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„Solidarität von linken Journalisten? Fehlanzeige!“

Folgenden Text sendete mir ein bekannter Wiener Kommunaljournalist nach meinem Bericht über die Heuchelei-Aktionen rund um das Kommunikations-Mail des Wiener Innenministeriums zu. In der Folge sein Faktenbericht in Stichwortform, der die ganze Brutalität der Wiener Rathaus-SPÖ und die Realität der angeblichen Pressefreiheit in der Bundeshaupstadt zeigt:

Das, was das Innenministerium da hinausgab, ist geradezu harmlos zur jahrelangen Praxis in der Wiener Häupl-SPÖ:

-- zuerst versucht man kritische Journalisten zu isolieren, indem man Vorgesetzte bittet, "wen anderen zu schicken".

-- dann macht man keine allgemein zugänglichen Pressekonferenzen mehr, sondern "Hintergrundgespräche", wo gezielt nur harmlose Kollegen geladen werden.

-- wenn große Skandale aufgedeckt werden, kommt dann die große Keule:

  1. Info-Sperre für den Übeltäter,
  2. Sprechverbot für Pressemitarbeiter (in der Hoffnung, dass dadurch in einem Qualitätsmedium  keine Geschichten mehr gebracht werden können, weil der Recheck eben nicht mehr möglich ist).
  3. das geht bis hinunter in alle Dienststellen.
    • etwa bei den Wiener Linien (Brauner)
    • etwa beim Krankenanstaltenverbund KAV (Wehsely),
    • dort wurde während des Psychiatrie-Skandals der Sprecher (wie alle KAV-Leute) mit einem Sprechverbot mit …" belegt.

-- und wenn das auch noch nichts hilft, kommt halt der Zugriff über gefügige Chefredaktionen > Einschüchterungen > Kündigungsversuche > Versetzung in andere Ressorts.

-- Solidarität von linken Journalisten wie nun? Fehlanzeige! 

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