Mahdi: ein Name, der Programm ist drucken

Lesezeit: 2:00

Eine Beobachtung, die mich beim nur kurz eingeschalteten "Religions"-Magazin Kreuz-und-Quer spontan "elektrisiert" hat: Mit sozialromantischer Beweihräucherung wurde eine Repräsentantin des typischen Wiener pseudointellektuellen Bobo-Milieus als Heldin der selbstlosen "Nächstenliebe" inszeniert, die offenbar eine ganze Familie aus Afghanistan (samt vollverschleierter Mutter) in ihrer feudalen Wohnung beherbergt und den Sprösslingen auch ihre kostbare Zeit widmet, um ihnen die deutsche Sprache näher zu bringen.

Friede, Freude, Eierkuchen.

Der kleine süße Junge (etwa sieben bis neun Jahre alt) wurde dann auch interviewt, und sprach schon erstaunlich gut Deutsch. Was den Beteiligten und Sendungsmachern und auch der gutmenschlichen Bobo-Dame offenbar nicht aufgefallen ist: welches "Programm" alleine aus dem (kurz eingeblendeten) Namen des kleinen Jungen ablesbar war: Er lautet "Mahdi".

Jeder, der sich ein wenig mit dem Islam und speziell der Geschichte des kriegerischen Islam beschäftigt hat, weiß, welche Bedeutung dieser Name im radikalen Islam hat: Es ist der erwartete "Messias" des Islam, aber nicht ein friedlicher Messias, wie es ihn etwa in der jüdisch-christlichen Tradition gibt. Sondern es ist ein gewaltiger Herrscher, der mit seiner Streitmacht die Ungläubigen besiegt, und die Alleinherrschaft des "wahren" Islam (wieder-)herstellt.

Es gab in der Geschichte der aggressiven muslimischen Expansion immer wieder selbsternannte "Mahdis", die es mit kleineren oder größeren (Rebellen-)Armeen immer wieder geschafft haben ähnlich wie Al Baghdadi, eine Art "Islamischer Staat" in einem kleineren oder größeren Gebiet zu errichten.

Einer der bekanntesten war der, der 1881 bis 1889 im Zuge des sogenannten Mahdi-Aufstandes gegen die ägyptischen Osmanen (die offenbar nicht radikal islamistisch genug waren) und ihre englischen Verbündeten den gesamten Sudan "befreit" hatte. Aber auch der iranische Herrscher Khomeini sah sich und seine Nachfolger in der Führung des Iran als Stellvertreter des Mahdi, der erst wieder kommen wird.

PS: Dass die Abteilung "Religion" mit in Mitteleuropa vorherrschenden Religionen schon lange nichts mehr zu tun hat (und wenn, dann nur soweit es um deren Zersetzung geht), ist ja nichts Neues. Das hat beim ORF schon eine jahrzehntelange Tradition – vor allem wenn Figuren wie dem ehemaligen Caritas-Präsidenten viel Redezeit eingeräumt wird.

Der Autor arbeitet bei einem politisch-korrekten Arbeitgeber und kann seine Existenz nicht gefährden.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorVegetarierin
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Juli 2018 09:53

    Ein bisschen erinnert mich das an folgende Begebenheit: Ich bekam ein Leiberl von einem guten Bekannten, einem Türken aus feinsten Kreisen, geschenkt. Ich habe mir nichts dabei gedacht, mich gefreut über das Leiberl. Und es auch getragen. Erst ein historisch sehr interessierter Freund (ein Österreicher) hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass auf dem Leiberl die Schlacht von Mohács abgebildet ist. Das Leiberl hab ich dann der Caritas geschenkt.

    Ich bin mir nicht sicher, ob alle Österreicher wissen, was die Schlacht von Mohács ist. Auf jeden Fall schadet es nicht, wenn man sich mit der eigenen und auch der Geschichte fremder Länder auskennt. Aber wer hat schon so viel historisches Wissen?

    Und grundsätzlich sollte man vielleicht alles hinterfragen und nicht nur gutgläubig sein. Das würde dem ORF sicher auch nicht schaden. Aber ob das beim ORF gewollt ist?

  2. Ausgezeichneter Kommentatorpressburger
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Juli 2018 10:32

    Naivität schützt vor Dummheit nicht, Dummheit ist aber häufig ein Förderer von Verbrechen.
    Anderes Beispiel, eine Familie aus dem Balkan, Moslems hat ihren Sohn den Namen Saladin gegeben. Eine Umfrage unter halb- und ziemlichgebildeten ergab dass praktisch alle konnten mit dem Namen Saladin nichts anzufangen, schon gar nicht welche Botschaft dieser Name transportiert.

  3. Ausgezeichneter KommentatorWiesenblume
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Juli 2018 09:42

    Ja, so genau nimmt es der ORF mit der Recherche. Nur nicht in die Tiefe gehen. Schön an der Oberfläche bleiben. Und dabei das eigentliche Programm, den eigentlichen Auftrag schön durchziehen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorStein
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Juli 2018 13:48

    Wie wahr : " Dass die Abteilung "Religion" mit in Mitteleuropa vorherrschenden Religionen schon lange nichts mehr zu tun hat (und wenn, dann nur soweit es um deren Zersetzung geht), ist ja nichts Neues "
    Das ist auch einer der vielen Gründe worüber sich ORF-Gebührenzahler ärgern und den Ausschaltknopf betätigen.

  5. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Juli 2018 12:50

    Christliche Religion ist für den ORF nur von Belang, soweit es um mögliche Mißbrauchsfälle geht.

    Der Objektivität sei allerdings auch festgehalten, daß es nicht Mahdis aus den nordafrikanisch-arabischen Staaten waren, die ein Land nach dem anderen dominosteinartig durch den "arabischen Frühling" destabilisierten und teilweise in die Steinzeit zurückgebombt haben, von Libyen bis Syrien (und demnächst Iran).

    Es waren unsere Beschützer USA und die Allianz der Willigen aus Fra und GB. Und es sind die US-Kettenhunde in der Region, das sich dauerbedroht fühlende Israel (no na, bei dieser Außenpolitik) und dem mittelalterlich-feudalen Sklavenhalterregime Saudi-Arabien, die je nach Bedarf von der Kette gelassen werden, um für entsprechende Spannung in der Region zu sorgen.

    Aber natürlich steht außer Zweifel: der wirkliche Feind ist Putin. Weil es erstens Syriens Terrorregime Assad stützt und zweitens den Iran, der auf unerhörte Weise eine permanente Bedrohung für Israel darstellt. Schon alleine wegen seiner Atombomben, die er (im Gegensatz zu Israels mindestens 200 Atomsprengköpfen) noch gar nicht besitzt.

    Eine besondere Ironie der Geschichte ist es natürlich, daß sich ein ermattetes und lendenlahmes EUropa freiwillig auf die Schlachtbank legt und die Wölfe ungehindert zur Schafherde läßt, nachdem es jahrhundertelang in seiner Gier nach Ressourcen und Land die Werte Demokratie und Aufklärung mit Feuer und Schwert unter die wilden, unzivilisierten Völker gebracht hat.

    Werd mir das jedenfalls mit Spannung anschauen, erste Reihe fußfrei, von Ungarn aus...

  6. Ausgezeichneter KommentatorFranz Rapp
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Juli 2018 12:25

    "Biedermann und die Brandstifter" von Max Frisch. In Reinform.

    Das übliche psychologische Schema von Totalschwachmaten, sehr oft weiblichen Geschlechts: "Wenn ich mich nur ausreichend beim Tiger einschleime, frisst er mich hoffentlich als Letztes!"

  7. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Juli 2018 09:53

    Wer sich noch an seine Jugend und Karl May erinnert, der wird vielleicht noch wissen, was und wer der "Mahdi" war. Drei Bände von Karl May spielen nämlich "Im Lande des Mahdi".
    Was den ORF betrifft: Viel schlimmer als die lange Redezeit für den ehemaligen Caritas-Präsidenten ist die noch viel längere Redezeit, die der ORF dem aktuellen Caritas-Präsidenten einräumt; der ist nämlich noch wesentlich linkslastiger als der erstere.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Juli 2018 09:53

    Wer sich noch an seine Jugend und Karl May erinnert, der wird vielleicht noch wissen, was und wer der "Mahdi" war. Drei Bände von Karl May spielen nämlich "Im Lande des Mahdi".
    Was den ORF betrifft: Viel schlimmer als die lange Redezeit für den ehemaligen Caritas-Präsidenten ist die noch viel längere Redezeit, die der ORF dem aktuellen Caritas-Präsidenten einräumt; der ist nämlich noch wesentlich linkslastiger als der erstere.

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  1. fewe (kein Partner)
    13. Juli 2018 03:07

    Ja, es sollen auch einige Lokale in Wien "Goldener Apfel" heißen - auf türkisch "Kizil Elma". Das war die Bezeichnung der Osmanen für christliche Städte, die sie erobern wollten. U.a. Konstantinopel oder auch Wien.

    Die Türken - oder generell Muslime - arbeiten stark mit Symbolik, die sie uns unbemerkt unterjubeln.

  2. astuga (kein Partner)
    12. Juli 2018 15:40

    Übrigens heißen viele Moscheen der türkischen ATIB und DITIB in Europa "Fatih Camii" was so vile heißt wie "Eroberer Moschee". Namensgeber ist dabei jener Sultan der Konstantinopel erobert hat.

  3. astuga (kein Partner)
    12. Juli 2018 15:38

    Das klingt jetzt etwas skurill, aber wir haben es mit Personen zu tun die sich des Bedeutungsgehaltes von Begriffen und Symbolen sehr bewusst sind. In vielen Supermärkten gibt es Milchprodukte der Firma "Gazi" zu kaufen (teilweise mit einer Moschee als Firmensymbol). Gazi bzw. Ghasi (siehe Wikipedia) bezeichnet sinngemäß "Kämpfer für die Ausbreitung des Islam". Und war früher Ehrentitel isl. Soldaten. Man stelle sich vor, im isl. Raum würde jemand seine Produkte unter dem Namen "Kreuzritter" verkaufen.

  4. Franz Rapp
    11. Juli 2018 12:25

    "Biedermann und die Brandstifter" von Max Frisch. In Reinform.

    Das übliche psychologische Schema von Totalschwachmaten, sehr oft weiblichen Geschlechts: "Wenn ich mich nur ausreichend beim Tiger einschleime, frisst er mich hoffentlich als Letztes!"

  5. fxs (kein Partner)
    09. Juli 2018 18:17

    Schlacht bei Mohacs, welche?
    1526 wurden dort die Ungarn von den Türken besiegt.
    1687 wurden dort die Türken von den Österreichern besiegt.

  6. Torres (kein Partner)
    09. Juli 2018 09:53

    Wer sich noch an seine Jugend und Karl May erinnert, der wird vielleicht noch wissen, was und wer der "Mahdi" war. Drei Bände von Karl May spielen nämlich "Im Lande des Mahdi".
    Was den ORF betrifft: Viel schlimmer als die lange Redezeit für den ehemaligen Caritas-Präsidenten ist die noch viel längere Redezeit, die der ORF dem aktuellen Caritas-Präsidenten einräumt; der ist nämlich noch wesentlich linkslastiger als der erstere.

  7. Stein
    07. Juli 2018 13:48

    Wie wahr : " Dass die Abteilung "Religion" mit in Mitteleuropa vorherrschenden Religionen schon lange nichts mehr zu tun hat (und wenn, dann nur soweit es um deren Zersetzung geht), ist ja nichts Neues "
    Das ist auch einer der vielen Gründe worüber sich ORF-Gebührenzahler ärgern und den Ausschaltknopf betätigen.

  8. oberösi
    07. Juli 2018 12:50

    Christliche Religion ist für den ORF nur von Belang, soweit es um mögliche Mißbrauchsfälle geht.

    Der Objektivität sei allerdings auch festgehalten, daß es nicht Mahdis aus den nordafrikanisch-arabischen Staaten waren, die ein Land nach dem anderen dominosteinartig durch den "arabischen Frühling" destabilisierten und teilweise in die Steinzeit zurückgebombt haben, von Libyen bis Syrien (und demnächst Iran).

    Es waren unsere Beschützer USA und die Allianz der Willigen aus Fra und GB. Und es sind die US-Kettenhunde in der Region, das sich dauerbedroht fühlende Israel (no na, bei dieser Außenpolitik) und dem mittelalterlich-feudalen Sklavenhalterregime Saudi-Arabien, die je nach Bedarf von der Kette gelassen werden, um für entsprechende Spannung in der Region zu sorgen.

    Aber natürlich steht außer Zweifel: der wirkliche Feind ist Putin. Weil es erstens Syriens Terrorregime Assad stützt und zweitens den Iran, der auf unerhörte Weise eine permanente Bedrohung für Israel darstellt. Schon alleine wegen seiner Atombomben, die er (im Gegensatz zu Israels mindestens 200 Atomsprengköpfen) noch gar nicht besitzt.

    Eine besondere Ironie der Geschichte ist es natürlich, daß sich ein ermattetes und lendenlahmes EUropa freiwillig auf die Schlachtbank legt und die Wölfe ungehindert zur Schafherde läßt, nachdem es jahrhundertelang in seiner Gier nach Ressourcen und Land die Werte Demokratie und Aufklärung mit Feuer und Schwert unter die wilden, unzivilisierten Völker gebracht hat.

    Werd mir das jedenfalls mit Spannung anschauen, erste Reihe fußfrei, von Ungarn aus...

    • oberösi
      07. Juli 2018 13:04

      ps: Natürlich ist es unangenehm, wenns einen selbst trifft. Aber ich würde einmal nur meinen: nach Jahrhunderten der Christianisierung, was Millionen Heiden und anderen Untermenschen das Leben gekostet hat, sind nun einmal die anderen dran...

      Das Christentum ist nur deswegen "human" geworden, weil es de facto keine politische Macht mehr hat. Aber wehe...

    • pressburger
      07. Juli 2018 17:53

      Sicher ein ausgezeichneter Beobachtungsplatz, Ungarn. Nicht vergessen, ohne Putin wird auch Orban und die Visegrad Staaten zum Opfer der Brüsseler Aggression. Die Zeiten ändern sich, damit wechseln auch die Feinde. Wer hätte noch vor einigen Jahren gedacht, dass die Feinde der offenen Gesellschaft in Brüssel und Berlin sitzen werden ? Putin ist noch immer das kleinere Übel. Freunde gibt es nicht. Nur Verfolger eigener Interessen.

  9. pressburger
    07. Juli 2018 10:32

    Naivität schützt vor Dummheit nicht, Dummheit ist aber häufig ein Förderer von Verbrechen.
    Anderes Beispiel, eine Familie aus dem Balkan, Moslems hat ihren Sohn den Namen Saladin gegeben. Eine Umfrage unter halb- und ziemlichgebildeten ergab dass praktisch alle konnten mit dem Namen Saladin nichts anzufangen, schon gar nicht welche Botschaft dieser Name transportiert.

    • Marand Josef (kein Partner)
      09. Juli 2018 19:08

      Nun ja, die Botschaft des Namens ist eindeutig.
      Saladin bedeutet einfach: Salatesser :-))

    • Konrad Loräntz
      18. Juli 2018 12:32

      Oh, bemerke diesen Fehler zu spät:
      Es heisst richtig: Saal A Diener. Also der Lakai, der im ersten Saal servieren darf. Eine sehr ehrenhafte Position !

  10. Vegetarierin
    07. Juli 2018 09:53

    Ein bisschen erinnert mich das an folgende Begebenheit: Ich bekam ein Leiberl von einem guten Bekannten, einem Türken aus feinsten Kreisen, geschenkt. Ich habe mir nichts dabei gedacht, mich gefreut über das Leiberl. Und es auch getragen. Erst ein historisch sehr interessierter Freund (ein Österreicher) hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass auf dem Leiberl die Schlacht von Mohács abgebildet ist. Das Leiberl hab ich dann der Caritas geschenkt.

    Ich bin mir nicht sicher, ob alle Österreicher wissen, was die Schlacht von Mohács ist. Auf jeden Fall schadet es nicht, wenn man sich mit der eigenen und auch der Geschichte fremder Länder auskennt. Aber wer hat schon so viel historisches Wissen?

    Und grundsätzlich sollte man vielleicht alles hinterfragen und nicht nur gutgläubig sein. Das würde dem ORF sicher auch nicht schaden. Aber ob das beim ORF gewollt ist?

    • Riese35
      07. Juli 2018 10:37

      Das paßt perfekt ins Bild: In Wien vor seinen Landsleuten hat Erdogan die "großartigen" Leistungen Sultan Mehmeds IV. gelobt.

      Alles getarnte Aufrufe zu Gewalt und Eroberung. Vor Gericht stehen aber die Identitären, die vor diesen Aufrufen zu Gewalt warnen.

      Ich frage mich nur, machen unsere Staatsanwälte und Richter das bewußt oder aus Dummheit? Und warum wird deren ehm. Oberchef, der vieles davon zu verantworten hat, von Kurz noch in den Verfassungsgerichtshof gesetzt?

    • glockenblumen
      07. Juli 2018 11:49

      @ Riese35

      "Alles getarnte Aufrufe zu Gewalt und Eroberung. Vor Gericht stehen aber die Identitären, die vor diesen Aufrufen zu Gewalt warnen."

      Das ist so krank, so verräterisch und hinterrücks, daß man schreien möchte!
      Kapieren diese .... (was immer man denken mag) nicht, daß auch sie nichts als Ungläubige - dazu noch welche, die Verrat begehen und das an den eigenen Leuten! - in deren Augen und nichts wert sind und zutiefst verachtet werden?????

    • Riese35
      07. Juli 2018 19:27

      Die Kenntnis der für die Osmanen siegreichen Schlachten wird bei den Türken von Generation zu Generation weitergegeben, so wie bei uns einst Kindermärchen als Teil unsrerer Kultur weitergegeben wurden. Dies ist quer über alle Türken und einstigen Türken identitätsstiftender als die Religion, die Sprache, die geographische "Heimat" oder die Schulen, die sie besucht haben. Selbst abstammungsmäßig türkische Personen, die in Zentraleuropa geboren sind, nie in der Türkei gelebt haben, mit der deutschen Sprache aufgewachsen und aufgeklärt-islamkritisch eingestellt sind, unsere Sitten wie z.B. Alkoholgenuß angenommen haben und bei uns gut integriert sind, kennen diese Schlachten in- und auswendig

    • Riese35
      07. Juli 2018 19:36

      ... ebenso wie die damit verbundenen Eroberungen, so wie unsere Kinder Rotkäppchen und Schneewittchen kennen. Die Schlacht von Lepanto (Nafpaktos), der zum Andenken wir jährlich am 7. Oktober das Rosenkranzfest feiern - allen zeitgeistigen, diözesanen Umdeutungen zu trotz -, ist in diesen Kreisen aber gänzlich unbekannt.

      Leider sind unserer autochthonen Bevölkerung bis hinauf in die Spitzenpositionen diese Ereignisse auch weitgehend unbekannt.

    • Vegetarierin
      09. Juli 2018 10:50

      @ Riese35
      Danke für die Info!!!!!!

    • fewe (kein Partner)
      13. Juli 2018 03:23

      @glockenblumen: Ja das sehe ich genauso. Jene von den "Unsrigen", die ihnen zuarbeiten, werden von diesen zutiefst verachtet. Verräter sind eigentlich in jeder normalen Gesellschaft so ziemlich das Letzte.

      In Wirklichkeit haben die Muslime wohl mehr Respekt vor den Identitären als vor irgendeinem Grünen oder SPÖler, die ihnen zuarbeiten.

      Die sind uns extrem feindlich gesinnt, wenngleich sie ein freundliches Gesicht zeigen, aber bei denen funktioniert noch das Rückgrat und das Sensorium dafür bei anderen.

      Sobald die die Linken nicht mehr brauchen, werden sie denen ins Gesicht spucken. Die SPÖ ist einstellig, sobald die eine eigene Partei gründen. Und das kann jederzeit passieren.

    • Konrad Loräntz
      18. Juli 2018 12:30

      @ Riese35: Im Gegensatz feiern wir aber alljährlich das Wunder von Karfreit.
      Oder hab ich da schon wieder was falsch verstanden ?

  11. Wiesenblume
    07. Juli 2018 09:42

    Ja, so genau nimmt es der ORF mit der Recherche. Nur nicht in die Tiefe gehen. Schön an der Oberfläche bleiben. Und dabei das eigentliche Programm, den eigentlichen Auftrag schön durchziehen.





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