Nicht so zaghaft!

Lesezeit: 3:00

Der Wind für die türkisblaue Regierung ist günstig. Ihr größter Widersacher, die gesamte linke Reichshälfte, steckt in einer tiefen strukturellen Krise. Aus der kommt sie auch so schnell nicht mehr heraus. Die Grünen sind von der politischen Bühne mehr oder weniger verschwunden, ihr politisches Geschäftsmodell, die moralische Erpressung, funktioniert nicht mehr. Bei den anstehenden Landtagswahlen werden die Grünen, wenn man den Prognosen glauben darf, weitere schwere Niederlagen einfahren. Das war’s: R.I.P.

Peter Pilz ist auf Tauchstation, sein zerknitterter Platzhalter eine Zumutung. Die SPÖ ist nach dem Machtverlust zutiefst frustriert und mit ihrer Oppositionsrolle überfordert. Zudem hat sie jenes Problem, das sie gerne der FPÖ andichtet: die berühmte dünne Personaldecke. Die ist bei den Sozialdemokraten nicht dünn, sondern schlicht nicht vorhanden. Christian Kern ist von seiner Niederlage schwer gezeichnet, der schöne Lack ist ab. Er benimmt sich wie ein trotziges Kind.

Michael Häupl ist ein politisches Auslaufmodell. Er hat es verabsäumt, einen geeigneten Nachfolger aufzubauen und reagiert nur noch mit Zynismus auf den Niedergang seiner Partei. Dass Andreas Schieder und Michael Ludwig die Zukunftshoffnung der heimischen Sozialdemokratie sind, sagt viel über den Zustand dieser Partei aus. Beide sind farblose Appartschiks ohne Charisma. Wahlen kann man mit solchen Leuten nicht gewinnen. Ebenso wenig mit den immer gleichen abgedroschenen Phrasen.

Auch die dritte parlamentarische Oppositionskraft, die NEOS, hat keine politischen Schwergewichte in ihren Reihen und mit Irmgard Griss sogar eine leicht skurrile Note.

Auch auf europäischer Ebene sind die Rahmenbedingungen für Sebastian Kurz und Heinz-Christian Strache gut. In Deutschland versucht Merkel mit ihren linken Blockparteien seit Monaten erfolglos eine Regierung zusammenzuschrauben. Das einstige Polit-Wunderkind Emmanuel Macron ist längst entzaubert und in Italien sind die konservativ-rechten Kräfte im Aufwind. Auch Brüssel hat derzeit andere Probleme als die österreichische Regierung. Überall Krisenherde und Widerstandsnester, von Barcelona bis Warschau, von London bis Budapest.

Angesichts dieser politischen Großwetterlage tun sich auch die traditionell linken Medien – inklusive ORF – zunehmend schwerer, auf der einen Seite die konservativ-rechte Regierung und ihre Pläne zu verteufeln und auf der anderen Seite die Linke zu hypen. Mit einem toten Pferd kann man keine Rennen gewinnen. Und mit Ausnahme des ORF brauchen selbst linke Medien Kunden, die freiwillig Geld für sie ausgeben, weshalb man seine Leser nicht zu sehr vor den Kopf stoßen darf. Das ist ein massives Problem, weil immer mehr Österreicher und Europäer erkennen, dass linke Konzepte nicht die Lösung, sondern das Problem sind. Da hilft auch die penetrante Dauerpropaganda durch Medien, Kunst und Kultur nichts mehr.

Angesichts solcher Rahmenbedingung sind die derzeit bekannten Pläne und Vorschläge der neuen Regierung doch recht zaghaft. Es geht in vielen Bereichen in die richtige Richtung, okay, aber man könnte ruhig etwas mutiger sein. Viele angekündigte Wahlversprechen sind zu harmlosen Reförmchen zusammengeschrumpft. Der Kammerzwang bleibt, auch der ORF wird nicht grundlegend reformiert etc.

Österreich und ganz Europa stehen vor einem gewaltigen Berg an Problemen. Mit halbherzigen Maßnahmen ist es nicht getan. Vieles von dem, was die Linken in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten angerichtet und verbrochen haben, ist ohnehin kaum noch zu reparieren oder rückgängig zu machen. Nicht nur die österreichischen Wähler, sondern Bürger aus ganz Europa, insbesondere viele verzweifelte Deutsche, hoffen auf das Duo Kurz und Strache. Was die neue Regierung, die von fast zwei Drittel der Österreicher gewählt worden ist, in den kommenden Monaten und Jahren zustande bringt, wird auf ganz Europa ausstrahlen. Das ist eine historische Chance. Nicht nur für Österreich, sondern für die gesamte EU.

Also, worauf warten?

Werner Reichel ist Journalist und Autor aus Wien. Zuletzt von ihm erschienen: "Infantilismus – Der Nanny-Staat und seine Kinder" (Wien 2016).

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorIngrid Bittner
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Dezember 2017 20:00

    Zum Exkanzler Kern: der schöne Lack ist ab. Er benimmt sich wie ein trotziges Kind.
    Entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten hab ich mir die Übertragung aus dem Parlament heute nur ganz kurz an schauen können. Und wie's der Teufel haben will, bin ich gerade zu einem Redebeitrag von Exkanzler Kern gekommen.
    Erschütternd, wie der seine Enttäuschung zum Ausdruck bringt. Eine Sprache, die im krassen Widerspruch zu seinem eleganten Anzug steht. Also der schöne Lack, ich weiss nicht, da war wohl nur so ein bisserl "drübergehiaselt".

  2. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Dezember 2017 21:32

    Mit halben Mitteln zu halber Tat auf halbem Wege zauderhaft zu streben...oder so.
    Warten wir ab.
    Da geht noch was.
    Man macht auf brav, aber im Hintergrund werden die Schrauben angezogen.
    Keine Sorge. Wir vergessen nichts!

    Die Ankündigung, diese Ederer aus der ÖBB zu schmeißen war die sogenannte Territion.
    Jetzt werden ihnen die zierlichen Instrumentlein gezeiget (wie es im Hexenprotokoll heißt). Der Vorgeschmack auf die Anwendung derselben.
    Sie wissen, was ihnen blüht!
    Man merkt es daran, wie die roten Köter jaulen und in Raserei um sich beißen. Sie sehen die Hundspeitsche in der Hand des Herrn und gebärden sich wie rasend.
    dan Anfang hat der Prototyp des feisten Sozibonzen gemacht, der sich bei seinem Freund Erdowahn im Türken-Fernsehen auskotzt! http://www.krone.at/1597190

    Nicht nur dieser Kern (der Kurz lobt diese Gestalt noch für seine "Amtsübergabe" in 50 Sekunden, er scheint also auch von der Köterhaftigkeit der ÖVP angekränkelt, es wird zeit, daß ihm wer den Rücken stärkt, sonst haben wir nach dem Weibchen Mitterlehner ein Weibchen Kurz) sondern auch seine Kaziken und Handlanger triefen nur so von Minderwertigkeit.

    Man versucht ganz offen Politik mit den muselackischen Hilfstruppen zu machen.
    Die Maske fällt nun endgültig.

    Wenn ihr mit fremden Mächten hier zum Bürgerkrieg hetzt, Sozis, dann werden wir euch aufs Haupt schlagen, daß ihr Euch davon nie wieder erholt. Denkt daran: Was dem Nazi Recht war, wird dem Internazi billig sein müssen.
    Der ganze rote Rattenstall stinkt nach Angst. Hoffen wir, daß sie zurecht Angst haben, denn wir haben noch nicht einmal angefangen.

  3. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Dezember 2017 00:35

    Gemach, gemach, da kommt noch was.
    Hand aufs Herz, wer auch von uns hier hätte sich vor zwei Jahren vorstellen können, was nun Realität ist: Ein souveräner BK Kurz, ein VK Strache, der sein Hausmeisternaturell (zu mehr reichts nicht) smpathisch rüberbringt.

    Und, wie Sie treffend analysiert haben, eine völlig desparate SP, ein Dream Team wie auf der Vorstadtbühne Kolba-Rossmann, ein Strolz, der vor lauter arrogant-manierierter Coach-Attitüde gar nicht mehr reden kann. Und die Grünen - ...et dissipati sunt!

    Also, ich denke, etwas Zeit darf man ihnen ruhig geben.
    Die einzige Gefahr kann Kurz nur aus seiner Partei selbst erwachsen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorBob
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Dezember 2017 09:42

    Die rot Blase ist in Auruhr, und steht vor dem platzen. Und das ist gut so, ein Weihnachtsgedicht.

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Dezember 2017 19:08

    Der Wähler war zaghaft und hat keine klare 2/3 Mehrheit gewählt.

    Die EU-Hörigkeit und die Mitgliedschaft beim Soros Club bremst Kurz und der Mut lässt nach. In Brüssel hat er getönt 'Wir sind ja eh brav', Ihr dürft uns ruhig bescheißen.

    Wäre Strache Kanzler, wäre da der Bär los ... aber auch bei den Reformen.

  6. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Dezember 2017 22:54

    Die Linken haben sich von jeher als "Eliten" bezeichnet UND sie
    sind von jeher - wieder und wieder - gegen dieselbe Wand gerannt,
    gegen die faktische Unmöglichkeit einer Umsetzung eines hirnrissig-
    sektiererischen Gesellschafts-Modelles.

    Warum hirnrissig ?


    Weil diese Bande keine Grenzen kennt und keine Vernunft akzeptiert !

    Es gibt am Anfang eine Phase, wo es absolut sinnvoll ist, daß der
    Staat gewisse soziale Aspekte sicherstellt, um grimmige Härtefälle
    abzufangen. Kein vernünftiger Zeitgenosse wird was dagegen haben !

    Aber die Linken wollen immer mehr, am Ende schreiben sie den
    Unternehmern vor - überspitzt gesagt - welche Farbe das Klopapier
    haben muß und wie es gendergerecht eingelegt gehört ! ! ! ! !

    Die Linken sollten sich selber fragen, wie es IMMER WIEDER dazu
    kommt, daß sich im laufe der Zeit die Vernünftigen aus linken
    Parteien zurückziehen und es zu einer "Übersättigung" mit zwei
    speziellen Charaktären
    kommt.

    Einerseits:
    Die eiskalt berechnenden Abzocker,
    welche es blendend verstehen,
    die sektiererische "Glaubensfestigkeit" der übrigen Mehrheit der
    Genossen für eigene Zwecke nutzbar zu machen. Diese Charaktäre sind es
    auch, welche bei Wahlen das ganze Volk ins Boxhorn jagen (wollen) und
    denen es völlig egal ist, was sie damit anrichten, Hauptsache sie werden
    wieder gewählt . . .

    Andererseits:
    Die "glaubensfesten" Sozi-Sektierer in Partei und Volk,
    welche ohne
    Widerspruch auf längst bekannte Methoden der Massensuggestion
    ansprechen - zumal sie seit den 70ern vom Staats-Funk prepariert
    wurden, daß alle anderen pööhse Nazis sind und daß es nie wieder was
    anderes in der Regierung geben darf, als die "Sozialdemokratie" !

    Der gesunde Hausverstand windet sich in Krämpfen - jahrzehntelang,
    weil ihm nicht nachvollziehbar ist, warum soviele Zeitgenossen die
    maligne Effizienz dieses Geschäfts-Modelles nicht durchschauen ?@!

    Und hätten die Sozialisten aus der (eigenen) Geschichte gelernt,
    dann wüßten sie mittlerweile, was sie am Ende erwartet (verdachtsweise
    wissen sie es ohnedies, aber es ist ihnen schnurze ).

    Hoffen wir, daß Hr. Reichel recht behält, daß diesmal nur die Sozi-Partei
    in die Binsen geht, aber NICHT ganz Österreich !


alle Kommentare

  1. Torres (kein Partner)
    22. Dezember 2017 19:15

    Der linke "Standard" hat bereits einen Reibebaum gefunden: Volle Pulle gegen die "rechtsextreme" 3. NR-Präsidentin Kitzmüller, die - horribile dictu! - auf einem vor 11 Jahren aufgenommenen Foto angeblich mit Gottfried Küssel zu sehen ist. Damit ist - laut Standard natürlich - nicht nur die Regierung voller Nazis, sondern auch der Nationalrat. Da entblöden sich die Autoren und - vor allem - die Kommentatoren nicht, sogar VdB Vorwürfe zu machen, obwohl der ja auf den NR überhaupt keinen Einfluss hat.

  2. Bob
    21. Dezember 2017 09:42

    Die rot Blase ist in Auruhr, und steht vor dem platzen. Und das ist gut so, ein Weihnachtsgedicht.

  3. oberösi
    21. Dezember 2017 00:35

    Gemach, gemach, da kommt noch was.
    Hand aufs Herz, wer auch von uns hier hätte sich vor zwei Jahren vorstellen können, was nun Realität ist: Ein souveräner BK Kurz, ein VK Strache, der sein Hausmeisternaturell (zu mehr reichts nicht) smpathisch rüberbringt.

    Und, wie Sie treffend analysiert haben, eine völlig desparate SP, ein Dream Team wie auf der Vorstadtbühne Kolba-Rossmann, ein Strolz, der vor lauter arrogant-manierierter Coach-Attitüde gar nicht mehr reden kann. Und die Grünen - ...et dissipati sunt!

    Also, ich denke, etwas Zeit darf man ihnen ruhig geben.
    Die einzige Gefahr kann Kurz nur aus seiner Partei selbst erwachsen.

    • pro veritate (kein Partner)
      24. Dezember 2017 11:55

      @oberösi - Zitat: "Die einzige Gefahr kann Kurz nur aus seiner eigenen Partei erwachsen." -
      Das ist natürlich auch der Fall, aber was passiert, wenn Kurz sich gegen gewisse EU-Vorstellungen (Flüchtlingsthema u. a.) wendet? Oder ist, wie viele - wie ich meine , nicht ganz zu Unrecht - vermuten, sein Revier sei ohnedies vorher schon klar abgesteckt worden: Bis dorthin maximal, aber keinen Schritt weiter?!
      Würde man die Prinzipien eines rigorosen Christentums (z. B. ohne Missbrauch sozialer Instinkte) beachten, gäbe es wesentlich weniger Probleme auf der Welt.
      In diesem Sinne allen ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest!

  4. machmuss verschiebnix
    20. Dezember 2017 22:54

    Die Linken haben sich von jeher als "Eliten" bezeichnet UND sie
    sind von jeher - wieder und wieder - gegen dieselbe Wand gerannt,
    gegen die faktische Unmöglichkeit einer Umsetzung eines hirnrissig-
    sektiererischen Gesellschafts-Modelles.

    Warum hirnrissig ?


    Weil diese Bande keine Grenzen kennt und keine Vernunft akzeptiert !

    Es gibt am Anfang eine Phase, wo es absolut sinnvoll ist, daß der
    Staat gewisse soziale Aspekte sicherstellt, um grimmige Härtefälle
    abzufangen. Kein vernünftiger Zeitgenosse wird was dagegen haben !

    Aber die Linken wollen immer mehr, am Ende schreiben sie den
    Unternehmern vor - überspitzt gesagt - welche Farbe das Klopapier
    haben muß und wie es gendergerecht eingelegt gehört ! ! ! ! !

    Die Linken sollten sich selber fragen, wie es IMMER WIEDER dazu
    kommt, daß sich im laufe der Zeit die Vernünftigen aus linken
    Parteien zurückziehen und es zu einer "Übersättigung" mit zwei
    speziellen Charaktären
    kommt.

    Einerseits:
    Die eiskalt berechnenden Abzocker,
    welche es blendend verstehen,
    die sektiererische "Glaubensfestigkeit" der übrigen Mehrheit der
    Genossen für eigene Zwecke nutzbar zu machen. Diese Charaktäre sind es
    auch, welche bei Wahlen das ganze Volk ins Boxhorn jagen (wollen) und
    denen es völlig egal ist, was sie damit anrichten, Hauptsache sie werden
    wieder gewählt . . .

    Andererseits:
    Die "glaubensfesten" Sozi-Sektierer in Partei und Volk,
    welche ohne
    Widerspruch auf längst bekannte Methoden der Massensuggestion
    ansprechen - zumal sie seit den 70ern vom Staats-Funk prepariert
    wurden, daß alle anderen pööhse Nazis sind und daß es nie wieder was
    anderes in der Regierung geben darf, als die "Sozialdemokratie" !

    Der gesunde Hausverstand windet sich in Krämpfen - jahrzehntelang,
    weil ihm nicht nachvollziehbar ist, warum soviele Zeitgenossen die
    maligne Effizienz dieses Geschäfts-Modelles nicht durchschauen ?@!

    Und hätten die Sozialisten aus der (eigenen) Geschichte gelernt,
    dann wüßten sie mittlerweile, was sie am Ende erwartet (verdachtsweise
    wissen sie es ohnedies, aber es ist ihnen schnurze ).

    Hoffen wir, daß Hr. Reichel recht behält, daß diesmal nur die Sozi-Partei
    in die Binsen geht, aber NICHT ganz Österreich !

    • carambolage
      21. Dezember 2017 18:11

      Egal ob Kategorie "einerseits" (berechnend) oder "andererseits" (etwas beschränkter Durchblick), allen ist gemein, dass sie jede Diskussion meiden, wie der Teufel das Weihwasser, oder komplett zumachen.
      Gut, ich gebe zu, schon als Bub war ich ein Sozialisten-"Fresser". Obwohl meine Eltern sehr konservativ waren, aber niemals wirklich etwas böses über die linke Reichshälfte gesagt hätten. Somit hatte ich 40 Jahre mit der pol. Situation, besonders ab den 80-er Jahren, viel Ärger. Ab 2007, als die ÖVP-ler - den Pfründen zuliebe - ihre Seele für nichts verkauften, war für mich diese Partei auch gestorben.
      Jetzt setzte ich große Hoffnung mit Kurz und Strache, dass Ö noch nicht verloren ist.

  5. Sensenmann
    20. Dezember 2017 21:32

    Mit halben Mitteln zu halber Tat auf halbem Wege zauderhaft zu streben...oder so.
    Warten wir ab.
    Da geht noch was.
    Man macht auf brav, aber im Hintergrund werden die Schrauben angezogen.
    Keine Sorge. Wir vergessen nichts!

    Die Ankündigung, diese Ederer aus der ÖBB zu schmeißen war die sogenannte Territion.
    Jetzt werden ihnen die zierlichen Instrumentlein gezeiget (wie es im Hexenprotokoll heißt). Der Vorgeschmack auf die Anwendung derselben.
    Sie wissen, was ihnen blüht!
    Man merkt es daran, wie die roten Köter jaulen und in Raserei um sich beißen. Sie sehen die Hundspeitsche in der Hand des Herrn und gebärden sich wie rasend.
    dan Anfang hat der Prototyp des feisten Sozibonzen gemacht, der sich bei seinem Freund Erdowahn im Türken-Fernsehen auskotzt! http://www.krone.at/1597190

    Nicht nur dieser Kern (der Kurz lobt diese Gestalt noch für seine "Amtsübergabe" in 50 Sekunden, er scheint also auch von der Köterhaftigkeit der ÖVP angekränkelt, es wird zeit, daß ihm wer den Rücken stärkt, sonst haben wir nach dem Weibchen Mitterlehner ein Weibchen Kurz) sondern auch seine Kaziken und Handlanger triefen nur so von Minderwertigkeit.

    Man versucht ganz offen Politik mit den muselackischen Hilfstruppen zu machen.
    Die Maske fällt nun endgültig.

    Wenn ihr mit fremden Mächten hier zum Bürgerkrieg hetzt, Sozis, dann werden wir euch aufs Haupt schlagen, daß ihr Euch davon nie wieder erholt. Denkt daran: Was dem Nazi Recht war, wird dem Internazi billig sein müssen.
    Der ganze rote Rattenstall stinkt nach Angst. Hoffen wir, daß sie zurecht Angst haben, denn wir haben noch nicht einmal angefangen.

    • Brigitte Imb
      20. Dezember 2017 23:21

      Kleiner Einwand, Gutester @Sensenmann,

      die dokumentierte 50 Sek. Übergabe zu loben war ein taktisch durchaus kluger Zug von Kurz. Damit hat er der Prinzessin und seinen Kötern einmal die Luft abgeschnitten um sofort wieder zu stänkern und das wird sie unheimlich ärgern.
      Keine, od. so wenig Bühne als möglich bieten.

    • dssm
      20. Dezember 2017 23:43

      @Sensenmann
      In Realität wüsste ich nicht wie ich den Wahnsinn der Roten Brut nun rechtstaatlich sanieren sollte.
      Die neue Regierung kann nur scheitern. Oder die verdienen einen Maria-Theresien-Orden.
      Warten wir, die Mannschaft ist wohl das Beste was Österreich politisch zu bieten hat. Wenn die es nicht friedlich, demokratisch und rechtstaatlich schaffen, dann niemand. Ich tippe aber aber niemand, würde mich aber gerne positiv überraschen lassen.

    • Freisinn
      21. Dezember 2017 20:45

      Den Feind (z.B. ORF) muss man im Unklaren lassen, welcher Schlag als nächstes folgt. Große Ankündigungen sind für die eigenen Anhänger zwar ein Spaß - strategisch aber schlecht - der Feind kann sich dann entsprechend darauf einstellen.
      Man muss das Ganze wirklich wie einen Krieg sehen: schlag nach bei Clausewitz, Sunzi, ....

    • Mentor (kein Partner)
      24. Dezember 2017 15:41

      Die Wut alleine auf die Linken genügt nicht.
      Es sind Handlungen gegen den Strom nötig.
      100 Tage vergehen schnell und ich bezweifle (siehe Kammern und ORF) das große
      Veränderungen möglich sind.
      Eine der großen Eiterbeulen ist doch die Verhaberung der Verwaltung mit den SozialNGOs.
      Hier passiert es und läuft es ab. Über Wien reden wir gar nicht mehr aber selbst im westlichsten Bundesland glaubt ein LH das mit wenigen Stunden Deutsch und Wertekursen die Sozialisierung eines IQ79 Migranten geändert werden könnte.
      Sind diese Berufsnomenklaturpolitiker (keinen Bezug mehr zur Basis und Realität) wirklich so unfähig, Schachmatt in ihrer Handlungsfähigkeit im Korsett der angeblichen Sachzwänge?

    • Mentor (kein Partner)
      25. Dezember 2017 09:19

      Die Bestätigung aktuell.
      Der SOZI Wallner in einer APA-Meldung:

      Die Idee der Freiheitlichen, die Flüchtlingsbetreuung zu verstaatlichen und nicht mehr auf Kooperationen mit NGOs zu setzen, sieht Wallner skeptisch. In Vorarlberg sei man in der Vergangenheit gut gefahren und wolle die Kooperation gerade mit der CARITAS aufrechterhalten. "Ich glaube, dort sind Eingriffe dieser Art gar nicht möglich. Also wenn wir in der Flüchtlingsarbeit mit der CARITAS weiterarbeiten, dann kann uns auch niemand daran hindern", sagte Wallner im Interview mit Radio Vorarlberg.

  6. Ingrid Bittner
    20. Dezember 2017 20:00

    Zum Exkanzler Kern: der schöne Lack ist ab. Er benimmt sich wie ein trotziges Kind.
    Entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten hab ich mir die Übertragung aus dem Parlament heute nur ganz kurz an schauen können. Und wie's der Teufel haben will, bin ich gerade zu einem Redebeitrag von Exkanzler Kern gekommen.
    Erschütternd, wie der seine Enttäuschung zum Ausdruck bringt. Eine Sprache, die im krassen Widerspruch zu seinem eleganten Anzug steht. Also der schöne Lack, ich weiss nicht, da war wohl nur so ein bisserl "drübergehiaselt".

    • simplicissimus
      20. Dezember 2017 22:24

      Der Typ ist ueberhaupt nicht ernst zu nehmen. Ein neosozialistisches kuenstliches Konstrukt, ohner Tiefgang und voll gaehnender Leere.

    • dssm
      20. Dezember 2017 23:46

      @Ingrid Bittner
      Erwachsen wird man, wenn man das erste Mal echte Verantwortung verspürt. Mancher Lehrling wird mit 16 erwachsen, mancher Politik'wissenschafter' niemals.
      Andererseits, sind nicht wir als Gesellschaft schuld an solchen Vollversagern? Denn es ist furchtbar niemals den echten Wind im Gesicht gespürt zu haben, man weiß es fehlt etwas, aber man weiß nicht was.

  7. Josef Maierhofer
    20. Dezember 2017 19:08

    Der Wähler war zaghaft und hat keine klare 2/3 Mehrheit gewählt.

    Die EU-Hörigkeit und die Mitgliedschaft beim Soros Club bremst Kurz und der Mut lässt nach. In Brüssel hat er getönt 'Wir sind ja eh brav', Ihr dürft uns ruhig bescheißen.

    Wäre Strache Kanzler, wäre da der Bär los ... aber auch bei den Reformen.

    • Wyatt
      21. Dezember 2017 08:25

      Wäre Strache Kanzler, wäre da der Bär los ... aber auch bei den Reformen?

      Aber vor allem bei Sanktionen, siehe Polen, welches gerade u.a.unter der "Richterschaft" aufzuräumen versucht.





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