Reinkarnation à la Mutter-Teresa aus Kalkutta, hineingebeamt ins rot-rot-grüne Curry-Wurscht-Mekka Berlin.

Wiener ist somit Aushängeschild und abschreckendes Beispiel zugleich: Für all jene links-grünen Appartschik-Claqueure, die sich wie ein Ei aufs andere gleichen und sich selbstvermessen-gefällig an ihrem eigenen Totentanz ergötzen: Was damals (vor einem halben Jahrhundert) Sarahs Vater Oswald mit seiner Selbstverstümmelungs-Masturbations-Show als Anfang zum Ende angestoßen hatte, setzen jene nun ins Finale ihrer eigenen politischen Selbstbespiegelungs-Selbstbefriedigung um. – Ist aber auch langsam wirklich Zeit geworden...

Zugute halten dürfen sie sich alle aufgrund ihres Berufs-Jugendkultes etwas: Dass sie bereits mit 50-Plus zur linken Apparatschik-Gerontokraten-Riege gehören: Wiener (geb. 1962), Kogler (geb. 1961, abgeschlossenes Volkswirtschaftsstudium, danach ewiger Profi-Grüner), Anschober (geb. 1960, Volksschullehrer, danach Unendlich-Berufs-Grüner und Autor "So retten wir die Welt", zeitweise im Krankenstand sich selbst bejammernd wegen Burnouts, danach Neuanfang als All-Inclusive-Welcome-Refjutschie-Tröster). Mit den Über-60-Jährigen-Grün-Linken wollen wir jetzt gar nicht mehr anfangen: Lunacek (geb. 1957, abgeschlossenes Dolmetscherstudium, danach Warteschleifen-Berufs-Femo-istin), Voggenhuber (geb. 1950, gelernter Versicherungsvertreter, danach Wiederholungs-Täter-Bürger-Initiativist), Pilz (geb. 1954, als Student Mitglied der "Gruppe Revolutionärer Marxisten", dann Gründungsmitglied der Grünen).

Außer einer Polit-Apparatschik-Karriere haben sie kaum anderweitige Realitätserfahrungen gemacht: So wie Breschnjew es war, sind sie geblieben: Männ­_innen ohne Eigenschaften mit Ceausescu-Autismus-Syndrom. Was all diese Weltverbesserer und Vordenker eines Neuen Menschentums mit ihren kommunistischen Proto-Typen verbindet, ist reine Wahnvorstellung:

"Der Kommunismus ist die einzige politische Bewegung der Welt, die, mit der wissenschaftlichen Theorie der gesellschaftlichen Entwicklung ausgerüstet, klar die historischen Perspektiven der Menschheit erkennt." (Breschnjew)

Eine Wahnvorstellung im Sinne einer unkorrigierbaren Fehlbeurteilung der Wirklichkeit, an der auch angesichts von Gegenbeweisen mit absolut-subjektiver Gewissheit festgehalten wird. Sie erinnern an Calligulas Cäsarenwahn (12 – 41 n. Chr): "Ich will den Mond!" – Selbst unter den tödlichen Messerattacken seiner Prätorianer interpretierte er die Wirklichkeit noch mit unerschütterlichem Optimismus um: "Noch lebe ich!"

Es ist jener verwegen-kreatürliche Überlebens-Trotz, der auch das Menschsein – gleichzeitig – in all seiner Größe und Vermessenheit beschreibbar macht. Und es ist auch der Stoff, aus der die Geschichte ihren Proponenten ihre größten Triumphe, aber auch schmerzlichsten Niederlagen wob: "Wer zu spät kommt, den bestraft die Geschichte" (Gorbatschow) – Wenn man es verpasst, zum richtigen Zeitpunkt, an der richtigen Station aus seinem Lebenszug aus- oder umzusteigen… Letzteres Kunststück war freilich nur einer gewissen Glawischnig gelungen (geb. 1969, als ausgebildete Juristin im Nur-NGO-Dunstkreis, danach Notbremsungs-Grüne, seit 2018 Abrupt-Lobbyistin für den Glückspielkonzern "Novomatic").

Dr. Elmar Forster ist Lehrer und lebt(e) seit 1992 als Auslandsösterreicher in Ungarn, Prag, Bratislava, Polen, Siebenbürgen (Rumänien). Seit 2009 unterrichtet er auch wieder an österreichischen Schulen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorWyatt
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Februar 2019 05:36

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    ******
    Danke Dr. Forster, für die aufschlussreiche Information.

    Übrigens von "Les Carnets de Julie" des französischen Senders "TV 5 Monde", Kochreisen mit einem kleinen roten Peugeot, scheinen offensichtlich Sahras VW-Käfer Reisen abgekupfert.

  2. Ausgezeichneter KommentatorBürgermeister
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Februar 2019 07:18

    Der Vergleich mit der KPdSU hinkt insofern etwas, als diese Partei den Alleinvertretungsanspruch über viele Jahrzehnte durchsetzen konnte - die Grünlinge fallen nicht von 100 % auf unter 4 % sondern waren seit jeher nur ein Minderheitenprogramm. Man hat nur lauter gebrüllt als die anderen.

    Berufsversager, Menschen die nie die Geduld, die Intelligenz und die Zeit für das langsame Anwachsen von geistigen und handwerklichen Fähigkeiten am eigenen Leib gelernt haben sind in den meisten Fällen nur Schablonen die ein vorgekautes Papageienwissen repetieren, sind pures Wachs in den Händen von Lobbyisten. Man repetiert nur das was man gut findet, das geht Hand in Hand mit einem inquisitorischen Wahrheitsanspruch. Die Kraft für längere Kämpfe, für echte Argumente fehlt.

    Ich traue ihr als Gallionsfigur der Bobo-Kaste aber durchaus zu ins Parlament gewählt zu werden. Sie wird oft genug das wiederholen was man hören will: Die Industrie ist böse aber sie vertritt die "Guten". Nach Jahrzehnten der ideologischen, bewußten und gewollten Verblödung in unseren Schulen ist das Potential mit Hilfe derartige "Argumente" Menschen anzusprechen hinreichend groß.

    Die Österreichische Gesellschaft leistet sich den verschwenderischen Luxus eine Vielzahl an stinkenden, dreckigen Sümpfen zu finanzieren. Und wer sich vor seiner Tür einen stinkenden Sumpf anlegt soll dann nicht darüber klagen, wenn er plötzlich Sumpfblüten wie die Neos oder die Grünlinge vor sich sieht.

  3. Ausgezeichneter KommentatorWolfram Schrems
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Februar 2019 11:13

    Sehr gut, danke!

    Im Zusammenhang mit der "Ferkelei" (was angesichts des satanischen Treibens und des damit verbundenen Kulturbruchs etwas zu harmlos formuliert ist, aber das ist eben die übliche und "kanonisierte" Bezeichnung) gilt es zu beachten, daß Otto Mühl involviert war. Dieser hat dann seine Allmachtsphantasien in der berüchtigten Kommune ausgelebt. Dafür wurde er auch eingesperrt.

    Diese "linke", "grüne" und "kulturmarxistische" Partie besitzt also auch eine totalitäre Dimension. Und - eben - eine kriminelle. Das sollte immer beachtet werden.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorpressburger
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Februar 2019 10:04

    Der Artikel ist herrlich, die Parallelen zu heutigen EU erschreckend. Juncker ist eine Reinkarnation von Tschernenko und/oder Honnecker. Beide haben, auf den Scheiterhaufen ihrer Vorgänger sich ausbreitend, bewiesen dass es möglich ist eigentlich reiche Länder in den Untergang zu führen, die Bevölkerung zu verarmen.
    Das gleiche werden Juncker, Merkel, Macron hinterlassen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorJulius C
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Februar 2019 08:40

    Information PLUS Lesevergnügen! Großartig - danke!

  6. Ausgezeichneter KommentatorBeobachter 2
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    02. März 2019 08:51

    Voggenhuber Johannes Schul- und Berufsausbildung:

    „1966 Nach abgebrochenem humanistischem Gymnasium, Aufenthalt Frankreich (1966- 1967), diverse Gelegenheitsjobs (u. a. Nachtportier, Bäckereigehilfe und Druckereiausliefe-rungen) zurück nach Österreich, „Künstlerleben“ in studentisch-philosophischen Zirkeln, Tätigkeit als Versicherungsangestellter (zuletzt Organisationsleiter) 1972 Heirat und Geburt des 1. Kindes 1976 Geburt des 2. Kindes 1977-1982 Sprecher der Vereinigten Bürgerinitiati-ven Salzburg/Bürgerliste und ihrer Gemeindefraktion.“

    Von "gelernter Versicherungsvertreter" ist der Vita des Nichtmaturanten und auch sonstigem Nichts Voggenhuber nichts zu entnehmen...

  7. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Februar 2019 18:26

    Auch wenn ich persönlich kein Fan der Sarah Wiener bin, und mit den Grünen schon gar nichts am Hut habe, darf ich zwei Punkte anmerken:

    Meines Erachtens gibt es in Österreich die Sippenhaft nicht mehr. Zudem kann sich niemand seine Eltern aussuchen. Ich finde es daher zumindest unangebracht, hier des langen und breiten die allseits bekannten Taten des Vates auszubreiten und ihr anzukreiden.

    Und auch wenn sie einem nicht zu Gesicht steht, muß man eines neidlos anerkennen (ich weiß, das ist in Österreich nicht ganz einfach): ihr beruflicher Erfolg spricht offensichtlich dafür, daß sie ganz so dumm und unfähig nicht sein kann (als Schulabbrecherin, ohne Matura, man stelle sich vor!), und daß sie möglicherweise mehr Talent und Mut hat, die sich bietende Chancen zu nutzen, als die Mehrheit der Österreicher sich das vorstellen kann. Zumal jene, die zeitlebens auf einem warmen, gut gepolsterten pragmatisierten Sessel sitzen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBeobachter 2
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    02. März 2019 08:51

    Voggenhuber Johannes Schul- und Berufsausbildung:

    „1966 Nach abgebrochenem humanistischem Gymnasium, Aufenthalt Frankreich (1966- 1967), diverse Gelegenheitsjobs (u. a. Nachtportier, Bäckereigehilfe und Druckereiausliefe-rungen) zurück nach Österreich, „Künstlerleben“ in studentisch-philosophischen Zirkeln, Tätigkeit als Versicherungsangestellter (zuletzt Organisationsleiter) 1972 Heirat und Geburt des 1. Kindes 1976 Geburt des 2. Kindes 1977-1982 Sprecher der Vereinigten Bürgerinitiati-ven Salzburg/Bürgerliste und ihrer Gemeindefraktion.“

    Von "gelernter Versicherungsvertreter" ist der Vita des Nichtmaturanten und auch sonstigem Nichts Voggenhuber nichts zu entnehmen...

alle Kommentare

  1. Beobachter 2 (kein Partner)
    02. März 2019 08:51

    Voggenhuber Johannes Schul- und Berufsausbildung:

    „1966 Nach abgebrochenem humanistischem Gymnasium, Aufenthalt Frankreich (1966- 1967), diverse Gelegenheitsjobs (u. a. Nachtportier, Bäckereigehilfe und Druckereiausliefe-rungen) zurück nach Österreich, „Künstlerleben“ in studentisch-philosophischen Zirkeln, Tätigkeit als Versicherungsangestellter (zuletzt Organisationsleiter) 1972 Heirat und Geburt des 1. Kindes 1976 Geburt des 2. Kindes 1977-1982 Sprecher der Vereinigten Bürgerinitiati-ven Salzburg/Bürgerliste und ihrer Gemeindefraktion.“

    Von "gelernter Versicherungsvertreter" ist der Vita des Nichtmaturanten und auch sonstigem Nichts Voggenhuber nichts zu entnehmen...

    • Forster
      02. März 2019 09:45

      Der Zusatz "gelernt" ist natürlich euphemistisch-zynisch zu verstehen...

  2. oberösi
    28. Februar 2019 18:26

    Auch wenn ich persönlich kein Fan der Sarah Wiener bin, und mit den Grünen schon gar nichts am Hut habe, darf ich zwei Punkte anmerken:

    Meines Erachtens gibt es in Österreich die Sippenhaft nicht mehr. Zudem kann sich niemand seine Eltern aussuchen. Ich finde es daher zumindest unangebracht, hier des langen und breiten die allseits bekannten Taten des Vates auszubreiten und ihr anzukreiden.

    Und auch wenn sie einem nicht zu Gesicht steht, muß man eines neidlos anerkennen (ich weiß, das ist in Österreich nicht ganz einfach): ihr beruflicher Erfolg spricht offensichtlich dafür, daß sie ganz so dumm und unfähig nicht sein kann (als Schulabbrecherin, ohne Matura, man stelle sich vor!), und daß sie möglicherweise mehr Talent und Mut hat, die sich bietende Chancen zu nutzen, als die Mehrheit der Österreicher sich das vorstellen kann. Zumal jene, die zeitlebens auf einem warmen, gut gepolsterten pragmatisierten Sessel sitzen.

    • Forster
      28. Februar 2019 18:41

      Die feigsten Duckmäuser habe ich gerade auf pragmatisierten Sesseln klebend kennen gelernt...

    • Wyatt
      01. März 2019 10:00

      Öberösi, sie haben völlig recht, ginge es um Sarah Wiener selbst und um ihr Kochen. Nur jetzt als Kandidatin jener Partei, die keine Gelegenheit auslässt aus der Vergangenheit vermeintlich Ungebührliches (Liederbuchaffäre) aufzudecken und anzukreiden, finde ich es sehr wohl angebracht "Beispiele" jener 68’er Vorgängergeneration der Grünen in Erinnerung zu rufen. Mir z. B. sind zwar die Ekel erregenden Grauslichkeiten von damals vage in Erinnerung, aber keiner der Beteiligten und was aus ihnen geworden ist. Nur vom Nitsch weiß ich, dass er Professor wurde.

    • haro
      02. März 2019 19:29

      Ich stimme Wyatt zu.
      Außerdem werden Menschen mit "linkem Hintergrund" in den Medien gerne engagiert. So gesehen hat sie wohl profitiert von ihrer Herkunft.

      Ich glaube auch, dass der angestrebte Erfolg bei Frau Wiener ausgeblieben ist.
      Sie zog nach privaten und beruflichen "Turbulenzen" nach Südamerika -wie es beschönigend in den Medien geheißen hat. Welche "Turbulenzen" sie hinterlassen hat werden wir nie wahrheitsgemäß erfahren. Linke werden in unseren Medien stets schonend behandelt und Frau Wiener wird als bekennende Gutmenschin bestimmt ein warmes Plätzchen im Heuchelclub finden egal wie erfolglos ihre Kandidatur ist, da bin ich mir sicher.

  3. Politicus1
    28. Februar 2019 13:02

    So viel Recherche kommt fast an eine Siplomarbeit heran ...
    Bitte nicht böse sein, aber die Zeiten der Sippenhaftung sind vorbei.
    Eltern haften für Kinder - aber nicht umgekehrt!
    Auch wenn der Gesichtsausruck der Wiener Kulturstadträtin Fröhlich-Sandner bei der Audimax Ferkelei vor ihren Augen unvergesslich ist ...

    • Wyatt
      28. Februar 2019 13:28

      Eltern haften für Kinder - aber nicht umgekehrt!...….Das gilt aber sicher nicht für NAZI-Kinder, deren Schuld ist ewig und immerdar, zumindest bis die Bevölkerung ausgetauscht ist. Oder ?

    • Forster
      28. Februar 2019 13:56

      Niemand hat aber die Sarah Wiener dazu gezwungen, aus ihrem Leben ohne ihrer Vater-Vergangenheit (mit so einer Nicht-Bildung und Herkunft) "nichts" Eigenständiges gemacht zu haben... Ein normaler 0815-Mensch wäre nie so "weit" nach oben in die Kultur-Schickeria hineingekrochen.
      Der einzige Versuch, sich von so einem"Ferkel-Vater" zu distanzieren ist es wohl gewesen, im Kloster vorbei-zu-kochen... Insofern weiß aber auch eine Alt-Linke die Vorzüge der Kirche zu nutzen: Nämlich deren Fähigkeit zum Verzeihen... Vielleicht sollte die Wiener einfach in ein Frauenkloster eintreten... Würde ihrem Ferkel-Vater sicher ein wenig Hoffnung vor seinem Abgang aus dem Diesseits verschaffen...

    • Hatschi Bratschi (kein Partner)
      03. März 2019 14:26

      Allerdings, Mr. Wyatt, habe ich selbst von den linkesten Grünen noch nie gehört, dass sie Sippenhaftung einfordern. Was Sarah Wieners Vater war und tat, kann und sollte nicht Maßstab über ihre persönlichen Qualitäten sein. Abgesehen davon, ist dies, wie so vieles andere im Leben, durchaus Ansichtssache.

  4. Wolfram Schrems
    28. Februar 2019 11:13

    Sehr gut, danke!

    Im Zusammenhang mit der "Ferkelei" (was angesichts des satanischen Treibens und des damit verbundenen Kulturbruchs etwas zu harmlos formuliert ist, aber das ist eben die übliche und "kanonisierte" Bezeichnung) gilt es zu beachten, daß Otto Mühl involviert war. Dieser hat dann seine Allmachtsphantasien in der berüchtigten Kommune ausgelebt. Dafür wurde er auch eingesperrt.

    Diese "linke", "grüne" und "kulturmarxistische" Partie besitzt also auch eine totalitäre Dimension. Und - eben - eine kriminelle. Das sollte immer beachtet werden.

    • Forster
      28. Februar 2019 13:05

      Der Begriff "Ferkelei" ist natürlich ein Euphemismus und wurde damals von der Krone kreiert. Dass Otto Mühl als rechtskräftig verurteilter Pädophiler solange auf seiner burgenländischen Kommune seine Perversionen im Halbschatten einer aufkommenden "Liberalität" ausleben konnte, zeigt, wie verkommen diese 68er-Gesellschaft sein "Vermächtnis" tradiert: Wenn schon ein ÖVP-Minister den "Last-Looser" Conchita auf den Opernball einladen zu müssen glaubt...

      https://www.oe24.at/leute/opernball/Opernball-Conchita-ist-Stargast-von-Minister-Moser/369733274

    • pressburger
      28. Februar 2019 13:34

      @Forster
      Das Kurz sich auch Minister, wie Moser, ohne Geschmack in seiner entourage hält, ist bezeichnend für die Qualität, der ÖVP Quote in der Regierung.
      Die albanische Ministerin wird sicher, von der Gesellschaft begeistert sein. Ihre Landsleute werden es Ehrenbeleidigung beurteilen, werden dem Kanun entsprechend, reagieren.

    • Forster
      28. Februar 2019 13:46

      @pressburger
      Bin mittlerweile froh, dass ich Auslandsösterreicher in Ungarn und nur mehr wenig in Ö bin. Letztlich könnten solche Scham-Konservative genausogut bei den Grünen oder den anderen linken Systemparteien untergekommen sein...

  5. Polyphem
    28. Februar 2019 10:25

    Bei der Beurteilung der Grünen stimme ich mit Ihnen überein. Die Überaggression gegen die harmlose (hübsche und mir sympathische) Sarah Wiener erstaunt mich aber.

    • Forster
      28. Februar 2019 12:58

      Mir wird auch in diesem Forum immer wieder Aggression unterstellt. Als Ex-Grüner erlaube ich mir aber, diese (sich bisher als sakrosankt erachteten) Gut-Über-Menschen ironisch-zynisch zu kritisieren. Das waren sie bisher nicht gewohnt, weil Zynismus nur von ihnen gegenüber anderen beansprucht wurde. Jene, die in der Öffentlichkeit bisher Alleinvertretung auf Wahrheit beanspruchten, müssen es sich aber jetzt gefallen lassen, dass man sie der Lächerlichkeit überführt...

    • Wyatt
      28. Februar 2019 13:21

      Dr, Forster,
      nochmals*******************

      vielleicht verwechselt Polyphem etwas?
      Hübsch und sympathisch ist auf alle Fälle Julie Andrieu in "Les Carnets de Julie", den original französischen Koch- u. Reisesendungen, welche mit "na ja so" auf Deutsch, von Sarah Wiener imitiert wurde .

      https://www.youtube.com/watch?v=MUawjHPYDjk

    • Forster
      28. Februar 2019 13:33

      @Wyatt
      Wenn die Sarah das Polyphem-Posting mit der Bezeichnung "hübsch" liest, wird sie eine Klage wegen Sexismus einreichen...

    • Polyphem
      28. Februar 2019 16:27

      Meine Betonung lag auf " harmlos". Ich würde da keine schweren Geschütze auffahren und mir die für wirklich gefährliche Rotgrüne aufheben.

    • Forster
      28. Februar 2019 18:07

      @polyphem
      Dieser Text fährt jetzt aber keine schweren Geschütze auf: Ist eigentlich noch eher zurückhaltend...

  6. pressburger
    28. Februar 2019 10:04

    Der Artikel ist herrlich, die Parallelen zu heutigen EU erschreckend. Juncker ist eine Reinkarnation von Tschernenko und/oder Honnecker. Beide haben, auf den Scheiterhaufen ihrer Vorgänger sich ausbreitend, bewiesen dass es möglich ist eigentlich reiche Länder in den Untergang zu führen, die Bevölkerung zu verarmen.
    Das gleiche werden Juncker, Merkel, Macron hinterlassen.

  7. Julius C
    28. Februar 2019 08:40

    Information PLUS Lesevergnügen! Großartig - danke!

  8. Bürgermeister
    28. Februar 2019 07:18

    Der Vergleich mit der KPdSU hinkt insofern etwas, als diese Partei den Alleinvertretungsanspruch über viele Jahrzehnte durchsetzen konnte - die Grünlinge fallen nicht von 100 % auf unter 4 % sondern waren seit jeher nur ein Minderheitenprogramm. Man hat nur lauter gebrüllt als die anderen.

    Berufsversager, Menschen die nie die Geduld, die Intelligenz und die Zeit für das langsame Anwachsen von geistigen und handwerklichen Fähigkeiten am eigenen Leib gelernt haben sind in den meisten Fällen nur Schablonen die ein vorgekautes Papageienwissen repetieren, sind pures Wachs in den Händen von Lobbyisten. Man repetiert nur das was man gut findet, das geht Hand in Hand mit einem inquisitorischen Wahrheitsanspruch. Die Kraft für längere Kämpfe, für echte Argumente fehlt.

    Ich traue ihr als Gallionsfigur der Bobo-Kaste aber durchaus zu ins Parlament gewählt zu werden. Sie wird oft genug das wiederholen was man hören will: Die Industrie ist böse aber sie vertritt die "Guten". Nach Jahrzehnten der ideologischen, bewußten und gewollten Verblödung in unseren Schulen ist das Potential mit Hilfe derartige "Argumente" Menschen anzusprechen hinreichend groß.

    Die Österreichische Gesellschaft leistet sich den verschwenderischen Luxus eine Vielzahl an stinkenden, dreckigen Sümpfen zu finanzieren. Und wer sich vor seiner Tür einen stinkenden Sumpf anlegt soll dann nicht darüber klagen, wenn er plötzlich Sumpfblüten wie die Neos oder die Grünlinge vor sich sieht.

    • pressburger
      28. Februar 2019 10:06

      Drain the swamp. Wer wird die Donau umleiten um den von den Linken und Grünen angelegten Augias-Stall zu säubern ?

  9. Wyatt
    28. Februar 2019 05:36

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    Danke Dr. Forster, für die aufschlussreiche Information.

    Übrigens von "Les Carnets de Julie" des französischen Senders "TV 5 Monde", Kochreisen mit einem kleinen roten Peugeot, scheinen offensichtlich Sahras VW-Käfer Reisen abgekupfert.

    • Wyatt
      28. Februar 2019 07:33

      die Sendungen damals Freitags am frühen Abend auf TV5 Monde, waren in vielerlei Hinsicht immer ausgesprochen sehenswert:

      https://www.youtube.com/watch?v=X1pxHAXqusk

    • Forster
      28. Februar 2019 14:05

      Danke für den Hinweis! Alles ein einziger Schwindel. Sowas bezeichnet man allgemein als Plagiat oder Ideenklauerei. In Deutschland haben auf diese Weise mächtige Politiker schon ihre Dissertation aberkannt bekommen...





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