Die stille Wanderung nach rechts drucken

Lesezeit: 7:00

Die Herrschaft der Linken über die Köpfe und Seelen der Menschen scheint in Österreich, Deutschland und ganz (West-)Europa heute total. So gibt es hierzulande keine Tageszeitung und kaum ein Magazin, das gesellschaftspolitisch von der linken Leitmeinung abweicht. Die schreibende Zunft wirkt von außen wie ferngesteuert, so, als dürfte sie nur bestimmte Dinge ansprechen und andere nicht. In den meinungsrelevanten Studienfächern an der Universität sieht die Lage vielfach noch schlimmer aus: Staatliche Förderungen und universitäre Cliquenbildung haben dort ein illiberales Klima entstehen lassen.

Die in peinlicher Strichmännchen und -weibchenart so oft beschworene „Buntheit“ fehlt dort vollkommen, wo sie am nötigsten wäre – in der Analyse von Fakten und im Bereich Meinung. Dafür wird peinlich genau auf das „Gendern“ von Texten geachtet und bei Stellenbesetzungen fragt man eher nach ideologischer Linientreue und passendem Geschlecht als nach Eignung und originellen Gedanken des Kandidaten.

Die ideologisch auf links getrimmte Ausbildungsstätte produziert damit genau das, was sie seit Jahrzehnten selbst beklagt: Ausgebildete statt Gebildete. Jene Publizisten, Polito- und sonstigen -logen, die diese Studienfächer ohne innere Krisen hinter sich gebracht haben, die das dort Gelehrte vollinhaltlich unterstützen, bilden das Reservoir, aus dem sich die neuen Meinungs-Blockwarte rekrutieren. Sie dürfen zumindest hoffen, im staatlich besoldeten Kampf „gegen Rechts“ ein für sie innerlich befriedigendes Tätigkeitsfeld zu finden.

Der Meinungs-Gleichklang in den Medien hat – nebst Versuchen direkter Einflussnahme – ähnliche Gründe: In den Redaktionen umgeben sich Gleichgesinnte mit Gleichgesinnten. Die mittlerweile tonangebenden Post-68er suchen sich ihren Nachwuchs aus dem gleichen Milieu. Man bestätigt sich gegenseitig und schwelgt im Gefühl der eigenen moralischen Sauberkeit.

Fundamentale Kritik an den Zuständen wird kaum mehr geübt. Die von Subventionen abhängige Presse empfindet ähnlich wie die Polit-Elite. So werden Euro- und EU-Kritiker zu nationalistisch verbohrten „Europafeinden“, ihre Argumente finden in den „seriösen“, weil vermeintlich anständigen Medien kein Gehör, und seien sie noch so richtig. Dem Falschmeiner darf im „herrschaftsfreien Diskurs“ (Habermas) „keine Bühne geboten“ werden. Kein Fleckchen soll die sorgsam polierte Meinungs-Tischplatte trüben.

Der Glaube, dass das „Problem“ damit gelöst sei, indem man den bösen Kritiker ausgrenzt und ihn aus der offiziellen Welt entfernt, ist indes ein Irrglaube. Der Falschmeiner mit seinen Ansichten ist nicht verschwunden, nur verdrängt – aus der offiziellen in die inoffizielle Welt. Diese inoffizielle Welt, die vor allem im Internet in Erscheinung tritt, ist in den letzten Jahren rasant gewachsen – ebenso rasant, wie der Absturz der Mainstream-Presse bei den Leserzahlen vonstatten ging.

Neben zahlreichen Internetseiten von manchmal mangelhafter, manchmal guter Qualität haben sich in Deutschland in den letzten Jahren auch einige Zeitschriften für dieses konservative Untergrund-Milieu etabliert.

  • Etwa die libertäre Zeitschrift „eigentümlich frei“, die für einen konsequenten Liberalismus steht und einem breiten Meinungsspektrum Raum gibt.
  • Deftiger und inhaltlich anders ausgerichtet ist die russlandfreundliche Zeitschrift „Compact“ des ehemaligen Linken Jürgen Elsässer, der insbesondere die Merkel'sche Migrationspolitik unter Beschuss nimmt.
  • Wer's gern intellektuell hat – und dem Liberalismus eher kritisch gegenüber steht –, ist bei der rechtskonservativen „Sezession“ des Publizisten Götz Kubitschek gut aufgehoben. Kubitschek leitet den „Antaios“-Verlag, der sich zu einem Zufluchtsort für andernorts Verdrängte entwickelt und der im Vorjahr unter anderem auch Jean Raspails 1972 erschienenen Roman „Das Heerlager der Heiligen“ herausgegeben hat – in neuer Übersetzung. Das Buch, das eine Invasion von Migranten in ein ermüdetes, wehrloses Abendland schildert, das sich im Willkommensrausch befindet, erinnert frappant an unsere Tage.

Dieses in den letzten Jahren nach dem Graswurzel-Prinzip sich gefestigt habende konservative Gegenmilieu bietet auch den aus der offiziellen Welt Verdrängten Aufnahme: So wurden etwa die ehemalige Tagesschau-Sprecherin Eva Herman und Ex-SPD-Politiker Thilo Sarrazin nach ihren „Vergehen“, sich für die traditionelle Familie und gegen islamische Masseneinwanderung ausgesprochen zu haben, zwar aus der offiziellen Welt verbannt. Allein: Die Wirksamkeit des Bannfluchs ließ zu wünschen übrig. Selbst die Damnatio memoriae, die über den deutsch-türkischen Krawall-Autor Akif Pirinçci verhängt wurde, und welche die Vernichtung seiner schriftstellerischen Existenz billigend in Kauf nahm, wurde bei aller Wirksamkeit unterlaufen.

Kein Wunder: Denn die Zeit der 68er ist vorbei. Vom optimistischen Lebensgefühl der damaligen Zeit, als sich Wohlstandskinder ein wenig Rebellionssimulation leisten konnten, ohne dass ihre Karrieren Schiffbruch erlitten, ist im Zeitalter von exorbitanter Verschuldung, Euro-Krise, Massenmigration, Arbeitslosigkeit und Terrorgefahr wenig geblieben. Und während „geborene“ Konservative älteren Semesters heute häufig immer noch glauben, sie müssten sich nach links bewegen, um mit der neuen Zeit Schritt halten zu können, sind es heute oftmals ehemalige Linke, die die Seiten wechseln – unter dem Druck der Wirklichkeit, wie einer von ihnen, der Publizist und Islamkritiker Manfred Kleine-Hartlage, betont:

„Als Gorbatschow seine Perestroika verkündete, glaubte ich allen Ernstes, nun komme der demokratische Sozialismus, und nicht etwa das Ende des Sozialismus überhaupt. Dass die Mauer geöffnet werden würde, konnte ich mir noch vorstellen, aber nicht, dass deswegen die DDR zusammenbricht. Ich war völlig überrascht, dass die europäischen Vielvölkerstaaten, also Jugoslawien, die Tschechoslowakei und die Sowjetunion, sich in dem Moment in Nationalstaaten auflösten, als die sie zusammenhaltende Diktatur wegfiel. (…) Ich sah nicht vorher, dass Moslems, die in Deutschland leben, es dauerhaft ablehnen würden, sich in Deutschland anzupassen, zu assimilieren oder zu integrieren. Da die Kette der Fehlprognosen nicht abreißen wollte, musste ich mich fragen, warum eigentlich ständig Dinge passieren, die es nicht geben könnte, wenn das, woran ich glaubte, richtig wäre.“

Den Anspruch der Linken auf Intellektualität deutet Kleine-Hartlage als das möglichst spitzfindige Erklären, warum der Regen von unten nach oben fällt. Er ortet eine „stille Massenbewegung“ von links nach rechts unter den ehemaligen Linken, die – etwa als Sozialarbeiter, Pädagogen oder auch manche Mittelbau-Akademiker an der Universität – mit einer Wirklichkeit konfrontiert seien, die nicht in ihr Weltbild passe: „Ohne dass die Öffentlichkeit es bereits bemerkt hätte, beginnen am Grunde der Moldau die Steine zu wandern“.

In manchen Bereichen scheint sich das Meinungsbild bereits gedreht zu haben: War beispielsweise vor wenigen Jahren der Begriff „Gender“ nur Insidern bekannt – einzig die Katholikin Gabriele Kuby, auch eine Konvertitin, schrieb dagegen an – ist heute der Begriff des „Gender-Wahns“ oder „Gender-Unsinns“ unter politisch halbwegs Interessierten fast schon massentauglich geworden. Würde nun „der Stecker gezogen“ werden, fielen also die üppigen staatlichen Förderungen, Lehrstellen und Karrieremöglichkeiten fort – angesichts der bedrohlichen Wirtschaftslage ein durchaus realistisches Szenario –, wer würde sein akademisches oder sonstiges Leben noch diesem eher verstiegenen Thema widmen? Wohl nur wenige. Im Gegensatz zum quicklebendigen konservativen Graswurzel-Milieu, das gelernt hat, auf eigenen Beinen zu stehen, ist der späte Feminismus staatlich verfettet, steril, leer und uninteressant geworden.

Die linke Übermacht im meinungsbildenden Bereich ist also eine Scheinmacht – die freilich im Besitz aller staatlichen und Medien-Machtmittel ist. Dass gerade dann der Schuss aber auch nach hinten losgehen kann, zeigen die nervösen Reaktionen der deutschen Presse auf den Erfolg der AfD in Mecklenburg-Vorpommern. In einem „Stern“-Artikel wird etwa der Kampf Merkels gegen AfD-Chefin Frauke Petry als ein Duell von „Verstand gegen Bauch“ und „Fakten gegen Emotionen“ bezeichnet.

Wer dabei Verstand und Fakten in der Sicht des „Stern“ wie selbstverständlich auf seiner Seite hat, dürfte klar sein: Die Frau, die „das Gefühlige“ nicht so gut beherrscht, der „Pathos fremd“ ist, und die schon gar nicht Massen aufpeitschen kann – „würde sie auch nie wollen“. In einer Zeit, in der „viele Wähler für Fakten oder komplizierte Zusammenhänge nur mehr schwer oder gar nicht mehr zugänglich sind“, sei das ein Nachteil.

Am Grunde der Moldau dürften wieder ein paar Steine gewandert sein.

„Pius Gregor” kann derzeit aus beruflichen Gründen nur unter Pseudonym schreiben.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    23x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Oktober 2016 16:49

    Genau so ist es - und um es zu präzisieren: haargenauso ist es.

    Auch - denn die linken Reaktionäre bereiten den Gegenschlag schon vor. Antifa wird aufgerüstet, Soros Kohorten, fett gepanzert mit gutem Geld aus einer Stiftung, deren Geldquellen uns wohl auf längere Zeit noch die Frage aufgeben werden, ob es alleine die Privatmittel des ach so menschenfreundlichen Förderers einer offfenen Gesellschaft sind, die den Migrantenstrom steuern und fördern, Steinzeit Stalinisten mit ihrem Geschichtsbild der Politruks der Jahre 1945 -53, US Medienkonzerne, die uns auf Kanälen wie N24 mit erzählter Kriegsgeschichte zuschütten, die in Stil und Inhalt nicht weit hinter Sergey Eisensteins Machwerken zurückstehen - eine paläokommunistische Justiz, bei der Migrantenverbrecher mit kollegialem Handschlag den Gerichtssaal verlassen, hingegen Meinungsdelikte ohne materiellem Schaden an Menschen oder Sachen mit mehrjähriger Haft bestraft - da wird sich das Geschiebe der Moldau noch mächtig bewegen müssen.

    Aber immerhin, in einem ist es wohl richtig, was Pius Gregor beschreibt: es ist mehr als nur eine Schwalbe, die uns die Ankunft des Sommers verkündet. Und seine Sonne wird die Temperatur steigen lassen, in den linken Rattennester, die sich quer über Europa im Müll unserer Zivilisation eingerichtet haben.

  2. Ausgezeichneter KommentatorGandalf
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Oktober 2016 17:34

    Eine der besten Analysen der gegenwärtigen Situation in Politik und Medien seit langer Zeit. Gefolgt von einem erfreulich optimistischen Szenario, das uns die Befreiung vom herrschenden Terror der linksgrünverdummten Post-Achtundsechziger in Aussicht stellt: Mögen die Steine am Grunde der Moldau noch viel schneller und zahlreicher wandern.
    Danke, Pius Gregor.

  3. Ausgezeichneter KommentatorPennpatrik
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Oktober 2016 00:15

    ... kann nur unter einem Pseudonym schreiben ...

    Willkommen in der DDR!

  4. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Oktober 2016 22:19

    Die Linken laufen tatsächlich konsequent in die falsche Richtung

    Es machte mir Nichts aus, würden die Linken nur ihren eigenen Ast
    absägen, blieben die Wirrköpfe jedoch lang genug an der Macht,
    die würden glatt den ganzen Wald zugrunde richten ! ! !

  5. Ausgezeichneter KommentatorBob
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Oktober 2016 14:05

    Ich halte die verbale Schlacht gegen das linke Gesockse für verloren. Meiner Meinung helfen nur mehr Taten, der Worte sind genug getan.

  6. Ausgezeichneter Kommentatormtk79
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Oktober 2016 09:24

    Bravo, Pius Gregor! Allein, Ihre Worte in Gottes Ohr...die Meinungs-Manipulationen des Systems sind atemberaubend. Und: es gibt in Europa bereits Millionen von Migranten mit Wahlrecht. Wie mein Kamerad Oswald sagt: die Moldau braucht da wohl noch eine höhere Fliessgeschwindigkeit.

  7. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Oktober 2016 19:04

    Sollte auf der Literaturliste keinesfalls fehlen:

    PAZ Preussische Allgemeine Zeitung, trotz der Berlin/Preussenthemen, die natürlich entsprechenden Platz einnehmen, exzellente Wochenzeitung.

    Tumult, Vierteljahresschrift für Konsensstörung, Name ist selbsterklärend, für den Feinspitz als Kontrast zum brachialen Journalismus des Compact.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorZraxl
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Oktober 2016 19:29

    Herr Pius Gregor, Ich hoffe Sie haben Recht! Die Gefahr, dass Sie nicht Recht haben, scheint mir allerdings beträchtlich. Erstens, weil die Macht der staatlich kontrollierten Manipulation riesengroß ist und vermittels noch immer steigender Staatsquote noch immer ausgebaut wird, 2. weil die Methoden und Mittel staatlicher Repression ständig erweitert werden - was vor ein paar Jahren noch eine zulässige Meinungsäußerung war, gilt heute als Verhetzung, 3. weil das Bedrohungspotenzial, das der Staat gegen missliebige Personengruppen aufbaut, ständig wächst - das Bundesheer übt aktiv für den Bürgerkrieg, 4. weil der Bevölkerungsaustausch weiter forciert wird.

  2. Ausgezeichneter KommentatorDottrowsky
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Oktober 2016 12:46

    brilliante und scharfsinnige Analyse!
    Leider verhindert der linke mainstream , dass die breite Masse aufgeklärt werden kann!

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  1. kaiser franzi (kein Partner)
    14. Oktober 2016 09:17

    Richtig, was wir brauchen ist endlich wieder einen starken mann, der mit der faust auf den tisch knallt, dass dieses linkslinke verweichlichte, arbeitsscheue gsindl sich ordentlich in die hosen scheisst. beten und arbeiten, das muss wieder die devise sein. immer dieses gefasl von gerechtigkeit. nur wer stark ist kommt zu was, wer sich nichts traut bleibt halt zurück.

  2. Romana (kein Partner)
    10. Oktober 2016 18:58

    Wir leben in einer linken Gesinnungsdiktatur. Ein Beweis ist, dass sich niemand in der Öffentlichkeit (Presse, ORF) dazu bekennt, die FPÖ oder Norbert Hofer wählen zu wollen. Man könnte - oder soll - glauben, in Österreich gibt es nur VdB-Wähler.

  3. Segestes (kein Partner)
    08. Oktober 2016 12:19

    Dank FPÖ und Unterberger ist mittlerweile bekannt, warum Journalisten das schreiben, was sie eben schreiben:

    andreas-unterberger.at/2015/07/die-journalisten-meilenweit-weiter-links-als-die-buerger/

    Mit einer Fernsteuerung der Journalisten hat das nichts zu tun, im Gegenteil, wenn jemand ferngesteuert wird, dann sind es die Politiker, die sich vor der veröffentlichten Meinung durch die rot-grüne Ideologiepresse irrational stark fürchten. "Irrational" deshalb, weil die Medienmacht aufgrund massiv zurückgehender Auflagen zunehmend virtuelle Natur ist.

  4. Rudolf B. (kein Partner)
    07. Oktober 2016 18:24

    "Die stille Wanderung nach rechts"
    Ihr Wort in Gottes Ohr sehr geehrter Herr Autor, und Gott bitte nicht mit Allah gleichsetzen, der fliegt uns eh schon um die Ohren.

  5. Dottrowsky (kein Partner)
    07. Oktober 2016 12:46

    brilliante und scharfsinnige Analyse!
    Leider verhindert der linke mainstream , dass die breite Masse aufgeklärt werden kann!

  6. fauxelle (kein Partner)
    06. Oktober 2016 21:44

    Wohlstandskinder ein wenig Rebellionssimulation leisten konnten, ohne dass ihre Karrieren Schiffbruch erlitten
    Je nun, nicht ganz. Diese Generation ist wirklich davon ausgegangen, daß sie "befreit" worden sind von den Alliierten, und daß daraus ein ungeheures Potential erwüchse, selber die Welt (oder das Proletariat, die Sexualität, die Frau, das Unbewußte etc.) zu befreien. Simulation ist vorsätzlich (simulo, quod non est), das da war echte Überzeugung (meinethalben: falsches Bewußtsein). Und die Karrieren: Berufsverbot oder ein "Parteiausschlußverfahren" aus einer K-Gruppe sind biographisch nicht witzig, wirken aber paradox: die Leut wurden oft "Renegaten", ihnen blieb aber der Utopismus.

  7. Gennadi (kein Partner)
    06. Oktober 2016 14:10

    Interessant.
    Jemand darf aus beruflichen Gründen anonym schreiben. Was andere bei A.U. nicht dürfen (auf die Gastkommentare bezogen; alles andere ist ohnehin anonym).

    Ists vielleicht ein Journalist? Oder leistete er eine Sonderzahlung?

  8. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    05. Oktober 2016 21:08

    Besonders nett finde ich die publizistische Floskel 'Faktencheck'. Die glauben allen Ernstes, dass ihnen das Publikum das abkauft.

  9. Zraxl (kein Partner)
    05. Oktober 2016 19:29

    Herr Pius Gregor, Ich hoffe Sie haben Recht! Die Gefahr, dass Sie nicht Recht haben, scheint mir allerdings beträchtlich. Erstens, weil die Macht der staatlich kontrollierten Manipulation riesengroß ist und vermittels noch immer steigender Staatsquote noch immer ausgebaut wird, 2. weil die Methoden und Mittel staatlicher Repression ständig erweitert werden - was vor ein paar Jahren noch eine zulässige Meinungsäußerung war, gilt heute als Verhetzung, 3. weil das Bedrohungspotenzial, das der Staat gegen missliebige Personengruppen aufbaut, ständig wächst - das Bundesheer übt aktiv für den Bürgerkrieg, 4. weil der Bevölkerungsaustausch weiter forciert wird.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      05. Oktober 2016 21:10

      Lasst uns die sauren Wiesen der Förderungen trocken legen.

      Man muss dabei aber bedacht vorgehen. Einsofortiges Abschaffen würde dazu führen, dass die Staatskassen innerhalb kurzer Zeit explodieren.

  10. WFL
    05. Oktober 2016 14:52

    Hervorragender Artikel!

  11. mtk79
    05. Oktober 2016 09:24

    Bravo, Pius Gregor! Allein, Ihre Worte in Gottes Ohr...die Meinungs-Manipulationen des Systems sind atemberaubend. Und: es gibt in Europa bereits Millionen von Migranten mit Wahlrecht. Wie mein Kamerad Oswald sagt: die Moldau braucht da wohl noch eine höhere Fliessgeschwindigkeit.

  12. oberösi
    04. Oktober 2016 19:04

    Sollte auf der Literaturliste keinesfalls fehlen:

    PAZ Preussische Allgemeine Zeitung, trotz der Berlin/Preussenthemen, die natürlich entsprechenden Platz einnehmen, exzellente Wochenzeitung.

    Tumult, Vierteljahresschrift für Konsensstörung, Name ist selbsterklärend, für den Feinspitz als Kontrast zum brachialen Journalismus des Compact.

  13. Bob
    04. Oktober 2016 14:05

    Ich halte die verbale Schlacht gegen das linke Gesockse für verloren. Meiner Meinung helfen nur mehr Taten, der Worte sind genug getan.

  14. Pennpatrik
    04. Oktober 2016 00:15

    ... kann nur unter einem Pseudonym schreiben ...

    Willkommen in der DDR!

  15. machmuss verschiebnix
    03. Oktober 2016 22:19

    Die Linken laufen tatsächlich konsequent in die falsche Richtung

    Es machte mir Nichts aus, würden die Linken nur ihren eigenen Ast
    absägen, blieben die Wirrköpfe jedoch lang genug an der Macht,
    die würden glatt den ganzen Wald zugrunde richten ! ! !

  16. Gandalf
    03. Oktober 2016 17:34

    Eine der besten Analysen der gegenwärtigen Situation in Politik und Medien seit langer Zeit. Gefolgt von einem erfreulich optimistischen Szenario, das uns die Befreiung vom herrschenden Terror der linksgrünverdummten Post-Achtundsechziger in Aussicht stellt: Mögen die Steine am Grunde der Moldau noch viel schneller und zahlreicher wandern.
    Danke, Pius Gregor.

  17. Helmut Oswald
    03. Oktober 2016 16:49

    Genau so ist es - und um es zu präzisieren: haargenauso ist es.

    Auch - denn die linken Reaktionäre bereiten den Gegenschlag schon vor. Antifa wird aufgerüstet, Soros Kohorten, fett gepanzert mit gutem Geld aus einer Stiftung, deren Geldquellen uns wohl auf längere Zeit noch die Frage aufgeben werden, ob es alleine die Privatmittel des ach so menschenfreundlichen Förderers einer offfenen Gesellschaft sind, die den Migrantenstrom steuern und fördern, Steinzeit Stalinisten mit ihrem Geschichtsbild der Politruks der Jahre 1945 -53, US Medienkonzerne, die uns auf Kanälen wie N24 mit erzählter Kriegsgeschichte zuschütten, die in Stil und Inhalt nicht weit hinter Sergey Eisensteins Machwerken zurückstehen - eine paläokommunistische Justiz, bei der Migrantenverbrecher mit kollegialem Handschlag den Gerichtssaal verlassen, hingegen Meinungsdelikte ohne materiellem Schaden an Menschen oder Sachen mit mehrjähriger Haft bestraft - da wird sich das Geschiebe der Moldau noch mächtig bewegen müssen.

    Aber immerhin, in einem ist es wohl richtig, was Pius Gregor beschreibt: es ist mehr als nur eine Schwalbe, die uns die Ankunft des Sommers verkündet. Und seine Sonne wird die Temperatur steigen lassen, in den linken Rattennester, die sich quer über Europa im Müll unserer Zivilisation eingerichtet haben.

    • Riese35
      04. Oktober 2016 00:44

      ***********************!

      Aber ein paar kleine "Korrekturen":
      ... denn die linken Reaktionäre bereiten ... --> ... denn die linken Reagierenden bereiten ...
      ... des ... Förderers ... --> ... des ... Fördernden ...
      ... die den Migrantenstrom steuern ... --> ... die den Migrirendenstrom steuern ...
      ... Stalinisten ... --> ... Stalinverehrende ...
      ... bei der Migrantenverbrecher ... --> ... bei der Migrierendenverbrechende ...

    • Brigitte Imb
      04. Oktober 2016 18:29

      @Helmut Oswald,

      danke. Endlich verstehe ich den Klimawandel, den die Linken abziehen.

      Herrlich!***************

      "Die Temperaturen in den Rattennestern", das MUSS ein vielverbreitetes Zitat werden.





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