Der Hass und die Wut der politisch Abgehängten drucken

Lesezeit: 6:00

"Geh einfach sterben", richtet Kabarettist Leo Lukas dem blauen ORF-Stiftungsrat Norbert Steger via Facebook aus. C-Promi und Nebenerwerbs-Kleinkünstler Dieter Chmelar wünscht sich, dass die FPÖ-"A…figuren scheißen gehen mögen". Das tut er öffentlich über Twitter kund. Schauspieler Paulus Manker, für den es in jüngster Zeit gar nicht gut läuft, bekommt vom ORF eine wesentlich größere Bühne für seine Schimpftiraden. In der Sendung "Stöckl" bezeichnet er Vizekanzler Heinz-Christian Strache als "aufgeschwemmte Wasserleiche". Auch der rote Ex-Kurzeitkanzler stänkert und pöbelt gerne in Richtung Regierung. Ein Beispiel: FPÖ und ÖVP seien "zwei Besoffene, die sich gegenseitig abstützen". Für diesen Geistesblitz hat er vermutlich nicht einmal den Herrn Silberstein benötigt. So etwas fällt ihm ganz alleine ein.

Was die vier genannten Herren außer ihrem Niveau und den Hassattacken gegen FPÖ und ÖVP noch gemeinsam haben, sie stehen politisch weit links, leben direkt oder indirekt vom Staat, haben ihre besten Zeiten hinter sich, sie leiden an Existenzängsten und fürchten um ihre bevorzugte Stellung in der Gesellschaft. Sie sind am Abstellgleis gelandet, was für narzisstische Persönlichkeiten stets mit einer tiefen Kränkung einhergeht.

Keiner dieser Stänkerer ist mehr gefragt. Immer weniger Menschen interessieren sich für das, was sie zu sagen haben, was sie machen und empfehlen; ihre Meinung, Kommentare und Einschätzungen sind nicht mehr von Belang. Weshalb sie immer lauter, schriller, derber und beleidigender werden müssen, um noch gehört zu werden. Argumente, Ideen oder konstruktive Kritik erwartet niemand mehr von ihnen. Nicht einmal die verzweifelte SPÖ glaubt noch daran, dass Christian Kern brauchbare politische Strategien und Konzepte entwickelt.

Das war einmal anders. Nein, besonders intelligent, überzeugend oder talentiert waren sie nie. Doch sie standen auf der richtigen Seite, hatten das passsende Weltbild, die richtigen Freunde und haben stets gesagt, was der Zeitgeist verlangt hat, was opportun war. Das hat lange Zeit ausgereicht.

Leo Lukas hat nie in der Kabarettoberliga gespielt. Dazu war er nicht lustig genug. Dass die Blauen Volltrotteln sind, haben andere – wie Dorfer, Maurer oder Resetarits – dem linken Fußvolk origineller und witziger vermittelt. Auch wenn seine Witze flau waren, hat Leo Lukas zumindest die richtigen Menschen in den Dreck gezogen. Das weiß der Genosse zu schätzen. Lukas hat – im Rahmen seiner beschränkten Möglichkeiten – dazu beigetragen, die Linke zu unterstützen und an der Macht zu halten. Auch wenn es nur ein kleiner Beitrag war, für eine gewisse Bekanntheit und ein Auskommen hat es gereicht. Herr Chmelar war schon immer schmierig und talentbefreit, aber auch er hat stets die richtigen Leute, sprich den politischen Feind, verarscht und sich bei den linken Meinungsbildnern angebiedert. Das genügte, um beim linken ORF eine Zeit lang ein warmes Plätzchen zu bekommen. Manker galt einst als Enfant terrible, als Provokateur, verschreckt und verstört hat auch er immer die richtige Seite. Was einst als mutig und progressiv galt, ist heute peinlich und zum Fremdschämen.

Christian Kern hat als braver Sozi und als passabler Manager-Darsteller – für seine Genossen hat es jedenfalls gereicht – eine steile Partei-Karriere absolviert. Als er den glücklosen Werner Faymann an der Parteispitze ablöste, haben nicht nur seine Parteifreunde, sondern die gesamte linke Reichshälfte auf Kern als Retter der Sozialdemokratie und des Landes gehofft. Er hat sich als Luftnummer entpuppt. Sein rhetorisches Pulver hat Kern bereits nach ein bis zwei Wochen verschossen, Substanz und Tiefe hatte er keine und Manager war er ohnehin nie. Jetzt wird er als Parteichef von seinen Genossen geduldet, weil sie noch keinen besseren gefunden haben. Was nicht für Kern, sondern gegen die SPÖ spricht.

So wie dieses Quartett verhalten sich viele andere Linke, die unter dem politischen und gesellschaftlichen Klimawandel leiden. Und es werden noch mehr, wenn der tiefe linke Staat immer weiter zurückgedrängt wird. Es ist noch nicht lange her, da konnten man sich über die tumben rechten Modernisierungsverlierer, die sich in der modernen, globalen Welt nicht zurechtfinden würden, erheben und lustig machen. Schließlich hatte man es sich im aufgeblähten linken Versorgungsstaat bequem gemacht und war so vor dem Konkurrenzdruck und den Anforderungen des internationalen Arbeitsmarktes geschützt, man hatte schließlich Gesinnungsfreunde an den richtigen Stellen. Aus dieser geschützten und bequemen Position ließ es sich leicht über jene spotten, die nicht zu diesem staatlich geförderten Kreis aus Gesinnungsfreunden gehörten.

Jetzt sind sie selber Opfer des Wandels. Die Rahmenbedingungen haben sich geändert: Konservative, bürgerliche Werte und Einstellungen sind aufgrund der dramatischen gesellschaftlichen und politischen Fehlentwicklungen, die die Linken zu verantworten haben, wieder salonfähig. Immer mehr Bürger erkennen, dass Linke nicht die Lösung für unsere Probleme, sondern selbst das Problem sind. Das politische Koordinatensystem ist nicht mehr so weit nach links verzerrt wie noch vor kurzer Zeit. Linke Binsenweisheiten, Patentrezepte, Parolen, Ratschläge und Hetze, egal ob in Journalismus, Kunst, Unterhaltung oder Politik, werden immer weniger nachgefragt, sind zu Ladenhütern verkommen.

Es gibt deutlich mehr Angebot an linken Meinungen als Nachfrage, weshalb immer weniger, die diese anzubieten haben, davon leben können. Wenn eine Branche schrumpft, können nur die Besten überleben. Und die vier eingangs genannten Herren gehören in ihren jeweiligen Betätigungsfeldern nicht einmal zum Durchschnitt. Das ist für sie deshalb so hart, weil sie sich auch früher schon, anders als ihre talentierteren Kollegen, immer weiter aus dem Fenster lehnen mussten, um genügend Aufmerksamkeit zu bekommen. Ein Seitenwechsel kommt für sie nicht in Frage, das wäre völlig unglaubwürdig. Zudem sind sie für das schwarzblaue Milieu nicht nützlich. Nur wenn ein wirklich populärer und bekannter Promi die Seiten wechselt, wäre das ein wichtiges politisches Signal und für ÖVP und FPÖ politisch verwertbar. Aber bei einem Dieter Chmelar oder Leo Lukas …

Deshalb muss es besonders frustrierend sein, wenn der ein oder andere Promi-Kollege, der sich stets als braver linker Gutmensch verkaufte, plötzlich frisch-fröhlich beim Kanzlerfest von Sebastian Kurz im Kreis der bösen Schwarzen feiert, wie zum Beispiel Gery Keszler, Christiane Hörbiger oder Alfons Haider. Der Zug fährt weiter, manche bleiben zurück.

Mit ihrer linken und nicht sehr fundierten Allerweltsmeinung im Angebot haben Leute wie Lukas, Chmelar oder Manker nur noch wenige Chancen, an Aufträge, Förderungen, Subventionen oder Auftritte zu kommen. Weil man sonst nichts zu bietet hat, bleibt nur noch das Pöbeln, Stänkern, Schimpfen, Plärren und Hetzen. Ein erbärmliches Schauspiel. Man kann auch mit Anstand und Größe abtreten.

Und weil derzeit nichts darauf hindeutet, dass die verbitterte, ausgebrannte und ideenlose Linke in absehbarer Zeit ein Comeback feiern wird und immer mehr steuergeldfinanzierte Künstler, Selbststeller und Politiker das gleiche Schicksal wie Chmelar, Lukas, Kern und Manker erleiden, werden wir uns noch viele solche hasserfüllte, ordinäre, untergriffige und verzweifelte Attacken, Drohungen, Fake News und Lügengeschichten anhören müssen. Man denke auch an die Gewerkschaft, die ja dasselbe Problem wie unsere vier Herren hat. Noch verfügt die Linke über genügend mediale Kanäle, um ihren Rotz und Frust großflächig zu verteilen.

Werner Reichel ist Autor und Chefredakteur von Frank&Frei – Magazin für Politik, Wirtschaft und Lebensstil.

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorcarambolage
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juli 2018 21:42

    Die Fördergelder für solche Stinker streng auf den Prüfstand stellen. Den ORF - wenn eine komplette Privatisierung unmöglich scheint - total zurück stutzen. Eine Kulturabgabe von ca. 10.-€/mtl. indexgesichert für jedermann zu zahlen, sollte für österr. Qualitätssendungen - egal wer diese anbietet - reichen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juli 2018 18:35

    Sie haben ja Recht, Herr Reichel. Trotzdem bin ich der Meinung, diese Künstler-Restposten am Leben zu lassen und sie noch eine Zeitlang durchzufüttern.

    Sie sind so abseitig, so grindig, dass sie jedenfalls für eines gut sind: für ein schlechtes Beispiel. Sie schaden mit ihrem larmoyanten bis ordinären Geschwätz auf keinen Fall dieser Regierung. Ganz im Gegenteil.
    Der Kontrast zwischen den kommenden Jungbürgerlichen zu den langsam vermodernden Altlinken wird ja nur dann sichtbar, wenn man Letztere öffentlich matschgern lässt. Im übrigen tut die Regierung gut daran, es den Indianern gleichzutun. Eines ihrer Sprichworte lautet ja: Setze dich an das Ufer des Flusses und warte, bis die Leichen deiner Feinde vorübertreiben.

    Also Wir ignorieren diese politisch Abgehängten nicht. Wir applaudieren ihnen und rufen laut ZUUUGAAABEEE!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juli 2018 08:25

    Danke Herr Reichel! *********************
    Sie haben wieder mal den Nagel voll auf den Kopf getroffen!

    Linke waren schon immer schlechte Verlierer.
    Soviel haßtriefender Geifer, wie denen von der Lefze hängt, reicht, um Österreich zu ersäufen.
    Was der populistische Pizzabote vielleicht sogar lieber sähe, als die ach so armen Migranten, die aber keiner zwingt in ein seeuntaugliches Boot zu steigen.
    Vor allem, da diese Boote bloß einige hundert Meter von der Abfahrtsküste entfernt "gerettet" werden.

    https://www.krone.at/1746198

    Anstatt sie wieder an diese Küste zurückzubringen, werden sie hunderte Kilometer weiter nach Europa geschleppt, um sich dann mit brutaler Gewalt den Weg weiter zu bahnen. Siehe:

    https://www.krone.at/1745740

    Man stelle sich vor, derart geballter Haß und Hetze käme von konservativer Seite - der Denunziantenverein Zara bräuchte noch hundert Mitarbeiter :-((
    Und erst die linksverseuchte Staatsanwaltschaft...

    P.S: Wer ist Leo Lukas? Von dem hab ich noch nie gehört, bevor er seinen Haß auf Andersdenkende ausgekotzt hat...

  4. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juli 2018 10:48

    Paulchen Manker, ein alter Bekannter, war schon in Jugendzeiten ein Problemkind.
    Ein Prototyp eines sich selbstueberschaetzenden und selbstgefaelligen Menschen. Der aufgeschwemmte Wasserleichenspruch passt perfekt dazu, man muss nur Strache und Manker nebeneinanderstellen, dann sieht man, wer die Leiche ist.

    Scheint das Holz zu sein, aus dem Linx geschnitzt ist.

    Die anderen Beispiele untermauern das.

  5. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juli 2018 09:44

    Manchmal ist die Surrealität eines solchen Artikel nicht zu überbieten. Denn nicht die Linke tritt ab, sonder die linx/grüne Herrschende Klasse, wird durch eine links/bürokratische ersetzt; aber sozialistisch bleibt sozialistisch!

    Aber ich sehe immer wieder, die eigenverantwortlich lebenden Zeitgenossen sind inzwischen so wenig geworden, daß wohl die breite Mehrheit ein solches Exemplar nicht einmal mehr kennt. "Unternehmer", welche als staatsnahe Berater oder, als von der EZB erhaltene, Schuldenzombis Wirtschaft spielen, werden als Ausgeburt einer Marktwirtschaft gesehen.

    Weder werden die Regulierungen weniger, noch sinken die Steuern (wir sind wohl für die Arbeitenden bei inzwischen 80%), noch werden die Gerichte von wirtschaftshassenden Juristen befreit, auch die Schulen steigern ihre sozialistische Indoktrinierung ständig. Die Staatsquote steigt sowohl in harten Zahlen, als auch durch immer mehr "privatwirtschaftliche Berater", welche man aber aufgrund von Vorschriften beschäftigen muss. Wie groß ist der Anteil an Kosten, welche man bei Kfz, Hausbau, Ernährung, Sparen oder Medizin, nicht selber bestimmt, sondern staatlich vorgeschrieben sind?

    Wo, um alles in der Welt, gibt es eine Änderung in Richtung Eigenverantwortung, Marktwirtschaft und breiter Bildung? Wo ist die konservative Revolution?

  6. Ausgezeichneter Kommentatorpressburger
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juli 2018 10:34

    Vieles verfällt. Die Sprache, die Umgangsformen, die Höfflichkeit (eigentlich nicht mehr existent), Diskussionskultur - es wird nur noch gepöbelt, unterstellt, niedergeschrien, siehe ORF. Oder es wird geschwanzelt, lieb Kind gespielt, ORF mit einen linken "Gast".
    Warum sollte der Einzug der primitiven Unkultur gerade vor Theater, Film, Kabarett, halt machen. Die Linke hat sich angefütterte, dafür untalentierte, Staatskünstler zu ihren primitiven Ebenbild geschaffen. Das Publikum macht mit. Die Begeisterungsstürme die Staatskünstler beim Publikum evozieren, verursachen den zweiten Brechreiz. Der erste folgt auf die sog. Darbietungen, eigentlich Aneinanderreihung von ordinären Sprüchen.
    Aber es geht weiter. Die Prominenz, bei den Salzburger Festspielen will es so. Die Einladung des Hauptredners war ein tiefer Griff in die linke Mottenkiste. Alle linken Klischees wurden bedient. Wie weit links ist eigentlich die Festspielpräsidentin, der Intendant, und der S-Landeshauptmann ? Wie einfältig sind eigentlich die
    Sponsoren ?

  7. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juli 2018 19:12

    Dem ist nichts hinzuzufügen.
    Diese Partie lässt ihre Masken fallen und zeigt ihr wahres Gesicht.
    Bei den Bühnenkasperln ist man ja nicht überrascht - aber vom Kern hätte ich mir doch etwas mehr Hirn und Selbstbeherrschung erwartet.
    Aber, wer weiß, vielleicht er schon wieder die Marionette am Gängelband des Mr. Silverstone.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorcosinus
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Juli 2018 12:34

    Houellebecq hat das für Frankreich festgestellt: „Allgemeiner gesprochen, ist die Linke in Frankreich allem Anschein nach am Sterben, … Aus diesem Grund vor allem ist die Linke immer aggressiver und bösartiger geworden. Es handelt sich um den klassischen Fall des in die Enge getriebenen Tiers, das Todesangst verspürt und gefährlich wird.“

  2. Ausgezeichneter KommentatorehemalsHotzenplotz2
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Juli 2018 09:35

    Brillant! Wie Thomas Bernhard sagte: "Jedes Wort ein Treffer!" Meiner Meinung nach schlägt das Pendel viel zu langsam in die Gegenrichtung aus. Aber immerhin. -- Den schwarz-blauen Politikern, allen voran Strache, fehlt leider der Killerinstinkt Jörg Haiders. Sonst ginge es der linken Mischpoche noch um einiges schlechter. Und das ist sehr zu bedauern.

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  1. monofavoriten (kein Partner)
    30. Juli 2018 14:23

    interessant, wie sich das linke fußvolk verheizen lässt. gut, bei uns gehen sie dann einfach irgendwann vergessen ein, in usa aber lassen sie sich direkt als kanonenfutter einsetzen und provozieren die konservativen bürger solange, bis diese zu ihren waffen greifen ...

  2. István Pannon (kein Partner)
    30. Juli 2018 13:23

    " Jetzt wird er als Parteichef von seinen Genossen geduldet, weil sie noch keinen besseren gefunden haben. Was nicht für Kern, sondern gegen die SPÖ spricht."

    Die SPÖ wird es in absehbarer Zeit mit Pamela Rendi-Wagner versuchen. Am diesjährigen Bilderberg-Treffen nahm sie schon teil, also steht der neuen SPÖ-Führung nichts mehr im Wege.

    bilderbergmeetings.org/participants.html

  3. cosinus (kein Partner)
    30. Juli 2018 12:34

    Houellebecq hat das für Frankreich festgestellt: „Allgemeiner gesprochen, ist die Linke in Frankreich allem Anschein nach am Sterben, … Aus diesem Grund vor allem ist die Linke immer aggressiver und bösartiger geworden. Es handelt sich um den klassischen Fall des in die Enge getriebenen Tiers, das Todesangst verspürt und gefährlich wird.“

  4. fxs (kein Partner)
    30. Juli 2018 10:57

    Nicht vergessen: Volksbegehren zur ersatzlosen Abschaffung der ORF Gebühren. Eintragungsfrist in der Woche von 1. - 8. Oktober 2018. Lichtbildausweis nicht vergessen, zum , Gemeindamt / Magistartischem Bezirksamt gehen, und unterschreiben.

  5. Torres (kein Partner)
    30. Juli 2018 10:20

    Man sollte sich nicht täuschen: solange der "Medienminister" Blümel seine schützende Hand über den (jetzt oppositionellen, aber nach wie vor links-grünen) ORF hält, wird dieser immer noch ein warmes Plätzchen für Typen wie Lukas oder Chmelar bereithalten.

  6. ehemalsHotzenplotz2 (kein Partner)
    30. Juli 2018 09:35

    Brillant! Wie Thomas Bernhard sagte: "Jedes Wort ein Treffer!" Meiner Meinung nach schlägt das Pendel viel zu langsam in die Gegenrichtung aus. Aber immerhin. -- Den schwarz-blauen Politikern, allen voran Strache, fehlt leider der Killerinstinkt Jörg Haiders. Sonst ginge es der linken Mischpoche noch um einiges schlechter. Und das ist sehr zu bedauern.

  7. heartofstone (kein Partner)
    30. Juli 2018 01:36

    Lukas kann ich mir wirklich nicht erklären ... Sehr Geehrter Islam ... PR Autor ...

  8. simplicissimus
    29. Juli 2018 10:48

    Paulchen Manker, ein alter Bekannter, war schon in Jugendzeiten ein Problemkind.
    Ein Prototyp eines sich selbstueberschaetzenden und selbstgefaelligen Menschen. Der aufgeschwemmte Wasserleichenspruch passt perfekt dazu, man muss nur Strache und Manker nebeneinanderstellen, dann sieht man, wer die Leiche ist.

    Scheint das Holz zu sein, aus dem Linx geschnitzt ist.

    Die anderen Beispiele untermauern das.

  9. pressburger
    29. Juli 2018 10:34

    Vieles verfällt. Die Sprache, die Umgangsformen, die Höfflichkeit (eigentlich nicht mehr existent), Diskussionskultur - es wird nur noch gepöbelt, unterstellt, niedergeschrien, siehe ORF. Oder es wird geschwanzelt, lieb Kind gespielt, ORF mit einen linken "Gast".
    Warum sollte der Einzug der primitiven Unkultur gerade vor Theater, Film, Kabarett, halt machen. Die Linke hat sich angefütterte, dafür untalentierte, Staatskünstler zu ihren primitiven Ebenbild geschaffen. Das Publikum macht mit. Die Begeisterungsstürme die Staatskünstler beim Publikum evozieren, verursachen den zweiten Brechreiz. Der erste folgt auf die sog. Darbietungen, eigentlich Aneinanderreihung von ordinären Sprüchen.
    Aber es geht weiter. Die Prominenz, bei den Salzburger Festspielen will es so. Die Einladung des Hauptredners war ein tiefer Griff in die linke Mottenkiste. Alle linken Klischees wurden bedient. Wie weit links ist eigentlich die Festspielpräsidentin, der Intendant, und der S-Landeshauptmann ? Wie einfältig sind eigentlich die
    Sponsoren ?

    • otti
      29. Juli 2018 18:36

      pressburger: ich "durfte" einige Jahre den ganzen Rummel aus nächster Nähe miterleben.
      (z.B. den Empfang der Ederer Gitti.....)(z.B....................)(z.B...............)

      Bin nur mehr glücklich, nicht mehr dabei zu sein.
      Abgesehen davon, daß ich - sowie die anderen und die Prominenten AUCH , überhaupt niemanden abgegangen wäre.
      Soweit zur Einfältigkeit der Sponsoren.

  10. Politicus1
    28. Juli 2018 19:12

    Dem ist nichts hinzuzufügen.
    Diese Partie lässt ihre Masken fallen und zeigt ihr wahres Gesicht.
    Bei den Bühnenkasperln ist man ja nicht überrascht - aber vom Kern hätte ich mir doch etwas mehr Hirn und Selbstbeherrschung erwartet.
    Aber, wer weiß, vielleicht er schon wieder die Marionette am Gängelband des Mr. Silverstone.

  11. El Capitan
    28. Juli 2018 18:35

    Sie haben ja Recht, Herr Reichel. Trotzdem bin ich der Meinung, diese Künstler-Restposten am Leben zu lassen und sie noch eine Zeitlang durchzufüttern.

    Sie sind so abseitig, so grindig, dass sie jedenfalls für eines gut sind: für ein schlechtes Beispiel. Sie schaden mit ihrem larmoyanten bis ordinären Geschwätz auf keinen Fall dieser Regierung. Ganz im Gegenteil.
    Der Kontrast zwischen den kommenden Jungbürgerlichen zu den langsam vermodernden Altlinken wird ja nur dann sichtbar, wenn man Letztere öffentlich matschgern lässt. Im übrigen tut die Regierung gut daran, es den Indianern gleichzutun. Eines ihrer Sprichworte lautet ja: Setze dich an das Ufer des Flusses und warte, bis die Leichen deiner Feinde vorübertreiben.

    Also Wir ignorieren diese politisch Abgehängten nicht. Wir applaudieren ihnen und rufen laut ZUUUGAAABEEE!

  12. dssm
    28. Juli 2018 09:44

    Manchmal ist die Surrealität eines solchen Artikel nicht zu überbieten. Denn nicht die Linke tritt ab, sonder die linx/grüne Herrschende Klasse, wird durch eine links/bürokratische ersetzt; aber sozialistisch bleibt sozialistisch!

    Aber ich sehe immer wieder, die eigenverantwortlich lebenden Zeitgenossen sind inzwischen so wenig geworden, daß wohl die breite Mehrheit ein solches Exemplar nicht einmal mehr kennt. "Unternehmer", welche als staatsnahe Berater oder, als von der EZB erhaltene, Schuldenzombis Wirtschaft spielen, werden als Ausgeburt einer Marktwirtschaft gesehen.

    Weder werden die Regulierungen weniger, noch sinken die Steuern (wir sind wohl für die Arbeitenden bei inzwischen 80%), noch werden die Gerichte von wirtschaftshassenden Juristen befreit, auch die Schulen steigern ihre sozialistische Indoktrinierung ständig. Die Staatsquote steigt sowohl in harten Zahlen, als auch durch immer mehr "privatwirtschaftliche Berater", welche man aber aufgrund von Vorschriften beschäftigen muss. Wie groß ist der Anteil an Kosten, welche man bei Kfz, Hausbau, Ernährung, Sparen oder Medizin, nicht selber bestimmt, sondern staatlich vorgeschrieben sind?

    Wo, um alles in der Welt, gibt es eine Änderung in Richtung Eigenverantwortung, Marktwirtschaft und breiter Bildung? Wo ist die konservative Revolution?

    • oberösi
      28. Juli 2018 22:02

      !!!!!!!!!!!!!!!!
      So isses. Kein Umlenken der Kultursubventionen ins bürgerliche Lager, sondern radikale Kürzung. Kein bloßer Austausch linksgrüner Parasiten gegen schwarzblaue, sondern radikaler Rückbau des Staates, Und natürlich der EU, denn zu einem überwiegenden Teil ist unsere Administration jetzt schon mit der Umsetzung diverser EU-"Empfehlungen" und Vorschriften beschäftigt.

      Doch in Parteiendemokraturen ist dies Illusion. Denn nur Pöstchen, Ämter und Subventionen für brave Parteisoldaten und Gönner sichern Parteien Macht und Einfluß.

      Eine Besserung ist daher nur marginal und temporär, bevor das Pendel umso heftiger zurückschlägt. Ausweg: Restart nach Totalabsturz des Systems.

  13. Cotopaxi
    28. Juli 2018 09:16

    Herr Reichel, sie tun Christiane Hörbiger vermutlich sehr unrecht. Ich habe sie nie beim Anbiedern an den linken Zeitgeist erlebt. Im Gegenteil, sie hat z.B. einmal in einer ORF-Sendung mutig auf den Sprachverfall im ORF hingewiesen (wurde natürlich von der Moderation nicht aufgenommen).

  14. Livingstone
    28. Juli 2018 09:11

    Schon lange nicht mehr so geschmunzelt!!! Danke!

  15. glockenblumen
    28. Juli 2018 08:25

    Danke Herr Reichel! *********************
    Sie haben wieder mal den Nagel voll auf den Kopf getroffen!

    Linke waren schon immer schlechte Verlierer.
    Soviel haßtriefender Geifer, wie denen von der Lefze hängt, reicht, um Österreich zu ersäufen.
    Was der populistische Pizzabote vielleicht sogar lieber sähe, als die ach so armen Migranten, die aber keiner zwingt in ein seeuntaugliches Boot zu steigen.
    Vor allem, da diese Boote bloß einige hundert Meter von der Abfahrtsküste entfernt "gerettet" werden.

    https://www.krone.at/1746198

    Anstatt sie wieder an diese Küste zurückzubringen, werden sie hunderte Kilometer weiter nach Europa geschleppt, um sich dann mit brutaler Gewalt den Weg weiter zu bahnen. Siehe:

    https://www.krone.at/1745740

    Man stelle sich vor, derart geballter Haß und Hetze käme von konservativer Seite - der Denunziantenverein Zara bräuchte noch hundert Mitarbeiter :-((
    Und erst die linksverseuchte Staatsanwaltschaft...

    P.S: Wer ist Leo Lukas? Von dem hab ich noch nie gehört, bevor er seinen Haß auf Andersdenkende ausgekotzt hat...

    • otti
      29. Juli 2018 18:43

      glockenblumen: 3x3x3 Sternderl

      aber so wie wir den orf kennen, hören wir von den Brüdern noch öfter. Ob wir wollen oder nicht !

  16. carambolage
    27. Juli 2018 21:42

    Die Fördergelder für solche Stinker streng auf den Prüfstand stellen. Den ORF - wenn eine komplette Privatisierung unmöglich scheint - total zurück stutzen. Eine Kulturabgabe von ca. 10.-€/mtl. indexgesichert für jedermann zu zahlen, sollte für österr. Qualitätssendungen - egal wer diese anbietet - reichen.

    • Ingrid Bittner
      28. Juli 2018 11:11

      Der ORF bekommt 14.094.675 Förderung - da wollen natürlich viele mitnaschen.

    • otti
      29. Juli 2018 18:50

      ein amerikanischer Farmer hat vor einigen Tagen sinngemäß verlautbart:

      "Wer sind wir denn, dass wir FÖRDERUNGEN bekommen sollen. Wir sind FREIE Selbständige. WIR WOLLEN UND BRAUCHEN KEINE ALMOSEN ! "

      ........und keiner liest diesen Beitrag ....schluchz, schluchz, heul....





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