Verspektiven 2015/35 drucken

Lesezeit: 1:00

Wie kann ein Chef sich heutzutage trauen
und nimmt nicht ganz genau die Hälfte Frauen?! –
Die Forderung entsprechend auch ergibt sich,
weil jeder Zweite misst mehr als eins-siebzig;
wird man dem auch mit Quote Rechnung tragen?

Man sollte konsequent auch etwa wagen,
all die Regierungen nur zu beschicken
mit zur Hälfte (das ist Schnitt) – und nicht mehr – Dicken!
Rund zwölf Prozent der Frauen sind Blondinen,
und keiner sollte Unrecht tun gar ihnen.

Und welchen Anteil haben Glatzenträger?
Und Arbeitslose oder Wildschweinjäger? -
Doch: welchen kann man wirklich denn vertrauen,
dass sie „die Besten“ sind? Warum grad Frauen?
Man nehme den, der optimal geeignet -
nicht objektiv ist, wer das jemals leugnet.

Dr. Günther Voith ist Jurist und Unternehmer. Er hat lange die Inzersdsorfer Nahrungsmittelwerke geführt, war Vorstandsmitglied der Industriellenvereinigung, Mitglied des Österreich-Konvents, der Staatsaufgaben-Reformkommission und Lehrbeauftragter. Er hat ein 600-Seiten-Buch „Reimekraut und Schüttelrübern" herausgebracht mit Alltags-Gedichten und Schüttelversen. Sie sind kritisch, persönlich, menschlich, politisch, zum Besinnen und zum Schmunzeln, jedenfalls unterhaltsam, aber keine Lyrik. Zu beziehen um € 28,- inkl. Versand via E-Mail: guenter.voith@chello.at.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorBob
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Februar 2016 14:55

    Wer hat schon das Buch gekauft? Bitte melden! (die Reime sind SM fähig).

  2. Ausgezeichneter KommentatorF.V.
    1x Ausgezeichneter Kommentar

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  1. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      26. Februar 2016 16:26

      Vergeblich war die Liebesmüh´,
      ich pred´ge nun dem lieben Vieh,
      den Fischen und den Vögelein,
      reih´ mich beim heil´gen Anton ein.

      Das Volk auch ihn nicht hören wollte,
      obwohl zum eigenen Heil es sollte,
      sodaß am Ufer Riminis
      der Predigt lauschten nur die Fisch´.

      Das Wunder hatte dazumal
      bekehrt verstockte Bürger all´!
      Daß ich beim Voith das hoffen könnt´,
      ein Wunder wär´s zum guten End´.

      Glaub´ ich doch weiter – unverzagt –
      daß Voith ja was zu sagen hat.

      Wenn er bloß nur so reden wollte,
      was dringend er doch tuen sollte,
      wie ihm gewachsen ist der Schnabel.
      Sein Rede wär´ nicht so blamabel.

  2. Bob
    24. Februar 2016 14:55

    Wer hat schon das Buch gekauft? Bitte melden! (die Reime sind SM fähig).





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