Die "Flüchtlinge" und die Verwirrungen der Kirchenhierarchie

Was sich in der derzeitigen „Flüchtlings“-Krise besonders schlimm auf Moral und Menschenverstand und damit auch auf die konkrete Politik auswirkt, ist, dass sich die Hirten der Kirche durch nichts von ihrem „Flüchtlings“-Wahn abbringen lassen. Sogar die Bundesregierung scheint mittlerweile erkannt zu haben, dass die Immigration von islamischen Menschenmassen nicht so weitergehen kann.

Aber da gibt es immer noch die „Europäische Union“ und andere internationale Organisationen, die die Immigration forcieren. Angesichts etlicher abstruser Aussagen aus kirchlichen Kreisen muss der Schluss gezogen werden: Die Kirchenhierarchie hat entweder tatsächlich jeden Realitätskontakt verloren oder sie hat sich der politischen Macht unterworfen.

In der ORF-Pressestunde bezeichnete Kardinal Schönborn Bundeskanzlerin Merkel allen Ernstes als „sehr mutige“ und „sehr kluge Frau“ und freute sich, dass die deutschen Bischöfe ihr „die Stange halten“. Sie hätte „aus einem tiefen Gespür für Menschlichkeit gehandelt“.

Das ist so schreiend absurd, dass man sich fragt, wie der Kardinal das von sich geben konnte. Daß er es selber glaubt, wird man bei einem intelligenten Menschen kaum annehmen können. Wer seine sieben Zwetschken beisammen hat, sieht, dass Angela Merkel ein Desaster für Deutschland und Europa verursacht hat – und für unzählige Menschen, die unter völlig falschen Vorstellungen eine teure (und in einzelnen Fällen gefährliche) Reise angetreten haben.

Man fragt sich daher, ob hier Absprachen im Hintergrund stehen („Verschwörungstheorie“). Das wäre nicht das erste Mal. Genau diese Strategie von Absprachen und Stillhalteabkommen wurde bekanntlich im Österreich der 1970er Jahre betrieben: Der Kirche werden die Religionslehrer bezahlt und sie genießt auch sonstige finanzielle und steuerliche Vergünstigungen, die Bischöfe schweigen dafür zur Fristenlösung.

Diese Verfilzung von Staat und Kirche in der unseligen Kreisky-König-Ära benannte der damalige lutherische Landesbischof Oskar Sakrausky. Er hatte auf dem Höhepunkt der Fristenlösungsdebatte in einem Brief an Kreisky am 25. Jänner 1974 festgestellt: „dass die österreichische Regierung nicht einerseits die Kirchen und ihre religiösen Grundlagen anerkennen und privilegieren, andererseits aber Gesetze beschließen könne, welche die religiösen und sittlichen Grundlagen der christlichen Kirchen missachten und übergehen“ (zit. nach Raimund Sagmeister, Fristenlösung – Wie kam es dazu?, Salzburg, 1981).

Der Vertreter eines Minderheitenbekenntnisses hat es richtig gesagt. Aber weder haben die katholischen Bischöfe die richtigen Schlüsse daraus gezogen, noch die Vertreter der anderen kirchlichen Gemeinschaften. Daher existiert die kompromittierende Lage weiter – aufgrund der Gleichschaltung aus der EU sogar mehr als je zuvor.

Die Frage lautet also: Haben die Episkopate der EU-Staaten, oder zumindest einige mit der Eurobürokratie geheime Abkommen geschlossen oder haben sie ihr bedingungslosen Gehorsam versprochen?

Dramatischer Wirklichkeitsverlust

Warum sagte der Kardinal in der Pressestunde nicht, was offenkundig ist: Frau Merkel handelt verantwortungslos. Sie hat ihren Amtseid gebrochen, ihr Volk vor Schaden zu schützen. Sie hat durch ihre aberwitzigen Entscheidungen mindestens sieben Länder – Griechenland, Mazedonien, Serbien, Kroatien, Ungarn, Slowenien, Italien und Österreich – in das Chaos mithineingezogen und dadurch enorme Kosten verursacht und die innere Sicherheit dieser Länder gefährdet.

Weil der Kardinal das „tiefe Gespür für Menschlichkeit“ bei der Kanzlerin konstatierte, muss man ihn fragen: Verdienen die österreichischen und deutschen Kinder und Jugendlichen, Frauen und Männer, Jungen und Alten, Eingesessene und Zuzügler, die von Migrantenbanden drangsaliert, „abgezogen“, verprügelt, vergewaltigt oder ermordet werden, kein „tiefes Gespür für Menschlichkeit“?

Ist es ein „tiefes Gespür für Menschlichkeit“, wenn Deutsche, Österreicher, Schweden und die Länder entlang der Einwanderungsroute ungefragt verpflichtet werden, sich riesige volkswirtschaftliche Kosten aufbürden zu lassen – für Einwanderer, die unkritisch und ungeprüft, wie unter Hypnose, immer nur pauschal als „Flüchtlinge“ deklariert werden? Wer bezahlt die Versorgung und die Rettungs-, Polizei- und Militäreinsätze? Wer bezahlt die fahrlässig und mutwillig angerichteten Schäden?

Weiß der Kardinal nicht, dass die islamischen Massen islamischen Konformitätsdruck aufbauen werden? Auch wenn man annehmen wollte, dass alle diese Leute tatsächlich alle vor dem IS-Terror davonlaufen würden, heißt das ja nicht, dass sie ihre eigenen islamischen Prägungen hinter sich lassen würden.

Der Kardinal müsste sagen, dass die deutsche Bundeskanzlerin den Immigranten falsche Hoffnungen gemacht hat und ihnen keine Zukunft bieten kann. Er müsste sagen, dass Angela Merkel eine Rolle spielt, von der man annehmen muss, dass sie Teil eines Plans zur irreversiblen Umgestaltung und ethnischen Homogenisierung Europas ist. Dabei werden die autochthonen Völker nicht gefragt und die Immigranten quasi als Bauern in einem größeren Schachspiel mißbraucht.

Und das alles soll ein „tiefes Gespür für Menschlichkeit“ sein?

Absurd!

Politische Abstinenz des Klerus oder doch Parteinahme für die Mächtigen?

Was daher besonders sauer aufstößt, ist die bedingungslose Unterwerfung unter die herrschende Politik internationaler Eliten, mag sie auch noch so katastrophal sein. Und das, obwohl die Kirche mit dem Mariazeller Manifest (1952) bzw. dem II. Vaticanum sich angeblich aus der Politik zurückgezogen hat!

Wir hören ja seit Jahrzehnten, dass die Kirche keine „Einmischung“ in die Politik mehr betreibt und daß die Laien „sachgemäß“ in den irdischen Bereichen, die ja eine „relative Autonomie“ gegenüber der kirchlichen Autorität genießen würden und deren Probleme auf verschiedene Weise gelöst werden könnten, agieren sollen (oder so ähnlich).

Genau das geschieht aber nicht. Im deutschen Sprachraum äußern sich die Bischöfe zwar tatsächlich nicht gegen Abtreibung und die planvolle Zerstörung der Familien durch Schulsexualunterricht und Genderwahn, sind also politisch abstinent. Sie reißen sich aber förmlich die Beine aus, um nur ja möglichst gehorsam der EU-Politik zu willfahren. Wer als Laie oder Priester oder Bischof Widerspruch anmeldet, bekommt Schwierigkeiten.

Mit der Anbiederung an Bundeskanzlerin Merkel fällt Schönborn auch allen Aktivisten und Wählern beispielsweise der Alternative für Deutschland (AfD) in den Rücken, die – bei allem noch Unausgegorenen in ihrer Programmatik – in legitimer Weise, aus patriotischer Gesinnung und mit einem tiefen Gefühl für das Gemeinwohl die Lage Deutschlands und der Deutschen verbessern wollen, und setzt sie einem verstärkten staatlich subventionierten Straßenterror („Antifa“) aus!

Damit fällt er ebenfalls österreichischen Patrioten in den Rücken und verstärkt auch den hierzulande ausgeübten linken Straßenterror.

Die politische Neutralität („Freie Kirche im freien Staat“ gemäß dem Mariazeller Manifest) hat sich also als Illusion erwiesen. Sie ist unmöglich. Die Hierarchie hält sich selbst nicht daran.

 „Alternativlosigkeit“ als hübsch bemäntelte Diktatur

Schönborn kritisierte auch die Initiative zur Schließung der Balkanroute als einen „Akt mangelnder europäischer Solidarität“. Er kritisierte unsere Nachbarländer, „die auch nicht eine gemeinsame europäische Lösung gesucht haben“. Er erwartet offenbar, dass ausgerechnet die Leute, die die Probleme planvoll verursacht haben, auch die Lösung bringen werden. Seine Einschätzung zur Schließung der Westbalkanroute („Es hat die Geduld gefehlt, die europäische Gemeinsamkeit zustandezubringen.“) ist daher abstrus. Angela Merkel hat mit ihrem Alleingang von Anfang an auf die „europäische Gemeinsamkeit“ gepfiffen. Womit diese auch obsolet ist. Die „Geduld“ zu invozieren, ist angesichts der Dramatik der Lage grober Unfug. Worauf sollen wir noch warten?

„Europa“ ist ein Popanz, eine Illusion, ein Geßlerhut, ein Deus ex machina. Es ist sinnlos, auf „europäische Lösungen“ zu warten, wenn es gerade die Eurokraten sind, die die eigenen Vereinbarungen, besonders prominent die Dublin-Abkommen, gebrochen und den europäischen Völkern das Unglück eingebrockt haben.

Im Gegenteil sind es besonders die ungarische, die slowakische, die tschechische und die polnische Regierung, die Gemeinwohlorientierung und Verantwortung gezeigt haben. (Ob es der österreichischen Bundesregierung wirklich ernst ist, weiß man noch nicht.)

Kardinal Schönborn lobt aber den ungarischen Ministerpräsidenten nicht nur nicht für dessen verantwortungsvolles Handeln, er kritisiert ihn noch dazu! Mit welchem Recht und in wessen Autorität?

Der Kardinal verwendete zwar nicht das fatale Merkelsche Zauberwort von der „Alternativlosigkeit“, seine Einstellung ist aber im Grunde dieselbe.

Es läuft einem kalt den Rücken hinunter, wenn ein Kardinal, der ein Mann Gottes sein soll, von „europäischen Lösungen“ fabuliert. Das ist Zeichen eines massiven Glaubensschwundes. Die Lösungen können nur von Gott kommen, nicht von einer abgehobenen politischen Bürokratie. „Alternativlos“ sind vor allem die Zehn Gebote. Ohne deren Einhaltung gibt es überhaupt nie eine Lösung, sondern nur die Katastrophe.

„Europäische Lösung“ klingt in der salbungsvollen, aber unduldsamen Intonierung vieler Zeitgenossen so ähnlich wie „europäische Erlösung“.

Nein, „Europa“ wird ganz bestimmt keine Erlösung bringen – und auch keine irdische Lösung. Dafür hätten sie in Brüssel jetzt genug Zeit gehabt. Sie hatten aber eine ganz andere Agenda.

Dass der islamische Terror jetzt Brüssel selber trifft, entspricht durchaus einer inneren Logik. Zu bedauern sind hier die unschuldigen Opfer.

Kirche und Politik – es besteht dringender Klärungsbedarf

Die Bischöfe müssten sich jetzt endlich zu einer Klärung der Frage durchringen, ob das nun gilt, was im Mariazeller Manifest und in den Konzilstexten steht oder nicht. Wenn es wahr ist, dass die irdischen Bereiche wie Politik und Wirtschaft eine „relative Autonomie“ genießen und daher nicht direkt bischöflichen Direktiven unterstehen, dann mögen die Bischöfe auch endlich ihre Kritik an den Regierungen Ostmitteleuropas, an FPÖ und AfD beenden! Sie mögen auch ihre unkritische Glorifizierung der EU beenden!

Freiheit gibt es nur in der Wahrheit – Weg mit den Phrasen!

Auf der Netzseite der Erzdiözese Wien war die Reaktion von Kardinal Schönborn auf die Terroranschläge von Brüssel wiederum in irrealen Formulierungen gehalten:

Es brauche daher "Besonnenheit und Entschlossenheit", um in dieser Bewährungsprobe der europäischen Wertegemeinschaft die richtigen Antworten auf das "abgrundtief Böse" zu finden, das sich in den Anschlägen manifestiere. 

Die „europäische Wertegemeinschaft“ also wieder einmal! Eine „Wertegemeinschaft“, die den wahren Glauben, auf dem die europäische Zivilisation beruht, aus der Öffentlichkeit verdrängt hat, Gesinnungsterror und Gesinnungsschnüffelei betreibt und ihre eigenen Völker einer desaströsen Massenimmigration aussetzt, erinnert eher an eine kriminelle Vereinigung als an eine „Wertegemeinschaft“. Und das „abgrundtief Böse“, das der Kardinal hier interessanterweise erwähnt, hat man im Rahmen der kirchlichen Praxis im Exorzismus benannt und gebannt. Heute ist das in Vergessenheit geraten. Man glaubt auch in der Hierarchie nicht mehr daran.

Bizarr sind auch die jüngsten Zick-Zack-Aussagen zum Thema Islam:

Schließlich warnte Kardinal Schönborn vor einem undifferenzierten Blick auf den Islam: Zwar seien die Erfahrungen der Christen vor Ort ernst zu nehmen, die auf eine zum Teil jahrhundertealte Konflikt- und Unterdrückungsgeschichte zurückblicken können; zugleich jedoch gebe es „auch Stimmen, die durchaus Chancen für ein tolerantes künftiges Zusammenleben sehen“, sagte der Kardinal. Es gelte, auf der einen Seite nicht „blauäugig“ zu sein im Blick auf radikalen Islamismus, auf der anderen Seite jedoch müsse mit dem Islam ein direkter, offener Dialog gepflegt werden – dies sei „alle mal besser, als um den heißen Brei herumzureden“.

Also, Eminenz, WAS genau sollen wir jetzt tun?

Leider werden von den Bischöfen sinnfreie Worthülsen in großer Zahl in das mediale System eingespeist. Das wird immer schlimmer und trägt zur weiteren Konfusion und Desorientierung der Öffentlichkeit bei. Damit wird wiederum die politische Unfreiheit gefördert, weil bekanntlich nur die Wahrheit Freiheit garantieren kann.

Daher die dringenden Bitten an die Bischöfe:

Hören Sie endlich mit dieser Verwirrung auf!

Besinnen Sie sich Ihrer Aufgabe als Zeugen der Wahrheit!

Eine radikale Abkehr von dieser desaströsen Politik würde bestimmt eine große Gewissenszustimmung bringen.

MMag. Wolfram Schrems, katholischer Theologe, Philosoph, Katechist

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorstefania
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    09. April 2016 19:09

    Der ständig süßlich säuselnde Kardinal wird es schaffen,seine letzten Schäfchen zu vertreiben.
    Ich frage mich, ob er wirklich glaubt, was er da von sich gibt---beim Zuhörer kommt es so ungeheuer falsch und geheuchelt an. Tut physisch weh !

  2. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    09. April 2016 15:59

    Schönborn widert mich nur noch an!

    Wie er sich immer für die Illegalen in die Bresche wirft, doch für die verfolgten und ermordeten Christen setzt er sich nicht ein, wie es seine Aufgabe wäre, dafür schleimt er bei den Moslems. Welch ein Judas!

    Die Vermischung von Religion und Politik führt nur zu Krieg, sieht man am Islam. Die beiden Themen gehören striktest getrennt, jeder soll das tun was in seinem Kompetenzbereich liegt und ganz sicher hat Politik in der Religion NICHTS verloren so wie Religion NICHTS in der Politik zu suchen hat.

  3. Ausgezeichneter KommentatorHegelianer
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    10. April 2016 10:44

    Österreichs katholische Bischöfe haben schon vor einigen Jahren ein Treffen der Bischofskonferenz in BRÜSSEL (!!!) abgehalten! Und Schönborn war immer schon ein Wischiwaschi, der den Konflikt und damit auch klare Worte gescheut hat. Das ist nicht neu, und ich sehe darin keine Verschwörung. Schönborn paßt gut in das großkoalitionär-konsensuale Österreich.

    Wie man aus den 10 Geboten eine Lösung der Migrationskrise ableiten kann, erschließt sich mir allerdings auch nicht.

  4. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    10. April 2016 10:28

    Schönborn hat ja nicht nur Orban und die anderen osteuropäischen Politiker kritisiert, die noch einen realistischen Blick auf die Lage bewahrt haben, sondern speziell auch seine Bischofskollegen in diesen Ländern, die sich ebenfalls mehr Sorgen um die eigenen Gläubigen machen als um moslemische Invasoren. Er hat diese Einstellung der Bischöfe einen "Skandal" genannt, was ja schon an und für sich eine bodenlose Unverschämtheit und Respektlosigkeit ist. Entscheidend für die (katholische) Kirche ist ja immer die Stellung des Papstes, die allerdings in diesem Zusammenhang ein inhaltsloses Herumeiern ist, aus dem sich jeder das herausnehmen kann, was ihm gerade passt.

  5. Ausgezeichneter KommentatorZyniker
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    10. April 2016 10:31

    Bei seiner Pestillenz Christpoh Kardinal Schönborn sind die "Flüchtlinge" im Sinne des Wortes im Arsch daheim.
    Der hat sich gerade von einem Algerier getrennt also braucht er einen neuen Kotstecher und den gibt es für ihn nur unter den richtigen Männern des Halbmondes.
    Der andere Grund ist einfach, die "Flüchtlinge" sind ein wirtschaftliches Standbein der Kirche das er nicht mehr missen will.
    Das bringt Geld und Einfluß auf die Politik.

    Also zuwas, frage ich Sie Travnicek, soll der das aufgeben?

  6. Ausgezeichneter KommentatorAntichristen-Konferenz
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    10. April 2016 13:21

    Die Bischöfe wollen jeden gläubigen Katholiken tot sehen (so wie im Nahen Osten geschehen). Jede Manifestation des Antichristen ist den Bischöfen herzlich willkommen. Jeder abgefallene oder tot umgefallene Katholik ist ihnen eine Genugtuung.

  7. Ausgezeichneter KommentatorGennadi
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    11. April 2016 19:18

    Herr Schrems!

    Sagen Sie bitte immer dazu, dass Sie die katholische Kirche meinen.
    An Kirchen gibt es bekanntermaßen eine ganze Menge.

    Kardinal Schönborn hat sich eindeutig positioniert.
    Für sunnitische Muslime, gegen Christen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHegelianer
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    10. April 2016 10:44

    Österreichs katholische Bischöfe haben schon vor einigen Jahren ein Treffen der Bischofskonferenz in BRÜSSEL (!!!) abgehalten! Und Schönborn war immer schon ein Wischiwaschi, der den Konflikt und damit auch klare Worte gescheut hat. Das ist nicht neu, und ich sehe darin keine Verschwörung. Schönborn paßt gut in das großkoalitionär-konsensuale Österreich.

    Wie man aus den 10 Geboten eine Lösung der Migrationskrise ableiten kann, erschließt sich mir allerdings auch nicht.


alle Kommentare

  1. Gennadi (kein Partner)
    11. April 2016 19:18

    Herr Schrems!

    Sagen Sie bitte immer dazu, dass Sie die katholische Kirche meinen.
    An Kirchen gibt es bekanntermaßen eine ganze Menge.

    Kardinal Schönborn hat sich eindeutig positioniert.
    Für sunnitische Muslime, gegen Christen.

  2. Le Monde
    10. April 2016 19:23

    Nur mehr - wenn überhaupt - 10 Prozent der Österreicher halten Aussagen der Kirchenvertreter für relevant. Bei nur mehr ca. 600.000 Sonntagsgottesdienstbesuchern hat sie auch keine sonderliche Bedeutung mehr. Sie kann sich der politisch-korrekten EU-Diktatur anbiedern und sich vereinnahmen lassen. Dennoch wird die wieder und wieder scheitern.

  3. Antichristen-Konferenz (kein Partner)
    10. April 2016 13:21

    Die Bischöfe wollen jeden gläubigen Katholiken tot sehen (so wie im Nahen Osten geschehen). Jede Manifestation des Antichristen ist den Bischöfen herzlich willkommen. Jeder abgefallene oder tot umgefallene Katholik ist ihnen eine Genugtuung.

  4. Hegelianer (kein Partner)
    10. April 2016 10:44

    Österreichs katholische Bischöfe haben schon vor einigen Jahren ein Treffen der Bischofskonferenz in BRÜSSEL (!!!) abgehalten! Und Schönborn war immer schon ein Wischiwaschi, der den Konflikt und damit auch klare Worte gescheut hat. Das ist nicht neu, und ich sehe darin keine Verschwörung. Schönborn paßt gut in das großkoalitionär-konsensuale Österreich.

    Wie man aus den 10 Geboten eine Lösung der Migrationskrise ableiten kann, erschließt sich mir allerdings auch nicht.

  5. Zyniker (kein Partner)
    10. April 2016 10:31

    Bei seiner Pestillenz Christpoh Kardinal Schönborn sind die "Flüchtlinge" im Sinne des Wortes im Arsch daheim.
    Der hat sich gerade von einem Algerier getrennt also braucht er einen neuen Kotstecher und den gibt es für ihn nur unter den richtigen Männern des Halbmondes.
    Der andere Grund ist einfach, die "Flüchtlinge" sind ein wirtschaftliches Standbein der Kirche das er nicht mehr missen will.
    Das bringt Geld und Einfluß auf die Politik.

    Also zuwas, frage ich Sie Travnicek, soll der das aufgeben?

  6. Torres (kein Partner)
    10. April 2016 10:28

    Schönborn hat ja nicht nur Orban und die anderen osteuropäischen Politiker kritisiert, die noch einen realistischen Blick auf die Lage bewahrt haben, sondern speziell auch seine Bischofskollegen in diesen Ländern, die sich ebenfalls mehr Sorgen um die eigenen Gläubigen machen als um moslemische Invasoren. Er hat diese Einstellung der Bischöfe einen "Skandal" genannt, was ja schon an und für sich eine bodenlose Unverschämtheit und Respektlosigkeit ist. Entscheidend für die (katholische) Kirche ist ja immer die Stellung des Papstes, die allerdings in diesem Zusammenhang ein inhaltsloses Herumeiern ist, aus dem sich jeder das herausnehmen kann, was ihm gerade passt.

  7. stefania
    09. April 2016 19:09

    Der ständig süßlich säuselnde Kardinal wird es schaffen,seine letzten Schäfchen zu vertreiben.
    Ich frage mich, ob er wirklich glaubt, was er da von sich gibt---beim Zuhörer kommt es so ungeheuer falsch und geheuchelt an. Tut physisch weh !

    • Leopold Franz
      10. April 2016 19:05

      Als Mitglied des Meinungskartells wird er noch einige Zeit sein Forum zum Weitersäuseln und Heucheln kriegen, mir geht es wie Ihnen und den glockenblumen.

  8. glockenblumen
    09. April 2016 15:59

    Schönborn widert mich nur noch an!

    Wie er sich immer für die Illegalen in die Bresche wirft, doch für die verfolgten und ermordeten Christen setzt er sich nicht ein, wie es seine Aufgabe wäre, dafür schleimt er bei den Moslems. Welch ein Judas!

    Die Vermischung von Religion und Politik führt nur zu Krieg, sieht man am Islam. Die beiden Themen gehören striktest getrennt, jeder soll das tun was in seinem Kompetenzbereich liegt und ganz sicher hat Politik in der Religion NICHTS verloren so wie Religion NICHTS in der Politik zu suchen hat.

    • pro veritate (kein Partner)
      11. April 2016 09:20

      Wenn es stimmt, das Kardinal Schönborn Mitglied der Freimaurerei ist, erklären sich seine europapolitischen Äußerungen von selbst. Außerdem wäre er für diesen Fall exkommuniziert, da eine gleichzeitige Mitgliedschaft in der katholischen Kirche und in der Loge unvereinbar ist - auch wenn das manche bestreiten.
      Im "harmloseren" Fall ist er ein "Freimaurer ohne Schurz", also jemand, der zwar formal kein Mitglied ist, aber von seinem Gedankengut her de facto dazugehört.
      Auf alle Fälle entsprechen viele seiner Kommentare bzw. sein Schweigen zu schwerwiegenden Themen nicht dem, was von einem Bischof mit Recht zu erwarten ist (Guter Hirt - nicht "Wolf im Schafspelz!").

  9. Leopold Trzil
    09. April 2016 13:27

    Der große Kirchenhistoriker Jedin kam zu der Auffassung, daß nationale Episkopate der Versuchung des Staatskirchentums nie auf Dauer widerstehen konnten.
    Unter den obwaltenden Umständen scheint daraus eine merkwürdige Anhänglichkeit an die rot-grüne Agenda - insbesondere des Wiener Rathauses - geworden zu sein.
    Allerdings wären unsere Bischöfe schlecht beraten, zu intensiv zu opponieren. An Kardinal Groer wurde ja vorgeführt, daß man jeden Bischof jederzeit ohne jeden objektivierbaren Beweis fertigmachen kann.

    • Hegelianer (kein Partner)
      10. April 2016 10:48

      Naja. Was Groer betrifft, kam sein Ende als Kardinal für viele Insider nicht überraschend. Man kann nicht JEDEN Bischof jederzeit "abschießen". Damals (1995) war Schönborn übrigens sehr loyal zu Groer. "Der Kardinal schweigt", sagte er im Fernsehen, und das habe man also zu akzeptieren. Punktum.

    • Leopold Trzil
      10. April 2016 12:40

      Kürzlich ist dazu ein sehr erhellendes Büchlein erschienen:
      Fux, Iödefons: Victor quia victima. Wie man einen Bischof zu Fall bringt.
      http://www.amazon.de/Victor-qvia-victima-Bischof-bringt/dp/3864170400
      Dort wird auch die Entwicklung von Kardinal Schönborns Verhalten gegenüber seinem Vorgänger dargestellt.

    • Specht (kein Partner)
      10. April 2016 17:17

      Bischof Krenn war wie ich meine auch ein Opfer einer Intrige. Wie sonst kann es möglich sein, dass ein unbedachter Halbsatz zur Entschuldigung von vermutlich homosexuellen Aktivitäten im Seminar und damit gar nicht zusammenhängend die Computeraktivitäten eines "Seminaristen" ihn zu Fall brachten.





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