Das fäkale Ende der Staatskünstler drucken

Lesezeit: 9:30

Als bildungsfern geborene Proleten-Staatskünstler (StaKü) sich ein Leben lang aus tiefster sozialistischer Überzeugung heraus in der real-existierenden Sozialstaats-Verfassung geflissentlich abmühten, bildungslos in der Generation Stipendium-Staatskünstler versorgt zu werden, überkam sie plötzlich die Angst, ihres Hofschranzen-Künstlertums verlustig zu werden, um sodann zu ihren Ursprüngen zurückzukehren: Zur Proleten-Gossen-Sprache, ins "Oarschlochtum". (Turrini)

"Die Kondolenz-Karikaturen von den Blaun(!)en für die wunderbare Chr. Nöstlinger mögen scheißen (!) gehen. Alles, was sie schrieb, ist das Gegenteil von dem, was ihr vorvegetiert, ihr Arschfiguren (!)." (Der Staatskünstler Kabarettist Chmelar, 13.7.18)

Besonders erboste es einen dieser Proletenkult-StaKüs aber, wenn (aus der Ungunst eines traurig-rührseligen Todesfalles heraus) auch sozial Artfremde ihren vereinnahmten Säulenheiligen heuchelnd kondolierten: "De mortuis nil nisi bene". (Über die Toten soll man nur Gutes reden.)

Da die meisten der (bildungs-biographisch gescheiterten) StaKüsfreilich nichts von der Wortmächtigkeit lateinischer Sprichwörter ahnen, reagierte dieser aber umso eskalierend-primitiver via Twitter. Aus den dunkelsten Tiefen des Freud’schen Unterbewusstseins lösen sich so die entlarvendsten Proleten-Schimpfwort-Kaskaden ab. Was ist ein "teilalphabetisierter Dumpfbrunztrottel") (Chmelar beschimpfte einen User) – Sozusagen ein nicht ganz der deutschen Sprache Mächtiger, der sogar zu primitiv fürs "Brunzen" (also beim Urinieren) ist. Die Psychoanalyse deutet solches Verhalten als Projektion, also"das Verfolgen eigener Wünsche in anderen".(S. Freud)

   Auf Kritik ("So eine primitive Ausdrucksweise. Ist das bei Linken so üblich?") reagieren linke StaKüs freilich immer konsterniert-aggressiv, indem sie rechts-faschistische Verschwörungen (t)wittern: "One-Follower-Bot. Das ist bei den Rechten (miese) Methode." (Chmelar). Dann war aber schon wieder Schluss mit geistiger Anstrengung.

In jeder Psychositzung würde jetzt die Urschrei-Therapie greifen. Was bedeutet: "gg" ? – Chmelar: "geh gacki!" (Twitter-Kommunikation)

Was? Sie kennen die Urschrei-Therapienicht? "Frühkindliche katastrophale schmerzhafte psychobiologische Erlebnisse" sollennämlich "die gesamte Entwicklung von Menschen nachhaltig negativ beeinflussen." – als sogenannter "primal pain" ("Urschmerz").

Weil Urschrei-Therapie nicht von heimischen Krankenkassen übernommen wird, dürfte Chmelar wahrscheinlich nie an einer solchen teilgenommen haben. Eine solche vierwöchigeBasisbehandlung kostete in Los Angeles schon im Jahr 2000 (sage und schreibe!) 12.000 US-Dollar, bei einer Gesamtdauer von zwei bis vier Jahren. Als Absolvent der Maturaschule-Dr.-Roland (ein Pseudonym für Schulabbrecher) dürfte Chmelar somit auch noch die mathematischen neben den Wohlfahrts-Staats-Grundrechnungsarten für seine Generation Staatskünstler-Stipendium gelernt haben. Ersteres Versagen käme nämlich teuer…

Eine der wichtigsten Regeln im StaKü-Showbuisiness lautet: Immer Wind machen! Am besten mit dem Outen von Psycho-Abartigkeiten, was bisher immer zu einem ORF-Schlagzeilen-Interviewführte: "Ex-TV-Star Chmelar spricht erstmals über seine Spielsucht."Dessen Gejammere über seine damalige "Existenzbedrohung" war freilich nichts anderes als ein Wink-mit-dem-Zaunpfahl-Werbeaufruf in eigener Sache an seinen Brotgeber, den ORF als Auffangtopf für StaKü-Sozialismus-Günstlinge (von Köhlmeier bis Lendvai): "Seine Spielsucht macht der Journalist auch in seinem ersten Solokabarett-Programm(….) zum Thema." (ORFs.o.)

Jeder Secondhandshop-Händler könnte mit so einem Outing sofort Konkurs anmelden. Für ORF-StaKüs war es (bis vor der politischen Wende 2017) erst aber die Voraussetzung für weiteres Wirken. – Panta rhei! (Alles fließt!)

Noch einmal Urschrei-Therapie: Psychotische Verhaltensweisen (wie etwa Spielsucht) wären nicht anderes als Verdrängungsmechanismen, um Erinnerungen an schmerzhafte Erfahrungen aus dem Bewusstsein zu vertreiben. Vielleicht ist Chemlars "gg – geh gacki!" jenes Ur-Trauma, unter dem wir eigentlich alle leiden müss(t)en: Als uns nämlich einmal vor langer Zeit unsere (noch nicht geschlechts-umgewandelte) Mami (unter dem Druck eines Hunderttausende Jahre alten schmerzhaften Hominisierungs-Prozesses) nötigte, urplötzlich auf dem Topf ab-zu-kacken… Also: "Geh Gacki!"

Leider ist Chmelar’sZwang zur Koprolalie (krankhafte Neigung zum Aussprechen obszöner Anal-Wörter)keine Ausnahme: "Hat das Arschlochtum einen Siegeszug durch die österreichischen Lande angetreten?" (P. Turrini)

Doch selbst solchen Verfolgungswahn kann ein StaKü noch in wortgewaltige Poetik kleiden: "Schreiben heißt auch, immer eine Vorstellung von Vollendung in sich zu tragen, und dass das, was tatsächlich am Papier landet, das Scheiterndieser Vorstellung ist." (Turrini) Dampfplaudertum zur Rettung vor der Klapsmühle: "Die wenigen Male, als ich wirklich sprachlos war, bin ich buchstäblich in der psychiatrischen Klinik gelandet. (…) Folglich werde ich schreiben, bis ich vom Sessel falle."  Was eigentlich durchaus vernünftig ist, weil es (wenn schon nicht CO2- so) immerhin sozial-neutral ist… Doch sind wir vorsichtig: "Panta rhei!"…

Großes Lob aber gebührt Turrini für seine schonungslose Selbstkritik: "Ich kann ja nicht einmal richtig Deutsch, sondern brauche ständig Lektoren, die mich korrigieren. Ich habe die neue Rechtschreibung nie verstanden",weil"ich schon die alte nicht konnte. Mit solchen Voraussetzungen zu dichten ist pure Selbstüberschätzung." (ebenda)

Richtig zuhause fühlen sich die meisten österreichischen StaKüsaber erst wieder back-to-the-roots, in ihrer alten Heimat: Der Gossen-Anal-Genital-Sprache. Somit aber ängstigen sie sich immer mehr vor der Verlustigkeit von alten Sicherheiten. Frage-Antwort, ob er der "Aussage’Daheim ist überall, wo etwas wartetzustimmen" könne: "Nein. Mir tun sofort die leid, auf die nichts und niemand wartet." (Turrini) Aus einem einzigen, nämlich finanziell-wirtschaftlichen Grund heraus: Würden "wir(doch alle) in einer mörderischen Gesellschaft leben. Der Boden unter unseren Füßen schwankt immer mehr. Alle Sicherheiten lösen sich auf, in den Beziehungen und im Beruf. Wir hecheln nur noch." (Turrini)

Natürlich meint Turrini damit in erster Linie nur sich selbst als elitärer Angehöriger der Generation Staats-Künstler-Stipendium. Für die Zerstörung nachhaltiger familiärer Bindungen hat allerdings gerade er als Alt-68er ein Leben lang gekämpft. Denn bisher war es reinste post-postpubertäre Koketterie, mit der Single-Beliebigkeit zu jonglieren: "Für mich ist entscheidend, wo sich ein Mensch zu Hause fühlt. Für einen Moment, für eine Weile, für längere Zeit. Dieses Gefühl kann man bei einem anderen Menschen empfinden."(Turrini)

Jetzt macht er sich vor den Konsequenzen einer drohenden totalen Alterseinsamkeit in die Hose. Keine schöne Aussicht nämlich dies: Als Fleisch gewordenes Gespenst durch die Verglasungen eines Wiener Altersheims seinen Blick in den Nebel spuren zu müssen: "Aber noch viel mehr wünsche ich mir etwas anderes. Ich lebe seit Jahren in einer glücklichen Beziehung, und da die Liebe ein Kind der Freiheit ist, wünsche ich mir eine Fortsetzung dieser Liebe." (Turrini) – Hoffentlich ist des alten 68er-Greises Freundin nicht wesentlich jünger als er und möchte ihr Leben nicht als kostenlos-liebende Altenpflegerin beenden… Vielleicht ist er aber auch deshalb an die tschechische Grenze gezogen, weil von dort die besten und vor allem billigsten Krankenpflegerinnen ins post-linke Wohlfahrtsparadies Österreich einpendeln.

 Maßlos enttäuscht ist Turrini mittlerweile auch vom ORF: Hatte doch dieser tatsächlich seit langem zwei StaKü-Genies brüskiert, indem er zwei ihrer Refjutschie-Rührstücke kurzerhand gestrichen hatte. Turrinis spatzenhaftes Gezetere:"Das kann von eine paar Feiglingen ausgegangen sein, die sich im Geiste der neuen Herren verhielten, oder wir sind einfach nicht gut genug für die qualitativ so besonders hochstehenden Maßstäbe des ORF." – Für den Dichter spricht aber auch hier, dass er selbst immer schon bezüglich der Qualität des mittlerweiligen links-grünen Oppositions-Funk immer geschwiegen hatte - Panta rhei! eben…

 Immer seltener nämlich gehen nämlich dessen schräge, nie enden wollende Sexual-Obsessionen als Kunst durch: "Männer haben einen Hang zum Schwanzvergleich. Das war schon in der Schule so, wir haben unter der Bank mit dem Lineal gemessen und geprahlt. Das ist auf Dauer nicht sehr ergiebig." (Turrini)

 Die Psychoanalyse kennt auch hier die Ursache: Sublimation, nämlich die Verschiebung von (sexueller) Triebenergie in (pseudo-)künstlerische Tätigkeiten. Selbst Turrinis Leib-Blatt unterstellt ihm, "immer noch vorrangig deshalb (zu) schreiben, um, ‚zwischen die Beine einer Frau zu geraten‘ (T. über  T. in "Profil")?" Sogleich brennen bei Turrini die Sicherungen durch:"Sicher kennen Sie das Gemälde mit dem Titel ‚Vom Ursprung der Welt‘. Es zeigt die Scham einer liegenden Frau."Dann aber wird’s abartig pervertiert-katholisch:"Für mich hat das weibliche Geschlecht schon immer Monstranz(!)-Charakter gehabt, und das Knien vor dieser Monstranz hat meine wesentlichsten Energien freigesetzt."

Vielleicht wäre Turrini als Gynäkologe glücklicher geworden: Beten, knien und weihräuchern vor unzähligen weiblichen Vaginas…:"Die Gier ist der Neugier sehr nahe und insofern eine Gewerbsvoraussetzung für den Dramatiker. Wie soll man über den Menschen schreiben, wenn man nicht an den Ursprung des Lebens heran will? Ich kann mir kein edleres Motiv für die Kunstausübung vorstellen." – Sigmund Freud vom Feinsten und vom Vulgärsten zugleich: Der greise Anti-Heimat-Dichter Turrini mit regressiv-manischem Ödipuskomplex. Literarische Vorbilder männlich geprägter Kunst gab es aber schon vor Turrini: "Mann: Keine Götter mehr zum Bitten, keine Mütter mehr als Schoß – schweige und habe gelitten, sammle dich und sei groß!" (Gottfried Benn)

 Aber was soll man von einem Provinzialst-StaKü halten, der (vor mehr als einem Jahrzehnt in einem seiner manisch-fixierten Themeninterviews) einmal meinte: "Ich fühle mich zwischen den Busenhügeln meiner Freundin mehr zu Hause als in der Heimat."Die Psychoanalyse dazu: Regression, indem also bereits erworbene Positionen der Reife aufgegeben werden und sich das Ich auf frühere Positionen zurückzieht. Noch einmal Sublimation: "Ich käme bis heute nicht auf den Gedanken, Frauen würden sich in meine männliche Erscheinung verlieben, wenn ich nicht mindestens mit fünf Gedichten (…) protzen könnte. Dieser Gedanke beherrscht mich seit meinem fünfzehnten Lebensjahr. ( Turrini).

 Was freilich nicht immer gelingen mochte: "Als Jugendlicher habe ich im Klo onaniert, und plötzlich schaute der liebe Gott bei der Oberlichte herein. Ab und zu schaut er noch immer herein." (Turrini) – Pfui Gagg!

 Wobei Turrini gar nicht so unrecht hat: Auf die Frage des ehemaligen Chemlar-Intimus (und Ex-FPÖ-Justizministers Krüger): "Weißt no, die Miss Vienna?" kam der linke StaKü-Kabarettist genital-fixiert ins vulgär-primitive Schwärmen: "Mein Gott, was haben wir geschnackselt! Die haben wir uns geteilt. Zuerst ich im Schlafzimmer, dann du im Wohnzimmer." – Heute, einige Jahrzehnte später, schaut freilich auch Chmelar (aus biologischen und Existenz-Ängsten heraus) mehrfach alt aus. – Freu mich schon auf eine "me-too"-Fortsetzung!

 Längst vergessen auch die Zeiten, als man auf StaKü-Vernissagen stolz das Understatement ausstreuen konnte: "Ich bin freischaffender Künstler!" Die damit einhergehenden "Widersprüche der künstlerischen Existenz" (Profil)wurden damals einfach weggeprostet: "Man lebt in der Welt, will von ihr leben, und gleichzeitig will man ihr künstlerisch auf die Nerven gehen. Man muss die Hand beißen, die einen füttert." (Turrini)

 In Wirklichkeit versteckt sich hinter all dieser vulgären Banalität eine mehrfach banale Fixiertheit, die aus tiefster Provinzialst-Herkunft resultiert: "Ihre großen Themen: NS-Vergangenheit, Künstlertum, Sexualität, Kärnten." (Profilüber Turrini) Letzteres ein Synonym für Provinzialismus:"Kärnten ist tatsächlich eine Wunde, die sich nicht und nicht schließt."

… sowie nicht-bewältigte Kindheits-Traumata im Sinne eines biographischen Versagens vor Ewig-Gestrigkeit: "Ich habe ein ganz merkwürdiges Verhältnis zur Zeit. Das Vergangene und das Gegenwärtige fallen in mir ineinander, als wäre nichts erledigt. (…). Die Traurigkeiten und Ausgrenzungen der Kindheit beschäftigen (…) nachhaltiger als vor vierzig Jahren."– Selten so geweint!

Wie aber war es möglich gewesen, dass eine ganze Generation Staatskünstler-Stipendium mit solchem Blender-Nonsense kulturpolitisch jahrzehntelang hausieren gehen konnte? Nicht zuletzt deshalb, weil viele dieser Alt-68er eine tiefe Abneigung gegen Bildung gestreut hatten:

Cohn-Bendit: Als ich 23 war, wurde ich innerhalb von sechs Monaten von einem No-Name, von einem netten Kumpel, den alle mochten, zu einer Ikone. Ich fühlte mich tatsächlich unverwundbar. Es war das Gefühl: Du schreibst gerade Geschichte! Mit 23! Dieses Selbstbewusstsein begleitet mich bis heute. Ich brauchte keinen Doktortitel von der Uni mehr. Ich habe meinen Doktor auf der Straße gemacht. Auf der Straße 68. Und jeder weiß, dass ich nicht abgeschrieben habe.

Diese Bildungsverachtung findet sich in den meisten der StaKü-Biographien. Und sie ist auch eine Erklärung, warum der Westen moralisch, geistig, kulturell, politisch und religiös so abgewirtschaftet hat.

"Sie leben seit Jahren in der Nähe von Retz. Betrachten Sie das als "Exil" oder Zweitheimat?"

Turrini: Weder das eine noch das andere. Hier ist eine ruhige Gegend, in der ich gut arbeiten kann. Außerdem wird hier Wein getrunken und das macht die Leute weniger aggressiv als in Bier- und Schnapsgegenden.

Dr. Elmar Forster ist Lehrer und lebt(e) seit 1992 als Auslandsösterreicher in Ungarn, Prag, Bratislava, Polen, Siebenbürgen (Rumänien).

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  1. Ausgezeichneter KommentatorForster
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Dezember 2018 21:24

    Hier einige Kurz-Biographien, die im e-mail-Format unter "Betreff" Platz finden:

    „De nihilo nihil. Aus nichts wird nichts.“

    Turrini (Vater italienischer Kunsttischler, Mutter steirische Hausangestellte), berufstätig als Magazineur, Werbetexter, Hotelsekretär in Bibione (!), Hilfsarbeiter. 1967/68 lebte er auf Rhodos, seit 1971 (…) als freier Schriftsteller.

    Chmelar: Studien-Abbrecher. Stattdessen Karriere als Dressman und Film-Kleindarsteller, freier Mitarbeiter bei Ö3 und Gag-Schreiber. Als Spielsüchtiger (!) kam er in die engere Auswahl als ORF-Millionenshow-Moderator.

    Alfons Haider war die Stimme des ORF-Kinder-Verkehrsratgebers „Helmi“. Danach: Karriere als ORF-Moderator.

    Grissemann (Kabarettist): Studium-Abbruch. Danach Zivildienst im Flüchtlingslager Traiskirchen und ORF-Mitarbeiter als Sohn (!) des Fernsehmoderators Ernst Grissemann.

    Dirk Stermann (Radiomoderator, Kabarettist): Nach Abitur: Zivildienst. Wegen schlechten Abiturnote Übersiedlung aus Studiumsgründen von Deutschland nach Wien. Dann: Studium-Abbruch und ORF-Karriere.

    Felix Mitterer (Autor): Adoptivsohn (einer verwitweten Landarbeiterin und eines rumänischen Flüchtlings) direkt nach der Geburt durch ein Landarbeiter-Ehepaar. (Proleten-Kult zum Kubik!). Später erste Beiträge im ORF. Schauspieler in: „Kein Platz für Idioten“.

    Peter Rapp (Fernsehmoderator). Nach dem Gymnasium Militärdienst. Statist (!) im sechsfach oscar-nominierten Film „Der Kardinal“ . Danach Ö3-Radiosprecher bei Ö3. Danach Privatkonkurs wegen Spielsucht.

    Joschka Fischer : Ohne Gymnasial-Abschluss, Abbruch einer Fotographen-Lehre. Gasthörer (!) von Habermas-Vorlesungen. Gründer einer Karl-Marx-Buchhandlung. Fristlose Entlassung bei der Opel-AG: Wollte Arbeiter zur „Weltrevolution“ mobilisieren. Schauspieler im Fernsehfilm „Der Fliegende Robert“. Teilnehmer an brutalen Straßenschlachten, wo er auf einen Polizisten einschlägt. Dann: Grüner Außenminister und Vizekanzler der BRD.

    Martin Schulz : Sohn eines Dorfpolizisten. Danach Schülersprecher. Maturaloser Gymnasial-Abschluss (Mittlere Reife). Zunächst Buchhändler, danach Alkoholiker. Dann: Präsident des Europäischen Parlaments.

    Claudia Roth : Studium-Abbrecherin. Managerin der Anarcho-Band „Ton Steine Scherben“ („Macht kaputt, was euch kaputt macht!“). Wirkte in einer Struwwelpeter-Aufführung mit. Jetzt: Grüne Vizepräsidentin des deutschen Bundestages.

    Werner Faymann (Ex-Bundeskanzler): maturierte „angeblich“. Sein Lebenslauf enthielt „Studium der Rechtswissenschaften“ (Besuch einiger Einzelvorlesungen und einer Proseminar-Prüfung). 7-jährige Lebenslauf-Lücke (Matura bis Landtagsabgeordneter): Zivildienst, Ferialjobs, Sozialistische Jugend. Mitorganisator einer Anti-Papst-Besuch-Veranstaltung (1. Österreichbesuch von Papst Johannes Paul II.)

    Lukas Resetarits: Abgebrochenes (?) Philosophiestudium, danach Rocksänger, Bauhilfsarbeiter, Gammler, Flugzeug-Abfertiger. Kabarettprogramme: "A Krise muss her", "Ka Zukunft". Dann Überreichung des „Goldenen Wiener Verdienstzeichens“. Soloprogramm „Un Ruhe Stand“. Danach „Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich“ (durch Bildungsministerin Schmid). Dann: Soloprogramm „Schmäh“.

    Willi Resetarits (Menschenrechtsaktivist). Nach Universitätsstudium Verzicht auf Berufswunsch als Lehrer. Ersatz der sozialen Absicherung durch StaKü-Existenz. Bedeutendstes Werk: „Proletenpassion“ (voller sozialer Fragen über Unterdrückung und Revolutionen). Beim Boom-Boom-Boomerang-Song-Contest auf dem vorletzten (!) Platz.

    Florian Scheuba: StaKü-Protestkarriere nach Schockerlebnis: „Ein Klassenkamerad wurde schlagender Burschenschafter und führender FPÖ-Politiker“. Diplomarbeit: „Kabarett und Totalitarismus“, Doktorarbeit: „Satire in restriktiven Systemen Europas im 20. Jahrhundert“. Fortsetzung müsste wohl bald folgen…

    „Abyssus abyssum invocat. Ein Fehler zieht einen anderen nach sich.“

    „Difficile est saturam non scribere. Es ist schwierig, darüber keine Satire zu schreiben.“

    P.s.: Hier noch ein besonders auffallendes Exemplar: https://www.fischundfleisch.com/elmar-forster/michael-koehlmeier-der-ewig-gestrige-alt-68er-linksspiesser-46304

  2. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Dezember 2018 04:21

    Geht alles seinen Gang, bergab. Immer schneller. Immer steiler. Denn derartige Entwicklungen haben es an sich, daß sie nicht linear dahinplätschern, sondern ab einem kritischen Punkt Fahrt aufnehmen und dann exponentiell verlaufen. Irreversibel, wie eine Lawine. Gut so.

    Der niveaulose Defaitismus, resultierend aus Mangel an Begabung und Selbstwert (nur ein toter Deutscher ist ein guter Deutscher: Ergebnis erfolgreicher Reeducation und der marxistischen Kulturrevolution, in der wir uns nach wie vor befinden), der im zwangsalimentierten Öffentlich-Rechtlichen und hochsubventionierten sogenannten Kulturbetrieb als Kunst daherkommt, ist nichts als die Kehrseite der Refugees-Hypermoral: lustvolle Selbstaufgabe um jeden Preis.

    Und wie überall sind es die Bürgerlichen, die diese Entwicklung aus Indifferenz, Feigheit und Opportunismus zulassen und noch unterstützen. Es war Pröll, der Nitsch und Rainer Museen baute, um sich aus provinzieller Mediokrität und Minderwertigkeitsgefühlen heraus den Anschein von Modernität zu geben. Auf Kosten der Steuerzahler.
    Daß Provinzielles durchaus auch selbstbewußt, mit Niveau und ohne Verdodelung daherkommen kann, beweist Gabalier. Oder Sepp Forcher seit Jahrzehnten. Oder Servus TV.

    Aber wie sagte einst ein hochrangiger US-Militär angesichts dessen, was durch Reeducation aus der Masse der Deutschen/Österreicher wurde: "Die anständigen Deutschen, die mit Rückgrat, sind offensichtlich alle gefallen".

    Gruß aus Orbán-Wickerl-Land, ex oriente lux...

  3. Ausgezeichneter KommentatorPaul
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Dezember 2018 16:39

    Kein Wunder, ein richtiger Künstler braucht kein Staatskünstler zu sein, der wird auch so etwas, nur bei den sozialistischen Staatskünstlern reicht es zum Überleben halt nur dann, wenn sie gütigst vom Staat - den sie voller Abneigung ja verachten - alimentiert werden.

  4. Ausgezeichneter KommentatorCIA
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Dezember 2018 09:45

    Es ist schon bemerkenswert, dass in Zeiten der Political Correctness, Politischen Schönheit die StaKü (intellektuelle Elite?) so grenzintelligente Auftritte/Aussagen von sich geben und dann medial noch hofiert werden. Über Trump echauffiert man sich, aber die Wortwahl, die sich z.B. ein Herrn Böhmermann bedient(e), sind dann okay?! Vielleicht hat bei jenen schon das "Turretsyndrom" zugeschlagen!! Wäre eine bequeme Ausrede! Da diese sogenannten Künstler sowieso nicht ohne die Unterstützung des Staates leben könnten wäre es höchstens an der Zeit den staatlichen"Geldhahn" zuzudrehen. Warum sollten die "arbeitenden Bürger" sich von diesen "Möchtegerns" ständig verunglimpfen lassen? Denn, "nur dumme Leute haben diese Regierung gewählt"!

  5. Ausgezeichneter KommentatorPennpatrik
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Dezember 2018 13:03

    Ich habe es ausprobiert:
    In "Die Presse" durfte Turrini einen Teil der Leser als "Arschlöcher" bezeichnen. Ich habe dann nichts anderes geschrieben, als dass ich ihn ebenso für eines halte. Dieser Eintrag wurde natürlich gelöscht.
    Womit wohl klar ist, was die Presse von einem Teil ihrer Leser hält.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorpressburger
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Dezember 2018 11:37

    Der Übergang von Demokratie in die Diktatur ist im 21. Jarhundert fliessend. Die Diktatoren haben ihre Lektion aus dem 20. Jahrhundert gelernt. Keine Aufmärsche, keine Fakelzüge, keine Ergebenheitsadressen an den Velikij Voschd, Grossen Führer, keine Chöre "Führer befiehl, wir folgen dir", keine Duce, Duce Begeisterung, kein Meer von roten Fahnen, kein Meer von Hakenkreuzfahnen. Diesen Diktaturen haftet das Odium des Versagens an.
    Die neue Diktatur hat beschlossen anders vorzugehen. Die Unterwanderung der Medien, der Akademie der Kunst ist der Weg, der zum Erfolg führen soll.
    In diesen Sumpf aus Bevormundung, ständiger Indoktrination, politisch korrekten Direktiven, Denk und Redeverboten, gedeihen die Staatskünstler.
    Staatskünstler sind ein untrügliches Zeichen, dass die Diktatur an der Macht ist.
    Ein Staatskünstler ist im gewissen Sinne genial, dass ist sein vom Opportunismus geleiteter Instinkt, für welche Produkte er belohnt wird. Er schwimmt mit dem, von oben vorgeschriebenen Mainstream. Nie würde es einen Staatskünstler, Selbsterhaltungstrieb, einfallen in die Hand die ihn füttert, zu beissen.
    Nie würde es einen Staatskünstler einfallen Witze über seine Auftraggeber zu machen.
    Staküs verfügen über weniger Intelligenz und Charakter als Hofnarren, die dem Fürsten, einen schiefen Spiegel vorhalten durften.
    Staküs leben auf Kosten der Menschen die Steuern zahlen. Über diese Menschen die sie eigentlich, unfreiwillig, ernähren, dürfen sie sich lustig machen. Von oben erwünscht. Die Menschen die nicht der gleichen Meinung sind, wie die Befehlshaber der Staküs, werden als Dumpfbacken, Abschaum, Rassisten, Nazis beschimpft.
    Staküs sind Stützen der Diktatur. War in jeder Diktatur so.

  7. Ausgezeichneter KommentatorForster
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Dezember 2018 07:05

    Zur Kontrast-Steigerung eine Latein-Zitaten-Sammlung:

    „Als Jugendlicher habe ich im Klo onaniert, und plötzlich schaute der liebe Gott bei der Oberlichte herein. “ (Turrini) --- „Ultra posse viri non vult deus ulla requri. Gott fordert von keinem Mann, dass er mehr tut, als er kann.“

    „Wir haben in der Schule unter der Bank mit dem Lineal gemessen und geprahlt. Das ist auf Dauer nicht sehr ergiebig.“ (Turrini) --- „Plenus coles non studet libenter. – Ein voller Penis studiert nicht gern.“ (aktualisiert)

    „Das Ausmaß an Selbstzensur, die (…) den ORF durchwabert, ist deprimierend.“ (Turrini) --- „Sic transit gloria mundi. So vergeht der Ruhm der Welt.“

    „Mein Gott, was haben wir geschnackselt! “ (Chmelar) --- „Omne animal post coitum triste. Alle Lebewesen sind nach dem Koitus traurig.“

    Mittlerweile wenden sich selbst ausgeleiert-ste Sugar-Mamies somit ergrausend von Tschwutschkerl-StaKü’s ab und ersetzen sie durch Macho-Sex-Slavery-Refjutschies. --- „O tempora. O mores. – Oh Zeiten. Oh Sitten!“

    „Man lebt in der Welt, (…) und gleichzeitig will man ihr künstlerisch auf die Nerven gehen. Man muss die Hand beißen, die einen füttert.“ (Turrini) --- „Pecunia non olet. Geld stinkt nicht.“

    „Hier in Retz (…) wird Wein getrunken und das macht die Leute weniger aggressiv als in Bier- und Schnapsgegenden.“ --- „Vinum lac senum. Wein ist die Milch der Greise.“

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorastuga
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Dezember 2018 20:30

    Macht der Chmelar eigentlich überhaupt noch etwas erwähnenswertes? Also außer seiner Kolumne in einem SPÖ... äh, Wiener Bezirksblatt...

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  1. astuga (kein Partner)
    19. Dezember 2018 20:30

    Macht der Chmelar eigentlich überhaupt noch etwas erwähnenswertes? Also außer seiner Kolumne in einem SPÖ... äh, Wiener Bezirksblatt...

  2. Forster
    18. Dezember 2018 13:51

    Ich schick den Artkel auch noch zur Solidarität dem Gabalier...

  3. Pennpatrik
    18. Dezember 2018 13:03

    Ich habe es ausprobiert:
    In "Die Presse" durfte Turrini einen Teil der Leser als "Arschlöcher" bezeichnen. Ich habe dann nichts anderes geschrieben, als dass ich ihn ebenso für eines halte. Dieser Eintrag wurde natürlich gelöscht.
    Womit wohl klar ist, was die Presse von einem Teil ihrer Leser hält.

  4. Wolfram Schrems
    18. Dezember 2018 12:35

    Sehr gut recherchiert und auf den Punkt gebracht. Danke!

    Das sind also die "offiziellen" "Künstler" in Österreich. Jammervoll.

    Der Turrini galt übrigens schon seit 25 Jahren als Freund von Kardinal Schönborn. Wie die Dinge jetzt liegen, weiß ich nicht, aber es würde irgendwie passen.

    • Forster
      18. Dezember 2018 13:50

      "Pares cum paribus facillime congregantur" --- "Gleich und gleich gesellt sich gern." (Cicero)

  5. pressburger
    18. Dezember 2018 11:37

    Der Übergang von Demokratie in die Diktatur ist im 21. Jarhundert fliessend. Die Diktatoren haben ihre Lektion aus dem 20. Jahrhundert gelernt. Keine Aufmärsche, keine Fakelzüge, keine Ergebenheitsadressen an den Velikij Voschd, Grossen Führer, keine Chöre "Führer befiehl, wir folgen dir", keine Duce, Duce Begeisterung, kein Meer von roten Fahnen, kein Meer von Hakenkreuzfahnen. Diesen Diktaturen haftet das Odium des Versagens an.
    Die neue Diktatur hat beschlossen anders vorzugehen. Die Unterwanderung der Medien, der Akademie der Kunst ist der Weg, der zum Erfolg führen soll.
    In diesen Sumpf aus Bevormundung, ständiger Indoktrination, politisch korrekten Direktiven, Denk und Redeverboten, gedeihen die Staatskünstler.
    Staatskünstler sind ein untrügliches Zeichen, dass die Diktatur an der Macht ist.
    Ein Staatskünstler ist im gewissen Sinne genial, dass ist sein vom Opportunismus geleiteter Instinkt, für welche Produkte er belohnt wird. Er schwimmt mit dem, von oben vorgeschriebenen Mainstream. Nie würde es einen Staatskünstler, Selbsterhaltungstrieb, einfallen in die Hand die ihn füttert, zu beissen.
    Nie würde es einen Staatskünstler einfallen Witze über seine Auftraggeber zu machen.
    Staküs verfügen über weniger Intelligenz und Charakter als Hofnarren, die dem Fürsten, einen schiefen Spiegel vorhalten durften.
    Staküs leben auf Kosten der Menschen die Steuern zahlen. Über diese Menschen die sie eigentlich, unfreiwillig, ernähren, dürfen sie sich lustig machen. Von oben erwünscht. Die Menschen die nicht der gleichen Meinung sind, wie die Befehlshaber der Staküs, werden als Dumpfbacken, Abschaum, Rassisten, Nazis beschimpft.
    Staküs sind Stützen der Diktatur. War in jeder Diktatur so.

    • Forster
      20. Dezember 2018 19:40

      Und trotzdem fegt sie der Gang der Zeit von der Bühne ins Nichts. Auch wenn für die StaKüs gilt: "Eitelkeit ist mächtiger als Scham."

  6. Forster
  7. CIA
    18. Dezember 2018 09:45

    Es ist schon bemerkenswert, dass in Zeiten der Political Correctness, Politischen Schönheit die StaKü (intellektuelle Elite?) so grenzintelligente Auftritte/Aussagen von sich geben und dann medial noch hofiert werden. Über Trump echauffiert man sich, aber die Wortwahl, die sich z.B. ein Herrn Böhmermann bedient(e), sind dann okay?! Vielleicht hat bei jenen schon das "Turretsyndrom" zugeschlagen!! Wäre eine bequeme Ausrede! Da diese sogenannten Künstler sowieso nicht ohne die Unterstützung des Staates leben könnten wäre es höchstens an der Zeit den staatlichen"Geldhahn" zuzudrehen. Warum sollten die "arbeitenden Bürger" sich von diesen "Möchtegerns" ständig verunglimpfen lassen? Denn, "nur dumme Leute haben diese Regierung gewählt"!

    • Basti
      18. Dezember 2018 14:30

      Und so nebenbei bekommen diese "geistigen Kapazunda" noch Ehrentitel/Medaillen verliehen. Da brauchts sichtlich keinen Hochschulabschluß!! In Innsbruck bekam der Treibhausbetreiber so den Professorentitel verliehen obwohl in dieser linken Anstalt massiv bis unflätig gegen die Agrarpolitik Tirols "gewettert" wurde. Otto Normale hätte sicher ein rechtliches Problem bekommen, aber unter dem Deckmantel Kunst scheint alles erlaubt zu sein!!

  8. Forster
    18. Dezember 2018 07:05

    Zur Kontrast-Steigerung eine Latein-Zitaten-Sammlung:

    „Als Jugendlicher habe ich im Klo onaniert, und plötzlich schaute der liebe Gott bei der Oberlichte herein. “ (Turrini) --- „Ultra posse viri non vult deus ulla requri. Gott fordert von keinem Mann, dass er mehr tut, als er kann.“

    „Wir haben in der Schule unter der Bank mit dem Lineal gemessen und geprahlt. Das ist auf Dauer nicht sehr ergiebig.“ (Turrini) --- „Plenus coles non studet libenter. – Ein voller Penis studiert nicht gern.“ (aktualisiert)

    „Das Ausmaß an Selbstzensur, die (…) den ORF durchwabert, ist deprimierend.“ (Turrini) --- „Sic transit gloria mundi. So vergeht der Ruhm der Welt.“

    „Mein Gott, was haben wir geschnackselt! “ (Chmelar) --- „Omne animal post coitum triste. Alle Lebewesen sind nach dem Koitus traurig.“

    Mittlerweile wenden sich selbst ausgeleiert-ste Sugar-Mamies somit ergrausend von Tschwutschkerl-StaKü’s ab und ersetzen sie durch Macho-Sex-Slavery-Refjutschies. --- „O tempora. O mores. – Oh Zeiten. Oh Sitten!“

    „Man lebt in der Welt, (…) und gleichzeitig will man ihr künstlerisch auf die Nerven gehen. Man muss die Hand beißen, die einen füttert.“ (Turrini) --- „Pecunia non olet. Geld stinkt nicht.“

    „Hier in Retz (…) wird Wein getrunken und das macht die Leute weniger aggressiv als in Bier- und Schnapsgegenden.“ --- „Vinum lac senum. Wein ist die Milch der Greise.“

    • Dr. Florian Teufel
      20. Dezember 2018 19:01

      Vielleicht kann als Ursache der ausufernden Korprolalie der genannten StaKü John Locke weiterhelfen:

      "Nihil est in intellectu quod non prius fuerit in sensu" - "Es ist nichts im Geiste, was nicht vorher in den Sinnen war"

  9. glockenblumen
    18. Dezember 2018 07:00

    Um als "Künstler" vom Staat gefeiert und alimentiert zu werden, braucht es offensichtlich weder Talent noch Mühe, man muß nur in Koprolalie verfallen und den politischen Gegner auf vulgäre ekelhafte Weise verunglimpfen.
    Welch ein Niedergang der Kultur und Sprache :-(

  10. oberösi
    18. Dezember 2018 04:21

    Geht alles seinen Gang, bergab. Immer schneller. Immer steiler. Denn derartige Entwicklungen haben es an sich, daß sie nicht linear dahinplätschern, sondern ab einem kritischen Punkt Fahrt aufnehmen und dann exponentiell verlaufen. Irreversibel, wie eine Lawine. Gut so.

    Der niveaulose Defaitismus, resultierend aus Mangel an Begabung und Selbstwert (nur ein toter Deutscher ist ein guter Deutscher: Ergebnis erfolgreicher Reeducation und der marxistischen Kulturrevolution, in der wir uns nach wie vor befinden), der im zwangsalimentierten Öffentlich-Rechtlichen und hochsubventionierten sogenannten Kulturbetrieb als Kunst daherkommt, ist nichts als die Kehrseite der Refugees-Hypermoral: lustvolle Selbstaufgabe um jeden Preis.

    Und wie überall sind es die Bürgerlichen, die diese Entwicklung aus Indifferenz, Feigheit und Opportunismus zulassen und noch unterstützen. Es war Pröll, der Nitsch und Rainer Museen baute, um sich aus provinzieller Mediokrität und Minderwertigkeitsgefühlen heraus den Anschein von Modernität zu geben. Auf Kosten der Steuerzahler.
    Daß Provinzielles durchaus auch selbstbewußt, mit Niveau und ohne Verdodelung daherkommen kann, beweist Gabalier. Oder Sepp Forcher seit Jahrzehnten. Oder Servus TV.

    Aber wie sagte einst ein hochrangiger US-Militär angesichts dessen, was durch Reeducation aus der Masse der Deutschen/Österreicher wurde: "Die anständigen Deutschen, die mit Rückgrat, sind offensichtlich alle gefallen".

    Gruß aus Orbán-Wickerl-Land, ex oriente lux...

  11. Don Camillo
    17. Dezember 2018 21:45

    Mich erschreckt das alles!
    Aber besten Dank trotzdem!!!

  12. Forster
    17. Dezember 2018 21:24

    Hier einige Kurz-Biographien, die im e-mail-Format unter "Betreff" Platz finden:

    „De nihilo nihil. Aus nichts wird nichts.“

    Turrini (Vater italienischer Kunsttischler, Mutter steirische Hausangestellte), berufstätig als Magazineur, Werbetexter, Hotelsekretär in Bibione (!), Hilfsarbeiter. 1967/68 lebte er auf Rhodos, seit 1971 (…) als freier Schriftsteller.

    Chmelar: Studien-Abbrecher. Stattdessen Karriere als Dressman und Film-Kleindarsteller, freier Mitarbeiter bei Ö3 und Gag-Schreiber. Als Spielsüchtiger (!) kam er in die engere Auswahl als ORF-Millionenshow-Moderator.

    Alfons Haider war die Stimme des ORF-Kinder-Verkehrsratgebers „Helmi“. Danach: Karriere als ORF-Moderator.

    Grissemann (Kabarettist): Studium-Abbruch. Danach Zivildienst im Flüchtlingslager Traiskirchen und ORF-Mitarbeiter als Sohn (!) des Fernsehmoderators Ernst Grissemann.

    Dirk Stermann (Radiomoderator, Kabarettist): Nach Abitur: Zivildienst. Wegen schlechten Abiturnote Übersiedlung aus Studiumsgründen von Deutschland nach Wien. Dann: Studium-Abbruch und ORF-Karriere.

    Felix Mitterer (Autor): Adoptivsohn (einer verwitweten Landarbeiterin und eines rumänischen Flüchtlings) direkt nach der Geburt durch ein Landarbeiter-Ehepaar. (Proleten-Kult zum Kubik!). Später erste Beiträge im ORF. Schauspieler in: „Kein Platz für Idioten“.

    Peter Rapp (Fernsehmoderator). Nach dem Gymnasium Militärdienst. Statist (!) im sechsfach oscar-nominierten Film „Der Kardinal“ . Danach Ö3-Radiosprecher bei Ö3. Danach Privatkonkurs wegen Spielsucht.

    Joschka Fischer : Ohne Gymnasial-Abschluss, Abbruch einer Fotographen-Lehre. Gasthörer (!) von Habermas-Vorlesungen. Gründer einer Karl-Marx-Buchhandlung. Fristlose Entlassung bei der Opel-AG: Wollte Arbeiter zur „Weltrevolution“ mobilisieren. Schauspieler im Fernsehfilm „Der Fliegende Robert“. Teilnehmer an brutalen Straßenschlachten, wo er auf einen Polizisten einschlägt. Dann: Grüner Außenminister und Vizekanzler der BRD.

    Martin Schulz : Sohn eines Dorfpolizisten. Danach Schülersprecher. Maturaloser Gymnasial-Abschluss (Mittlere Reife). Zunächst Buchhändler, danach Alkoholiker. Dann: Präsident des Europäischen Parlaments.

    Claudia Roth : Studium-Abbrecherin. Managerin der Anarcho-Band „Ton Steine Scherben“ („Macht kaputt, was euch kaputt macht!“). Wirkte in einer Struwwelpeter-Aufführung mit. Jetzt: Grüne Vizepräsidentin des deutschen Bundestages.

    Werner Faymann (Ex-Bundeskanzler): maturierte „angeblich“. Sein Lebenslauf enthielt „Studium der Rechtswissenschaften“ (Besuch einiger Einzelvorlesungen und einer Proseminar-Prüfung). 7-jährige Lebenslauf-Lücke (Matura bis Landtagsabgeordneter): Zivildienst, Ferialjobs, Sozialistische Jugend. Mitorganisator einer Anti-Papst-Besuch-Veranstaltung (1. Österreichbesuch von Papst Johannes Paul II.)

    Lukas Resetarits: Abgebrochenes (?) Philosophiestudium, danach Rocksänger, Bauhilfsarbeiter, Gammler, Flugzeug-Abfertiger. Kabarettprogramme: "A Krise muss her", "Ka Zukunft". Dann Überreichung des „Goldenen Wiener Verdienstzeichens“. Soloprogramm „Un Ruhe Stand“. Danach „Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich“ (durch Bildungsministerin Schmid). Dann: Soloprogramm „Schmäh“.

    Willi Resetarits (Menschenrechtsaktivist). Nach Universitätsstudium Verzicht auf Berufswunsch als Lehrer. Ersatz der sozialen Absicherung durch StaKü-Existenz. Bedeutendstes Werk: „Proletenpassion“ (voller sozialer Fragen über Unterdrückung und Revolutionen). Beim Boom-Boom-Boomerang-Song-Contest auf dem vorletzten (!) Platz.

    Florian Scheuba: StaKü-Protestkarriere nach Schockerlebnis: „Ein Klassenkamerad wurde schlagender Burschenschafter und führender FPÖ-Politiker“. Diplomarbeit: „Kabarett und Totalitarismus“, Doktorarbeit: „Satire in restriktiven Systemen Europas im 20. Jahrhundert“. Fortsetzung müsste wohl bald folgen…

    „Abyssus abyssum invocat. Ein Fehler zieht einen anderen nach sich.“

    „Difficile est saturam non scribere. Es ist schwierig, darüber keine Satire zu schreiben.“

    P.s.: Hier noch ein besonders auffallendes Exemplar: https://www.fischundfleisch.com/elmar-forster/michael-koehlmeier-der-ewig-gestrige-alt-68er-linksspiesser-46304

    • Don Camillo
      17. Dezember 2018 21:52

      herrlich ******************

    • Ausgebeuteter
      18. Dezember 2018 06:38

      Sehr gute Liste. Zu Willi Resetarits wäre noch sein Künstlername "Ostbahnkurti" hinzuzufügen.

    • astuga (kein Partner)
      19. Dezember 2018 23:24

      Diese Lebensläufe sind teilweise sogar noch geschönt...
      Faymann hat selbst laut damaliger Online-Vita der SPÖ und des Parlaments die Uni nur "wie eine Volkshochschule besucht" (und das obwohl es gar keine Studiengebühren gab, einer Immatrikulation also auch hier nichts im Wege stand).
      Die Roth war zwar kurzfristig Managerin von Ton, Steine, Scherben. Aber so unmittelbar kurz vor Auflösung der Band, dass die Bandmitglieder das nicht mal alle mitbekommen haben.
      Also wohl mehr nervendes Groupie als (selbsternannte) Managerin.
      Cohn Bendit wiederum outete sich in seinen Publikationen und Ausschnitten aus einer französischen Talkshow bei youtube als Päderast.

  13. Konrad Hoelderlynck
    17. Dezember 2018 17:48

    Hervorragend formuliert!

  14. OMalley
    17. Dezember 2018 17:07

    Warum die "Qualitätszeitung" namens- Die Presse- Beschimpfungen ihrer Abonennten durch den pubertierenden STaKü Raum gibt, ist unerfindlich jedoch ein Schritt näher zum Storno des Abo.

  15. Paul
    17. Dezember 2018 16:39

    Kein Wunder, ein richtiger Künstler braucht kein Staatskünstler zu sein, der wird auch so etwas, nur bei den sozialistischen Staatskünstlern reicht es zum Überleben halt nur dann, wenn sie gütigst vom Staat - den sie voller Abneigung ja verachten - alimentiert werden.

    • glockenblumen
      18. Dezember 2018 06:55

      Richtig, z.B. Andreas Gabalier!!
      Das ist nun wirklich kein Stakü, und trotzdem füllt er Hallen und Stadien!
      Der junge Mann, der ganz normale Ansichten vertritt, was Mann und Frau betrifft, oder ein normales zivilisiertes Zusammenleben in der Gesellschaft, wird natürlich von widernatürlichen Gender-Öko-Eso-Homo-Pädophil-Affinen gehaßt und denunziert...





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