Asyl: die richtige Interpretation der Lehre Christi drucken

Lesezeit: 3:30

Die erste diesbezügliche Fehlinterpretation der Lehre Jesu Christi war der Anfang vom Ende des römischen Reiches.

Im Jahr 375 nach Christus befand sich der Stamm der Westgoten, die in der Gegend der Halbinsel Krim zu Hause waren, auf der Flucht vor den Hunnen. Er begehrte, an der unteren Donau angekommen, Aufnahme beim oströmischen Kaiser Valens. Dessen Berater sagten ihm, dass das Gebot der Nächstenliebe es erfordere, diesem verfolgten Volksstamm Einlass zu gewähren. Was dann auch geschah.

Drei Jahre später, im Jahr 378, waren die Einwanderer unzufrieden und beklagten sich über mangelhafte Gastfreundschaft. Die ca. 20.000 Krieger der Goten zogen gegen Konstantinopel. Das römische Heer mit einer Stärke von ca. 30.000 stellte sich in der Stadt Adrianopel (heute Edirne) den Angreifern entgegen, wurde aber fast zur Gänze von den Goten vernichtet. Auch Kaiser Valens fiel in der Schlacht. Die Westgoten zogen dann nach Rom, das sie plünderten, und später weiter nach Südfrankreich und Spanien, wo sie ihr Reich gründeten.

Anfangs wäre es den Römern wohl ohne weiteres möglich gewesen, diese Migranten bereits an der Donau vom Eindringen in das römische Staatsgebiet abzuhalten.

Heutzutage ist in Europa und besonders in Österreich eine vergleichbare Entwicklung im Gange. Migranten begehren zu Zehntausenden Einlass in Europa. Die Vertreter der christlichen Kirchen verlangen neuerlich die Anwendung des Gebotes der Nächstenliebe. Die nichtkirchlichen und nichtreligiösen Kräfte verlangen die Aufnahme der Migranten aus dem Titel der Menschenrechte und der Genfer Asylkonvention.

Dies, obwohl auch wohl ein Blinder abschätzen kann, dass mit der immer größer werdenden Zahl von dynamischen, meist jungen Männern und deren dann nachfolgenden Familienangehörigen die Grundlage für eine wesentliche Beeinträchtigung, ja Gefährdung der Existenz der heimischen Bevölkerung gelegt wird. Dieser wird, wie seinerzeit von den Goten dem Römerreich, mangelnde Gastfreundschaft vorgeworfen.

Der Hinweis auf das Gebot der christlichen Nächstenliebe und der auf diesem Gebot aufbauenden Regelungen der Menschenrechte und der Genfer Asylkonvention basiert jedoch auf einer Unkenntnis der wahren Lehre Christi.

Tatsächlich war Jesus Christus keineswegs ein Internationalist, sondern nach heutigen Begriffen als jüdischer Nationalist zu bezeichnen. Sowohl der Evangelist Matthäus (15,22-28) als auch der Evangelist Markus (7, 24-30) berichten davon, dass Jesus von einer Kanaaniterin, d.h. einer Ureinwohnerin Israels, um die Heilung ihrer Tochter, die von einem Dämon befallen war, angefleht wurde. Er sagte: „Ich bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt. Es ist nicht recht, das Brot den Kindern wegzunehmen und den Hunden vorzuwerfen.“

Bekanntlich hat das inständige Beharren der Kanaaniterin und auch der Wunsch der Jünger („befreie sie von ihrer Sorge, denn sie schreit hinter uns her“) diese Bittstellerin loszuwerden, Jesus dazu bewogen, die Heilung zu vollziehen. Diese Einstellung Christi würde heutzutage wohl als verstärkter Nationalismus charakterisiert werden, wie er zweifellos in Europa eigentlich undenkbar wäre. Das von Jesus formulierte Gebot der Nächstenliebe etwa am Beispiel des barmherzigen Samariters kann nur im Zusammenhang mit den obigen Ausführungen verstanden werden.

Die zitierten Stellen in den zwei Evangelien zeigen jedoch, dass Jesus Christus, der einer Fremden eine bloße Heilung verweigern wollte, wohl nicht im Traum daran gedacht hätte, die Integrität der Bevölkerung des damaligen Israel auf eine Art und Weise in Frage zu stellen, wie dies gegenwärtig in Österreich und anderen Ländern Europas in erschreckendem Maße der Fall ist.

Botschafter a.D. Dr. Heinrich Birnleitner hatte Österreich beim Europarat (einschließlich Menschenrechtskommission), in Dakar (von wo zehn westafrikanische Staaten betreut wurden), bei der UNIDO in Wien und als Botschafter in Bagdad vertreten. Er ist nunmehr Besitzer des Wasserschlosses Aistersheim in Oberösterreich.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorLe Monde
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    14. August 2015 10:55

    Der Untergang

    Die auf- und abgetakelten Nicht- und Minderleister dieses Landes feierten in den letzten Wochen die Eröffnung der Salzburger und Bregenzer Festspiele. Diese Woche stand als krönender Abschluss die Eröffnung der 39. Festwochen der Alten Musik in Innsbruck auf dem Sommerterminkalender der urlaubenden Neofeudalisten. Die aus fiskalpolitischer Enteignung im Märchenland lebende politische, mediale, klerikale und kulturelle Dunstglockenklasse – wie in Salzburg und Bregenz – feierte sich auch in der Tiroler Landeshauptstadt selbst. Die geschützte Werkstätte vom Bundespräsidenten abwärts (336.462 Euro Jahresgehalt aus Zwangssteuern und Abgaben) über die Innenministerdarstellerin sowie dem Tiroler Landeshauptmanndarsteller und der überforderten Innsbrucker Paradegelbgrünbürgermeisterdarstellerin wählten das wichtigste, unmittelbarste und für den Wirtschaftsstandort, die Bekämpfung der Massenarbeitslosigkeit, die Reduktion der von Tag zu Tag immer höher steigenden Staatsverschuldung, der unleistbaren Wohnungspreise in Tirol, zentrale Thema in ihren vorgefertigten Ansprachen: Die Heilig- und Sakrosanktsprechung der meist männlichen illegalen Sozialstaatszuwanderer! Begeistert transportierte die mediale (grünrote) Dauerbelästigungskaste dieses Thema bis in den letzten Winkel ins hintere Kaunertal.

    Politik fernab der Wirklichkeit

    Fernab der Realität müssen die Wähler (Dienstgeber und Souverän dieses Landes) die gutmenschlichen Phrasen der Märchenerzähler und Minderleister ertragen. Sie leben in einer in sich abgeschotteten Traumwelt: Da können sich die Staatsschulden verzehnfachen, da kann sich die Arbeitslosigkeit monatlich um 20 Prozent erhöhen, da kann die Kriminalität massiv ansteigen, da kann das Bundesheer kaputtgespart werden (für die Asylindustrie taugt es ja noch!), da können Hunderttausende bildungsferne Wirtschaftsmigranten die Sozialsysteme an die Wand fahren, da kann die kalte Enteignung von Sparguthaben über die Bühne gehen, da kann die massive Teuerung und der Reallohnverlust den produktiven Sektor den Gar aus machen, da können die Steuer- und Abgaben auf Rekordhoch ansteigen, da kann dieses Land in sämtlichen Wirtschafts- und Standortrankings immer noch weiter abrutschen, es herrscht Willkommensstimmung für die mehrheitlich unbrauchbaren illegalen Zuwanderer aus dem Orient!

    Der Niedergang Innsbrucks

    Oppitz-Plörer nannte die Bewältigung des Asyl-Themas eine „Nagelprobe für uns, für Europa“. „Wer glaubt, mit Zäunen und Hunden Menschen aufhalten zu können, die den unbedingten Willen zu einem besseren Leben haben, hat sich keine Gedanken über das Motiv der Flüchtlinge gemacht“, erklärte sie. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) zollte Oppitz-Plörer Respekt, dass sie das „Heft des Handelns in die Hand genommen“ habe und die „Handlungsmöglichkeiten des Bundes“ aufgreife. Oppitz-Plörer mit ihrem armseligen gelb-grün-roten Haufen Elend in Stadt- und Gemeinderat schießt bei diesem Thema immer wieder den Vogel ab. Die mittlerweile unbeliebteste Bürgermeisterin in der Innsbrucker Stadtgeschichte (selbst der glücklose Bürgermeister Niescher hatte mehr Anerkennung) setzt alles auf eine Karte: Die Touristenstadt Innsbruck muss zerstört werden. Schon nach Erreichen des Innsbrucker Hauptbahnhofs („der gefährlichste Bahnhof Österreichs“ (Die Presse)), erkennt der Ankommende, was ihn in dieser Stadt erwartet. Herumhängende Nord- und Schwarzafrikaner, seit mehr als 10 Jahren terrorisiert eine nordafrikanische Drogendealerbande diese Stadt. In der Innenstadt liegen auf den Straßen Bettler aus dem Balkan herum. Selbst in den Straßencafés vor dem Kaufhaus Tyrol werden Besucher der Stadt angebettelt. Das Stadtbild ist mittlerweile von der Massenzuwanderung geprägt. Jeden Samstag werben Salafisten vor dem Landesmuseum in der Museumstraße mit Koranverteilaktionen.

    Für eine abgewohnte 40 m² Wohnung in Innsbruck werden bereits 980 Euro verlangt

    Der geförderte und soziale Wohnbau wird überwiegend mit Zuwanderern aus dem Balkan und Orient überschwemmt. Ähnlich ist das Bild in den Ambulanzen der Krankenhäuser und Kassenpraxen. Die katastrophale Zuwanderungspolitik dieser Stadtregierung bewirkt auch, dass die Wohnungspreise im privaten Sektor unerschwinglich werden. Für eine abgewohnte Wohnung mit 40 m² werden bereits 980 Euro Monatsmiete verlangt. Das Sozialbudget der Stadt wächst im Durchschnitt um 20 Prozent pro Jahr. Die Frauenhäuser sind übervoll. In der Justizanstalt Völserstraße sitzen bereits mehr als 60 Prozent Migranten eine Strafe ab. Jedes 10. Kind in Innsbruck muss durch die Jugendwohlfahrt betreut werden.

    Links:

    http://tirol.orf.at/news/stories/2726137/

    http://www.tt.com/politik/10381219-91/kufsteins-b%C3%BCrgermeister-wir-sp%C3%BCren-die-asylwerber-nicht.csp

    http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/4740045/Innsbruck_Osterreichs-gefaehrlichster-Bahnhof?from=suche.intern.portal

    http://www.unsertirol24.com/2015/07/21/exklusivvideo-schlaegerei-in-reichenau-schusswaffen-im-einsatz/

  2. Ausgezeichneter KommentatorFrühwirth
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    14. August 2015 08:15

    Dieser Meinung kann ich mich nur voll anschließen.
    Das wäre eine spannende Diskussion in einem Kreuz und Quer, mit Dr. Birnleitner und den Asylwerberförderern Landau und Chaloupka!

    Auch habe ich in den Heiligen Schriften noch keine Stelle gefunden, die verlangt, dass Christen naiv und dumm sein sollen. Ebenso gibt es kein 11. Gebot "Du sollst nicht denken!" ...

  3. Ausgezeichneter KommentatorDer Tetra
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    14. August 2015 07:38

    Herr Botschafter, ich kann ihnen nur Zustimmen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    14. August 2015 09:58

    Danke für den wertvollen Beitrag!

  5. Ausgezeichneter KommentatorProConsul
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    15. August 2015 22:45

    Erik von Kuehnelt-Leddhin schrieb über die linken Christen Folgendes:

    "Mit dem Phänomen der linksstehenden Christen sind wir bestens vertraut. Ihnen begegnen wir schon unter den Ketzern des Mittelalters, den Wiedertäufern, den Sektierern Englands im 17. Jahrhundert (Levellers, Diggers etc.) und besonders seit der Französischen Revolution, an der (um einen Ausdruck Spenglers zu gebrauchen) der „Priesterpöbel“ nicht unbeteiligt war. Der linke Christ leidet an der fausse idée claire eines proletarischen Christus und einer marxistischen Umdeutung der Urkirche, an einer geradezu methodischen ökonomischen und psychologischen Ignoranz [...] Diese schiefen Vorstellungen - die sowohl den naiven Christen als auch den konservativen Kritiker des Christentums gleichermaßen, wenn auch mit anderem Effekt verwirren - beginnen schon mit der Exegese in Bezug auf den sozialen Hintergrund Christi: der Sohn eines armen Zimmermanns, der sich mit simplen Worten an einfache Fischer wandte. Ob nun Joseph wirklich arm war - tekton kann auch Baumeister heißen - bleibe dahingestellt. Auf jeden Fall besaß er in Bethlehem Grund und Boden, was ihn zwang, zur Volkszählung hinzureisen. Als die Weisen aus dem Morgenland ankamen, hatte er bereits ein Haus. (Also gab es keine Epiphanie im Stall, wie sie in der darstellenden Kunst so beliebt ist). Sowohl Joseph als auch Jesus wurden mit „Sohn Davids“ angeredet; und auch Maria war aller Wahrscheinlichkeit nach davidischen Ursprungs und, als Verwandte Elisabeths (mütterlicherseits?) stammte sie von Aaron ab. Christus war also in den Augen der Juden (nach unseren Begriffen) ein Prinz und Thronanwärter. Die Frage des Pilatus, ob Er ein König sei, bejahte Er. (Gerade wegen seiner, von den Evangelisten eigens angeführten Deszendenz hatte er die größten Schwierigkeiten, die Juden davon zu überzeugen, daß sein Reich nicht von dieser Welt sei!) Er war aber weder ein Sozialreformer noch ein politischer Revolutionär. („Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist!“) Zwar warnte Er vor dem Mammonismus (und würde heute sicher vor dem Massenmammonismus, d. h. dem Sozialismus warnen), doch wußte Er, daß die Armen immer unter uns sein werden. Er verkehrte viel mit den Reichen und war dem Wohlleben (das Nardenöl!) keineswegs abhold. Er wurde auch luxuriös begraben. Keineswegs gab Er sich lediglich mit einfachen Fischern ab (was Er zu ihnen sagte, bereitet auch heute noch so manches theologische Kopfzerbrechen), sondern zog im Leben und im Tod auch Intellektuelle hoher Qualität an sich. Man denke nur an Johannes oder Paulus."
    (Erik Ritter von Kuehnelt-Leddihn, "Rechts - doch ohne Glauben?")
    http://www.monarchieliga.de/person/kuehnelt-leddihn-erik-von/rechts-ohne-glauben.htm

  6. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    15. August 2015 21:17

    Zum scheinbar unlösbaren Problem der aktuellen Flüchtlings-Völkerwanderung:

    Aus meiner Sicht sollten sich die christlichen Organisationen Caritas und Diakonie in erster Linie um die verfolgten Christen (dzt. besonders aus Syrien) kümmern. Den Moslems gebührt natürlich für kurze Zeit auch eine erste Hilfe in Form von Bekleidung, Essen und Unterkunft. Wenn Caritas und Diakonie die christliche Bibel ernst nehmen, dann sollten sie auch gemäß allen Christen gegebenen Missionsauftrag den Leuten von der unendlichen Güte unseres Erlösers Jesus Christus erzählen und sie also „missionieren“.

    Wenn sie aber nur auf die Vorteile und sozialen Einrichtungen der christlichen Abendländer aus sind, dann bitte schnell in Großraumflugzeuge Richtung Saudi Arabien, Kuweit oder den Vereinigen Emiraten verfrachten. Die Flugkosten übernehmen wir gerne, denn dies kommt uns wesentlich günstiger, als die Flüchtlinge hier sehr lange zu unterstützen. Diese genannten Länder haben den moslemischen Glauben als Staatssreligion und haben auch genug Geld, die Leute aufzunehmen.

    Wenn wir diese konsequenten Entscheidungen nicht treffen, dann ist es mit unserer abendländischen Gesellschaft bald vorbei, denn auch die Mohammedaner haben in ihrem Koran einen Missionsauftrag, um Andersgläubige zum Islam zu bekehren. Während die Christen eine freiwillige Entscheidung zur Konvertierung wollen, sieht der Islam bei Ablehnung sogar die Todesstrafe vor. Dies sollten auch alle übrigen Gutmenschen sowie nicht religiös gebundenen Parteien in unserem Land bedenken.

  7. Ausgezeichneter KommentatorWafthrudnir
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    16. August 2015 18:29

    Sosehr ich dem Artikel von der Aussage her zustimme, der historische Vergleich hinkt ein wenig (Nicht, daß ich oberlehrerhaft wirken möchte, aber es schadet einer Theorie enorm, wenn sie an angreifbaren Beispielen veranschaulicht wird).
    Die Römer befanden sich damals, zumindest soweit mir bekannt, im ständigen Krieg mit den Persern, und vermutlich hätten die meisten Römer das Perserreich, und nicht die Germanen, als größte Bedrohung für Rom genannt. Man kann daher durchaus annehmen, daß Valens den Germanen gerne den Zutritt ins Reich verwehrt hätte, wenn er nur nicht zeitgleich alle Truppen an der persischen Front gebraucht hätte. Sein Verweis auf die christliche Nächstenliebe dürfte daher nur ein Versuch gewesen sein, das Gesicht zu wahren, als er die Greutungen und Terwingen sehr gegen seinen Willen UNGEORDNET ins Reich lassen mußte.
    Denn genau das ist, damals wie heute, der springende Punkt: die Römer kannten sehr wohl Methoden, mit Einwanderern umzugehen (so, wie man auch heute nur nach Kanada oder Australien schauen müßte). Da die römische Bevölkerung konstant schrumpfte, waren die Römer über Zuwanderung an sich gar nicht böse. Während der gesamten Spätantike nahmen sie laufend kleinere oder größere Gruppen von Germanen, Berbern, Iranern etc. auf, ohne daß es gröbere Probleme gegeben hätte. Allerdings wiesen sie den Einwanderern fixe Wohnbereiche zu, die sie, ähnlich wie auch die grunduntertänigen spätrömischen Bauern, nicht so ohne weiteres verlassen durften. Diese Wohnsitze waren stets weit zerstreut, und weit weg vom ursprünglichen Herkunftsland, sodass sich die Immigranten weder untereinander, noch mit Verwandten jenseits der Grenze zusammenschließen konnten. Für WAHRHAFT Verfolgte war die Möglichkeit, sich in Sicherheit im Reich niederlassen zu können, auch sicher ausreichend attraktiv. Katastrophal war also nicht der Umstand, daß die Goten überhaupt ins Land gelassen wurden, sondern daß sie sich als geschlossene, bewaffnete Gruppe am Balkan, also gleich an der Grenze, niederlassen durften (Quelle: Heather 2010).

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  1. der Gefährte (kein Partner)
    06. September 2015 22:52

    Herr Dr. Heinrich Birnleitner erläutert in seiner Stellungnahme zur Flüchtlingsproblematik die richtige Interpretation aus christlicher Sicht ein geschichtliches Ereignis aus dem Jahr 375 nach Christus mit katastrophalen Folgen für das römische Reich und will dadurch glaubhaft machen, dass nur durch ein vorzeitiges Verhindern des Einlasses von Flüchtlingen auch wir vor ähnlichen Folgen bewahrt werden können.
    Würde Herr Birnleitner mit seiner Ansicht wirklich recht haben, dann hätte es die vielen Toten des 1. (17 Mill.) und 2. Weltkrieges (50 Mill.) eigentlich nicht geben dürfen, denn niemand wird behaupten können, dass zuvor ein Land in ähnlicher Weise eingeladen wurde, sich dort anzusiedeln

  2. Romana (kein Partner)
    04. September 2015 16:00

    In religonsüberschreitender Mitmenschlichkeit erwartet Seine Eminenz Kardinal Schönborn nicht nur, dass alle katholischen Einrichtungen, also Pfarren und Klöster, in ihren Gebäuden Flüchtlinge aufnehmen, sondern dass sie auch moslemische Asylanten beherbergen (ZIB2, 1.9.2015). Offenbar wurde er von dieser Frage überrascht und bedachte dabei nicht die Folgen: Als Nächstes wird die freie Religionsausübung für die islamischen Flüchtlinge eingefordert werden, sodass dann in den katholischen Pfarrhäusern islamische Riten stattfinden würden und eine Religion, die dem Christentum feindlich gegenübersteht, dort praktiziert würde.

  3. Stadtindianer
    18. August 2015 11:25

    Alle reden, man möge endlich Religion und Politik trennen. Bei der Deutung der Flüchtlingsmisere wird das ganz toll vermischt.
    Meine Interpretation wäre: Das ist ein politisches Problem. Mit Glaube und Religion hat das gar nichts zu tun. Jene, die da aus aller Herren Lönder zu uns kommen, sind keine NÄCHSTEN, sie kommen ja aus der Ferne. Jesus hat auch keine Aussage zu kriegerischen Auseinandersetzungen im Römischen Reich und den damit verbundenen Flüchtlingsströmen getätigt.
    "Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: So gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist! Und sie verwunderten sich über ihn."

  4. Alex
    17. August 2015 19:42

    Hiezu ein passendes Zitat des ehemaligen griechisch-katholischen Großerzbischof und Kardinal Josyf Sypyi:

    „Liebe zur Heimat ist ein Befehl der Vernunft, des Herzens und des Glaubens. Das ist der größte Reichtum, die höchste Volkskraft, der fruchtbarste Boden, auf dem die Kultur gedeiht. Nur in der Heimat und im eigenen Staat realisiert das Volk seine geistigen, moralischen und gesellschaftlichen Ideen, erreicht es den höchsten Grad der Ordnung, Sicherheit und des Wohlstands." (Zitiert in einem Lemberg-Reiseführer)

  5. cmh (kein Partner)
    17. August 2015 18:30

    Würden sich aus dem NT positive und generelle Verhaltensnormen herausdestilieren lassen, dann wäre es das AT. Oder der Koran. Jedenfalls nicht die Leere Christi.

    Daher gehen die ganzen Versuche, das NT als Rute für Unwillige zu gebrauchen ins Leere.

    Das NT richtet sich vielmehr an den Einzelnen in allen seinen Lebenssituationen. Die andere Backe hinhalten kann daher nicht als Anweisung aufgefasste werden, sich zu Tode prügeln zu lassen. Man soll zwar die andere Backe hinhalten, aber dann nichts mehr weiter zu tun ist dumm und Dummheit wird jedenfalls nicht verlangt. Auch Christen sind aufgefordert sich sanftmütig wie Lämmer und klug wie Schlangen (!!!) zu verhalten.

    • cmh (kein Partner)
      17. August 2015 18:32

      Also nicht aggressiv aber voller Überraschungen. Vielleicht wird jemandem dabei fallweise ein Ohr abgeschlagen, aber was solls ...

    • cmh (kein Partner)
      17. August 2015 18:33

      und statt Leere sollte natürlich Lehre zu lesen sein. Sorry!

  6. Gerhard Pascher
    17. August 2015 15:31

    Über die Notwendigkeit von wichtigen Entscheidungen der europäischen Staaten im Zusammenhang mit der aktuellen Flüchtlingswelle habe ich schon am 15.08. geschrieben.

    Wenn Herr Birnbacher aber Parallelen zur begonnenen Völkerwanderung nach der Schlacht um Adrianopel (378 n.Chr.) - der großen Niederlage der Römer unter Kaiser Valens - sieht, dann ist dies doch zu weit gegriffen.

    Und was seine Zitate aus der Bibel betrifft:
    Es gibt tatsächlich etliche Begegnungen Jesu mit "Ausländern", wo man in Versuchung kommen könnte, von einem "verstärkten Nationalismus" von Jesus zu sprechen (z.B. Mt 15,21 - 31 "die kanaanäische Frau). Der Autor ist dieser Versuchung "absichtlich" erlegen. Es ist gerade nicht so, dass das Beispiel von barmherzigen Samariter "nur im Kontext obiger Ausführungen" verstanden werden kann. Der Autor verkennt Jesu grundsätzliche Mission, ein Erlöser für alle Menschen zu sein. So musste ja auch ein nationalistischer Petrus "umerzogen" werden (Apg 10, besonders die Verse 34f!!).

  7. Ein Bürger (kein Partner)
    17. August 2015 09:36

    Das mit der Nächstenliebe ist so eine Sache. Gibt es ja nur bei den Christen. Den Dank dafür hat ja Jesus erfahren. Ich soll meinen Mörder lieben? Und auch das mit: "Wenn du auf die rechte Wange gehauen wirst, dann halte auch die linke hin ...!" Das sind zu hehre Ansätze, die jetzt bewusst ausgenützt werden. Gegenseitig funktioniert das nicht, denn wenn mich der Nächste genau so liebt wie er sich, dann kommt er erst gar nicht und er belästigt mich nicht, weil er mir das nicht antun möchte. Also alles nur Geschwafel. Die Geschichte hat schon oft genug gezeigt, wie und wo soetwas endet.

    • fewe (kein Partner)
      03. September 2015 12:08

      Jesus hat aber auch gesagt, dass wer nicht arbeiten will auch nicht essen soll.

      Die Sache mit der Wange hat angeblich eine andere Bedeutung. Auf die linke Wange schlägt man Sklaven, auf die rechte Freie.

  8. Thomas G. (kein Partner)
    16. August 2015 19:26

    Der Hinweis auf das Gebot der christlichen Nächstenliebe und der auf diesem Gebot aufbauenden Regelungen der Menschenrechte und der Genfer Asylkonvention basiert jedoch auf einer Unkenntnis der wahren Lehre Christi. Tatsächlich war Jesus Christus keineswegs ein Internationalist, sondern nach heutigen Begriffen als jüdischer Nationalist zu bezeichnen. Sowohl der Evangelist Matthäus (15,22-28) als auch der Evangelist Markus (7, 24-30) berichten davon, dass Jesus von einer Kanaaniterin, d.h. einer Ureinwohnerin Israels, um die Heilung ihrer Tochter, die von einem Dämon befallen war, angefleht wurde. Er sagte: „Ich bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt. Es ist nicht recht,

  9. Wafthrudnir
    16. August 2015 18:29

    Sosehr ich dem Artikel von der Aussage her zustimme, der historische Vergleich hinkt ein wenig (Nicht, daß ich oberlehrerhaft wirken möchte, aber es schadet einer Theorie enorm, wenn sie an angreifbaren Beispielen veranschaulicht wird).
    Die Römer befanden sich damals, zumindest soweit mir bekannt, im ständigen Krieg mit den Persern, und vermutlich hätten die meisten Römer das Perserreich, und nicht die Germanen, als größte Bedrohung für Rom genannt. Man kann daher durchaus annehmen, daß Valens den Germanen gerne den Zutritt ins Reich verwehrt hätte, wenn er nur nicht zeitgleich alle Truppen an der persischen Front gebraucht hätte. Sein Verweis auf die christliche Nächstenliebe dürfte daher nur ein Versuch gewesen sein, das Gesicht zu wahren, als er die Greutungen und Terwingen sehr gegen seinen Willen UNGEORDNET ins Reich lassen mußte.
    Denn genau das ist, damals wie heute, der springende Punkt: die Römer kannten sehr wohl Methoden, mit Einwanderern umzugehen (so, wie man auch heute nur nach Kanada oder Australien schauen müßte). Da die römische Bevölkerung konstant schrumpfte, waren die Römer über Zuwanderung an sich gar nicht böse. Während der gesamten Spätantike nahmen sie laufend kleinere oder größere Gruppen von Germanen, Berbern, Iranern etc. auf, ohne daß es gröbere Probleme gegeben hätte. Allerdings wiesen sie den Einwanderern fixe Wohnbereiche zu, die sie, ähnlich wie auch die grunduntertänigen spätrömischen Bauern, nicht so ohne weiteres verlassen durften. Diese Wohnsitze waren stets weit zerstreut, und weit weg vom ursprünglichen Herkunftsland, sodass sich die Immigranten weder untereinander, noch mit Verwandten jenseits der Grenze zusammenschließen konnten. Für WAHRHAFT Verfolgte war die Möglichkeit, sich in Sicherheit im Reich niederlassen zu können, auch sicher ausreichend attraktiv. Katastrophal war also nicht der Umstand, daß die Goten überhaupt ins Land gelassen wurden, sondern daß sie sich als geschlossene, bewaffnete Gruppe am Balkan, also gleich an der Grenze, niederlassen durften (Quelle: Heather 2010).

  10. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      16. August 2015 09:38

      Es ist nicht allzu oft, daß ein ehemaliger Botschafter Klartext spricht. Umso beachtlicher, was hier gesagt wurde. Ob es beim Politgesindel ein Umdenken bewirkt, darf freilich bezweifelt werden. Die überwiegende Mehrheit im Volk sieht diese Flutungen aber Gottseidank richtig: als Bedrohung und Zerstörung der eigenen Identität, Kultur – und auch des sozialen Gefüges.

      Ein immer bestens informierter und die zutreffenden Folgerungen ziehender Artikel von Thierry Meyssan (Voltaire Netzwerk vom 27.4.2015, deutsche Übersetzung in Zeitfragen) spricht von: „Der Blindheit der Europäischen Union gegenüber der Militärstrategie der USA“ (googeln, es lohnt sich), und führt aus, was ich auch schon immer im UTB betont habe, daß das von den USA absichtlich herbeigeführte Chaos die Flutung Europas mit dem Bodensatz aller „beglückten“ Länder bewirkt UND damit auch die Plünderung der Bodenschätze – ohne Gegenwehr der dortigen Bevölkerung – durch US-Konzerne befördert. Es ist also im doppelten Sinn Krieg: einerseits Raubkrieg um Ressourcen, andrerseits Schwächung und Destabilisierung Europas, damit der Vasallenstatus erhalten bleibt. Letzterer ist notwendig, um das Potential Europas gegen Rußland in Stellung bringen zu können, um die hegemoniale Vorherrschaft über die eurasische Landmasse (und deren Ressourcen) den USA zu sichern.

      In diesem Krieg sind wir leider bis jetzt vollkommen wehrlos, weil wohl ein Unbehagen im Volk vorhanden ist, aber nicht die Erkenntnis, daß dies ein für uns tödlicher Anschlag, ein „totaler Krieg“ ist. UND: in dem wir weder physisch noch (vor allem) geistig darauf vorbereitet sind.

      Der Hinweis ProConsuls auf Kühnelt-Leddihn ist hier sehr nützlich, auch vor allem das Zitat Spenglers mit der Charakterisierung des „Priesterpöbels“. H i e r liegt die eigentliche Immunschwäche begründet, daß nämlich eine dem Zeitgeist und der „Moderen“ sich zugewandt habende Kirche KEINEN Schutz mehr bietet. Was hier am Bedrohlichsten aber ist, daß es nicht bloß die „Pater Udos“ sind, die hier ihre Privat-Exegesen verzapfen und das Volk verblöden, sondern diese Kumpanei mit „der Welt“ inzwischen auch in päpstlichen Enzykliken sich manifestiert: Laudato si, an dessen Entstehung auch die übelsten Propagandisten der Klima-Lüge – „Joe“ Schellnhuber - beteiligt waren.

      Die Stichworte mit Sprengkraft sind „Überbevölkerung“, „Klimawandel“, ,,nachhaltige Entwicklung“ und damit verbunden die „reproduktive Gesundheit“, also Abtreibung, künstliche Befruchtung, Euthanasie, Verhütung und nicht zuletzt die „Gender-Theorie“ mit ihrer Homosexualisierung als Baustein zur Bevölkerungsreduzierung. Es geht um die zentralen ideologischen Kampffelder unserer Zeit und damit verbundene globale ökonomische Interessen und sozial-, kultur- und machtpolitische Fragen.

      Papst Franziskus soll als „moralische Autorität“ für die von US-Präsident Barack Obama, den meisten westlichen Staatskanzleien und den Vereinten Nationen vertretene Agenda gegen den angeblich menschengemachten Klimawandel und der „nachhaltigen Entwicklung“ gewonnen werden. Die Enzyklika des katholischen Kirchenoberhauptes wird als maßgeblicher Faktor der globalen Meinungsbildung gesehen.

      Sie könnte weltweite Widerstände gegen die globalistische Agenda brechen oder verstärken. (aus Katholisches.Info, 02.06.2015 (Rom))

      Die Lage ist also ernst UND hoffnungslos.

    • Alexander K. (kein Partner)
      16. August 2015 18:13

      Seit dem 2. Vatikanischen Konzil ist es die Hauptaufgabe der kath. Kirche sich dem Zeitgeist wenn auch langsam so doch kontinuierlich anzubiedern.
      Sie erfüllt seither ihre ursprüngliche Aufgabe höchstens noch mangelhaft bis überhaupt nicht. Sie hat in wichtigen Angelegenheiten versagt!
      Ich bin zu jung um es wirklich beurteilen zu können, aber ich glaube dass es auch schon vorher Versagen der Kirche in vielem wichtigen Punkten gab. Meiner Meinung nach war der letzte wirklich aufrechte Papst Pius X. Dann ging es langsam aber sicher bergab.
      Bitte um Aufklärung ob ich das richtig sehe oder ob ich mich mit meiner Meinung irre!

    • F.V. (kein Partner)
      16. August 2015 20:47

      Ich bin weder Theologe noch Kirchenhistoriker um ihre Frage zuverlässig beantworten zu können. Es ist allerdings evident, daß mit dem 2. Vatikanischen Konzil eine massive Änderung der Kirche UND Lehre feststellbar ist. Die Versuche – offensichtlich völlig verunsicherter – Theologen/Gelehrter den Bruch mit der Tradition zu kitten, zeigt an, was es bedeutet, wenn ihnen dies nicht gelingt.

      So plädiert Brunero Gherardini, Das Zweite Vatikanische Konzil – Ein ausstehender Diskurs, dafür, die Beschlüsse des VC II aus dem Geist der Tradition zu „interpretieren“, weil ihm selbstverständlich bewußt ist, daß es im anderen Fall ein Verlassen der 2000 Jahre gültigen Glaubenslehre wäre, d. h. die katholische Kirche eine ganz andere geworden wäre (oder schon ist).

      Wie weit das zurückreicht kann ich nicht sagen, aber da früher die Priester einen „Anti-Modernisten-Eid“ schwören mußten, ehe sie installiert wurden, läßt vermuten, daß diese Mächte des Zeitgeistes schon lange am Werk waren.

      Ich persönlich meine auch, daß die Beinahe-Wahl Kardinal Rampollas zum Nachfolger von Leo XIII. im Jahr 1903 einen noch verhinderten (aufgeschobenen) Wendepunkt der Geschichte markiert. Die sich abzeichnende Wahl Ramollas wurde durch ein Veto, das Jus exclusivae, des österreichischen Kaisers, Franz Josef I., das der polnische Kardinal von Krakau, Prinz Jan Puzyna de Kosielsko, erhob verhindert.

      Die Gründe dafür könnten mannigfaltig sein, aber am wahrscheinlichsten ist der Umstand, daß Rampolla offenbar Freimauerer war. Rampolla wurde eine gewisse Nähe zu Freimaurerei und Modernismus zur Last gelegt; manchen Quellen zufolge belegen Dokumente aus dem Nachlass Rampollas diese These. Die österreichischen Behörden hatten wohl schon seit längerer Zeit diesbezügliche Erkenntnisse gesammelt, zumal es öffentliche Äußerungen Rampollas gab, die eine Nähe zum Modernismus andeuteten.

      Craig Heimbichner, schrieb im 2003 in Catholic Family News, daß Monsignor Jouin angeblich persönlich beim Kaiser Franz Joseph intervenierte und das Jus exclusivae bat auszuüben, nachdem er Beweise für die enge Verbindung des Kardinals Rampolla mit den Freimauerern vorweisen konnte.(1) Der Ordo Templi Orientis behauptet in seinem 1999 Newsletter der Thelema Lodge in Berkeley, Kalifornien, daß Msgr. Jouin den Kardinal Rampolla beschuldigte, Mitglied dieser Organisation zu sein.(2),(3)

      Diese – gerade noch – verhinderte Übernahme des Stuhles Petri durch die masonischen Logen dürfte die Rache dieser gegen den Kaiser und die Österreichische Monarchie so gewaltig angestachelt haben, daß auch dies – m. A. – ein wesentlicher Grund für die Auslösung des Ersten Weltkriegs gewesen sein dürfte.

      Wie wichtig den Logen die Kontrolle des Vatikans ist, sehen wir täglich. Zuletzt an der mehr als merkwürdigen Entstehung der jüngsten Enzyklika „Laudato si“. Erhellen mag auch der in Romanform geschriebene Insider-Report von Malachi Martin sein, „Der letzte Papst“ (engl.: Windswept House), einem intimen Kenner der Verhältnisse und Jesuit, der dafür offenbar „gestorben wurde“.

      (1) See “Pope Saint Pius X” in From the Housetops, No. 13, Fall, 1976, St. Benedict Center, Richmond, New Hampshire.

      (2) See h t t p : / / w w w.billheidrick.com/ tlc1999/tlc1199.htm for information. The Dean of the former College of Hard NOX of the defunct OTO Thelema Lodge disputes the accusation made by Msgr. Jouin; however, he is contradicted by the independent OTO archivist, Peter Koenig.

      (3) Theodor Reuss and Aleister Crowley, edited by Peter Koenig: O.T.O. Rituals and Sex Magick, pp. 79-107.

  11. ProConsul
    15. August 2015 22:45

    Erik von Kuehnelt-Leddhin schrieb über die linken Christen Folgendes:

    "Mit dem Phänomen der linksstehenden Christen sind wir bestens vertraut. Ihnen begegnen wir schon unter den Ketzern des Mittelalters, den Wiedertäufern, den Sektierern Englands im 17. Jahrhundert (Levellers, Diggers etc.) und besonders seit der Französischen Revolution, an der (um einen Ausdruck Spenglers zu gebrauchen) der „Priesterpöbel“ nicht unbeteiligt war. Der linke Christ leidet an der fausse idée claire eines proletarischen Christus und einer marxistischen Umdeutung der Urkirche, an einer geradezu methodischen ökonomischen und psychologischen Ignoranz [...] Diese schiefen Vorstellungen - die sowohl den naiven Christen als auch den konservativen Kritiker des Christentums gleichermaßen, wenn auch mit anderem Effekt verwirren - beginnen schon mit der Exegese in Bezug auf den sozialen Hintergrund Christi: der Sohn eines armen Zimmermanns, der sich mit simplen Worten an einfache Fischer wandte. Ob nun Joseph wirklich arm war - tekton kann auch Baumeister heißen - bleibe dahingestellt. Auf jeden Fall besaß er in Bethlehem Grund und Boden, was ihn zwang, zur Volkszählung hinzureisen. Als die Weisen aus dem Morgenland ankamen, hatte er bereits ein Haus. (Also gab es keine Epiphanie im Stall, wie sie in der darstellenden Kunst so beliebt ist). Sowohl Joseph als auch Jesus wurden mit „Sohn Davids“ angeredet; und auch Maria war aller Wahrscheinlichkeit nach davidischen Ursprungs und, als Verwandte Elisabeths (mütterlicherseits?) stammte sie von Aaron ab. Christus war also in den Augen der Juden (nach unseren Begriffen) ein Prinz und Thronanwärter. Die Frage des Pilatus, ob Er ein König sei, bejahte Er. (Gerade wegen seiner, von den Evangelisten eigens angeführten Deszendenz hatte er die größten Schwierigkeiten, die Juden davon zu überzeugen, daß sein Reich nicht von dieser Welt sei!) Er war aber weder ein Sozialreformer noch ein politischer Revolutionär. („Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist!“) Zwar warnte Er vor dem Mammonismus (und würde heute sicher vor dem Massenmammonismus, d. h. dem Sozialismus warnen), doch wußte Er, daß die Armen immer unter uns sein werden. Er verkehrte viel mit den Reichen und war dem Wohlleben (das Nardenöl!) keineswegs abhold. Er wurde auch luxuriös begraben. Keineswegs gab Er sich lediglich mit einfachen Fischern ab (was Er zu ihnen sagte, bereitet auch heute noch so manches theologische Kopfzerbrechen), sondern zog im Leben und im Tod auch Intellektuelle hoher Qualität an sich. Man denke nur an Johannes oder Paulus."
    (Erik Ritter von Kuehnelt-Leddihn, "Rechts - doch ohne Glauben?")
    http://www.monarchieliga.de/person/kuehnelt-leddihn-erik-von/rechts-ohne-glauben.htm

  12. Gerhard Pascher
    15. August 2015 21:17

    Zum scheinbar unlösbaren Problem der aktuellen Flüchtlings-Völkerwanderung:

    Aus meiner Sicht sollten sich die christlichen Organisationen Caritas und Diakonie in erster Linie um die verfolgten Christen (dzt. besonders aus Syrien) kümmern. Den Moslems gebührt natürlich für kurze Zeit auch eine erste Hilfe in Form von Bekleidung, Essen und Unterkunft. Wenn Caritas und Diakonie die christliche Bibel ernst nehmen, dann sollten sie auch gemäß allen Christen gegebenen Missionsauftrag den Leuten von der unendlichen Güte unseres Erlösers Jesus Christus erzählen und sie also „missionieren“.

    Wenn sie aber nur auf die Vorteile und sozialen Einrichtungen der christlichen Abendländer aus sind, dann bitte schnell in Großraumflugzeuge Richtung Saudi Arabien, Kuweit oder den Vereinigen Emiraten verfrachten. Die Flugkosten übernehmen wir gerne, denn dies kommt uns wesentlich günstiger, als die Flüchtlinge hier sehr lange zu unterstützen. Diese genannten Länder haben den moslemischen Glauben als Staatssreligion und haben auch genug Geld, die Leute aufzunehmen.

    Wenn wir diese konsequenten Entscheidungen nicht treffen, dann ist es mit unserer abendländischen Gesellschaft bald vorbei, denn auch die Mohammedaner haben in ihrem Koran einen Missionsauftrag, um Andersgläubige zum Islam zu bekehren. Während die Christen eine freiwillige Entscheidung zur Konvertierung wollen, sieht der Islam bei Ablehnung sogar die Todesstrafe vor. Dies sollten auch alle übrigen Gutmenschen sowie nicht religiös gebundenen Parteien in unserem Land bedenken.

  13. Book
    15. August 2015 14:48

    Das ist ein großartiger Beitrag von Dr. Birngruber. Er regt zum Nachdenken an, inwieweit unsere Religion an den heutigen Zuständen Mitschuld trägt. Das ist natürlich eine schwierige Frage und man wird auch nie alle Komponenten berücksichtigen können, aber trotzdem hier ein paar Überlegungen.

    Das Christentum lehrt Nächstenliebe. In übersteigerter Form führt dies dazu fremden Invasoren die eigenen Reichtümer auf dem Silbertablet zu überreichen.

    Das Christentum kennt nur ein menschliches Leben pro Person. Danach wird abgerechnet und ab in den Himmel oder Hölle bzw. Fegefeuer. Das bedeutet jeder hat nur eine Chance und wer das Pech hat in einem armen Kontinent wie Afrika geboren zu werden, dem muss geholfen werden, notfalls auch in dem man diejenigen nach Europa läßt. Im starken Gegensatz dazu, würde man bspw. in einer hinduistischen Gesellschaft sagen, Du wirst dort geboren, wo du es dir durch deine vorherigen Leben/Taten verdient hast. Du hast kein Recht dein Leben woanders zu führen. Du wirst in die Familie bzw. gesellschaftliche Schicht geboren, welche deinen früher erworbenen Fähigkeiten entspricht. Alles was du tust bzw. dir geschieht ist die Konsequenz deines früheren Handelns. In einer solchen Gesellschaft würde niemand auf die Idee kommen, Einwanderern ein Niederlassungsrecht zuzugestehen, oder sie gar besser zu behandeln als Einheimische.

    Das sind jetzt ein paar Punkt, die mir auf die schnelle einfallen. Man könnte sicher noch andere Aspekte der Christentum herausarbeiten, welche einen Einfluß auf unsere Art zu Denken haben und welche die die westlichen Gesellschaften beeinflußt haben.

  14. Le Monde
    14. August 2015 10:55

    Der Untergang

    Die auf- und abgetakelten Nicht- und Minderleister dieses Landes feierten in den letzten Wochen die Eröffnung der Salzburger und Bregenzer Festspiele. Diese Woche stand als krönender Abschluss die Eröffnung der 39. Festwochen der Alten Musik in Innsbruck auf dem Sommerterminkalender der urlaubenden Neofeudalisten. Die aus fiskalpolitischer Enteignung im Märchenland lebende politische, mediale, klerikale und kulturelle Dunstglockenklasse – wie in Salzburg und Bregenz – feierte sich auch in der Tiroler Landeshauptstadt selbst. Die geschützte Werkstätte vom Bundespräsidenten abwärts (336.462 Euro Jahresgehalt aus Zwangssteuern und Abgaben) über die Innenministerdarstellerin sowie dem Tiroler Landeshauptmanndarsteller und der überforderten Innsbrucker Paradegelbgrünbürgermeisterdarstellerin wählten das wichtigste, unmittelbarste und für den Wirtschaftsstandort, die Bekämpfung der Massenarbeitslosigkeit, die Reduktion der von Tag zu Tag immer höher steigenden Staatsverschuldung, der unleistbaren Wohnungspreise in Tirol, zentrale Thema in ihren vorgefertigten Ansprachen: Die Heilig- und Sakrosanktsprechung der meist männlichen illegalen Sozialstaatszuwanderer! Begeistert transportierte die mediale (grünrote) Dauerbelästigungskaste dieses Thema bis in den letzten Winkel ins hintere Kaunertal.

    Politik fernab der Wirklichkeit

    Fernab der Realität müssen die Wähler (Dienstgeber und Souverän dieses Landes) die gutmenschlichen Phrasen der Märchenerzähler und Minderleister ertragen. Sie leben in einer in sich abgeschotteten Traumwelt: Da können sich die Staatsschulden verzehnfachen, da kann sich die Arbeitslosigkeit monatlich um 20 Prozent erhöhen, da kann die Kriminalität massiv ansteigen, da kann das Bundesheer kaputtgespart werden (für die Asylindustrie taugt es ja noch!), da können Hunderttausende bildungsferne Wirtschaftsmigranten die Sozialsysteme an die Wand fahren, da kann die kalte Enteignung von Sparguthaben über die Bühne gehen, da kann die massive Teuerung und der Reallohnverlust den produktiven Sektor den Gar aus machen, da können die Steuer- und Abgaben auf Rekordhoch ansteigen, da kann dieses Land in sämtlichen Wirtschafts- und Standortrankings immer noch weiter abrutschen, es herrscht Willkommensstimmung für die mehrheitlich unbrauchbaren illegalen Zuwanderer aus dem Orient!

    Der Niedergang Innsbrucks

    Oppitz-Plörer nannte die Bewältigung des Asyl-Themas eine „Nagelprobe für uns, für Europa“. „Wer glaubt, mit Zäunen und Hunden Menschen aufhalten zu können, die den unbedingten Willen zu einem besseren Leben haben, hat sich keine Gedanken über das Motiv der Flüchtlinge gemacht“, erklärte sie. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) zollte Oppitz-Plörer Respekt, dass sie das „Heft des Handelns in die Hand genommen“ habe und die „Handlungsmöglichkeiten des Bundes“ aufgreife. Oppitz-Plörer mit ihrem armseligen gelb-grün-roten Haufen Elend in Stadt- und Gemeinderat schießt bei diesem Thema immer wieder den Vogel ab. Die mittlerweile unbeliebteste Bürgermeisterin in der Innsbrucker Stadtgeschichte (selbst der glücklose Bürgermeister Niescher hatte mehr Anerkennung) setzt alles auf eine Karte: Die Touristenstadt Innsbruck muss zerstört werden. Schon nach Erreichen des Innsbrucker Hauptbahnhofs („der gefährlichste Bahnhof Österreichs“ (Die Presse)), erkennt der Ankommende, was ihn in dieser Stadt erwartet. Herumhängende Nord- und Schwarzafrikaner, seit mehr als 10 Jahren terrorisiert eine nordafrikanische Drogendealerbande diese Stadt. In der Innenstadt liegen auf den Straßen Bettler aus dem Balkan herum. Selbst in den Straßencafés vor dem Kaufhaus Tyrol werden Besucher der Stadt angebettelt. Das Stadtbild ist mittlerweile von der Massenzuwanderung geprägt. Jeden Samstag werben Salafisten vor dem Landesmuseum in der Museumstraße mit Koranverteilaktionen.

    Für eine abgewohnte 40 m² Wohnung in Innsbruck werden bereits 980 Euro verlangt

    Der geförderte und soziale Wohnbau wird überwiegend mit Zuwanderern aus dem Balkan und Orient überschwemmt. Ähnlich ist das Bild in den Ambulanzen der Krankenhäuser und Kassenpraxen. Die katastrophale Zuwanderungspolitik dieser Stadtregierung bewirkt auch, dass die Wohnungspreise im privaten Sektor unerschwinglich werden. Für eine abgewohnte Wohnung mit 40 m² werden bereits 980 Euro Monatsmiete verlangt. Das Sozialbudget der Stadt wächst im Durchschnitt um 20 Prozent pro Jahr. Die Frauenhäuser sind übervoll. In der Justizanstalt Völserstraße sitzen bereits mehr als 60 Prozent Migranten eine Strafe ab. Jedes 10. Kind in Innsbruck muss durch die Jugendwohlfahrt betreut werden.

    Links:

    http://tirol.orf.at/news/stories/2726137/

    http://www.tt.com/politik/10381219-91/kufsteins-b%C3%BCrgermeister-wir-sp%C3%BCren-die-asylwerber-nicht.csp

    http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/4740045/Innsbruck_Osterreichs-gefaehrlichster-Bahnhof?from=suche.intern.portal

    http://www.unsertirol24.com/2015/07/21/exklusivvideo-schlaegerei-in-reichenau-schusswaffen-im-einsatz/

  15. Cotopaxi
    14. August 2015 09:58

    Danke für den wertvollen Beitrag!

  16. Frühwirth
    14. August 2015 08:15

    Dieser Meinung kann ich mich nur voll anschließen.
    Das wäre eine spannende Diskussion in einem Kreuz und Quer, mit Dr. Birnleitner und den Asylwerberförderern Landau und Chaloupka!

    Auch habe ich in den Heiligen Schriften noch keine Stelle gefunden, die verlangt, dass Christen naiv und dumm sein sollen. Ebenso gibt es kein 11. Gebot "Du sollst nicht denken!" ...

  17. Der Tetra
    14. August 2015 07:38

    Herr Botschafter, ich kann ihnen nur Zustimmen.





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