Das Fressen und die grüne Moral

Lesezeit: 3:30

"Zuerst kommt das Fressen, dann alles andere", zeigte sich die neue Grünpolitikerin Sarah Wiener literarisch gebildet. Die Weisheit "Erst kommt das Fressen" verkündet bekanntlich ein gewisser Macheath, genannt Mackie Messer, die Hauptfigur der "Dreigroschenoper". Hier soll nicht über die Wortwahl einer Köchin zur Speisenaufnahme philosophiert, sondern nur die bekannte Tatsache festgehalten werden, dass Halbbildung außerhalb der eigenen vier Wände ihre Tücken hat.

Die Dame sagte nämlich bei ihren ersten politischen Kochexperimenten nur die Hälfte des Satzes, den Bertolt Brecht dem Obergauner Mackie Messer singen lässt. Im zweiten Drei-Groschen-Finale (von dreien) heißt es vollständig "Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral". Womit wir bei der Politik der Grünen angelangt sind.

Ob die hauptberuflich das tägliche Fressen zubereitende Deutsche mit österreichischer Staatsbürgerschaft bei den Europawahlen politisches Gewicht verspricht, müssen die Grünen entscheiden und in der Folge die Wähler. Manche ihrer Parteifreunde zweifeln ganz offen daran.

Ob die Kärntner Grünen mit dem Zitat aus der "Dreigroschenoper" und außerdem mit ihrem Landessprecher glücklich sind, ist bisher noch nicht offenkundig geworden. Dieser Herr Matthias Köchl hat nämlich aus Herzensgüte einen Autostopper mitgenommen. Dass er ihn ganz zufällig im italienischen Grenzgebiet einsteigen ließ und ihn zufällig über die Grenze nach Österreich bringen wollte, obwohl sein Fahrgast zufällig keine Papiere hatte, bedachte der oberste Kärntner Grüne nicht. Er hat sich halt keine Gedanken darüber gemacht, wieso ein Iraker über die Grenze gefahren werden wollte.

Außerdem mag er einfach die Iraker. Schon 2015 hatte er laut Kronen-Zeitung "zwei Flüchtlinge aus dem Irak zu sich nach Hause eingeladen und mit ihnen lachend auf einem Foto im Internet posiert". Es darf als sicher angenommen werden, dass er damals nicht gewusst hat, dass auf den Facebook-Profilen seiner zwei Gäste Fan-Bilder von radikalen islamischen Kämpfern abgebildet waren.

Aber auch gute Menschen können Pech haben. Den Carabinieri kam das Verhalten von Matthias Köchl und seinem Mitfahrer irgendwie verdächtig vor. Sie sind halt misstrauisch, diese Italiener. Und gaben dem Kärntner Grün-Vorsitzenden in ihrer Gastfreundschaft wegen Verdachts der Schlepperei ein Nachtquartier in einem Gefängnis in Udine. Natürlich gilt für Herrn Köchl die Unschuldsvermutung, aber zum Glück für Herrn Köchl wurde ein Gerichtsverfahren eingeleitet, denn dort kann er einem italienischen Richter seine Unschuld beweisen, weil er ja nichts anderes getan hat, als aus Freundlichkeit einen Autostopper mitzunehmen, über die Staatsgrenze. Na und?

Um zum Anfang zurückzukehren: Angefressen ist offenbar der Klubobmann der Tiroler Grünen, weil man nicht 96 Prozent der Österreicher einen neuen freien Arbeitstag geschenkt hat, sondern nur einen halben. Der Abgeordnete Gebi Mair fand diese Zumutung lachhaft und postete im Internet: "Am Karfreitag um 15 Uhr ist Jesus am Kreuz vor Lachen gestorben". Getwittert am 19. Februar 2019 um 11,38 Uhr.

Hier bleibt einem die Realsatire in den Tasten des Keyboards stecken. Das ist die vermutlich ungeheuerlichste religiöse Entgleisung in der Geschichte Österreichs. Zuerst kommt das Fressen dann die Moral? Nein, da muss man Frau Sarah Wiener recht geben, bei den Grünen kommt nach dem Fressen "alles andere". Nur keine Moral.

Dass ein Tiroler Politiker als Erster auf diese skandalöse Aussage reagiert hat und nicht die Kirchen, nicht die katholische und auch nicht die evangelische, für die der Karfreitag angeblich eine Sonderstellung einnimmt, ist eine Ungeheuerlichkeit für sich. Man muss nicht einmal gläubig sein, um die Kreuzigung eines Menschen anders als lachhaft zu empfinden.

Wo bleiben der Kardinal, die Bischofskonferenz, die Superintendenten? Und was sagt der Herr Bundespräsident van der Bellen, der sonst so gerne den betulichen Oberlehrer hervorkehrt, zu seinem Parteigenossen Mair aus Tirol?

Zur Moral der Grünen lässt sich nur auf ein Wort des Berliner Malers Max Liebermann verweisen: Man kann nicht so viel fressen, wie man kotzen möchte.

Willi Sauberer, Schüler Hugo Portischs, war Mitarbeiter der ÖVP-Politiker Gorbach, Klaus und Withalm und von 1971 bis 1994 Chefredakteur einer kleinen Salzburger Tageszeitung. Der katholische Journalist publiziert zu zeitgeschichtlichen, lokalgeschichtlichen und volkskulturellen Themen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorpressburger
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Februar 2019 07:38

    Sarah Wiener, eine peinliche Figur. Biedert sich an wo sie nur kann, jetzt offensichtlich bei den Grünen. Von Moral haben die Grünen noch nie was gehört, nur von Heuchelei und Bevormundung. Das zweite Zitat, ist auf die Grüne "Moral" bezogen absolut zutreffend.

  2. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Februar 2019 09:49

    Kardinal und Superintendent wären im Nu zum nächsten Mikrofon gelaufen, um ihrer tiefen Betroffenheit Ausdruck zu verleihen, hätte ein FP-Politiker den Stifter der Friedensreligion beleidigt.

    Sarah Wiener ist die Zukunft: weiblich, erfolgreich, hyperventilierend vor Hypermoral in Permanenz, obs nun um Eisbären, geflüchtete schutzsuchende Asylforderer, die Rechte der LGBT-Lobby oder Gentechnik geht. Ansonsten aber völlig unpolitisch und mit ausgesuchter gesellschaftspolitischer Naivität gesegnet. Wobei ich vermute, daß dieses ostentativ zur Schau getragene Gutsein bei ihr nichts ist als Kalkül zwecks Gewinnmaximierung.

    Dies gilt übrigens für alle Schranzen, die uns im Öffentlich-Rechtlichen wie zunehmend eben auch auf der politischen Bühne als Referenzgrößen in Sachen Humanität, Zivilcourage, Haltung und Anstand täglich vorgeführt werden. Auf unsere Kosten, mit unseren Zwangsbeiträgen, unserem Steuergeld.

    Sarah Wiener muß man ansonsten zugute halten, daß sie eine durchaus eindrucksvolle Karriere hingelegt hat: von der kleinen Catering-Köchin zum politmedialen Popstar.

    Ihr Einstieg in die Politik ist daher nur logisch. Weil ein immer größerer Teil unserer wohlstandsverwahrlosten Gesellschaft es grundsätzlich als "gut" findet, im Öko-Hotel auf Bali mit minimalen öko-footprint zu urlauben. Daß der Flug dorthin aber mehr Schaden anrichtet, als ein durchschnittlicher Österreicher, der sein Leben lang Plastiksackerl verwendet - wen kümmerts.

    Es geht alles seinen unaufhaltsamen Gang in das infantile Öko-Paradies, nachhaltig und voller Gesinnungsethik. Heißt: zahlen für mein Gutsein sollen gefälligst die anderen.

    Als jemand, der viel mit "Studierenden", Absolventen und "Lehrenden" der naturwissenaftlichen Fakultäten zu tun hat, muß ich konstatieren: die Realität ist noch viel hoffnungsloser als üblicherweise angenommen.

    Denn einem gar nicht so kleinen Teil der Absolventen dieser Fakultäten bliebe nichts anderes übrig, als Taxi zu fahren, sollten ihre gesellschaftspolitischen Vorstellungen auch nur annähernd tatsächlich Realität werden.

  3. Ausgezeichneter KommentatorBürgermeister
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Februar 2019 10:20

    Ein Grünling der witzig sein will - dann soll er sich doch mal die Wahlergebnisse der letzten NR-Wahl ansehen, ein echter Schenkelklopfer.

    Aber wenn er öffentlich "Gutheit" präsentieren will, dann soll er sich doch für verfolgte, vom Tode bedrohte Journalisten einsetzen, siehe https://www.andreas-unterberger.at/2019/02/die-grundlage-der-aufklrung-die-meinungsfreiheit-unter-beschuss/ und als Solidarität einen Witz über Mohamed machen.

    Ah ja, geht nicht. Weil erstens steht er dann vor dem Richter und zweitens kommen danach kulturbereichernde (humorlose) Friedens-Religionsaktivisten und schneiden ihm Zunge, Kopf und sonstiges ab.

  4. Ausgezeichneter KommentatorAusgebeuteter
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Februar 2019 06:15

    "...die evangelische, für die der Karfreitag angeblich eine Sonderstellung einnimmt...".

    Wer sich mit der Bibel auskennt, der weiß, dass der Karfreitag mit der Auferstehung der wichtigste Tag der Christen ist. Denn erst durch die Kreuzigung wurde die Schuld der Menschen gesühnt und die Trennung von Gott überwunden. Wäre dies nicht geschehen, so wäre die ganze Anwesenheit von Jesus auf der Erde nur eine vergängliche Episode gewesen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorWienFavoriten
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Februar 2019 10:59

    Sehr guter Artikel. Selbst mir als Atheisten (oder gerade deshalb) blieb die Spucke weg: ob der Aussage selbst und ob der fehlenden Reaktionen von Politik und Kirchen.

    Man stelle sich vor, jemand sagte Ähnliches über den Propheten Mohammed: Nicht auszudenken, vermutlich gäbe es Tote. Und alle (!) sich christlich nennenden Kirchen wären erbost, erschüttert und betroffen, Euer(!) Bundespräsident VdB allen voran.
    Es ist ein weiteres Symptom unseres Kulturverlustes. Oswald Spengler lässt grüßen.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorfxs
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Februar 2019 11:31

    Wo bleiben eigentlich beim Tiroler grünen Clubobmann die Richter, die schon mehrfach Leute wegen "Herabwürdigung religiöser Lehren" verurteilt haben, die es wagten zu den Berichten über Mohamed's Umgang mit dem Mädchen Aisha auf die heutzutage geltende rechtliche Interpretation solchen Verhaltens hinzuweisen.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorfewe
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Februar 2019 07:06

    Ich hätte gerne wieder einen katholischen Papst und auch einige Kardinäle, die sich nicht wie beispielsweise Schönborn um die Ausbreitung des Islam in Österreich und der EU mehr bemühen als um die weltweit ca. 100 Millionen verfolgten Christen.

    Lauter Antichristen. Sie werden in der Hölle schmoren.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorfxs
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Februar 2019 11:31

    Wo bleiben eigentlich beim Tiroler grünen Clubobmann die Richter, die schon mehrfach Leute wegen "Herabwürdigung religiöser Lehren" verurteilt haben, die es wagten zu den Berichten über Mohamed's Umgang mit dem Mädchen Aisha auf die heutzutage geltende rechtliche Interpretation solchen Verhaltens hinzuweisen.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorfewe
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Februar 2019 07:06

    Ich hätte gerne wieder einen katholischen Papst und auch einige Kardinäle, die sich nicht wie beispielsweise Schönborn um die Ausbreitung des Islam in Österreich und der EU mehr bemühen als um die weltweit ca. 100 Millionen verfolgten Christen.

    Lauter Antichristen. Sie werden in der Hölle schmoren.

alle Kommentare

  1. docw (kein Partner)
    28. Februar 2019 08:27

    wenn der karfreitag als freier tag für protestanten und altkatholiken diskriminierend allen anderen religionsgemeinschaften gegenüber ist, was sind dann die täglichen gebetszeten von muslimen während der arbeitszeit? und sollte der arbeitsprozess nicht allzusehr leiden, müssen unternehmer diese mehrmlaigen gebete erlauben.
    da reden wir aber von mindestens 20 minuten täglich, und jeder, der rechnen kann, kommt zum ergebnis von mindestens 2,5 tagen pro jahr. wann wird diese ungleichheit einmal thematisiert? vielleicht meldet sich unser HBP zu wort, der kämpfer gegen jede art der ungerechtigkeit?

  2. fxs (kein Partner)
    25. Februar 2019 11:31

    Wo bleiben eigentlich beim Tiroler grünen Clubobmann die Richter, die schon mehrfach Leute wegen "Herabwürdigung religiöser Lehren" verurteilt haben, die es wagten zu den Berichten über Mohamed's Umgang mit dem Mädchen Aisha auf die heutzutage geltende rechtliche Interpretation solchen Verhaltens hinzuweisen.

  3. Mentor (kein Partner)
    25. Februar 2019 10:05

    Das "Kulinarische Abenteuer" der Sarah Wiener wird wohl zu einem "Politischen Abenteuer" werden.
    In einer durchaus kurzweiligen Abenteursendung wurde ihr eine Schrotflinte in die Hand gedrückt in die Dame hat wiederholt und wenig treffsicher auf kulinarisch verwertbare Vögel geschossen.

  4. Alexander Huss (kein Partner)
    25. Februar 2019 08:46

    Nur zur Ergänzung: Der Karfreitag ist nicht der Auferstehungstag. Das ist der Todestag Christi am Kreuz. Am Ostersonntag ist der Tag der Auferstehung.

  5. fewe (kein Partner)
    25. Februar 2019 07:06

    Ich hätte gerne wieder einen katholischen Papst und auch einige Kardinäle, die sich nicht wie beispielsweise Schönborn um die Ausbreitung des Islam in Österreich und der EU mehr bemühen als um die weltweit ca. 100 Millionen verfolgten Christen.

    Lauter Antichristen. Sie werden in der Hölle schmoren.

  6. fewe (kein Partner)
    25. Februar 2019 06:51

    Ich finde sie eigentlich sympathisch aber ihr Lebensmittelpunkt liegt wohl eindeutig in Deutschland.

    Ich denke, es geht wohl ums Geld, weil die Bindung zu Österreich dürfte nicht wirklich vorhanden sein.

    Die Grünen werden immer irrer. Dem Voggenhuber scheint auch lediglich das Geld ausgegangen zu sein.

    Man musste das nicht mögen, aber zu Zeiten einer Meissner-Blau oder eines Nenning hatten die Ziele und die Leute dort ein Rückgrat.

    Weswegen man die heute noch wählen kann, verstehe ich nicht.

  7. Heimgarten (kein Partner)
    24. Februar 2019 22:04

    Das Versagen der Kirche ist schon augenfällig. Egal welche Beleidigung und Entgleisung geleistet wird - kein Kommentar. Nein, nein, vielmehr wird von hohen kirchlichen Vertretern das Kreuz abgelegt um andere Religionen nicht zu ärgern. War das Kreuz nicht immer ein Zeichen des Ärgernisses? Wie gut wäre es für die Jugend, von der Kirche Haltung zu erfahren. Eine Bastion des Widerstandes gegen Kindstötung, Genderismus, etc.. Im Innersten würden sie ja spüren, dass die Kirche vielleicht doch nicht unrecht hat. Aber man hört keine Stimme. Niemand ruft in der Wüste. Die Menschen stehen alleine da und die Kirche fällt den Schäfchen oftmals noch political correct in den Rücken. Schade.

  8. monofavoriten (kein Partner)
    24. Februar 2019 09:44

    Sie wird, wie auch tschoi päm und so manch andere linke frauen erfolglos sein. man muß sich nur interviews ohne ton ansehen: die damen, die da ihre gesichter zu häßlichen fratzen verziehen, um ihrer tiefen weisheit ausdruck zu verleihen, widern die menschen, unterbewußt, einfach an.

    • fewe (kein Partner)
      25. Februar 2019 06:58

      Ich finde es mit Ton eigentlich noch schlimmer.

      So dumme Frauen wie mehrheitlich in der Politik habe ich in meiner eigenen Umgebung noch nicht erlebt.

      Die diskreditieren die Fähigkeiten von Frauen in höheren Positionen. Wenn jemand nur solche Politikerinnen kennt, wundert es mich nicht, wenn er Frauen für tendenziell unfähig hält.

  9. WienFavoriten
    23. Februar 2019 10:59

    Sehr guter Artikel. Selbst mir als Atheisten (oder gerade deshalb) blieb die Spucke weg: ob der Aussage selbst und ob der fehlenden Reaktionen von Politik und Kirchen.

    Man stelle sich vor, jemand sagte Ähnliches über den Propheten Mohammed: Nicht auszudenken, vermutlich gäbe es Tote. Und alle (!) sich christlich nennenden Kirchen wären erbost, erschüttert und betroffen, Euer(!) Bundespräsident VdB allen voran.
    Es ist ein weiteres Symptom unseres Kulturverlustes. Oswald Spengler lässt grüßen.

  10. Bürgermeister
    22. Februar 2019 10:20

    Ein Grünling der witzig sein will - dann soll er sich doch mal die Wahlergebnisse der letzten NR-Wahl ansehen, ein echter Schenkelklopfer.

    Aber wenn er öffentlich "Gutheit" präsentieren will, dann soll er sich doch für verfolgte, vom Tode bedrohte Journalisten einsetzen, siehe https://www.andreas-unterberger.at/2019/02/die-grundlage-der-aufklrung-die-meinungsfreiheit-unter-beschuss/ und als Solidarität einen Witz über Mohamed machen.

    Ah ja, geht nicht. Weil erstens steht er dann vor dem Richter und zweitens kommen danach kulturbereichernde (humorlose) Friedens-Religionsaktivisten und schneiden ihm Zunge, Kopf und sonstiges ab.

    • Charlesmagne
      22. Februar 2019 11:01

      *********************************************
      Ja genau so sind sie die Grünlinge. Naiv und feige bis zum geht nicht mehr. Aber, wie Sie im letzten Absatz feststellen, wenigstens wissen Sie, was man auf keinen Fall darf, wenn man überleben möchte. Und gut sein, damit sie sich auf die Schultern klopfen können, auf Kosten anderer natürlich, beherrschen sie auch.

  11. oberösi
    22. Februar 2019 09:49

    Kardinal und Superintendent wären im Nu zum nächsten Mikrofon gelaufen, um ihrer tiefen Betroffenheit Ausdruck zu verleihen, hätte ein FP-Politiker den Stifter der Friedensreligion beleidigt.

    Sarah Wiener ist die Zukunft: weiblich, erfolgreich, hyperventilierend vor Hypermoral in Permanenz, obs nun um Eisbären, geflüchtete schutzsuchende Asylforderer, die Rechte der LGBT-Lobby oder Gentechnik geht. Ansonsten aber völlig unpolitisch und mit ausgesuchter gesellschaftspolitischer Naivität gesegnet. Wobei ich vermute, daß dieses ostentativ zur Schau getragene Gutsein bei ihr nichts ist als Kalkül zwecks Gewinnmaximierung.

    Dies gilt übrigens für alle Schranzen, die uns im Öffentlich-Rechtlichen wie zunehmend eben auch auf der politischen Bühne als Referenzgrößen in Sachen Humanität, Zivilcourage, Haltung und Anstand täglich vorgeführt werden. Auf unsere Kosten, mit unseren Zwangsbeiträgen, unserem Steuergeld.

    Sarah Wiener muß man ansonsten zugute halten, daß sie eine durchaus eindrucksvolle Karriere hingelegt hat: von der kleinen Catering-Köchin zum politmedialen Popstar.

    Ihr Einstieg in die Politik ist daher nur logisch. Weil ein immer größerer Teil unserer wohlstandsverwahrlosten Gesellschaft es grundsätzlich als "gut" findet, im Öko-Hotel auf Bali mit minimalen öko-footprint zu urlauben. Daß der Flug dorthin aber mehr Schaden anrichtet, als ein durchschnittlicher Österreicher, der sein Leben lang Plastiksackerl verwendet - wen kümmerts.

    Es geht alles seinen unaufhaltsamen Gang in das infantile Öko-Paradies, nachhaltig und voller Gesinnungsethik. Heißt: zahlen für mein Gutsein sollen gefälligst die anderen.

    Als jemand, der viel mit "Studierenden", Absolventen und "Lehrenden" der naturwissenaftlichen Fakultäten zu tun hat, muß ich konstatieren: die Realität ist noch viel hoffnungsloser als üblicherweise angenommen.

    Denn einem gar nicht so kleinen Teil der Absolventen dieser Fakultäten bliebe nichts anderes übrig, als Taxi zu fahren, sollten ihre gesellschaftspolitischen Vorstellungen auch nur annähernd tatsächlich Realität werden.

  12. pressburger
    22. Februar 2019 07:38

    Sarah Wiener, eine peinliche Figur. Biedert sich an wo sie nur kann, jetzt offensichtlich bei den Grünen. Von Moral haben die Grünen noch nie was gehört, nur von Heuchelei und Bevormundung. Das zweite Zitat, ist auf die Grüne "Moral" bezogen absolut zutreffend.

  13. Ausgebeuteter
    22. Februar 2019 06:15

    "...die evangelische, für die der Karfreitag angeblich eine Sonderstellung einnimmt...".

    Wer sich mit der Bibel auskennt, der weiß, dass der Karfreitag mit der Auferstehung der wichtigste Tag der Christen ist. Denn erst durch die Kreuzigung wurde die Schuld der Menschen gesühnt und die Trennung von Gott überwunden. Wäre dies nicht geschehen, so wäre die ganze Anwesenheit von Jesus auf der Erde nur eine vergängliche Episode gewesen.





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