Ist der Sozialismus eine Geisteskrankheit?

Lesezeit: 15:00

Immer wieder liest man in Leserkommentaren und Postings die von erzürnten Konservativen in den Raum geworfene Behauptung: Der Sozialismus ist sowieso eine Geisteskrankheit! Doch ist dem wirklich so? Hat linke Ideologie wirklich etwas mit psychischer Auffälligkeit zu tun? Oder bloß mit Realitätsverweigerung? Oder mit beidem? Oder doch nicht? Eine Spurensuche.

Beginnen wir an der Wurzel: Es fängt damit an, dass Sozialisten und Linke aller Couleur immer damit argumentieren, besonders menschlich, empathisch und selbstlos zu handeln. Sie geben also der emotionalen Ebene, dem Bauchgefühl stets den Vorzug gegenüber dem Kopf, dem Rationalen und der oft harten Realität. Sie streben ein sozialistisches Utopia an, eine bessere Welt, einen besseren Menschen, quasi die linke Version eines Himmels auf Erden. Doch wie mit so vielen Utopien gibt es damit ein kleines Problem: Die ausgedachte und angestrebte ideale Welt will sich in der Realität nicht und nicht einstellen.

Mit diesem Problem kämpfen aber auch andere Ideologien zwischendurch. So verkündet ja zum Beispiel der Islam, dass die Muslime aufgrund ihrer überlegenen Religion und ihrer Gefolgschaft zum einzig wahren Gott die Welt beherrschen sollen. Nur will sich dieses Koran-Paradies im Diesseits irgendwie auch nicht ganz entfalten. Der Jemen, Libyen, Bangladesch, Pakistan, Afghanistan und all die anderen Allah-Länder dieses Globus beherrschen zwar ihre eigenen, komplett Allah-getakteten Insassen,  gleichen aber sonst eher der Hölle auf Erden statt dem angekündigten Paradies. Vielleicht wollen ja deshalb so viele auf schnellstem Wege ins jenseitige Paradies?

Im Sozialismus ist das so ähnlich. Egal, wie oft er auch probiert wurde, irgendwas ging immer schief. In der Sowjetunion, in Kuba, in Nordkorea, im Kambodscha Pol Pots, in der DDR, im Ceausescu-Rumänien, in Zimbabwe, in Maos China, in Venezuela – jedes Mal wurde aus dem angestrebten Paradies stets ein trumpsches "Shithole Country". Und jedes Mal lautete die Erklärung, dass der Sozialismus nur nicht richtig umgesetzt wurde oder an Einflüssen von außen gescheitert sei. Total schlau argumentiert!

Doch ist das wirklich so? Oder liegt es etwa eher daran, dass die sozialistische Idee ganz einfach der menschlichen Natur widerspricht? Führt doch die Gleichmacherei dazu, dass der Leistungsgedanke erlischt, weil ja doch jeder das Gleiche bekommen soll und somit der Anreiz zur Mehrleistung verloren geht? Der Mensch geht nun einmal gerne den Weg des geringsten Widerstandes, und wenn im Sozialismus jegliches materielle Belohnungssystem ausgeschlossen ist, wird eben auf Leistung und Innovation gepfiffen. Und es geht nur noch abwärts.

Aber es gibt doch auch kluge Sozialist*Innen hört man oft – speziell Sarah Wagenknecht wird da immer wieder genannt. Nun, Frau Wagenknecht weiß sich zweifelsohne zu verkaufen, hat ein angenehmeres Auftreten als die meisten ihrer Gesinnungsgenossen. Aber letztlich versteht sie es doch nur, ihre sozialistischen Irrwege besser verpackt und aufgehübscht an den Mann zu bringen.

Sehen wir uns einmal an, was Sarah Wagenknecht etwa anlässlich des Ablebens von Hugo Chavez, dem ehemaligen Staatschef von Venezuela, zu sagen hatte: "Mit Hugo Chavez ist ein großer Präsident gestorben, der mit seinem ganzen Leben für den Kampf um Gerechtigkeit und Würde stand und der die lateinamerikanische Integration wegweisend vorangetrieben hat. ALBA (die Bolivarianische Allianz für Amerika), Petrosur und die vielen anderen von ihm ausgehenden Initiativen zeigen, dass ein anderes Wirtschaftsmodell möglich ist. Seine Wiederwahlen gegen massive Widerstände und Einflussnahme beweisen, wie populär eine solche Politik sein kann. Mit seiner Politik hat Chavez nicht nur Venezuela, sondern Lateinamerika verändert. ALBA und das bolivarische Projekt sind das Vermächtnis von Hugo Chavez, das es über seinen Tod hinaus zu erhalten und weiterzuentwickeln gilt. Die bolivarische Revolution ist zu verteidigen."

Ok, das ist jetzt ein paar Jahre her und mittlerweile hat sich einiges getan. Der damals hohe Ölpreis – die Grundlage des Chavez-Wohlfahrtsparadieses – ist kollabiert und somit ist auch das gesamte nicht-nachhaltige System in Venezuela in sich zusammengebrochen. Chavez‘ Nachfolger Maduro hat das "bolivarische Projekt" erhalten und weiterentwickelt. In Richtung Hyperinflation, typisch sozialistischer Mangelwirtschaft, Hunger und Verzweiflung. Millionen Einwohner sind mittlerweile aus dem Land geflüchtet, das Parlament ist entmachtet und die Opposition mundtot gemacht. Kritiker werden weggesperrt. So auch der deutsche Journalist Billy Six.

Eigentlich der typische Weg alles Sozialistischen. Frau Wagenknecht meinte noch vor einigen Jahren, Venezuela würde beweisen, dass ein "anderes Wirtschaftsmodell" möglich sei. Nun ja, eher doch nicht. Das erdölreichste Land der Welt ist wie alle linken Systeme zu einem hungernden Polizeistaat verkommen. Oder wie es Roland Baader so schön formulierte: "Sozialismus ist ein Überfluss an Staat. Das bleibt dann der einzige Überfluss." Ein alter DDR-Witz passt hier auch gut: "Sozialismus heißt, Trümmer schaffen ohne Waffen." Und Franz-Josef Strauß beliebte zu scherzen: "Was passiert, wenn in der Saharader Sozialismus eingeführt wird? Zehn Jahre überhaupt nichts, und dann wird der Sandknapp." Offenbar haben also doch einige andere das Thema Wirtschaft besser verstanden als die kluge Frau Wagenknecht, die übrigens auch Fidel Castro ganz toll fand.

Bleiben wir noch bei linken Frauen – da gab es in Muttis buntem Reich einen Fall, der einen wirklich ernsthaft am Geisteszustand der Linken zweifeln lässt. Eine Jungpolitikerin der Partei "Die Linke" wurde Anfang 2016 vergewaltigt. Und zwar – totaler Einzelfall – von arabischen "Flüchtlingen". Die offenbar türkischstämmige Dame namens Selin Gören machte aber bei der Polizei ganz andere Angaben, meinte von einer gemischten Gruppe mit Deutschen vergewaltigt worden zu sein. Später flog auf, dass sie gelogen hatte. Sie begründete das damit, dass sie nicht den Rassismus der bösen Deutschen weiter befeuern wollte.

Als heftige Unterstützerin der Refugees-Welcome-Welle versuchte sie also ihre Vergewaltiger zu decken und zu schützen, nur um nicht ihrer eigenen linken Ideologie zu widersprechen, die ja festgelegt hat, dass Einheimische böse Nazis und Flüchtlinge arme Opfer zu sein haben. Man muss sich das einmal vorstellen. Aber es kommt noch besser: Am Ende entschuldigte sie sich bei ihren Vergewaltigern, weil die ja in Wahrheit nur Opfer des deutschen Rassismus seien und schloss mit den Worten: "Danke, dass es dich gibt – und schön, dass du da bist!". Googeln sie selbst. Was soll man dazu sagen?

Hier kommen wir zu einem Punkt, der wirklich den psychischen Zustand direkt betrifft. Denn Linke scheinen dazu zu tendieren, ihre eigenen, oft frei erfundenen Märchen auch wirklich selbst zu glauben. Um jeden Preis. Die Geschichten von Bereicherung und Buntheit, von Fachkräften und Rettern unseres Pensionssystems, von integrationswütigen Lehrlingen und den vielen Vergewaltigungs- und Messer-Einzelfällen, die dann zwar doch nicht ganz so bunt und bereichernd waren, aber halt wirklich bloß lauter Einzelfälle!

Die Realität wird einfach geleugnet, weil sie nicht zum imaginierten Multikulti-Utopia passt. Das demonstriert auch besonders gut der Fall Relotius, der als junger Journalisten-Halbgott die linke Schickeria mit seinen frei erfundenen Tränendrüsen- und Klischee-Geschichten erfreut hat. Er ließ Flüchtlingskindern Mama Merkel im Traum erscheinen, Syrer Geldtaschen finden und selbstlos zur Polizei bringen und stellte Trump-Wähler als dumpfe, inzestuöse Hinterwäldler dar. So irre, hetzerisch und offensichtlich durchgeknallt konnten seine Geschichten gar nicht sein, dass das linksgrüne Publikum bei Spiegel, Zeitund Co. sie nicht doch begeistert aufnahm.

Der Applaus war ihm sicher – von linken Lesern, linken Journalisten, der gleichgeschalteten deutschen Politik abseits der AfD, ja vom gesamten Establishment. Und das sagt eigentlich mehr über die den Diskurs beherrschende linke Kaste aus, als über Claas Relotius selbst. Jener hat letztlich bloß ein offenbar großes Bedürfnis befriedigt. Er hat die linksgrün-bunte Bussi-Bussi-Welt geliefert, nach der sich eine gewisse Klientel so sehr sehnte. Gut, er musste dafür lügen, weil die Realität das nicht hergab.

Aber wer ist letztlich mehr zu verurteilen? Der junge, ehrgeizige Lügner, der erkannte, dass er mit gewissen Märchen ganz schnell ganz nach oben kommen konnte? Oder die linke Blase, die sofort gewillt war, alles zu schlucken und für bare Münze zu nehmen, nur weil es ihr krudes Weltbild endlich bestätigte, das sie vor der Haustüre in der Realität nicht und nicht aufspüren konnten? Die linken Chefredakteure, die alles sofort und mit Begeisterung abdruckten und lange gar nicht glauben wollten, dass alles frei erfunden war? Die ganzen Anchormänner und Wichtigtuer, die Münchhausen Relotius mit Preisen überschütteten? Wer ist da wirklich der größere Spinner?

Kein Wunder, dass sich die Bewohner dieser marxistischen Luftschlösser auch nach wie vor nicht erklären können, wie eigentlich die Wahlerfolge von Trump, Putin, Orban, Salvini, der FPÖ oder der AfD zustande kommen. Während diese bösen rechten Hetzer sich zwischendurch auch mit der Realität in ihren Ländern befassen, rettet der durchschnittliche Linke weiter die Welt bei einem Café Latte, um dann mit dem Lastenfahrrad CO2-neutral ins vegane Restaurant zu jetten, wo er seinem vollbärtigen Hipster-Bobo-Freund versichert, dass auf dem Oktoberfest schon immer viel schlimmer vergewaltigt wurde, als jetzt durch unsere neuen Einzelfall-Mitbürger aus dem Orient.

Da man ja weiter in seiner linken Traumwelt lebt und diese partout nicht verlassen will, hat sich der gemeine grüne Weltenretter für alles eine ganz andere Erklärung zurechtgelegt. Andersdenkende sind nämlich einfach nur zu dumm, um die echten Zusammenhänge und Hintergründe zu erkennen. Sie waren zu blöd, um zu durchschauen, dass sich ab 2015 fast nur Ärzte, IT-Techniker und Teilchenphysiker auf den Weg in unsere schrecklich tristen Gefilde machten, um uns zu erlösen. Die bösen Anderen sind schlicht zu stupide, um die Genialität einer Claudia Roth, eines Christian Kern, einer Renate Brauner, einer Sonja Wehsely, eines Martin Schulz, eines Ralph Stegner und wie sie nicht alle heißen zu begreifen.

Wer als einziges Erklärungsmodell für alles, was seiner Denke widerspricht, nur anzubieten hat, dass das Gegenüber eben einfach zu vertrottelt ist, ja der muss gewiss ein ganz ein Schlauer sein. Oder so. Um nicht im Duell der Argumente zu unterliegen, wird weiters oft vorgebracht, dass eine Diskussion mit "Rechten" sowieso nichts bringen würde – eben weil die zu blöd sind. Juhu! Argumentieren wie die Linken, ein Spiel für Kinder ab zwei Jahren.

Irgendwie auch auffällig ist die weit verbreitete Naivität unter linken Protagonisten. Sie träumen zwar einerseits von einer idealen Welt, in der sich alle lieb haben, demonstrieren aber selbst bei jeder Gelegenheit, dass das nur ein Wunschtraum ist, weil sie enormen Hass auf alle produzieren und auch artikulieren, die ihre etwas eigenartige Vision nicht teilen. Aber Linke dürfen das ja, so wie Linke für die gute Sache auch lügen, verdrehen und verleugnen dürfen. Hass, Hetze, Fake News, das sind immer nur die anderen. Und zwar egal wie oft man selbst beim Lügen erwischt wird.

Linke dürfen in der Eigenwahrnehmung überhaupt vieles, was andere nicht dürfen. Dazu zählt auch die schizophrene Angewohnheit, sich immer als Verteidiger der Demokratie aufzuplustern, aber immer vom Untergang selbiger zu kreischen, wenn einmal nicht die linken Parteien als Sieger aus einer eindeutig demokratischen Wahl hervorgehen. Aktuell gerade live in Österreich zu beobachten. Hat Demokratie also immer und ausnahmslos links zu sein? War das der Grundgedanke?

Übrigens verunglimpfen Linke auch gerne Andersdenkende als "Verschwörungstheoretiker". Als Verschwörungstheoretiker und Esoteriker gelten wiederum gerade auch Anhänger von Numerologie. Und jetzt kommt’s: Wer gerät bei gewissen Zahlen auf Kfz-Nummerntafeln immer besonders schnell in Schnappatmung? Ausgerechnet die schlauen Linken!

Nur so als kleiner Exkurs: Seit 2015 sind alle Nazi-Codes auf Nummernschildern verboten. Darunter fallen zum Beispiel: 18 ("Adolf Hitler"), 28 ("Blood & Honour"), 828 ("Heil Blood & Honour"), 74 ("Großdeutschland"), 84 ("Heil dir"), 88 ("Heil Hitler"), H8 ("Heil Hitler"), 311 ("Ku Klux Klan"), 444 ("Deutschland den Deutschen"), 198 ("Sieg Heil"), 1919 ("SS"), 191 ("SA"), 420 (20. April, Geburtstag von Hitler). Auch verboten: C18 ("Combat A. Hitler") und 1488 ("Auf Deutschland, Heil Hitler").

Also mal ganz ehrlich: Bei der Zahl 828 sofort an sonderbare Dinge wie "Heil Blood & Honour" zu denken und sich darüber fürchterlich aufzuregen, ist das nicht äußerst, na sagen wir verhaltensauffällig? Wie soll man jemanden bezeichnen, der sich vor der Zahl 1488 auf einer Nummerntafel fürchtet? Genie? Progressiv? Weltoffen? Moralisch überlegen? Intellektuell? Nobelpreisträger? Entscheiden Sie selbst. Aber gut, man fürchtet sich ja auch immens vor alten Liederbüchern.

Und dann wäre da die Antifa. Die darf einfach alles, was einst auch SA und SS "auszeichnete". Polizisten und politische Gegner angreifen, marodieren und brandschatzen, "entglasen" (gab es das nicht auch schon 1938?), ganze Stadtteile in Schutt und Asche legen wie in Hamburg beim G20-Gipfel oder in Wien rund um den Akademikerball. Und das, weil man angeblich genau solche Zustände verhindern will. Wir zerstören ja nur im Kampf gegen die rechte Zerstörung der Demokratie – na logo. Man könnte es aber auch als ein wenig krank bezeichnen.

Ein neuer Höhe-, oder besser Tiefpunkt in Sachen Antifa wurde ja mit dem eindeutig politisch motivierten Angriff (oder doch besser Mordversuch?) auf den deutschen AfD-Politiker Frank Magnitz in Bremen erreicht. Der Mann wurde von mehreren unbekannten Angreifern so übel zugerichtet, dass er wohl nur mit Glück überlebt hat. Die Antifa bekannte sich offenbar auch dazu. Und dann gibt es "Gutmenschen" wie zum Beispiel Journalistin Veronika Kracher (schreibt unter anderem für die ultralinke taz), die sich offen mit den Angreifern und ihrer brutalen Gewalt solidarisieren. Und sie war nicht die einzige. Wo bleiben da plötzlich Empathie, Verständnis und Toleranz?

Sonderbar! Ebenso, wie es irgendwie "sonderbar" ist, alle Menschen aus vormodernen Ländern und Kulturen innig zu umarmen, klatschend willkommen zu heißen und ihnen alle Rechte einzuräumen, während man das eigene Land und die eigenen Mitbürger oft abgrundtief hasst. Tradition und Tracht sind völlig "fascho" – außer sie kommen aus Burundi oder vom Hindukusch, dann ist das ganz toll. Warum wollen diese "edlen Wilden" dann eigentlich alle zu uns in dieses triste Mitteleuropa? Und wenn mal zwischendurch jemand gemessert wird, dann ist das sowieso maximal ein Kollateralschaden auf dem Weg ins bunte Paradies.

Alles nur logisch, oder? Die Genossen kämpfen schließlich auch für Feminismus, Genderismus mit 67 Geschlechtern und gleichzeitig für einen Islam aus dem Frühmittelalter, in dem es für Frauen nur das Recht zu schweigen gibt. Und für das Recht, ein Kopftuch zu tragen und den Traummann des eigenen Vaters zu heiraten. Homosexuelle haben dort überhaupt keine Rechte, außer vielleicht vom Hochhaus zu springen. Total super.

Diese Doppelstrategie ist so kühn, intellektuell und progressiv, dass viele dumme Rechte einfach nicht mehr mitkommen, was das alles eigentlich soll. Dafür träumt man im siebenten Wiener Gemeindebezirk vom sanften Euro-Islam, vom angeblich so goldenen Allah-Zeitalter in Andalusien und der Religion des Friedens, die nur wie der Sozialismus bisher leider nicht die Möglichkeit hatte, ihr wahres Potential zu entfalten.

Jetzt aber noch schnell zwei Schmankerl aus der jüngeren Vergangenheit zum Thema kreative Interpretation der Realität: Hier erklärt uns Standard-Kolumnist Hans Rauscher in seinem Artikel "Der rechte Krieg gegen die ‚linken’ Medien", warum es eigentlich im Jahr 2019 gar keine linken Medien gibt. Denn der Standardist ja bloß "liberal", die Presse"betont konservativ" (ja, vor 20-30 Jahren vielleicht) und der Faltermaximal "links-liberal". Die Kleine Zeitungund die Salzburger Nachrichtenseien wie alle Bundesländerzeitungen "demokratisch-liberal-konservativ" und selbst im ORF seien die meisten Redakteure bloß "liberal". Der böse Kurierist in letzter Zeit überhaupt "weniger regierungskritisch". Na dann. Was soll man dazu wieder sagen? Klassisches Relotius-Syndrom? Oder doch nur eine kleine Wahrnehmungsstörung?

Für ein echtes Feuerwerk an unfreiwilliger Komik sorgte kürzlich auch Ex-Kanzler-Berater Robert Misik. In seinem Video-Kommentar "Die Diffamierungs-Regierung. Der Kampf gegen Caritas und Co." legt der Biograph von Christian Kern so richtig los. Die rechte Regierung diffamiere die Opposition (ja soll sie den politischen Gegner hofieren?), sie diffamiere die "Zivilgesellschaft" (also linke Dauerempörte), NGOs, Medien (gar nicht links, wie wir von Hans Rauscher wissen) usw. – zum Glück haben ja Kern, SPÖ und Silberstein nie jemanden diffamiert, stimmt schon.

Deshalb rät Misik den unter wegbrechenden Seher- und Leserzahlen leidenden Eh-Gar-Nicht-Linksmedien: "Kämpferischer werden, geradliniger werden." Also strammer links agieren. Toll! Schließlich würden die Rechten nur Dinge behaupten, weil sie sich einen Vorteil davon erhoffen. Was ja bekanntlich Linksschreiber à la Relotius nie tun würden, schon klar. Phantastisch! Er betont auch, dass man mit Rechten einfach nicht zu diskutieren habe, weil man mit denen nicht "das bessere Argument austauschen könne." Weil sie ohnehin zu blöd sind. Na, kommt bekannt vor?

Wer sich nicht an Misiks Empfehlungen hält, ist dann ein "Bückredakteur", ein "Danke Herr Bundeskanzler"-Redakteur. Solche soll es ja bei roten Bundeskanzlern quasi nie gegeben haben. Richtig spaßig wird es aber, wenn Herr Misik zum Thema "Haltung" und "Haltungsjournalismus" kommt. Denn man sei als Linker ja für die Wahrheit und gegen die Demagogie (Relotius!), für das Argument und gegen die Diffamierung. Nur dass man mit Rechten eben nicht diskutieren dürfe. Was, Sie orten da einen Widerspruch? Na dann sind Sie offensichtlich auch zu blöd und zu rechts.

Schließlich versteigt sich der Herr Ex-Kanzlerberater zu der äußerst objektiven, durchdachten, keinesfalls diffamierenden und natürlich überprüfbaren Behauptung, dass "auf der rechten Seite des Spektrums Intellekt und Fähigkeiten ohnehin eher dünn gesät sind." Kommt Ihnen auch bekannt vor, diese Argumentation? Nun denn, Sie wissen eh Bescheid.

Wobei Misik den Begriff "Haltungsjournalismus" auch noch ganz bewusst falsch versteht. Linke selbst sprechen ja gerne von "Haltung zeigen" oder "Haltung bewahren" und meinen den Kampf gegen Rechts. Somit meint der Begriff "Haltungsjournalismus" natürlich eine explizit linke Geisteshaltung vieler Medien. Und nicht wie Misik fabuliert, dass ja jeder irgendeine Haltung habe.

Dass Ideologie so etwas sei wie Mundgeruch – fällt einem nur bei anderen auf – ist auch wieder so ein unfreiwilliger Misik-Brüller. Aber sehen Sie sich das am besten selber an – 8:32 Minuten Einblick in die Geisteswelt eines deklarierten Linken. Schwer verdaulich, aber spannend. Experten-Tipp: Sehen Sie sich das Video ein zweites Mal an mit dem Hintergedanken, dass Misik in Wahrheit über Linke spricht. Und plötzlich macht sein Kommentar richtig Sinn. Stichwort Projektion und so.

Wir kommen zum Ende: Ist der Sozialismus also eine Geisteskrankheit? Eine psychische Auffälligkeit, wie manche behaupten? Nun ja, es soll sich nach der Lektüre der hier vorgebrachten Beispiele (und das sind wahrlich nicht die einzig verfügbaren) wirklich jeder selbst eine Meinung bilden. Ziemlich offensichtlich scheint aber, dass zumindest sehr viele leicht verhaltenskreative Zeitgenossen mit gewissen Berührungsängsten in Richtung Realität dieser roten Ideologie anhängen. Als Wegweiser zur endgültigen Beurteilung kann aber auch die wie immer sehr präzise deutsche Sprache dienen, die mit folgenden lustigen Einordnungen aufwarten kann: Da gäbe es nämlich "den rechten Weg" im Gegensatz zu "einem linken Typen" bzw. "jemanden linken"…

Links:

Niklas G. Salm, früher Journalist, schreibt jetzt unter Pseudonym.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBösewicht
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Januar 2019 12:13

    Der Sozialismus ist nicht Wegbereiter einer besseren und schöneren Zukunft, sondern der Zertrümmerer dessen, was Jahrtausende der Kultur mühsam geschaffen haben. Er baut nicht auf, er reißt nieder. Die Massen wissen nicht, dass Sozialismus nicht Wohlstand für alle, sondern Elend für alle bedeutet. Sie ahnen nicht, dass sie zwischen Sozialismus auf der einen Seite und Freiheit und Demokratie auf der anderen Seite zu wählen haben, weil beide unverträglich sind. Bemerkenswerterweise ist die gebildete Schicht einfältiger als die ungebildete. Die begeistertsten Anhänger des Marxismus, des Nationalsozialismus und des Faschismus waren die Intellektuellen, nicht die Grobiane. (Ludwig von Mises)

  2. Ausgezeichneter Kommentatorpressburger
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Januar 2019 10:42

    Sozialismus ist nur die sichtbare Eiterbeule, auf einen Organismus der vom kommunistischen Virus befallen wurde. Dieser Virus ist extrem widerstandsfähig, ist in der Lage Jahrzehnte im Untergrund zu überleben, mutieren und in einer neuen Form zu erscheinen. Die Virulenz ist die gleiche, nur das Siechtum fällt je nach Befallenen unterschiedlich aus.
    Sozialismus ist keine Geisteskrankheit, aber die Sozialisten sind gespaltene Personen und sprechen mit gespaltener Zunge. Sozialisten treten am liebsten als Menschenfreunde, Unterstützer der Unterdrückten, Garanten für eine Zukunft in der Gerechtigkeit und Wohlstand herrschen wird, auf. Diese Zukunft ist nach den Aussagen der Sozialisten zum greifen nahe, aber die Ausbeuter, die Klasse der Besitzenden, steht im Weg, weigert sich abzutreten.
    Die Sozialisten haben noch nie bewiesen, dass eine Volkswirtschaft unter ihren Vorstellungen von politischer Ökonomie, tatsächlich Wohlstand und Sicherheit den arbeitenden Massen gebracht hat.
    Um das Ziel einer sozialistischen Planwirtschaft zu erreichen, handeln die Sozialisten immer nach dem Prinzip Eigennutz.
    Auch in dieser Hinsicht sind Sozialisten gespalten, in diesem Falle, horizontal. Wir oben, ihr unten. In keiner Gesellschaft im 20. Jahrhundert war die Distanz zwischen den Herrschenden und den Beherrschten so enorm, wie in den kommunistischen Ländern des ehemaligen Ostblocks. Jeder Milliardär im Westen ist den Volksmassen näher, als es Genossen Honnecker oder Breschnjew waren. Von diesen Privilegien kann ein durchschnittlicher Milliardär nur träumen. Alles von der Arbeiterklasse bezahlt. Noch ein Unterschied. Ein durschnittlicher Milliardär lässt nicht Millionen von Kulaken verhungern, erschiessen, erfrieren wie Stalin, und auch nicht Millionen von Menschen verhungern, oder totprügeln, wie Mao oder Pol Pot.
    Sozialismus ist keine Geisteskrankeheit. Sozialismus ist eine marxistische Ideologie, die in der Praxis immer zu Gewalt, Totalitarismus und Verelendung führt.

  3. Ausgezeichneter KommentatorForster
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Januar 2019 08:49

    Die Grönland-Wikinger waren trotz einer kleinen Eiszeit nicht bereit ihre alte Wirtschaftsform (Ackerbau und Viehzucht) zugunsten von Fisch- und Robbenjagd aufzugeben, obwohl sie doch mit Eskimos auf der Insel zusammenlebten. Stattdessen intensivierten sie sogar noch den Bau von christlichen Kathedralen und verschwendeten so die letzten Ressourcen. Sowohl Klima als auch Boden waren für Viehzucht längst unmöglich. Trotzdem weigerten sie sich hartnäckig-stolz, ihre (den Eskimos als überlegen bewertete) europäische Lebensweise im eisigen Klima aufzugeben. Am Schluss bestand das letzte Privileg der Herrschenden darin, als letzte erfrieren zu dürfen.
    Die links-sozialistischen Gut-Menschen kämpfen verbissen für den Weiterbehalt der Sozial-Anreize zur Welcome- und Nichtstuer-Sozialstaats-Gesellschaft, bis das ganze System in Form eines eskalierenden Regelkreises endlich in sich selbst kollabiert: Die post-feministischen Männer-hasser-innen werden weiterhin darauf bestehen, archaische Ur-Machos zu importieren, die dann kurzen Messerprozess machen mit Aufmüpfig-Innen, ohne allen aufklärerischen Firlefanz mit staatlichen Gerichten und Anti-Gewalt-Psycho-Selbsthilfegruppen… Wahrscheinlich versteckt sich dahinter aber auch eine Sehnsucht zur Regression zurück ins vorzivilisatorische „Herz der Finsternis“ (J. Conrad). Weils im Sozial-Wohlfahrtsstaat so langweilig geworden ist.
    Die linke Ideologie der Political-Correctness ähnelt jetzt in ihrem Endstadium dem Niedergang der Mayas, der Osterinsel- sowie Grönland-Insulaner…

    https://www.fischundfleisch.com/elmar-forster/oeffentlich-wasser-wein-heimlich-der-niedergang-der-altlinken-alt-68er-ideologie-der-political-38156

    https://www.andreas-unterberger.at/m/2018/06/das-multikulti-wohlfahrts-wien/

  4. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Januar 2019 08:59

    Sozialismus ist zwar keine Geisteskrankheit, aber eine Ersatzreligion.
    Und Religionsfanatiker sind zu allem faehig.

    So gesehen unter vielem anderen im 20. Jahrhundert.

    Und ja, die Projektion stimmt. Sozis projizieren ihren extremen Fanatismus staendig auf andere.

    Niklas Salm, ein hervorragender Beitrag, lasse mir jedes Wort auf der Zunge zergehen.

  5. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Januar 2019 22:21

    Sozialismus wird als Ideologie allen anderen immer überlegen sein.
    Denn nur er bietet seinen Wählern die Chance, auf Kosten der anderen zu leben. Ganz legal. Und noch dazu in der Überzeugung, dabei höchst moralisch zu handeln und die Menschheit zu erlösen.

    Das perfekte Werkzeug also in den Händen der Wenigen, die wirklich die Macht haben.

  6. Ausgezeichneter KommentatorBürgermeister
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Januar 2019 14:18

    Typisch für das versprochene sozialistische Paradies ist auch, dass es ausschließlich mit Vorschriften, Verboten, Gesetzen für andere erreichbar scheint. Kein Mitbürger vermag seine eigenen Ziele für persönliches Glück alleine anzustreben, es braucht offenbar Bevormundung und Besachwaltung vom Kindergarten an.

    Der SPÖ würde ein "zurück zu den Anfängen" bzw. ein "seien wir doch ehrlich" gut tun. Nach dem Grundprinzip "Führen durch Vorbild" würde das bedeuten, dass kein SPÖ-Mitglied, kein Funktionär mehr seine Kinder auf Privatschulen schicken darf. Jeder einzelne muss den Nachwuchs auf Brennpunktschulen schicken - man geht ja voran und zeigt, dass es trotzdem funktioniert.

    Und nach diesem Prinzip, kriegen alle Sozialisten den gleichen Lohn - egal für welche Tätigkeit, die gleiche Krankenversorgung, die gleichen ausrangierten Fahrräder (Autos verboten) - man lebt das, was man anderen als glücksverheißend predigt, man lebt die "Gleichheit".

    Ich erkenne bei den "alles glücklich machen Wollern" keinen Ansatz zur Einschränkung des eigenen Wohlstands oder der Gewohnheiten - nur Restriktionen und Verbote für andere.

  7. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Januar 2019 23:20

    Die Analyse des Marxismus ist zutreffend. Er ist natürlich eine Geisteskrankheit, denn nicht einmal das blödeste Vieh würde seine eigenen Lebensgrundlagen wissentlich zerstören, seinen Lebensraum mit Raubtieren fluten und seine eigenen Nachkommen töten.

    Ein Sozi schafft all das. Er ist blöd wie das Vieh. Wie solches endet er dann meist auch und verreckt in der Herde.

    An sich ist Sozialismus ja nur eine Irrlehre. Wird er jedoch vorsätzlich betrieben, ist er ein Verbrechen.
    Eein crimen exceptum, dessen Austilgung an keinerlei rechtsstaatliche Prinzipien gebunden sein darf.
    Warum? Nun, wer das Morden von Kindern bis unmittelbar vor der Geburt fordert wie der piefkinesische Sozidreck mit seiner Fortbrut ganz offen), ja teilweise bereits bis zum 2.Lebensjahr (wie diverse Vordenker), der steht ohnedies außerhalb der Spezies Mensch.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBösewicht
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Januar 2019 12:13

    Der Sozialismus ist nicht Wegbereiter einer besseren und schöneren Zukunft, sondern der Zertrümmerer dessen, was Jahrtausende der Kultur mühsam geschaffen haben. Er baut nicht auf, er reißt nieder. Die Massen wissen nicht, dass Sozialismus nicht Wohlstand für alle, sondern Elend für alle bedeutet. Sie ahnen nicht, dass sie zwischen Sozialismus auf der einen Seite und Freiheit und Demokratie auf der anderen Seite zu wählen haben, weil beide unverträglich sind. Bemerkenswerterweise ist die gebildete Schicht einfältiger als die ungebildete. Die begeistertsten Anhänger des Marxismus, des Nationalsozialismus und des Faschismus waren die Intellektuellen, nicht die Grobiane. (Ludwig von Mises)

  2. Ausgezeichneter Kommentatorunbedeutend
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Januar 2019 18:51

    Es kommt durchaus vor, dass Bosheit krank macht. Doch soll man die Bosheit Bosheit nennen und nicht als Krankheit verharmlosen.

alle Kommentare

  1. Anmerkung (kein Partner)
    21. Januar 2019 01:29

    Na ja, die alte Frage, ob Menschen sich mit ihren Hirngespinsten Geisteskrankheiten einhandeln können, nur isoliert auf eine neuere Manifestationsform abzuhandeln, ist wenig hilfreich.

    Das Stichwort "erlösen" kommt ja im Text vor. Dieses verweist auf die ältere Frage, ob erwachsene Menschen geisteskrank sein müssen, um zu der Einbildung fähig zu werden, dass sie ins Blaue hinein einer allgemeinen "Erlösung" bedürftig wären.

    Aus dieser Ecke kommt ja auch die Anzüchtung eines "Gewissens", wie es als Grundlage für die "Empathie" in einer "Willkommenskultur" erforderlich ist.

    Sicherlich keine Geisteskranken sind all die Adoranten des Sozialismus, die als Schmarotzer von ihm profitieren.

  2. Heimgarten (kein Partner)
    20. Januar 2019 11:49

    Sehr geehrter Herr Salm!
    Sie schreiben einmalig. Nicht nur inhaltlich - auch der roten Faden, der sich mathematisch durch Ihre Essays zieht. Strukturiert, keine Wiederholungen bis sich zum Schluss der Kreis auch schließt. Der ironische Schreibstil weist auf Abstand hin und lässt keine Verbitterung erkennen. Summa sumarum schreiben Sie wohl inhaltlich wie stilistisch die besten Kommentare in der österreichischen Medienlandschaft. Wahrscheinlich haben Sie es nicht leicht in der Meinungsdiktatur - aber die Zeit für Objektivität und Wirklichkeit wird wieder kommen. Servus TV lebt es schon. Toi, toi, toi.

    • Niklas G. Salm
      20. Januar 2019 19:06

      Besten Dank! Der Rest ist sicher Geschmackssache, aber mit einem liegen Sie definitiv nicht verkehrt. Darum ja auch Ex-Journalist - im sehr weit nach links gerückten Mainstream sind Typen wie ich im Moment eher nicht so stark gefragt...

      Dafür gibt es aber dankenswerterweise zumindest Plattformen wie diese oder ORF-Watch als kleinen Gegenpol.

  3. fewe (kein Partner)
    20. Januar 2019 11:16

    Sozialismus ist eine Versklavung der Leistungsträger, wobei eine Bonzen-Schicht ohne irgendeine Leistung für die Allgemeinheit zu erbringen einen besonders großen Anteil bekommt. Irgendwann stellen sich auch die Leistungsträger darauf ein und erbringen selbst keine Leistung mehr.

    Motivierender für die Leistungsträger ist der Kapitalismus, wo den Leistungsträgern ein Anteil gelassen wird, der im direkteren Verhältnis zu ihrer Leistung steht. Die Mitnascher dabei sind weniger. Dabei gibt es also quasi nur die Bonzen.

  4. FranzAnton
    19. Januar 2019 17:40

    Auf den Punkt gebracht: Der Marxismus versucht, die Evolutionsmethodik des "Wettbewerbs" außer Kraft zu setzen; besagte Evolutionsmethodik wurde aber vom Schöpfer des Weltalls und des Lebens implementiert, und läßt sich daher nicht vollkommen ausschalten; wohl aber können, unter erheblichen geistigen Anstrengungen und mit rechtem Augenmaß, ihre mitleidlosen Konsequenzen abgemildert werden. Die bedingungslose Grundsicherung ist dabei schon ein "Zu viel des Guten", und daher allgemeinschädlich.

  5. Zraxl (kein Partner)
    18. Januar 2019 12:08

    Der Sozialismus ist eine Geschäftsidee. Je fester der Sozialismus in einem Land etabliert ist, desto reicher sind die sozialistischen Führer.

    Für das dumme Volk ist der Sozialimus eine romatische Ersatzreligion. Es gibt einen Feind den man bekämpfen kann, es gibt ein Glaubensbekenntnis das man stolz bekennen kann, und es gibt die Hoffnung auf das Sozialistische Paradies, das dann eintritt, wenn sich der Sozialismus erst einmal richtig durchgesetzt hat.

  6. Walter S. (kein Partner)
    18. Januar 2019 09:34

    Sozialismus ist definitiv eine Geisteskrankheit! Denn konsequent umgesetzt, führt er immer zu Massenelend, Hunger und Tod, wie das jüngste Beispiel Venezuela zeigt. Stalin wird von den Linken gerne als Ausrede für einen falsch verstandenen Sozialismus angeführt, denn er schien stark genug, diese Last schultern zu können. Stalin war nur konsequent. Hingegen wird die chinesische KP von den Linken weiterhin als glorreiches Vorblid gehätschelt, eine Partei, die sich als größter Massenmörder aller Zeiten rühmen darf. Die "Austrians" wie Mises, Hayek, Hoppe, Baader usw. haben den Virus Sozialismus gründlichst analysiert und demaskiert, er führt immer zum Tod seines Wirtes! Sozialismus IST Tod!

  7. heartofstone (kein Partner)
    17. Januar 2019 20:48

    Kurze Antwort: JA!

  8. unbedeutend (kein Partner)
    17. Januar 2019 18:51

    Es kommt durchaus vor, dass Bosheit krank macht. Doch soll man die Bosheit Bosheit nennen und nicht als Krankheit verharmlosen.

    • Undine
      17. Januar 2019 19:12

      @unbedeutend

      *********************+!

      Heute ist es üblich, JEDE schlechte Eigenschaft als KRANKHEIT zu bezeichnen! Es ist auch niemand mehr dumm, etc.! Deshalb sieht auch niemand mehr einen Grund, an sich zu arbeiten und sich zu bessern!

    • glockenblumen
      18. Januar 2019 08:22

      @ unbedeutend

      völlig richtig!
      wieviele "psychisch Gestörte" haben bereits gemordet, Terroranschläge begangen, Frauen vergewaltigt usw., die in Wahrheit abgrundtief bösartige haßerfüllte Kreaturen sind...

      @ Undine

      nein, heutzutage haben alle, auch die Allerunbedarftesten und Dümmsten, "Kompetenzen" und wenn es die Kompetenz ist, allein aufs Klo zu gehen.. :-((

  9. monofavoriten (kein Partner)
    17. Januar 2019 18:14

    sozialismus IST eine krankheit. wenn der geist durch dogmen, denkverboten und utopischen versatzstücken so verstellt ist, dass der intellekt verkümmert und die emotionen gegen die ureigenen menschlichen instinkte ankämpft, bleiben nicht nur depressionen und alle möglichen psychischen labilitäten übrig, sondern auch körperliche beschwerden aller art.

  10. Bösewicht (kein Partner)
    17. Januar 2019 12:13

    Der Sozialismus ist nicht Wegbereiter einer besseren und schöneren Zukunft, sondern der Zertrümmerer dessen, was Jahrtausende der Kultur mühsam geschaffen haben. Er baut nicht auf, er reißt nieder. Die Massen wissen nicht, dass Sozialismus nicht Wohlstand für alle, sondern Elend für alle bedeutet. Sie ahnen nicht, dass sie zwischen Sozialismus auf der einen Seite und Freiheit und Demokratie auf der anderen Seite zu wählen haben, weil beide unverträglich sind. Bemerkenswerterweise ist die gebildete Schicht einfältiger als die ungebildete. Die begeistertsten Anhänger des Marxismus, des Nationalsozialismus und des Faschismus waren die Intellektuellen, nicht die Grobiane. (Ludwig von Mises)

  11. Wahrheit (kein Partner)
    17. Januar 2019 08:10

    @Niklas G. Salm!

    Wie immer exzellent auf den Punkt gebracht, jeder Satz ein Genuss!
    Danke, Zugabe!

  12. Haider
    16. Januar 2019 16:21

    Ausgezeichnet analysiert und mit Vergnügen zu lesen.
    Etwas deutlicher hätte die Warnung vor Misik's Video-Kommentar ausfallen können. Ganz abgesehen vom wirren Inhalt des youtube-Filmchens ist dieser Mann ja auch optisch eine Zumutung. Erst dachte ich, er hätte im Bereich der Mundwinkel Muttermale, bis ich bemerkte, daß der Herr Ex-Kanzlerberater offensichtlich nur ungewaschen ist, die Mundecken also nur Schmutz sein dürften. Unappetitlicher geht's kaum mehr.

  13. Sensenmann
    15. Januar 2019 23:20

    Die Analyse des Marxismus ist zutreffend. Er ist natürlich eine Geisteskrankheit, denn nicht einmal das blödeste Vieh würde seine eigenen Lebensgrundlagen wissentlich zerstören, seinen Lebensraum mit Raubtieren fluten und seine eigenen Nachkommen töten.

    Ein Sozi schafft all das. Er ist blöd wie das Vieh. Wie solches endet er dann meist auch und verreckt in der Herde.

    An sich ist Sozialismus ja nur eine Irrlehre. Wird er jedoch vorsätzlich betrieben, ist er ein Verbrechen.
    Eein crimen exceptum, dessen Austilgung an keinerlei rechtsstaatliche Prinzipien gebunden sein darf.
    Warum? Nun, wer das Morden von Kindern bis unmittelbar vor der Geburt fordert wie der piefkinesische Sozidreck mit seiner Fortbrut ganz offen), ja teilweise bereits bis zum 2.Lebensjahr (wie diverse Vordenker), der steht ohnedies außerhalb der Spezies Mensch.

  14. oberösi
    15. Januar 2019 22:21

    Sozialismus wird als Ideologie allen anderen immer überlegen sein.
    Denn nur er bietet seinen Wählern die Chance, auf Kosten der anderen zu leben. Ganz legal. Und noch dazu in der Überzeugung, dabei höchst moralisch zu handeln und die Menschheit zu erlösen.

    Das perfekte Werkzeug also in den Händen der Wenigen, die wirklich die Macht haben.

  15. Bürgermeister
    15. Januar 2019 14:18

    Typisch für das versprochene sozialistische Paradies ist auch, dass es ausschließlich mit Vorschriften, Verboten, Gesetzen für andere erreichbar scheint. Kein Mitbürger vermag seine eigenen Ziele für persönliches Glück alleine anzustreben, es braucht offenbar Bevormundung und Besachwaltung vom Kindergarten an.

    Der SPÖ würde ein "zurück zu den Anfängen" bzw. ein "seien wir doch ehrlich" gut tun. Nach dem Grundprinzip "Führen durch Vorbild" würde das bedeuten, dass kein SPÖ-Mitglied, kein Funktionär mehr seine Kinder auf Privatschulen schicken darf. Jeder einzelne muss den Nachwuchs auf Brennpunktschulen schicken - man geht ja voran und zeigt, dass es trotzdem funktioniert.

    Und nach diesem Prinzip, kriegen alle Sozialisten den gleichen Lohn - egal für welche Tätigkeit, die gleiche Krankenversorgung, die gleichen ausrangierten Fahrräder (Autos verboten) - man lebt das, was man anderen als glücksverheißend predigt, man lebt die "Gleichheit".

    Ich erkenne bei den "alles glücklich machen Wollern" keinen Ansatz zur Einschränkung des eigenen Wohlstands oder der Gewohnheiten - nur Restriktionen und Verbote für andere.

  16. pressburger
    15. Januar 2019 10:42

    Sozialismus ist nur die sichtbare Eiterbeule, auf einen Organismus der vom kommunistischen Virus befallen wurde. Dieser Virus ist extrem widerstandsfähig, ist in der Lage Jahrzehnte im Untergrund zu überleben, mutieren und in einer neuen Form zu erscheinen. Die Virulenz ist die gleiche, nur das Siechtum fällt je nach Befallenen unterschiedlich aus.
    Sozialismus ist keine Geisteskrankheit, aber die Sozialisten sind gespaltene Personen und sprechen mit gespaltener Zunge. Sozialisten treten am liebsten als Menschenfreunde, Unterstützer der Unterdrückten, Garanten für eine Zukunft in der Gerechtigkeit und Wohlstand herrschen wird, auf. Diese Zukunft ist nach den Aussagen der Sozialisten zum greifen nahe, aber die Ausbeuter, die Klasse der Besitzenden, steht im Weg, weigert sich abzutreten.
    Die Sozialisten haben noch nie bewiesen, dass eine Volkswirtschaft unter ihren Vorstellungen von politischer Ökonomie, tatsächlich Wohlstand und Sicherheit den arbeitenden Massen gebracht hat.
    Um das Ziel einer sozialistischen Planwirtschaft zu erreichen, handeln die Sozialisten immer nach dem Prinzip Eigennutz.
    Auch in dieser Hinsicht sind Sozialisten gespalten, in diesem Falle, horizontal. Wir oben, ihr unten. In keiner Gesellschaft im 20. Jahrhundert war die Distanz zwischen den Herrschenden und den Beherrschten so enorm, wie in den kommunistischen Ländern des ehemaligen Ostblocks. Jeder Milliardär im Westen ist den Volksmassen näher, als es Genossen Honnecker oder Breschnjew waren. Von diesen Privilegien kann ein durchschnittlicher Milliardär nur träumen. Alles von der Arbeiterklasse bezahlt. Noch ein Unterschied. Ein durschnittlicher Milliardär lässt nicht Millionen von Kulaken verhungern, erschiessen, erfrieren wie Stalin, und auch nicht Millionen von Menschen verhungern, oder totprügeln, wie Mao oder Pol Pot.
    Sozialismus ist keine Geisteskrankeheit. Sozialismus ist eine marxistische Ideologie, die in der Praxis immer zu Gewalt, Totalitarismus und Verelendung führt.

  17. simplicissimus
    15. Januar 2019 08:59

    Sozialismus ist zwar keine Geisteskrankheit, aber eine Ersatzreligion.
    Und Religionsfanatiker sind zu allem faehig.

    So gesehen unter vielem anderen im 20. Jahrhundert.

    Und ja, die Projektion stimmt. Sozis projizieren ihren extremen Fanatismus staendig auf andere.

    Niklas Salm, ein hervorragender Beitrag, lasse mir jedes Wort auf der Zunge zergehen.

  18. Forster
    15. Januar 2019 08:49

    Die Grönland-Wikinger waren trotz einer kleinen Eiszeit nicht bereit ihre alte Wirtschaftsform (Ackerbau und Viehzucht) zugunsten von Fisch- und Robbenjagd aufzugeben, obwohl sie doch mit Eskimos auf der Insel zusammenlebten. Stattdessen intensivierten sie sogar noch den Bau von christlichen Kathedralen und verschwendeten so die letzten Ressourcen. Sowohl Klima als auch Boden waren für Viehzucht längst unmöglich. Trotzdem weigerten sie sich hartnäckig-stolz, ihre (den Eskimos als überlegen bewertete) europäische Lebensweise im eisigen Klima aufzugeben. Am Schluss bestand das letzte Privileg der Herrschenden darin, als letzte erfrieren zu dürfen.
    Die links-sozialistischen Gut-Menschen kämpfen verbissen für den Weiterbehalt der Sozial-Anreize zur Welcome- und Nichtstuer-Sozialstaats-Gesellschaft, bis das ganze System in Form eines eskalierenden Regelkreises endlich in sich selbst kollabiert: Die post-feministischen Männer-hasser-innen werden weiterhin darauf bestehen, archaische Ur-Machos zu importieren, die dann kurzen Messerprozess machen mit Aufmüpfig-Innen, ohne allen aufklärerischen Firlefanz mit staatlichen Gerichten und Anti-Gewalt-Psycho-Selbsthilfegruppen… Wahrscheinlich versteckt sich dahinter aber auch eine Sehnsucht zur Regression zurück ins vorzivilisatorische „Herz der Finsternis“ (J. Conrad). Weils im Sozial-Wohlfahrtsstaat so langweilig geworden ist.
    Die linke Ideologie der Political-Correctness ähnelt jetzt in ihrem Endstadium dem Niedergang der Mayas, der Osterinsel- sowie Grönland-Insulaner…

    https://www.fischundfleisch.com/elmar-forster/oeffentlich-wasser-wein-heimlich-der-niedergang-der-altlinken-alt-68er-ideologie-der-political-38156

    https://www.andreas-unterberger.at/m/2018/06/das-multikulti-wohlfahrts-wien/

  19. elokrat
    15. Januar 2019 07:57

    Danke für den sehr guten Gastbeitrag.
    Gutmenschen = Linke suchen sich immer Mündel, die sie glauben beschützen zu müssen.
    https://www.journalistenwatch.com/2018/07/26/gutmenschen-und-sinn/
    Es gibt auch ein Buch vom Psychiater Prof.Dr. Rossiter: “Gutmenschen sind klinisch geisteskrank”.
    https://www.j-k-fischer-verlag.de/J-K-Fischer-Verlag/Die-liberale-Agenda--5987.html
    Auch Henkyk M. Broder hat über das "Mündel-verhalten" geschrieben
    https://www.achgut.com/artikel/der_ewige_antisemit_ich_habe_untertrieben
    https://www.achgut.com/artikel/bruchpiloten_im_freien_fall

  20. Konrad Hoelderlynck
    15. Januar 2019 00:16

    Hervorragend beschrieben, wie immer! - Übrigens: Ich glaube nicht, dass noch besonders viele Leute den Rauscher mit seinen PR-Artikeln ernst nehmen...





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