Rote Ökonomie: Planwirtschaft a la Kanzler Kern

Lesezeit: 3:00

Einige werden sich des einst anlässlich einer Wahlkampagne von Bill Clinton geäußerten Spruchs „It´s the economy, stupid!“ entsinnen. Natürlich ist Wirtschaft beileibe nicht alles. Wahr ist indes, dass ohne eine funktionierende Wirtschaft alles nichts ist. Der allgemeine Wohlstand beruht auf funktionalen Wirtschaftsstrukturen. Wirtschaftspolitik ist daher von größter Bedeutung.

Nun hat Kanzler Kern kürzlich seinen von den Hauptstrommedien, insbesondere dem ORF, überaus wohlwollend kommentierten „Plan A“ präsentiert, den er in den kommenden Jahren umzusetzen gedenkt. Hätte der Mann seinen Phantasien dabei allein im Hinblick auf die Gestaltung seiner Sommerferien freien Lauf gelassen, wäre Österreich fein raus. Leider aber betrifft sein famoser Plan in großen Teilen ausgerechnet die Wirtschaft des Landes und das verheißt nichts Gutes.

Sobald nämlich Sozialisten Wirtschaft planen, bleibt erfahrungsgemäß kein Auge trocken. Beispiele gefällig? Gleich, ob es sich um Baufirmen (wie den Bauring Wien), um Flug- oder Schifffahrtsunternehmen (wie AUA und DDSG), um Stahlerzeugungsbetriebe und Maschinenbauunternehmen (wie die VOEST-Alpine und die Noricum) oder um Nahrungsmitteleinzelhandelsbetriebe (wie den Konsum) handelt – die Roten schaffen es allemal, sie gnadenlos in Grund und Boden zu wirtschaften.

Aus der Sicht des Steuerzahlers betrachtet, wäre es ja schon schlimm genug, würden die Pläne des eloquenten Ex-Bundesbahners nur die ohnehin chronisch defizitären Staatsbetriebe betreffen. Fatalerweise aber gehen Herrn Kerns Ambitionen darüber hinaus dahin, in seinen „Plan A“ auch private Unternehmen miteinzubeziehen. Das kann naturgemäß nicht gutgehen. Seine ergreifenden Beteuerungen, die Sozialdemokratie mit Kleinunternehmen und „Ich-AGs“ aussöhnen zu wollen sind, angesichts der zeitgleich angekündigten Vorhaben zur Unternehmerbestrafung und -Vertreibung, vollkommen unglaubwürdig.

Ob es nun ideologischer Starrsinn ist, der dem Kanzler den Blick auf betriebliche Notwendigkeiten verstellt, oder ob lediglich eine krasse Unterernährung im Hinblick auf wirtschaftsrelevante Kenntnisse vorliegt, die für seine Schnapsideen wie den geforderten Mindestlohn von 1.500 Euro oder „frei wählbare Arbeitszeiten“ verantwortlich zeichnet, ist letztlich unerheblich. Faktum ist einerseits, dass Christian Kern und der Großteil seiner Genossen sich weit abseits der Wertschöpfungskette derart kommod eingerichtet haben, dass sie absolut blind dafür sind, wie Wirtschaft unter Marktbedingungen funktioniert.

Andererseits können erkenntnisresistente Linke ihre ebenso fixe wie skurrile Vorstellung, dass Wirtschaft auf Basis eines politischen Plans funktionieren könnte, auch dann nicht begraben, wenn ihnen noch so unübersehbare Beispiele, wie jene Venezuelas oder Zimbabwes das Gegenteil beweisen. Es hilft nichts: Wer niemals einen menschlichen Körper von innen gesehen hat, kann kein guter Anatom sein. Wer niemals einen Cent mit produktiver Arbeit auf der freien Wildbahn des Marktes verdient hat, hat naturgemäß keine Ahnung, wie ein auf Gewinn gerichteter Wirtschaftsbetrieb funktioniert. So einfach ist das.

Wie viele Arbeitsplätze die Regierung mit der Einführung eines branchenunabhängigen Mindestlohns von 1.500 Euro beseitigen würde, ist nicht leicht abzuschätzen. Sicher ist, dass die Anstellung von minderqualifizierten Arbeitskräften mit niedriger Wertschöpfung zu einem erheblichen Problem werden wird, wenn es wirklich dazu kommt. Ein den Unternehmen oktroyierter, willkürlich festgesetzter Mindestlohn käme einem Beschäftigungsverbot für ungelernte Arbeiter gleich.

Und wie sich die Einführung der von den Roten geforderten Vermögens- und Erbschaftssteuern auf die Unternehmenslandschaft auswirken würde, steht ebenfalls dahin.

Wie vielfach bewiesen ist, besteht die beste Wirtschaftspolitik allemal in einem völligen Rückzug der Regierenden. Denn je mehr die Politik sich in Wirtschaftsbelange einmischt, desto größer wird der Schaden für die gesamte Volkswirtschaft – also am Ende für uns alle.

Andreas Tögel, Jahrgang 1957, ist Kaufmann in Wien.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Januar 2017 16:02

    Venezuela und Zimbabwe sind weit weg. Es reichte ein Blick auf den einstigen antifaschistischen Schutzwall. Die Scharen von Flüchtlingen, die vom kapitalistischen Westen - von Deutschland und Österreich - in das Arbeiter- und Bauernparadies wegen des dortigen Reichtums migrieren wollten und nur durch diesen Schutzwall aus Mauer, Stacheldraht, elektrischen Zäunen, Wachtürmen und Laufgräben davon abgehalten wurden, waren sehr überschaubar und wahrscheinlich an einer Hand abzählbar. In den Visegrad-Staaten ist man froh, dieses Joch abgeschüttelt zu haben.

    Ich verstehe nicht, was unsere Roten daran heute so sehr begeistert, was wir Jahrzehnte direkt jenseits unserer Grenzen miterleben mußten. Das läßt sich nur so erklären, daß bei einem Großteil das östliche Auge aus einem einzigen blinden Fleck besteht.

  2. Ausgezeichneter KommentatorBob
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Januar 2017 17:38

    Kern hat in seinem Studium nichts von Wirtschaft gehört. Er hat nur gelernt wie man möglichst glaubhaft über Wirtschaft spricht. Und das kann er, das muß man ihm einfach lassen. Nur ob das genügt um als Bundeskanzler zu wirken, wage ich zu bezweifeln. Seine kaufm. Kenntnisse hat er bei der ÖBB beweisen können, und die waren zum kotzen.

  3. Ausgezeichneter KommentatorAusgebeuteter
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Januar 2017 16:37

    Kern hat sicher in seinem Studium gelernt, wie gute Wirtschaft funktioniert. Sein Problem ist es, dass die sozialdemokratischen und linken Grundforderungen sich mit einer freien Marktwirtschaft nicht vereinbaren lassen. Dies weiss er ganz genau, trotzdem möchte er den Spagat wagen, beide Extreme unter einen Hut zu bringen.

    Androsch, Schröder, Gusenbauer, Klima, Vranitzky u.v.a. waren in einer ähnlichen Situation und haben letztlich eingesehen, dass dies sicht funktionieren kann.
    Persönlich riskiert Kern nichts, denn am Ende wird er wieder irgendwo einen sog. Versorgungsposten bekommen.

  4. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Januar 2017 22:50

    Lieber Herr Tögel, die Regierenden können sich nicht zurückziehen! Das ist ja unser Problem. Diese Deppen und Trotteln müssen weitermachen, denn in einer freien Wirtschaft steigt zwar der Wohlstand für die Meisten, aber für den 08/15 Politiker oder Beamten nicht, die braucht dann nämlich keiner mehr, denn die haben nichts Brauchbares gelernt und auch keinerlei sinnvolle Berufserfahrung.
    Daher klammern sich diese Schichten an die Macht, versprechen den Faulen und Nichtsnutzigen das Himmelreich auf Erden, um nur ja gewählt zu werden, denn die Alternative ist Armut!

  5. Ausgezeichneter Kommentatorotti
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Januar 2017 22:52

    eine zaghafte - weil in der kürze leicht missverständliche - ergänzung:
    (gespeist aus jahrzehntelangen berufserfahrungen und diskussionen)

    die wahrhaften sozialisten (=linke und grüne) haben als endziel die "gleichheit" der bevölkerung in allen lebensbereichen. (für die meisten gilt das persönlich zwar nicht - ein paar ehrliche ausgenommen). und dies hat als konsequenz, daß n u r und ausschließlich staatlich geführte unternehmen / planwirtschaft / verordnete umverteilung / und alles sonstige das wir so täglich hören zu diesem ziel führt !
    sch...egal, wieviele unternehmen über den jordan gehen. allenfalls "kollateralschäden". wenn die ideologie alles dominiert, bleibt die logik und einsicht zwingend zurück.

    eine episode vom anton benya selig: angesprochen darauf, was denn er so alles besitzt, meinte er: " net der besitz ist wichtig - die n u t z u n g s r e c h t e sind es !" (vom ordentlichen dienstauto, über ordentliche urlaubsheimnutzung, über ordentliche krankenbetreuung und dergl. und dergl. und dergl.......)

  6. Ausgezeichneter KommentatorWyatt
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Januar 2017 08:00

    ……….wie schrieb doch Joachim Fernau (1909 - 1988)

    "Da es das Wesen einer Ideologie ist, sich nicht am Leben auszurichten, ist der Staat das einzige Instrument, mit Hilfe dessen man das Leben nach der Ideologie ausrichten kann."

  7. Ausgezeichneter KommentatorGennadi
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Januar 2017 18:06

    Kern habe im Studium Wirtschaft gelernt?
    So?

    Er studierte Publizistik.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorGennadi
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Januar 2017 18:06

    Kern habe im Studium Wirtschaft gelernt?
    So?

    Er studierte Publizistik.


alle Kommentare

  1. Gennadi (kein Partner)
    30. Januar 2017 18:06

    Kern habe im Studium Wirtschaft gelernt?
    So?

    Er studierte Publizistik.

  2. Wyatt
    29. Januar 2017 08:00

    ……….wie schrieb doch Joachim Fernau (1909 - 1988)

    "Da es das Wesen einer Ideologie ist, sich nicht am Leben auszurichten, ist der Staat das einzige Instrument, mit Hilfe dessen man das Leben nach der Ideologie ausrichten kann."

  3. Brigitte Kashofer
    28. Januar 2017 23:12

    "... besteht die beste Wirtschaftspolitik allemal in einem völligen Rückzug der Regierenden."
    Ganz so einfach ist es nicht, denn die Wirtschaft ist für die Menschen da und nicht umgekehrt. Kein Unternehmer läßt seine Arbeiter freiwillig auf Urlaub, in Karenz oder in den Krankenstand gehen. Er würde sie am liebsten rund um die Uhr beschäftigen. Es gäbe keinen Schutz vor schädlichen Einflüssen und Gefahren am Arbeitsplatz. Den meisten Profit würde jener Unternehmer machen, der seine Arbeiter am meisten ausnützt und sich um Natur- und Umweltschutz am wenigsten kümmert. Ein brutaler Ausbeutungswettbewerb wäre die Folge.
    Deshalb muss der Staat Rahmenbedingungen setzen. Und deshalb glaube ich auch, dass Zölle manchmal gerechtfertigt sind. Wenn z.B. die Batteriehaltung von Geflügel in einem Staat verboten wird, müssen die Bauern durch Zölle vor der Konkurrenz aus dem Ausland geschützt werden, in dem die Batteriehaltung erlaubt ist.
    Wir erleben zur Zeit, dass durch die Globalisierung weltweite Firmenkonglomerate entstehen, die ihre Mitarbeiter schlecht bezahlen, Staaten erpressen und sich der Steuerpflicht entziehen. Der Mittelstand, nämlich jene Menschen, die sich durch Tüchtigkeit und Fleiß etwas Wohlstand schaffen, verschwindet zunehmend.
    Gewerkschaften sind wichtig. Allerdings dürfen sie nicht so mächtig werden, dass sie die Firmen in ihrer Existenz gefährden.

    • Andreas Tögel
      29. Januar 2017 14:34

      Verehrte Frau Kashofer,
      sie lassen außer Acht, dass Arbeitgeber nicht nur um Kunden konkurrieren, sondern auch um gute Mitarbeiter. Wer nicht gut bezahlt oder seine Mitarbeiter schlecht behandelt, bekommt kein gutes Personal. Das führt in einem wettbewerbsorientierten Umfeld langfristig zum Untergang eines Betriebes. Das wissen die Unternehmer - ohne Nachhilfe durch Politiker oder Beamte. "Staatliche Rahmenbedingungen" bedeuten in der wohlfahrtsstaatlichen Praxis die unentwegte Parteinahme zu Lasten der (wenigen) Arbeitgeber und zugunsten der (vielen) Unselbständigen. Das führt zum Niedergang des unternehmerischen Mittelstandes und zur allmählichen, totalen Proletarisierung der Gesellschaft.

    • otti
      29. Januar 2017 17:18

      an brigitte kashofer: "......kein unternehmer läßt seine arbeiter freiwillig ......usw..."

      ich weiß jetzt wirklich nicht, w o sie gearbeitet haben.
      mag sein, daß es schwarze schafe gibt.

      aber 98 % der unternehmer, geschäftsführer, sonstige verantwortliche können mit dieser feststellung ihrerseits aber schon a b s o l u t nichts anfangen !!!

      es ist ein kommentar aus dem ständig am glühen gehaltenen klassenkampf.

      kann es sein, daß sie lehrer oder ähnliches sind ????

    • Pennpatrik
      30. Januar 2017 16:32

      Was mache ich dann falsch, wenn ich meine Mitarbeiter nach Hause schicke, wenn sie erkältet sind? Wenn ich ihnen überlasse, wann sie Freizeit machen, wie sie ihren Urlaub planen?
      So einen Unsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen, gebe aber zu, dass ich weder Standard noch Solidarität lese.

  4. otti
    28. Januar 2017 22:52

    eine zaghafte - weil in der kürze leicht missverständliche - ergänzung:
    (gespeist aus jahrzehntelangen berufserfahrungen und diskussionen)

    die wahrhaften sozialisten (=linke und grüne) haben als endziel die "gleichheit" der bevölkerung in allen lebensbereichen. (für die meisten gilt das persönlich zwar nicht - ein paar ehrliche ausgenommen). und dies hat als konsequenz, daß n u r und ausschließlich staatlich geführte unternehmen / planwirtschaft / verordnete umverteilung / und alles sonstige das wir so täglich hören zu diesem ziel führt !
    sch...egal, wieviele unternehmen über den jordan gehen. allenfalls "kollateralschäden". wenn die ideologie alles dominiert, bleibt die logik und einsicht zwingend zurück.

    eine episode vom anton benya selig: angesprochen darauf, was denn er so alles besitzt, meinte er: " net der besitz ist wichtig - die n u t z u n g s r e c h t e sind es !" (vom ordentlichen dienstauto, über ordentliche urlaubsheimnutzung, über ordentliche krankenbetreuung und dergl. und dergl. und dergl.......)

  5. dssm
    28. Januar 2017 22:50

    Lieber Herr Tögel, die Regierenden können sich nicht zurückziehen! Das ist ja unser Problem. Diese Deppen und Trotteln müssen weitermachen, denn in einer freien Wirtschaft steigt zwar der Wohlstand für die Meisten, aber für den 08/15 Politiker oder Beamten nicht, die braucht dann nämlich keiner mehr, denn die haben nichts Brauchbares gelernt und auch keinerlei sinnvolle Berufserfahrung.
    Daher klammern sich diese Schichten an die Macht, versprechen den Faulen und Nichtsnutzigen das Himmelreich auf Erden, um nur ja gewählt zu werden, denn die Alternative ist Armut!

  6. Bob
    28. Januar 2017 17:38

    Kern hat in seinem Studium nichts von Wirtschaft gehört. Er hat nur gelernt wie man möglichst glaubhaft über Wirtschaft spricht. Und das kann er, das muß man ihm einfach lassen. Nur ob das genügt um als Bundeskanzler zu wirken, wage ich zu bezweifeln. Seine kaufm. Kenntnisse hat er bei der ÖBB beweisen können, und die waren zum kotzen.

  7. Ausgebeuteter
    28. Januar 2017 16:37

    Kern hat sicher in seinem Studium gelernt, wie gute Wirtschaft funktioniert. Sein Problem ist es, dass die sozialdemokratischen und linken Grundforderungen sich mit einer freien Marktwirtschaft nicht vereinbaren lassen. Dies weiss er ganz genau, trotzdem möchte er den Spagat wagen, beide Extreme unter einen Hut zu bringen.

    Androsch, Schröder, Gusenbauer, Klima, Vranitzky u.v.a. waren in einer ähnlichen Situation und haben letztlich eingesehen, dass dies sicht funktionieren kann.
    Persönlich riskiert Kern nichts, denn am Ende wird er wieder irgendwo einen sog. Versorgungsposten bekommen.

    • Riese35
      28. Januar 2017 18:05

      >> "Kern hat sicher in seinem Studium gelernt, wie gute Wirtschaft funktioniert."

      Ja, wahrscheinlich auf der Parteihochschule der Roten Falken bei den Wehselys, Brauners und Frauenbergers. Dort hat er sicher die Schriften von Marx, Engels und Lenin gedrillt wie die Juden die Torarollen, und aus diesen Quellen speist sich sein Wirtschaftswissen.

    • Ausgebeuteter
      28. Januar 2017 20:19

      Riese 35:
      Irgendwo habe ich gelesen, dass Kern auch am Managementinstutut in St. Gallen (Schweiz) ein Postgraduate-Studium absolvierte.

    • Riese35
      29. Januar 2017 23:50

      @Ausgebeuteter: Mag sein, daß sein Körper auch dort war. Geistig scheint er das jedenfalls nicht rezipiert zu haben. Ich weiß, daß dort jedenfalls z.B. auch die Tugenden eine Rolle spielen und unterrichtet werden. Davon merkt man bei Kern kaum etwas.

    • franz-josef
      30. Januar 2017 15:26

      Hat er ein Studium oder einen Lehrgang absolviert? Nach Studium müßte er einen Bachelor oder Master ... haben, davon habe ich noch nicht gesehen. Und ein Lehrgang macht einen Kommunikationsfachmann nicht zum Wirtschaftsfachmann, meine ich.

  8. Riese35
    28. Januar 2017 16:02

    Venezuela und Zimbabwe sind weit weg. Es reichte ein Blick auf den einstigen antifaschistischen Schutzwall. Die Scharen von Flüchtlingen, die vom kapitalistischen Westen - von Deutschland und Österreich - in das Arbeiter- und Bauernparadies wegen des dortigen Reichtums migrieren wollten und nur durch diesen Schutzwall aus Mauer, Stacheldraht, elektrischen Zäunen, Wachtürmen und Laufgräben davon abgehalten wurden, waren sehr überschaubar und wahrscheinlich an einer Hand abzählbar. In den Visegrad-Staaten ist man froh, dieses Joch abgeschüttelt zu haben.

    Ich verstehe nicht, was unsere Roten daran heute so sehr begeistert, was wir Jahrzehnte direkt jenseits unserer Grenzen miterleben mußten. Das läßt sich nur so erklären, daß bei einem Großteil das östliche Auge aus einem einzigen blinden Fleck besteht.





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