Schöne neue Gender-Welt

Lesezeit: 12:00

Es war verdächtig still geworden rund um den Bildungsplan zur Akzeptanz sexueller Vielfalt in Baden-Württemberg. Jetzt ist klar, warum: Man sattelt noch einen drauf. Der neue Bildungsplan war gestern, ein ganzes Bundesland soll jetzt sexuell vielfältig auf Spur gebracht werden.

Baden-Württemberg macht sich hinter verschlossenen Türen gerade auf, ein Vorreiter in Sachen sexueller Vielfalt zu werden. Petitionen und bis heute fortdauernde Demonstrationen von Bürgern zeigen eindrucksvoll: Die Stimmung im beschaulichen Ländle ist alles andere als affin gegenüber der sogenannten LSBTTIQ-Lobby (Schwul-Lesbisch-Bisexuell-Transsexuell-Transgender-Intersexuell-Queer). So sah sich die Landesregierung im vergangenen Jahr sogar dazu gezwungen, den Bildungsplan zur Überarbeitung zurückzuziehen. Jetzt wird allerdings klar, warum man so lange Zeit nichts mehr hörte aus Stuttgart: Nein, nicht nur die Schulen, und damit eine ganze Schülergeneration sollen zukünftig auf die Akzeptanz sexueller Vielfalt eingeschworen werden – jetzt gehts dem gesamten Bundesland an den Kragen.

Verwaltungen sollen auf gendergerechte Sprache umstellen, Diversity-Beauftragte eingestellt, Broschüren überarbeitet, Schulbücher neu gestaltet, Kindergartenmaterial zu Schwul-lesbisch-intersexuell-transgender-transsexuell-queer-Geschlechtlichkeit erstellt werden. Lehrer, Polizisten, Kindergarten-Erzieherinnen, Pflegekräfte, Elternbeiräte, Schüler-Vertreter, Ärzte, Vereine, Verwaltung – alle sollen mit geeigneten Maßnahmen oder bereits in der Aus- und Weiterbildung ihr geschlechtssensibles Denken schulen, um es an ihre Schützlinge, Mitarbeiter und Patienten weiterzureichen.

Damit die Gehirnwäsche reibungslos funktioniert und nicht etwa durch „falsche“ oder gar diskriminierende Medienberichterstattung torpediert wird, enthalten die Pläne sowohl den Vorschlag, die Medienlandschaft in Bild und Schrift zu beobachten, als auch Vorfälle von Homophobie und Transphobie an Schulen zu melden. Fast kommt kurz der Verdacht auf, die Landesregierung habe sich zur Unterstützung ein paar arbeitslose Stasi-Althasen eingekauft, um methodisch vorzubereiten, wie man erfolgreich ein Denunzianten-Netz über ein Land spannt, um Abweichler, die nicht systemkonform in den regenbogenfarbenen Sonnenuntergang mitmarschieren, frühzeitig zu isolieren.

Flankiert wird das Ganze von dem Prinzip „Sichtbarkeit“. Unter Einsatz der Landesregierung soll die Themenvielfalt von Lesben, Schwulen, Transsexuellen, Transgender, Intersexuellen und Queer-Geschlechtlichen in allen Lebensbereichen bis hin zu Seniorengruppen gewährleistet werden und dem Bürger von der Wiege bis zur Bahre eine neue Geschlechterrealität vorgaukeln. Eine neue Realität, die nicht mehr gefangen ist in der bösen „Zwangsheteronormativität“, die selbstredend ebenfalls im zitierten Aktionsplan erwähnt ist. Schließlich sind wir doch alle Opfer einer stereotypen, heterosexuell kultivierten Rollenwahnvorstellung, die auch noch der letzten schwäbischen Hausfrau vorgaukelt, ihre Ehe und ihre statistischen 1,38 Kinder seien irgendwie normal.

Ein Generalangriff auf Familie und Gesellschaft

Damit ist dieser Aktionsplan in seiner Gesamtheit ein Machwerk, das sowohl George Orwell als auch Aldous Huxley hätte erblassen lassen, angesichts der Kreativität des grün-roten Staatsapparates, der gerade zur Höchstform im totalitären Denken aufläuft. Getreu dem Motto, der Zweck heiligt die Mittel, will man in der Umsetzung dabei nicht zimperlich sein. Explizit wies die zuständige Ministerin Katrin Altpeter, SPD, in der letzten Sitzung darauf hin, man möge auch Maßnahmen mittragen, die nicht als „Optimallösung“ aber als „Schritt in die richtige Richtung“ betrachtet würden.

Gehen wir also mal ins Detail des Aktionsplans „Für Akzeptanz & gleiche Rechte Baden-Württemberg“, der unter Leitung des Sozialministeriums erarbeitet wird. Er umfasst ganze drei verschiedene Listen, aufgesplittet in „grün“, „gelb“ und „rot“: Bei grün ist man sich bereits einig, gelb wird noch im Gremium diskutiert, rot soll in den Aktionsplan aufgenommen, aber (vorerst) nicht umgesetzt werden. Die Betonung liegt auf vorerst. Das LSBTTIQ-Netzwerk, das mit am runden Tisch sitzt, legte Wert auf die Feststellung, dass man nur dann der roten Liste zustimme, wenn sie auf jeden Fall Teil des Gesamt-Aktionsplans werde. Aufgeschoben ist schließlich nicht aufgehoben. Ein Blick in die bunten Listen lohnt allemal, denn was sich dort auftut, soll das Land umkrempeln und liest sich wie ein Generalangriff auf Familie und Gesellschaft.

In vielerlei Hinsicht wäre es ein baden-württembergischer Sonderweg: So will man etwa auf allen Formularen, in der Software und allen Fragebögen der Verwaltung die Option eines „dritten“ Geschlechtes zum Ankreuzen anbieten. Logisch, wenn das biologische Geschlecht vom sogenannten „sozialen“ Gender-Geschlecht abgelöst werden soll, dann muss das auch in amtliche Papiere. Interessant ist übrigens, dass die amtliche Geschlechtervielfalt seit den Entwürfen zum Bildungsplan im vergangenen Jahr um das Q-Geschlecht Queer erweitert wurde. Da hat sich also offenbar noch eine weitere Geschlechter-Opfer-Gruppe ins Fahrwasser gehängt. Für Gender-Anfänger sei erklärt, queere Menschen definieren sich dadurch, dass sowohl ihre sexuelle Orientierung als auch bzw. oder ihre geschlechtliche Identität von der Hetero-Norm abweicht. Wir haben jetzt ein nicht genauer spezifiziertes Alles-außer-Hetero-Geschlecht mit auf der Liste. Es werden also im Aktionsplan nicht nur die sieben LSBTTIQs berücksichtigt, die Vielfalt reicht auch für die 60-Facebook-Geschlechter, und selbst für die Vertreter der 4.000-Geschlechter-Varianz ist noch ein Plätzchen frei. Wie praktisch.

Wer dachte, die gerade beschlossene Frauenquote sei nun das Ende der geschlechtssensiblen Fahnenstange, sollte wissen, es ist nur der Anfang: Man möchte Quoten für LSBTTIQ-Menschen, in der Verwaltung und auch im Rundfunkrat, im Südwestrundfunk und im ZDF. Nicht, dass dies nicht absehbar gewesen wäre. Gegner von Frauenquoten haben schon immer darauf hingewiesen, dass eine Quote für Frauen nur der Anfang ist, freundlicherweise haben wir nun den Beweis auch mal schwarz auf weiß. In den Kommunen fordert man neue „Antidiskriminierungsstellen“, vielleicht dürfen sie sich ja das Büro mit der örtlichen Gleichstellungsbeauftragten teilen?

Selbst bei der Vergabe von Aufträgen der öffentlichen Hand sollen LSBTTIQ-Belange und „Diversity“ berücksichtigt werden. Damit werden dann die Geldströme diskriminierungsfrei Richtung Vielfalt gelenkt. Auch Universitäten kann das zukünftig treffen, man will denjenigen, die noch ein „veraltetes Menschenbild“ lehren, keine Fördermittel mehr zukommen lassen. Das „alte Menschenbild“ steht also mit auf dem Index. Wie genau ein veraltetes Menschenbild definiert wird, steht sinnigerweise nicht im Papier. Vermutlich wird vorausgesetzt, dass echte Gender-Experten Alte-Menschbild-Verdächtige auf den ersten Blick erkennen und noch rechtzeitig aus der Wissenschaft entfernen. Wie genau überwacht werden soll, dass in den Hörsälen nichts „Falsches“ gelehrt wird, ist nicht ganz klar, möglicherweise werden die örtlichen Diskriminierungsbeauftragten dazu herangezogen, oder am besten gleich ein über den AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss) organisiertes Frühwarnsystem mit zentraler Meldestelle im Stuttgarter Hauptquartier installiert.

Auch den Kirchen geht es an den Kragen. Natürlich den Kirchen. Diesem Hort veralteter Menschenbilder, wo der Mensch als Mann und Frau geschaffen ist, wo noch ganz veraltet das Vater- statt dem Mutterunser gebetet und noch nicht jeder egal mit wem oder wie vielen verheiratet wird. Ihr sogenannter „Tendenzschutz“ soll „offen“ diskutiert werden. Das heißt nichts weniger, als dass das Recht der Kirchen, nach eigenen Vorstellungen Menschen in ihren Institutionen einzustellen, zum Beispiel bevorzugt Mitglieder der eigenen Konfession, offen infrage gestellt wird. Auf der roten Liste wird man konkreter: Kirchenrecht soll dem allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz untergeordnet werden und es soll auch keine weitere Vergabe von staatlichen Aufträgen an Institutionen und Kirchen geben, die „weiter diskriminieren“.

Drei Eltern? Wieso nicht vier, fünf oder sechs?

Also liebe Kirchen, entweder ihr werdet endlich toleranter, oder wir streichen das Geld. Damit steht dann die grundgesetzlich geschützte Religionsfreiheit auf dem Index. Wäre ja noch schöner, wenn Religionen einfach glauben, was sie wollen. Angesichts der Tatsache, dass die christlichen Kirchen die größten Anbieter von Kindergärten in Deutschland sind, Schulen, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen betreiben, darf man sehr gespannt sein, an welche neuen Bedingungen die staatliche Unterstützung dieser Häuser demnächst gebunden wird, wenn diese Pläne tatsächlich in die Umsetzungsphase gehen.

Genau genommen ist die katholische Sichtweise zum Beispiel in Bezug auf gelebte Homosexualität nach diesem Aktionsplan diskriminierend. Auch islamische Institutionen fallen dann übrigens ebenfalls in den Diskriminierungsbrunnen, wenn man konsequent ist. Das könnte noch Ärger geben im grünen Multi-Kulti-Lager. Katholische Religionslehrer, die in ihrem Unterricht noch die katholische Sichtweise von Ehe und Familie oder gar der Genesis mit samt Schaffung des Menschen als Mann und Frau unterrichten, würden damit offen dem neuen Bildungsplan widersprechen und wohl ebenfalls riskieren, sich der Diskriminierung schuldig zu machen. Aber dank der Forderung, Stellen zur Meldung von Homophobie an Schulen einzurichten, weiß der aufgeweckte Schüler dann auch gleich, wo er sich sein Fleißkärtchen mit dem Regenbogen abstempeln lassen darf.

Wer in irgendeiner Form für das Land in der Verwaltung oder als Beamter arbeitet, soll sich klar zum Aktionsplan und seinen Zielen bekennen. Damit das reibungslos funktioniert, und Abweichler keine Chance haben, will man die Führungskräfte in Ämtern, Referaten und Personaldienststellen extra schulen. Gender-Kompetenz nennt sich das. Dies soll natürlich für alle Ministerien gelten, die gleichzeitig auch alle auf gendersensible, „diskriminierungsfreie“ Sprache umstellen müssen, um nicht weiter sprachlich Menschen auszugrenzen. Was also auf Bundesebene bereits im Verkehrsministerium mit der Umstellung von „Fußgängern“ auf „zu Fuß Gehende“ vollzogen wurde, soll sich im Ländle durch alle Ministerien ziehen.

Wer genau einem zusammengewürfelten Gremium von Lobbygruppen und einer Handvoll Abgeordneten die Autorität verliehen hat, über unser aller Sprache zu richten und diese „diskriminierungsfrei“ zu gestalten, bleibt schleierhaft. Ist aber konsequent in der kompletten Ignoranz demokratischer Meinungsbildungsprozesse. Cleverer Schachzug ist es übrigens, die Überprüfung des Dudens durch die Dudengesellschaft in die Liste mit aufzunehmen, damit könnte man pseudo-argumentativ herbeileiten, dass ja „Experten“ das restlose Durchgendern der deutschen Sprache abgenickt hätten.

Doch auch die Eintragung eines dritten Geschlechtes im Personalausweis, selbstredend die Anerkennung der Homoehe, aber auch die Legalisierung von Leihmutterschaft inklusive dem Recht, sich auf Krankenkassenkosten besamen zu lassen, stehen mit im Portfolio der schönen neuen Welt von Baden-Württemberg. Dazu passt auch der Vorschlag zur Einführung eines dritten sozialen Elternteils. Ein Kind soll also nicht nur zwei, sondern auch drei Eltern haben können. Warum nicht vier, oder fünf? Denn auch hier, logisch: Wenn Geschlecht nur eine soziale Konstruktion ist, dann ist Elternschaft es allemal. Jeder der Elter sein will, darf es sein. Unabhängig von Biologie, oder Verwandtschaft und wer dies Recht verweigert, diskriminiert.

Wer also immer noch nicht begriffen hat, dass die ideologische Grundlage von Gender Mainstreaming rein gar nichts mit Gleichstellungspolitik oder gar Frauenförderung zu tun hat, wie uns immer gerne weisgemacht wird, möge endlich aufwachen und sich mit der Materie befassen. Die flächendeckende Einführung von sexueller Vielfalt in allen gesellschaftlichen Bereichen ist reines Umsetzungsinstrument, um dies verqueere Denken salonfähig zu machen. Wer der Mehrheit der Weltbevölkerung vorwirft, in ihrer „Zwangsheteronormativität“ gefangen zu sein, während eine Handvoll Minderheiten angeblich die Einzigen sind, die das System durchschaut haben, hätte sich noch vor wenigen Jahren dem Verdacht geistiger Umnachtung ausgesetzt, heute gibt es dafür einen Lehrstuhl.

Demokratie geht anders

Man kann es nicht oft genug wiederholen: Was hier geplant wird, geht weit über die selbstverständliche Förderung von Toleranz gegenüber Menschen mit anderen sexuellen Orientierungen als der heterosexuellen hinaus. Hier soll ein neues Denken in der Gesellschaft erzwungen werden, bei dem jeder, der abweicht oder protestiert, sofort in eine homophobe, transphobe, diskriminierende Strafecke gestellt wird. Kein einziges Bundesland in Deutschland braucht auch nur die winzigste Bildungsplanänderung, um Themen wie Homosexualität, Transsexualität oder andere Formen des Zusammenlebens als Vater-Mutter-Kind im Lehrplan zu behandeln. Das findet übrigens bereits heute in den Schulen statt und es ist völlig in Ordnung, wenn es altersgemäß gestaltet wird und Schüler nicht mit sexuellen Details überfordert.

Die Überprüfung dessen, was heute bereits aktuelle Handhabung in der Praxis ist, wäre stattdessen dringend erforderlich, um besonders eifrigen Lehrkörper_Innen endlich das Handwerk zu legen, die bereits jetzt mancherorts schon Grundschüler völlig überfordern.

Was in Schleswig-Holstein als erster Entwurf an Lehrmaterial für die Grundschule vor wenigen Wochen vorgestellt wurde, ist ein Alarmsignal. Ja, das Material wurde zu Recht erst mal wieder zurückgezogen. Man fragt sich allerdings, wie es sein kann, dass Schulmaterial, in dem 9-Jährigen Samenspende, Leihmutterschaft und Polygamie erklärt wird, überhaupt jemals auf dem Tisch eines Ministeriums landen kann und ob tatsächlich die richtigen „Experten“ und Institute damit betraut sind.

Jetzt soll das in Baden-Württemberg sogar ausgeweitet, statt in geregelte Bahnen gelenkt werden. Und gerade weil es heute schon möglich ist, sollte jeder Bürger und vor allem jeder Vater und jede Mutter aufhorchen, warum Kleinkinder plötzlich mit dem Themenbereich sexuelle Vielfalt bereits im Kindergarten in Berührung kommen sollen. Nutzt das den Kindern? Oder nutzt das Erwachsenen?

Die Ebene der Toleranz hat man dabei schon lange verlassen. Das Schlagwort der Stunde ist Akzeptanz. Diese duldet nämlich keinen Widerspruch. Es ist schon erstaunlich, dass bei den Diskussionen in allen Bundesländern, die derzeit mit der Überarbeitung ihrer Bildungspläne hin zur Akzeptanz sexueller Vielfalt befasst sind, gelebte Toleranz mittlerweile als ausgrenzendes Handeln definiert wird. Denn wer „nur“ toleriert, statt akzeptiert, erlaubt sich noch eine abweichende Meinung. Wer „nur“ toleriert, statt akzeptiert, widerspricht der neuen Marschrichtung. Wo aber Verwaltung, Polizei, Kirchen, Schule, Kindergärten, Universitäten, Vereine, Medien und selbst Seniorenheime mit staatlichem Auftrag zur Akzeptanz einer bestimmten Meinung auf Linie getrimmt werden sollen, ist für tolerantes Denken kein Platz mehr. Dort ist nur noch Platz für eine Meinung, durchgepaukt von einer Minderheit. Gelebte Demokratie ist das dann allerdings nicht mehr.

Die freie Journalistin Birgit Kelle ist Vorstandsmitglied des EU-Dachverbandes „New Women For Europe“ mit Beraterstatus am Europäischen Parlament. Als Vorsitzende des Vereins „Frau 2000plus“ tritt sie für einen neuen Feminismus abseits von Gender Mainstreaming und Quoten ein. Kelle ist verheiratet und Mutter von vier Kindern.
Sie ist außerdem Autorin des Buches „Dann mach doch die Bluse zu: Ein Aufschrei gegen den Gleichheitswahn." Adeo, Asslar 2. September 2013, ISBN 978-3-942208-09-3
www.frau2000plus.net

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    21. März 2015 00:23

    Es tut mir leid. Ich konnte Ihren Beitrag nicht zu Ende lesen. Mich ekelte.
    Was ist nur mit den Wählern/Bürgern los, daß solche - jetzt hätte ich bald "SCHEISSE" gesagt - ein ganzen deutsches Bundesland erfaßt?

  2. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    20. März 2015 01:18

    Als Nicht-Jurist und schon gar nicht Verfassungsfachmann, hoffe ich inständig, dass solches in Österreich nicht gehen würde. Oder doch? In diesem Fall weiß ich, welches "Bundesland" ein Nachahmer sein würde. Hoffen wir auf die Wahl!
    Und die Schwaben? Was ist in die gefahren? Gibt es keine klar denkenden politischen Parteien, keine mächtigen Lobbies, die dem Irrsinn entgegentreten?

  3. Ausgezeichneter KommentatorAmbra
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    20. März 2015 19:12

    Und die Bürger schweigen dazu ? Oder besteht Hoffnung auf Proteste ?

  4. Ausgezeichneter KommentatorPennpatrik
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    23. März 2015 17:09

    Es hat mit der Toleranz gegenüber Schwulen begonnen.
    Das Übel ist, den Sozialisten irgendwo auch nur auf kleinster Ebene entgegenzukommen. Sie wollen ihren Klassenkampf - komme, was da wolle.

    Stell Dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin.
    DANN KOMMT DER KRIEG ZU DIR!

    Wenn das Bürgertum den hingeworfenen Fehdehandschuh nicht aufhebt, wird es noch ärger als oben beschrieben. Die CDU und ÖVP wird das nicht machen.
    "Mander, s'ischt Zeit!".

  5. Ausgezeichneter KommentatorHerby
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    22. März 2015 16:26

    Ich bin froh, dass wir in Österreich nur eine große Gebietskörperschaft mit einer Rot-Grünen Regierung haben, nämlich Wien.

    Eine Rot-Grüne Bundesregierung für Österreich, damit solche Gehirnwäsche-Maßnahmen beim Thema "Gender" kommen wie in Baden-Württemberg? - NEIN DANKE.

  6. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    20. März 2015 08:31

    Ich vermisse bei dieser Abkürzung LSBTTIQ noch einen weiteren Anfangsbuchstaben eines Begriffes, welcher diese Kulturzerstörer richtig beschreibt. Aber es ist jedem Leser selbst überlassen, diesen nach seinem Gutdünken einzusetzen. :-)

    Die Grundlage für diesem Schmarrn wurde ja schon im rot-grünen Regierungsübereinkommen von 2011 gelegt. Vor zweieinhalb Jahren wurde dann der sog. Sprechendenrat (!) geschaffen, welcher wiederum Gleichgesinnte in den Gleichstellungsbeirat entsandte. Dieser hat nach zweijähriger "Arbeit" nun solche blöden Empfehlungen herausgegeben.
    Ich kann nur hoffen, dass bei der nächsten Landtagswahl (2016?) die rot-grüne Regierung abgewählt wird und in BW wieder normale Zustände einkehren.

  7. Ausgezeichneter KommentatorPennpatrik
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    23. März 2015 17:11

    Die Lesben im Europaparlament arbeiten schon daran, das, was sie unter "homophob" definieren, unter Strafe zu stellen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorpeter789
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    24. März 2015 09:51

    "Baden-Württemberg will ein Vorreiter in Sachen sexueller Vielfalt zu werden."

    Richtig so!!!
    Wer die GRÜNEN hinter den Roten zur stärksten Partei (24%) wählt hat es nicht anders verdient.
    Die Kinder sollen in den Krabbelstuben schon mit Dildos spielen dürfen, "nur schwul ist cool" T-Shirts tragen und traditonelle Familien als ewiggestrig erklärt bekommen.
    Bis selbst der dümmste Rot-Grün Wähler erkennt, was Rot oder Grün wählen für Konsequenzen hat!


alle Kommentare

  1. FranzAnton
    24. März 2015 17:08

    Liebe Mitposter!
    Zu dieser ungustiösen Thematik stellen so manche hier Postende die Frage in den Raum, wieso sich niemand gegen diese ganzen schädlichen Narreteien engagiert. Ich frage mich daselbe auch bei den vielen, hier thematisierten, weiteren linken, noch viel schädlicheren Agenden, wie beispielsweise unserem linksinduzierten, horriblen Staatsschuldenalptraum, verbunden mit der Aufhebung der Sparbüchlanonymität, etc., etc.
    So lange niemand bereit ist, sich zu engagieren, und alle sich nur umsehen, ob nicht doch Andere die vielen heißen Eisen anpacken, werden unsere Kulturzerstörer, Familienzerstörer, Bildungszerstörer, Wirtschaftszerstörer, Rechtszerstörer, de facto Alleszerstörer (Eigendefinition: "Dekonstrukteure" - klingt eleganter, und ist für's Volk unverständlicher) auf ihren miesen Wegen weitermarschieren, und unsere Gesellschaft zu Grunde zu richten trachten - um ihre "schöne neue Welt" aufzubauen - na dann guate Nocht, würde der Wiener seufzen, wenn er begriffe, wo's langgehen soll).

    • cmh (kein Partner)
      26. März 2015 12:38

      Solange es nicht Kalaschnikof auf Krankenschein gibt wird sich keiner die Finger schmutzig machen wollen.

  2. peter789 (kein Partner)
    24. März 2015 09:51

    "Baden-Württemberg will ein Vorreiter in Sachen sexueller Vielfalt zu werden."

    Richtig so!!!
    Wer die GRÜNEN hinter den Roten zur stärksten Partei (24%) wählt hat es nicht anders verdient.
    Die Kinder sollen in den Krabbelstuben schon mit Dildos spielen dürfen, "nur schwul ist cool" T-Shirts tragen und traditonelle Familien als ewiggestrig erklärt bekommen.
    Bis selbst der dümmste Rot-Grün Wähler erkennt, was Rot oder Grün wählen für Konsequenzen hat!

  3. simplicissimus
    24. März 2015 09:10

    ich bin ein vollkommen ungezwungen homophobes*, vollkommen ungezwungen heteronormatives, unbelehrbar leistungsfreundlich und risikoakzeptierendes lebewesen, bei voller befuerwortung menschlichen lebens, das nach weiterentwicklung im sinn von groesserer erkenntnis strebt.

    damit stehe ich doch ganz weit rechts und sollte nach linker lehrmeinung heftigst abgestraft, umerzogen und im extremfall vollkommen isoliert werden?

    * unter homophobie verstehe ich hier toleranz aber keineswegs akzeptanz fuer mich persoenlich

  4. Riese35
    23. März 2015 22:54

    Eine gute Adresse, um etwas gemeinsam für die Zukunft zu tun:
    http://www.assembly.spb.ru/authors/show/635506208
    Mit ihm besteht Hoffnung. Er hat Kraft.

  5. queeres känguru (kein Partner)
    23. März 2015 18:12

    ich verstehe einfach nicht, was Ihr aller Problem mit homosexuellen, bisexuellen, trans, queren oder polygamen Personen ist.
    Inwiefern bereitet das Ihnen Angst, wenn Menschen, die sich ja zuvor schon als queer/trans/homosexuell/bisexuell definiert haben, dies jetzt ganz normal - also so wie Sie als heterosexuelle/r Mann/Frau - auf behördlichen Papieren angeben können?

    Und was schmerzt denn dabei, wenn ein homosexuelles Kind in der Schule lernt, dass es auch lieben kann/darf bzw. wie genau das überhaupt funktioniert. Ich würde mich echt über eine Antwort freuen, ich versteh die Ängste einfach nicht bzw. nur zum Teil.

    • machmuss verschiebnix
      23. März 2015 21:54

      Ganz einfach, känguru - die Linken geben sich große Mühe, eine längst etablierte
      Erkenntnis aus der Welt zu schaffen:

      Homosexualität ist eine Entwicklungsstörung
      - beruht aber nicht auf einem Fehlverhalten
      des Individuums, sondern ist das Ergebnis des psychosozialen Umfeldes einer Gesellschaft,
      in der nicht mehr "Aufzucht und Hege" des Nachwuchses das Überleben sichert, sondern
      jene Art von vollzeit /Brot-)Erwerb, welcher in den letzten Jahrzehnten zunehmend auch Frauen
      in dieses verheerende männliche Rollen-Bild hineinzwingt, das früher vorwiegend (harte)
      Kerle auf die Couch von Psychologen warf (!)

      http://www.heise.de/tp/artikel/40/40868/1.html

    • simplicissimus
      24. März 2015 09:03

      ach, die harmlose mitleidsmasche, schluchz.
      wo bitte, werden heute homos, lesben, trans- und irgendwiesexuelle diskriminiert, sodass man kinder mit diesem verwirrenden minderheitenkram vollstopfen muss?
      warum ist ihnen das so wichtig?
      die frage richtet sich an sie.

      und bitte etwas ganz klar beantworten:
      sind diese verhaltensweisen ANGEBOREN oder durch die umwelt BEEINFLUSST?
      oder was?

      und noch was: welche politik soll eine gesellschaft fahren, die sich durch geburtenschwund nur mehr schwer in zukunft aufrecht halten kann? foerderung welcher "normativitaet"?

      danke fuer rasche antwort, damit meine traenlein rascher trocknen.

    • Stefan (kein Partner)
      24. März 2015 09:54

      Was ist ein "homosexuelles Kind"? Ein Kind im Kindergartenalter kann das nicht sein. In Einzelfällen verspüren Kinder ab dem 8. Lebensjahr subtil eine Anziehung zu einem bestimmten Geschlecht, aber ich denke, dass ein Mensch i.d.R. erst zwischen dem 10. und 15. Lebensjahr mit einer gewissen Zuverlässigkeit sich dessen bewusst sein kann ob er tatsächlich homosexuell ist. Fragt sich warum bereits im Kindergarten Kinder einigermaßen intensiv mit "Sexueller Vielfalt" konfrontiert werden sollen. Ich kann nur annehmen, dass eine - eigentlich völlig unnötige und wahrscheinlich schädliche - Frühsexualisierung / Konditionierung erreicht werden soll.

    • Stefan (kein Partner)
      24. März 2015 10:05

      Familienformen / deren Entstehung werden als gleichwertig dargestellt. Damit beleidigt man die Intelligenz der Lehrer und Kinder. Z.B.: Leihmutterschaft als Möglichkeit für homosexuelle Männerpaare Familien zu gründen. Verschwiegen wird: Die Mutter-Kind-Bindung (die beginnt als sich das Kind noch in der Gebärmutter befindet) soll "zerrissen" werden. Das Kind muss auf die erhebliche Vorteile des Stillens verzichten. Stillen fördert die Bindung / Entwicklung, insbes. exklusives Stillen fördert Gesundheit, Intelligenz und reduziert SIDS). Dem Kind wird mit Absicht der Vorteil der Diversität, die sich aus der Betreuung durch Mutter und Vater ergibt, vorenthalten. Es ist eine Tatsache, dass Familiengründung durch gleichgeschlechtliche Paare mit Missachtung primärer Bedürfnisse der Kinder einhergeht.

    • Pennpatrik
      24. März 2015 10:30

      Es ist mir inzwischen vollkommen egal, ob Sie das verstehen. Ich habe es satt, mich für mein heteronormatives Verhalten entschuldigen zu müssen.
      Nur damit wir uns richtig verstehen: FINGER WEG von unseren Kindern oder die Geschichte wird sich wiederholen. Ich - und sicher die Mehrzahl der Eltern - werden da absolut humor- und toleranzlos.

    • machmuss verschiebnix
      24. März 2015 19:19

      Richtig, Pennpatrik - Null-Toleranz, und das mit vollem Recht ! ! !

  6. Pennpatrik
    23. März 2015 17:11

    Die Lesben im Europaparlament arbeiten schon daran, das, was sie unter "homophob" definieren, unter Strafe zu stellen.

  7. Pennpatrik
    23. März 2015 17:09

    Es hat mit der Toleranz gegenüber Schwulen begonnen.
    Das Übel ist, den Sozialisten irgendwo auch nur auf kleinster Ebene entgegenzukommen. Sie wollen ihren Klassenkampf - komme, was da wolle.

    Stell Dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin.
    DANN KOMMT DER KRIEG ZU DIR!

    Wenn das Bürgertum den hingeworfenen Fehdehandschuh nicht aufhebt, wird es noch ärger als oben beschrieben. Die CDU und ÖVP wird das nicht machen.
    "Mander, s'ischt Zeit!".

  8. Herby
    22. März 2015 16:26

    Ich bin froh, dass wir in Österreich nur eine große Gebietskörperschaft mit einer Rot-Grünen Regierung haben, nämlich Wien.

    Eine Rot-Grüne Bundesregierung für Österreich, damit solche Gehirnwäsche-Maßnahmen beim Thema "Gender" kommen wie in Baden-Württemberg? - NEIN DANKE.

    • franz-josef (kein Partner)
      22. März 2015 22:31

      DiePresse v 31.10.2014
      Heinisch-Hosek - Sexual-Früherziehung....

      Die Dame ist bereits emsig dabei, den Kindern - bereits im Kindergarten - die rotgrünen Sexualfantasien als "normal" beizubringen.

      So lange also die ÖVP mitspielt (und es war kein empörter Einspruch zu hören oder zu lesen), werden die Kinder auf diese Weise um ihre ganz natürlichen Erfahrungen gebracht und gleichsam gewaltsam auf einen von rot grün bestimmten Weg gebracht.
      Wie bitte kommen wir dazu??? Die homophile Minderheit möge weiterhin wie bisher tun, wie ihr beliebt, und dieses gewaltsame Aufoktroyieren ihrer abweichenden Sexualwünsche unterlassen!!!!

      Aber - offenbar gibt es keinen Aufstand, keinen Widerspruch - lt. obzit.Presse-Artikel finden fast die Hälfte der "Befragten" (wer immerdas gewesen sein mag) diese sexuelle Fremdbelehrung ihrer Kinder in Ordnung.

      Ich finde es schon unbegreiflich, daß einer Minderheit politisch&medial gestattet wird, sich als Trendsetter und Quasi-Machthaber zu inszenieren, und im Sinne der in letzter Zeit gerne geübten Schwarz-Weiß-Malerei (wer nicht für mich ist, ist gegen mich) die Bevölkerung nicht nur zu beeinflussen, sondern auch zunehmend zu spalten.

      Die Fädenzieher sind, soweit man das erkennen kann, doch eindeutig Rot-Grün.
      Und - im übrigen - gibt es in Wien, das sich schon an den Stadteinfahrten als "anders" anbietet, denn keine sexuell normal empfindenden Menschen mehr?

      Hallo, Herr Häupl?

      Die Opposition sagt genau was dazu?

      s

  9. Haider
    21. März 2015 00:23

    Es tut mir leid. Ich konnte Ihren Beitrag nicht zu Ende lesen. Mich ekelte.
    Was ist nur mit den Wählern/Bürgern los, daß solche - jetzt hätte ich bald "SCHEISSE" gesagt - ein ganzen deutsches Bundesland erfaßt?

  10. Ambra
    20. März 2015 19:12

    Und die Bürger schweigen dazu ? Oder besteht Hoffnung auf Proteste ?

  11. Gerhard Pascher
    20. März 2015 08:31

    Ich vermisse bei dieser Abkürzung LSBTTIQ noch einen weiteren Anfangsbuchstaben eines Begriffes, welcher diese Kulturzerstörer richtig beschreibt. Aber es ist jedem Leser selbst überlassen, diesen nach seinem Gutdünken einzusetzen. :-)

    Die Grundlage für diesem Schmarrn wurde ja schon im rot-grünen Regierungsübereinkommen von 2011 gelegt. Vor zweieinhalb Jahren wurde dann der sog. Sprechendenrat (!) geschaffen, welcher wiederum Gleichgesinnte in den Gleichstellungsbeirat entsandte. Dieser hat nach zweijähriger "Arbeit" nun solche blöden Empfehlungen herausgegeben.
    Ich kann nur hoffen, dass bei der nächsten Landtagswahl (2016?) die rot-grüne Regierung abgewählt wird und in BW wieder normale Zustände einkehren.

  12. kritikos
    20. März 2015 01:18

    Als Nicht-Jurist und schon gar nicht Verfassungsfachmann, hoffe ich inständig, dass solches in Österreich nicht gehen würde. Oder doch? In diesem Fall weiß ich, welches "Bundesland" ein Nachahmer sein würde. Hoffen wir auf die Wahl!
    Und die Schwaben? Was ist in die gefahren? Gibt es keine klar denkenden politischen Parteien, keine mächtigen Lobbies, die dem Irrsinn entgegentreten?

    • Wyatt
      21. März 2015 08:55

      "Gibt es keine klar denkenden politischen Parteien, keine mächtigen Lobbys, die dem Irrsinn entgegentreten? "

      NEIN ! Denn dieser Irrsinn ist Teil des Systems: "das Deutsche wird abgeschafft"!

    • Torres (kein Partner)
      22. März 2015 13:17

      Ihre Hoffnung in Ehren, aber wenn Heinisch-Hosek und Konsorten noch lange an der Macht bleiben, befürchte ich, dass uns sehr bald Ähnliches blühen wird.





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