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  1. Ai Weiwei
    28. Juli 2018 11:13

    Wenn umgekehrt z.B. der Herr Jared Kuchner oder Ivanka Trump oder Donald Trump selber genau so einen Deal machen würde:

    Zum Beispiel mit dem Streaming-Dienst von Amazon oder andere Streamingdienste.

    Dann würde der Dr. Unterberger wie ein Schneekönig voller Freude jubeln, herumhüpfen und laut ausrufen: "Großartig, großartig, großartig! Wunderbar! Super!"

    Gleich am Anfang steht es klipp und klar im NZZ-Artikel: Donald Trump und Fox-TV brauchen einander: Trump braucht einen Haus- und Hof und Leib-Fernsehsender der ihm und seinen Mitarbeitern, Ministern und Beratern sowie politischen Freunden regelmäßig genug Sendezeit für ausführliche Interviews zur Verfügung stellt.

    Zweck: Die Trump-Botschaften und Trump-Interessen und -Standpunkte unter die US-Bevölkerung bringen.

    Und Fox-TV weiß andererseits ganz genau: Mit so einer Senderpolitik baut man in Laufe der Zeit ein gewisses Stamm-Fernsehpublikum auf. Ein Publikum das mit gewissen Erwartungen schon den Fernseher einschaltet.

    Die Beziehung Trump zu Fox-TV ist also gewissermaßen symbiotisch. Man braucht einander wechselseitig. Die NZZ schreibit im Artikel deshalb folgerichtig: "Donald Trumps Propagandamaschine Fox News".

    Dem Herrn Dr. Unterberger würde es in seiner Einseitigkeit nie einfallen die skandalöse Vermischung von Politik und Geschäft auch nur ansatzweise zu kritisieren so wie sie der amtierende US-Präsident Trump betreibt:

    Trump hat z.B. gleichzeitig mit seiner Präsidentschaft ein Hotel mitten ind der Hauptstadt eröffnet, siehe: http://time.com/donald-trumps-suite-of-power/

    Da verschließt Dr. Unterberger fest die Augen wenn der amtierende Präsident sein hohes Amt mit einem ordentlichen Business-Profit verbindet. Nicht die leiseste Kritk wird da von Unterberger ansatzweise geäußert. Ich fresse einen Besen wenn nicht das Weiße Haus derzeit alles tut um den Erfolg dieses Trump-Hotels zu unterstützen.

    Die NZZ weiß es und alle wissen es: Auch ein ehemaliger US-Präsident wie z.B. Obama hat immer noch einen gewissen Einfluss und auch so eine Persönlichkeit kann immer noch sehr gut in der Öffentlichkeit und den Medien auftreten.

    - Warum in aller Welt soll Herr Obama die Chancen die sich ihm bieten nicht nützen?

    - Warum in aller Welt soll ausgerechnet der Herr Obama in die Pension gehen und jetzt nur mehr spazierengehen und sonst nichts mehr tun außer dem Tod entgegendämmern?

    Ich bin komplett verwundert wie kann ein sich "liberal" nennender Blogbetreiber wie Dr. Unterberger Kritik daran üben dass ein ehemaliger US-Präsident Geld in der freien Wirtschaft verdient?????


    Einerseits lobt der angeblich "Liberale" Unterberger Donald Trump und seinen gesamten Clan täglich auf's Allerhöchste und kommt mit dem Dauer-Beweihräuchern gar nicht mehr nach.
    Den gleichen Trump und seinen Clan wo es seit Jahrzehnten darum geht: Mit allen denkbaren und fragwürdigen Methoden Geld zu scheffeln für den ganz persönlichen eigenen Profit - ohne an das Wohl anderer zu denken.
    Also gemäß Unterberger ist es vollkommen in Ordnung dass der amtierende US-Präs. Trump und seine Patchworkfamilie viel Geld verdienen.

    Andererseits kritisiert der angeblich "Liberale" dass der ehemalige Präsident Obama einen Vertrag mit Netflix geschlossen hat und er dabei auch Geld dabei verdient.
    Also gemäß Unterberger ist es vollkommen falsch dass Herr Obama und seine Familie viel Geld verdienen.

    Lässt sich so eine Einseitigkeit noch überbieten? Was hat das mit "liberal" noch zu tun? Ist dieser angebliche "Liberale" Dr. Unterberger auf einem Auge blind?

    • AC58
      28. Juli 2018 11:41

      Sie haben offensichtlich gröbere Verständnisschwierigkeiten!
      Es geht hier darum, dass Hr. Obama (und mit ihm die ganze linke Medienlandschaft weltweit) selbst genau DAS macht, was man im Gegenzug Herrn Trump vorwirft. Um DIESE Scheinheiligkeit geht es hier - und um nichts anderes.

    • zangerl
      28. Juli 2018 12:09

      Ich vermisse bei Ihnen grundsätzliche "Verwunderung", dass ohnehin über 90% der Medien der Politisch-Linken-Korrektheit hinterherhecheln und permanent sprachliche Umerziehung subcutan der tumben Leserschaft injezieren. Dort wo es partout nicht funktionieren will, springt dann "Hetze" in die Bresche.

      So gesehen ist "Fox News" ein wichtiges Korrektiv gegen den PC medialen Einheitsbrei. Bei Netflix, das seine Abonennten mit mehr oder weniger guten Serien und Filmen versorgt, ist die mögliche politisch linke Einflussname durch einen ziemlich erfolglosen, aber umso mehr gehypten Expräsidenten ein anderes Thema-allerdings für den durchschnittlich "Durchschauenden" schwer zu durchschauen.





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