Karfreitag: Glockengeläute und Kerzen mit Stacheldraht

Lesezeit: 1:00

Die heute von einigen Pfarren im Bundesland Salzburg geplanten Aktionen, wie Glockengeläute und Kerzen mit Stacheldraht widersprechen dem Wesen des Karfreitags. Anstatt diesen Tag in Stille und Einkehr zu leben, geriert sich ein Teil der katholischen Kirche damit als Wegbereiter für die weitere Ausbreitung des Islams in Österreich. (Mit nachträglicher Ergänzung)

Ich finde, dass wir uns das nicht bieten lassen sollten. Darüber seinen Unmut schriftlich darzulegen, reicht nicht mehr. Vielmehr sollten wir bei den involvierten Pfarren und bei der Erzdiözese Salzburg anrufen und unseren Ärger zum Ausdruck bringen.

Ich habe dies schon getan. Es sind dies die Pfarren Oberalm und St. Veit. Das Erzbischöfliche Ordinariat in Salzburg ist jedoch seit gestern auf Tauchstation.

Lassen wir uns den Karfreitag nicht mit Füßen treten. Handeln wir.

Nachträgliche Ergänzung. Die Aktionen wurden nun abgesagt. Der Heilige Geist hat nun Einzug gehalten und Vernunft walten lassen. Eines noch: Seine Meinung  einzubringen - auch per Telefon - ist in Ordnung. Drohanrufe und Beschimpfungen sind hingegen ein Armutszeugnis.


(Günter Binder war bis vor kurzem auf dem Gebiet der Unternehmenskommunikation
tätig.)

 

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  1. Ausgezeichneter KommentatorBob
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    25. März 2016 11:51

    Eine abscheuliche Aktion der Sozikirche. Zum fremdschämen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorGandalf
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    25. März 2016 17:22

    Und wer zieht diese priestergeweihten Schwachköpfe aus Oberalm und St. Veit zur Verantwortung? Herr Erzbischof von Salzburg, Primas Germaniae, Nachfolger grosser Kirchenfürsten, bitte melden!! Und zwar am besten mit der Mitteilung, dass die beiden Vollidioten in den Missionsdienst nach Afrika oder Arabien versetzt wurden..

  3. Ausgezeichneter Kommentatorelisabeth moser
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    25. März 2016 16:16

    Diese Aktion wurde nicht abgesagt. In Bischofshofen läuteten die Kirchenglocken von 15.10 bis 15.20. Warum die katholische Kirche dem Islam den roten Teppich ausbreitet, erscheint mir nicht erklärbar. Die Kirche sollte anstatt dieser Art des Aktionismus lieber ihre Klöster und einen Teil ihrer Besitztümer für Menschen, die den katholischen Glauben nicht bekämpfen, zur Verfügung stellen. Ich bin übrigens der Meinung, dass sich die Kirche nicht in politische Themen einmischen sollte.

  4. Ausgezeichneter KommentatorIngrid Bittner
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    25. März 2016 13:51

    Ganz eigenartig: ich wollte die Anregung befolgen und dem Pfarrer von Oberalm schreiben. Und da ich gut erzogen bin, wollte ich ihn natürlich mit Namen ansprechen.
    Ich fand auf der hompage der Pfarre Oberalm keinen Namen.
    Dann stellte ich fest, dass bei den Gottesdiensten nichts davon steht, dass die Kerzen mit Stacheldraht umwickelt sind und die Glocken läuten.
    Da es mir natürlich keine Ruhe gelassen hat, hab ich weiter gesucht, der Pfarrer heisst Aegidius Ausserhofer und ist für Puch und Oberalm zuständig und er möchte die kath. Kirche reformieren. Ein kleiner Landpfarrer mit großen Plänen fängt mit dem Läuten der Kirchenglocken am Karfreitag an mit dem Reformieren, tja, es passieren solche Ungereimtheiten und keiner schreitet ein.

  5. Ausgezeichneter KommentatorNestor 1937
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    26. März 2016 09:59

    In Salzburg hat wenigstens ein vernünftiger (oder eingeschüchterter?) Erzbischof den argen Aktionismus eines radikalen Pfarrers verhindert. Und in Wien? Kein Mißbrauch der Kirchenglocken? Gab es da nicht auch ein politisches Glockenläuten in Liesing zur Kundgebung gegen Massenquartiere für Migranten?

    Immer häufiger werden in Wien die Pfarren und deren Führung durch rot-grüne Pastoralassistenten und Pfarrassistenten unterwandert, die meist über die Landau-Caritas ihr Unwesen treiben. Sie fühlen sich berufen, sind aber nicht auserwählt. Die eigentlich verantwortlichen Pfarrer schütteln nur ängstlich den Kopf...

    Der Erzbischof schweigt dazu.

  6. Ausgezeichneter KommentatorSozialrat
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    25. März 2016 13:26

    wie man lesen konnte wurde die Provokation nach zahlreichen Protesten abgesagt. Interessanter Kommentar zum Thema "päpstliches Fußwaschungsritual neu":

    Max Frisch
    schrieb dazu passend ein Bühnenstück. "Biedermann und die Brandstifter". Wikipedia dazu: . Es handelt von einem Bürger namens Biedermann, der zwei Brandstifter in sein Haus aufnimmt, obwohl sie von Anfang an erkennen lassen, dass sie es anzünden werden. Der Untertitel lautet „Ein Lehrstück ohne Lehre“.

  7. Ausgezeichneter KommentatorBen Heinrich
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    25. März 2016 22:40

    Viel Erfolg!
    Kurz und bündig, auf den Punkt.
    Problematischerweise wird in Wien schon lange die christlich/katholiache Tradition zu Grabe getragen.
    Keineswegs meine ich Wochenendshopping. Aber eben die aufsteigende Religion mit dem Sichelmond, die Verdrängung unserer Sprache auf den Straßen bis hin dazu, dass die autochtone Bevölkerung alles tolerieren muss ohne Gegentoleranz einzufordern..

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorelisabeth moser
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    25. März 2016 16:16

    Diese Aktion wurde nicht abgesagt. In Bischofshofen läuteten die Kirchenglocken von 15.10 bis 15.20. Warum die katholische Kirche dem Islam den roten Teppich ausbreitet, erscheint mir nicht erklärbar. Die Kirche sollte anstatt dieser Art des Aktionismus lieber ihre Klöster und einen Teil ihrer Besitztümer für Menschen, die den katholischen Glauben nicht bekämpfen, zur Verfügung stellen. Ich bin übrigens der Meinung, dass sich die Kirche nicht in politische Themen einmischen sollte.


alle Kommentare

  1. Erich Bauer
    29. März 2016 09:30

    Konnte spätabends, im "BR", Teile der Karfreitagsliturgie in Rom verfolgen. Beeindruckend dieses "Feuerkreuz". Mir kam dabei unwillkürlich der "Ku Klux Klan" in den Sinn. Ich hatte den Eindruck, dass die TV-Regie denselben Gedanken hatte. Denn man versuchte, das "Feuerkreuz" so wenig, wie nur irgend möglich, ins Bild zu bringen...

    Als dann noch Papst Franziskus die Missbrauchsfälle in der Kirche liturgisch verwertete (um zum fröhlichen Flagellanten-Ritual aufzurufen?), dachte ich an die unglaublichen Abenteuer des hochwohllöblichen Ritters "Branca Leone", eine italienische Filmkomödie, genauer eine Commedia all’italiana, von 1966.

    Ich war dann froh, vorher in der Schubertkirche J. S. Bach, Johannespassion (im Rahmen der Liturgie) erlebt zu haben...

  2. heartofstone (kein Partner)
    28. März 2016 00:52

    Ostersonntag ... Eine Bombe, die ein Selbstmordattentäter am Sonntag in einem Park der pakistanischen Millionenstadt Lahore zündete, hat vor allem Kinder und Frauen getroffen. Insgesamt starben bei dem Anschlag nahe einem Spielplatz mindestens 65 Menschen, mehr als 315 weitere wurden verletzt. Der Park war an einem der ersten warmen Abende des Jahres besonders gut besucht. Zu der Bluttat bekannte sich ein Ableger der radikal-islamischen Taliban.

    Q: ORFlöcher ..

    Kein Wort darüber, dass hauptsächlich Christen die Ostern gefeiert haben betroffen sind ... man sollte die Belegschaft des ORF füsilieren oder einfach aufknüpfen oder mit einem Gegenstand der gerade herumliegt tot schlagen ...

    • Riese35
      29. März 2016 01:36

      >> "Kein Wort darüber, dass hauptsächlich Christen die Ostern gefeiert haben betroffen sind .. "

      Das ist falsch. Gleich zu Beginn im ORF in der ZIB1 wörtlich: "Terrorziel Spielplatz. Die Taliban haben in Pakistan christliche Familien beim Wochenendausflug ins Visier genommen ..."

    • Riese35
      29. März 2016 01:49

      Und im ORF-Beitrag in der ZIB1 kommen die Christen mindestens noch zweimal vor:

      "Die Splittergruppe der Taliban hat mit der Tat auf Sharif selbst gezielt, auf den reichen Panjab und besonders auf die Toleranz gegenüber religiösen Minderheiten, in diesem Fall Christen."

      Einmal wird das sogar explizit und ausführlich gesagt:

      " ... Er [der Park] war am Sonntag voller christlicher Familien, die Ostern feierten ..."

  3. Torres (kein Partner)
    26. März 2016 10:39

    Die einzig wirkungsvolle Aktion: Austritt! Es geht ja nicht nur um einige Pfarren in Salzburg, sondern um die gesamte (katholische und evangelische) Kirchenführung in Österreich. Die Bischöfe, und besonders Kardinal Schönborn, stehen ja ganz an der Spitze der Willkommensheißer und Förderer der moslemischen Invasoren. Damit vernachlässigen sie ihre einzige Aufgabe (für die sie von den Kirchenmitgliedern ja bezahlt werden), nämlich die Sorge um das Wohl der Christen in Österreich. Wenn ihen durch massive Kirchenaustritte die finanzielle Basis entzogen wird, werden sie wohl - zwangsweise - ihre Einstellung überdenken müssen.

  4. Nestor 1937
    26. März 2016 09:59

    In Salzburg hat wenigstens ein vernünftiger (oder eingeschüchterter?) Erzbischof den argen Aktionismus eines radikalen Pfarrers verhindert. Und in Wien? Kein Mißbrauch der Kirchenglocken? Gab es da nicht auch ein politisches Glockenläuten in Liesing zur Kundgebung gegen Massenquartiere für Migranten?

    Immer häufiger werden in Wien die Pfarren und deren Führung durch rot-grüne Pastoralassistenten und Pfarrassistenten unterwandert, die meist über die Landau-Caritas ihr Unwesen treiben. Sie fühlen sich berufen, sind aber nicht auserwählt. Die eigentlich verantwortlichen Pfarrer schütteln nur ängstlich den Kopf...

    Der Erzbischof schweigt dazu.

    • Riese35
      29. März 2016 16:48

      Wenn der Pfarrer wollte, könnte er die Pastoralassistenten hinausschmeißen. Unserer hat das bereits wiederholt gemacht und hat damit weniger Arbeit als mit pastoralassistentlicher "Unterstützung".

    • Nestor 1937
      30. März 2016 08:44

      So einfach geht das nicht, Riese 35.

      In der Regel haben diese "Assistenten" einen Dienstvertrag!

  5. socrates
    26. März 2016 03:25

    Konvertieren zur Orthodoxie!

  6. Ben Heinrich (kein Partner)
    25. März 2016 22:40

    Viel Erfolg!
    Kurz und bündig, auf den Punkt.
    Problematischerweise wird in Wien schon lange die christlich/katholiache Tradition zu Grabe getragen.
    Keineswegs meine ich Wochenendshopping. Aber eben die aufsteigende Religion mit dem Sichelmond, die Verdrängung unserer Sprache auf den Straßen bis hin dazu, dass die autochtone Bevölkerung alles tolerieren muss ohne Gegentoleranz einzufordern..

  7. Ingrid Bittner
    25. März 2016 21:34

    Obwohl ich mit der katholischen Kirche nicht mehr wirklich was am Hut habe, geht mir diese Geschichte doch nicht aus dem Kopf!
    Hat die katholische Kirche je lautstark dagegen protestiert, wie man mit den Christen in islamischen Ländern umgeht. Mir ist nichts Derartiges in Erinnerung.
    Irgendwie erinnert mich das an den Spruch, und wenn uns wer Fremder am Schädel sch... sagen wir auch noch danke

  8. usos (kein Partner)
    25. März 2016 19:55

    Offenbar hoffen die Kuttenträger, daß sie die Jungfrau für 72 Sprenggläubige noch im realen Leben spielen dürfen.
    Anders ist dieser Schwachsinn, insbesondere an genau diesem Tag nicht zu verstehen.
    Will so ein Pfaff wirklich provozieren, dann verachtet er die Bibel zutiefst und sollte lieber austreten und sich dem IS-Lahm zuwenden.
    Und für so einen sollen meine Kirchensteuerbeiträge verwendet werden???? Geht´s noch??????????

  9. Politicus1
    25. März 2016 18:18

    In Zeiten wie diesen, darf man sich schon fragen, ob "etliche Drohanrufe" wirklich der wahre Grund für den Rückzieher waren - oder durch nur eine medienwirksame Begründung ...

  10. Wiedergänger (kein Partner)
    25. März 2016 17:30

    Sie haben völlig recht.

    Ich frage mich, wie konnte die Kirche soweit kommen? Was hat sich da eingeschlichen?

    • Wiedergänger (kein Partner)
      25. März 2016 17:32

      Entschuldigung, sollte die Antwort auf Glockenblumen sein.

    • pro veritate (kein Partner)
      26. März 2016 07:07

      Seit dem letzten Konzil (1962 bis 1965) gibt es in der katholischen Kirche eine Entwicklung, die zum Teil über die Glaubensspaltung zur Zeit der Reformation hinausgeht. Der Keim dazu wurde allerdings schon während der damaligen Bischofsversammlung gelegt. Ein verstorbener Bischof, der selbst daran teilnahm, ortete so etwas wie "Bomben mit Zeitzündung", die damals schon gelegt wurden. Obwohl dieses Konzil ein "pastorales" war, wie dessen Proponenten ausdrücklich feststellten, wurden manche Aussagen nachträglich quasi "dogmatisiert" und jegliche Kritik daran als das abgetan, was wir auch von weltlichen "offiziellen" Standpunkten her kennen: Erzkonservativ, reaktionär, weltfremd, nicht mehr dem

    • pro veritate (kein Partner)
      26. März 2016 07:13

      Vollständiger Beitrag:

      Seit dem letzten Konzil (1962 bis 1965) gibt es in der katholischen Kirche eine Entwicklung, die zum Teil über die Glaubensspaltung zur Zeit der Reformation hinausgeht. Der Keim dazu wurde allerdings schon während der damaligen Bischofsversammlung gelegt. Ein verstorbener Bischof, der selbst daran teilnahm, ortete so etwas wie "Bomben mit Zeitzündung", die damals schon gelegt wurden. Obwohl dieses Konzil ein "pastorales" war, wie dessen Proponenten ausdrücklich feststellten, wurden manche Aussagen nachträglich quasi "dogmatisiert" und jegliche Kritik daran als das abgetan, was wir auch von weltlichen "offiziellen" Standpunkten her kennen: Erzkonservativ, reaktionär, weltfremd, nicht mehr dem "Zeitgeist" entsprechend, antisemitisch usw. usw.
      Gläubige, die eine wesentliche Kursänderung, die nicht mehr mit dem katholischen Glauben zu vereinbaren war, beklagten, werden bis heute ins "rechte Eck" gedrängt, obwohl sie lediglich das beizubehalten versuchen, was in jahrhundertelanger Tradition gepflegt wurde. Priester, die die tridentinische (die "alte" lateinische) Messe lesen, werden nicht in die "offiziellen" Kirchen gelassen.
      Viele Menschen, besonders auch Gläubige, ja sogar Priester haben bis heute nicht wirklich begriffen, was sich da seit nunmehr mehr als 50 Jahren abspielt. Wer allerdings seit damals "am Ball geblieben" ist, vermag die Hintergründe und Zusammenhänge im Wesentlichen zu erkennen. -
      Dieses Thema hat schon viele Bücher gefüllt und wurde in unzähligen, Predigten, Vorträgen und Diskussionen abgehandelt.
      Wir haben es de facto schon lange mit einer "inneren Kirchenspaltung" zu tun, denn die jeweiligen Standpunkte sind schlicht und einfach unvereinbar, de facto völlig kontradiktorisch. Es wird eine Frage der Zeit sein, wann es zu einem offenen Bruch kommen. Der absolut ungewöhnliche und seinesgleichen in der Kirchengeschichte suchende Rücktritt eines Papstes (Benedikt XVI.) ist durchaus in diese Zusammenhänge zu stellen. Die Zeichen der Zeit scheinen anzudeuten, dass auch in der Kirche große Umwälzungen vor der Tür stehen. Letztlich geht es um den Glauben, und das Versagen großer Teile der katholischen Kirche hat auch wesentlich den moralischen Niedergang und somit auch die vielen anderen Verwerfungen, die wir registrieren, zur Folge gehabt. Möge es - auch wenn es schon "fünf nach zwölf" zu sein scheint - doch noch eine Wende zum Besserung und eine "Auferstehung" - siehe das bevorstehende Osterfest - der Wahrheit (auf so mancher Ebene!) geben!

    • glockenblumen
      27. März 2016 10:53

      @ pro veritate

      ********************
      Der Hoffnung, die Sie in Ihrem letzten Satz zum Ausdruck bringen, schließe ich mich an.
      Ich wünsche einen gesegneten Ostersonntag!

    • Riese35
      29. März 2016 00:55

      @pro veritate: **************************!

      Große Teile der Kirche haben sich von ihren eigentlichen Aufgaben abgewendet, der Sorge um das Seelenheil, und statt dessen weltlichen Ersatzaufgaben zugewandt.

      Ebenso hat die Liturgie mit ihrem Novus Ordo, der aus den Trümmern der Tradition, die man zuerst zerschlagen hat, konstruiert worden ist, eine bedeutende Verschiebung in ihrem Wesen erfahren, was sogar Papst Paul VI. dazu veranlaßt hat, die Erstausgabe der Institutio Generalis wegen einer falschen Definition der Hl. Messe korrigieren zu lassen. Wie sehr aus den Trümmern der Tradition systematisch andere Inhalte aufgebaut wurden, kann man z.B. im Buch Heinz-Lothar Barths "Die Mär vom antiken Kanon des Hippolytos" nachlesen.

      Die "Früchte" ernten wir heute: in das geschaffene, geistige Vakuum stößt der Islam vor, weil die Kirche und ihre Führung nicht mehr willens sind, die grundlegenden Fragen der menschlichen Existenz zu beantworten und die Invasoren zu missionieren und zu bekehren, was ihre primäre Aufgabe wäre. Wie anders war das vor etwa 1000 Jahren z.B. bei den Ungarn, die die europäische Kultur und den christlichen Glauben angenommen haben und sich eingefügt haben.

  11. Gandalf
    25. März 2016 17:22

    Und wer zieht diese priestergeweihten Schwachköpfe aus Oberalm und St. Veit zur Verantwortung? Herr Erzbischof von Salzburg, Primas Germaniae, Nachfolger grosser Kirchenfürsten, bitte melden!! Und zwar am besten mit der Mitteilung, dass die beiden Vollidioten in den Missionsdienst nach Afrika oder Arabien versetzt wurden..

    • Gandalf
      25. März 2016 17:47

      Nachträgliche Ergänzung, auch als Erklärung meiner Wortwahl für den Gastkommentator: Die Qualifikation der verblendeten Initiatoren der - gottlob - kräftig missglückten Solidaritätsaktion als "Vollidioten" ist keineswegs als Beschimpfung der geistlichen Herren, sondern als Beurteilung ihrer offenbar gestörten geistigen und moralischen Qualifikation gedacht. Leute mit diesem Charakter- und Intellekt- Niveau haben auf der Kanzel oder vor dem Altar einer christlichen Kirche nichts verloren.

  12. Politicus1
    25. März 2016 16:52

    Die Absage dieses Aktionismus ist zweifelsohne auf die rasche Reaktion vieler zurückzuführen, die den Spruch "qui tacet consentire videtur" beherzigt haben.
    Es ist auch ein Beweis, dass sich im Zeitalter des Internets und der e-mail-Netzwerke Widerstand nicht nur im linken Lager lohnt.

  13. Igo
    25. März 2016 16:46

    Meine Frage dazu: gibt es Konsequenzen? Wurde jemand abgesetzt, ins Kloster geschickt, etc? Na also!! Es geht munter weiter..wie gehabt!

  14. elisabeth moser (kein Partner)
    25. März 2016 16:16

    Diese Aktion wurde nicht abgesagt. In Bischofshofen läuteten die Kirchenglocken von 15.10 bis 15.20. Warum die katholische Kirche dem Islam den roten Teppich ausbreitet, erscheint mir nicht erklärbar. Die Kirche sollte anstatt dieser Art des Aktionismus lieber ihre Klöster und einen Teil ihrer Besitztümer für Menschen, die den katholischen Glauben nicht bekämpfen, zur Verfügung stellen. Ich bin übrigens der Meinung, dass sich die Kirche nicht in politische Themen einmischen sollte.

  15. Ingrid Bittner
    25. März 2016 13:51

    Ganz eigenartig: ich wollte die Anregung befolgen und dem Pfarrer von Oberalm schreiben. Und da ich gut erzogen bin, wollte ich ihn natürlich mit Namen ansprechen.
    Ich fand auf der hompage der Pfarre Oberalm keinen Namen.
    Dann stellte ich fest, dass bei den Gottesdiensten nichts davon steht, dass die Kerzen mit Stacheldraht umwickelt sind und die Glocken läuten.
    Da es mir natürlich keine Ruhe gelassen hat, hab ich weiter gesucht, der Pfarrer heisst Aegidius Ausserhofer und ist für Puch und Oberalm zuständig und er möchte die kath. Kirche reformieren. Ein kleiner Landpfarrer mit großen Plänen fängt mit dem Läuten der Kirchenglocken am Karfreitag an mit dem Reformieren, tja, es passieren solche Ungereimtheiten und keiner schreitet ein.

    • Alexander Huss (kein Partner)
      31. März 2016 21:54

      Dieser Aegidius Ausserhofer ist schon vor Jahren im Tiroler Teil der Erzdiözese Salzburg aufgefallen, als er der örtlichen Schützenkompanie verbot, mit ihren Waffen bei kirchlichen Anlässen aufzutreten.

  16. Politicus1
    25. März 2016 13:35

    Diese mediengeile Aktion eines Dorfpfarrers wurde nach vielen Protesten Gottseidank vom Salzburger Erzbischof zurückgepfiffen!
    http://salzburg.orf.at/news/stories/2764873/
    "Nach dutzenden heftigen Reaktionen haben der Dechant von St. Veit, Alois Dürlinger, und Erzbischof Franz Lackner bei einem langen Telefonat die Aktion jedoch abgesagt."

    • Ingrid Bittner
      25. März 2016 13:53

      Na, da kann ich lange suchen - hahaha, hat der Erzbischof doch reagiert, wie schön.
      Aber es wird sicher wieder was Derartiges kommen.

  17. Sozialrat
    25. März 2016 13:26

    wie man lesen konnte wurde die Provokation nach zahlreichen Protesten abgesagt. Interessanter Kommentar zum Thema "päpstliches Fußwaschungsritual neu":

    Max Frisch
    schrieb dazu passend ein Bühnenstück. "Biedermann und die Brandstifter". Wikipedia dazu: . Es handelt von einem Bürger namens Biedermann, der zwei Brandstifter in sein Haus aufnimmt, obwohl sie von Anfang an erkennen lassen, dass sie es anzünden werden. Der Untertitel lautet „Ein Lehrstück ohne Lehre“.

  18. AUSTRETEN! SUBITO! (kein Partner)
    25. März 2016 13:11

    Seit dem II. Vatikanischen Konzil spaltet die römische Kirche sich selbst und die Gesellschaft.

    Es gibt nur eine Möglichkeit, gegen die für den sexuellen Kindesmissbrauch bekannten Konzils-Sekte aufzutreten: AUSTRETEN! SUBITO!!

    Mit den von Schönborn einkassierten Hitler-Kirchenbeiträgen wird die Kirche in Österreich von innen her ausgehöhlt und mit linker Propaganda gleichgeschaltet. Wer aus diesem linken Verein nicht austritt, macht sich der Zerstörung der katholischen Kirche und der Gesellschaft in Österreich mit schuldig.

    Katholiken sind nicht auf das "Seyß-Inquart-Kirchenbeitragsgesetz aus 1939" getauft!

    AUSTRETEN! SUBITO!!

    • Alex K. (kein Partner)
      25. März 2016 16:00

      Wir sind in der Zwickmühle. Ernst Jünger beschreibt in "Der Waldgang" unsere Situation gar trefflich.

      Früher beklagte man dass Thron und Altar die Menschen ausbeuteten. Davon hat man sich befreit - und alle sind glücklich darob und merken nicht dass die Mahlsteine nur andere Namen bekommen haben und dank "Fortschritt" noch effizienter und brutaler mahlen! Die Technik macht möglich dass niemand entkommt.

      Trauerspiel Kirche:

      Die Früchte des Zweiten Vatikanischen Konzils sind nicht bloß faul, nein, sie sind giftig!

      Trotzdem fällt es mir schwer auszutreten, schon wegen der Argumente die stets gegen die katholische Kirche ins Treffen geführt werden - es sind dieselben wie sie damals von

    • Alex K. (kein Partner)
      25. März 2016 16:02

      den Nationalsozialisten verwendet wurden. Aber wenn es gegen die Kirche geht ist jedes Mittel recht - wollte ich noch schreiben, aber offenbar gibts da eine Grenze

    • ein wichtiger Pfarrgemeiderat (kein Partner)
      25. März 2016 19:36

      @ Alex K. "Trotzdem fällt es mir schwer auszutreten"

      Ein Austritt ist kein Abfall von der Kirche. Papst Benedikt hat diesbezüglich festgehalten:

      "Der rechtlich-administrative Akt des Abfalls von der Kirche kann aus sich nicht einen formalen Akt des Glaubensabfalls in dem vom CIC verstandenen Sinn konstituieren."

      Der Nazi-Kirchenbeitrag hat den Glauben in Österreich mehr korrumpiert und zerstört als die Kommunisten in Polen, Ungarn, Kroatien usw. Jeder Kirchenbeitragszahler leistet seinen Beitrag zur Zerstörung der katholischen Kirche in Österreich.

    • ein wichtiger Pfarrgemeinderat (kein Partner)
      25. März 2016 19:45

      @ Alex K. "schon wegen der Argumente die stets gegen die katholische Kirche ins Treffen geführt werden - es sind dieselben wie sie damals von den Nationalsozialisten verwendet wurden."

      Die Nazis haben während des Tausendjährigen Reichs weniger Menschen aus der Kirche geekelt als die gegenwärtigen Eminenzen pro Jahr.

  19. Hegelianer (kein Partner)
    25. März 2016 12:55

    Es wäre hilfreich, wenn der Kommentar etwas weiter ausholte. Ich verstehe nicht wirklich, worum es geht. Will aber auch nicht extra dafür googeln.

  20. glockenblumen
    25. März 2016 12:17

    Widerwärtig.
    Wo hat es schon sowas gegeben, daß am KARFREITAG!!!! die Glocken läuten.
    Wieviele Silberlinge diese Verräter dafür wohl erhalten? Dafür mußte Jesus am Kreuz sterben?!

    "Als er näher kam und die Stadt sah, weinte er über sie und sagte:"Wenn auch doch du an diesem Tag erkannt hättest, was dir Frieden bringt. Jetzt aber bleibt es vor deinen Augen verborgen. Es wird eine Zeit für dich kommen, in der deine Feinde rings um dich einen Wall aufwerfen, dich einschließen und von allen Seiten bedrängen.
    Sie werden dich un deine Kinder zerschmettern und keinen Stein auf dem anderen lassen, denn du hast die Zeit der Gnade nicht erkannt.

    Dann ging er in den Tempel und begann die Händler hinauszutreiben. Er sagte zu ihnen: "In der Schrift steht: Mein Haus soll ein Haus des Gebetes sein. Ihr aber habt daraus eine Räuberhöhle gemacht"
    (Lukas, 19,41 - 19,48)

    • Leopold Franz
      26. März 2016 11:45

      Bei uns sind heuer nach einigen Jahren Pause wieder die Ratscher unterwegs. So soll es sein!

    • Riese35
      29. März 2016 01:03

      @glockenblumen: ********************!

      Und was macht Schönborn: er holt sie hinein.

  21. Bob
    25. März 2016 11:51

    Eine abscheuliche Aktion der Sozikirche. Zum fremdschämen.





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