Weg mit dem Rauchverbot

Da scheint etwas in Bewegung geraten zu sein… Inländische Boulevard-Medien lancierten die Schlagzeile zuerst: "Türkis-Blau kippt Rauchverbot!"

Wenn ein überzeugter Nichtraucher wie ich (der aus seiner Kindheit her also auch in dieser Hinsicht einen Opferstatus als Passivraucher – und sonst nix ! – reklamieren könnte) sich beim Lesen dieser Headline dabei ertappt zu sagen: "Super! Weg damit! So soll es sein! Her mit den Anfängen!" – dann muss mehr dahinter stecken…

Auch die bange Frage: "Wird Österreich bald zum größten Raucherparadies Europas?" – sollten wir alle mit frenetischem Augenzwinkern bejahend bejubeln: War doch schon bisher dieses (lange der Rückständigkeit bezichtigte) Alpen-Vor-Abend-Land zu einem apokalyptischen Gut-Menschen-Vorreiter in allen nur erdenklichen Bereichen geworden: Wien hatte sich (Dank des unermüdlich quasi-neu-testamentarischen Wirkens eines gewissen Gay-Lord-Messias Gary Keszlers und seines alljährlichen Spektakels Life-Ball) den exzellenten Ruf als Transgender-Homo-Lesbo-Mekka erarbeitet.

Wie es derzeit aber aussieht, scheinen die postmodernen apokalyptischen Reiter der Political Correctness (verwirrt wie entgeistert zugleich ob der geänderten politischen Großwetter-Wende-Lage) halt und kehrt gemacht zu haben. Unter ihren Pferden, auf der Erde Rund (sozusagen) macht sich gerade wieder Panikstimmung von geradezu alt-testamentarischen Ausmaßes in Form eines alt-bekannten Schuld-und-Sühne-Reflexes breit:

Landauf, landab tönen Gut-Menschen-Propheten ins säkularisiert-biblische Horn von "eine(r) massiven Bedrohung der Gesundheit der österreichischen Bevölkerung" (Sevelda, Präsident der österr. Krebshilfe); bis zu 14.000 Tote werden jährlich mehr befürchtet; das suggeriert Massenmord! (Ob dabei die vielen Haschisch-und Cannabis-Kiffer mit eingerechnet sind, wird aus der Statistik nicht ersichtlich; ist aber auch irrelevant, weil der Schlachtruf "Legalize it!" was ganz anderes impliziert.)

SPÖ-Gesundheitsministerin Rendi Wagner macht sich gar Sorgen "vor allem für Kinder und Jugend­liche". Wenn diese (sich in einer sensiblen Adoleszenz-Sinnsuche befindenden) Hoffnungsvollen aber mit dem ganzen Trans-Gender-Irrsinn (staatlicherseits) vollgestopft werden, läuft das alles freilich unter "richtigem Bewusstsein".

Keine größere Versündigung am Leben als das Spießertum!

Wie spießig seid ihr linken Gut-Menschen alle geworden! Wisst ihr eigentlich, dass "zu Tode gefürchtet auch schon gestorben ist"?

Und jetzt mal ehrlich! Welches Bild ergäben klassische Philosophen und Schriftsteller, ohne jenen Glimmstengel, deren Denkerköpfe erst durch Qualm-Wolken mit mystisch-schwangerer Bedeutung aufgeladen wurden. Kann sich einer von uns – im Ernst! – mächtige Politiker (wie etwa einst den deutschen Bundeskanzler Helmut Schmidt) vorstellen (als er damals seine nächsten Winkelzüge gegen die RAF-Terroristen ausgeheckt hatte), wenn sie draußen in der Zugluft in der Raucher-Warteschlange in Form des berüchtigten US-Walk-of-Fame stehen hätten müssen?

Back to the Roots

Ganz ehrlich! Mir fehlen sie einfach, in den westlichen Gut-Menscheninnen-Republiken: Nämlich jene richtigen Bilder männlicher Vorbilder, vom Schlage jener nur mehr in wenigen Exemplaren vorkommenden WASPs; richtig: Jene "white-angry-sexuell-persons", die neben den nun über-mächtig gewordenen "WAFSP"´s, den sog. "white-angry-female-sexuell-person"s in soziologischen Nischen überlebt haben.

Ich will wieder richtige weiße Männer, mit den ihnen zugeschriebenen Eigenschaften in der medialen Öffentlichkeit (gleichberechtigt neben den Refugee-Wilden) am Werke sehen: Muskelbepackt, mit Flinten in die Abendsonne ausreitend, mit Stolz geschwängerter Brust vor Hochsee-Fisch-Fangerfolgen posierend; ohne dass gleich ein spießiger Shitstorm losbricht:

Wenn etwa der aus dem Gutmenschen-Himmel verstoßene und mittlerweile gefallene Polit-Satan Pilz zum Jahreswechsel einen Saukopf auf Facebook platzierte; losgetreten von jenen, die über die Arbeitswoche in plastic-food-Restaurants abessen, und zwar das Fleisch jener Tiere aus Massen-KZ-Tierhaltung.

Erinnern wir uns alle gemeinsam an den alten Haudegen Hemingway, den Traum jeder intellektuellen Frau; an seine literarischen Bestseller wie "Schnee am Kilimandscharo"? Und vergegenwärtigen wir uns auch seines heute mittlerweile verbotenen, aber nichtsdestotrotz so ungemein sexy Macho-Gehabes (s.o.): Saufend, rauchend, mit freiem Oberkörper schatten-boxend und wie er zusammen mit seinem Sohn neben zwei Flinten Jagdpause macht.

Der Ausstieg aus dem Rauchverbot darf deshalb nicht bedeuten: "Wehret den Anfängen!" sondern muss heißen: "Jede große Reise beginnt mit dem ersten Schritt!"

Lasst uns endlich wieder das Leben zelebrieren: "Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich!" (Kästner) Bisher ist mir zumindest kein Gutmenschen-Himmel auf den Kopf gefallen…

Gehen wir hin und wieder in die katholischen Beichtstühle und lassen wir dort das schlechte Gewissen ein- / zweimal im Jahr in einer Litanei von Vater-Unsern in Schall und Rauch aufgehen! Gehen wir also zum Schmied "Katholisches Christentum" und nicht zum säkularisiert-pervertierten Schmiedel "Political Correctness"...

"Die drei Zigeuner"

In einer Zeit, wo man nicht einmal mehr Weltliteratur unverfälscht zitieren darf...

"Sie glauben mir nicht?!"

...ist es an der Zeit wieder ganz ruhig, aber bestimmt und mit aller Nachhaltig- und Achtsamkeit "Scheiß drauf!" zu sagen.

"Die drei Zigeuner"! - "Was soll dieser Rassismus!"

"Ist ja nur ein berühmtes Gedicht von Nikolaus Lenau".

"Übrigens: Das hieß früher mal politisch korrekt ,Roma und Sinti´, dann ,Fahrendes Volk´, dann ,Personengruppe mit öfters wechselndem Wohnsitz´!!! Sie Ignorant, Sie!"

Das Gedicht geht so:

Auf einer Kutschenfahrt über das weite Land Orbans, also Ungarn, berichtet der bürgerlich-spießige Nikolaus Lenau von einem seltsamen Erlebnis, welches sich von seinem langweilig-geordnet-gehortet-behüteten Leben so kathartisch abhob: "Drei Zigeuner fand ich einmal / liegen an einer Weide…".

"Waren immer schon Nazis die Ungarn! Kein Wunder, dass Orban jetzt dort regiert!"

"Umglüht vom Abendschein" lungern diese drei seltsam lebens-verachtenden – ja man muss es so ausdrücken – ZIGEUNER – mitten in der Puszta herum.

Der einbrechende "Abend" steht natürlich für zweierlei: Während sich der Jungspund Lenau (mit vollem Namen übrigens Nikolaus Franz Niembsch Edler von Strehlenau) zuallererst Sorge um ein nächtliches Obdach macht (welches natürlich den Lebensabend evoziert), "spielte sich der eine, in den Händen die Fiedel, ein feuriges Liedl" ...

Jetzt aber kommt´s ganz dicke: "Hielt der zweite die Pfeif´ im Mund, / blickte nach seinem Rauche, / Froh, als ob er vom Erdenrund / Nichts zum Glücke mehr brauche."

BOBOS überall – schon immer

Sowohl von Person, Charakter als auch Biographie her stellt dieses bemitleidenswürdige Literaten-Zwutschkerl Nikolaus Lenau eine Frühform der Gut-Menschen-BOBOS (und zwar in Reinform) dar:

Mit fünf Jahren verstarb sein Vater, ein spielsüchtig-liederlicher, familienverachtender Egomane ("Familie ist die Keimzelle des Faschismus!" – Alt-links-Psychoikone Wilhelm Reich) und damit seine arme Mami kurz in den Status des Allein-Erzieherinnen-Prekariats zurückversetzend; diese heiratete dann aber bald darauf – aus der Not heraus – wieder einen Beta-Mann, ließ ihrem Sohn allerdings auch die beste Schulbildung in einem Budapester katholischen Elite-Gymnasium (vgl. bekannte linke Politikerväter heute) angedeihen.

Wohl auch aufgrund deren Überforderung übernahm schließlich der patriarchale Großvater die Erziehung von Lenau (als Kollateralschaden dessen ewigen Studentenjahre finanzierend: Uni Wien, dann Pressburg, dann Heidelberg – Studium der Philosophie, Landwirtschaft, Medizin); unterbrochen alles durch erste schriftstellerische Attitüden, die Lenau sich (Dank einer großmütterlichen Erbschaft) bis zu seinem Lebensende finanzieren konnte...

Glücklich sollte er trotzdem nicht geworden sein! Denn nach dem Tod seiner Mutter (mit immerhin schon 27 gestanden männlichen Lebensjahren) überfiel Schwermut, Melancholie, Paranoia den Dichter. (Nur seine Gründungsmitgliedschaft in der Burschenschaft "Frankonia" deckt sich nicht wirklich mit dem BOBO-Umgangs-Milieu im postmodernen Vassilakou-Wien.)

Nach einer verhängnisvollen Börsen-Fehlspekulation schiffte sich der Zivilisationsmüde auf eine neunwöchige ("Ja! Damals gab´s noch keine Interkontinental-Jet´s!") Dampfer-Fernreise in die USA ein. In einer pietistisch inspirierten Aussteigerkolonie glaubte er endlich das gelobte Land gefunden zu haben; stutzig hätte ihn allerdings machen sollen, dass dessen Gründer, ein deutscher Asket, diese Gütergemeinschaft bereits nach einigen Jahren wieder verlassen hatte, weil sich das Klima in Ohio einfach als für den Obstanbau gänzlich unpässlich erwiesen hatte...

Freilich war Lenau auch als Landwirt völlig überfordert: Fehlte ihm doch für die Bewirtschaftung der 400 Morgen Land einfach nur die notwendige männliche Mannes- als auch Durchsetzungskraft eines "WASP". Enttäuscht von Neuem schiffte sich Lenau nach nur knapp einem Jahr wieder aus den "verschweinte(n) Staaten von Amerika" aus und zurück ein nach Good-Old-Europe.

In der Zwischenzeit war allerdings etwas unerwartet Unvorstellbares geschehen (Wovon Möchtegern-Essayisten wie ich nur träumen können!): Lenau war zu einem berühmten Dichter geworden! Prompt verliebte er sich aber (in guter alter Werther-Manie) in die Frau seines besten Freundes (was – wie wir alle wissen – natürlich nur Ärger bringen kann) ...

Schließlich aber hatte auch das (als bekanntlich langmütig bekannt wirkende) menschliche Schicksal die Geduld mit dem Genie verloren, und es strafte dieses ob seiner Lebens-Undankbar- und Unfähigkeit (im Alter von 42 Jahren) mit Schlaganfall sowie permanenter geistiger Umnachtung ab; seine letzte Stätte des Hinsiechens war ein Pflegeheim in Ober-Döbling...

Für Lenau trifft übrigens der Abschiedssatz von Heinrich von Kleist mit ähnlicher Früh-BOBO-Biographie (vor einem erfolgreich abgeschlossenem Selbstmord) zu: "Die Wahrheit ist, dass mir auf Erden nicht zu helfen war."

Political (Sexuell) correct gelingt das nie!

Mit Sehnsucht also konnte schon damals, in Jugendjahren, Lenau nichts anderes tun, als auf jene lebens-ver-achtenden, aber ungeheuer lebens-robusten drei Zigeuner, wie durch ein verbotenes Schlüsselloch, zu glotzen: "An den Kleidern trugen die drei / Löcher und bunte Flicken, / Aber sie boten trotzig frei / Spott den Erdengeschicken". 

"Und was hat all das jetzt mit der Aufhebung des Rauchverbots zu tun?!" – "Voila!"

"Dreifach haben sie mir gezeigt, / Wenn das Leben uns nachtet, / Wie man´s verraucht, verschläft, vergeigt / Und es dreimal verachtet."

Kennen Sie Albert Camus, den schwarz-gekleideten Existentialisten? "Es gibt kein Schicksal, das man nicht durch Verachtung besiegen kann." (Camus)

Ihr Gut-Menschen aller Länder! Lernt endlich wieder leben, denn political-correct gelingt euch dieses nie und nimmer mehr!

Das wusste sogar der alt-linke bayrische Liedermacher Konstantin Wecker (in seinem früheren Leben sogar einmal Ur-Macho gewesen seiend):

"Darf ich meinen Arm um Ihre Schultern legen, / ohne dass Sie gleich vorn Kadi gehen? / (…) / Ach, was muss man heute alles wissen müssen, / um auch sexuell korrekt zu sein? / (…) Würd´ Sie gern einmal zum Lachen bringen, / sein Sie nur nicht prinzipiell empört. (…) / Dürfte ich vielleicht mal in Sie dringen, / ach, erst eine Diskussion. / Nein! Ich würde Sie nie zwingen. / Nein! Da ist kein geiler Unterton. / (...)Unsre Umwelt macht mir ständig Kummer, / und der Feminismus stimmt mich froohh. / (…) Nebenbei: Was halten Sie vom Dringen? / Rein platonisch - wenn's nicht anders geht. (…) Ach, wie könnten wir uns schmerzlich spüren, / sexuell korrekt gelingt das nie. (K. Wecker: "Sexuell Correctness)

Anti-Politisch-Korrektes Manifest

Nehmen wir den Ausstieg aus dem Raucherverbot endlich beim Schopf… Steigt aus aus dem ganzen lebensfeindlichen PC-Wahnsinn, solange es noch geht! Dass es für die Alt-68er wahrscheinlich schon zu spät ist, soll uns, und vor allem die hoffnungsvolle Jugend, nicht weiter kümmern!

Früher einmal soll es (katholisch sehr korrekt lebende) Menschen gegeben haben, die sich in welt-ab-gewandte mittelalterliche Kloster-Mauern zurückgezogen haben (Ich habe sie immer bewundert…), um für den Rest der Menschheit Buße abzuleisten.

Heute rennen (deren säkularisiert-pervertierten postmodernen) Gutmenschen mit gebeugt-hängenden Häuptern (Ablass-Predigerinnen a la Lunacek im Hinterkopf herumspuken lassend) wie die Mäuse, verschreckt in der Öffentlichkeit an den Hauswänden zwischen Arbeitsstress und Psycho-Sitzungen ihre Lebensrunden ab…

Deshalb: Kehren wir wieder zum Christentum zurück (welches Europa groß werden hat lassen)! Und entsorgen wir diese pervertierte säkularisierte Gotteslästerung der Political Correctness auf der Müllhalde der europäischen Geistesgeschichte!

Denn es gab einmal Zeiten, als das Leben noch Leben versprach. Diese Idee gilt es wieder zu re-animieren...

Kennen Sie Dylan Thomas?

"An death shall have no dominion, (…) Though lovers be lost love shall not." "Und wir wollen dem Tod keine Herrschaft geben. (…) Wenn die Liebenden fallen, die Liebe fällt nicht!"

Ihr, ihr politisch-korrekten Gut-Menschen aller westlichen Länder! Ihr habt unter der permanent-hysterischen Evo- und Provokation des Lebens, durch eure permanente Angst vor dem Tod geglaubt, man könne diesen durch Verbote verbannen. Ihr habt dadurch aber nur das Leben zu Fall gebracht!

Doch sind Tod und Leben kein Widerspruch! Beide bedingen und potenzieren sich gegenseitig: "Arbeiten, als würde man ewig leben. Und leben, als würde man jeden Tag sterben. (alte Klosterweisheit)

Doch wenn das Gut-Menschen-Leben fällt: Das das Leben fällt – NICHT!

"Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein." (J.W.v. Goethe)

Dr. Elmar Forster ist Lehrer und lebt(e) seit 1992 als Auslandsösterreicher in Ungarn, Prag, Bratislava, Polen, Siebenbürgen (Rumänien).

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alle Kommentare

  1. Heribert (kein Partner)

    Und Sie sind sicher ein guter Chritenmensch, der allwöchentlich in die Kirche rennt um dort dann für die noch guteren Christenmenschen zu beten, welche zu Hauf ihre Schutzbefohlenen Schäfchen vergewaltigt geschlagen und gedemütigt haben.
    Ich weiß von was ich rede! War lange in deren Klöstern als Schüler im Internat.
    Das schlimmste in den Schlafsälen war, dass da nirgendwo ein Schloss war.
    Und auf einmal stand er da in seiner Kutte der Christenmann.
    Soll ich die Geschichte weiter erzählen?
    Besser nicht!
    Meingott ist ihre Welt doch beschränkt.



  2. Ein Genießer (kein Partner)

    Ich hatte schon als ungeborenes Kind das Vergnügen passiv über die Nabelschnur meiner Mutter mitzurauchen.
    Das passiv rauchen setzte sich überall fort.
    Am schlimmsten war es im Auto auf längeren Familienausfahrten. Da durfte ich und meine Geschwister ordentlich und vor allem umsonst mitrauchen.
    Es war so schön.
    Ganz Europa ist rauchfrei. Nur hierzulande diskutiert die neue Regierung, ob man nicht doch.
    Sie leben in Ungarn? Darf man dort noch rauchen? Soweit ich weiß nicht oder?
    Aber sie könnten ja Orban anregen er möge das Rauchen doch wieder einführen!

    Und sie sind sicher ein ganz aufrichtiger Christenmensch, der wöchentlich in die Kirche rennt und dort für jene noch guteren Christenmensch



  3. Anonymer Feigling

    Hier findet man die neueste Statistik:
    http://derstandard.at/2000067558197/Taegliche-Raucher-OECD-Schnitt-sinkt-in-Oesterreich-gleichbleibend?ref=rec

    Traurig ist, dass Österreich da ganz vorne dabei ist.
    Und noch trauriger ist die Tabelle, wo zwischen den Geschlechtern unterschieden wird. Hier sind die Österreicherinnen sogar Weltmeister! (oder Welmeisterinnen für die Genderfanatiker)

    Ob es irgendeinen Zusammenhang gibt mit dem Feminismus bzw. dem Genderwahn?



  4. fewe (kein Partner)

    Schlimm an dieser Entwicklung sehe ich, dass der Staat sich immer mehr in das Privatleben einmischt. Dort hat er nichts verloren.

    Der Staat kann Rauchen in öffentlichen Einrichtungen verbieten, aber was ein Wirt in seinem Lokal macht, geht den Staat nichts an.

    Genauso wie diese Antidiskriminierungsgesetze. Ich muss gefälligst selbst entscheiden dürfen, wer mir sympathisch ist und daher, mit wem ich umgehen will und wen ich bei mir anstellen will. Das kann der Staat bei im öffentlichen Dienst Stehenden machen, aber im Privatbereich hat er nichts verloren.

    Es ist ein ziemlich totalitäres System, in dem wir hier gelandet sind. Inklusive Versklavung der Tüchtigen zugunsten Fauler.



  5. Anonymer Feigling

    Wo haben die Raucher ein Problem?

    Wenn es in Österreich 10000 Lokale mit 100 m^2 gibt, dann macht das 1 km^2 bzw. 0.001 % der Fläche Österreichs aus. Also auf 99.999 % der Fläche Österreichs dürfen die Raucher weiterhin ungehemmt und ohne Rücksicht zu nehmen ihren Gestank verbreiten.

    Wenn ein Raucher 1x am Tag für eine Stunde in ein Lokal essen geht, dann macht das bloß 4 % der Zeit aus, wo der Raucher ein bisschen Rücksicht nehmen muss. Also 96 % der Zeit betrifft ihn das Rauchverbot in Lokalen nicht.

    Ich frage mich wirklich, warum die Raucher so sehr gegen ein totales Rauchverbot in Lokalen sind, das nicht für 99.999 % der österreichischen Fläche und nicht für 96 % der Zeit gilt.



    • Norbert Mühlhauser

      Das Problem besteht wohl darin, dass ein Raucher sich unter Essensgenuss und Lebenskultur was ganz anderes vorstellt als die militanten Abstinenzler.

      So mancher Raucher wird lieber Konservenfutter essen, bevor er sich in das setzt, was für ihn zu einer Umerziehungsanstalt mutiert ist.

      Den jungen Äffchen von heutzutage kann man das scheint's gar nicht mehr begreiflich machen, dass früher der Tabakrauch sogar von Nichtrauchern als durchaus angenehmes Sinneserlebnis empfunden wurde (-zumindest falls nur in Maßen).

    • Norbert Mühlhauser

      Zu dieser abweichenden Vorstellung von Lebenskultur gehört auch, dass der Raucher typischerweise mindestens eineinhalb Stunden in einem Lokal zu verbleiben geruht, nicht bloß (- "schlapp", "schlapp" -) eine.

    • Anonymer Feigling

      >> dass früher der Tabakrauch sogar von Nichtrauchern als durchaus angenehmes Sinneserlebnis empfunden wurde

      In welcher Traumwelt leben Sie?
      Welches Kraut rauchen Sie gerade?
      Gibt's bei Ihnen auch mal haluzinationsfreie Phasen?

      Aber was soll's. Das totale Rauchverbot wird kommen und das ist gut so.

      Punkt.

  6. cmh (kein Partner)

    Raucher sind einfach nicht dicht. Die Raucher sind einfach nicht fähig, nicht zu rauchen. Das zeigt sich einfach, wenn man einmal einen Raucher bittet, nicht zu rauche.

    Es ist mir auch egal, ob und wie sich zu einem Rauchverbot Mehrheiten bilden könnten. Es genügt mir einfach, nach einem Lokalbesuch mit total verstunker Kleidung nach hause zu kommen um zu wissen, dass Rauchen schädigt.

    Ich stimme allerdings zu, dass es mir lieber wäre, die Raucher würden freiwillig nicht mehr überall rauchen. Vielleicht mit einer Reduktion der Zeche von 50% für Nichtraucher?

    Wer allerdings das hohe Lied der Zwangsvermeidung singt, sollte Wege aufzeigen, das Hupverbot im Ortsgebiet durchzusetzen.



  7. Ai Weiwei

    Wenn vor lauter Lobbyismus die Politiker zu feige sind um die Nichtraucher in Österreich zu schützen.

    Wenn sich unbedingt und zu jedem Preis auch 2017 die Raucher- & Tabaklobby wie schon seit Jahrzehnten gegenüber allen anderen Staatsbürgern durchsetzen wollen:

    Dann soll das Volk entscheiden:

    Eine VOLKSABSTIMMUNG in Österreich über einen umfassenden & wirksamen Nichtraucherschutz !!!



    • Norbert Mühlhauser

      Hurra!

      Ich bin auch für eine VOLKSABSTIMMUNG darüber, ob es als Schutz bezeichnet werden kann, Raucher von der öffentlichen Bildfläche zu verbannen, und ob die Nichtraucher tatsächlich zu blöd dafür sind, sich selber zu entscheiden, ob sie rauchfreie oder verrauchte Milieus aufsuchen; und ob (so manches) Bedienungspersonal lieber verrauchte Arbeitsplätze oder AMS-Schulungen aufsuchen möchte.

      Und auch die Bauarbeiter sollten zu ihrem Schutz entscheiden dürfen, ob sie lieber in gefährlicher luftiger Höhe oder in AMS-Schulungen schwitzen wollen.

      Im übrigen gibt es Erhebungen über die Krankheitsanfälligkeit v. Gastronomieangestellten, basierend auf Krankenkassen-Daten: ...

    • Norbert Mühlhauser

      [...]

      Im übrigen gibt es Erhebungen über die Krankheitsanfälligkeit v. Gastronomieangestellten, basierend auf - unverfälschten! - Krankenkassen-Daten, siehe:

      "PASSIVRAUCHEN - Götterdämmerung der Wissenschaft." Von Dr Romano Grieshaber.

    • Anonymer Feigling

      Eine Volksabstimmung?

      Warum jetzt?

      Ich kann mich noch daran erinnern, als Österreich ein Entwicklungsland war und noch kein (halbherziges) Rauchverbot hatte.
      Die Bayern machten eine Volksabstimmung. Dann wurde in Österreich auch darüber geredet, aber es geschah nichts und wir mußten noch sehr lange aufs halbherzige Verbot warten.

      Jetzt plötzlich reden die Raucher über eine Volksabstimmung. Das ist einfach nur verlogen.
      Zeigt einfach Charakter und gewöhnt euch eure Sucht ab!

    • Norbert Mühlhauser

      Anonymer,

      Sie haben im Eifer des Gefechtes übersehen, dass hier ein Nikotingegner eine Volksabstimmung angeregt hat, worauf ich nur zustimmend geantwortet habe.

    • Norbert Mühlhauser

      Und ihr begriffliche Vorstellung von Sucht dürfte wohl einfach gestrickt sein:

      Denn für den Übelwollenden ist jede Präferenz eines anders Orientierten ein Sucht, weil der ja davon nicht lassen will.

    • Norbert Mühlhauser

      Und ihr begriffliche Vorstellung von Sucht dürfte wohl einfach gestrickt sein:

      Denn für den Übelwollenden ist jede Präferenz eines anders Orientierten eine Sucht, weil der ja davon nicht lassen will.

    • Norbert Mühlhauser

      Und ihre begriffliche Vorstellung von "Sucht" dürfte wohl einfach gestrickt sein:

      Denn für den Übelwollenden ist jede Präferenz eines anders Orientierten eine Sucht, weil der ja davon nicht lassen will.

    • Anonymer Feigling

      @ Mühlhauser
      1. 1x posten dürfte ausreichend sein

      2. Sie haben ganz begeistert zugestimmt!
      Zitat: "Hurra! Ich bin auch für eine VOLKSABSTIMMUNG darüber..."

      Also bleibt meine Frage immer noch offen. Warum sind die Raucher jetzt plötzlich für eine Volksabstimmung und damals waren sie dagegen?

    • Norbert Mühlhauser

      Ich bin nicht "die Raucher" und kann daher unter diesem Titel gar nicht gegen eine Volksabstimmung gewesen sein.

      Persönlich habe ich mich auch nie einer Volksabstimmung entgegengestellt, auch wenn mir der propagandistische Overkill obrigkeitshöriger Medien und Institutionen dabei sehr wohl - als Problem - gewärtig ist.

  8. unbedeutend (kein Partner)

    In meiner Studienzeit war in den Vorlesungspausen ein Aufenthalt am Gang vor dem Hörsaal fast nur mit Gasmaske möglich. Ich bin sehr dankbar dafür, dass sich das völlig geändert hat. Das hat nichts mit "political correctness" zu tun, sondern mit einem Minimum an Rücksichtnahme. Ich bin auch sehr dafür, diese PC zu ignorieren und zum Christentum zurückzukehren. Da ist die Schädigung der eigenen Gesundheit und auch die der anderen aber eindeutig als Sünde zu werten. Ein Christ (einer, der es nicht nur am Papier sein will) wird aus Liebe zu Gott, zum Nächsten und auch zu sich selbst dieses Laster ablegen. Es wird ihm nicht schaden, sondern frei machen.



  9. fxs (kein Partner)

    Am 25. Oktober 1955 verließ der letzte fremde Soldat Österreich.An 26. Oktober selben Jahres beschloss der Nationalrat die "immerwährende Neutralität". Österreich war frei. Noch heute feiern wir zum Gedenken an diese Ereignisse den 26. Oktober als Nationalfeiertag. Nachdem als Österreich im Oktober 1955 frei wurde, und wir dieser Tatsache am 26. Oktober gedenken, sollte man an diesen 26. Oktober einmal aufzählen, was den österreichischen Bürgern -unter den verschiedensten Vorwänden- seither alles verboten wurde.



  10. Wyatt

    Als langjähriger Nichtraucher - ich ließ es 1973 - möchte ich festhalten, dass eigentlich niemand gezwungen ist ein Wirtshaus oder Beisel aufzusuchen, in welchem geraucht wird.

    (Oder kommt demnächst um Nichtschwimmer zu schützen auch ein allgemeines Badeverbot?)

    Vielleicht will man aber auch den noch weitgehend, noch nicht unter Kontrolle stehenden "freien Gedankenaustausch" im Wirtshaus, am Stammtisch oder Theke unterbinden? Indem zuerst jetzt Raucher als Gäste und Gesprächspartner ausbleiben und in weiterer Folge dann die letzten noch verbliebenen "Cafe u. Beisel" zusperren, wenn dies nicht ohnedies schon aufgrund von Registrierkassenpflicht und Drangsalierung durch diverse "Inspektoren" und Finanz, bereits geschehen ist.



    • Stern

      Bestens!... :-)

    • Anonymer Feigling

      >> dass eigentlich niemand gezwungen ist ein Wirtshaus oder Beisel aufzusuchen, in welchem geraucht wird

      Entweder sind Sie sehr jung oder schon alt und vergesslich.

      Ich kann mich noch gut an die Zeiten erinnern, wo es KEIN einziges rauchfreies Lokal gab und ich es mir nicht aussuchen konnte.

      Ich hatte nur die Wahl "Verrauchtes Lokal und danach stinkende Kleider" oder "zu Hause bleiben".

      Da ich aber auch am öffentlichen Leben teilnehmen will, bin ich froh über ein Rauchverbot.

    • Norbert Mühlhauser

      An den Anonymen:

      Kleider beginnen nach einiger Zeit automatisch zu stinken, mit oder ohne Rauch. Dann muss man sie halt waschen.

      Wenn Sie glauben, dass ein auf ihre Kleider abfärbender, subjektiv als Gestank empfundener Geruch eine Rechtfertigung dafür ist, andere zu verdrängen, fehlt es Ihnen an einem Sinn für Verhältnismäßigkeit.

      Auch anderswo gibt es olfaktorische Belästigungen, die nicht durch Verdrängung anderer Menschen behebbar sind/sein sollten.

    • Anonymer Feigling

      @ Mühlhauser
      >> Kleider beginnen nach einiger Zeit automatisch zu stinken, mit oder ohne Rauch.

      Das ist falsch! Mit Rauch stinken sie sofort. Ohne Rauch kann man sie je nach Hygiene 2-4 Tage tragen.

      Aber vielleicht geben Sie ein Antwort darauf: Wollen Sie wirklich, dass das Rauchverbot wieder abgeschaft wird, jeder Wirt selbst entscheiden kann und somit alle Lokale wieder Raucherlokale werden?

      Scheißen Sie auf die nichtrauchenden Mitmenschen?

    • Norbert Mühlhauser

      Auch wenn ich im Unterschied zu Ihnen nicht auf andere Menschen sch..., kann ich Ihnen darauf in aller Klarheit ein schlichte Antwort geben:

      Ja, mir liegt nichts an der Gesellschaft mit Leuten mit besonders empfindlichem, hoch gehaltenem Näschen,

      genausowenig übrigens,

      wie der Besucher eines Jazzlokals auf die Gesellschaft mit Rockern wert legt, und umgekehrt der Besucher einer Rockerkneippe auf die Gesellschaft von Jazzliebhabern (- jeweils daselbst, natürlich).

    • Anonymer Feigling

      @ Mühlhauser

      Danke für ihre ehrliche Antwort: "... mir liegt nichts an der Gesellschaft mit Leuten ..."

      Das zeigt deutlich, dass
      1. Raucher keine Rücksicht auf ihre Umwelt nehmen und
      2. ein totales Rauchverbot unausweichlich ist und
      3. eine Volksabstimmung überflüssig ist.

    • Norbert Mühlhauser

      Ahaaaa!

      Wenn also, wie von mir beschrieben, der Jazzliebhaber im Jazzlokal keinen Wert auf Gesellschaft mit Rockern legt, dann zeigt das laut dem Anonymen deutlich, dass

      1. Jazzfans keine Rücksicht auf ihre Umwelt nehmen und
      2. ein totales Jazzverbot unausweichlich ist und
      3. eine Volksabstimmung überflüssig ist.

      Sie mögen beachten, dass ich mein Desinteresse - aus Ihrer Sicht wohl: "Asozialität" - mit einem Vergleich des Kontaktlebens von Jazzliebhabern an der Quelle ihrer Freude zu erklären suchte. - Immer auch die nachfolgenden Sätze lesen, gelt, bitte sehr!

      Und bitte niiiicht vergessen: Es ging um das - nach Ihrer Ausdrucksweise - "auf Menschen sch...en"!

    • Anonymer Feigling

      @ Mühlhauser
      Ihr Vergleich mit den Jazzer und Rockern ist vollkommener Unsinn!

      Denn solange ein Jazzer im Rockerlokal nicht laut singt, stört er nicht.
      Das gilt auch umgekehrt für den Rocker im Jazzlokal.

      Es geht nicht um den persönlichen Geschmack, sondern um das Stören.
      Und da kann bereits ein einziger Klassikfan stören, wenn der plötzlich laut eine Arie trällert, während die Rocker gerade "ihre" Musik hören wollen.

      Es geht hier ums Stören!
      Und ein einziger Raucher kann mit einer einzigen Zigarette gewaltig stören!

    • Norbert Mühlhauser

      Ihr Gegenvergleich hinkt, denn per analogiam wäre davon auszugehen, dass der Jazzfan in der Rockerkneippe lauthals und unter Zuhilfenahme des "Gewaltenmonopols" sowie hunderter psychologischer Studien fordert, dass das nervtötende Gebrülle endlich eingestellt und "Erbaulicheres" zum Besten gegeben wird.

  11. Norbert Mühlhauser

    Als Raucher sage ich Danke für Ihre Bemühungen, Herr Forster!

    Allein, es dürfte vergeblich sein gegen die Anti-Nikotinkampagne anzukämpfen, mit ihrem Wust von Studien die fast alle von öffentlich-rechtl Institutionen bis "hinauf" zur WHO in Auftrag gegeben worden sind und -häufig auf reinen Hochrechnungen von Stichproben basierend - eine drastische (Volks-)Gesundheitsgefährdung festgestellt haben wollen. Studien, die ausnahmsweise ausscheren, können ja nur im Auftrag böser "Drogenhändler" erstellt worden sein, oder gehen zumindest unter, wenn man sie schön zu einer Melange zusammen mit der Masse solcher Auftragsarbeiten verquirlt. Davon leben weltweit schon zigtausende einflussreichere Leute, auch der Verkauf von Nikotinpflastern, Psychopharmaka und Entwöhnungsseminaren ist ja ein Bombengeschäft.

    Da wird wohl drauflos geschwindelt, was das Zeug herhält, was sich in Einzelfällen sogar ohne Fachwissen, nur mit kritischem Verstand gewappnet, nachweisen lässt. Man sehe sich zB die Altergruppenaufteilung der Statistik Austria in dieser Datei auf Seite 3, Abbildung 2 (ein Diagramm) an:

    https://drive.google.com/open?id=0B_VIKGJn5UjdTUIwNW9PRFB5dHc

    Danach tritt Lungenkrebs bei Männern und Frauen zusammengerechnet bei
    35-45 Jahren: etwa 25 mal,
    45-55 Jahren: etwa 125 mal,
    55-65 Jahren: etwa 230 mal,
    65-75 Jahren: etwa 420 mal,
    75-85 Jahren: etwa 475 mal,
    über 85 Jahren: etwa 430 mal auf.
    Macht zusammen 1.705 Fälle - was aber nicht stimmen kann, weil das darüber befindliche Diagramm (Abb. 1, links) eine Häufigkeit von weniger als 70 Fälle des Auftretens pro 100.000 angibt (Männer und Frauen). Selbst wenn man diverse Unschärfen der graphischen Darstellung berücksichtigt, kann bei 8 Mio Österreichern - als 80 mal 100.000 - sich das Ergebnis nur auf etwas belaufen, was unter 600 Fälle für die österr Population pro Jahr ergeben sollte.

    Diese Profiteure der von der WHO vor rd 30 Jahren ausgerufenen Anti-Nikotinkampagne können naturgemäß kein Verständnis dafür aufbringen, dass der Einzelne mehr Wert auf Lebensgenuss als auf Statistiken legt, zumal weder ein Umstieg auf Ersatz-"Befriedigungen" noch überhaupt ein lasterfreies Leben ein krebsfreies Leben garantieren kann.

    Zwar wird sich sicherlich eine Korrelation zwischen Rauchen und Lungenkrebs feststellen lassen, nur auftreten tut dieser zumeist in einem Alter im Nahbereich der Lebenserwartung. Das obig kritisierte Diagramm der Statistik Austria legt die Latte für zwei Drittel aller Lungenkrebs-Inzidenzen höher als 65 Jahre. Mit anderen Worten liegt nur rd ein Drittel der Fälle darunter.

    Und nicht nur das Alter der Erkrankten, auch die Häufigkeit des Auftretens ist einer Erwähnung wert: weniger als 1 Promille fallen diesem grausigen Leiden anheim (siehe nochmals obige Quelle).

    Und das heißt: Verbote können dazu beitragen, dass knapp einem unter Tausend zumindest diese Krebsheimsuchung, wenn auch nicht alle anderen Krebsvarianten, zumindest im hohen Alter erspart bleibt. Geschätzte 300 pro Tausend werden aber mit Verboten schikaniert und einer neuronalen Anregung beraubt, die eine auch für die Gesellschaft wertvolle Stimulans darstellt.

    Man stelle sich vor, es würde auch auf anderen Gebieten mit Kalamitätspotential derart gegen die Interessen einer krassen Mehrheit von Betroffenen mit Verboten vorgegangen.

    Wer hautnah nachvollziehen möchte, wie staatsabhängige Wissenschaftskreise mit anderen Standpunkten und vor allem rigoroserer Ethik beim Bemühen um statistische Genauigkeit drangsaliert werden, der lese Dissident Grieshabers "Passivrauchen - Götterdämmerung der Wissenschaft". Diesem Mann war es wirklich ein Anliegen, Feldergebnisse von Krankenkassen , also Daten aus dem "vollen Leben" , seinen Studien zugrundezulegen. "Samples" lassen sich nämlich sehr leicht unmerkbar manipulieren.



  12. Ausgebeuteter

    Eigentlich wird das Rauchverbot vom Autor nur als "Aufhänger" für alle anderen genannten Irrwege der Menschen verwendet.

    Trotzdem: seit die Gemeinschaft als Steuerzahler für alle negativen gesundheitlichen Auswirkungen aufkommen muss (= Behandlungskosten), sollte die "Freiheit" zur Selbstgestaltung jedes einzelnen Menschen schon hinterfragt werden. Da viele Leute scheinbar nicht klug genug sind, muss eben ein gewisser Zwang angewandt werden. Dies betrifft auch andere Sachen (Alkohol, zuviel Zuckerkonsum, Drogen, Schnellfahren usw. usw.).



    • Norbert Mühlhauser

      Als Raucher zahlt man pro Jahr 800 EUR extra in das Krankenversicherungssystem ein. Leute, die nicht Rauchen aber dafür den Gaumenfreuden huldigen, sind genauso im Alter Kandidaten für Herz- und Kreislauferkranken und Gelenksoperationen.

      Ich hätte nichts dagegen, als Raucher notfalls mehr einzuzahlen, wenn erstens überall sonst auch die genauen Folgekosten ermittelt werden und vor allem bei den Rauchern selbst endlich konkret ermittelt wird, statt sich auf ideologisch aufgeladenes Geschwafel der WHO zu stützen und sich blöd auf den Datenschutz auszureden.

    • Ausgebeuteter

      Norbert Mühlhauser:

      Das ist eine alte Frage:
      Zahlen die Raucher durch die hohen Tabaksteuern mehr in das Budget ein oder sind die Folgekosten bei der späteren Behandlung doch höher?

      Auch folgendes Argument wird von den Rauchern gerne verwendet:
      Wir sterben früher, daher belasten wir das Pensionsbudget weniger.

    • Norbert Mühlhauser

      Sie sagen es implizit ja schon selber:

      Es läuft alles auf die Ermittlung von Fakten über tatsächliche Kosten bzw den tatsächlichen Schadensanfall hinaus, und ließe sich dieses ganz leicht über Krankenversicherungen, sowohl die gesetzlichen als auch - ganz besonders - die privaten, feststellen lassen.

      Wenn man nur wollte: will man aber nicht! Statt dessen werden Myriaden an Studien produziert.

  13. Claudius

    Was heißt "ewige Reguliererei"?

    In allen Staaten der Welt gibt es Gesetze:

    Viele Gesetze um nicht zu sagen die meisten haben den Zweck:

    Die Schwächeren der Gesellschaft die nicht in der Lage sind sich entsprechend von sich aus zu wehren - denen hilft halt das staatliche Gemeinwesen durch Schutzgesetze:


    - Gegen Gewalt gegen Kinder gibt es Gesetze.

    - Gegen Gewalt gegen die eigene Frau im Haushalt gibt es Gesetze.

    - Behinderte, Alte und Kranke werden geschützt.

    - Ethnische, religiöse, kulturelle und sprachliche Minderheiten (wie z.B. die Ureinwohner in Neuseeland, Australien, Kanada, USA usw.) werden geschützt.

    - Tiere werden gegen Tierquälerei geschützt.

    Raucher sind es die aktiv andere belästigen, gesundheitlich gefährden und sogar eine Brandgefahr für die Allgemeinehit darstellen. Raucher werden aktiv und gehen somit auf passiv dasitzende Nichtraucher mit ihrer aktiven Belästigung los.

    Wie kommen Nichtraucher eigentlich in einer demokratischen Republik dazu sich andauernd gegen Raucher zur Wehr setzen zu müssen. Einer meiner besten Freunde hat schon 2 Arbeitsplätze verloren, einer davon e. gutbezahlter am Flughafen Wien: Weil ihn "die lieben Arbeitskollegen" durch Dauerrauchen direkt bzw. indirekt hinaus gemobbt haben.

    Also: Es sind die Raucher die Stärkeren - die Anfänger der Belästigung.

    Daher MUSS es strikte Nichtraucherschutzgesetze geben in Österreich - alles andere ist ein Hohn auf die demokratische Republik!


    Und noch etwas:
    Wenn es so etwas wie "Gesundheitspolitik" und ein "Gesundheitsministerium" in Österreich überhaupt geben soll - mit dem Fachgebiet Sozialmedizin:

    Dann muss es doch das Ziel sein gewisse Krankheiten gänzlich zu beseitigen: Die Pocken z.B. sind weltweit praktisch ausgerottet. Auch die Pest ist in Mitteleuropa verschwunden. Und viele andere Krankheiten die noch vor Jahrzehnten gefährlich waren hat man in Europa gut im Griff, z.B. die Cholera, Tuberkulose u.a.

    Es muss doch in einem Gemeinwesen das Ziel sein, Krankheiten (Krebs, Herzinfarkt, Diabetes z.B.) und auch pathologische Süchte wie z.B. die Morphiumsucht, Heroin, LSD, Crack, Crystal-Meth, Alkoholsucht und Nikotinsucht und etliche körperliche Süchte mehr -

    gänzlich zu beseitigen - vor allem mit Maßnahmen der Erziehung, der Information, der Überzeugung, durch Therapien und medizin. Behandlungen aber auch durch Verbote.

    Es muss doch das Ziel einer Regierung sein können/dürfen: Den Raucheranteil in der Bevölkerung von 24% auf 15% zu reduzieren! Das nennt man Gesundheitspolitik - schon etwas gehört davon?

    Wenn das nicht das Ziel eines demokratischen Staates ist - was soll dann ein staatliches Gemeinwesen für einen Sinn haben?
    Bitte daran denken: Wie lange kann eine Nation weiter existieren wenn die Bevölkerung mit einer desolaten Gesundheit ganz einfach in kürzester Zeit wegstirbt?



    • Sensenmann

      Erstens geht es den Staat einen Dreck an, was jemand mit seiner Gesundheit macht, solange er die Kosten bezahlt. Raucher tun mehr als das.

      Der Vergleich mit Seuchgenbekänpfung hinkt, weil den Pocken kann man sich nicht entziehen, aber niemand wird gezwungen, in ein Rauchererlokal zu gehen. Die derzeitige Regelung ist ausreichend, man trennt die Bereiche und gut ist es.

      Ich bin selbst Nichtraucher und habe kein Problem damit, wenn jemand rauchen will. In meinem Haus lasse ich das nicht zu, da muss jemand vor die Türe gehen, aber es ist Sache des Besitzers eines Lokals, ob er rauchen lässt oder nicht. Geht den Staat ebenfalls nichts an.

      Diese ewige Bevormunderei muss enden. es ist eine...

    • Sensenmann

      ...ewige Marotte irgendwelcher Linker, die Menschen in Permanenz vor irgend was schützen zu müssen. Schon ein Heinrich Himmler war dem Gesundheitsfimmel erlegen, aber für ein Rauchverbot war nichteinmal der Gröfaz zu haben.
      enden tun solche Systeme dann hinter Stacheldraht und Schießbefehl, um die armen Menschen vor den verderblichen Einflüssen des Kapitalismus zu beschützen.

      Ich habe genug von "antifschistischen Schutzwällen" und dauernder Bevormundung durch irgendwelche Blockwarte. Es gibt genug Regeln und es reicht jetzt, sonst enden wir damit, daß vorgeschrieben wird, was man essen darf und wann.

      Aber vielleicht verstehen sich Bolschewiken aller Art und Mohammedaner deshalb so gut?

    • Norbert Mühlhauser

      @ Glaubius:

      Wieso sollen diejenigen die Stärkeren sein, denen das Ausleben ihrer Lebenskultur verwehrt wird, indem sie aus dem öffentlichen Raum verdrängt werden, und nicht diejenigen, die nicht einmal begreifen, dass Sie sich nicht in verrauchte Lokale setzen brauchen?

  14. Bob

    Unser größtes Problem ist die ewige Reguliererei. Laßt die Wirten selbst entscheiden, und deren Personal. Als ehemaliger Raucher werde ich jedes Restaurant meiden das Nebelverhangen vom Rauch ist. Und ein Beiselbesucher der die Gemütlichkeit sucht, und sich schön langsam volllaufen lässt, wird in kein Nichtraucherlokal gehen. Die Wirte kennen ihre Situation am besten.



    • Claudius

      Den berühmten "Wirtn" ist letztlich der Nichtraucherschutz egal. Denen geht es nur um ihre eigene Existenz, das kann man ihnen nicht verübeln.

      Man muss aber den Staat und die Regierung in die Pflicht nehmen: Die österr. Bundesverfassung ist ein zu halten:

      Auch Nichtraucher haben ein Recht darauf frei zu sein und in Ruhe gelassen zu werden!

      Auch Nichtraucher haben ein Recht auf ein freies Leben in der Republik!

      Auch Nichtraucher haben ein Recht auf Schutz ihres Körpers und ihrer Gesundheit!

      Die Frage ist zu stellen: Wozu gibt es in der Regierung überhaupt ein Gesundheitsministerium? Deshalb: Das derzeit beschlossene Nichtraucher-Gesetz das im Mai 2018 in Kraft tritt: BEIBEHALTEN!!!

    • Ausgebeuteter

      Besonders toll war es in den früheren Eissenbahnwaggons. Die Raucher besetzten die Nichtraucherabteile, gingen aber für ihr Laster auf den Gang. Dies nenne ich Egoismus.

    • Sensenmann

      @ Claudius:

      Schon richtig, aber wer zwingt den Nichtraucher, sich in ein Raucherlokal zu setzen?
      Das ist mir nicht ganz klar. Es gibt ja kein Gesetz, das dem Nichtraucher eine Aufenthaltsdauer in einem Raucherlokal aufzwingt, oder?

      Auch Vegetarier...
      Auch Mohammedaner ...
      Auch Satanisten...
      Auch Pädophile....

      Nein, mein Herr, es reicht! So wie es ist ist es gut. KEINE NEUEN GESETZE!

    • Anonymer Feigling

      @ Ausgebeuteter
      Ich habe einmal folgendes auf dem Rückflug von Peking nach Wien erlebt.
      Mein Platz war ganz hinten und die Raucher, die vorne gesessen sind, sind immer zu mir nach hinten gekommen. Dass ich nach 10 Stunden Flugzeit rote, brennende Augen hatte, ist unnötig zu erwähnen.

  15. Romana

    ich rauche nicht. lehne aber das Rauchverbot entschieden ab, weil es eine Entmündigung der Bürger und eine Einschränkung der persönlichen Freiheit ist. Wenn jemand sich partout selbst gefährden will und das dabei genossene Vergnügen höher einschätzt als die Gefahr, sollte man ihn lassen. Es ist ja auch der Selbstmord nicht verboten. Was die gesundheitliche Gefährdung des Gastronomie-Personals betrifft, so gibt es auch andere gefährliche Berufe, zum Beispiel Ärzte oder Krankenschwestern, die jeden Tag Gefahr laufen, sich mit gefährlichen Keimen zu infizieren. Man sollte nicht dem Trend der Linken nachgeben, den Menschen vorzuschreiben, wie sie zu leben haben.



  16. Herby

    Eine besondere Perfidie: Ein angeblicher Nichtraucher der aber vehement GEGEN DEN NICHTRAUCHERSCHUTZ kämpft !?!?!

    Ein Mensch der wirres Zeug über einen "Gay-Lord-Messias Gary Keszler" und über ein "Transgender-Homo-Lesbo-Mekka" von sich gibt.

    Haben Sie ihre 5 Sinne noch beieinader? Oder sind bei Ihnen alle möglichen Gedanken schon chaotisch durcheinandergemischt?

    Herr Dr. Elmar Foster - warum um Himmels willen sind Sie denn nicht in Rumänien geblieben?

    Warum sind Sie mit diesen grenzwertigen Ansichten:

    "Keine größere Versündigung am Leben als das Spießertum!

    Wie spießig seid ihr linken Gut-Menschen alle geworden! Wisst ihr eigentlich, dass "zu Tode gefürchtet auch schon gestorben ist"?

    Und jetzt mal ehrlich! Welches Bild ergäben klassische Philosophen und Schriftsteller, ohne jenen Glimmstengel, deren Denkerköpfe erst durch Qualm-Wolken mit mystisch-schwangerer Bedeutung aufgeladen wurden."


    denn nicht in Rumänien (Siebenbürgen, in Bukarest oder sonst wo) geblieben. Diesen Leuten dort hätten Sie das vielleicht sagen sollen - wer weiß.

    Wird man in Rumänien so dass man auf eine derartige Denkschiene kommt?

    Gehen Sie doch einmal durch die Krebsstationen von mehren österr. Krankenhäusern: Reden Sie doch dort mit den Krebspatienten, besonders Lungenkrebspatienten - fragen Sie sie ob sie geraucht haben oder passiv geraucht und ob sie es jetzt in der Krebsstation bereuen.

    Was ist mit Ihrer Partnerin oder Ehefrau? Haben Sie eine und lebt sie noch? Ist sie Raucherin und will sie es bleiben? Gesundheitlich ist bei ihr alles ok? (noch?)

    Was ist mit ihren Kindern? Haben Sie welche und leben sie noch? Rauchen Ihre Kinder und wollen sie es so weiter machen?

    Und was ist mit COPD? Diese Menschen leiden unter ständiger Atemnot - auch nicht so besonders lustig - COPD entwickelt sich zur dritthäufigsten Todesursache weltweit.

    Für Sie wäre es sicher eine wichtige Lebenserfahrung auch mit COPD-Patienen zusammenzutreffen: Menschen die mit permanent mit einer Sauerstoffflasche und Beatmungshilfe herumlaufen müssen. Fragen Sie doch COPD-Patienten einmal ob sie es jetzt bereuen dass sie Tabak geraucht haben? Gehen Sie in die Krankenhäuser und sprechen Sie mit COPD-Patienten.

    Ein angeblicher Nichtraucher der wie ein Rohrspatz gegen den Nichtraucherschutz hetzt - so etws sieht man selten:

    Was Ihnen als Lebenserfahrung zu wünschen ist:

    Ihr eigener Sohn liegt mit unheilbaren Lungenkrebs im Krankenhaus und heult vor Schmerzen. Und bereut dass er schon mit 25 Jahren sterben muss weil er so blöd war dass er mit dem Rauchen angefangen hat.

    Ihre Tochter als schwerkranke COPD-Patientin die sich im Rollstuhl mit einer permanenten Sauerstoffflasche u. Atemhilfe fortbewegt - wegen ihrem jahrelangen Rauchen. Ein Mensch voller Tragik und Elend, ein ruiniertes junges Leben.

    Ihr eigene Ehefrau in den letzten Stunden ihres Lebens mit unheilbaren Lungenkrebs im Krankenhaus - weil sie jahrzehntelang geraucht hat - nun ist alles zu spät: Die Einsicht, die Reue, es bleibt nur mehr kurze Zeit bis zum Tod.


    http://www.lungenunion.at/index.php/erkrankungen/atemwege/copd/was-ist-copd

    http://derstandard.at/2000067803106/90-Prozent-der-COPD-Faelle-werden-durch-Rauchen-verursacht



    • Wyatt

      Herby - um Himmelswillen, glauben Sie wirklich ihre an Dramatik kaum zu überbietenden Plattitüden seien von Interesse?

    • Stern

      "Sterben müssen wir alle. Aber richtig leben?" (der schottische Freiheitskämpfer William Wallace im Hollywood-Blockbuster `Breaveheart´)

    • Sensenmann

      @ Herby

      Alles Geschwätz und Gesundbeterei an einer Tatsache: Wer raucht, weiß dass es ungesund ist. Er kennt die Folgen. Und er trifft die Entscheidung, um des Genusses Willen Lebenszeit zu opfern.
      Meine Götter, das tut doch jeder Genießer, der Fresser, der Säufer auch!
      Nur der Asket glaubt, durch Enthaltsamkeit sein Dasein verlängern zu können. Soll er.
      Sterben muss er auch.
      Und oft früher, als der Raucher.

      Jeder soll nach seiner Facon selig werden.
      Aufklären über Risiken und Nebenwirkungen: JA!
      Bevormunden: NEIN!

    • Norbert Mühlhauser

      @ Herby:

      Ich habe mit meinen 58 Lenzen noch keinen einzigen COPD-Erkrankten mit Sauerstoffflasche herumlaufen sehen. Überdies besteht der Verdacht, dass COPD nur eine modische Bezeichnung für Bronchialkatarrh ist. An dem sind auch Menschen gestorben, denn keiner lebte ewig.

      Ist Ihre Frau übergewichtig? Geht es ihr gut (noch)? Was ist mit ihrem Sohn, ist der auch übergewichtig? Oder ist einer Ihrer Angehörigen vlt Biker?

      Was Ihnen an Lebenserfahrung zu wünschen ist: Gehen Sie in die kardiologischen Abteilungen, sehen Sie sich die Opfer der Überernährung an. Gehen Sie in die Unfallchirurgie, schauen Sie sich die Biker an.

      Ok, eine Retourkutsche - aber ich kann nicht anders.

    • Stern

      Erst im Osten habe ich gelernt, was geistige Freiheit bedeutet...

    • Stern

      In Österreich bekommen Sie nicht einmal einen lausigen Schul-Leiter-Innen-Posten ohne Unterwerfung unter das (jeweilige föderalistische Partei-) Diktat der jeweiligen Landes-Haupt-Mann-Frau. Herby! Leben Sie ihren democratic-dream weiter...! "Ex Oriente lux!" -Aus dem Osten kommt das Licht!

    • Gastleser (kein Partner)

      Ich kenne einen COPD-Patienten, der nie geraucht hat. Auch seine Familie nicht. Bei ihm brach die Krankheit nach dem Krebstod seiner jungen Tochter auf. Wäre es eine Herzkrankheit, wäre die Ursache noch deutlicher gewesen.
      Wissen wir wie viele Umwelt-Essens-gifte uns tageintagaus die Gesundheit zerstören ?
      Ich denke, dass das Maßhalten in allem die Antwort ist - egal auf welcher Ebene und die Lebensfreude.
      Ich habe Rauchen aufgegeben - dann 30 Jahre lang "gesund" gelebt. Mich viel körperlich betätigt. Umso mehr war ich entsetzt als es gerade mich durchs Hintertürl erwischt hat….Dabei müsste ich der vitalste Mensch sein.
      Wir haben gar nix in der Hand !
      Lasst doch Wirte selber entscheiden.

  17. Ingrid Bittner

    Rauchverbot: wenn ich das Wort Verbot schon höre, stellt sich alles auf. Das ist wahrscheinlich noch ein Relikt aus der Jugend, da war man prinzipiell gegen alle Verbote. Ich bin es heute noch, wiewohl ich Nichtraucherin bin. Aber Verbote reizen doch nur. Und die Lösung, wie sie in Österreich getroffen wurde, ist ja nicht so schlecht. Und was ist, wenn jetzt doch das Verbot kommt, dann müssen alle Investitionen in den Wind geschrieben werden, dann hätten die Gastronomen das Geld nehmen und irgendeinen Blödsinn damit anfangen können. So müssen sie womöglich noch Kredite abzahlen für etwas, das vollkommen für die Würscht war.
    Mich würde z. B. treffen, wenn ein Schokoladeverbot käme, könnte ja sein, zu süss, zu fett.......... Und wer weiss, was noch alles, ein gutes Bratl, auch zu fett, und um Gottes Willen Eis, zu fett, zu süss, alles verbieten.
    In welcher Gesellschaft leben wir denn, wenn die Menschen nicht mehr selbst entscheiden dürfen, welche lässliche Sünde sie sich gelegentlich gönnen?



  18. lilibellt

    Danke, wunderbar. Man liest's mit melancholischer Sehnsucht nach einer Zeit, in der der öffentliche Raum nicht das Spielfeld freudloser Eunuchen war. Stets um ihre Gesundheit bemüht, lümmeln die Gestalten in ihrer wie Schlafgewand anmutenden Kinderkleidung und mit zehenfreien Sandalen, die Füße ergonomisch und optisch vorteilhaft auf einem freien Stuhl gelagert, an ihrem Sojamilch- oder Bio-Tee-Getränk schlüfernd in Kaffeehäusern herum, während ihre Kinder laut schreiend zwischen den Tischen herumtollen. Ich nehm' den Rauch allemal in Kauf, wenn es diese Gestalten aus den Erwachsenen-Lokalen ein für alle mal vertreibt.
    Ein kleines P.S.: Bitte hebt das Rauchverbot auf oder belasst die Regelung, wie sie ist. Letzte Statistiken zeigen, dass nach einem vorherigen STARKEN Rückgang der jugendlichen Raucher seit dem (fast) europaweiten Rauchverbot die Anzahl der Raucher unter 18 wieder zunimmt. Wenn man etwas verbietet, macht man es für Jugendliche interessant. Man hätte das Rauchen als gesellschaftliches Phänomen so schön einen ruhigen Tod sterben lassen können, aber nein, die Verbotsgouvernanten mussten sich wieder wichtig machen und auf ein bereits bestehendes Phänomen aufspringen, um den unverdienten Erfolg dann für sich reklamieren zu können. Unintended consequences, who cares?







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