Gutmenschen, Untermenschen und Ungeziefer

Lesezeit: 6:00

Die politisch-korrekte Elite ist nervös. Die ehemaligen Volks- und Großparteien verlieren von Umfrage zu Umfrage, von Wahl zu Wahl an Bedeutung und Stimmen. Immer öfter verpuffen die Predigten und Durchhalteparolen der Gutmenschen ohne jede Wirkung, die moralischen Erpressungsversuche bleiben immer öfter nur Versuche. Den linken Mainstreammedien laufen die Leser, Hörer und Seher davon, sie tun sich immer schwerer, die Bevölkerung im Sinne der herrschenden Elite und der Multikulti-Ideologe zu beeinflussen. Das Vertrauen in Medien und Politik ist auf einem neuen Tiefpunkt.

Die Linke verliert zunehmend die Deutungshoheit und dank des (noch) unkontrollierten Internets auch das Informations- und Meinungsmonopol in den Medien. Durch das Totalversagen der österreichischen und deutschen Regierung in der Flüchtlingskrise haben sich diese Entwicklungen in den vergangenen Wochen rasant beschleunigt. Die ersten Absetzbewegungen haben bereits begonnen. Einige bekannte Linke gehen vorsichtig auf Distanz zur unverantwortlichen Hereinspaziert-Hereinspaziert-Politik der Regierung. Und selbst in dem ein oder anderen klassischen Mainstreammedium ändert sich dezent der Ton. In Österreich und anderen europäischen Ländern droht die Stimmung zu kippen.

Die heimische Regierung und die linke Elite im Land reagieren darauf aber nicht mit einer politischen Kehrtwende oder zumindest neuen Ansätzen und Lösungen. Nein, wie ein Ertrinkender schlagen jene, die seit Jahrzehnten gut von diesem System leben, immer wilder um sich. Die von ihnen selbst verursachten Probleme und ausgelösten Krisen können und wollen sie nicht lösen. Dazu müssten sie ihre gesellschaftspolitischen Visionen begraben und sich eingestehen, dass sie mit ihrer Politik kläglich gescheitert sind. Und dazu fehlt es der Linken, die sich trotz ihrer dunklen und mörderischen Vergangenheit noch immer für fortschrittlich und für die intellektuelle und moralische Elite hält, an geistiger Größe.

Politisch-korrekte Politiker, Journalisten, Künstler und all die anderen Profiteure des neosozialistischen Systems gehen deshalb immer rücksichtsloser gegen Andersdenkende vor. Dabei bedient man sich genau jener Instrumente und jener Sprache, die man so gerne dem politischen Feind andichtet. Da schreibt etwa die mehrfach ausgezeichnete Journalistin Christa Zöchling im österreichischen Möchtegern-Spiegel, dem Profil, über FPÖ-Sympathisanten:

„Es ist zum Heulen: die Menschen, die ihm zu kreischen und wie sie aussehen. Es sind die hässlichsten Menschen Wiens, ungestalte, unförmige Leiber, strohige, stumpfe Haare, ohne Schnitt, ungepflegt, Glitzer-T-Shirts, die spannen, Trainingshosen, Leggins. Pickelhaut. Schlechte Zähne, ausgeleierte Schuhe. Die Flüchtlinge aus dem Nahen Osten sind ein schönerer Menschenschlag. Und jünger“

Das ist schlicht menschenverachtender und rassistischer Dreck, die Sprache und Argumentation von Menschen mit totalitärer Gesinnung. Dafür wird man in Wien nicht etwa wegen Verhetzung angezeigt, nein, man bekommt den „Wiener-Journalistinnenpreis“ für „mutige und konsequente journalistische Leistung“. Diese Auszeichnung wird von den rotgrünen Wiener Regierungsmitgliedern Renate Brauner, Maria Vassilakou und Sandra Frauenberger unterstützt.  

Wer Bürger mit einer nicht systemkonformen Einstellung zu Untermenschen degradiert, wird von linken fortschrittlichen Frauen, die selbstverständlich ausschließlich von Steuergeldern leben, geehrt. Es lebe der Sozialismus. Dass der zahnlose Presserat Frau Zöchling dezent gerügt hat, um nicht vollständig das Gesicht zu verlieren, sei hier der Vollständigkeit halber erwähnt.

Begnügte sich Frau Zöchling noch damit, FPÖ-Anhänger als Untermenschen zu bezeichnen, ist man beim Standard schon einen Schritt weiter. Im rosa Qualitätsblatt hat Journalistin Doris Priesching über den farbigen deutschen Soulmusiker Xavier Naidoo geschrieben: „Denn es ist ja nicht so, dass der Barde erst, seit er Andreas Gabalier coverte, im rechten Eck eine Art Oberkakerlake spielt.“

Ja, richtig gelesen:  Oberkakerlake. Naidoo eine widerliche Oberkakerlake und alle Menschen im „rechten Eck“ – nach Auffassung von Journalistinnen wie Priesching rund ein Drittel der  Bevölkerung – ganz normale Kakerlaken. Wer widerliche Hetze lesen möchte, braucht nicht in irgendwelchen Kakerlakenforen im Internet zu suchen, es reicht ein Blick in die heimischen Qualitätsmedien. Ob der furchtbar böse Naidoo jemals so etwas Widerliches und Menschenverachtendes wie die sich ihm moralisch überlegen fühlende Frau Priesching gesagt, gesungen oder geschrieben hat, ist ziemlich unwahrscheinlich.

Selbstverständlich bezeichnet man Menschen mit ganz bestimmten Hintergedanken und Absichten als Kakerlake, zumal jeder weiß, was man mit diesen widerlichen Insekten in der Regel macht. Andersdenkende sind Ungeziefer, hatten wir das nicht schon einmal?

Aber nicht nur in den heimischen Qualitäts-Medien werden Dissidenten, Andersdenkende und Abweichler zum Abschuss freigegeben, auch die linke Elite in Kultur, Wissenschaft und Politik verliert angesichts der dunklen Wolken am Himmel zunehmend die Hemmungen und besinnt sich der Methoden der sozialistischen Menschenfreunde aus früheren Zeiten. 

Das neue Modewort dieser politischen Meute ist Hetze. Jeder, der nicht begeistert im Chor der linken Welcome-Refugees-Lemminge mitsingt, hetzt. Jeder, der die politischen-korrekten Dogmen in Frage stellt, ist ein Hetzer. Hinter jedem Busch, hinter jeder falschen Meinung versteckt sich ein Hetzer.

Dass von Bundeskanzler Werner Faymann abwärts alle Gutmenschen immer aufgeregter „Haltet den Hetzer“ rufen, ist nur auf den ersten Blick lächerlich. Denn Hetzer ist ein schwerwiegender Vorwurf. Verhetzung ist ein Straftatbestand, der mit bis zu zwei Jahren Haft bestraft wird. Und genau deshalb verwenden die Neosozialisten dieses Wort so gerne und oft, zumal Hetze in den Medien und der Politik zum Synonym für nichtlinke Systemkritik geworden ist. Man baut schon mal vor. Die Grünen, in Sachen Bevormundung, Verboten und Einschränkung der Freiheiten immer ganz vorne dabei, haben sich  den Kampf gegen Hetzer im Internet auf ihre Fahnen geschrieben und auch gleich eine Facebook-Polizei gefordert. „Vor allem Beschimpfungen gegen Personen und das Verbreiten falscher Gerüchte sind den Grünen ein Dorn im Auge“, heißt es dazu in den Medien. Na sicher, die grünen Jakobiner kommen gerade erst in Fahrt.

Menschen wie Zöchling, Priesching oder Faymann spüren den Stimmungsumschwung. Unfähig zu Selbstreflexion, unfähig sich einzugestehen, das ganze Leben lang an die völlig falschen Ideen und Ideologien geglaubt zu haben, versuchen sie alle Kritiker und politischen Feinde zu desavouieren und mundtot zu machen. Angesichts der sich anbahnenden Konflikte und gesellschaftlichen Verwerfungen beseitigt die politmediale Elite Schritt für Schritt die Restbestände unseres demokratischen Systems, um weiter an der Macht zu bleiben und um ihre längst gescheiterte Visionen von einer besseren Gesellschaft mit allen Mitteln zu verwirklichen. Wer solch hehre Ziele hat, der kann, wie man aus der Geschichte weiß, auf Nebensächlichkeiten wie Meinungsfreiheit oder Menschenrechte keine Rücksicht nehmen.  

Nur, der Plan wird nicht funktionieren, selbst wenn es den neosozialistischen Kräften derzeit noch gelingt Andersdenkende einzuschüchtern, sie ins soziale Abseits zu drängen und sie öffentlich und ungestraft als Ungeziefer und Untermenschen zu bezeichnen. Auch in Osteuropa wurden noch bis kurz vor dem Zusammenbruch des Sozialismus Regimekritiker und Dissidenten verfolgt, eingesperrt und schikaniert. Die sozialistischen Staaten sind trotzdem kollabiert. Und vielleicht steht auch Werner Faymann irgendwann im Parlament und verkündet wie einst Stasi-Minister Erich Mielke im November 1989 vor der Volkskammer: „Ich lieb doch alle Menschen.“

Werner Reichel ist Journalist und Autor aus Wien. Kürzlich sind seine neuen Bücher „Die Feinde der Freiheit“ und „Das Phänomen Conchita Wurst: Ein Hype und seine politischen Dimensionen“ erschienen.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Dezember 2015 09:54

    Der Straftatbestand der "Volksverhetzung" ermöglichte im 3. Reich den Nazis die Anklage vieler Regimegegner.

    Es ist interessant, dass gegen diesen Paragraph jetzt wieder viele Menschen verstoßen und deshalb vor Gericht müssen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    30. November 2015 22:13

    Danke Hr. Reichel, das sitzt.

    V.a. deshalb, weil die Täter schonungslos beim Namen genannt werden.

    Zu Mielke habe ich gegoogelt und Parallelen zu Faymann festgestellt. Bildungsschwierigkeiten stehen im (jungen) Leben im Vordergrund, wobei man Mielke einen Ausbildungsabschluß attestiert, den Faymann nicht vorweisen kann.

    --------------

    "Er verließ die Schule wegen Schwierigkeiten beim Erlernen der klassischen Sprachen bereits nach einem Jahr und absolvierte anschließend bis 1927 eine Lehre als Speditionskaufmann."

    ---------------

    Ja,ja, die "NuMMerus Klausel"......, wer erinnert sich noch?

    Und "Berufspolitiker brauchen wir auch"....

    Hoffentlich behält Hr. Reichel Recht und der sozialistische Haufen bekommt ein wenig mehr Gegenwind. Ein "G´spür" sozusagen, würde der Häupel meinen. ;-)

    Faymann wird maximal über Gerääächtigkeit faseln, falls wir eine "Art Nov. 1989" erleben sollten.

    P.s.: Heute ist Faymann wieder sehr "federnd" rübergekommen. Jawoll, dieses Hüpfen und seine abgesonderten, substanzlosen Phrasen bezeugen Authentizität.
    Er lebt noch den Traum mithilfe Merkels und der EU GAAAANZ groß rauszukommen.

    .

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    30. November 2015 22:11

    Kakerlaken, wohlgemerkt, wurden die Tutsis von den Hutus genannt, ehe sie in einem der größten Massenmorde der Geschichte Afrikas in Ruanda grausam umgebracht wurden. Was sich wohl die Frau Priesching bei Wahl dieses Ausdrucks gedacht haben mag?

    Wenn schon, InternationalsozialistInnen und ähnlich Gesinnte sind über jeden Verdacht erhaben. Nicht jede weiß über Kakerlaken Bescheid, wozu auch? Wenn man auf der richtigen Seite steht, das Herz in der geschwollen linken Brust schlägt, dann wird man sich über solche Kleinigkeiten nicht erregen. Schließlich führt man den Endkampf gegen die österreichischen Kellernazis, die jeden Menschen als Kaker... äh Untermenschen betrachten, da können kleine unbedachte Ausflüge in massenmörderische Diktion ja toleriert werden. Immerhin geht es ja um den guten Zweck und es war ja gar nicht so gemeint, aber gehns, die FPÖler, die habens ja verdient, oder?

  4. Ausgezeichneter KommentatorBob
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    30. November 2015 22:49

    Alles schon dagewesen. Ob nationale oder internationale Sozialisten, der linke Faschismus ist nicht totzukriegen. Andersdenkende, und sind sie noch so friedlich, werden diffamiert verleugnet und verfolgt.
    Danke an Werner Reichel für diese klaren Worte.

  5. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    30. November 2015 21:33

    Da kommen die Ilya Ehrenburgs, Kingoro Hashimotos und Julius Streichers wieder aus der Versenkung (oder dem Grab, was ja für Zombies eher zutrifft).

    Aber voraussichtlich wissen Faymann, Glawischnig, Mitterlehner und ihre Kampfemanzen Zöchling und Priesching nicht einmal wer diese drei Reiter der Apokalypse überhaupt sind. Frühere Sozialisten waren immerhin noch gebildete Leute …

  6. Ausgezeichneter KommentatorMariahilferin
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Dezember 2015 13:55

    Die Gutmenschen heißen deswegen so, weil ihre Ideologie alle ihre Handlungen – und seien die nach herkömmlichem Verständnis auch noch so verwerflich – moralisch legitimiert. Zumindest ihrer Meinung nach.
    So wird z.B. das Töten von Ungeborenen zum hehren Menschenrecht. Und weil das ein so elementares Menschenrecht ist, konnte man z.B. im Standard von einer Jungschriftstellerin erfahren, warum ihr "die Abtreibung heilig ist" (so der Titel!).
    Auch die Unterstützung der illegalen Einwanderung von Hunderttausenden wird als moralisches Projekt verstanden und den hier einfallenden Menschen ein "Recht" zugebilligt, das gegen Unmenschen ("Rechtsextreme") verteidigt werden muss. Drohungen und Rufmord, Gesinnungsjustiz und Zensurmaßnahmen zu diesem Zweck sind daher aus menschenrechtlichem Gründen unbedingt geboten!

    Kurz und gut: Die Linke definiert den Menschen entsprechend ihrer Ideologie neu und stattet ihn neuerdings mit dementsprechenden "Rechten" aus. Wer ihren Begierden und Träumen entgegensteht entzieht sich dadurch automatisch den menschlichen Status. Somit definiert die Linke, wer Mensch ist, wer nicht.

    PS: Herr Misik forderte neulich im Standard Internierungslager für diejenigen unter den Einheimischen, die sich nicht zu "unseren Werten" der "Menschenrechte, des Humanismus, der Demokratie, der Toleranz, der Vielfalt, der Solidarität" bekennen – also für diejenigen, die nicht der linken Ideologie anhängen. Für Leute wie mich wäre dort sicher ein Platz reserviert.

  7. Ausgezeichneter KommentatorAmbra
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    30. November 2015 23:11

    Brigitte Imb: Faymann geht derzeit an der Hand Merkels wie ein kleiner Bub mit seiner Mutti .... sehr staatstragend das alles ....aber er kommt damit öfter ins Bild...
    Ich würde gerne eine Analyse von Samy Molcho über die Faymann'sche Körpersprache kennenlernen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTik Tak
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Dezember 2015 10:43

    " ... und besinnt sich der Methoden der sozialistischen Menschenfreunde aus früheren Zeiten. ..."

    Das sehe ich anders.

    Zumindest in der Zeit, in der ich die Pravda und die Istvestija im sowjetischen Original lesen konnte, gab es dort keine so rassistischen Hetzereien wie im Standard oder dem Profil.
    Die Vorbilder der SA, der sozialistischen Antifa liegen mehr im "Völkischen Beobachter" denn in der Sowjetpresse.

    Es sind nicht die sozialistischen sondern die nationalsozialistischen Vorbilder die die Linke so gut beherrscht.

    Witzig übrigens, wie rasch diese "Geistesleistungen" dann wieder verschwinden.
    Das Archiv zeigt die Leistungen auch eines Rauscher oder einer Brickner.


alle Kommentare

  1. M.N. (kein Partner)
    04. Dezember 2015 19:04

    Sehr treffend, Herr Reichel !
    Zum Thema bestens passend - eine mitternächtliche Abhandlung am 2.12. bei Michael Klonovsky in "acta diurna" über Akif Pirinicci. Großartige Analyse von Klonovsky.
    Bitte googeln, man darf ja hier nicht verlinken :-(

  2. cosinus (kein Partner)
    03. Dezember 2015 20:26

    Dazu passt: „Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: “Ich bin der Faschismus”. Nein, er wird sagen: ” Ich bin der Antifaschismus””. Ignazio Silone, italienischer Linker und Schriftsteller, zu Francois Bondy.

  3. Tausendschön (kein Partner)
    03. Dezember 2015 18:05

    Österreich ist gescheitert

    • Tausendschön (kein Partner)
      03. Dezember 2015 18:06

      Österreich ist gescheitert

      wie auch an diesem Beispiel zu sehen, ist unsere österreichische Welt schon längst nur noch Chimäre.

      der Staat, so wie wir ihn seit unserer Geburt kennen, besteht in Wahrheit nicht mehr, denn

      * das Prinzip der Rechtstaatlichkeit ist aufgehoben, da sich nicht einmal Politiker mehr an die eigenen Gesetze halten

      * in diesem Zusammenhang auch der Gleichheitsgrundsatz (da Fremde ungeahndet gegen Gesetze verstossen können, Österreicher dafür aber sofort belangt werden würden)

      * gab es früher ein größtenteils homogenes Staatsvolk, so existieren mehrere Parallelgesellschaften

      * Politik wird nicht mehr für das österreichische Volk und dessen nachhaltige Zukunft gemacht, sondern großteils für kurzfristige Pressemeldungen, um sich über den Einsatz für Fremde die Aura der Menschlichkeit zu geben. Wider besseren Wissens, dass die österreichische Bevölkerung dies einmal ausbaden wird müssen

  4. fewe (kein Partner)
    03. Dezember 2015 13:11

    Ja, sie sind sozusagen "die besseren Nazis". Diese Zöchling ist ja der allerletzte rassistische und menschenverachtende Abschaum. Die Nazis haben auch solche Gestalten "mit Haltung" hervorgespült. Die wurden auch ausgezeichnet - damals wohl für besonders linientreue Judenhetze.

  5. Alex K. (kein Partner)
    03. Dezember 2015 11:28

    Die Zöchling beschreibt den typischen linken Proleten - und merkt es nicht!

  6. Tik Tak (kein Partner)
    03. Dezember 2015 10:43

    " ... und besinnt sich der Methoden der sozialistischen Menschenfreunde aus früheren Zeiten. ..."

    Das sehe ich anders.

    Zumindest in der Zeit, in der ich die Pravda und die Istvestija im sowjetischen Original lesen konnte, gab es dort keine so rassistischen Hetzereien wie im Standard oder dem Profil.
    Die Vorbilder der SA, der sozialistischen Antifa liegen mehr im "Völkischen Beobachter" denn in der Sowjetpresse.

    Es sind nicht die sozialistischen sondern die nationalsozialistischen Vorbilder die die Linke so gut beherrscht.

    Witzig übrigens, wie rasch diese "Geistesleistungen" dann wieder verschwinden.
    Das Archiv zeigt die Leistungen auch eines Rauscher oder einer Brickner.

    • fewe (kein Partner)
      03. Dezember 2015 13:17

      Nationalsozialisten sind ja genauso Sozialisten und Linke. Mehr als im Namen stehen kann es ja nicht. Trotzdem übersieht es fast jeder. Die Rechten - das Bürgertum - waren genauso die Feindbilder der Nazis. So wie heute. Die Feinde der Nazis waren die Kommunisten und die Rechten, sie selbst verstanden sich als nationale Linke, aber eben nicht linksextrem. Als sie an der Regierung waren, waren sie freilich die Mitte. Dann waren die Linken nur die Kommunisten und die Rechten halt die Burschenschaften etc.

      Also das selbe in Grün. Sozusagen.

    • Alex K. (kein Partner)
      03. Dezember 2015 22:13

      @fewe

      "Die Rechten - das Bürgertum - waren genauso die Feindbilder der Nazis."

      Das kann nicht stimmen, denn bei uns in der Gemeinde waren gerade die nochnäsigen Lehrer, Kaufleute, Gewerbetreibende aller Art und die eingebildeten Pudelhupfer - also das Bürgertum - die fanatischsten Nazis. Die katholischen Bauern hingegen ließen sich von den Nazilumpen nicht einfangen, die behielten ihren gesunden Hausverstand!

    • fewe (kein Partner)
      09. Dezember 2015 07:59

      @Alex K.: Na ja, ich weiß das nur aus Zitaten, ich habe es selbst nicht miterlebt. Beispielsweise:

      "Der Idee der NSDAP entsprechend sind wir die deutsche Linke ... Nichts ist uns verhasster als der rechtsstehende nationale Besitzbürgerblock." (Joseph Göbbels, 6.12.1931 in "Der Angriff")

  7. Tagebuchleser vom Berg (kein Partner)
    02. Dezember 2015 21:49

    Richtig erkannt:
    Die pragmatisierte Post-68er-Linke verliert zunehmend die Deutungshoheit und das ist gut so.
    Mein Tipp: nur noch mit dem Mittelfinger salutieren wenn diese Meinungs-Jakobiner übers Ziel schießen.
    Die Hegemonie dieser Mainstream-Scheimspur-Schnecken geht dieses Jahrzehnt noch zu Ende und das geht schneller als man vermutet. Das dekadente Hütchenspiel der Neosozialisten bricht über Nacht zusammen.
    LG
    vom Berg

  8. Sandwalk
    02. Dezember 2015 11:59

    "Linke Elite".
    Diese Bezeichnung ist ein Widerspruch in sich.

    • fewe (kein Partner)
      09. Dezember 2015 08:04

      Das ist aber eine Kleinigkeit gegen "Kontaktfreudiger Autist" im Kurier erst kürzlich. :-)

  9. Der Tetra
    02. Dezember 2015 08:25

    Der Refrain von Xavier Naidoos "Dieser Weg" wird von Fr. Priesching wohl als Bild des Widerstands gegen die linken Gesellschaftsutopisten verstanden...Und da die linke Straßenkämpferfraktion der bürgerlichen Mitte schon vor längerer Zeit ausrichten ließ, dass sie ihren Hass haben könne, verwundert mich auch die an sozialistischere Zeiten gemeinente Sprache nicht sonderlich.

    Dieser Weg wird kein leichter sein.
    Dieser Weg wird steinig und schwer.
    Nicht mit vielen,
    wirst du dir einig sein.
    Doch dieses Leben bietet so viel mehr.

  10. Patriot
    01. Dezember 2015 14:50

    Unlgaublich! Diese "Dame" vom Standard ist hoffentlich angezeigt worden, und zwar nicht nur beim nutzlosen Presserat, sondern strafrechtlich!

    Allgemein sollte man das Instrument der gerichtlichen Anzeige genauso wie die Linkslinken nutzen. Der Giftpilz betreibt das ja hobbymäßig. Und Ansatzpunkte gäbe es bei den Linkslinken noch viel mehr als bei allen "Rechten".

    Wie Herr Reichel völlig richtig anführt, die Bezeichnung "Hetzer" erfüllt sicher auch den Tatbestand der üblen Nachrede. Normalerweise, hätten wir "ordentliche Gerichte".

    Ganz allgemein ist der viel größere Skandal im Internet nicht das, was alles geschrieben wird, sondern das was besonders von linkslinken vom Staat geförderten Systemmedien alles zensiert wird!

    • Tik Tak (kein Partner)
      03. Dezember 2015 10:46

      Anzeigen gegen diese Leute gibt es zuhauf.
      Die werden alle auf dem Amtsweg durch gute Freunde mit dem selben Parteibuch oder der passenden Gesinnung entsorgt.
      Es gab anläßlich eines Rauscher Artikels im Standard vor ca. einem Jahr eine Flut von über 300 Anzeigen gegen ihn und keine hat auch nur zu einer inhaltlichen strafrechtlichen Untersuchung geführt.
      Eine Krähe hackt schließlich keiner anderen das Auge aus.

  11. Mariahilferin
    01. Dezember 2015 13:55

    Die Gutmenschen heißen deswegen so, weil ihre Ideologie alle ihre Handlungen – und seien die nach herkömmlichem Verständnis auch noch so verwerflich – moralisch legitimiert. Zumindest ihrer Meinung nach.
    So wird z.B. das Töten von Ungeborenen zum hehren Menschenrecht. Und weil das ein so elementares Menschenrecht ist, konnte man z.B. im Standard von einer Jungschriftstellerin erfahren, warum ihr "die Abtreibung heilig ist" (so der Titel!).
    Auch die Unterstützung der illegalen Einwanderung von Hunderttausenden wird als moralisches Projekt verstanden und den hier einfallenden Menschen ein "Recht" zugebilligt, das gegen Unmenschen ("Rechtsextreme") verteidigt werden muss. Drohungen und Rufmord, Gesinnungsjustiz und Zensurmaßnahmen zu diesem Zweck sind daher aus menschenrechtlichem Gründen unbedingt geboten!

    Kurz und gut: Die Linke definiert den Menschen entsprechend ihrer Ideologie neu und stattet ihn neuerdings mit dementsprechenden "Rechten" aus. Wer ihren Begierden und Träumen entgegensteht entzieht sich dadurch automatisch den menschlichen Status. Somit definiert die Linke, wer Mensch ist, wer nicht.

    PS: Herr Misik forderte neulich im Standard Internierungslager für diejenigen unter den Einheimischen, die sich nicht zu "unseren Werten" der "Menschenrechte, des Humanismus, der Demokratie, der Toleranz, der Vielfalt, der Solidarität" bekennen – also für diejenigen, die nicht der linken Ideologie anhängen. Für Leute wie mich wäre dort sicher ein Platz reserviert.

  12. Politicus1
    01. Dezember 2015 09:54

    Der Straftatbestand der "Volksverhetzung" ermöglichte im 3. Reich den Nazis die Anklage vieler Regimegegner.

    Es ist interessant, dass gegen diesen Paragraph jetzt wieder viele Menschen verstoßen und deshalb vor Gericht müssen.

    • Bob
      01. Dezember 2015 11:12

      Genau denn Sozi bleibt Sozi, und was sich einmal bewährt hat wird wiederholt.

    • Torres (kein Partner)
      03. Dezember 2015 11:21

      Umso bemerkenswerter, dass der Verhetzungs-Paragraph bei unseren Regierungsparteien jetzt gerade wieder so populär ist, und zwar offenbar bei beiden. Ich erinnere daran, dass ja gerade kürzlich der großartige ÖVP-Justizminister Brandstetter eine wesentliche Verschärfung dieses Gummiparagraphen eingebracht hat; Meinungsfreiheit ruft anscheinend bei beiden Parteien (und bei den Grünen sowieso) richtige Panikattacken hervor. Ganz nebenbei: eine weitere Großtat Brandstetters ist der "Po-Grapscher-Paragraph". Da kann er sich tatsächlich auf seinen Lorbeeren ausruhen.

  13. Ambra
    30. November 2015 23:11

    Brigitte Imb: Faymann geht derzeit an der Hand Merkels wie ein kleiner Bub mit seiner Mutti .... sehr staatstragend das alles ....aber er kommt damit öfter ins Bild...
    Ich würde gerne eine Analyse von Samy Molcho über die Faymann'sche Körpersprache kennenlernen.

    • Politicus1
      01. Dezember 2015 09:56

      braucht es dazu wirklich einen Samy Molcho?
      Ich meine, dass die Österreicher mit gesundem Hausverstand den Kanzlerkasperl mit jeder seiner Bewegungen durchschauen.

    • riri
      01. Dezember 2015 18:35

      @Politicus1

      Beim Mitterlehner wirkt das und er ist beeindruckt vom kleinen Buben, wie Ambra schreibt.

    • Tik Tak (kein Partner)
      03. Dezember 2015 10:52

      Ambra,

      Faymann wird neuerdings von einem ehemaligen Ö3 Sprecher gecoacht und hat u.a. den Hrn. Molcho auch als Berater für seine Körpersprache unter Vertrag gehabt.
      Er läßt vom Ostermayer denken und lernt vom Lansky wo er nicht hinsehen darf.
      Faymann ist in keiner Weise mehr eine echte Person, der ist ein Produkt vieler Herren und deren Interessen - ausgehend von einer leeren Hülle.
      Daher wird er sich auch noch so lange halten, als er allen diesen Interessen dienlich ist.
      Danach wird er entweder krankheitsbedingt, eine plötzlich auftretende "chronische" Krankheit, oder aus "persönlichen Gründen" entsorgt werden.
      Aber aktuell ist kein Nachfolger in Sicht.
      Auch nicht, weil er nur eine einzige Sache beherrscht wie kein anderer, Netzwerken.
      Es findet sich kein so dummer Mensch für das Himmelfahrtskommando in der Partei.
      Also wird er bis zu den nächsten Wahlen durchhalten müssen.

  14. Bob
    30. November 2015 22:49

    Alles schon dagewesen. Ob nationale oder internationale Sozialisten, der linke Faschismus ist nicht totzukriegen. Andersdenkende, und sind sie noch so friedlich, werden diffamiert verleugnet und verfolgt.
    Danke an Werner Reichel für diese klaren Worte.

  15. Brigitte Imb
    30. November 2015 22:13

    Danke Hr. Reichel, das sitzt.

    V.a. deshalb, weil die Täter schonungslos beim Namen genannt werden.

    Zu Mielke habe ich gegoogelt und Parallelen zu Faymann festgestellt. Bildungsschwierigkeiten stehen im (jungen) Leben im Vordergrund, wobei man Mielke einen Ausbildungsabschluß attestiert, den Faymann nicht vorweisen kann.

    --------------

    "Er verließ die Schule wegen Schwierigkeiten beim Erlernen der klassischen Sprachen bereits nach einem Jahr und absolvierte anschließend bis 1927 eine Lehre als Speditionskaufmann."

    ---------------

    Ja,ja, die "NuMMerus Klausel"......, wer erinnert sich noch?

    Und "Berufspolitiker brauchen wir auch"....

    Hoffentlich behält Hr. Reichel Recht und der sozialistische Haufen bekommt ein wenig mehr Gegenwind. Ein "G´spür" sozusagen, würde der Häupel meinen. ;-)

    Faymann wird maximal über Gerääächtigkeit faseln, falls wir eine "Art Nov. 1989" erleben sollten.

    P.s.: Heute ist Faymann wieder sehr "federnd" rübergekommen. Jawoll, dieses Hüpfen und seine abgesonderten, substanzlosen Phrasen bezeugen Authentizität.
    Er lebt noch den Traum mithilfe Merkels und der EU GAAAANZ groß rauszukommen.

    .

  16. simplicissimus
    30. November 2015 22:11

    Kakerlaken, wohlgemerkt, wurden die Tutsis von den Hutus genannt, ehe sie in einem der größten Massenmorde der Geschichte Afrikas in Ruanda grausam umgebracht wurden. Was sich wohl die Frau Priesching bei Wahl dieses Ausdrucks gedacht haben mag?

    Wenn schon, InternationalsozialistInnen und ähnlich Gesinnte sind über jeden Verdacht erhaben. Nicht jede weiß über Kakerlaken Bescheid, wozu auch? Wenn man auf der richtigen Seite steht, das Herz in der geschwollen linken Brust schlägt, dann wird man sich über solche Kleinigkeiten nicht erregen. Schließlich führt man den Endkampf gegen die österreichischen Kellernazis, die jeden Menschen als Kaker... äh Untermenschen betrachten, da können kleine unbedachte Ausflüge in massenmörderische Diktion ja toleriert werden. Immerhin geht es ja um den guten Zweck und es war ja gar nicht so gemeint, aber gehns, die FPÖler, die habens ja verdient, oder?

    • Torres (kein Partner)
      03. Dezember 2015 11:00

      Wieso kommen Sie auf die Idee, dass sich Frau Priesching etwas gedacht haben könnte? Was bringt Sie dazu zu glauben, dass Frau Priesching überhaupt die Fähigkeit besitzt zu denken?

  17. dssm
    30. November 2015 21:33

    Da kommen die Ilya Ehrenburgs, Kingoro Hashimotos und Julius Streichers wieder aus der Versenkung (oder dem Grab, was ja für Zombies eher zutrifft).

    Aber voraussichtlich wissen Faymann, Glawischnig, Mitterlehner und ihre Kampfemanzen Zöchling und Priesching nicht einmal wer diese drei Reiter der Apokalypse überhaupt sind. Frühere Sozialisten waren immerhin noch gebildete Leute …

    • Bob
      30. November 2015 22:55

      dssm
      Ich darf Sie verbessern, es sind vier Apokalyptische Reiter in der Offenbarung des Johannes.
      Ich weiß das deshalb so genau, weil ich sie gemalt habe.

    • dssm
      01. Dezember 2015 08:36

      @bob
      Ich sehe Sie haben ein Problem mit dem Lesen meiner Beiträge, seit ich Sie einmal ernsthaft kritisiert haben! Das sollten wir abstellen, denn Sie haben in letzter Zeit eine ganze Reihe von guten Beiträgen geschrieben.

      'Diese' drei ... ist wohl grammatikalisch eindeutig, es werden ja auch nur drei namentlich genannt, ob es noch weitere gibt bleibt bei mir offen.

    • riri
      01. Dezember 2015 18:42

      @Bob
      So alt sind Sie schon?





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