Die Eliten wollen die Menschen ändern

Lesezeit: 7:30

Die gegenwärtige Migrationswelle ist kein normales Problem, keine normale partielle Krise, die kommt und wieder geht. So einfach ist es heute leider nicht. Diesmal ist es eine multidimensionale Krise. Und nicht nur eine Krise. Diesmal ist es der Krieg der europäischen politischen, intellektuellen, und medialen Eliten mit der Mehrheit der europäischen Bevölkerung um die Zukunft Europas, um die Erhaltung der europäischen Kultur, der Zivilisation, des Lebensstils und der Religion.

An einer Seite stehen die politisch korrekten, progressiven, großherzigen und großzügigen, unegoistischen, grün-orientierten, im gesamteuropäischen Kontext denkenden und in die Ferne sehenden Gutmenschen und an der anderen die egoistischen, kurzsichtigen, empathielosen, reaktionären, nicht genügend Mitleid und Barmherzigkeit empfindenden Menschen.

Vielleicht sehen Sie es anders, aber so wurde es in den Medien, in der Politik und in der akademischen Welt interpretiert. Solche Interpretationen müssen wir resolut ablehnen und mit ihnen ihre Basis: die Ideen des Multikulturalismus, der politischen Korrektheit, und des Europäismus, die diese Interpretationen bringen, ermöglichen und rechtfertigen.

Diese Ideen basieren auf dem Glauben, dass die von oben organisierte, nicht spontane und nicht authentische Unifizierung Europas und die damit verbundene Auflösung der historischen europäischen Staaten (nation-states) die Notwendigkeit und das Gemeinwohl sind, die uns in ein glückliches Morgen bringen werden. Bei diesen Ideen bin ich sehr vorsichtig. Diese oder sehr ähnliche Worte, Hoffnungen und Versprechungen habe ich in der Ära des Kommunismus mehrmals gehört.

Die heutige Migrationswelle ist kein Zufall und keine gewöhnliche Migration, welche wir von der Geschichte her kennen. Die alten, traditionellen Migrationen verliefen meistens spontan, individuell, in kurzen Entfernungen, allmählich, langsam, unorganisiert. Der heutige Marsch nach Europa ist nicht individuell, nicht graduell, nicht langsam, nicht von der Nähe aus, und besonders nicht als Ausdruck der bloßen Verzweiflung der Migranten. Die heutigen Migranten wurden von uns – nicht nur implizit, sondern auch explizit – eingeladen. In der Vergangenheit war es nie so.

Für die heutige Migrationswelle sind wir verantwortlich. Der heutige Marsch nach Europa ist die Folge des europäischen unverantwortlichen Benehmens, die Folge der De-demokratisierung Europas, die Folge des gegenwärtigen postdemokratischen europäischen Integrationsmodells. Er ist nicht eine direkte und unmittelbare Folge der Existenz der ruinierten und im Krieg sich befindenden Staaten im Nahen Osten oder Nordafrika. Die dortigen Menschen stellen nur ein Migrationspotential dar. Das genügt nicht. Das Angebot braucht immer eine Nachfrage. Die gleichzeitige massive Migration wurde von den europäischen politischen Eliten verursacht und ins Leben gerufen. Die Migranten wurden eingeladen. Und zwar ganz absichtlich. Das nenne ich eine explizite Einladung.

Die implizite Einladung ist mit der langfristigen Politik in Europa, mit dem heutigen europäischen politischen, sozialen und ökonomischen System und mit der Architektur der europäischen Integration verbunden. Das alles haben viele von uns – auch hier – schon lange Zeit im Zusammenhang mit anderen, immer häufigeren europäischen Krisen oder Misserfolgen, kritisiert.

Man könnte hier jetzt lange Zeit über das paternalistische Sozialsystem in Europa reden. Man könnte über die kontraproduktive Substanz des europäischen Modells der sozialen Marktwirtschaft, über die Priorität, die die Freiheit vor der Verantwortung in unserem Denken und Benehmen bekommt, über die Schwächung der Motivation der europäischen Gesellschaft zur Arbeit und Leistung, über den Multikulturalismus und seinen Schatten – die Ideologie der politischen Korrektheit – sprechen. Diese Ideologie setzt die Minderheiten vor den Einzelnen und vor das Ganze, was vernichtend ist.

Diese Mischung von Ideen und Benehmensmustern, diese unverantwortliche, kollektivistische, heterogene, nicht geschlossene und nicht kohärent formulierte Doktrin, die noch auf ihren Karl Marx wartet, ist die Ursache vieler europäischer Probleme (und Krisen), die wir durchleben. Etwas ist jetzt aber anders. „Was vor einigen Jahren“, sagt der österreichische Politikwissenschaftler Stefan Haderer, „noch als dystopische Zukunftszenarien in Romanen beschrieben wurde, ist längst Realität geworden“.

Die unlängst angefangene (noch nicht kulminierte) Migrationskrise hat alle notwendigen Aspekte einer Krise, die auf die Substanz unserer Zivilisation abzielt.

In dieser Krise sehe ich die wirkliche Bedrohung Europas, die etwas ganz anderes ist, als unsere bereits lange Zeit andauernde ökonomische Stagnation, Ineffizienz, Staatsschulden, relative Rückständigkeit im Vergleich zu anderen Kontinenten, unser allmähliches Altwerden, etc.

Mit meinem langjährigen Kollegen und Mitarbeiter Ji?í Weigl habe ich zu diesem Thema vor ein paar Wochen ein kleines Buch geschrieben. Es wurde unter dem Titel herausgegeben, den ich ins Deutsche als „Die Völkerwanderung“ übersetze.

Dort haben wir die oben erwähnte implizite und explizite Einladung diskutiert. Wir sehen die Motivationen der europäischen politischen Eliten, es zu erlauben, nicht ihrer Großzügigkeit oder Barmherzigkeit wegen, nicht aus Sorge über die niedrige Geburtenrate in Europa, nicht als Versuch neue Arbeitskräfte aus dem Ausland zu besorgen. Diese Menschen wollen etwas anderes. Sie wollen ein neues Europa und dazu brauchen sie neue Europäer als Baustein. Sie brauchen die Leute, die keine tiefe Wurzeln in den alten europäischen Ländern haben, die genügend formbar sind und die fähig sein werden, die utopische Zukunft der heutigen europäischen Eliten zu verwirklichen.

Die europäischen Eliten wollen die Menschen ändern, was tragisch, aber leider erfolgreich werden kann. Die Menschen in Europa wurden darauf schon lange Zeit vorbereitet. Die Meinungsfreiheit ist wieder begrenzt. Gewisse Fragen und Antworten sind nicht mehr erlaubt. Der berühmte französische Schriftsteller Michel Houellebecq hat in seinem letzten Roman „Soumission“ (Die Unterwerfung) diese gefährlichen Tendenzen und die daraus entstehende Bedrohung Europas beschrieben. Sind wir fähig und bereit dieses Buch (und ähnliche Bücher) zu lesen, zu begreifen, und ernst zu nehmen? Was muss noch alles geschehen?

Es hat noch andere negative Konsequenzen. Wenn eine Krise in unserem Kontinent in der letzten, das heißt, in der EU-Zeit entsteht, hören wir immer dasselbe: wir brauchen mehr Europa. Dieser Satz ist gleich doppelt falsch. Die Autoren dieses Slogans wollten uns sagen, dass sie „mehr EU wollen“, was etwas ganz anderes als mehr Europa ist. Auch diese Thesen kenne ich sehr gut. In der Vergangenheit haben wir den ähnlichen Slogan: „mehr Sozialismus“, oder mehr Kommunismus oft gehört.

Damals hatten wir zu viel Kommunismus und auch jetzt haben wir zu viel Europa, oder genauer gesagt zu viel EU. Wir sollten den Respekt vor der staatlichen Souveränität der europäischen Länder wiedererlangen. Und wir sollten die schleichende Steigerung der Einmischung Brüssels in nationale Angelegenheiten der einzelnen EU-Mitgliedstaaten so bald wie möglich stoppen.

Wir sind schon zu weit gegangen und wir – hoffe ich – wissen, dass wir uns weitere passive Fortsetzung des heutigen Benehmens nicht mehr erlauben können. Es bleibt uns keine Zeit mehr und wir haben kein Recht ein weiteres Jahrzehnt mit Nichtstun zu vergeuden. Diese Einstellung werden uns unsere Kinder und Enkelkinder nicht verzeihen.

Zu einer Wende brauchen wir mehr als die heute diskutierten oberflächlichen, nicht tiefgehenden partialen Veränderungen und Reformen. Wir brauchen eine radikale Änderung unseres Wirtschafts- und Sozialsystems und des Modells der europäischen Integration. Das zu tun ist für unsere Zukunft absolut notwendig.

Zu Hause in der Tschechischen Republik habe ich in meinem, anfangs Dezember herausgegebenem Buch der Regierung und den Parlamentsparteien Folgendes vorgeschlagen:

  • die Vorstellung abzulehnen, dass Europa (und die Europäische Union) das Eigentum von Frau Merkel und „ihrer“ Brüsseler Administration sei und dass die Kritik ihrer Politik eine „Abwendung von Europa“, Zuneigung zu anderen Partnern, Undankbarkeit und Mangel an Solidarität sei;
  • zu begreifen, dass es um das Überleben der Nationalstaaten geht und deshalb nicht zuzulassen, dass die Migration zum Vorwand für die weitere erzwungene Unterdrückung unserer Staatlichkeit und Souveränität wird;
  • Chimären über die „europäische“ Lösung der Migrationskrise abzulehnen und kompromisslos auf der Priorität der nationalen Lösung zu bestehen, die es erfordert, uns keine Migranten vom jemanden aufzwingen zu lassen;
  • unwahrhaftige Klischees abzulehnen, dass die Migrantenaufnahme eine Hilfe für Menschen sei, deren Leben sich in Gefahr befindet. In der überwiegenden Mehrheit kommen nach Europa Menschen aus Ländern, in denen sie nicht unter einer direkten Gefahr des Lebens sind;
  • das Einhalten der bestehenden europäischen und internationalen Verträge wie auch unserer Gesetze auf dem Migrationsgebiet – genauso wie in allen sonstigen Fällen – zu verlangen und jegliche ihre Änderungen mit einem Volksreferendum zu bedingen;
  • Verbündete auf der europäischen Szene (die Länder der Visegrad-Gruppe, einzelne deutsche oder vielleicht österreichische Bundesländer, einige Balkanstaaten) aktiv zu suchen und das Drohen und den Druck seitens der europäischen Großmächte nicht zuzulassen;
  • die Regierung muss eine offene Politik betreiben, die heimische Öffentlichkeit breit zu informieren und sich nicht fürchten, sich auf die Menschen zu stützen.

Václav Klaus war langjähriger tschechischer Minister- und Staatspräsident. Dieser Text ist eine weitgehende Wiedergabe seiner Rede vor dem „Vienna Com.Sult“-Kongress zum Thema Migration (mit marginal gehaltenen sprachlichen Korrekturen).

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorLeopold Trzil
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Januar 2016 10:22

    Eine kohärente, durch und durch vernünftige Erklärung dessen, was wir (spätestens) seit dem vergangenen Jahr erleben mußten - und es zeigt, daß in unserem Nachbarland politisches Denken noch möglich ist, während bei uns alles im ideologischen Nebel versinkt.
    Die Vysehrad-Staaten erweisen sich mehr und mehr als Zentrum jenes Europa, als das die EU ursprünglich gemeint gewesen sein mag. Vielleicht wird daraus ein neues Kerneuropa, das den totalitären Eskapaden des Merkel-Brüssel-Europa Widerstand leisten kann - jener absurden Politik, deren absurdeste Karikatur die Politik der österreichischen "Regierung" ist.

  2. Ausgezeichneter KommentatorBob
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Januar 2016 12:38

    Wer sind bei uns politische Eliten? Unsere Politiker halten sich zwar dafür, aber in Wirklichkeit sind sie ganz gemeine Parasiten die Ihren Wirt aussaugen.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Januar 2016 11:21

    Hervorragende Stellungnahme zu diesen drängenden Problemen, danke Herr Klaus!

    In einem möchte ich etwas hinzufügen:

    Die Eliten möchten die Menschen ändern, ja aber sie können sie nur manipulieren, sie können sie kaum im Wesen ändern. Dieses Wesen bricht sich über längere Zeiträume auch aus manipulierten Menschen Bahn, deshalb werden die "Eliten" langfristig scheitern.
    Sie werden aber auch kurzfristig scheitern, denn der Austausch der eingeborenen Bevölkerung gegen kulturfremde Zugereiste wird den Eliten nicht helfen. Diese meist islamischen Zuwanderer werden auf die Eliten nicht hören, sie werden viel weniger manipulierbar sein (da sie ihre Religion haben, die selber manipulieren kann) und sie werden tun und lassen, was sie und nicht die Eliten wollen.

    Allerdings werden die Eliten im Zerstörungswerk sehr erfolgreich sein, sie sind es schon. Das steht außer Zweifel.

  4. Ausgezeichneter KommentatorScipio
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Januar 2016 16:39

    Hervorragende Analyse: Es herrscht Krieg der Eliten gegen die eigene Bevölkerung, Kultur, Zivilisation, Lebensstil. Auslöschung der Nationalstaaten. Austausch der Autochthonen gegen Menschen ohne Wurzeln, formbar nach dem Willen der Eliten.

    „Wir brauchen eine Wende“. Richtig, doch die kommt wohl erst am „Ende der Zeit“ (Josef Pieper). Seit der „Aufklärung“ hat noch jede „Wende“ tiefer in den Abgrund geführt. „Wir Europäer haben das Reich an das Gegenreich verraten“. so der Goethepreisträger Leopold Ziegler. „Zur Hölle müssen fahren die Frevler und Völker alle, die vergessen auf Gott“, weiß der Psalmist (9, 18). Und wenn Martin Heidegger am Ende seines Lebens zu der Erkenntnis kommt, dass „nur ein Gott uns noch retten kann“, dann ahnen wir, wo und warum uns Vaclav Klaus letzte Antworten schuldig bleiben muss.

  5. Ausgezeichneter Kommentatormitzi
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Januar 2016 17:33

    Und warum kann sich Österreich nicht den Visegrád - Staaten anschließen, eingedenk seiner historischen Vergangenheit, und der EU endlich zeigen, wo es stehen will!

  6. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Januar 2016 11:57

    Ich bin davon überzeugt, daß sowas nicht funktionieren wird, die utopische Zukunft
    wird wieder mal mit einem großen Knall enden. Die Stimmung der Bevölkerung ist
    ohnedies schon am Kippen, sobald die ersten Bürgerwehren zu "rustikaleren"
    Methoden übergehen, wird die Obrigkeit mit noch mehr Unterdrückung (nicht nur
    bei der Meinung) reagieren und dann ist es nur mehr eine Frage von Monaten,
    bis denen alles um die Ohren fliegt ! ! !

    Das paradoxe daran ist, daß in der jetzigen Situation die alten Nationalstaaten Aufwind
    bekommen, ausgerechnet die - wo doch sonnenklar ist, daß deren staatlicher Moloch
    die Brutstätte für derlei Utopien (würde es perversen Flausen nennen) ist - von diesen
    Nationalstaaten kommt mit absoluter Sicherheit KEINE LÖSUNG für aktuelle Probleme,
    von denen kommt nur "Vergangenheits-Bewältigung" ! ! !

    Vermutlich ist die Situation in Tschechien durch die "Übersättigung" mit der sozialistischen
    Utopie ganz anders, aber bei uns gibt kaum noch jemand eine Pfifferling auf den
    Schutzauftrag des Staates udgl. . .

  7. Ausgezeichneter KommentatorJS Scheiber
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Januar 2016 11:30

    Wir erleben die Finalität von "Die offene Gesellschaft und ihre Feinde".
    Die Offene Gesellschaft, das sind die Bankster, ihre Politlaufburschen und die von totaler Verblendung ergriffenen Gutmenschen- und die Feinde das sind wir, die Leute aus dem gewöhnlichen, dummen, provinziellen, fremdenfeindlichen und rechtsradikalen Volk.
    Karl Popper ist Karl Marx und Soros ist sein Lenin, der Exekutor von Poppers hochmütigen und verblendeten Ideen.
    Die rechte Flanke des liberalen Großangriffs auf das menschliche Leben auf diesem Planeten bilden die Liberasten um ihren Propheten Mises mit dem Washington Consensus, mit TITIP, TISA, CETA und all dem anderen Freihandelswahnsinn im Auftrag von Money Power.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJS Scheiber
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Januar 2016 11:30

    Wir erleben die Finalität von "Die offene Gesellschaft und ihre Feinde".
    Die Offene Gesellschaft, das sind die Bankster, ihre Politlaufburschen und die von totaler Verblendung ergriffenen Gutmenschen- und die Feinde das sind wir, die Leute aus dem gewöhnlichen, dummen, provinziellen, fremdenfeindlichen und rechtsradikalen Volk.
    Karl Popper ist Karl Marx und Soros ist sein Lenin, der Exekutor von Poppers hochmütigen und verblendeten Ideen.
    Die rechte Flanke des liberalen Großangriffs auf das menschliche Leben auf diesem Planeten bilden die Liberasten um ihren Propheten Mises mit dem Washington Consensus, mit TITIP, TISA, CETA und all dem anderen Freihandelswahnsinn im Auftrag von Money Power.


alle Kommentare

  1. McCrory (kein Partner)
    24. Februar 2016 09:31

    Ein echter Politiker mit Weitblick, welcher diese Ereignisse sehr treffend zusammenfasst. Mehr Weitblick hatten diejenigen, welche man schon in den 90ern als Spinner betitelte und auch heute noch verurteilt. Sogenannte Verschwörungstheoretiker, welche man eigentlich mit hypersensibel und klarerem Blick auf Dinge betrachten sollte, hatten diese Dinge schon lange vorausgesehen. Wie und auf welche Art diese Massnahmen gesetzt werden sollten, wusste man ja damals nicht so genau - aber man hörte es schon lange knistern und wusste, da lodert unerkannt ein gewaltiges Feuer im Gebälk. Viele weitreichende Maßnahmen wurden schon lange in die Wege geleitet - Schlagworte wie Agenda21 und Codex Alimentar

  2. cmh (kein Partner)
    28. Januar 2016 19:01

    ... und damit noch etwas Unangenehmes ausgesprochen ist, opfere ich mich hier als Bote am Altar der nixwahrhabenwollenden PC:

    Wir werden nicht nur mit den Flüchtlingen, wir werden auch mit unseren Frauen ein ernstes Wort reden müssen. Entweder wollen die das jetzt auf französisch/deutsch/englich hören, oder sie kriegen es auf arabisch eingebläut.

    Wenn die Tussen weiterhin so auf der Bauch gehört ihr tun und nur karrieremäßig optimale Schwangerschaften zulassen, dann streichen wir am besten gleich hier und heute die Segel und geben klein bei.

    • F.V. (kein Partner)
      29. Januar 2016 12:59

      Bei der Gelegenheit kann ich wieder auf Romigs kleine Schrift hinweisen:

      Political Correctness - Der Weg ins politische und geistige Chaos; Lühe Verlag. 46 Seiten (kleinformatig), ca. 4,-Euro.

  3. HDW
    26. Januar 2016 00:24

    Man muss aber auch sagen, dass die österr.Sozialdemokraten ähnlich der SPD, nachdem sie die Kommunisten kennen und mit ihren Vertrauensleuten abzulehnen gelernt hatten, von den Stalinisten A.Gramsci und später P.Togliatti der die kulturelle Hegemonie statt der Tscheka für den Klassenkampf aufbaute, mit der Fatwa des "Sozialfaschismus" belegt wurden. Daher spielten die Kummerln bei uns, ausser in der Besatzungszeit und beim Volksstimmefest nie eine besondere Rolle, zur Volksfront kam es nicht,im Gegensatz eben zur Tschechei!
    Die Idee der Änderung des Bewusstseins der Elite durch die Utopistische Kulturrevolution Blochscher Prägung, kam ins graue Wien erst spät und ganz banal durch den warmen Geldregen den die Kreißky Mannschaft über Kabarettisten, Theater, Medien und pragmatisierte Beamte ergoss.
    Der Karnevalsumzug von Rotgrün begann dann Mitte der siebziger Jahre, und die eifrigsten Jünger gemeinsamen Wegs waren die "bunte Vögel", die heutigen Bobos und die Prinzlinge aus den ehemaligen Nazifamilien die auch nach de Mauerfall noch die Internationale und Bella ciao sangen.
    Die Eliten der Arbeiter und Handwerkerkinder hingegen drifteten ins dritte Lager, schon weil sie aus Zeitmangel dem utopistischen "kritisch theoretischen Diskursgeschwafel" nicht folgen konnten .
    Aber dann kam Mundl und die Entwicklung zu einem Wiener proletarisch gebenedeiten lokal-nationalen Sozialismus im Kabarett und besonders in der ORF Filmchenindustrie, sowie in Burg und Oper. Das Vermächtnis der Grünen Kattokommunisten der 70er Jahre, der neomarxistischen Veränderung der Gesellschaft durch Änderung des Bewußtseins, scheint aufzugehen. Jedoch, man sagt die Stimmung kippt, wenn auch durch die kontrafaktische Parteinahme der Linken von Lampedusa bis Göteborg, für den Islam!
    Allerdings die daraus folgende Destabilsierung der Eliten durch deren inkonsistenter Argumentation ist auch kein Grund zur Freude! A.Gramsci schrieb aus Moskau ziemlich grob und stalinistisch: wenns mit der Gehirnwäsche nicht klappt dann müssen halt doch die Bajonette her.
    Und so denkt eine ehemalige FDJ Führerin und ein ehemaliges Mitglied der K-Gruppen und bei uns die grünlackierten GRM Mitglieder, Pilz und VDB ja auch

  4. Hegelianer (kein Partner)
    25. Januar 2016 18:49

    Ich trete dafür ein, Vaclav Klaus (auch) die österreichische Staatsbürgerschaft zu verleihen und ihm noch rasch eine Kandidatur bei der Bundespräsidentenwahl schmackhaft zu machen. Ich würde ihn wählen.

    • Torres (kein Partner)
      26. Januar 2016 11:08

      Ich wäre sogar dafür, dass der tschechische Präsident Zeman auch gleich Österreich dazu nimmt. Da ersparen wir uns den Millionen teuren Wahlkampf und hätten gleichzeitig ein Staatsoberhaupt, das sich um die eigenen Staatsbürger kümmert.

    • fewe (kein Partner)
      29. Januar 2016 08:30

      @Torres: Na ja, die Zeman arbeitet für die Tschechen. Die Liebe zu Österreichern war in der Vergangenheit nicht sonderlich innig. Die Tschechen sind nicht unsere Freunde. Benesch-Dekrete und auch bei den Sanktionen gegen Österreich haben sie sich schön linientreu verhalten.

      Die Ungarn hingegen sind ganz anders oder jedenfalls nicht feindlich gegenüber Österreich eingestellt.

  5. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      25. Januar 2016 17:22

      Den Menschen ändern heißt doch sein Denken, seine Begriffe ändern, um ihn schließlich endgültig zu beherrschen. Aber das ist nichts anderes als die Ideologie und Strategie, die uns der italienische Kommunist und Partei-Stratege Antonio Gramsci schon vor Jahren „geoffenbart“ hat.

      Die Hoffnung/Erwartung, daß dies nur Manipulation aber keine Wesensänderung sei, scheint von historischen Erfahrungen bestätigt zu sein. Die große Gefahr heute liegt allerdings darin, daß mit der – wie Klaus richtig feststellte – geplanten und massiven Invasion eine Größenordnung überschritten wurde, die schließlich – unabhängig von dem was die „Eliten“ sonst beabsichtigten oder die Immigranten „unfolgsamerweise“ tun – zum Völkermord bzw. –selbstmord führen wird. Dann sind die im Wesen der europäischen Völker schlummernden Kräfte, die diesem Plan widerstrebten, leider zu spät wirksam geworden.

      Scipio und Scheiber haben auf die tieferen und eigentlichen Ursachen hingewiesen, die uns in diese Lage brachten. Sie haben mit der „Großen Französischen Revolution“ begonnen und inzwischen alles, was die abendländische Tradition und Kultur ausmachte, weitgehend vernichtet. Dazu kommt, was auch Klaus n i c h t zu sagen wagte, daß diese geistige Wehrlosigkeit Europas von unseren Todfeinden – den USA und der Ostküste - zu einem kriegerischen Todesstoß genutzt wurde. Und diese Sache ist ja noch gar nicht am Kulminationspunkt, den Clausewitz als für die Schlacht entscheidend bezeichnete, angekommen.

      So hätten wir noch nicht endgültig verloren, aber wir sind handlungsunfähig, weil unsere „Eliten“ Kriminelle und Erfüllungsgehilfen eben dieser, unserer Todfeinde sind.

      Das Volk hat zwar bemerkt, daß dieses „Refudschies Welkam“ total gegen seine Interessen gerichtet ist, aber die meisten haben – noch – nicht erkannt, welche agierenden Mächte das organisiert haben, steuern und in Gang halten. Sie glauben immer noch, daß die Amerikaner unsere „Partner“, ja die Protektoren von Freiheit und Demokratie wären. – Das Gegenteil ist wahr! Unter solchen Umständen wird auch diese – letzte – Chance ungenützt vorüber gehen.

      Da diese Schaffung des Neuen Menschen nicht nur, wie oben dargelegt, kommunistische Strategie ist, sondern auch ex Amerika forciert wird und Liberale und Konservative die I d e n t i t ä t dieser von den scheinbar so verschiedenen Gruppen verfolgten Ideologien entweder vertuschen oder – wohl wissend – camouflieren, wird auf linke/sozialistische Politik wohl hingedroschen und die viel bedrohlichere der USA als etwas ganz anderes gehalten. Es wird Verwirrung gestiftet – und wie üblich ist im trüben Wasser leicht fischen.

      Trotz der letzten Klarheit ist diese öffentliche Bekundung durch Vaclav Klaus eine segensreiche, weil immerhin ein prominenter Insider Klartext sprach.

    • F.V. (kein Partner)
      25. Januar 2016 17:28

      ... trotz der letzten f e h l e n d e n Klarheit ... (nämlich die Identifizierung der Fädenzieher)

    • Mariahilferin
      25. Januar 2016 18:05

      Sie haben schon wieder recht. Wie wär's wenn Sie 10 Euro investieren, damit man nicht im Archiv blättern muss, um Ihre Beiträge zu lesen? Ist ja schade drum.

    • Wyatt
      25. Januar 2016 18:48

      @ François Villon,
      DANKE, immerwieder DANKE!

    • machmuss verschiebnix
      25. Januar 2016 19:40

      MIt 10 € wollen Sie F.V. ködern, Mariahilferin ?
      Ob das gutgehen kann ? Sie müssen wissen, er ist kein Konformist, am
      deutlichsten kommt das duch den "." jeweil in seinem Haupt-Kommentar
      zur Geltung. Tja, was so ein schlichter Punkt nicht alles aussagen kann :))

      Lieber F.V. - bitte geben Sie's mir jetzt - ich hab' mich schon angeschnallt [zwinker]
      hoffe nur Sie haben dann nicht auch wieder recht .

    • Brigitte Imb
      25. Januar 2016 23:12

      Osteuropa glänzt z.Z. mit vielen Politikern, die sich tatsächlich ihrem Volk und Staat verpflichtet fühlen und nicht den Grüßaugust für Brüssels Ideologien geben.

      Zu unserem Glück getrauen sich diese noch die Wahrheit an- und auszusprechen.

      Für Orban sieht die Flüchtlingsquote bei Null, Zeman findet Muslime unintegrierbar und der EU-Abgeordnete Sulik bestätigt, daß sein Land KEINE Migranten will.
      Da ist ein lauter Denkprozess im Gange, der sich nicht so rasch aufhalten lassen wird.

      Ist doch nicht schlecht!

    • F.V. (kein Partner)
      25. Januar 2016 23:51

      Mariahilferin,

      ab und zu erlaube ich mir Stricherl zu zählen, um – vielleicht – eine Struktur zu verifizieren.

      Die Anzahl der Diskutanten zur Zahl der Kommentare bewegt sich zwischen 43 – 59%, d. h. die Vielzahl der Meinungen wird nur von etwa der Hälfte an Personen gebildet. Betrachtet wurden – vor ein paar Tagen - drei Themen (Auslands-Aktivitäten in der „Flüchtlings“-Krise – 96 Kommentare, Fasching und Präsidentenwahl – 70 Komm., Hundstorfer als Kandidat – 78 Komm.). Die Verhältnisse sind auch bei den stärker diskutierten Themen sehr ähnlich.

      Da im UTB die ersten 48 Stunden nur „Partner“ zu Wort kommen und erst danach die „keine Partner“, ist damit eine de facto Zensur bzw. Einseitigkeit der Diskussion impliziert. Und zwar in folgender Weise:

      1. das Verhältnis von Partner zu keinen Partnern ist zwischen 56,5/61 bis 77%. Also ein Viertel bis knapp die Hälfte sind keine Partner, die erst in die Diskussion eingreifen können, wenn die Schutzgeld berappenden Partner nach zwei Tagen sich fast vollständig bereits den neuen Themen zugewandt haben.
      2. Die Kommentare der ersten beiden – vor Zwischenrufen geschützten - Tage (zwischen 36 – 70 während der „Sperrzeit“), werden dann über mehrere Tage hinweg nur noch von 2 bis 5 Diskutanten (nur zT „Partner“) in den beobachteten Themensträngen mit Subkommentaren besprochen.

      Das bedeutet, daß die oft ziemlich uniforme „Meinung“ der Partner (= der Unterberger-Kommune) faktisch von jener der Nicht-Partner abgeschottet ist und – eigentlich gravierender – letztere von den Kommune-Mitgliedern kaum noch wahrgenommen wird.

      Man merkt das vor allem auch daran, daß die Kommune-Mitglieder (Ausnahmen wie immer ausgenommen) lern- und faktenresistent sind und unberührt davon bei ihren Stereotypen bleiben, bzw. Symptome beklagen, aber unfähig sind daraus die folgerichtigen Schlüsse zu ziehen. Oder Tage und Wochen später Informationen als neue Erkenntnisse bringen, die schon zuvor im UTB eingestellt wurden.

      Ab und zu machen sie ihrem Ärger Luft, wenn sie auf ihren Meinungen entgegen gesetzte Kommentare stoßen. Man will im „closed shop“ halt nicht gestört werden. Und Unterberger nicht durch Demaskierung seiner CIA-Propaganda.

      Sie, Mariahilferin, legen mir nahe doch die 10,- Euro zu berappen, damit ... Warum sollte ich einen CIA-Angestellten alimentieren? Da ich vermutlich mehr zum lesenswerten Inhalt des UTB beitrage als manche sternderl-dekorierten Schwätzer, sehe ich dafür noch weniger Anlaß.

      Wie wäre es, wenn die doch so gegen Zensur ankämpfenden, die Meinungsfreiheit betonenden Mitglieder der Kommune ihrem Guru sagten, wie sehr sie diese, die offene Auseinandersetzung faktisch unterbindende Zugangsbeschränkung mißbilligen?

      PS:

      MM, sagte nicht der große Philosoph Sokrates: Ich weiß, daß ich nichts weiß?
      Und wäre nicht für viele die römische Weisheit: Si tacuisses, ... klüger, als ihr Geschwätz?

      So kommt mir mein "-" als Kommentar ja geradezu als Gipfel der Bescheidenheit und Klugheit - wenigstens in diesen Fällen - vor

    • simplicissimus
      26. Januar 2016 06:06

      Sie sind ein lustiger Vogel F.V.

      Macht immer Spaß Ihre Meldungen zu lesen. Und steht viel Interessantes drin.
      Nur erreichen werden Sie mit Ihrer Ostküstenanklage und der Beweisführung, daß der AU-Blog ein inzüchtiger Schwatzverein ist, nichts.

      Selbst wenn der Feind, also die Ostküste, gezielt und homogen Europa vernichten möchte und nicht bloß Profitmaximierung mit durchaus widersprüchlichen heterogenen Absichten betreibt, dann frage ich mich, ob man sich nicht doch zuerst mit den "Symptomen" herumschlagen muß, die da heißen "Vasallenregierungen", pc-verseuchte "Zivilgesellschaft", islamische unkontrollierte Massenimmigration, korrupte Verschwenderregierungen etc?

      Denn der Ausdruck "Symptome" führt auf Glatteis, es sind unmittelbare Bedrohungen, die jetzt und heute bekämpft werden müßen, auch wenn es einen homogenen zielgerichteten Ostküstenfeind tatsächlich gäbe. Daß Amerika Europa vor allem durch sein Eingreifen in WK1 destabilisiert hat, steht außer Frage. Aber warum? Um EU zu destabilisieren, den möglichen Konkurrenten D-ÖU auszuschalten oder um die an UK und Frankreich verborgte Kohle nicht zu verlieren? Vielleicht eine Mischung aus allem im Glauben, daß ein versklavtes EU besser plünderbar ist? Ob das langfristig die richtige Strategie ist, wird wohl nicht jedes Ostküstenhirn überzeugen.

      Wie wollen Sie denn die Ostküste wirkungsvoll bekämpfen, wenn sie nicht mal mit deren "Vasallenregierungen" fertig werden? Vergessen Sie nicht, wir sind durch den Wohlstand und auch zersetzerische Einflüsse zu bequem geworden, Kinder zu kriegen. Das bedeutet langfristig gesehen die automatische Kapitulation, da ist die Verschuldungsproblematik ein Lercherl dagegen, die kann in 10-20 Jahren repariert werden. Also mit diesem "Symptom" muß man sich erst mal auseinandersetzen, ehe man der mächtigen "Ostküste" den Krieg erklären kann.

      Und der "bezahlte CIA-Agent" bietet uns die Basis dafür, das hier laut und offen auszusprechen. Sich zu beschweren, daß die zahlenden Mitglieder ihre eigene Anfangsparty betreiben, ist wohl etwas engstirnig gedacht. Wenn es Ihnen wichtig wäre, könnten Sie die 10,- Euronen beitragen, es wäre tatsächlich eine Meinungsbereicherung für den Blog. Wovon soll AU nach seinen ideologiebedingten Rausschmissen bei Presse und Wiener Zeitung denn leben, sollte er wider Ihr Erwarten keinen Schandlohn von der CIA beziehen?

    • F.V. (kein Partner)
      26. Januar 2016 13:34

      Verehrter Socrates,

      sie gehören ja zu jenen Diskutanten, deren Ansichten zu lesen sich lohnt, und sie wissen natürlich auch, daß im UTB im Grunde viel zu viel Geschwätz und weißes Rauschen vorherrscht. Wenn ich mich darüber lustig mache, regen sich dann meist nur jene auf, die sich – in „weiser“ Selbsteinschätzung - betroffen fühlen.

      Ich weiß natürlich auch, daß sich auf dieses Niveau zu begeben zweierlei Gefahr in sich birgt:

      1. sich selbst auch so billig zu machen, und/oder
      2. damit solchen „noise“ zum diskussionswürdigen Thema zu erheben.

      Ich mache es aber aus „hygienischen“ Gründen, damit mit gelegentlicher „Stop-Tafel“ der Mist nicht noch mehr die Oberhand gewinnt.

      Daß ich keine Illusionen habe, die „Ostküste“ vom UTB aus zu „besiegen“ werden sie mir glauben. Warum ich aber hier mein „Ceterum censeo ...“ regelmäßig anbringe, hat verschiedene Gründe.

      1. Wir können nicht mit den Mitteln der Feinde ins Feld ziehen und auf d e r e n Schlachtfeld die Auseinandersetzung suchen; da hätten wir schon verloren bevor wir beginnen.
      2. Sie haben Geld und alle sonstigen materiellen und medialen Mittel, sie haben sich die Gesetze zurecht gebogen und sitzen in allen Macht-Positionen.
      3. Das einzige, was sie nicht haben: die Wahrheit. Und hier allein liegt unsere Stärke.

      Wenn alle das Merkel für die Invasion der Migranten verantwortlich macht und prügelt, so ist das wie den Sack zu schlagen aber den Esel gar n i c h t zu meinen. Wenn wir nicht erkennen w e r hinter diesem uns erklärten, totalen Krieg steckt, bekommen wir anstelle der IM Erika – vielleicht – eine neue Maske von d e n s e l b e n Gnaden, die damit ebenso fortfährt. Und wenn wir nicht erkennen w a s die tiefere geistige Ursache für diese europäische Situation ist, können wir niemals umsteuern.

      Das WER und WAS hängt natürlich auch zusammen: die USA/Ostküste i s t auch das Synonym für Raubtier-Kapitalismus, nackten Materialismus, Chaos, alles Dinge, die Europa einmal NICHT kennzeichneten. Wir müssen uns daher auch hier zu den – christlichen -Wurzeln und der uns auszeichnenden Ordnung zurück. Also auch aus diesem Grund meine absolute Ablehnung des „American Way of Life“!

      In dem Punkt der hier noch freien Meinungsäußerung (mit meinen genannten Kritikpunkten) haben sie recht. Insofern nutze ich diese Bequemlichkeit. Aber das entschuldigt nicht die Kriegspropaganda gegen Rußlans/Putin, die Lobhudelei für jene Macht, die ich für das schlechthin Böse halte. Das IST US-Propaganda, auch wenn der „CIA-Agent“ nur eine überspitzte Unterstellung wäre. Sie liegt allerdings nahe, siehe Molden, Chorherr, ..., warum sollten die Oberaufseher über die (deutsche/österreichische) Presse auf dieses „Privileg“ verzichtet haben?

      Meine „Beschwerde“ über die Party der Partner ist nur eine Feststellung über die Wirkung der im Laufe der Zeit verschärften Zugangsregel. Es ist offenbar auch Unterberger aufgefallen, daß viele Diskutanten (vor der 48-Stunden-Sperre) vor allem die Nicht-Partner-Beiträge für wichtig/diskussionswürdig hielten, und hier wurde ein Riegel (= de facto Zensur) vorgeschoben. Und wenn den Partnern das gefällt, so soll´s mir recht sein; ich brauche deren Beifall nicht. Ich weiß auch so um die Wirkung:

      Hab nur den Mut, die Meinung frei zu sagen
      und ungestört.

      Es wird den Zweifel in die Seele tragen, dem,
      der es hört.

      Und vor der Lust des Zweifelns flieht
      der Wahn,

      Du glaubst nicht, was ein Wort oft
      wirken kann.

      Noch einen schönen Tag.

    • machmuss verschiebnix
      26. Januar 2016 17:32

      Lieber F.V. ,

      hat Sie mein "Geschwätz" so sehr irritiert, daß Sie den humorös gemeinten Anteil
      mit einem "si tacuisses .." niederbügeln ?

      Dann erlauben Sie mir , Ihnen noch eine Kostprobe meines zuweilen etwas
      grenzwertigen Humors zu geben :

      Sehen Sie nur - ich kann richtig zitieren :

      » „Ich weiß, dass ich nichts weiß“ (oîda ouk eid?s) ist ein geflügeltes Wort, das als verfälschende Verkürzung eines Zitats aus Platons Apologie dem griechischen Philosophen Sokrates zugeschrieben wird. «

      http://platon-heute.de/vom-nichtwissen.html

      Ist doch schon was , odrrrr :))

    • F.V. (kein Partner)
      26. Januar 2016 19:00

      Sg. MM,

      keineswegs war ich irritiert. Im Gegenteil, ich empfand ihre witzige Anmerkung wie einen „aufgelegten Elfer“, der mir Gelegenheit gab einem selbstgefälligen Schwätzer – der das Strich„-„erl (schon vor einiger Zeit) zum Anlaß nahm mich blöd anzupöbeln, eine späte (aber doch gebührende) Abreibung zu verpassen.

      Sie war wirklich nicht gemeint. Noch mitgemeint nur jene Claqueuere und Lobhudler, die ja meist nicht einmal gar nichts sagen.

    • simplicissimus
      26. Januar 2016 20:38

      tienequehacer nodemoranada:

      el contesto a mi, no se preocupe, el señor escritor piensa que la "verdad" es la arma segreta que puede solucionar todo. Bueno, es su opinion, dejelo asi.

      Werter Monsieur l'Ecriteur: Ich schätze Ihre Meinung, bitte lassen Sie es so, wie ich es sage. Lassen wir "Pöbeleien" und wer mit ungehobelten Worten hier angefangen hat. Ist nicht wirklich wichtig und gehört zur Hitze des Gefechts, das ich eigentlich sehr schätze. Das Gefecht an sich. Über Selbstgefälligkeiten würde ich hier auch nicht streiten, eher über "Wahrheit" und deren Wirkung und Wirksamkeiten gesetzter Maßnahmen. Ich habe nichts dagegen, wenn Sie mit der Wahrheit ins Gefecht ziehen, tun Sie es, es wird nicht schaden. Es wird aber leider auch nicht viel helfen, denn wie Sie richtig erkennen hat die "Ostküste" das Geld, die Macht und überzeugt unendlich viele Menschen, innerhalb und entscheidenderweise leider auch außerhalb des deutschen Sprachraums über die Wahrheit, die leider nie eine absolute sondern immer nur eine tradierte von den Menschen geglaubte oder nicht geglaubte ist. In dem Sinn gewinnt immer der, der über die Macht des Faktischen verfügt.
      Die ehrlichen Einräumungen in Ihren letzten Statement ehren Sie als fairen Diskutanten. Daß Sie sich "über Pöbel" erhaben fühlen stört mich nicht, Sie sind einfach so.
      Es ehrt Sie auch, daß Sie sich an die Hoffnung klammern, daß die christliche Wahrheit, der christliche Glaube letztlich siegen wird. Ich habe da zwar meine Zweifel, denn Religionen kommen und gehen, aber unmöglich ist es nicht.
      Trotzdem werden Sie sich leider mit dem Sack Merkel auseinandersetzen müssen, denn auch wenn Sie erkennen, daß jemand anderer dahinter steckt, ist sie trotzdem Ihr aktueller Gegner, den Sie überwinden müssen, sonst kommen Sie WAHRHAFTIG nie an der Ostküste an. Und Sie dürfen nicht zulassen, daß es eine zweite Merkel gibt, sonst treten Sie auf der Stelle.
      Das sind trotz aller geistigen Höhenflüge die Mühen der Ebene, alles andere ist Realitätsverweigerung.

      Ich schätze Sie und akzeptiere Ihre Meinung, sie ist für mich jedoch nicht praxisgerecht genug.

    • F.V. (kein Partner)
      27. Januar 2016 00:04

      Verehrter Socrates,

      mit einem Weisen, o Socrates, zu diskutieren ist nicht nur lehrreich, sondern auch vergnüglich. Und ich hatte hier bereits das Glück eine Reihe von außerordentlichen, geist- und charaktervollen Persönlichkeiten kennen zu lernen und sie zu Freunden zu gewinnen.
      Das bleibt hier natürlich weitgehend unbemerkt, außer man hat so viel Einfühlungsvermögen, die Nähe bzw. Gleichartigkeit der Wertvorstellungen und Beurteilungen des Politischen in den Artikeln und Kommentaren über längeren Zeitraum zu erkennen.

      Ich sehe ihren Punkt natürlich, und selbstverständlich stimme ich jeder Kritik an Merkels Agieren zu, von den Proleten in unserer „Regierung“ gar nicht erst zu reden. Aber sich nur auf diese zu konzentrieren, käme mir vor wie eine Polizei, die ein paar kleine Dealer schnappt, aber nie an die Drahtziehern herankommt, weil sie das Problem von einem untergeordneten Standpunkt betrachtet.

      Als Student oder vielleicht auch erst am Berufsanfang kam mir bei einem Lehrgang eine äußerst wichtige „Regel“ zu Bewußtsein/Kenntnis: der „strategische Engpaß“. Sie sagt, daß man, um ein Ziel zu erreichen, zuerst die Hindernisse aus dem Weg räumen muß, denn solange sie den Weg zum Ziel blockieren, richten „positive Gründe/Aktivitäten“ nichts aus. Und zweitens, daß man das jeweils g r ö ß t e Hindernis z u e r s t beseitigen muß, wonach dann das nächste nach oben rückt, usw. bis schließlich alle aus dem Weg geräumt sind. Dann könne man erst mit Erfolg den Weg zum Ziel erst beschreiten.

      Aus dieser Einsicht heraus beteilige ich mich weniger am Merkel-Bashing oder dem langweiligen Wiederholen der Unfähigkeit des 8-klassigen Volxschülers; das tun auch ohne mein Zutun die meisten anderen. Ich halte es aber für essentiell zu verstehen, daß das Problem nicht damit gelöst ist, wenn man dem „Überbringer der schlechten Nachricht köpft“ oder die „goldene Schnur“ überreicht.

      Wenn ich – begründete - Zweifel an der Lösung unserer Probleme durch die FP oder Strache habe, dann bedeutet das ja nicht eine Befürwortung alles wie bisher laufen zu lassen, sondern weiter nach anderen Optionen zu suchen. Ich habe das an anderer Stelle z.T. begründet, denn es kommt mir vor, daß wir nicht wie bisher die „alten Erfahrungen und Methoden“ sozusagen linear extrapolieren können.

      Insofern denke ich durchaus auch „praktisch“ zu sein; halt mit einem ähnlichen Unterschied wie des Generalstäblers zum Sturmtruppführer.

      Und schließlich: was den manchmal rüden Ton betrifft, so denke ich halt, daß auf einen groben Klotz ein grober Keil gehört, bzw. daß man jene Sprache verwenden soll, die der Adressat versteht, oder die manchem Thema adäquat ist.

      Schopenhauer wurde einmal von einem Gericht zu einer Rentenzahlung verurteilt, weil er (s)eine – lästige – Haus./Zugehfrau im Streit über eine Stiege stieß, die sich dabei verletzte. Als sie nach Jahren starb notierte er: „Onus abit, anus obit!“ – Die Last/Bürde ist fort, die Alte ist gestorben. Der vornehm verdeckte Doppelsinn liegt im Anus: ... das Arschloch ist tot.

      Ich gebe zu, daß das auf Latein viel vornehmer klingt, obwohl der Philosoph recht deutsch dachte.

      Gute Nacht, F.V., rosengarten.lintz@live.at

    • machmuss verschiebnix
      27. Januar 2016 19:20

      Also gut, F.V ,

      ich erinnere mich zwar nicht an etwas mit enem Strich„-„erl , aber durchaus möglich,
      weil ich halt gerne mal stichle.
      Und wie Sie ja wissen - wer austeilt, der muß auch einstecken können,
      drum gratuliere ich jetzt noch zum "verwandelten Elfer" :)

    • machmuss verschiebnix
      27. Januar 2016 19:22

      Apropos sticheln, F.V. ,

      was ist jetzt mit dem 10er ? Machen Sie endlich einen locker und geben Sie Stoff [kudder]

  6. JS Scheiber (kein Partner)
    25. Januar 2016 11:30

    Wir erleben die Finalität von "Die offene Gesellschaft und ihre Feinde".
    Die Offene Gesellschaft, das sind die Bankster, ihre Politlaufburschen und die von totaler Verblendung ergriffenen Gutmenschen- und die Feinde das sind wir, die Leute aus dem gewöhnlichen, dummen, provinziellen, fremdenfeindlichen und rechtsradikalen Volk.
    Karl Popper ist Karl Marx und Soros ist sein Lenin, der Exekutor von Poppers hochmütigen und verblendeten Ideen.
    Die rechte Flanke des liberalen Großangriffs auf das menschliche Leben auf diesem Planeten bilden die Liberasten um ihren Propheten Mises mit dem Washington Consensus, mit TITIP, TISA, CETA und all dem anderen Freihandelswahnsinn im Auftrag von Money Power.

    • F.V. (kein Partner)
      29. Januar 2016 13:02

      Verehrter Herr Scheiber,

      wie wahr doch!

      Was hat sich an der Diagnose, die Donoso Cortes vor 150 Jahren stellte, geändert? - Es scheint nur schlimmer geworden zu sein. "Deshalb wird die herannahende Katastrophe alles übertreffen, was im Laufe der Geschichte über die Menschheit hereingebrochen ist."

      Für ihn war also die Lage so, daß es "keine Rettung mehr für die irdisch-politische Welt gibt, mag diese noch politisch und politiktheoretisch kritisierbar sein", und es würde "eine, durch politisches Handeln herzustellende Wiederverbindung der Gesellschaft mit ihrem Fundament, dem G l a u b e n, chimärisch". Deshalb, so schreibt Günter Maschke in der Einleitung zur `Diktatur´ "ertönt im gesamten Essay(1), der doch eine so reiche Polemik gegen den Liberalismus und den Sozialismus enthält nirgends die Forderung nach der Diktatur (als der einzig verbleibenden und möglichen irdischen Eingriffsmöglichkeit, F. V); obgleich doch in keinem Werk der Weltliteratur das Reich des Absurden, d. h. das Reich der Diskussion, schärfer ausgeleuchtet wurde. ..."

      Auch heute hören wir vom Papst und den Bischöfen, daß die vordringlichste Aufgabe die Re-Evangelisierung Europas sei. Aber findet diese statt? Man hat eher den Eindruck, daß seit dem 2. Vatikanischen Konzil es oft die Bischöfe selbst sind, die den Geist des Liberalismus in die Kirche getragen haben - und tragen. Ihr offener Ungehorsam gegenüber dem Papst (Benedikt) in den zentralsten Fragen der katholischen Sittenlehre, z. B. in der Frage der Abtreibung in Deutschland, ist so unerhört, daß man gar keinen Zweifel mehr über deren Frontwechsel - auf die Seite des Fürsten der Welt - haben kann.

      Das régime de canaille (so noch Voltaire über die Demokratie) herrscht. "Huxley hat Orwell besiegt, `das völlig glaubenslose, ideologiefreie, einzig vom Erwerb, vom rücksichtslosen Genuß her geprägte Dasein´ triumphierte über das politisch kontrollierte, totalitäre, militarisierte Massendasein; der soziale Wärmetod über die Arbeits- und Vernichtungslager. Aber auch hier gilt, daß der eine Abgrund den anderen ruft, ja, hervorrufen muß und in jedem Fall wird Babylon, die Große Hure, die an vielen Wassern thront und trunken ist vom Blut der Heiligen, singen, daß sie keine Witwe ist und Trauer kennt."

      (1) Juan Donoso Cortés, Essay über den Katholizismus, den Liberalismus und den Sozialismus und andere Schriften aus den Jahren 1851 - 1853, Sonderausgabe, herausgegeben, übersetzt und kommentiert von Günter Maschke. 2. A. Akademie Verlag Berlin.

  7. Pennpatrik
    24. Januar 2016 18:29

    Ein unglaublicher Reaktionär:
    Fordert doch glatt die Einhaltung von Verträgen und Gesetzen.
    Wenn er so weitermacht, wird er auch noch fordern, dass das Brechen der Verfassung unter Strafe gestellt wird ...

  8. mitzi
    24. Januar 2016 17:33

    Und warum kann sich Österreich nicht den Visegrád - Staaten anschließen, eingedenk seiner historischen Vergangenheit, und der EU endlich zeigen, wo es stehen will!

  9. HDW
    24. Januar 2016 17:30

    Dann man auch, spät aber doch, zugeben, dass die ethnischen Säuberungen 1945, im Falle Böhmens die Vertreibung und teilweise Ermordung von drei Millionen Deutschen, unrecht war und bereits auch diesem Ziele der internationalistischen Homogeniserung. Das tut Herr Klaus, nach seinen bisherigen Äußerungen zu urteilen, nämlich nicht. Sein Vorgänger in der nationaltschechischen Partei, Benes nämlich, stolzierte ja auch in seiner Phantasieuniform bei Stalin herum und holte sich Ezzes wie er "seine Deutschen" besten vertreiben sollte. Beim Fachmann für dieses Metier, sozusagen!

    • cmh (kein Partner)
      28. Januar 2016 19:47

      Diese Vergangenheit tut natürlich weh.

      Aber diese Schandtaten sollten wir der gemeinsamen Zukunft wegen schlicht vergessen.

      Oder sollen die Tschechen ein schleißiges Abziehbild der Deutschen und wir der Juden sein?

  10. Scipio
    24. Januar 2016 16:39

    Hervorragende Analyse: Es herrscht Krieg der Eliten gegen die eigene Bevölkerung, Kultur, Zivilisation, Lebensstil. Auslöschung der Nationalstaaten. Austausch der Autochthonen gegen Menschen ohne Wurzeln, formbar nach dem Willen der Eliten.

    „Wir brauchen eine Wende“. Richtig, doch die kommt wohl erst am „Ende der Zeit“ (Josef Pieper). Seit der „Aufklärung“ hat noch jede „Wende“ tiefer in den Abgrund geführt. „Wir Europäer haben das Reich an das Gegenreich verraten“. so der Goethepreisträger Leopold Ziegler. „Zur Hölle müssen fahren die Frevler und Völker alle, die vergessen auf Gott“, weiß der Psalmist (9, 18). Und wenn Martin Heidegger am Ende seines Lebens zu der Erkenntnis kommt, dass „nur ein Gott uns noch retten kann“, dann ahnen wir, wo und warum uns Vaclav Klaus letzte Antworten schuldig bleiben muss.

  11. bagaude
    24. Januar 2016 00:22

    Ost-Europa hat sich mit HILFE DES "WESTENS" aus der "kommunistischen UTOPIE"
    BEFREIEN KÖNNEN ,ist mit fliehenden Fahnen nicht nur der EU sondern gleich auch der NATO begetreten und hat einen rasanten Konsumaufstieg hingelegt,aber auch
    nationale "Federn"lassen müssen!Wir Österreicher konnten unsere Nachbarn wieder
    besuchen ohne Angst und blöden Hindernissen aber mit einer gewissen verlorengeglaubten Nostalgie eine jahrhundertealte -ungemein fruchtbare Hassliebe
    wieder beginnen lassen!! Das war anscheinend den" political correcten" Neo-Marxisten Anlass genug diese" nationale Europäisierung"als "Gefahr von Rechts"
    zu stigmatisieren, um damit ein Aufkeimen eines europäischen Staates mit all
    seinen Diversitäten , aber in einem gewissen ethisch-ethnischen-ästhetischen
    Kontext ,von Anfang an mit allen Mitteln zu verhindern.
    Das Intrigen- und Bestechungskarrusel wurde multimedial und pseudohuman
    wie ein politisches "treujanisches Pferd" in die europäischen Gesellschaften injiziet!!
    Alle Staaten ereiferten sich in antifaschistischen Beteuerungsritualen mit ihren Eliten und christlichen Administratoren bis zum Pabst aus Polen soweit so gut ;aber dann
    NINE ELEVEN 2011-aus mit lustig -die Islamisten spielten nicht "arabischer Frühling"
    die USA bombten!!Die pc-EU machte sofort aus der Not eine Tugend und brachte
    diesen KRIEG mit dem Balkankrieg in Verbindung und damit in unsere Mitverantwortung in Form von" humanitären Beistand" für die ganze mediterane
    kleinasiatische -kaukasische-afganische- und israelische Region - somi twar die Festung Europa offen für jeden destruktiven totalitären Angriff!
    Ein radikaler Islam,ein wehrloses Christentum,ein schutzloses Europa,eine perfide
    Linke ,gierige NGOs und als Sahnehäübchen "die Merkelschen Allerwelt-Einladung mit Faymannscher Fussnote" -!!
    Und somit sind alle Voraussetzungen für eine " Entzauberung" des kulturbeladen
    alten EUROPas durch einen gesichtlosen MOB unter Linker Führung gegeben!
    Das Paradies der geschichtslosen Massen kann beginnen.......

    den
    die

  12. Bob
    23. Januar 2016 12:38

    Wer sind bei uns politische Eliten? Unsere Politiker halten sich zwar dafür, aber in Wirklichkeit sind sie ganz gemeine Parasiten die Ihren Wirt aussaugen.

  13. oberösi
    • machmuss verschiebnix
      23. Januar 2016 12:18

      Dieser "oriente" war einmal Ost, ist aber heute ganz deutlich ein westlicher Staat,
      der im Norden (von uns) liegt :))
      Tja, lieber oberösi - nennen Sie mich ruhig Besserwessi , aber dieses Späßchen
      war nicht zu unterdrücken [grins]

    • Brigitte Imb
      25. Januar 2016 23:19

      "ex oriente lux"

      ...und endet in arger Dunkelheit....

  14. machmuss verschiebnix
    23. Januar 2016 11:57

    Ich bin davon überzeugt, daß sowas nicht funktionieren wird, die utopische Zukunft
    wird wieder mal mit einem großen Knall enden. Die Stimmung der Bevölkerung ist
    ohnedies schon am Kippen, sobald die ersten Bürgerwehren zu "rustikaleren"
    Methoden übergehen, wird die Obrigkeit mit noch mehr Unterdrückung (nicht nur
    bei der Meinung) reagieren und dann ist es nur mehr eine Frage von Monaten,
    bis denen alles um die Ohren fliegt ! ! !

    Das paradoxe daran ist, daß in der jetzigen Situation die alten Nationalstaaten Aufwind
    bekommen, ausgerechnet die - wo doch sonnenklar ist, daß deren staatlicher Moloch
    die Brutstätte für derlei Utopien (würde es perversen Flausen nennen) ist - von diesen
    Nationalstaaten kommt mit absoluter Sicherheit KEINE LÖSUNG für aktuelle Probleme,
    von denen kommt nur "Vergangenheits-Bewältigung" ! ! !

    Vermutlich ist die Situation in Tschechien durch die "Übersättigung" mit der sozialistischen
    Utopie ganz anders, aber bei uns gibt kaum noch jemand eine Pfifferling auf den
    Schutzauftrag des Staates udgl. . .

    • FranzAnton
      23. Januar 2016 14:04

      Das eben wünsche ich nicht, sondern hoffe immer noch, daß hinreichend Viele nicht nur gerade noch rechtzeitig erkennen, welch ruinöse Politik bei uns und in Deutschland gepflogen wird, und sich zu gemeinsamem Engagement dagegen aufraffen. Hier im Forum schreiben, wie etwa Vaclav Klaus, gelegentlich die denkbar besten Analytiker; solchem de facto "Wachrüttel - Appell" (warum sonst macht Klaus sich die Mühe?) nicht zu folgen, droht sich in Zukunft für die nächsten Generationen bitterst zu rächen. Darum etwa wäre es ganz wichtig, keinesfalls einen Marxisten zum nächsten Bundespräsidenten werden zu lassen, und noch weit wichtiger, unserem Österreich eine mit Direktdemokratie upgedatete Verfassung zu verschaffen; unsere Politiker, nicht aber das Volk, haben Österreichs Staatswesen schwerstens beschädigt, und die gutgläubigen Menschen auf katastrophale Irrwege geführt - sie werden ihr Zerstörungswerk vollenden, wenn wir sie nicht daran hindern.

    • machmuss verschiebnix
      23. Januar 2016 16:54

      Sie haben ja recht, FranzAnton - aber zweck der Verführung durch die Politik (samt
      deren getreuer Medien-Meute) ist deren Machterhalt - koste es was es wolle .
      Freiwillig werden die sicher nicht nachgeben und zwingen können wir sie nicht .

    • Mariahilferin
      24. Januar 2016 00:33

      @machmuss verschiebnix
      ... können wir nicht?
      Wieso so defätistisch?

    • FranzAnton
      24. Januar 2016 05:59

      Lieber @ machmuss verschiebnix!

      Jeder Tag, der vergeht, ohne daß das Volk seinen Enteigner/Ruinierer von Allem - "Obertanen" in die Parade fährt, vergrößert deren Schadwirkung. Aus seinerzeit unhaltbaren arbeitsrechtlichen Zuständen ging, völlig zu Recht, die Gewerkschaftsbewegung hervor; mittlerweile wurde diese aber bereits übermächtig/hypertroph, und schädigt/bedroht mit überbordenden Forderungen, motiviert durch kontraproduktiv/unrealistische, marxistische Ideologie, die Wirtschaft - und damit das Wohlleben sämtlicher Österreicher.
      Was seinerzeit die Gewerkschaftsbewegung zu Stande brachte, nämlich sich zu organisieren, wäre auch in der heutigen Zeit grundsätzlich allen Österreichern - zwar viel leichter - möglich, und muß unbedingt geschehen, sonst richtet unsere Politikerkaste Österreich umfassend zu Grunde; Staatsschulden und absichtlicher Massenimport völlig kulturfremder Immigranten sprechen eine deutliche Sprache (um nur zwei der zahlreichen, bedrohlichsten Entwicklungen zu nennen).
      Kurzum: Wir sollten uns gemeinsam anstrengen, und danach sinnen, Direktdemokratie zu implementieren, um zu retten, was zu retten ist; lange zuwarten drohte den "point of no return" überschreiten.

    • machmuss verschiebnix
      24. Januar 2016 06:29

      Wie denn, Mariahilferin ?

      Anders wählen - nur wer unterscheidet sich mehr als in rhetorischen Floskeln ?

      Hatte irgendeine von diesen Parteien bei diversen Untersuchungs-Ausschüssen
      echte Aufklärung im Sinn, oder sind alle nur besorgt darum, wie die eigene Partei
      am Ende dastehen wird ?

      Gibt's eine Partei, welche den staatlichen Moloch ernsthaft reformieren will,
      oder wollen sie alle nur einen Vorwand, um wieder irgendwie mehr Budget
      raus zu pressen ?

      Wäre eine grundlegende Reform überhaupt machbar, ohne daß die Linken
      aus ganz Europa "ihre" Berufs-Demonstranten ankarren ?

      Wollen die Politiker nicht reformieren, oder können sie gar nicht mehr, weil
      es zu spät dafür ist ?

    • Mariahilferin
      25. Januar 2016 18:01

      @ machmuss verschiebnix
      Bis zur nächsten Wahl ist es zu spät! Nicht, dass ich ein Patentrezept hätte oder eine Organisation, Partei etc. kennen würde, die das ultimative Österreichrettungskonzept besitzen würde. Aber ich habe Zorn für Zehn und die Überzeugung, dass wir uns höchstens zwingen LASSEN, man uns aber nicht zwingen KANN.
      Auch wenn man aus irgendwelchen Gründen heute, Montag, um 19.00 vor dem Parlament keine Kerze mit der Identitären Bewegung anzünden kann – man kann Beschwerde-E-Mails schreiben, seine Meinung laut kundtun, "mit der Börse wählen", wie es so schön heißt, und das den entsprechenden Stellen bzw. ihren Kundencentern auch mitteilen. Diese Aktivitäten haben durchaus Wirkung!
      Man kann z.B. Petitionen unterschreiben – meistens auch anonym, wenn man sich nicht exponieren kann. Bei vorhandenen oppositionellen Organisationen sind die Unzulänglichkeiten, wenns um die Wurscht geht, doch ziemlich irrelevant. Ich finde es selbstverständlich, Strukturen zu nutzen, die schon da sind – wenn ich in einzelnen Dingen vielleicht auch anderer Meinung bin. Es geht ja mittlerweile ums nackte Überleben – da bin ich nicht mehr zimperlich.
      Zorn ist ein Movens!

    • machmuss verschiebnix
      25. Januar 2016 19:51

      @Mariahilferin,

      auch wenn ich grundsätzlich die Richtung, in die FranzAnton zieht, für anstrebensert
      halte, so fürchte ich doch, daß die Obrigkeit genau für solche Initiativen (Direktdemokratie)
      bestens "gewappnet" sind. Neue Bewegungen gegen die Gummiwand laufen zu lassen,
      ist deren liebstes Spielchen !

      Darum ja, es müssen härtere Bandagen her, und die härteste von allen LEGALEN
      ist die genau das was Sie "mit der Börse wählen" nennen.
      Dabei fällt mir als bestes Beispiel immer wieder der Shell-Boykott ein, aber es gibt
      auch andere unauffälligere, bei denen die hohen Herrschaften "gehad wor'n san" .

    • fewe (kein Partner)
      26. Januar 2016 17:53

      @machmuss verschiebnix: Ja, und wenn die Gummiwand nicht hilft, werden Sanktionen bestellt oder überhaupt ein Krieg gegen Österreich. Ich traue denen mittlerweile alles zu.

      Welche Strafe steht eigentlich für "Volksvertreter" und ihre Helfershelfer, das eigene Staatsvolk unter Strafandrohung zu unterdrücken und von fremden Völkern überrennen zu lassen? Ich glaube, das gab es bislang noch nicht. Galgen wie beim Nürnberger Prozess ist vielleicht eher zu milde. Früher oder später werden sich die jedenfalls dafür vor Gericht verantworten müssen.

  15. simplicissimus
    23. Januar 2016 11:21

    Hervorragende Stellungnahme zu diesen drängenden Problemen, danke Herr Klaus!

    In einem möchte ich etwas hinzufügen:

    Die Eliten möchten die Menschen ändern, ja aber sie können sie nur manipulieren, sie können sie kaum im Wesen ändern. Dieses Wesen bricht sich über längere Zeiträume auch aus manipulierten Menschen Bahn, deshalb werden die "Eliten" langfristig scheitern.
    Sie werden aber auch kurzfristig scheitern, denn der Austausch der eingeborenen Bevölkerung gegen kulturfremde Zugereiste wird den Eliten nicht helfen. Diese meist islamischen Zuwanderer werden auf die Eliten nicht hören, sie werden viel weniger manipulierbar sein (da sie ihre Religion haben, die selber manipulieren kann) und sie werden tun und lassen, was sie und nicht die Eliten wollen.

    Allerdings werden die Eliten im Zerstörungswerk sehr erfolgreich sein, sie sind es schon. Das steht außer Zweifel.

  16. Leopold Trzil
    23. Januar 2016 10:22

    Eine kohärente, durch und durch vernünftige Erklärung dessen, was wir (spätestens) seit dem vergangenen Jahr erleben mußten - und es zeigt, daß in unserem Nachbarland politisches Denken noch möglich ist, während bei uns alles im ideologischen Nebel versinkt.
    Die Vysehrad-Staaten erweisen sich mehr und mehr als Zentrum jenes Europa, als das die EU ursprünglich gemeint gewesen sein mag. Vielleicht wird daraus ein neues Kerneuropa, das den totalitären Eskapaden des Merkel-Brüssel-Europa Widerstand leisten kann - jener absurden Politik, deren absurdeste Karikatur die Politik der österreichischen "Regierung" ist.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2020 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung