Verhängnisvolle Beziehungen

Schweden, Deutschland und Österreich sind die mit Abstand beliebtesten Zielländer für junge ungebildete Männer aus Afrika und Asien. Es sind die Topdestinationen für Armutsmigranten. Nach Ost- oder Südosteuropa will hingegen kaum jemand. Diese Länder können und wollen auswanderungswilligen Analphabeten einfach nicht genügend bieten.  

Nirgendwo sonst als in Deutschland, Österreich und Schweden kann jemand mit keiner oder spärlicher Schul- und Berufsausbildung ohne größere Anstrengungen seinen Lebensstandard (und den seiner nachgeholten Familie) derart massiv erhöhen. Diese drei Länder sind wahre Sozialparadiese. Jeder, der es auf deren de facto unbewachte Staatsgebiete schafft, hat es geschafft. Die Reise von Afghanistan oder Gambia nach Österreich ist dem österreichischen Staat genauso viel wert wie ein Rentner, der Jahrzehnte lang als Niedriglöhner ins Sozialsystem eingezahlt hat.

Dass dieser enthemmte und weltfremde Gaga-Sozialismus diese Staaten in absehbarer Zeit in Armut und Chaos stürzen wird, stört weder die Freunde und Profiteure der Willkommenskultur, noch die hunderttausenden Zuzügler. Man melkt die Kuh solange, bis sie völlig entkräftet ins Gras beißt. Die anderen EU-Staaten, vor allem die östlich gelegenen, stehen dieser neurotischen „Wir schaffen das“-Euphorie völlig fassungslos gegenüber. 

Warum gerade diese drei EU-Staaten?  Was sind die Gründe?

Betrachtet man die politische Landschaft dieser Staaten, fällt sofort ins Auge, dass sie die Hochburgen und das Zentrum der marxistischen Grünbewegung sind. In Schweden sitzen die Grünen in der Regierung, in Deutschland und Österreich in mehreren Landesregierungen. In Baden-Württemberg ist mit Winfried Kretschmann ein Grüner Ministerpräsident, die Bundeshauptstadt Wien leistet sich eine grüne Vizebürgermeisterin.

In den anderen EU-Staaten spielen die Grünen, mit ganz wenigen Ausnahmen, gar keine oder so gut so wie keine Rolle. In Österreich hingegen liegen die Grünen bei 12,42 Prozent (Nationalratswahl 2013), in Deutschland bei 8,4 (Bundestagswahl 2013) und in Schweden kommen sie auf 6,89 (Reichstagswahl 2014).

Das heißt, in jenen Ländern, wo die Grünen politisch wie medial präsent und in den Parlamenten vertreten sind, ist auch die Bereitschaft besonders groß, möglichst viele Armutsmigranten aus dem islamischen Raum möglichst ohne jede Kontrolle hereinzulassen. In jenen Ländern, wo die Grünen politisch eine Rolle spielen, boomt die Asylindustrie, ist die Einwanderungslobby besonders durchsetzungsfähig. 

Dabei spielt es keine Rolle, ob die Grünen so wie in Schweden in der Regierung sitzen oder nicht. In Deutschland, Österreich und Schweden sind die Grünen mit ihren kommunistischen Wurzeln und ihrem Etatismus bestimmende Kräfte in Politik, Gesellschaft und in den veröffentlichten Debatten. Ihre politische Bedeutung und Macht stehen in keinem Verhältnis zu deren Wahlergebnissen.

Auch das hat Gründe. Denn ihre Bedeutung und ihren Einfluss haben die Grünen nicht den Wählern, also den Bürgern, zu verdanken, sondern den Journalisten. Die Medienlandschaften der drei Staaten sind extrem linkslastig. Praktisch alle reichweitestarken und relevanten Medien in diesen Ländern sind politisch links bis Mitte links angesiedelt. Alles was darüber hinausgeht, ist vermintes journalistisches Sperrgebiet. Das ist keine Behauptung, sondern lässt sich anhand vieler Studien, Umfragen und Erhebungen gut belegen.

In keinem anderen Land der EU wie in Schweden sagen so viele Menschen, dass ihre Medien zu weit links positioniert sind, wie eine Umfrage des renommierten britischen Meinungsforschungsinstituts YouGov belegt. Auch in Deutschland ist die Situation nicht wesentlich besser. Vor allem bei den Themenfeldern Kriminalität und Einwanderung vertreten schwedische und deutsche Medien extrem linke gesellschaftspolitische Positionen.    

In Österreich ist es nicht anders. Die Mainstreammedien sind auf Regierungslinie bzw. die Regierung auf Medienlinie. Wer sich wem mehr anbiedert, ist schwer zu beurteilen. Es ist jedenfalls ein wechselseitiger Prozess, eine gegenseitige Abhängigkeit, eine Symbiose. Man bestätigt sich in seinen Meinungen, Zielen und Entscheidungen, verleiht einander Auszeichnungen und Preise; die Außenwelt, also die öffentliche Meinung, nimmt man nur noch verzerrt und gefiltert wahr.

Selbst rapide sinkende Umfrageergebnisse und Auflagen vermögen diese Wahrnehmungsstörung nicht zu heilen. Vor allem die „bürgerliche“ Bundeskanzlerin Angela Merkel scheint ihre politischen Entscheidungen von der veröffentlichten Meinung der linken Journalistenelite abhängig zu machen. Es geht nicht so sehr um den Willen der Mehrheit, als vielmehr um das Wohlwollen der Augsteins, Prantls, Illners etc.

Dass die Journalisten politisch sehr weit links stehen, geben sie in Umfragen auch ganz offen zu. Laut einer schon etwas älteren Befragung unter 1.500 deutschen Journalisten durch das Hamburger Institut für Journalistik verteilt sich die politische Sympathie wie folgt:

  • Grüne: 35,5 Prozent,
  • SPD: 26 Prozent,
  • CDU: 8,7 Prozent,
  • FDP: 6,3 Prozent
  • Sonstige: 4
  • keine Partei: 19,6 Prozent.

In Österreich ein ganz ähnlich es Bild. Bei den Arbeiterkammerwahlen 2014 haben Journalisten fast ausschließlich für sozialistische, kommunistische und grüne Fraktionen gestimmt.

Die Journalisten in Schweden, Deutschland und Österreich sind großteils stramme Linke mit einer gesellschaftspolitischen Mission und Vision. Konservative oder liberale Journalisten sind bestenfalls geduldete Hofnarren oder journalistische Feigenblätter. Die Bevölkerungen in diesen drei Staaten werden extrem einseitig informiert.

Dazu kommen die in allen drei Staaten aufgeblähten öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, die zumeist noch linkslastiger und noch unkritischer als die Kollegen vom Print berichten. Diese Staatssender erreichen aufgrund ihrer einstigen Sendemonopole noch immer große Teile der älteren Bevölkerungsgruppen, die diesen Sendern aufgrund ihrer Mediensozialisation auch noch besonders hohe Glaubwürdigkeit und Info-Kompetenz zusprechen. Sie sind also besonders empfänglich für die staatliche Multikulti-Propaganda. Das ist demokratiepolitisch fatal, weil in unseren überalterten Gesellschaften diese Menschen einen besonders großen Einfluss auf die Wahlergebnisse haben.

Dieser Filz aus linken Politikern, Beamten, Journalisten, Wissenschaftlern, Künstlern, Migrationslobbyisten und Beschäftigten der Asylindustrie ist für die katastrophale und suizidale Einwanderungs- und Verteilungspolitik verantwortlich. Diese fast ausschließlich von Steuergeldern, also von der produktiven Arbeit anderer, lebenden Netzwerke sind in Deutschland, Schweden und Österreich besonders groß und dicht. Jahre lang haben sie die Bürger indoktriniert, beeinflusst und unter Druck gesetzt, haben Denk- und Sprechverbote durchgedrückt, haben Kritiker beschimpft und marginalisiert. Jetzt müssen wir mit den Folgen leben.

Das sollte man nicht vergessen, wenn in Österreich, Deutschland oder Schweden Verhältnisse wie im Libanon oder in Nigeria herrschen. Denn wie wir aus der Geschichte wissen, will es am Ende keiner gewesen sein. 

Werner Reichel ist Journalist und Autor aus Wien. Kürzlich sind seine neuen Bücher „Die Feinde der Freiheit“ und „Das Phänomen Conchita Wurst: Ein Hype und seine politischen Dimensionen“ erschienen.

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alle Kommentare

  1. Krokus (kein Partner)

    Das Buch "Left Turn: How Liberal Media Bias Distorts the American Mind" von Dr. Tim Groseclose (Professor an der UCLA) beschreibt, wie sehr die Linkslastigkeit der Medien die Durchschnittsmeinung der Amerikaner nach links verschiebt: auf einer Skala von 100 sind es etwa 20 Punkte.

    Für jene die die USA kennen: Texas heute entspräche der durchschnittlichen Meinung eines Amerikaners, wenn die Medien neutral wären.

    In "Die verratene Familie. Politik ohne Zukunft" erwähnt Jürgen Liminski eine Vielzahl von Fakten, bei denen sich deutsche Journalisten erheblich vom Durchschnitt der Bevölkerung unterscheiden.

    Beide, Groseclose und Liminski weisen darauf hin, dass selbst wohlgesonnene --



    • Krokus (kein Partner)

      -- linkslastige Journalisten aufgrund ihres Milieus von vielen Informationen abgekoppelt sind.

      Groseclose berichtet vom Versuch einer linken Zeitung aus Kansas?, die eine frühere Börsenmaklerin als Journalistin angestellt hatte. Diese Frau hat durch einen Ihrer Beiträge bereits im ersten Jahr ein Gesetzt bewirkt... das können nur wenige Berufsjournalisten von sich sagen ... (youtube watch?v=fUGrs6t-QOc)

      Nach Groseclose's Erfahrung lügen Medien vor allem durch das einseitige Weglassen von WESENTLICHEN Information.

      Michael Crichton spricht auf (youtube watch?v=tNfeKEYoVOw) wesentliches über Medien.

    • Krokus (kein Partner)

      Vieles worüber Sharyl Attkisson spricht dürfte auch für uns zutreffen:
      youtube watch?v=9CgQ8wx-CXY

    • Krokus (kein Partner)

      Wo gibt es so mutige Journalisten in Europa?

      youtube watch?v=iW3sdTKDyQo

  2. Abaelaard

    Eigentlich lese ich wenn es auch dumm klingen mag fast nur noch die Krone. Sie scheint noch am besten einen Hauch volksnaher Vernunft zu vermitteln. Das jahrzehntelange Abonnement der Presse habe ich bald nach dem Abgang Unterbergers als Chefredakteur fallengelassen. Vom Standard wurde ich als User gesperrt, der Kurier ist zu einem linken Schmierblatt verkommen bin neugierig wie lang Frau Salomon dort noch durchhält, NÖN habe ich nach einem Mainstream-Erguss der feinsten Sorte nach 20 Jahren gekündigt, ORF sehe ich nur noch selten der tut mir fast schon körperlich weh. Informationen beziehe ich bunt gemischt fast nur noch aus dem Internet.



    • Charlesmagne

      Sie können sicher sein eine erkleckliche Anzahl von Leidensgenossen zu haben. Auch ich hätte mir in meinen wildesten Träumen nicht vorstellen können, dass für mich die KRONE einmal zum relativ zuverlässigsten Medium aufsteigen würde.

    • franz-josef

      " ORF sehe ich nur noch selten der tut mir fast schon körperlich weh. Informationen beziehe ich bunt gemischt fast nur noch aus dem Internet".....willkommen im Club...

      :)

    • King_Crimson (kein Partner)

      Seit drei Jahren habe ich nicht mehr ORF gesehen, dieser linkspopulistische Propagandasender ist unerträglich!

  3. Le Monde

    Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei der Österreichischen Verräter Partei (ÖVP) "bedanken", die für die herrschenden Zustände in diesem Land die Hauptverantwortung trägt. Die ÖVP sitzt seit 1989 ununterbrochen in der Bundesregierung und stellt in 6 Bundesländern den Landeshauptmann; die Mehrheit der Bürgermeister und Gemeinderäte am Land.

    Die ÖVP hat diese Medienpolitik (vor allem beim Staatsfunk) zugelassen. Die ÖVP ist die Hauptschuldige am Niedergang dieses Landes. Denn von Rot und Grün brauchen wir uns ja nichts zu erwarten.



    • FranzAnton

      Schuldig an einem Mißstand sind, bekannter Weise, nicht nur jene, die ihn verursachen, sondern auch jene, die sich nicht dagegen wehren.
      Hauptschuldig sind aber zweifellos die Protagonisten marxismuslastiger, demokratieaverser Denkweise, welche bei den nahezu weltweit feststellbaren Um - und Neudenkprozessen - offensichtlich, wie auch aus diesem hervorragenden Beitrag des Herrn Reichel hervorgeht (trotz ihrer umfassend beschädigenden Performance!) die geistige Lufthoheit gewonnen, und bis dato auch beibehalten haben.

      Es gibt aber, m.E. angestoßen durch die überwiegend muslimische Völkerwanderung in einige hypersoziale Länder Europas, erfreuliche Gegentendenzen, die sich bei Wahlen manifestieren. Bei uns von hervorragender Bedeutung scheint mir die bevorstehende Bundespräsidentenwahl zu sein; ich halte jedenfalls dem Norbert Hofer die Daumen; er hat Direktdemokratie auf seine Fahnen gschrieben, unserer, m.E. einzigen, Rettungsoption.

    • franz-josef

      Zu Ing Hofer: habe nachmittag ein längeres Interview mit Ing. Hofer gehört und war sehr beeindruckt: Dieser Mann kann(jedenfalls noch) ganz normal reden, hat Präferenzen und Abneigungen und formuliert und begründet diese - weitab vom sonst üblichen unerträglich-dümmlichen Politsprech-Blabla. Offenbar hat er auch keine Angst, mit klarer Meinung potentielle Wähler zu vergraulen - mir gefiel das Interview, weil ich nicht den Eindruck geschliffener Vorbereitung und Absprache hatte.

      Erinnert ein bißchen an den Herrn Kurz, der aber momentan nicht so klar in Erscheinung tritt. Ich denke, er hat auch ein schizophrenes Amtl und sollte die Integration abgeben, bevor`s ihn zerspragelt.

    • Torres (kein Partner)

      Die ÖVP hat - aus welchen Gründen immer, wahrscheinlich aber um der SPÖ als Juniorpartner willkommen zu sein - das gesamte Mitte-Rechts-Spektrum praktisch kampflos der FPÖ überlassen. Da der Versuch einer "Rückeroberung" wohl zwecklos ist (vor allem mit dem derzeitigen Personal, an der Spitze mit Mitterlehner; höchstens Kurz könnte es noch gelingen, da müsste er aber sehr bald Obmann werden), versucht sie nun, in links-grünen Gewässern zu fischen, die aber auch schon (über)besetzt sind. Zusätzlich haben die NEOs auch noch eine kleine Lücke entdeckt. Damit stehen potenzielle ÖVP-Wähler sozusagen "heimatlos" da, wählen gar nicht oder FPÖ, evtl, Neos. Der Niedergang der ÖVP ist wohl nicht mehr

  4. Pennpatrik

    ad 1)
    Mehr Privat, weniger Staat!
    Das war einmal der Slogan der ÖVP.
    Wenn die Zeitungen von ihren Umsätzen leben müssten, wäre diese Indoktrinierung nicht möglich gewesen.
    Ich erinnere mich noch an die Zeit der Parteizeitungen, neben denen auch private Zeitungen gelebt haben. Die Privaten lebten davon, dass sie gekauft wurden.
    Durch die Eingriffe des Staates (Stichwort: Inserate und Presseförderung) war die jetzige Entwicklung absehbar.

    ad 2)
    Linke lassen nur Linke in gute Positionen.
    Rechte lassen Tüchtige (also auch Linke) in gute Positionen.
    Woraus sich natürlich eine linke Mehrheit ergibt.

    Die ÖVP hat nicht verstanden, dass sie kämpfen muss, um nicht unterzugehen. Bis heute nicht. Trotz der für sie katastrophalen Wahlergebnisse. Ein ähliches Verhalten wie die CDU in Deutschland. Beide gehen gerade den Weg des Untergangs. Im Gegensatz zur CSU.



    • Charlesmagne

      Besonders Ihr zweiter Punkt dürfte der Hauptgrund sein. Es ist unglaublich wie viele Linke die ÖVP allein in meinem Umkreis mit Posten versorgt hat in der fälschlichen Hoffnung von diesen einmal als Dank unterstützt zu werden. 99% dieser arbeiten, nachdem ihre Posten abgesichert waren wieder für ihre "linke Herkunft".

  5. glockenblumen

    Ich habe es schon mal gesagt und ich bleibe dabei:
    Die Grünen sind der Untergang Europas, sie zerstören alle Strukturen, die einen funktionierenden Sozialstaat ausmachen, sie sind der Tod der Demokratie und Meinungs- und Redefreiheit
    Selbstredend alles auf Kosten der Bürger, denn gut sein können sie nur auf deren Buckel und noch besser das Geld der anderen ausgeben. Bei sich selbst haben sie ja ganz feine Haare.
    Wie konnte sich sowas Zerstörerisches so ausbreiten, wie konnten diese hochmaligne Ideologie die Hirne dermaßen infizieren?



    • Leopold Franz

      @Glockenblumen
      Nehmen wir die Roten in allen Schattierungen über pink bis braunrot mit an Bord. Die Ursache liegt in der zerstörenden Ideologie der 68er, die und deren Nachfahren noch immer die Meinungshoheit haben und steuern. Nach den Beiträgen von Herrn Reichel werde ich immer pessimistisch, aber wir dürfen nicht aufgeben!

    • glockenblumen

      @ Leopold Franz

      Stimmt! Aufgegeben wird ein Brief... und sonst bin ich nicht willens auch nur irgendetwas aufzugeben!

      Auch mit den Farben muß ich Ihnen zustimmen, die Grünen hätten es ohne Unterstützung dieser "bunten Vielfalt" niemals in die Regierungsebene geschafft.

      Was mich dabei erschreckt, ist daß so viele Geschlechtsgenossinnen zu Frauinnen mutiert sind, ihr eigenständiges Denken, ihren Willen und ihren Verstand so leichtfertig weggeworfen haben und auf diesen Zug ins Verderben aufgesprungen sind.

  6. simplicissimus

    Man kann nicht oft genug auf diesen Mißstand hinweisen. Herr Reichel, haben Sie auch eine Analyse über die Kronen-Zeitung Journalisten? Wir hatten neulich eine heftige Diskussion, wie linkslastig die Presse gegenüber Krone schreibt. Ich kann mir zwar vorstellen, daß das Bild auch bei der Krone ähnlich aussieht wie bei den anderen, aber es wäre gut, zu wissen.
    Was Riese35 an Quoten vorschlägt, sollte für staatliche Medien Verpflichtung sein.
    Wäre einmal eine sinnvolle Quote.



  7. Bob

    Es ist mir unverständlich, warum sich das linke Proletariat so unglaublich vermehrt, obwohl sichtlich alles den Bach hinunter geht.



    • Herzogberg (kein Partner)

      Nicht das linke Proletariat ist gefährlich; das ist meistens strukturkonservativ. Der gefährliche Menschentyp ist der 68er.

  8. Politicus1

    Unsere Medien sind halt wirklich UNabhängig.
    Aber UNabhängig nur von allem, was nicht LINKS ist...

    Danke, Herr Reichel für diese interessanten Informationen.



  9. Riese35

    Wäre es nicht angebracht, bei den Aufnahmekriterien für Journalisten Quoten einzuführen? Bei den Frauen hat man es ja auch getan. Wenn die FPÖ 40% Stimmenanteil bei den NR-Wahlen hat und mit etwa diesem Prozentsatz im NR vertreten ist, so lange nur mehr FPÖ-nahe Journalisten aufnehmen zu dürfen, bis diese 40%-Quote unter den Journalisten erreicht ist.



    • pro veritate (kein Partner)

      Eine grundsätzliche - wenn auch sicherlich schon allseits bekannte - "Diagnose" zu den "offiziellen" Medien:
      Wirklich investigativen Journalismus gibt es - von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen - schon lange nicht mehr. "Wir dürfen nicht, auch wenn wir wollten". - So oder ähnlich klingen Antworten von Medienvertretern auf die Frage, warum sie dieses oder jenes wirklich "heiße Eisen" nicht angreifen. Außerdem scheinen viele von ihnen gar nicht mehr gelernt zu haben, was eigenständiges und der Wahrheit verpflichtetes Recherchieren eigentlich bedeutet. Man schreibt weitgehend nur das ab, was einem seitens der "Leitmedien" vorgegeben wird.
      Daher kaufe ich seit vielen Jahren keine Zeitung mehr,

    • pro veritate (kein Partner)

      Vollständige Version:

      Eine grundsätzliche - wenn auch sicherlich schon allseits bekannte - "Diagnose" zu den "offiziellen" Medien:
      Wirklich investigativen Journalismus gibt es - von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen - schon lange nicht mehr. "Wir dürfen nicht, auch wenn wir wollten". - So oder ähnlich klingen Antworten von Medienvertretern auf die Frage, warum sie dieses oder jenes wirklich "heiße Eisen" nicht angreifen. Außerdem scheinen viele von ihnen gar nicht mehr gelernt zu haben, was eigenständiges und der Wahrheit verpflichtetes Recherchieren eigentlich bedeutet. Man schreibt weitgehend nur das ab, was einem seitens der "Leitmedien" vorgegeben wird.
      Daher kaufe ich seit vielen Jahren keine Zeitung mehr, die dem "Mainstream" angehört bzw. verzichte auch auf das desinformierende Fernsehen. Das Internet, kritische Zeitschriften und Bücher sowie nicht zuletzt persönliche Kontakte mit "Insidern" sind mittlerweile die wahre Quelle meiner Information. Es bleibt uns aber bekanntlich auch hier nicht erspart, den Hausverstand zu benützen.
      So manche Tyrannen vergangener Zeiten hätten ihre helle Freude an den Möglichkeiten der "medialen Irreführung" des Volkes gehabt, wie wir sie heute vorfinden. Diese einigermaßen zu durchschauen, erfordert allerdings beinahe so etwas wie ein aufwändiges Studium. Ich darf nach langjähriger Befassung mit diesen Phänomenen sagen, dass die Lüge in einem Ausmaß und in einer Vielfalt auftritt, die selbst ein kritisch zu denken glaubender "Durchschnittsmensch" kaum für möglich halten würde. Es stellt geradezu einen Schock dar, allmählich hinter solche Schliche zu kommen, und so mancher möchte lieber gar nicht damit konfrontiert werden, denn die Wahrheit scheint ihm völlig "unzumutbar." (siehe aber Ingeborg Bachmann: "Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar". Oder siehe Bibel: "Die Wahrheit wird euch frei machen." - Joh 8/32)





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