Warum wir aus der Kirche ausgetreten sind drucken

Lesezeit: 3:00

Der Entschluss, im vergangenen August aus der Katholischen Kirche auszutreten, reifte in uns erst in den letzten Monaten, und zwar unter anderem mit dem Massenansturm an Migranten. Die Skandale der letzten Jahre und Jahrzehnte, z.B. mit den traurigen Pädophilen-Vorfällen waren nie Anlass für einen Austritt. Menschen machen Fehler und wir wissen ja aus 1. Pt 5,8: „Seid nüchtern und wachsam! Euer Widersacher, der Teufel, geht wie ein brüllender Löwe umher und sucht, wen er verschlingen kann.“

Wir haben Hochachtung vor jedem Menschen, selbstverständlich auch vor jedem friedlichen Moslem – aber nicht vor dem Islam. Der Islam hasst sich selbst, er hasst unsere Kultur, unsere Frauen, unsere Art zu leben, der Islam ist nicht nur eine Religion, sondern ein politisches Herrschaftssystem, das Juden und Christen verfolgt und zu Menschen dritter Klasse macht. Ich möchte das hier aber nicht weiter ausführen.

Viele Vertreter der katholischen Kirche machen bei diesem traurigen Spiel mit: Der Papst fährt nach Lampedusa, nach Lesbos und sendet dort fatale Signale an die gesamte Welt aus. So heizt er den Zustrom an Asylanten kräftig weiter an, die laut Schengen, aber auch Genfer Konvention, nie in Ö ankommen dürften. Denn die ganz große Mehrheit der Migranten wird nicht persönlich politisch verfolgt.

Dass er muslimische statt christliche Familien mit in den Vatikan nimmt, ist nur ein weiteres Symbol für diesen komischen Papst. Nachhaltig helfen kann man nur vor Ort, das wird aber von den Eliten nicht gewollt. Papst Franziskus ist einer der größten Förderer einer afrikanisch-morgenländischen Masseneinwanderung, großteils an Moslems, nach Europa. Zu den über 100.000 christlichen Märtyrern pro Jahr gibt er sich sehr verhalten – er betet lieber in Moscheen. Seine Videobotschaft vom Jänner 2016 gibt auch darüber Aufschluss.

Gott wünscht die große Vermischung nicht, egal in welchem Bereich. Er gab jedem Volk seinen Platz, wo es leben darf und die Völker sollen friedlich in guter Nachbarschaft zusammenleben. Die Kirche verändert sich leider unbiblisch, sie vermischt sich zusehends mit der „Welt“. Sie schwimmt einfach mit, lässt sich mittreiben und stellt sich nicht gegen den Zeitgeist, der falschen Religion entgegen.

Aber auch das sonderbare Verhalten unseres Kardinals löst bei uns Kopfschütteln aus. So etwa die verdeckte, aber von vielen als offen empfundene Wahlempfehlung für den Neomarxisten Van der Bellen. Der einzige, der offene und mutige Worte aussprach, war Herr Weihbischof Laun. Schönborns diverse Unterstützungen beziehungsweise Besuche sind ein weiteres Signal dafür, wohin unsere Kirche segelt. Sie gibt den Menschen keine Orientierung mehr. Alles ist beliebig. Das ist auch ein Grund dafür, dass viele Menschen ihr Heil in der Esoterik oder z.B. bei den Zeugen Jehovas suchen.

Gott sei Dank gibt es noch katholische Geistliche, die sich (noch) getrauen, die Wahrheit gegen den Mainstream auszusprechen, wie z.B. Erzbischof Gyula Marfi. Er fand klare Worte, nur ein Zitat: „Wir wollen den Wölfen nichts Schlechtes, da auch sie Geschöpfe Gottes sind, aber wir lassen sie deshalb doch nicht unter die Schafe.“

Wir unterstützen weiterhin den katholischen Familienverband. Leider werden wir in Zukunft aus ähnlichen Motiven auch den „Sonntag“ nicht mehr beziehen.

Aus diesen Gründen sind und werden wir als Familie geschlossen aus der Katholischen Kirche austreten.

Johannes Granegger ist Bergbauer in Heiligenblut. Dieser Text stammt von seiner gesamten Familie, deren Mitglieder auch alle den gleichen Schritt vollzogen haben.

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Januar 2017 09:45

    ***************************************!
    Der letzte Papst, der dieses Amt würdig vertrat, war Benedikt XVI.!!!

    Man hat ihn in den linken Medien verteufelt, wohingegen man Franziskus, da er brav mit den Wölfen heult, beinahe in den Himmel hebt!

    Wäre ich nicht schon längst ausgetreten, hätte ich das allerspätestens im Sommer 2015 getan.
    Diese Kirchenführung hat mit der Lehre Jesu nichts mehr zu tun! Die Häupter verraten ihre Religion zugunsten einer völlig kranken Politik.
    Und jene, die dagegen ankämpfen werden mundtot gemacht, siehe z.B. Bischof Laun.
    Wohingegen andere, die die Kanzel dazu mißbrauchen politische Reden und "Empfehlungen" zu schwingen, nichts zu befürchten haben.

    Wohin es führt, wenn man Religion und Politik vermischt, sieht man am Islam. Ich fürchte es wird mit der christlichen Kirche ebenso enden.

    Im weltlichen Bereich läuft es doch genauso! Die Häupter verraten ihr Volk, ihre Heimat, ihre Identität, und jeder, der versucht zu warnen, anderer Meinung ist, wird medial hingerichtet.
    Man versucht das gerade recht anschaulich - wie auch durchschaubar - an Donald Trump.

    Möge unser Herrgott das Schlimmste abhüten!

  2. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Januar 2017 08:46

    Liebe Familie Granegger,
    es zeugt sicherlich von Mut, in der Gemeinde Heilgenblut sich öffentlich zu einem Kirchenaustritt zu bekennen.
    Haben Sie aber auch bedacht, dass Sie einmal auf Jesus Christus getauft worden sind?
    Und nicht auf Papst Franziskus, Kardinal Schönborn - oder auf Dr. Landau.

    Hat Ihnen Jesus Christus geraten, diese Kirche jetzt zu verlassen?
    Oder hat er nicht darauf hingewiesen, dass es SEINE Kirche ist, von der Sie sich abkehren?
    Seine Kirche, die über mehr als zweitausend Jahre schon etliche Päpste und Kardinäle überdauert hat?

  3. Ausgezeichneter KommentatorStein
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Januar 2017 15:40

    Aus den geschilderten Gründen, kann ich den Schritt aus der katholischen Kirche auszutreten sehr gut nachvollziehen. Ich HOFFE SEHR, die GRÜNDE (der Brief hier samt Kommentaren) WERDEN bis zu Bischöfen und Papst BEKANNT und führen zu einem UMDENKEN der KIRCHENVERANTWORTLICHEN. Die Beweggründe sind kein Einzelfall.

    Ich wähle -noch (wie viele Gleichgesinnte)- einen anderen Weg (den des Verbleibens in der katholischen Kirche) denn ich (wir) möchte(n) diese meine (unsere) katholische Gemeinschaft , diese weltumspannende Organisation samt ihren Kirchen und ihrer Kultur nicht zerstörerischen politischen oder moslemischen Kräften überlassen. Ich passe allerdings sehr auf (soweit möglich), dass mit meiner Kirchensteuer, meiner Kirchenmitarbeit und meinen Spenden keine Islamisierung unterstützt wird.

    Unser sehr nette, kluge, polnische Pfarrer lässt auch keine politisch motivierten Kirchen-, Pfarrheimbesetzungen zu....

    Kirchenfeindliche politische Kräfte haben schon immer versucht die Kirche -besonders die katholische- zu zerstören. In Österreich versuchten es viele Linke in Politik und Medien von außen mittels Diffamierungen , Spott und Hohn, von innen mit dem Versuch der Spaltung und nun mit dem Hereinholen und Begrüßen vieler Mohammedaner (und dem "Respekt" vor allem und jedem nur nicht vor der katholischen Kirche, womit man viele junge Menschen erfolgreich von der Kirche abgehalten hat).

    Viele Kreuzgegner und Kirchenkritiker sind nun zu Kopftuchbefürwortern geworden, was schon sehr eigenartig ist.

    Trotzdem bin ich überzeugt, dass unsere Kirche die negativen Kräfte innerhalb und außerhalb überleben wird und hoffe, dass Fam. Granegger eines Tages wieder ihre Heimat innerhalb einer geläuterten katholischen Kirche finden kann.

  4. Ausgezeichneter KommentatorNestor 1937
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Januar 2017 12:29

    Was Herr Granegger schreibt ist ein wichtiger Hinweis, wie es derzeit im Kirchenvolk zugeht und wie es um die Akzeptanz der Kirchenführung aussieht.

    Oft sind das gutmeinende aber einfältige "Softies" (außengesteuert in Rom von der südamerikanischen Befreiungstheologie, in Wien von Leuten wie Landau & Co), die es den viel zu lauten Gutmenschen Recht machen wollen.

    Aber austreten? Kann man als Getaufter überhaupt "austreten"? Ist die Verweigerung der Kirchensteuer überhaupt ein "Austritt"?

  5. Ausgezeichneter KommentatorBob
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Januar 2017 10:00

    Die Christen versammeln sich ja nicht alle in der kath Kirche. Nicht umsonst kommt die Ostkirche ohne Papst als"Vertreter" Gottes aus.

  6. Ausgezeichneter KommentatorAusgebeuteter
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Januar 2017 13:26

    Hallo Familie Granegger,
    Ihr Entschluß, aus der katholischen Kirche auszutreten ist dann sinnvoll, wenn Sie und Ihre Familienmitglieder Kirche und Religion nicht dem Christentum gleichsetzen. Siehe dazu meinen Beitrag vom 18.01.17, 11:53 Uhr unter:

    http://www.andreas-unterberger.at/2017/01/luther-mohammed-und-die-zerstrung-des-christentums/#sthash.6S5X82FS.dpuf

    Das "Bodenpersonal Gottes", zu welcher auch Papst Franziskus und Kardinal Schönborn gehören, sind auch nur Menschen mit Stärken und vielen Schwächen. Leider sind beide Personen teilweise auch den Angriffen des ständigen Gegenspielers Gottes unterlegen, welcher hier geduldet wird und so sein Unwesen treiben kann.
    Herzliche Grüße nach Heiligenblut vom
    Ausgebeuteten

  7. Ausgezeichneter KommentatorAbaelaard
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Januar 2017 08:46

    Die Argumentation der Fam. Granegger ist absolut nachvollziehbar, das Episkopat mit der einen Ausnahme Laun ist restlos verrottet, viele Geistliche von den Gläubigen weit entfernt, der jetzige Papst schon nach wenigen Stunden seines Pontifikats an der intellektuellen Brillanz seines Vorgängers zerschellt, da kommt wahrscheinlich nichts mehr was von Belang wäre.
    So wenig aber wie ich seinerzeit anlässlich des BAWAG-Skandals aus der Gewerkschaft ausgetreten bin im Gegensatz zu vielen roten Kollegen weil es mir zu läppisch schien, sowenig trete ich aus der Kirche aus. So wie einer meiner Vorposter zitiert hat, darauf vertraue auch ich auch wenn mir sonst nichts mehr bleibt an Argument "Die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen ". Nehmen wir doch die Situation an wie sie sich darstellt, ein Angriff des Antichristen auf die Kirche deren Personal sehr schwach daherkommt, aber auch auf unsere christliche Gesellschaft wie Familie usw. Werden wir nicht fahnenflüchtig sondern kämpfen den guten Kampf !

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorcmh
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Januar 2017 16:49

    Ich denke Bruder Schönborn sollte die Gelegenheit gegeben werden, hier in einem Gastkommentar zur diesem Versagen seiner Amtskirche fundiert in dogmatischer und pastoraler Hinsicht Stellung zu nehmen.

    Unseren Bloginhaber bitte ich, dies zu ermöglichen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorWolfram Schrems
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Januar 2017 10:55

    Im Jahr 2006 hat m. W. Rom entschieden, daß der vor der Zivilbehörde erklärte "Kirchenaustritt" in den dt.sprachigen Ländern mit Kirchenbeitragssystem, eigentlich Austritt aus der Kirchenbeitragsgemeinschaft, NICHT als Apostasie zu werten ist und daher KEINE Exkommunikation nach sich zieht. Denn der Magistratsbeamte ist NICHT adäquater Adressat dieser Erklärung.
    Etwas anderes wäre es, dem Ortspfarrer zu erklären, daß man den Glauben und die Kirche verwirft.

    M. W. haben die österr. Bischöfe, die ja in erster Linie hinter dem Geld her sind, diese Entscheidung unterlaufen (!). Sie binden Kirchenmitgliedschaft, d. h. auch den Sakramentenempfang, weiterhin an den Kirchenbeitrag.

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  1. Dr. Lothar Gassmann (kein Partner)
    14. Februar 2017 13:10

    Die Römisch-Katholische Kirche hat viele Sonderlehren eingeführt, die sich nicht durch klare Aussagen der Heiligen Schrift belegen lassen, sondern die im Widerspruch zu Gottes Wort stehen, so etwa die folgenden, nach Jahreszahlen geordnet:
    • 355: Der römische Bischof beansprucht: Er sei der Papst, der direkte Nachfolger des Apostelfürsten Petrus.
    • 375: Heiligenverehrung wird offiziell eingeführt.
    • 397: Als Folge davon entwickelt sich der Reliquienkult (Überreste von verstorbenen Bischöfen und Heilig gesprochenen werden als wundertätig verehrt; magisches Denken).
    • 431: Maria, die Mutter Jesu, wird als »Mutter Gottes« oder »Gottesgebärerin« dogmatisiert.
    Auch der Ablass ist noch vorhanden.

  2. Walter Klemmer
    02. Februar 2017 10:24

    Augustinus sagte: "Es gibt viele die drinnen draußen sind, und viele die draußen drinnen sind."

    Was er damit meinte ist jedem klar, der Jesus in seinem Herzen hat und in der Liebe weit, aber in der Lehre katholisch ist und bleibt.

    Die römische "Kirche" segelt vom Katholischsein weg.

    Viele Christen, die sich "draußen" an die Gebote Gottes halten, sind katholischer als der römische Phantasie- und Relativierverein: Offenbarung auch aus anderen Schriften als Neuem und Altem Testament, ja sogar Offenbarungen aus anderen Religionen wären gültig.

    Natürlich muss man dann all jene Christen verteufeln, die an der apostolischen Tradition festhalten und das sinkende Schiff Rom verlassen.

    "Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, bin ich mitten unter ihnen."
    Jesus Christus.

  3. Rado (kein Partner)
    02. Februar 2017 08:14

    Guter Text. Habe diesen Schritt bereits nach dem Votivkirchenskandal gesetzt und ihn nie bereut.
    Die Kirche wird diese Austritte allerdings verschmerzen und meiner Meinung nach ist ihr selbiges auch vollkommen egal. Sie hat sich längst auf andere lukrativere Geschäftsfelder verlegt und ist auf Gläubige und Beitragszahler nicht mehr angewiesen.
    Bald werden die Kirchen Vermögensverwaltungen sein mit eingebauter Weltverbesserungsrhetorik. Liebdienerei am Islam und dem linken Asylweltbild werden schon eine zeitlang dafür sorgen, dass der Rubel rollt und die leeren Kirchenbänke nicht so auffallen.

  4. eisprinzessin
    01. Februar 2017 21:09

    Toller Text, verständlicher Schritt und nachvollziehbare Argumente/Zitate!

  5. Zundl (kein Partner)
    31. Januar 2017 21:05

    Die - zugegebenermassen idiotischen - Einlassungen mancher geweihter Amtstraeger zum Thema Migration sind zwar aergerlich, aber kein Grund, aus der Kirche auszutreten. Christ sein kann man nur in der Kirche - und man ist ja nicht wegen diesem oder jenem Papst oder Bischof Christ geworden, sondern wegen Christus.

    Fraglich ist aber, ob der oeffentlich-rechtliche "Kirchenaustritt" kanonisch tatsaechlich als Glaubensabfall zu werten ist. Benedikt XVI war da anderer Meinung

    • AUSTRETEN SUBITO! (kein Partner)
      31. Januar 2017 21:37

      @ Zundl "... aber kein Grund, aus der Kirche auszutreten. Christ sein kann man nur in der Kirche"

      Bitte informieren sie sich! Es gibt keinen Kirchenaustritt!
      Weder kirchenrechtlich noch theologisch.
      Die Nazis führten den "Austritt" ein und die Bischöfe halten sich an Nazi-Ansichten.

    • Gennadi (kein Partner)
      01. Februar 2017 13:24

      Christ sein könne man nur in der Kirche?
      Was soll der Schwachsinn schon wieder!
      In welcher Kirche - immerhin gibt es ja deren viele.

      Und warum soll es kein Austreten geben?
      Eine Kirche (egal welche) ist rechtlich nicht mehr als ein Verein. Dem man jederzeit beitreten, aus dem man jederzeit austreten kann. Und sogar - merks! - ohne die eigene Religion aufzugeben.

      Die Graneggers sind sicher weiter Christen geblieben. Ehrlichere.

    • römisches Heidentum (kein Partner)
      01. Februar 2017 15:02

      @ Gennadi: "Und warum soll es kein Austreten geben?"

      Sie sind kein Katholik. Richtig?
      Ihre Kenntnisse des Kirchenrechts sind beinahe so mies als die eines herkömmlichen Bolschewiken-Bischofs.

    • Gennadi (kein Partner)
      01. Februar 2017 21:54

      Wenn sachliche Argumente fehlen, kommen Beschimpfungen.

    • Gennadi (kein Partner)
      01. Februar 2017 21:59

      PS:
      Wäre ich Katholik, wäre ich spätestens aus der katholischen Kirche ausgetreten (ausgetreten!), als der Papst den Koran küsste, den Islam als die Religion des Friedens bezeichnete, Terroristen im Vatikan empfing - und einen Imam im Vatikan Allahu Akhbar rufen ließ.

      Da brauche ich keine Kirchensteuer dazu.

      PPS: Kirchenrecht? Könnte Ihnen sicher einen Vortrag drüber halten.

    • römisches Heidentum (kein Partner)
      01. Februar 2017 23:38

      @ Gennadi: "Kirchenrecht? Könnte Ihnen sicher einen Vortrag drüber halten."

      Na dann halten sie einen Vortrag über den Kirchenaustritt im Kirchenrecht (obwohl die Worte "Kirchenaustritt" oder "Austritt" im Kirchenrecht gar nicht vorkommen). Auch eine theologische Begründung eines "Austritts" ist ihnen nicht zuzutrauen. Das schaffen nur die österr. Bischöfe - im unbedingten Glauben an ein Nazi-Gesetz aus 1939.

      PS.: Wenigstens haben sie zugegeben, kein Katholik zu sein: "Wäre ich Katholik, wäre ich ..."

    • Gennadi (kein Partner)
      02. Februar 2017 18:26

      Kein Wunder, wenn das Heidentum in die Irre läuft.
      Kirchenaustritte haben vor der Behörde zu erfolgen. Nix mit theologisch.
      Religion ist Privatsache und nicht an die Mitgliedschaft bei einer Religionsgemeinschaft gebunden.
      Genau so verstehe ich auch die Graneggers.

      Nachdenken statt theologisieren hilft manchmal...

    • römisches Heidentum (kein Partner)
      02. Februar 2017 20:09

      @ Gennadi: "Kirchenaustritte haben vor der Behörde zu erfolgen"

      Bravo! Sie haben die Ansicht der Nazis vollkommen richtig wiedergegeben.

  6. Nazi-Kirchenbeitragsgesetz (kein Partner)
    31. Januar 2017 16:52

    + Der Kirchenbeitrag ist aus der Nazi-Zeit (Gesetzblatt für das Land Österreich, Jahrgang 1939, 111. Stück, ausgegeben am 28. April 1939):

    h t t p : / / w w w . kreuz-net.at/index.php?id=248

    + Der Kirchenbeitrag ist Beihilfe zum Mord (Caritas finanziert Abtreibung):

    h t t p : / / w w w . kreuz-net.at/fileadmin/Caritas-Abtreibungsanstalt_1500px.jpg

    + Zitat Papst Benedikt XVI.:

    "das Verlassen der Kirche im meldeamtlichen Sinn" ... ist kein "Abfall von der katholischen Kirche":

    h t t p : / / w w w . v atican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/documents/rc_pc_intrptxt_doc_20060313_actus-formalis_ge.html

    • Seelenverkäufer (kein Partner)
      31. Januar 2017 20:02

      Die österreichische Bischofsloge hat ein Nazi-Gesetz über Gott gestellt: Die Zugehörigkeit zur Kirche Christi wird hierzulande einzig und allein durch das Nazi-Kirchenbeitragsgesetz aus dem Jahre 1939 bestimmt.

      In Österreich sind die Taufschein-Christen durch das Band der NS-Kirchenbeitragszahlungen mit dem mystischen Leib Jesu Christi verbunden.

      Man kann sich jetzt die Frage stellen, wen die Brüder der österreichischen Bischofskonferenz anbeten?

  7. cmh (kein Partner)
    31. Januar 2017 16:49

    Ich denke Bruder Schönborn sollte die Gelegenheit gegeben werden, hier in einem Gastkommentar zur diesem Versagen seiner Amtskirche fundiert in dogmatischer und pastoraler Hinsicht Stellung zu nehmen.

    Unseren Bloginhaber bitte ich, dies zu ermöglichen.

    • fredl (kein Partner)
      01. Februar 2017 21:18

      Das Schönbornblabla kann doch keiner mehr hören. Salbungsvolles, sinnentleertes Geschwätz. Solche Figuren wie Schönborn sind der lebende Beweis für die völlig gottbefreite katholische Kirche. Der Moslemfan Schönborn soll doch in einer Moschee predigen, weil dort passt er besser hin als unter Christenmenschen. Mir als Christ kommt beim Schönborn das ....

    • Haider
      01. Februar 2017 23:50

      Ich dachte bisher, wenn man bereit ist monatlich 10 Euro zu investieren, kann man in diesem Blog Gastkommentare verfassen so viel man will. Natürlich sollte man auch etwas zu sagen haben; aber dies ist ein zweites Paar Schuhe.

    • Rado (kein Partner)
      02. Februar 2017 08:18

      Wen interessiert schon Schönborn?

    • Alwis (kein Partner)
      05. Februar 2017 23:33

      Kardinal Schönborn kann auch ganz anders reden, z.B. zur Maria-Namen-Feier 2016.
      Sie ist nachzulesen auf der Seite der erzdioezese-wien unter dem Titel marianamen2016.
      "Heute vor 333 Jahren ist Wien gerettet worden. Wird es jetzt einen dritten Versuch einer islamischen Eroberung Europas geben? Viele Muslime denken und wünschen sich das und sagen: Dieses Europa ist am Ende. Und ich denke, dass das, was heute Moses in der Lesung tut und was Gott der Barmherzige mit seinem jüngeren Sohn tut, wir heute für Europa erbitten sollen: Herr, gib uns noch einmal eine Chance!"

  8. tempusfugit (kein Partner)
    31. Januar 2017 16:41

    Meine Hochachtung der Familie Granegger, ich habe diesen Schritt vor vielen Jahren auch schon gesetzt.
    Papst Benedikt gab kurz etwas Anlass zur Hoffnung, aber das war bekanntlich nur ein Intermezzo.
    Wahres Christentum gründet sich ohnehin nicht auf Papier.

    • cmh (kein Partner)
      31. Januar 2017 16:51

      We dont need a piece of paper from the city hall, keeping us tied an true.

      Nichteinmal die Partnerschaften funktionieren so wirklich.

  9. seppimland (kein Partner)
    31. Januar 2017 15:02

    .....es gibt sie noch die starken menschen. alles gute an die salzburger (oder sind sie schon kärntner?). und wenn sie es brauchen. durchaus ab & zu in die kirche gehen. stört niemanden & etwas tradition tut doch gut!!!

    meine hochachtung haben sie...

  10. Wolfram Schrems (kein Partner)
    31. Januar 2017 10:55

    Im Jahr 2006 hat m. W. Rom entschieden, daß der vor der Zivilbehörde erklärte "Kirchenaustritt" in den dt.sprachigen Ländern mit Kirchenbeitragssystem, eigentlich Austritt aus der Kirchenbeitragsgemeinschaft, NICHT als Apostasie zu werten ist und daher KEINE Exkommunikation nach sich zieht. Denn der Magistratsbeamte ist NICHT adäquater Adressat dieser Erklärung.
    Etwas anderes wäre es, dem Ortspfarrer zu erklären, daß man den Glauben und die Kirche verwirft.

    M. W. haben die österr. Bischöfe, die ja in erster Linie hinter dem Geld her sind, diese Entscheidung unterlaufen (!). Sie binden Kirchenmitgliedschaft, d. h. auch den Sakramentenempfang, weiterhin an den Kirchenbeitrag.

    • Wolfram Schrems (kein Partner)
      31. Januar 2017 10:59

      Das heißt, es gibt die Sakramente nur für Geld. Das ist unstatthaft und sittenwidrig. Jeder Gläubige ist per Kirchengebot verpflichtet, seinen Beitrag zum Unterhalt der Priester u. dgl. (also für die Bedürfnisse der Kirche) zu leisten. Das steht außer Frage. Ein staatliches (!) Gesetz aus der NS-Zeit ist aber dafür kein geeignetes Mittel. Das österr. Kirchenbeitragssystem ist also weder göttlichen noch (gesamt-) kirchlichen Rechts. In Ö und D (und CH) führte es zu einem aufgeblähten Apparat, in dem man wie die Maden im Speck lebt - und der überhaupt keinen Nutzen nach außen hat.

      Die ehrenwerte Familie Granegger ist also in einer komplizierten Lage. Denn der "Austritt" vor der Bh Spittal/D.

    • Wolfram Schrems (kein Partner)
      31. Januar 2017 11:05

      ...ist klarerweise keine Erklärung der Apostasie vom Glauben. Das Ordinariat wird es aber wahrscheinlich so betrachten. Und früher oder später wird dann eine Entfremdung von der Kirche als solcher eintreten. Das wird dazu führen, daß kein Sakramentenempfang mehr stattfindet. Aber, um ein Bild zu gebrauchen, es wäre verrückt, kein Medikament mehr zu nehmen, weil einem der Apotheker unsympathisch ist.
      Es ist zwar derzeit mit Papst Franziskus und Kardinal Schönborn eine bisher nie dagewesene Krise der Weltkirche bzw. der Kirche in Ö. gegeben, aber es ist dennoch die Kirche Christi (und nicht Babylon o. dgl.).
      Also: Weg mit dem Kirchenbeitrag! Die Bischöfe mögen endlich wieder den Glauben

    • Wolfram Schrems (kein Partner)
      31. Januar 2017 11:06

      ...verkünden. Und nicht den ans Geld oder an den "Dialog" oder an die "Flüchtlinge"!

      Der ehrenwerten Familie Granegger wünsche ich alles Gute in dieser vertrackten Zeit. Danke für Ihren Beitrag!

    • Gennadi (kein Partner)
      31. Januar 2017 23:50

      Die Bischöfe verkünden den Glauben. Allerdings jenen der katholischen Kirche.
      Folgend einem Papst, der den Islam anhimmelt.
      Schrems hat da ganz recht.

  11. Johannes Granegger
    31. Januar 2017 10:00

    Sehr geehrtes Forum, zuerst dürfen wir uns herzlich bedanken für viele positive Postings. Wir sind einige Male direkt angesprochen und so möchte ich hier zusammenfassend antworten.

    Ja, wir sind auf Jesus Christus und nicht auf den Papst oder auf irgendeinen Menschen getauft. In aller Schwachheit halten wir es hier mit Luthers Rechtfertigung: Allein durch die Schrift. Allein durch den Glauben. Allein durch die Gnade. Allein in Christus.
    Wir haben uns diesen Schritt nicht leicht gemacht, wir sind auch bei keiner anderen Denomination oder Sekte. Ich erlaube mir aber an das Forum eine Gegenfrage zu stellen:
    Ist diese Kirche noch SEINE Kirche? Und darf hier Offenbarung 17 und 18 mit der Hure von Babylon strapazieren. Es läuft doch momentan alles auf eine politische, wirtschaftliche und religiöse Welteinheit hinaus - es sollen alle eins werden. In Rom wird der falsche Prophet sitzen, in New York bei der UNO das Tier aus dem Meer und die Hure von Babylon ist die abgefallene Kirche, die falsche Religion. Sie betreibt Vermischung statt Absonderung. Die Babylonkirche ist auf Geld aus, äußerlich prachtvoll aber innerlich tot.
    Der kommunistische Papst ist gefallsüchtig und spricht aus, was Atheisten am liebsten hören (und die Herrschaften zeichnen sich dann gegenseitig mit hohen Orden und Preisen aus). Er macht eine Religion der Beliebigkeit, alle beten zum selben Gott und verstößt damit gröblich gegen das 1. Gebot. Der Fisch fängt vom Kopf an zu stinken.
    Und noch ein Satz zur UNO: Sie versucht jetzt schon eine Weltautorität zu installieren, die Vorstufe dieser Weltunion ist die europäische Einigung. Auch Merkel sprach schon von der EU zur WU (Weltunion).
    @ Romana schreibt besorgt, dass sie auf ein kirchliches Begräbnis nicht verzichten wolle und deshalb nicht austreten werde. Hier halten wir es wie Dr. Gassmann in seiner 96. These: „Wer mich beerdigt, ist mir egal. Wichtig ist nur der, der mich von den Toten auferweckt. Amen“

    Wir glauben, dass diese Kirche unreformierbar ist. Noch ein Beispiel, das uns zeigt, wohin die Reise geht: Der Vatikan „ruft im Sept. 2016 die intern. Gemeinschaft zur Einrichtung einer Weltnotenbank auf um die Finanzströme zu regulieren … und allein eine Weltautorität (!) sei kompatibel mit den Bedürfnissen der Menschheit …“ Die Staats- und Regierungschefs zimmern ständig neue Rettungspläne und dem Papst fällt dazu dann das ein. Ordo ab chao: Ordnung aus dem Chaos.

    Anmerkung 1: Die Offenbarung an Johannes ist das einzige Buch in der Bibel, dessen Leser glückselig gepriesen werden. Siehe Off 1,3
    Anmerkung 2: Wir haben großen Respekt vor den vielen gläubigen und fleißigen Menschen in der Kirche, auch vor unserem Herrn Pfarrer Hochachtung. Es gibt keinen Grund mit dem Finger auf sie zu zeigen. Trotzdem: Leider sind viele Kirchenfürsten keine Hirten mehr, sondern Verführer. Wer Kirchensteuer zahlt, der macht sich mitschuldig.

  12. Corto Maltese
    30. Januar 2017 18:01

    Sehr geehrter Herr Granegger,

    Es ist schade, dass sie austreten aber die richtige Konsequenz aus Ihren Ansichten! Sie sind ein aufrichtiger Menschen und werden dafür gewiss auch gerade stehen. Dass Sie auch Ihre Kinder in Ihre persönliche Sekte mitnehmen ist unverzeihlich. Das Weltbild, das sie sich zurechtgelegt haben, dass Gott gegen jede Vermischung ist, hat mit der Bibel nichts zu tun. Dem liebem Gott ist es doch egal, ob sich eine Schwarzafrikanerin mit einem weißen Europäer vermischt. Es sind alles Kinder Adams. Lesen sie mehr Paulus, als das AT. Was glauben Sie, wie der Europäer entstanden ist und was sich in der hellenisch, jüdischen Welt alles vermischt hat.

    Die Propheten nach der babylonischen Gefangenschaft mussten sich abgrenzen und haben daher erstmalig aus einer Stammesreligion einen orthodoxen Monotheismus geformt. Aber man kann als Christ, doch nicht so leben, als hätte es nie ein NT gegeben.

  13. Abaelaard
    30. Januar 2017 08:46

    Die Argumentation der Fam. Granegger ist absolut nachvollziehbar, das Episkopat mit der einen Ausnahme Laun ist restlos verrottet, viele Geistliche von den Gläubigen weit entfernt, der jetzige Papst schon nach wenigen Stunden seines Pontifikats an der intellektuellen Brillanz seines Vorgängers zerschellt, da kommt wahrscheinlich nichts mehr was von Belang wäre.
    So wenig aber wie ich seinerzeit anlässlich des BAWAG-Skandals aus der Gewerkschaft ausgetreten bin im Gegensatz zu vielen roten Kollegen weil es mir zu läppisch schien, sowenig trete ich aus der Kirche aus. So wie einer meiner Vorposter zitiert hat, darauf vertraue auch ich auch wenn mir sonst nichts mehr bleibt an Argument "Die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen ". Nehmen wir doch die Situation an wie sie sich darstellt, ein Angriff des Antichristen auf die Kirche deren Personal sehr schwach daherkommt, aber auch auf unsere christliche Gesellschaft wie Familie usw. Werden wir nicht fahnenflüchtig sondern kämpfen den guten Kampf !

  14. Specht
    30. Januar 2017 00:31

    Der Papst selber scheint es, würde gerne austreten und einen Verein gründen. Seine Predigten sind sehr seelenvoll, sein Umgang und seine Ansichten eher ruppig. Daher abwarten und vertrauen, die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen, so lautet die Zusage. Katharina Emmerich, die heilige Seherin sah diese Verhältnisse vorher und sagte "Ihr Spitzbuben, es soll euch nicht gelingen." ;-)

  15. Ingrid Bittner
    29. Januar 2017 21:33

    Vor ca. 25 Jahren hab ich das Buch: Unheilige Ehen von Ursula Goldmann, gelesen, danach konnte ich nicht mehr anders, ich musste die römisch-katholische Kirche verlassen. Dieses Buch beinhaltet Gespräche mit "Priesterfrauen" und berichtet über deren Schicksale und dem ihrer Kinder.
    Je höher im Amt ein werdender Vater, umso seltener sind diese Kinder zur Welt gekommen, so hat sich für mich nur eine Konsequenz ergeben. So kann es nicht sein.

  16. Martha Katharina Marktl
    29. Januar 2017 21:23

    Liebe Familie Granegger,

    das Problem ist, dass in Ö und D die Kirche mit der Kirchensteuer vermanscht ist und dass man dann quasi für den Blödsinn, der von schlechten Klerikern und schlechten verbeamteten Laien kommt, zur Kasse gebeten wird.

    Durch die hl. Taufe sind Sie ja weiterhin Mitglied der katholischen Kirche. Es gibt ein Dokument von Kard. Herranz, das in etwa besagt, dass wenn man aus der Kirche aus Nichtglaubensgründen (so wie bei Ihnen; oder zum Beispiel wegen der Kirchensteuer bzw. -beitrag) austritt, sich nicht von der Kirche trennt.

    Was den Kirchenbeitrag betrifft, so machen es in Österreich einige so, dass sie den Kirchenbetrag denjenigen Teilen der Kirche widmen, bei denen er besser aufgehoben ist. Wir zum Beispiel widmen ihn der Priesterbruderschaft St. Pius X. (www.fsspx.at)

    Auch unter den Gläubigen der Piusbruderschaft sind einige, die aus der Kirchensteuergemeinschaft aus ähnlichen Gründen wie Sie ausgetreten sind.

    MfG,
    Martha K. M.

    • Gennadi (kein Partner)
      02. Februar 2017 18:31

      Die Piusbruderschaft ist aber keine Religionsgemeinschaft und kann (darf) keinen Kirchenbeitrag einheben.

      Diese Sektiererei - ich glaub nur an den Verein, aber nicht an den - ist das Übel an der Sache.

  17. otti
    29. Januar 2017 18:40

    herr granegger !

    wirklich ausnahmsweise kann ich einem beitrag und den kommentaren einmal nicht zustimmen !

    habe 52 jahre lang theologie und religionsgeschichte versucht zu studieren.
    meine professoren haben alle eines gemeinsan: entzug der lehrbefugnis.
    (drewermann, küng, holl, gaillot, hähring....)

    wenn sie denn ihre - oftmals berechtigte - frustration hier zum ausdruck bringen, kann ich ja vieles nachempfinden.
    austreten würde ich jedoch nie !

    erlauben sie mir doch bitte e i n e anmerkung:
    "die theologischen alleswisser sind auf keine frage eine antwort schuldig geblieben. sie haben die dauer des paradieses und die zahl der engel berechnet, sie wissen alles über die dreifaltigkeit und das verhältnis der drei göttlichen personen zu und ineinander, sie wissen bescheid über immerwährende jungfrau und mutterschaft, sie bestimmen das verhältnis zwischen jesu menschlicher und götllicher natur. sie legen fest, was gottes offenbarung ist und was nicht.
    sie haben himmel und hölle vermessen, sie gewähren ablässe und treiben den teufel aus - auch heute noch. allzuoft sind sie dabei abgekommen von der botschaft des armen nazaräners.
    können wir täglich einfach so leben, als würde dieser wunderbare jesus neben uns stehen ?
    was würde er meinen, wenn wir dies oder jenes tun ?

    UND WER HAT UNS DIESE UNIVERSELLE BOTSCHAFT VERMITTELT ?

    und d a s ist der grund, warum ich nicht austrete !

    • Corto Maltese
      30. Januar 2017 18:21

      @ Otto, Ausnahmsweise haben Sie vollkommen Recht!

    • fredl (kein Partner)
      06. Februar 2017 10:13

      "Täglich einfach so zu leben, als würde dieser wunderbare Jesus neben uns stehen" finde ich sehr inspirierend. Allerdings komme ich in puncto möglicher Kirchenaustritt und meinem Jesusbild zu einem ganz anderen Ergebnis. Mir ist da der zornige Jesus in Erinnerung, dem der Kragen platzte, als die Geldwechsler das Haus seines Vaters entehrten. Und was machen die Kirchenfürsten (-fürsten!!!) heute in den angeblichen Häusern Gottes? Und otti, falls mich mein Gefühl nicht täuscht, scheint Jesus dir deutlich näher zu sein als deinem kirchlichen Umfeld. Also wieso diese Kirchenhörigkeit?

  18. Hans24
    29. Januar 2017 16:36

    die beste Lösung scheint derzeit, den Kirchenbeitrag aus Gewissensgründen zu verweigern. So wie man den Wehrdienst verweigern kann, sollte es bei der Lächerlichkeit eines Geldes - das kostet nicht das Leben - noch weniger Probleme machen. Die Kirche hat wohl gut mit dem Geld jener gelebt, welche zwar brav zahlen, aber sonst keinen Kontakt zur Kirche pflegen. Ein üppiger Laienapparat, welcher sehr oft gegen die Kircheninteressen agiert, kostet eben Geld. Die Bischöfe haben auch Angst und bringen ihren Mund aus Menschenfurcht kaum mehr auf. Eine Meldung aus Deutschland: Mülheim: Kirchen vermitteln Anwälte um Familiennachzug einzuklagen – 13.700 Fälle in 2016

    Ein Kirchenaustritt ist keine Lösung, weil es um die Kirche Jesu handelt und ER für die Dummheit seiner Schäflein nicht zuständig ist. Das Geld kann man denen geben, welche das Evangelium leben und glaubwürdige Mission betreiben. Und nicht jenen geben, welche sich mit besonderen Anstrengungen der Islamisierung auszeichnen.

    Kurz wiederholt: Kirchenbeitrag aus Gewissensgründen ja (keinen Cent zustimmen!) - Austritt nein.

    • fredl (kein Partner)
      06. Februar 2017 10:33

      Die heutige katholische Kirche gibt es aber nur aufgrund der Dummheit und Trägheit seiner Schäfchen! Da wird durch die Kirche aktiv die von dir beschriebene Islamisierung Europas betrieben und du reagierst mit "aber austreten tu i net". Gratuliere! Das nenn ich wehrhaftes Christentum! Und genau wegen Leuten wie dir können die weitermachen wie bisher. Und noch was: Wie nennt die Bibel eine Person oder Vereinigung, die gegen Christus vorgeht? Richtig! Antichrist! Aber Hauptsache Dabeibleiben!

  19. Stein
    29. Januar 2017 15:40

    Aus den geschilderten Gründen, kann ich den Schritt aus der katholischen Kirche auszutreten sehr gut nachvollziehen. Ich HOFFE SEHR, die GRÜNDE (der Brief hier samt Kommentaren) WERDEN bis zu Bischöfen und Papst BEKANNT und führen zu einem UMDENKEN der KIRCHENVERANTWORTLICHEN. Die Beweggründe sind kein Einzelfall.

    Ich wähle -noch (wie viele Gleichgesinnte)- einen anderen Weg (den des Verbleibens in der katholischen Kirche) denn ich (wir) möchte(n) diese meine (unsere) katholische Gemeinschaft , diese weltumspannende Organisation samt ihren Kirchen und ihrer Kultur nicht zerstörerischen politischen oder moslemischen Kräften überlassen. Ich passe allerdings sehr auf (soweit möglich), dass mit meiner Kirchensteuer, meiner Kirchenmitarbeit und meinen Spenden keine Islamisierung unterstützt wird.

    Unser sehr nette, kluge, polnische Pfarrer lässt auch keine politisch motivierten Kirchen-, Pfarrheimbesetzungen zu....

    Kirchenfeindliche politische Kräfte haben schon immer versucht die Kirche -besonders die katholische- zu zerstören. In Österreich versuchten es viele Linke in Politik und Medien von außen mittels Diffamierungen , Spott und Hohn, von innen mit dem Versuch der Spaltung und nun mit dem Hereinholen und Begrüßen vieler Mohammedaner (und dem "Respekt" vor allem und jedem nur nicht vor der katholischen Kirche, womit man viele junge Menschen erfolgreich von der Kirche abgehalten hat).

    Viele Kreuzgegner und Kirchenkritiker sind nun zu Kopftuchbefürwortern geworden, was schon sehr eigenartig ist.

    Trotzdem bin ich überzeugt, dass unsere Kirche die negativen Kräfte innerhalb und außerhalb überleben wird und hoffe, dass Fam. Granegger eines Tages wieder ihre Heimat innerhalb einer geläuterten katholischen Kirche finden kann.

    • FranzAnton
      29. Januar 2017 20:43

      Bravo, @Stein! M.E. ganz richtige, realitätsbezogene Gedankengänge! Es gibt, und es wird auch niemals geben, eine menschengeführte Organisation, welche, auch gegen kapitale, Fehlleistungen immun ist! Genau deshalb gilt: ................ "auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen" - - auch wenn besagter "Fels" von Anfang an schwankte, strauchelte, sich wieder hochrappelte, und, überdies, die Historie so gut wie für die gesamte, seither vergangene Zeit, das Gegenteil nahezulegen scheint - an welchem, natürlich, so Manche irre werden.

  20. Ausgebeuteter
    29. Januar 2017 13:26

    Hallo Familie Granegger,
    Ihr Entschluß, aus der katholischen Kirche auszutreten ist dann sinnvoll, wenn Sie und Ihre Familienmitglieder Kirche und Religion nicht dem Christentum gleichsetzen. Siehe dazu meinen Beitrag vom 18.01.17, 11:53 Uhr unter:

    http://www.andreas-unterberger.at/2017/01/luther-mohammed-und-die-zerstrung-des-christentums/#sthash.6S5X82FS.dpuf

    Das "Bodenpersonal Gottes", zu welcher auch Papst Franziskus und Kardinal Schönborn gehören, sind auch nur Menschen mit Stärken und vielen Schwächen. Leider sind beide Personen teilweise auch den Angriffen des ständigen Gegenspielers Gottes unterlegen, welcher hier geduldet wird und so sein Unwesen treiben kann.
    Herzliche Grüße nach Heiligenblut vom
    Ausgebeuteten

    • Ausgebeuteter
      29. Januar 2017 18:16

      Das zitierte Bodenpersonal ist leider wenig einsichtig, gibt gemachte Fehler kaum zu bzw. entschuldigt sich daffür, um nicht an "Autorität" zu verlieren. Aber Schönborn ist in der Flüchtlingssache kürzlich - um es höfllich auszudrücken - etwas "zurückgerudert".

    • Kapuzerer (kein Partner)
      01. Februar 2017 10:18

      Dieses Bodenpersonal hat mehr als jeder einfache Gläubige die Werkzeuge und Möglichkeiten in der Hand zu widerstehen! Was aber tun sie anstatt dessen? Sie verbiegen sich wie es der Zeitgeist gerade verlangt!
      Warum kann ein Laun gerade dastehen? Wenn er es kann müßten es auch andere können - sollen sie sich halt beim Laun informieren wie man das macht!

    • fredl (kein Partner)
      06. Februar 2017 10:46

      Das Bodenpersonal sind auch nur Menschen? Menschen schon, aber eine Negativselektion. Und alles und jeden irgendwie mit "sind nur Menschen" zu rechtfertigen hat absolut nichts mit Christsein zu tun. Übrigens kann ich mich ihnen nur anschließen, Kirche und Konfession nicht unbedingt mit Christentum und Gottesfüchtigkeit verbinden zu müssen.

  21. Nestor 1937
    29. Januar 2017 12:29

    Was Herr Granegger schreibt ist ein wichtiger Hinweis, wie es derzeit im Kirchenvolk zugeht und wie es um die Akzeptanz der Kirchenführung aussieht.

    Oft sind das gutmeinende aber einfältige "Softies" (außengesteuert in Rom von der südamerikanischen Befreiungstheologie, in Wien von Leuten wie Landau & Co), die es den viel zu lauten Gutmenschen Recht machen wollen.

    Aber austreten? Kann man als Getaufter überhaupt "austreten"? Ist die Verweigerung der Kirchensteuer überhaupt ein "Austritt"?

    • Ausgebeuteter
      29. Januar 2017 15:57

      Es ist was dran, "drinnen" zu bleiben. Innerhalb der katholischen Kirche kann man mehr als von außen verändern.

  22. Romana
    29. Januar 2017 11:40

    Ich stimme den Argumenten des Kommentarschreibers voll zu, auch was Papst und Kardinal betrifft. Trotzdem halte ich den Kirchenaustritt nicht für den richtigen Schritt, da man damit auf ein kirchliches Begräbnis verzichtet, vermutlich auch auf den Empfang der Sakramente.

    • Mariahilferin
      29. Januar 2017 15:59

      Darf einem der Priester ein Sakrament verweigern, weil man diese Zwangssteuer zum Erhalt eines Apparats, den man im Großen und Ganzen ablehnt, nicht zahlen will und daher aus der Kirche "ausgetreten" ist? Man ist schließlich nicht exkommuniziert worden.

    • Zraxl (kein Partner)
      31. Januar 2017 09:08

      Wer aus der Kirche austritt ist damit automatisch exkommuniziert und von den Sakramenten ausgeschlossen. So die gängige Praxis.

      Umgekehrt erklärt sich die Kirche durch diese Interpretation eines Kirchenaustritts zu einem Verein von Seelenverkäufern: Hier Kirchenbeitragsgeld, da Seelenheil!

      Kirchenaustritte kratzen aber weder Bischof noch Papst, denn ein positives Echo in den Massenmedien ist ihnen der wichtigste Maßstab.

  23. Bob
    29. Januar 2017 10:00

    Die Christen versammeln sich ja nicht alle in der kath Kirche. Nicht umsonst kommt die Ostkirche ohne Papst als"Vertreter" Gottes aus.

    • Mariahilferin
      29. Januar 2017 20:51

      Ich habe auch schon an den Übertritt in die orthodoxe Kirche gedacht - aber die ist ja national organisiert. Was mache ich zwischen lauter Russen oder Griechen? Das würde ich schon sehr merkwürdig finden.

    • Corto Maltese
      30. Januar 2017 21:54

      @Bob Wenn eine Grille einen Furz lässt, gibt das mehr Sinn!

    • otti
      31. Januar 2017 20:10

      an corto maltese:

      bob, dessen beiträge ich übrigens sehr schätze, braucht mich sicher nicht als unterstützer.

      aber ihre "anmerkungen" (jetzt war ich vornehm) von "grille und furz" läßt tief in ihre kinderstube blicken !

      könnten wir hier meinungen austauschen, ohne zu beleidigen ?

      danke !

  24. glockenblumen
    29. Januar 2017 09:45

    ***************************************!
    Der letzte Papst, der dieses Amt würdig vertrat, war Benedikt XVI.!!!

    Man hat ihn in den linken Medien verteufelt, wohingegen man Franziskus, da er brav mit den Wölfen heult, beinahe in den Himmel hebt!

    Wäre ich nicht schon längst ausgetreten, hätte ich das allerspätestens im Sommer 2015 getan.
    Diese Kirchenführung hat mit der Lehre Jesu nichts mehr zu tun! Die Häupter verraten ihre Religion zugunsten einer völlig kranken Politik.
    Und jene, die dagegen ankämpfen werden mundtot gemacht, siehe z.B. Bischof Laun.
    Wohingegen andere, die die Kanzel dazu mißbrauchen politische Reden und "Empfehlungen" zu schwingen, nichts zu befürchten haben.

    Wohin es führt, wenn man Religion und Politik vermischt, sieht man am Islam. Ich fürchte es wird mit der christlichen Kirche ebenso enden.

    Im weltlichen Bereich läuft es doch genauso! Die Häupter verraten ihr Volk, ihre Heimat, ihre Identität, und jeder, der versucht zu warnen, anderer Meinung ist, wird medial hingerichtet.
    Man versucht das gerade recht anschaulich - wie auch durchschaubar - an Donald Trump.

    Möge unser Herrgott das Schlimmste abhüten!

    • Undine
      30. Januar 2017 23:08

      @glockenblumen

      Ganz besonders für den ersten Satz********************************!

  25. Politicus1
    29. Januar 2017 08:46

    Liebe Familie Granegger,
    es zeugt sicherlich von Mut, in der Gemeinde Heilgenblut sich öffentlich zu einem Kirchenaustritt zu bekennen.
    Haben Sie aber auch bedacht, dass Sie einmal auf Jesus Christus getauft worden sind?
    Und nicht auf Papst Franziskus, Kardinal Schönborn - oder auf Dr. Landau.

    Hat Ihnen Jesus Christus geraten, diese Kirche jetzt zu verlassen?
    Oder hat er nicht darauf hingewiesen, dass es SEINE Kirche ist, von der Sie sich abkehren?
    Seine Kirche, die über mehr als zweitausend Jahre schon etliche Päpste und Kardinäle überdauert hat?

    • carambolage
      29. Januar 2017 10:25

      Kann den Argumenten der Familie nur zustimmen.
      Derzeit kann ich mir einen Austritt von der rk. Kirche nicht vorstellen, da sind die vielen Kirchenführer zu schwach um mich zu vertreiben (zahle aber keine Kirchensteuer wegen zu geringem Einkommen).
      Obwohl mich die fehlende Solidarität besonders mit den verfolgten Christen und anderen Glaubensrichtungen regelmäßig empört.
      Auch was uns und unseren Kindern in Zukunft ungefragt aufgebürdet wird - völlig veränderte gesellschaftl. Verhältnisse, sicher nicht zum Positiven - ist ein Experiment, das nie gut gehen kann.
      Immerhin fließt unheimlich viel Geld in die Bessermenschen-Industrie. Der Zahltag kommt etwas später.

    • Mariahilferin
      29. Januar 2017 14:45

      Das habe ich mir bisher auch immer gesagt, wenn ich mir wieder einmal gedacht habe, die Unchristlichkeit, ja die Antichristiichkeit der Kirche ist nicht mehr zum aushalten – aber ich weiß nicht, wie lange ich diese schizophrene Haltung – Dabeisein unter größten Vorbehalten – noch aushalten kann.
      Die katholische Kirche – und NUR diese Religionsgemeinschaft! – betreibt seit dem 2. Vatikanum eine Einheitsreligionsagenda, die unvereinbar mit dem Christentum ist. Sie haben dekretiert, dass Allah und Gott identisch sind! Jährlich wird eine Synode darüber abgehalten, wie heilig die Ehe noch sei, Homosexuelle werden im Stephansdom "verpartnert" und von der Jungschar gehätschelt, die Caritas hilft

    • Mariahilferin
      29. Januar 2017 14:47

      abtreibungswilligen, aber finanzschwachen Frauen, zu ihrem "Recht" zu kommen, in der Kirche kugeln Hostien über den Boden und Freimaurer werden beklatscht ...
      und das Schlimmste: der Papst selber ist ein vehementer NWO-Betreiber.
      Furchtbar.

    • Mariahilferin
      29. Januar 2017 20:19

      Nach dem Besuch der Abendmesse möchte ich noch nachtragen: Wenn's um den Pfarrer und seine unsäglichen Pro-Invasions-Predigten ginge – ich würde auf der Stelle austreten. Aber ich geh ja wegen Jesus Christus in die Kirche.

    • Corto Maltese
      30. Januar 2017 18:10

      @Mariahilferin, Sie gehen vielleicht wegen Jesus Christus in die Kirche, das will ich niemanden absprechen! Aber Sie folgen einem eingefleischten und vielfach geübten Ritus. Wenn sie von Ihren Eltern gelernt hätten, jeden Sonntag eine Stunde lang auf einem Bein zu stehen, mit der Zunge zu schnalzen und Ohhhhm zu blöken, dann würden Sie das machen und wären genauso zufrieden. Allerdings würden Sie sich auch darüber ärgern, wie sehr Sie die Flutilanten daran hindern einen reines und würdiges Sonntags Ohhhhhm zu blöken.

    • Mariahilferin
      31. Januar 2017 10:51

      @ Corto Maltese
      Meine Eltern haben mir beigebracht, mit den linken Wölfen zu heulen. Die haben nie eine Kirche betreten.

    • pro veritate (kein Partner)
      31. Januar 2017 11:28

      Ich nehme an, die Familie Granegger betrachtet ihren Schritt als "bürgerlichen Austritt", nicht als Absage an den Glauben. Auch die Taufe ist ja dadurch nicht aufgehoben. Gäbe es nämlich die "Zwangssteuer" nicht (interessanter Weise noch nie als "brauner Fleck" bezeichnet) wäre es zu diesem Schritt vermutlich nicht gekommen. Aber wenn jemand aus Gewissensgründen für etwas (das keine staatsbürgerliche oder sonstige indiskutable Verpflichtung darstellt) nicht mehr zahlen will, ist ihm ein solcher Schritt nicht zu verübeln. -
      Die Hauptverantwortung für die heutige Situation der Kirche ist eindeutig Personen aus den "oberen Rängen" der Kirchenhierarchie anzulasten. Ein Gehorsam,

    • pro veritate (kein Partner)
      31. Januar 2017 11:38

      Fortsetzung:

      ...auch kirchlichen Obrigkeiten gegenüber, kann nur immer ein relativer sein, einer, der sich primär an den Grundsätzen des Glaubens und der Moral orientiert, somit also letztlich an Gott selbst. Missachtet also eine Obrigkeit solche Prinzipien, dann hat sie kein Recht, dafür Gehorsam zu verlangen. Das wäre nämlich ein Missbrauch eines Anspruches bzw. eine "Fehlleitung" des "Gehorsamsinstinktes", was bekanntlich in der Geschichte wiederholt größere Katastrophen nach sich gezogen hat. -
      Es muss vorauszusetzen sein, dass ein solcher Schritt nicht leichtfertig getan wird, denn es handelt sich um eine Art "Notwehrmaßnahme", also eine gut zu begründende Ausnahme!

    • fredl (kein Partner)
      31. Januar 2017 20:35

      Ich widerspreche! Das ist nicht die Kirche von Jesus Christus! Wie verblendet muss man sein, um dieses Ungeheuer für die Kirche von Jesus Christus zu halten? Offensichtlich fehlt dir, politicus1, jegliche Spiritualität und jegliche Beziehung zu Gott! Ohne dich beleidigen zu wollen, du bist kein gläubiger, suchender Christ, sondern ein Kirchengeher. Einem Christen rinnt es beim Gedanken an diesen kriminellen Verein, geleitet von schwuchtligen Heuchlern und nimmersatten Gierschlunden, kalt den Rücken runter.

    • Gennadi (kein Partner)
      31. Januar 2017 23:47

      Blasphemie.
      Die katholische Kirche hat mit Christus kaum zu tun. Mit allergrößter Sicherheit ist es auch nicht "seine" Kirche, denn sie ist erst lange nach Christius entstanden, mit anderer Lehre.

      Päpste? Kardinäle? Wo gibt es die in der Bibel?

    • Kapuzerer (kein Partner)
      01. Februar 2017 10:30

      @Mariahilferin

      Ich möchte auch wegen Jesus Christus in die Kirche gehen, werde aber dort ständig in meiner Andacht gestört, sei es dass irgendeine Laiin mit schriller Stimme Lesung und Fürbitten vorträgt, unmelodische Lieder gesungen werden bis zum friedensgrüßenden übereinander Herfallen, respektlosem Kommunionempfang - kaum hat man sich gesammelt und Andacht zuwege gebracht, gibt es schon wieder eine Unterbrechung. Ich erinnere mich noch an die Zeit vor dem Konzil, da war Andacht nicht bloß möglich sondern die Regel!

    • Mariahilferin
      02. Februar 2017 21:51

      @ Kapuzerer
      Wem sagen Sie das ... Neben mir essen Kinder im Schulalter gewohnheitsmäßig ihre Snacks während der Messe, der Pfarrer ruft die Jubilare der Gemeinde zu Geburtstags- und sonstigen Wünschen und Festreden an den Altar und alle beklatschen sich gegenseitig etc.
      Ich geh am liebsten in die Abendmesse - da entfällt der Society-Faktor und der Pfarrer hält nur die Kurzform seiner von Marx- und Wellnesszeitschriften inspirierten Predigt.
      Die Kirche vor dem 2. Vatikanum kenne ich nur aus dem Buch von Martin Mosebach "Häresie der Formlosigkeit. Die römische Liturgie und ihr Feind." Es soll ja noch lateinische Messen geben - allerdings nicht in meiner Nähe. Vielleicht wär das was für Sie.





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