Es war einmal am Kahlenberg...

Im September 1683 stand das von einer gewaltigen osmanischen Armee unter Großwesir Kara Mustafa belagerte Wien kurz vor dem Fall. Ausfälle durch Feindeinwirkung und Krankheiten hatten die Zahl der Verteidiger unter Graf Ernst Rüdiger von Starhemberg dahinschmelzen lassen. Die Munition ging aus und ein weiterer Großangriff der Türken hätte wohl das Ende der Reichshauptstadt bedeutet. Doch als die Not am größten war, kam doch noch der ersehnte Entlastungsangriff, der aus der drohenden Niederlage einen glänzenden Sieg machte.

Von den Hängen des Kahlenberg herab attackierten die vereinten christlichen Streitkräfte, bestehend aus der Reichsarmee unter Herzog Karl von Lothringen und polnischen Truppen inklusive der berühmten Flügelhusaren unter König Johann III. Sobieski, die überraschten Belagerer. Unter den Soldaten der Entsatzarmee befand sich auch der erst knapp 20-jährige Prinz Eugen, der 1683 vor den Toren Wiens seine Feuertaufe erlebte und damit den Grundstein legte für seinen späteren Aufstieg und die enormen Erfolge als größter österreichischer Feldherr aller Zeiten. Die Osmanen verloren zwischen 15.000 und 20.000 Mann und flohen in Panik und Chaos. Wien war gerettet, die Türken kamen jahrhundertelang nicht wieder.

Wohl nicht ganz zufällig wählten Sebastian Kurz und H.C. Strache Mitte Dezember 2017 ausgerechnet den Kahlenberg als Örtlichkeit, um die Einigung in den Koalitionsverhandlungen zu verkünden. Türkis-Schwarz und Blau würden eine Regierung bilden, was nach dem vorangegangenen Wahlkampf ja nur logisch erschien. Beide waren schließlich mit fast identen Themen und Versprechen in den Urnengang marschiert. Allen voran dominierten das Massenmigrationsthema und der Wunsch nach Veränderung im Anschluss an mehr als zehn Jahre lähmender großer Koalition. Vom Kahlenberg aus sollten erneut die Stadt und das Land gerettet werden. Das war vermutlich die implizite Symbolik dabei.

Am 27. März sind die ersten 100 Tage der neuen Regierung passé, die oft zitierte Schonfrist ist damit zu Ende. Zeit also, eine erste Bilanz zu Türkis-Blau zu ziehen.

Und die fällt leider wenig euphorisch aus. Was wurde im Wahlkampf nicht alles versprochen? Und was ist jetzt noch davon zu bemerken? Nun, gleich als erstes wurde eines der größten Versprechen beider Parteien entsorgt. Auf frühestens 2021 verschoben und mit einer enorm hohen Hürde von 900.000 Unterschriften versehen, bedeutete eine der ersten gemeinsamen Handlungen gleich de facto das Ende einer direkten Demokratie nach Schweizer Vorbild, bevor da überhaupt noch irgendwas begonnen hat. Das war schon mal ein ziemlich ernüchternder Auftakt.

Man versuchte zwar auch, einen energischen Start anzutäuschen, aber ausgerechnet das Thema Notstandshilfe war sicher nicht der große Befreiungsschlag, den sich viele Wähler erhofft hatten. Nicht, dass die Notstandshilfe nicht oft genug missbraucht würde. Nicht, dass es da keinen Reformbedarf gäbe.

Man erinnere sich nur an den afghanischen Ehrenmörder in Wien, der die eigene Schwester ins Jenseits gemessert hat. Im Zuge der medialen Recherchen dazu stellte sich heraus, dass dessen Vater genau die minimal nötigen sechs Monate als Tellerwäscher gearbeitet hat und seither vom Staat lebt. Das sind durchaus Dinge, bei denen man ansetzen kann. Das dringendste Problem der Nation war das aber sicher nicht! Denn noch mehr als Notstandshilfe kassiert eine gewisse Klientel ja Mindestsicherung.

Außerdem ging vor allem die neue FPÖ-Sozialministerin in der Sache so dilettantisch vor, dass man den zahlreichen linken Kritikern quasi vom ersten Tag an ordentlich Munition für den Beschuss der eigenen Bemühungen lieferte. Wird jetzt ab einem gewissen Punkt auf das Vermögen Langzeitarbeitsloser zugegriffen oder nicht? Da ist man sich bis heute noch immer nicht ganz einig mit sich selbst. So ermöglicht man es dem politischen Gegner, wahre Horrorszenarien zu zeichnen, die in den Online-Foren noch lange Bestand haben dürften.

Werfen wir jetzt aber den Blick auf ein paar Dinge, die seit dem Wahltag komplett verschollen sind wie ein zu gut verstecktes Osternest.

  • Da wäre einmal das versprochene Ende des Kammerzwangs zu erwähnen: Das war Thema in vielen TV-Diskussionen und ward dann nie mehr gehört!
  • Selbiges gilt für eine geplante Zusammenlegung der Sozialversicherungsträger – auch so eine Sache, die bisher wie weggezaubert ist.
  • Eine Abschaffung der kalten Progression ist derzeit auch nicht mehr auf der Agenda.

Natürlich ist noch nicht aller Tage Abend und die Regierung sollte noch etliche Jahre vor sich haben. Aber nach dem Wahlkampf waren diese Dinge plötzlich wie vom Erdboden verschluckt.

Etwas, das sich besonders viele Bürgerlich-Konservative besonders dringend wünschen würden, wäre eine ORF-Reform. Noch besser wäre natürlich eine Privatisierung des Staatsfunks oder zumindest einmal eine Abschaffung der Zwangsgebühren. Doch was die Regierung in dieser Sache bisher abgeliefert hat, nötigt einen eher dazu, alle Hoffnung fahren zu lassen. Da wird immer wieder im Liegen umgefallen, dass es schon fast künstlerisch wertvoll ist.

Zum einen gibt es da einen Medienminister Blümel, der offen zugibt, nie fernzusehen, und der sich in mehreren TV-Auftritten kein kritisches Wort zum extrem gegen die Regierung polemisierenden Rotfunk, der seinem Beinamen wirklich alle Ehre macht, abringen konnte. Von einem Ende der Gebühren oder dergleichen traut sich ein Blümel offenbar nicht einmal heimlich zu träumen. Der Mann ist derart bemüht, die Staatsfunker zu beschwichtigen, dass man ihm auch ohne weiteres zutrauen würde, zur SPÖ überzutreten, wenn er sich damit mediale Schelte ersparen könnte. Ein Mann mit dem Profil eines Formel-1-Schönwetterreifens. Die personifizierte Inhaltsleere.

Zum anderen hat sich auch FPÖ-Chef und Vizekanzler Strache bisher nicht unbedingt mit Ruhm in Sachen ORF bekleckert. Zuerst schimpfte er brachial und wenig durchdacht gegen den intriganten Staatssender (Stichwort Tiroler Nazi-Opa-Skandal), schoss übers Ziel hinaus, indem er Hohepriester Armin Wolf persönlich der Lüge bezichtigte (was juristisch kaum zu beweisen ist) und warf sich schließlich vor Evil Armin in den Staub. Nicht nur, dass er sich außergerichtlich mit dem streitbaren Linksprediger verglich und 10.000 Euro Schadenersatz zahlte. Ohne Not und Zwang verkündete Herr HC auch: "Ausdrücklich halte ich fest, dass ich Dr. Armin Wolf stets als höchst korrekten und professionellen Journalisten erlebt habe." Jedes Interview mit Wolf sei in Wahrheit ein Genuss. Da fühlte sich wohl so mancher FPÖ-Wähler so richtig schön verarscht! Viele hätten da sicher gerne das gehabt, was Strache hatte, bevor er den Sager vom Stapel ließ. Dann hätte es vielleicht weniger geschmerzt.

Überhaupt ist der Umgang mit den fast durchwegs linksgetakteten Medien bisher von Zurückhaltung, Zaudern und Zittern geprägt. Böse Zungen sprechen auch von regelrechter Angst. Man glaubt offenbar ernsthaft, die großteils extrem weit links positionierten Journalisten davon überzeugen zu können, dass man in Wahrheit eh ganz lieb und gar nicht so böse ist. Oder dass man sie wie den ORF über die fortgesetzten Zwangsgebühren einfach kaufen kann.

Welch kolossale Fehleinschätzung der Lage! Die Medien inklusive der Küniglberger werden erst dann zufrieden sein und Ruhe geben, wenn die konservative Regierung gestürzt und eine sozialistische im Amt ist.

Im sinn- und aussichtslosen Kampf um die Liebe der Mainstreammedien ließ sich die Regierung auf das dünne Eis linker Themen locken und vergaß dabei offenbar völlig die eigene Agenda. Nur: Was erhofft man sich eigentlich vom Kuschelkurs? Von denjenigen, die jetzt Zeter und Mordio schreien, wird ohnehin kein einziger je FPÖ oder ÖVP wählen! Dafür enttäuscht man die eigenen Sympathisanten. Toller Plan!

Bisher bestimmten Liederbuch-Skandale, BVT-Affäre, Konzentriert-Sager, Postenbesetzungen, Straches Raucher-Abenteuer und vor allem an den Haaren herbeigezogene mediale Angriffe auf den neuen Lieblingsfeind in Person von Innenminister Kickl das innenpolitische Geschehen, während die wirklich wichtigen Themen wie von Zauberhand völlig aus dem Diskurs verschwunden sind. Die völlig zu Recht im Wahlkampf thematisierte Überfremdung und die Islamisierung spielen plötzlich keine große Rolle mehr. Zumindest hört man quasi nichts davon, wie die Regierenden dagegen vorzugehen gedenken. Zur angekündigten Senkung der Mindestsicherung für Asylanten gab es bisher auch nur die Meldung, dass das Verfassungsgericht den niederösterreichischen Ansatz gekippt hat. Über die Pläne der Regierung zu diesem Thema gibt es hingegen keinerlei nähere Informationen.

Angesichts sich häufender interkultureller Messer-Folklore und quasi täglicher Übergriffe durch Hochqualifizierte aus den verschiedensten Allah-Ländern wird man das Schweigen allerdings nicht mehr ewig aufrechterhalten können. Der Ansatz mit der staatlichen Betreuung von Asylwerbern in Massenquartieren ist in dieser Hinsicht ein bisschen mager. Die Zahl der Messerattacken im Land ist nämlich in den letzten Jahren um flotte 300 Prozent gestiegen und bisher scheint nur der Innenminister ernsthaft dagegen vorgehen zu wollen. Vermutlich ist er deshalb auch ins Zentrum der linken Angriffe gerückt. Man schätzt Kickl wohl als gefährlichsten Gegner ein.

Und weil wir gerade beim Schweigen sind: Bundeskanzler Kurz macht im Ausland hervorragende Figur. Ob bei TV-Auftritten in Muttistan, wo er keifende Systemschranzinnen wunderbar entzaubert hat, in Russland bei Wladimir Putin oder im Vatikan beim moslemfüßeküssenden Linkspapst – Basti Fantasti ist bisher wirklich makellos in der Außenwirkung. Innenpolitisch ist der jüngste Kanzler von hier bis pffff allerdings leider noch nicht wirklich vorhanden. Oder kann sich irgendjemand erinnern, dass er sich mit Ansätzen zu Sachthemen zu Wort gemeldet hätte? Dass er dem medial besonders heftig attackierten Koalitionspartner zur Hilfe gekommen wäre? Eher nein. Er schweigt da nämlich sehr gerne.

Bisher erweist sich Sebastian Kurz damit leider als genau der perfekte "Blender", den kritische Beobachter schon vor der Wahl befürchtet haben. Super Selbstvermarktung, tolle öffentliche Auftritte, hohe Beliebtheitswerte, aber null Sachpolitik und kaum eingelöste Versprechen. Und man kann vermutlich davon ausgehen, dass es auch eher nicht die FPÖ ist, die bei Themen wie Zuwanderung, Grenzschutz oder Hinaufsetzung der Wartefrist zur Erlangung der österreichischen Staatsbürgerschaft auf zehn Jahre bremst.

Auch ein Ende der Kuscheljustiz bei gewissen Tätergruppen ist dazu passend nicht in Sicht. Erst kürzlich wurde in Wien ein angeblich psychisch gestörter Afghane, der vor dem Parlament einen Polizisten angegriffen hatte, umgehend wieder auf freien Fuß gesetzt. Könnte der Justizminister den gutmenschlichen Richtern und Staatsanwälten da nicht einmal ins Gewissen reden? Hätte Kurz nicht die Möglichkeit, seinen Justizminister darum zu bitten?

Aber Kurz tut bisher nichts, womit er irgendwo anecken könnte. Er versucht Everbodys Darling zu sein, vermeidet jede Festlegung, konzentriert sich auf gut klingendes, aber inhaltsarmes Blabla und drückt sich vor jenen Entscheidungen, die seine Wähler gerne sehen würden. Gerade in einigen der oben genannten Themenbereiche. Nur ja niemanden verärgern, scheint das Motto zu sein. Aber damit passt er zumindest perfekt zu seiner türkisen Truppe, die von seinen engen Vertrauten Blümel und Köstinger angefangen, bis hin zur Familienministerin, deren Namen bisher vermutlich kaum ein Österreicher nennen kann, vor allem durch Belang- und Farblosigkeit glänzt.* Die blauen Minister Kunasek und Hartinger-Klein, sowie Mr. Strache himself, sind bisher allerdings auch keine Offenbarung.

Dafür gibt es aber nach nur drei Monaten Amtszeit schon so manchen Umfaller zu bejubeln. So ist die FPÖ bei CETA umgefallen. Nicht mit mir, hatte Strache stets verkündet, zumindest nicht mit privaten Schiedsgerichten – um dann sang- und klanglos in der Frage unterzugehen. Außerdem wurde mehr Sicherheit (= mehr Geld für Polizei und Bundesheer) versprochen. Was das Heer betrifft, hat sich das bereits als leeres Wahlversprechen erwiesen. Für 2018 und 2019 gibt es offenbar lediglich ein Miniplus im Budget des Verteidigungsministeriums – der versprochene Kurswechsel, das Ende des Aushungerns des Bundesheeres liegt wieder einmal auf Eis.

Und dann war da noch der Familienbonus, der an und für sich eine gute Idee ist, um dem Geburtenminus der Bio-Österreicher entgegenzuwirken. Denn bisher wurden ja vor allem bei uns neu angesiedelte, kinderreiche Familien aus den kargen Wüstengegenden des Planeten gefördert, die Kinderkriegen in Verbindung mit der Mindestsicherung zum Geschäftsmodell erhoben haben. So bleibt wenigstens genug Zeit für fünf Moschee-Besuche täglich, was ja auch toll für das Land ist.

Diesmal sollten deshalb nur diejenigen Eltern profitieren, die auch Steuern ins System einbezahlen. Und das sind nun einmal in erster Linie keine Zuwanderer. "Sozial ungerecht!", brüllte da reflexartig die Linke. Und die Basti-HC-Truppe knickte natürlich sofort ein. Man versprach artig, auch denjenigen etwas zukommen zu lassen, die ohnehin schon dauernd bevorzugt werden, indem sie keine Steuern zahlen müssen. Statt ein paar böse Schlagzeilen und Leserkommentare wegzustecken, fiel man schon beim ersten Lufthauch um. Aber das Problem haben wir ja bereits weiter oben ausführlich besprochen.

Gut, man muss auf der Haben-Seite zugestehen, dass man die Kinderbeihilfe für im Ausland lebende Kinder von in Österreich arbeitenden Ausländern kürzen will. Ob das allerdings vor dem gestrengen Auge der allmächtigen EU Bestand haben wird, darf schon jetzt heftig bezweifelt werden. Und sich gegen Küsserkönig Jean-Claude I und seine Brüsseler Hofnarren aufzulehnen, das ist wirklich mehr, als man dem lieben Basti abverlangen kann. Aber zumindest soll es ein Nulldefizit geben – obwohl auch da das Ankündigen leichter ist als das Einhalten.

Ein kleiner Lichtblick ist noch der Plan, Migrantenkinder in eigenen Deutsch-Klassen zusammenzufassen, damit sie erst einmal die Landessprache erlernen und nicht den Unterricht der anderen stören können. Wenn allerdings noch ein paarmal von "Ghetto-Klassen" berichtet wird, muss man auch in dieser Angelegenheit das Schlimmste befürchten. Im rot-grünen Wien, wo laut aktuellen Lehrer-Hilfeschreien von 25 Schülern in der Klasse 21 erst einmal integriert werden müssten, ist ohnehin schon Hopfen und Malz verloren.

Jetzt ist natürlich klar, dass Jahre und Jahrzehnte roter Misswirtschaft unter grünem und schwarzem Beifall nicht binnen einiger Monate vollständig repariert werden können. Aber ein energischer, kraftvoller Start in eine Amtsperiode voller Energie und Elan sieht wohl anders aus. Zu vieles ist einfach völlig vom Radar verschwunden, zu vieles wurde nach der Wahl einfach nicht mehr angesprochen und ist hoffentlich noch nicht endgültig in der dunklen Kiste mit den ranzigen Wahlzuckerln entsorgt worden. Man würde eben zumindest gerne einen Fahrplan präsentiert bekommen. Vor allem die fast greifbare Panik vor den auf Krawall gebürsteten Linksmedien ist da allerdings ganz offensichtlich ein großer Hemmschuh.

Freilich, es gab drei Landtagswahlen von Jänner bis März und im April folgt in Salzburg noch eine vierte. Wahlen bremsen ja immer den Eifer der Regierenden. Der letzte ausstehende Urnengang im April sollte aber wirklich die allerletzte Gnadenfrist sein! Danach muss diese Regierung endlich in Schwung kommen! Denn diesmal ist leider kein Johann Sobieski in Sicht, kein Prinz Eugen am Horizont, kein Flügelhusar attackiert vom Kahlenberg herab.

Im Gegenteil: Im Nordwesten lauert im Jahr 2018 das schaurige Kabinett Mutti IV – von dieser Seite ist also wahrlich keine Hilfe zu erwarten! Höchstens ein Dolchstoß in den Rücken.

Nein, diese Regierung ist die wirklich letzte Hoffnung. Denn gerade bei Masseneinwanderung und Islamisierung stehen die Uhren in Österreich bereits auf fünf nach zwölf. Das Land ist laut neuesten Zahlen pro Kopf sogar noch höher mit Migranten belastet als Deutschland, Schweden, Italien oder Frankreich. Wenn die aktuelle Regierung nicht bald die Kurve kratzt, ist wohl jede Hoffnung für unsere Heimat endgültig verloren…

* Auflösung des Ministerrätsels: die Frauen- und Familienministerin heißt Juliane Bogner-Strauß J

Links:

http://www.krone.at/1664606

http://www.krone.at/1666518

Niklas G. Salm, früher langjähriger Redakteur einer Tageszeitung – schreibt jetzt unter Pseudonym.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBob
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    21. März 2018 13:59

    Ich habe heute 5 Minuten dem hasstriefenden gegen die Regierung hetzenden Mittagsjournal zugehört. Dann habe ich aus gesundheitlichen Gründen abgedreht. Wie lange will sich eine Regierung diesen Lügen und Manipulationen aussetzen? Das ist keine Berichterstattung mehr, das ist ein medialer Putschversuch!

  2. Ausgezeichneter KommentatorBürgermeister
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    21. März 2018 13:19

    Blümel und Köstinger halte ich für Fehlbesetzungen - die könnten nicht mal reformieren wenn sie es tatsächlich wollten.

    Der Rest ist so still, dass man nicht einmal merkt ob er überhaupt vorhanden ist.

    Mir fehlt die Hoffnung, dass das noch was wird. Kickl ist der einzige Lichtblick, ohne ihn ist die FPÖ auch nicht mehr wählbar.

  3. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    21. März 2018 14:58

    Jeder Punkt ein Volltreffer. Leider.

    Leider ist der Österreicher Sache Kämpfen nicht. Alle von Ihnen Genannten Größen, die uns befreit haben, waren Ausländer: König Jan Sobieski, Herzog Karl von Lothringen, Prinz Eugen. Die Österreicher zelebrieren lieber Pazifismus. "Auf halben Wegen und zu halber Tat mit halben Mitteln zauderhaft zu streben." Nur ja kein Aufhebens machen. Lieber sich den Bewegungsraum von seinen Gegnern vorgeben lassen, So ist der Österreicher!

    Pazifismus erzeugt immer ein Vakuum und führt fast immer ins Verderben. Wer nicht kämpfen will, hat schon verloren. Leider macht die Regierung diesen Eindruck. Gegen einen entschlossenen, starken Gegner, der ständig Sperrfeuer schießt, läßt sich mit Durchlavieren oder mit dem Glauben, den Gegner überzeugen zu können, nicht gewinnen:
    - Anzeigen, Untersuchungsausschüsse, um die Regierung vom Regieren abzuhalten
    - Soros-Universität nach Wien holen
    - Christian Konrad: Allianz für Zivilgesellschaft
    - Grüne in Tirol vom Platter in Regierung gehievt, um deren Überleben zu sichern
    - Brandstetter in den VfGH gehievt
    - ORF mit seinem Förderer Blümel
    - Sozailindustrie: Caritas etc.
    etc.

    Und meist ist die ÖVP oder sind zumindet Teile davon mit von der Partie bei den Stänkerern.

    Wie man unter solchen Umständen regiert, zeigen Rußland, Polen und Ungarn. Alles, was man diesen Ländern vorwirft, gibt es in Österreich auch. Das Herausschießen von Gegenkandidaten funktioniert in Österreich z.B. indem man jemandem Liederbücher unterjubelt. Beim konfliktscheuen Österreicher ist das so einfach. Einem Bundeskanzler Dollfuß mußte man noch mit der Waffe zu Leibe rücken. Der hat Widerstand geleistet.

  4. Ausgezeichneter KommentatorAbaelaard
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    21. März 2018 12:50

    Wie bereits gesagt warten wir den April ab wie mir auch ein einflußreicher VP-ler ins kritische Ohr flüsterte, es gibt nämlich keine weitere Chance !

  5. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    21. März 2018 15:23

    Eigentlich müßte man jeden Aufruf, wir sollen die Landnehmer bei uns integrieren, strafrechtlich als Aufruf zur Gewalt verfolgen.

    Denn wie die jüngste Studie des AMS gezeigt hat, wollen sich diese, vor allem in der zweiten und dritten Generation, gar nicht bei uns integrieren. Diese dennoch bei uns zu integrieren kann daher nur gegen deren Willen mit Gewalt erfolgen. Jene hingegen, die sich integrieren wollen, sind auch meist bestens integriert.

  6. Ausgezeichneter KommentatorSozialrat
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    21. März 2018 12:42

    Na, das hätte die Anneliese Rohrer auch zustande gebracht. Grundsätzlich ist aber ohnehin ein Segen, wenn eine Regierung nichts macht, wenn ein Nationalrat keine Gesetze beschließt. Der aufmerksame Politbeobachter aus der mittelständischen Wirtschaft erkennt sehr wohl einige kleine Maßnahmen mit möglichen merkbaren positiven Auswirkungen auf den Unternehmeralltag.

  7. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    21. März 2018 14:41

    Sie haben leider Recht. Bis jetzt ist die Innenpolitik ein gemütlich plätscherndes gelbes Badeentchen, aber kein brummendes Schnellboot mit 2 PS-starken türkis-blauen Außenbordmotoren.

    Ich persönlich gebe der Regierung bis zu den Wahlen im April eine Chance. Dann geht es eh auf die Sommerferien zu. Im Herbst aber muss diese Koalition viel stärker Gas geben, keine Frage. Alles andere wäre eine Enttäuschung. Warum Kurz & Co vor den Medien Angst haben, ist mir völlig schleierhaft. Zu Tode gefürchtet ist auch halb gestorben.

    Was die Beilegung des Streits zwischen „evil“ Armin und Vizekanzler Strache betrifft, so sehe ich die Sache etwas anders. Die Aussage, wonach jedes Interview mit dem roten Großinquisitor ein Genuss wäre, ist kein Nachgeben Straches, sondern in meinen Augen eine Botschaft: Es ist der maximal gestreckte Mittelfinger kombiniert mit dem bösen Grinsen der Comicfigur Joker, sonst gar nichts.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHolzer
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    23. März 2018 15:03

    Dazu ist zu sagen- der Kahlenberg war damals der heutige Leopoldsberg, der auch heute noch ziemlich kahl erscheint. Der heutige Kahlenberg hieß damals "Sauberg", aufgrund der großen Wildschwein-Population. Schon damals war der "Sauberg" und heutige Kahlenberg stark bewaldet.
    Also, Sobieski kam über den heutigen Leopoldsberg herüber. Teilweise von Klosterneuburg über den Josefs- und Kollersteig herauf und geteilt über den Waldbachsteig und die Eiserne Hand teilweise durch die Wildgrube und das Mukental und über den Nussberg hinunter Richtung Wien.


alle Kommentare

  1. Konrad Hoelderlynck
    29. März 2018 03:56

    Diese Regierung ist gerade einmal knappe drei Monate im Amt. Es erscheint nicht sinnvoll, in einem solche Zeitraum zu erwarten, dass der seit vielen Jahrzehnten sozialistisch geprägte Sumpf sich zur Gänze auflöst und austrocknet. Was glauben Sie, würde geschehen, fiele die Regierung mit voller Kraft und allen Mitteln ein und schlüge um sich. Ich fürchte, sie würde in den von einer starken linken Medien- und Manipulations-Kavallerie flankierten Sümpfen mit wehenden Fahnen untergehen. Die Folge wären Neuwahlen mit dem Ergebnis roter Oberhand. - Ich glaube nicht, dass dies im Interesse einer bürgerlich-konservativen Elite sein kann. - Was den Kanzler betrifft: Er tut m. E. gut daran, nicht zu jedem kleinen innenpolitischen Furz, der zu einer Rauchwolke aufgeblasen wird, Stellung zu beziehen. Wartet doch die linke Schurnalei samt den Propagandaschergen aus den Parteizentralen nur darauf, ihm aus jeder Äußerung einen Strick zu drehen. Der Bundeskanzler hat sich auf wirklich wichtige Dinge zu konzentrieren, und nicht auf irgendwelche Scheingefechte in den unteren Reihen.

  2. Bernhard Gödel (kein Partner)
    26. März 2018 12:34

    Ich könnte mir vorstellen, daß Herr Kickl seines Lebens nicht mehr froh werden wird. Er kann sich darauf gefaßt machen das Schicksal eines Karl-Heinz Grassers am eigenen Leib zu erfahren.
    Das was aus den Sozialisten entstanden ist, steht ja leider für nichts mehr als Schmutzwerfen. Für ein inhaltliches Programm reichts ja nicht. Und in dieser Zeit der Not wendet man sich halt den Silberstein-Strategien zu:
    Such Dir den in der Bevölkerung beliebtesten Politker und bewirf ihn so lange mit (scheinbarem) Schmutz bis irgendwas hängen bleibt.
    Wenns sein muß auch über das Ende der politischen Laufbahn hinaus - siehe KHG.

  3. Holzer (kein Partner)
    23. März 2018 15:03

    Dazu ist zu sagen- der Kahlenberg war damals der heutige Leopoldsberg, der auch heute noch ziemlich kahl erscheint. Der heutige Kahlenberg hieß damals "Sauberg", aufgrund der großen Wildschwein-Population. Schon damals war der "Sauberg" und heutige Kahlenberg stark bewaldet.
    Also, Sobieski kam über den heutigen Leopoldsberg herüber. Teilweise von Klosterneuburg über den Josefs- und Kollersteig herauf und geteilt über den Waldbachsteig und die Eiserne Hand teilweise durch die Wildgrube und das Mukental und über den Nussberg hinunter Richtung Wien.

    • Niklas G. Salm
      23. März 2018 18:22

      Wieder was gelernt - aber es ging ja in erster Linie um die Symbolik!

  4. Torres (kein Partner)
    23. März 2018 12:39

    A propos Kurz und Justizminister: Kurz hat bekanntlich Ex-Justizminister Brandstetter in den Verfassungsgerichtshof "gehoben". Genau jenen Brandstetter, der durch seine ständigen Verschärfungen des sogenannten "Verhetzungsparagraphen" der Meinungsfreiheit fast den Todesstoß versetzt hat. Da darf man (und vor allem Kurz selbst) sich nicht wundern, dass der VfGH die Pläne der Regierung zu Einsparungen bei der Mindestsicherung für (illegale!) Migranten durchkreuzt.

  5. Stadtindianer
    22. März 2018 15:18

    Eine andere, nicht-sozialistische Medienpolitik wäre mir ganz wichtig.
    Zeitung im Staatsbesitz: Verkaufen, verschenken oder - noch besser - einstellen.
    ORF: Ebenso.
    Das Einlullen und Anfüttern des ORF funktioniert nicht, die nehmen sich ohnehin was sie wollen. Siehe das Scheitern von Willi Molterer unter Schüssel.
    Solange sich diese Republik in sozialistischer Tradition für alles und jedes zuständig fühlt, gilt natürlich genauso für Pension, Gesundheit und Pflege, wird die Kassa immer unterdotiert sein. Die Eigenverantwortung wird uns ja aberzogen. Und viele brave Leute werden für eine „ideale Gesellschaft und den Frieden“ sich krumm und dämlich abarbeiten und massig Steuern zahlen. Und die Nutznießer werden auf ihre Pfründe bestehen und ihren Hals nicht voll kriegen.

  6. Pennpatrik
    21. März 2018 19:45

    2018 Soll wieder eine Flüchtlingswelle wie 2015 kommen.
    Mutti wird damit "Mission erfüllt!" sagen können. Denn dann ist Deutschland endgültig "umgevolkt".
    Bereitet sich unsere Regierung schon darauf vor, keine neuen Muslime einwandern zu lassen? Man sollte sie schon heute fragen ob sie etwas tut.

    • pressburger
      21. März 2018 20:16

      "Flüchtlingswelle" ? Das klingt nach einer unabwendbaren Naturkatastrophe, einem Tsunami. Diese Katastrophe ist aber eine man made, besser gesagt woman made, Katastrophe. Diese Katastrophe hat einen Namen, Merkelismus.

    • Wyatt
      22. März 2018 07:15

      ......Merkel hat das umzusetzen, was ihr von "Soros & Co" aufgetragen ist. Die Abschaffung des DEUTSCHEN ist von "langer Hand" vorbereitet und sicherlich kein unglückliches, versehentliche Regieren gegen das eigene Volk.

  7. HDW
    21. März 2018 15:25

    Ich habe immer noch die Hoffnung, dass Strategie dahinter steckt und sich der versprochene Abwehrkampf im Stillen vorbereitet und zwar dann vermittels Reduktion der Steuergeldströme, derweil sich die Linke mit Trump, Putin und Orban Bashing sowie Antifaaufgüssen zerspragelt.
    Denn was hätten wir von markigen Sprüchen eines Blümel, der den linken Heulsusen dann mangels besserer Rhetorikkurse doch nicht gewachsen wäre. Der Dolchstoss käme dann auch noch von den schwarzen Landesfürsten. Und die fortschreitende Aufhebung der Gewaltentrennung durch die EU Obergerichte annuliert jede großartige Ankündigung eines Stops der illegalen Massenansiedlung sobald er laut verkündet wird. Geldflüsse zwecks Nulldefizit still und heimlich reduzieren, gleichzeitig und ubiquitär, das geht und wirkt "nachhaltig". Hoffenlich.

  8. pressburger
    21. März 2018 15:24

    1683 wird sich 2018 Plus nicht wiederholen. Ein Entsatzheer nicht mehr sinnvoll das Trojanische Pferd wurde von den Kollaborateuren der Belagerungsarmee bereits in die Stadt geschleppt. Kein Grund zu Widerstand, der Krieg ist bereits verloren, bzw. die Belagerer, jetzt bereits Okkupanten werden mit den Verrätern zusammen die Machtübername feiern.
    Im TV "Regierungserklärungen" im Reichstag zu Berlin. Untertitel haben gereicht, Merkel, "Die Aufnahme von meinen Schützlingen wird weitergehen. Kein Ochs und Esel, und schon überhaupt die dumpfe Masse der AfDler wird mich daran hindern, können". Ende des Zitats. Sinngemäss und aus dem Gedächtnis.

  9. Riese35
    21. März 2018 15:23

    Eigentlich müßte man jeden Aufruf, wir sollen die Landnehmer bei uns integrieren, strafrechtlich als Aufruf zur Gewalt verfolgen.

    Denn wie die jüngste Studie des AMS gezeigt hat, wollen sich diese, vor allem in der zweiten und dritten Generation, gar nicht bei uns integrieren. Diese dennoch bei uns zu integrieren kann daher nur gegen deren Willen mit Gewalt erfolgen. Jene hingegen, die sich integrieren wollen, sind auch meist bestens integriert.

    • pressburger
      21. März 2018 15:29

      Wiederhole mich, warum sollen sie sich integrieren ? Die Aussichten, dass sich die anderen, die schon immer in Europa waren, werden anpassen müssen, sind mehr als ausgezeichnet.
      Ab nach, z.B. Ungarn, Alternative, Krim, dort gibt es ein Klima wie in Südspanien.

    • Ingrid Bittner
      21. März 2018 22:37

      Da müsste einmal eine Begriffsentwirrung stattfinden, Asylanten brauchen sich nicht integrieren, verursachen uns nur jene Kosten, die es braucht, um sie für die Zeit, die das Asyl dauert, mit dem Notwendigsten zu versorgen. Asyl kann immer nur ein Schutz auf Zeit sein.
      Zuwanderer brauchen strenge Regeln, sollten sie die nicht einhalten, gehören sie nach Hause geschickt. So wie es in allen Ländern ist, die ausländische Bürger aufnehmen. Man denke an die Ausschaffung in der Schweiz.

  10. Riese35
    21. März 2018 14:58

    Jeder Punkt ein Volltreffer. Leider.

    Leider ist der Österreicher Sache Kämpfen nicht. Alle von Ihnen Genannten Größen, die uns befreit haben, waren Ausländer: König Jan Sobieski, Herzog Karl von Lothringen, Prinz Eugen. Die Österreicher zelebrieren lieber Pazifismus. "Auf halben Wegen und zu halber Tat mit halben Mitteln zauderhaft zu streben." Nur ja kein Aufhebens machen. Lieber sich den Bewegungsraum von seinen Gegnern vorgeben lassen, So ist der Österreicher!

    Pazifismus erzeugt immer ein Vakuum und führt fast immer ins Verderben. Wer nicht kämpfen will, hat schon verloren. Leider macht die Regierung diesen Eindruck. Gegen einen entschlossenen, starken Gegner, der ständig Sperrfeuer schießt, läßt sich mit Durchlavieren oder mit dem Glauben, den Gegner überzeugen zu können, nicht gewinnen:
    - Anzeigen, Untersuchungsausschüsse, um die Regierung vom Regieren abzuhalten
    - Soros-Universität nach Wien holen
    - Christian Konrad: Allianz für Zivilgesellschaft
    - Grüne in Tirol vom Platter in Regierung gehievt, um deren Überleben zu sichern
    - Brandstetter in den VfGH gehievt
    - ORF mit seinem Förderer Blümel
    - Sozailindustrie: Caritas etc.
    etc.

    Und meist ist die ÖVP oder sind zumindet Teile davon mit von der Partie bei den Stänkerern.

    Wie man unter solchen Umständen regiert, zeigen Rußland, Polen und Ungarn. Alles, was man diesen Ländern vorwirft, gibt es in Österreich auch. Das Herausschießen von Gegenkandidaten funktioniert in Österreich z.B. indem man jemandem Liederbücher unterjubelt. Beim konfliktscheuen Österreicher ist das so einfach. Einem Bundeskanzler Dollfuß mußte man noch mit der Waffe zu Leibe rücken. Der hat Widerstand geleistet.

    • Ingrid Bittner
      21. März 2018 22:39

      Bei den Österreichern dürfte immer noch der vorauseilende Gehorsam überwiegen, der Kampfgeist wäre zu anstrengend. Leben und leben lassen ist weniger aufwendig und anstrengend.

  11. El Capitan
    21. März 2018 14:41

    Sie haben leider Recht. Bis jetzt ist die Innenpolitik ein gemütlich plätscherndes gelbes Badeentchen, aber kein brummendes Schnellboot mit 2 PS-starken türkis-blauen Außenbordmotoren.

    Ich persönlich gebe der Regierung bis zu den Wahlen im April eine Chance. Dann geht es eh auf die Sommerferien zu. Im Herbst aber muss diese Koalition viel stärker Gas geben, keine Frage. Alles andere wäre eine Enttäuschung. Warum Kurz & Co vor den Medien Angst haben, ist mir völlig schleierhaft. Zu Tode gefürchtet ist auch halb gestorben.

    Was die Beilegung des Streits zwischen „evil“ Armin und Vizekanzler Strache betrifft, so sehe ich die Sache etwas anders. Die Aussage, wonach jedes Interview mit dem roten Großinquisitor ein Genuss wäre, ist kein Nachgeben Straches, sondern in meinen Augen eine Botschaft: Es ist der maximal gestreckte Mittelfinger kombiniert mit dem bösen Grinsen der Comicfigur Joker, sonst gar nichts.

    • Riese35
      21. März 2018 15:34

      Eine Regierung, die kämpfen will, sich aber vor den Wahlen taktisch zurückhält, schaut anders aus. Eine solche Regierung
      - beruft nicht Brandstätter in den VfGH
      - führt nicht neue Quoten ein
      - verschiebt nicht die Einführung direktdemokratischer Verfahren auf den St. Nimmerleinstag
      - sekundiert nicht den Stänkerern im ORF.

    • Riese35
      21. März 2018 15:38

      Jetzt hat man die Wahlen als Ausrede, dann kommt die EU-Präsidentschaft als Ausrede, und danach wird man sich schon neue Ausreden einfallen lassen.

      Und ich wette, am Ende der Legislaturperiode wird es irgendeine Ausrede geben, damit die Direkte Demokratie nicht kommt: entweder wird eh schon davor gewählt, oder man kommt drauf, daß es besser wäre, dies einer neuen Regierung zu überlassen, oder man führt sie bewußt so ein, daß sie entweder umgehend von Brandstetters VfGH aufgehoben oder von einer nachfolgenden Regierung wieder abgeschafft wird. Oder man beschließt sie mit so vielen Hintertürln, daß sie keine Wirkung entfalten kann.

    • Sandwalk
    • Riese35
      21. März 2018 16:18

      Möglicherweise besteht der Trick darin, daß bis dahin eh schon alle wichtigen Kompetenzen inklusive über Rauchverbote nach dem Macron/Mutti-Plan nach Brüssel transferiert sind, und über EU-Bestimmungen das Volk ohnedies nicht befragt werden darf.

      Dann bleiben nur Themen wie einst in Wien übrig:
      1. Soll das grün-rote Gratisparkpickerl auch im Olympiadorf Wien 2028 gelten?
      2. Soll der Wiener Opernring in einen 12-spurigen Fahrradweg umgeplant und ab sofort in VASSILAKOU-RING umbenannt werden?
      3. Soll das Wiener Rathaus abgerissen und in eine Ganztages-Schule für schwererziehbare Politiker neu geplant werden?
      4. Soll Michael Häupl ab 2028 Hausmeister in der Lugner City werden?
      (C) Ironimus

  12. Bob
    21. März 2018 13:59

    Ich habe heute 5 Minuten dem hasstriefenden gegen die Regierung hetzenden Mittagsjournal zugehört. Dann habe ich aus gesundheitlichen Gründen abgedreht. Wie lange will sich eine Regierung diesen Lügen und Manipulationen aussetzen? Das ist keine Berichterstattung mehr, das ist ein medialer Putschversuch!

    • Riese35
      21. März 2018 14:59

      ... und mitgetragen von unserer Regierung (BM Blümel).

    • Konrad Hoelderlynck
      29. März 2018 04:06

      Viele wissen inzwischen schon, welchen "Wert" Information aus dem ORF hat, nämlich keine. Ein radikaler personeller Umbau dieses Senders würde nichts bringen außer einem überbordenden Aufschrei aller anderen Medien, begleitend vom Kreischen der rot-grün-hellschwarzen Polit-Schickeria. Ich persönlich halte es für klüger, weiterhin in Ruhe an der Entlarvung des manipulativen Packs auf dem Küniglberg zu arbeiten...

  13. Bürgermeister
    21. März 2018 13:19

    Blümel und Köstinger halte ich für Fehlbesetzungen - die könnten nicht mal reformieren wenn sie es tatsächlich wollten.

    Der Rest ist so still, dass man nicht einmal merkt ob er überhaupt vorhanden ist.

    Mir fehlt die Hoffnung, dass das noch was wird. Kickl ist der einzige Lichtblick, ohne ihn ist die FPÖ auch nicht mehr wählbar.

    • Bob
      21. März 2018 14:02

      Bei der Parlamentsübertragung im Fernsehen konnte man neben dem Finanzminister den sonderbaren Blümel beobachten. Er macht einen sehr schlichten Eindruck.

  14. Josef Maierhofer
    21. März 2018 13:19

    Ja, diese Regierung wäre die letzte Hoffnung gewesen.

    Mit Blender Kurz und seinem türkisen 'Hasenstall' voller Quote und mit dem gezähmten HC Strache, der sich vor den Medien fürchtet, die reformiert werden müssten, ist der Start nicht sehr gelungen.

    Bei Kurz wirkt der Soros Club, der nur ja keine Änderungen bei direkter Demokratie und bei den Medien will.

    Ich weiß nicht, wie eine 2/3 Mehrheit der FPÖ ausgesehen hätte oder eine solche der ÖVP, bloß die linke 2/3 Mehrheit ist ja Realität und walzt alles locker nieder.

    Ja, der wirklich einzige, der Widerstand leistet, scheint Herr Kickl zu sein, obwohl auch der auch einen großen Bogen um die 'Umfärbung' macht, die sicher an vielen Stellen notwendig wäre.

    Es könnte auch die Ernüchterung sein, welche wahnsinnigen Aufgaben gelöst werden müssten, will man den linken Saustall ausräumen.

    Da ist für mich Herr Moser als Nichtjurist als Justizminister falsch am Platz.

  15. Abaelaard
    21. März 2018 12:50

    Wie bereits gesagt warten wir den April ab wie mir auch ein einflußreicher VP-ler ins kritische Ohr flüsterte, es gibt nämlich keine weitere Chance !

  16. Sozialrat
    21. März 2018 12:42

    Na, das hätte die Anneliese Rohrer auch zustande gebracht. Grundsätzlich ist aber ohnehin ein Segen, wenn eine Regierung nichts macht, wenn ein Nationalrat keine Gesetze beschließt. Der aufmerksame Politbeobachter aus der mittelständischen Wirtschaft erkennt sehr wohl einige kleine Maßnahmen mit möglichen merkbaren positiven Auswirkungen auf den Unternehmeralltag.





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