Privatwaffenbesitz: Die Mutter aller Interventionsspiralen

Lesezeit: 6:30

In ihrem großartigen Buch „Die Torheit der Regierenden“ (Buch auf Amazon) beschreibt die US-Historikerin Babara Tuchman eine Reihe von Beispielen für katastrophales Politikversagen – „von Troja bis Vietnam“. Im Vorwort schreibt sie: „Die gesamte Geschichte, unabhängig von Zeit und Ort, durchzieht das Phänomen, dass Regierungen und Regierende eine Politik betreiben, die den eigenen Interessen zuwiderläuft.“ Das allerdings ist im Lichte der rezenten Ereignisse (vom Nahen und Mittleren Osten bis Euroland) eine eher zweifelhafte These.

Tritt tatsächlich regelmäßig das Gegenteil des von den Führern Intendierten ein? In den von Tuchman beschrieben Fällen war das so. Aber stimmt das auch für die Politik der Regierenden in unseren Tagen?

Sicher sollte man nicht unbedingt an eine Verschwörung glauben, wenn auch Hybris oder pure Dummheit als Ursachen von Fehlentscheidungen in Frage kommen. Am Beispiel der „Flüchtlingswelle“ und aller sich daran knüpfenden Konsequenzen wird aber deutlich, dass die Nomenklatura hier ein sehr klares Ziel verfolgt, das sie mit der von ihr betriebenen Politik auch tatsächlich zu erreichen scheint.

Gemeint ist die totale Entrechtung der Bürger zugunsten der in Mordor – Pardon: Brüssel – beheimateten Zentralbürokratie.

Der große konservative Denker Edmund Burke schreibt nicht ohne Grund, Regierungsmacht per se bedeute schon den Missbrauch („A Vindication of Natural Society“: „The thing! The thing itsself is the abuse!Buch bei Amazon). Und der französische Philosoph Bertrand de Jouvenel schildert in seinem genialen Werk „On Power – The Natural History of Its Growth“ (Buch bei Amazon) die sich durch die gesamte Menschheitsgeschichte ziehende Tendenz der Macht zur Selbstverstärkung. Diese tritt umso dramatischer hervor, je größer die Entität ist, in der sie wirkt. Klartext zur Gegenwart: Je mehr EU, desto stärker die zum Zentrum hin wirkenden Kräfte und umso drastischer die Marginalisierung der Individualrechte. Außer den herrschenden Oligarchen nutzt das keinem.

Das alles kann als bekannt vorausgesetzt werden. Man darf den Herrschenden daher keinesfalls zubilligen, in die aktuelle Krise (schon wieder!) wie Schlafwandler hineingestolpert zu sein. Zu unterstellen, dass die politischen Eliten allen Erstes geglaubt hätten, Millionen von „Flüchtlingen“ aus vormodernen und Europa feindlich gesinnten Gewaltkulturen importieren zu können, ohne damit die Fundamente der Alten Welt zu untergraben – und daraufhin entsprechende Aktivitäten entfalten zu müssen (um nicht als von der autochthonen Bevölkerung montierte Laternenverzierung zu enden) ist rührend naiv. Die herrschende Klasse wusste und weiß sehr genau, was sie tut.

Jedermann, der seine fünf Sinne beisammen hat, war und ist klar, dass die Dosis (der Zuwanderung) das Gift macht. Die Regierenden haben dieser Tatsache zum Trotz die „toxische Dosis“ mutwillig weit überschritten.

Warum? Ganz einfach, weil damit wie in einem Krieg die Einschränkung der Bürgerrechte in einem Ausmaß möglich wird, wie es ohne eine derart absichtsvoll herbeigeführte Krise undenkbar wäre. Außergewöhnliche Umstände erfordern schließlich außergewöhnliche Maßnahmen – das versteht jeder. Wenn schon sonst nichts, diese Lektion hat die politische Klasse tief verinnerlicht – und handelt dementsprechend.

Das soeben anlässlich mehrerer Terroranschläge in Brüssel vergossene Blut ist noch nicht getrocknet. Da kriechen die erklärten Feinde der Freiheit, allen voran der Kommissionspräsident Sauron – Pardon: Juncker – auch schon hinter ihren Steinen hervor, um zu verkünden, was sie im (vorgeblichen) Kampf gegen sprenggläubige Surensöhne (die natürlich mit dem Islam nichts zu tun haben) vorzunehmen gedenken.

Und – wie könnte es anders sein – an erster Stelle der Agenda steht die Entwaffnung der durch den Einwanderungstsunami wie nie zuvor seit dem Zweiten Weltkrieg gefährdeten Bürger. Die weitere „Verschärfung des Waffenrechts“ (also die völlige Entwaffnung potentieller Gewaltopfer) ist Junckers vordringliches Anliegen. Dabei geht es einerseits darum, den Bürgern zusätzliche Erschwernisse beim legalen Zugang zu wirksamen Selbstverteidigungsmitteln zu bereiten. Andererseits geht es um das generelle Verbot eines bestimmten Waffentyps (halbautomatische, meist fälschlich als „Sturmgewehre“ oder „Assault rifles“ bezeichnete Gewehre).

Es kann nicht oft genug darauf hingewiesen werden, dass derlei Waffen für den internationalen Terrorismus niemals eine Rolle spielten oder spielen, da – von der RAF bis zum IS – derlei Killer stets militärische – vollautomatische – Waffen einsetzen oder sich, wie gerade in Brüssel geschehen, einfach in die Luft sprengen, ohne vorher um sich zu schießen.

Kein noch so sehr „verschärftes“ Waffengesetz hätte derartige Anschläge je verhindert oder wird es je können. Inwiefern also mit dem bürger- und eigentumsfeindlichen Vorhaben der Brüsseler Hochbürokratie eine Sicherheitssteigerung erreicht werden sollte, liegt schon aus rein logischen Gründen absolut im Dunkeln.

In Wahrheit geht es der Nomenklatura aber gar nicht primär um private Waffen, sondern um Kontrolle – wie auch bei der lückenlosen Erfassung des Eigentums der Bürger, der Überwachung all ihrer Flugbewegungen und bei der Bargeldverwendung. Man müsste schon völlig blind sein, um da keinen Zusammenhang zu erkennen. Der Leviathan wünscht sich ohnmächtige Untertanen und die totale Macht in seiner Hand.

Zurück zur Sicherheit. Es liegt auf Hand – und der rezente Terror in Brüssel hat das eindrucksvoll bestätigt –, dass die Sicherheitsbeamten nicht überall rechtzeitig eingreifen können. Auch dann nicht, wenn man ihre Zahl verdreifachte. Es wäre daher langsam an der Zeit, den Bürgern reinen Wein einzuschenken und einzugestehen, dass die glücklichen Zeiten, in denen man in Europa gefahrlos und ohne an etwas Böses zu denken, öffentliche Plätze und Veranstaltungen aufsuchen konnte, endgültig vorbei sind.

Der Dank dafür gebührt den Narren und Politdesperados, die als Geburtshelfer des islamistischen Terrors fungiert haben – etwa durch Militärinterventionen im Nahen Osten und in Nordafrika. Dass sich darunter auch dieselben Kreaturen finden, die als Reaktion auf den nach Europa eindringenden Terror die Bürger der eigenen Länder gängeln und (weiter) entrechten, könnte man, wäre es nicht so traurig, als zynischen Witz betrachten.

Was läge näher, als den Bürgern Eurolands klarzumachen, dass sie für ihre Sicherheit zumindest zu einem gewissen Teil selbst sorgen müssen, weil der Staat es nicht (mehr) kann? In Israel, wo man über die größte Expertise im Umgang mit dem Terror verfügt, ist genau das der Fall. Kein Zivilist muss dort eine Waffe tragen, aber jeder der möchte, ist selbstverständlich dazu berechtigt. Die große Zahl privater Waffenträger hat zur Folge, dass dort kaum ein terroristischer „Amoklauf“ eine größere Zahl von Opfern fordert. Einfach deshalb, weil dem Täter augenblicklich vom nächsten Passanten wirksam Einhalt geboten wird. Warum sollte das in Europa nicht ebenso gut funktionieren? Zwar würde durch viele private Waffenträger natürlich auch keine absolute Sicherheit eintreten, aber immerhin könnte das Risiko der potentiellen Opfer stark vermindert werden.

Anstatt aber die Waffengesetze zu liberalisieren, beschreitet man in Euroland den exakt entgegengesetzten Weg. Anstatt das Risiko für die Angreifer zu erhöhen, räumen Juncker & Genossen denen auch noch den letzten Widerstand aus dem Weg. Kein Terrorist braucht hierzulande zivile Gegenwehr zu fürchten.

Wie würde wohl Barbara Tuchman diese haarsträubende Politik kommentiert haben, hätte sie das letzte Kapitel ihres Buches nicht Vietnam, sondern der EU anno 2016 gewidmet?

Andreas Tögel, Jahrgang 1957, ist Kaufmann in Wien.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBob
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    27. März 2016 15:01

    Rechtzeitig vorsorgen. Ein Zeichen des freien Mannes ist seine Waffe. Es besteht ja keine Pflicht sich zu bewaffnen, aber es muß die Möglichkeit gegeben sein, sich und seine Familie mittels einer Waffe zu verteidigen.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorfranz-josef
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    26. März 2016 11:53

    ... weil damit wie in einem Krieg die Einschränkung der Bürgerrechte in einem Ausmaß möglich wird, wie es ohne eine derart absichtsvoll herbeigeführte Krise undenkbar wäre...

    und eben eine solche große Krise wurde doch von Brüssel vor einiger Zeit gewünscht, um die sodann verängstigten Bürger - vermeintlich jedenfalls - leichter von der notwendigen Schaffung der "Vereinigten Staaten von Europa" überzeugen zu können.

    Immer unabweisbarer wird m.E. die Vermutung, daß es sich bei dieser aus den Fugen geratenen Migration mit allen Haupt- und Kollateralschäden um eine gut geplante win-win-Situation handelt - für die Diktatur in Brüssel und die dort ihre Wünsche auf dem Weg über die unzähligen Lobbyisten deponierenden Großkonzerne und Finanzmächte. Die Bürger haben allerdings nichts zu gewinnen. Außer Unfreiheit, Bevormundung, Abzocke und Strafandrohung für unbotmäßiges Denken, Sprechen und Tun.

    Wenn diese Überlegungen tatsächlich zutreffen sollten, dann wäre auch über die Steuerung der Attentate unter anderem Aspekt nachzudenken.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    26. März 2016 12:28

    Dann werden sich die Leute halt, genau wie die Illegalen und Terroristen ebenso illegal bewaffnen. Was bleibt ihnen denn übrig, angesichts dessen, daß der Staat vollkommen versagt und keinerlei Schutz gewähren kann und will!

    Der Krieg ist doch schon da, warum also soll die Bevölkerung kampflos aufgeben, was sie sich in all den Jahrzehnten nach dem 2. WK geschaffen hat, wofür unsere Vorfahren gekämpft, gehungert und geblutet haben?
    Nur weil selbst- und fremdernannte "Experten" ständig ihre pc-Wortspenden abgeben, die den Vollpfosten (Verzeihung, ich bin einfach zornig!) in Brüssel zupaß kommen, wird sich hoffentlich keiner mehr täuschen lassen.
    Die einzigen wofür die da sind, sind sie selbst, Großkonzerne, Lobbyisten und für die Kriegstreiber. Es ist von dort noch nichts Vernünftiges gekommen!

  4. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    26. März 2016 19:46

    Auch Menschen mit 2 linken Händen können mühelos ein Schießgerät bauen, ebenso die Munition. Was zur Zeit von Berthold Schwarz & Co eine Wissenschaft und Kunst war ist 600 Jahre später keine mehr. Ein Verbot dient nur der Schaffung von Ungleichheit, an der sich gut verdienen läßt. So wie die Kirche ihre Brevets = Ausnahmeregelungen z. B. vom Fasten verkaufte und damit reich wurde, so wollen es unsere Führer auch machen.
    Alles notwendige findet sich im Haushalt, für Fortgeschrittene im Bauhaus.

  5. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    30. März 2016 13:47

    Es stimmt einfach, wie immer wenn man den Andreas Tögel hört oder liest.

    Für die 'sprenggläubigen Surensöhne' aber gibt's ein Extrakontingent Sternderln.
    ***********************************************************

  6. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    29. März 2016 22:30

    Danke Hrn. Tögel, für die bislang passendste Erklärung für das aktuelle Geschehen:

    ... weil damit wie in einem Krieg die Einschränkung der Bürgerrechte in einem Ausmaß möglich wird, wie es ohne eine derart absichtsvoll herbeigeführte Krise undenkbar wäre...

    Es geht hier nämlich nicht um einen Wettbewerb der Verschwörungs-Theorien, sondern
    schlicht um Meinungsbildung by Mufti .
    Die Amis haben mit 9/11 vorgezeigt wie's geht, brauchten dazu allerdings keine
    Völkerwanderung, denen genügte ein paar fingierte Flüge und wer weiß wieviel
    Nano-Thermit

  7. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    29. März 2016 08:53

    @ "...also die völlige Entwaffnung potentieller Gewaltopfer) ist Junckers vordringliches Anliegen..." (Zitat: Andreas Tögel)

    Dass Schusswaffen potentielle Gewaltopfer von "Sprenggläubigen" nicht verhindern können, weiß sicher sogar der EU-"Sauron". Denn eine Überraschungsattacke, innerhalb eines Umkreises von 7 Meter, kann mit einer Schusswaffe nicht abgewehrt werden. Das hieße, dass alles, was sich auf 7 Meter nähert (bei nicht so geübten Schusswaffenbesitzer 10 Meter, eher sogar mehr) abgeknallt werden sollte...

    Aber EU-"Sauron" denkt natürlich schon wieder weiter - wie vom Autor des Artikels festgestellt. Schusswaffen sind, ihrer Natur nach, durchaus probate "Angriffswaffen". Und wenn der geplante Bürgerkrieg losgeht, will man als "Elite" von störrischen Teilen des Volkes weder abgeknallt noch "laternisiert" sein... Bewaffnet dürfen, zu diesem Zeitpunkt, dann nur die "Eliten" mit ihren Regierungstreuen sein

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorGennadi
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    28. März 2016 15:20

    Buch bei Amazon...

    Großartige Werbung. Für jene Firma, die nach Facebook und Google die größte Datenspinne ist.
    Kein Vernünftiger kauft bei Amazon.


alle Kommentare

  1. aw70_ohne_abo (kein Partner)
    • aw70_ohne_abo (kein Partner)
      01. April 2016 00:00

      An sich gebe ich Herrn Tögel völlig recht: die derzeitige Entwicklung in Richtung eines immer restriktiveren Staatswesens ist höchst bedenklich. Aber es gibt da schon auch noch einen anderen Aspekt. Nämlich den, ob es wirklich vernünftig ist, breiten Bevölkerungsschichten ohne verpflichtende, fundierte Ausbildung Zugang zu modernen Schusswaffen zu geben.

      Als Milizoffizier des ÖBH bin ich einigermassen gut im Gebrauch von Schusswaffen ausgebildet. Auch und insbesondere im Gebrauch von Pistolen, da eine Glock 17 im Einsatzfall meine Dienstwaffe wäre. Die Ausbildung war damals nicht nur ein reines Schiesstraining, sondern hat auch das Durchspielen von Konfliktszenarien und eine Nahkampf-Ausbildung enthalten. Im Zuge dieser Ausbildung an der Waffe beim ÖBH habe ich über die Jahre hoffentlich ein zumindest grundlegendes Verständnis dafür entwickelt, wann Schusswaffen in einer Konfliktsituation sinnvoll einsetzbar sind: und wann nicht. Kurz gefasst: sie bringen in den seltensten Fällen tatsächlich etwas.

      Ich habe mir auch privat schon vor über 20 Jahren, nach Absolvierung des EF-Jahres, eine private Waffenbesitzkarte ausstellen lassen, die ich stets verlängern lasse. Bzw. die ich mittlerweile dank eines privaten Waffenführerscheins weiter behalten darf. Selbst besitzen tue ich allerdings keine Waffe: bislang reicht es mir völlig, dass ich mir eine kaufen dürfte, wenn ich wollte.

      Zum sinnvoll und tatsächlich die Sicherheit steigernden Einsatz dieser Dinge gehört meiner Meinung nach jedenfalls auch eine Ausbildung, die ein gutes Stück über den eigentlichen Gebrauch der Waffe hinausgeht. Beispielsweise Schulungen, in denen man lernt, die Eskalation von Gefahrensituationen, in denen Waffen im Spiel sind, zu beherrschen und zu begrenzen. Schulungen, in denen man lernt, Waffen möglichst erst als letzte Eskalationsstufe ins Spiel zu bringen. Denn wenn man erst einmal eine Waffe gezogen hat, kann alles sehr schnell gehen.

      Gleichzeitig muss man aber auch bereit sein, gegebenenfalls fast sofort gezielt zu schiessen, um sich zu verteidigen. Ohne lange zu denken, und zu versuchen, erst einmal ohne Gebrauch der Waffe auszukommen.

      Diesen Spagat zwischen im Grunde möglichst die Waffe nicht zu verwenden und gar nicht erst ins Spiel zu bringen, und im Gefahrenfall trotzdem seine Haut heil über die Runden zu bekommen, schaffen nicht einmal die im ständigen Training stehenden Polizisten immer. Als Privatperson hat man es da naturgemäß noch viel schwerer.

      Mein Resümee ist: für Privatpersonen ohne besondere Ausbildung ist nur in sehr wenigen Situationen ein Sicherheitsgewinn durch den Kauf einer Waffe möglich. Im Gegenteil, große Mengen an Waffen in den Händen von nicht eben sehr gut ausgebildeten Personen haben tatsächlich das Potential, die Sicherheitslage negativ zu beeinflussen. Meiner Meinung nach, halt.

  2. Helmut Oswald
    30. März 2016 13:47

    Es stimmt einfach, wie immer wenn man den Andreas Tögel hört oder liest.

    Für die 'sprenggläubigen Surensöhne' aber gibt's ein Extrakontingent Sternderln.
    ***********************************************************

  3. machmuss verschiebnix
    29. März 2016 22:30

    Danke Hrn. Tögel, für die bislang passendste Erklärung für das aktuelle Geschehen:

    ... weil damit wie in einem Krieg die Einschränkung der Bürgerrechte in einem Ausmaß möglich wird, wie es ohne eine derart absichtsvoll herbeigeführte Krise undenkbar wäre...

    Es geht hier nämlich nicht um einen Wettbewerb der Verschwörungs-Theorien, sondern
    schlicht um Meinungsbildung by Mufti .
    Die Amis haben mit 9/11 vorgezeigt wie's geht, brauchten dazu allerdings keine
    Völkerwanderung, denen genügte ein paar fingierte Flüge und wer weiß wieviel
    Nano-Thermit

  4. Erich Bauer
    29. März 2016 08:53

    @ "...also die völlige Entwaffnung potentieller Gewaltopfer) ist Junckers vordringliches Anliegen..." (Zitat: Andreas Tögel)

    Dass Schusswaffen potentielle Gewaltopfer von "Sprenggläubigen" nicht verhindern können, weiß sicher sogar der EU-"Sauron". Denn eine Überraschungsattacke, innerhalb eines Umkreises von 7 Meter, kann mit einer Schusswaffe nicht abgewehrt werden. Das hieße, dass alles, was sich auf 7 Meter nähert (bei nicht so geübten Schusswaffenbesitzer 10 Meter, eher sogar mehr) abgeknallt werden sollte...

    Aber EU-"Sauron" denkt natürlich schon wieder weiter - wie vom Autor des Artikels festgestellt. Schusswaffen sind, ihrer Natur nach, durchaus probate "Angriffswaffen". Und wenn der geplante Bürgerkrieg losgeht, will man als "Elite" von störrischen Teilen des Volkes weder abgeknallt noch "laternisiert" sein... Bewaffnet dürfen, zu diesem Zeitpunkt, dann nur die "Eliten" mit ihren Regierungstreuen sein

  5. socrates
    28. März 2016 21:14

    The Supreme Court extended the reach of the 2nd Amendment on Monday and strongly suggested that women have a right to carry a stun gun in public to protect themselves.

    In a brief unanimous opinion, the justices set aside a ruling that upheld the criminal conviction of Jaime Caetano, a Massachusetts woman who kept a stun gun to defend herself against an abusive ex-boyfriend.

    The justices repeated their view that the self-defense weapons protected by the 2nd Amendment are not limited to weapons "useful in warfare."

  6. Gennadi (kein Partner)
    28. März 2016 15:20

    Buch bei Amazon...

    Großartige Werbung. Für jene Firma, die nach Facebook und Google die größte Datenspinne ist.
    Kein Vernünftiger kauft bei Amazon.

    • F.V. (kein Partner)
      29. März 2016 17:39

      Man merkt sofort, daß sie als Einziger das Wesentliche verstanden haben.

  7. susi.bachmann (kein Partner)
    28. März 2016 09:17

    Es ist pure Angst der Politiker und Beamten vor dem unterdrückten, sich auflehnendem Volk.

    Die Menschen werden tagtäglich ein kleines Stück mehr bevormundet. Ihr Leben ist weitgehend durch Politiker und ihre Huren, der sog. Nomenklatura oder Machthaber, fremdbestimmt und solcherart ihr Wille stark beschränkt.

    Der Staat führt also Krieg gegen seine Bürger.
    Einige wenige Bürger lehnen sich dagegen auf.

    Das zeigt sich durch immer mehr Zwischenfällen bei Gerichten, Behörden, AMS, mit der Polizei .......

    Die völlig Chancenlosen, die echten Verlierer radikalisieren sich. Die Religion spielt dabei eine untergeordnete Rolle.

    Und damit wird die Spirale Repression und Widerstand genährt.

  8. Bob
    27. März 2016 15:01

    Rechtzeitig vorsorgen. Ein Zeichen des freien Mannes ist seine Waffe. Es besteht ja keine Pflicht sich zu bewaffnen, aber es muß die Möglichkeit gegeben sein, sich und seine Familie mittels einer Waffe zu verteidigen.

  9. socrates
    26. März 2016 19:46

    Auch Menschen mit 2 linken Händen können mühelos ein Schießgerät bauen, ebenso die Munition. Was zur Zeit von Berthold Schwarz & Co eine Wissenschaft und Kunst war ist 600 Jahre später keine mehr. Ein Verbot dient nur der Schaffung von Ungleichheit, an der sich gut verdienen läßt. So wie die Kirche ihre Brevets = Ausnahmeregelungen z. B. vom Fasten verkaufte und damit reich wurde, so wollen es unsere Führer auch machen.
    Alles notwendige findet sich im Haushalt, für Fortgeschrittene im Bauhaus.

    • heartofstone (kein Partner)
      28. März 2016 18:10

      Ein zuverlässig funktionierende und genaue halbautomatische Waffe selber herzustellen ist nach wie vor recht kompliziert.

      Bei der Munition gebe ich ihnen recht.

    • socrates
      28. März 2016 21:16

      heartofstone
      Sie müssen selbst suchen.

    • Bob
      29. März 2016 16:47

      Jeder unbescholtene Bürger über 21 Jahren hat Anrecht auf 2 Faustfeuerwaffen oder Halbautomaten.

  10. glockenblumen
    26. März 2016 12:28

    Dann werden sich die Leute halt, genau wie die Illegalen und Terroristen ebenso illegal bewaffnen. Was bleibt ihnen denn übrig, angesichts dessen, daß der Staat vollkommen versagt und keinerlei Schutz gewähren kann und will!

    Der Krieg ist doch schon da, warum also soll die Bevölkerung kampflos aufgeben, was sie sich in all den Jahrzehnten nach dem 2. WK geschaffen hat, wofür unsere Vorfahren gekämpft, gehungert und geblutet haben?
    Nur weil selbst- und fremdernannte "Experten" ständig ihre pc-Wortspenden abgeben, die den Vollpfosten (Verzeihung, ich bin einfach zornig!) in Brüssel zupaß kommen, wird sich hoffentlich keiner mehr täuschen lassen.
    Die einzigen wofür die da sind, sind sie selbst, Großkonzerne, Lobbyisten und für die Kriegstreiber. Es ist von dort noch nichts Vernünftiges gekommen!

  11. franz-josef
    26. März 2016 11:53

    ... weil damit wie in einem Krieg die Einschränkung der Bürgerrechte in einem Ausmaß möglich wird, wie es ohne eine derart absichtsvoll herbeigeführte Krise undenkbar wäre...

    und eben eine solche große Krise wurde doch von Brüssel vor einiger Zeit gewünscht, um die sodann verängstigten Bürger - vermeintlich jedenfalls - leichter von der notwendigen Schaffung der "Vereinigten Staaten von Europa" überzeugen zu können.

    Immer unabweisbarer wird m.E. die Vermutung, daß es sich bei dieser aus den Fugen geratenen Migration mit allen Haupt- und Kollateralschäden um eine gut geplante win-win-Situation handelt - für die Diktatur in Brüssel und die dort ihre Wünsche auf dem Weg über die unzähligen Lobbyisten deponierenden Großkonzerne und Finanzmächte. Die Bürger haben allerdings nichts zu gewinnen. Außer Unfreiheit, Bevormundung, Abzocke und Strafandrohung für unbotmäßiges Denken, Sprechen und Tun.

    Wenn diese Überlegungen tatsächlich zutreffen sollten, dann wäre auch über die Steuerung der Attentate unter anderem Aspekt nachzudenken.

    • socrates
      28. März 2016 09:13

      Wer fragt "cui bono", findet nicht den IS, sondern landet bei den Regierenden Mächten. So wie beim Terror der NSU ein beamteter Teilnehmer den anderen mit Herr Kollege begrüßte und einige wenige verirrte mit Selbstmord aus dem Verkehr gezogen wurden, oder wie es Orwell in 1984 beschreibt, der Staat muß sich die Gegner zwecks Angst für das Volk selbst schaffen, so arbeitet die Macht mit uns.

    • machmuss verschiebnix
      29. März 2016 22:08

      ... und weil franz-josef + socrates mMn völlig richtig liegen,
      ein Sternchen-Schauer ****************************************.........................





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