Echte Wahlfreiheit für Mütter!

Lesezeit: 3:00

Als werdende Mutter sieht man plötzlich überall andere Schwangere, Kinder und Menschen mit Kinderwägen. Interessant, wie sich offenbar auf einmal die Wahrnehmung verändert. Ich war auch überrascht, wie viele neue interessante Themen sich oft sogar mit Wildfremden ergeben: Über die Schwangerschaft, die Kinder und nicht zuletzt das Thema Kinderbetreuung.

Obwohl Politiker aller Couleurs gebetsmühlenartig von der Wahlfreiheit der Frauen und Familien sprechen, was das Thema Kinderbetreuung anlangt, scheinen die meisten sich aber klar auf den Ausbau der Betreuungsplätze und deren flexible Öffnungszeiten zu konzentrieren. Zweifelsohne ein sehr wichtige Forderung. Aber wo bleibt die Wahlfreiheit?

Echte Wahlfreiheit hieße, der Staat unterstützt jede Variante der Kinderbetreuung im selben Umfang, und die Mutter kann unter gleichen finanziellen Bedingungen jene Variante auswählen, die sie für ihr Kind, sich und die Familie für die beste hält.

Aus einem Bericht des Familienverbandes lese ich, dass den Staat ein Betreuungsplatz in einer Einrichtung rund 900 Euro im Monat kostet. Echte Wahlfreiheit müsste doch bedeuten, dass die Betreuung jedes Kindes diesen Betrag kostet, egal wie das Kind betreut wird. Mir ist aber nicht bekannt, dass eine Mutter auch nur annähernd einen solchen Betrag bekommt, wenn sie sich dafür entscheidet zu Hause zu bleiben und die Kinderbetreuung selbst zu übernehmen. Es gibt also wohl einen gewollten staatlichen Lenkungseffekt, der zumindest in finanzieller Hinsicht die Fremdbetreuung über die Eigenbetreuung stellt.

Auch scheint mir absurd, dass, wenn zwei Mütter ihre Kinder zur Betreuung tauschen, sie einen Beruf als Tagesmutter ausüben können, versichert sind und ein Einkommen haben. Tauschen sie aber nicht, sondern schauen auf das eigene Kind, so ist das dem Staat nichts wert?

An dieser Stelle denke ich an die mir von Herzen unsympathische Simone de Beauvoir, die der Spiegel als „Chef-Ideologin der weltweiten Emanzipationsbewegung“ bezeichnet hat. Auch ich setze mich für die Rechte und vor allem für die Chancengleichheit von Frauen in unserer Männer-dominierten Gesellschaft ein, aber ihre aggressive kampflustige Art, das sogenannte traditionelle Rollenbild der Hausfrau zu verteufeln und von staatlicher Seite vorschreiben zu wollen, wie familiäre Pflichten heutzutage auszuführen sind, finde ich als liberaler Mensch einfach haarsträubend.

Ihr wird folgendes Zitat zugesprochen: „Keine Frau sollte das Recht haben, zu Hause zu bleiben und die Kinder großzuziehen. Die Gesellschaft sollte völlig anders sein. Frauen sollten diese Wahl nicht haben, und zwar genau deshalb, weil, wenn es eine solche Möglichkeit gibt, zu viele Frauen sich dafür entscheiden würden.“

Genau das macht aber eine liberale Gesellschaft aus, für die ich mich einsetze. Der Staat hat eine sehr wichtige Aufgabe darin, Rahmenbedingungen zu schaffen, die es Individuen ermöglichen, friedlich ihr Leben so zu gestalten, wie sie es möchten. Der Staat soll nicht versuchen, aus Individuen ein Kollektiv zu formen, das immer abhängiger wird vom Staat.

In diesem Sinne wünsche ich mir eine echte Wahlfreiheit für Frauen und Familien. Jeder soll im Rahmen gleichberechtigter finanzieller Möglichkeiten frei entscheiden können, wie die Kinderbetreuung optimal gestaltet wird, ohne jedoch die Forderung aufzugeben, flexible Kinderbetreuungseinrichtungen zu schaffen. Schließlich wollen wir alles dafür tun, dass sich wieder mehr Menschen für Kinder entscheiden. Und heutzutage gehören Betreuungsplätze einfach dazu.

Dr. Kathrin Nachbaur ist Nationalrats-Abgeordnete. Sie war Industrie-Managerin und Fraktionsvorsitzende des Teams Stronach.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    10. März 2015 07:18

    Die linken grün-roten Regierungen (vielleicht auch dei ÖVP?) wollen, dass schon die kleinen Kinder möglichst früh in staatliche Obsorge kommen, damit sie nicht durch "altmodische Einflüsse" von vielleicht noch konservativen bzw. liberalgesinnten Eltern aus politischer Sicht negativ beeinflusst werden. Auch die Wirtschaft ist noch immer an billigen Arbeitskräften (meist in Teilzeit) interessiert, wo auch Leute ohne Berufsausbildung und deutschen Sprachkenntnissen für einfache Arbeiten eingesetzt werden können.
    Eigentlich ist es den Regierenden egal, ob die Österreicher noch Kinder bekommen oder auch nicht. Für den Nachwuchs sorgen ohnehin die Eingewanderten. Gestern war ich bei Möbelix und Merkur, in deren Abteilungen habe ich nur Bedienstete angetroffen, welche die deutshce Sprache nicht gut beherrschten.

  2. Ausgezeichneter KommentatorAnonymer Feigling
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    11. März 2015 11:14

    Zuerst einmal ein Dankeschön an Fr. Nachbaur für diesen interessanten Artikel.

    1.
    Für mich interessant sind die 900€, die der Staat im Schnitt für einen Betreuungsplatz ausgibt.
    Dass da viel ausgegeben, wusste ich schon, aber jetzt habe ich eine Zahl.
    Eigentlich ist das erschütternd, wie viel Geld der Staat da verschwendet, nur um eine kranke Ideologie durchzusetzen.
    Und wenn man bedenkt, dass viele Muselkinder einen Gratiskindergartenplatz bekommen, dann kommt einem die Galle hoch. (Ca. 10000€ / Jahr kostet so ein Kulturbereicherungskind!)

    2.
    Der Spruch von Fr. Beauvoir sagt viel über ihren Charakter aus:
    "Frauen sollten diese Wahl nicht haben ... weil ... viele Frauen sich [sonst] dafür entscheiden würden."
    An dieser Aussage dieser Feministin der ersten Stunde sieht man, wie die Feministen ticken.
    1. Feministen sind Feinde der Demokratie!
    2. Feministen sind Frauenhasser!
    3. Feministen sind keine Frauen!

    Woanders habe ich im Forum geschrieben: Worüber werden zukünftige Generationen am meisten über das 20. Jhdt lachen bzw. den Kopf schütteln?
    Nicht über die Weltkriege, nein, sondern über den Feminismus mitsamt seinem Schwachsinn, den er so hervorbringt.

    3.
    Eine winzig kleine Kritik möchte ich noch anbringen. Man sieht, dass bei Fr. Nachbaur der Feminismus nicht ganz spurlos vorübergegangen ist, wenn sie so schreibt, was Feministen am liebsten so schreiben: "Auch ich setze mich für die Rechte und vor allem für die Chancengleichheit von Frauen in unserer Männer-dominierten Gesellschaft ein, ..."

    Bla, bla, bla, von wegen männerdominierter Gesellschaft!
    - ein kleines "Männchen" wir von einer Frau geboren
    - es wird von seiner Mutter die erste Zeit versorgt und lernt seine "Muttersprache"
    - dann wird es in eine Krippe abgeschoben und von Kindergärtnerinnen betreut
    - dann kommt es in den Kindergarten zu den lieben "Tanten"
    - anschließend in die Volksschule zur Lehrerin. Wenn es schlimm war, geht's zur Direktorin.
    - im Gymnasium lernt es endlich kennen, dass es auch männliche Lehrer gibt: Turnlehrer, Mathematiklehrer, Physiklehrer, Chemielehrer

    Soviel zur angeblich männerdominierten Gesellschaft, die in Wirklichkeit frauendominiert ist.

    Wenn unser "Männchen" dann groß wird und Glück hat, wird es zu einem Mann.
    Wenn nicht, dann wird daraus ein Grüner, macht "halbe" Sachen und Pralinen.

  3. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    12. März 2015 00:24

    Ich bin kein Linker. Daher ist auch nicht automatisch jeder Vorschlag eines Nicht-Kommunisten indiskutabel. Sogar Grüne sollen schon irgendwann einmal Vernünftiges gesagt haben (bitte um Hinweis).
    Ich werde auch nie verstehen, warum eine nicht lohnabhängige Mutter, die sich um ihre eigenen Kinder kümmert, als "Brutpflegerin" abqualifiziert wird (Diktion einer linksfaschistoiden Emanze).
    Aber eine Frage sei schon gestattet: Wer hat uns all dieses Schlamassel eingebrockt? Wer unterstützte die linke Gesellschaftszerstörung? Familie pfui, Heimat pfui, Kinder pfui, Tradition pfui, Anstand pfui, Benehmen pfui ... (wenn alles zutrifft, dann sprechen wir von Wien)

  4. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    11. März 2015 11:26

    Das Problem beginnt für uns Liberale ein wenig früher.
    Warum muss ich (und bisher Sie) mit meinen Steuern (also Zwangsabgaben) für die Kinderwünsche anderer Leute zahlen?
    Die Diskussion beginnt an der falschen Stelle! Weg mit den staatlich finanzierten Kindergärten oder sonstigen 'Aufbewahrungsstätten'!

    Schauen Sie nur auf die von Ihnen zitierten 900 Euro! Rechnen Sie doch einmal wie man auf den Betrag kommt. Da dürfte wohl gelten, wo Staat draufsteht, ist Mist drinnen.
    So etwas sollte privat sein. Wer will kauft die Leistung 'Kleinkinderbetreuung', wer nicht will der lässt es. Jeder kann sich ausrechnen, wie viel er verdient und wie viel er ausgibt, wenn er diese oder jene Lösung wählt – freiwillig wählt!

  5. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    10. März 2015 16:52

    Am Land gibt es noch die zusammen lebende Großfamilie.
    Weshalb soll ein Kind mit - sagen wir einmal - zwei oder drei Geschwistern in den Kindergarten gezwungen werden, wenn die Beaufsichtigung durch Großeltern auchh bei Berufstätigkeit beider Elternteile gesichert ist?
    Ein Einzelkind wird vermutlich durch den Kontakt mit anderen Kindern im KG einen Vorteil haben.

    Auch wenn es von GrünRot nicht gerne gehört wird, aber es gitb auch in Ö. noch immer Familien, die sich ein Kindermädchen leisten können. Wozu dann eine KG-Pflicht.

    Natürlich sind andere Argumente, v.a. das Erlernen der deutschen Sprache ein richtiges Argument. Ebenso gilt das für ein echtes Vorschuljahr.

  6. Ausgezeichneter KommentatorSeppStrom
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    13. März 2015 19:03

    Der Ansatz von Dr. Nachbauer, dass Eltern für die Betreuung ihrer Kinder eine höhe Vergütung bekommen ist grundsätzlich gut. Aber. Bedenkt man, dass staatliche Geldleistungen für Kinder aufgrund der Wertvorstellungen der Menschen massiv die Zuwanderungs- und Geburtenrate nicht integrierten Menschen erhöhen würde. Ein Wahlrecht Geld oder Kindergarten würde dazu führen, dass Zuwandererkinder statt in den Kindergarten zuhaus bleiben würden. Andererseits würden die alteingesessenen Österreicher nicht viel mehr Kinder bekommen als jetzt. Denn hier spielt das Geld meist eine untergeordnete Rolle.
    Die problematische demografische Lage würde man also mit Geldleistungen nur verschärfen.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorSeppStrom
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    13. März 2015 19:03

    Der Ansatz von Dr. Nachbauer, dass Eltern für die Betreuung ihrer Kinder eine höhe Vergütung bekommen ist grundsätzlich gut. Aber. Bedenkt man, dass staatliche Geldleistungen für Kinder aufgrund der Wertvorstellungen der Menschen massiv die Zuwanderungs- und Geburtenrate nicht integrierten Menschen erhöhen würde. Ein Wahlrecht Geld oder Kindergarten würde dazu führen, dass Zuwandererkinder statt in den Kindergarten zuhaus bleiben würden. Andererseits würden die alteingesessenen Österreicher nicht viel mehr Kinder bekommen als jetzt. Denn hier spielt das Geld meist eine untergeordnete Rolle.
    Die problematische demografische Lage würde man also mit Geldleistungen nur verschärfen.

alle Kommentare

  1. SeppStrom (kein Partner)
    13. März 2015 19:03

    Der Ansatz von Dr. Nachbauer, dass Eltern für die Betreuung ihrer Kinder eine höhe Vergütung bekommen ist grundsätzlich gut. Aber. Bedenkt man, dass staatliche Geldleistungen für Kinder aufgrund der Wertvorstellungen der Menschen massiv die Zuwanderungs- und Geburtenrate nicht integrierten Menschen erhöhen würde. Ein Wahlrecht Geld oder Kindergarten würde dazu führen, dass Zuwandererkinder statt in den Kindergarten zuhaus bleiben würden. Andererseits würden die alteingesessenen Österreicher nicht viel mehr Kinder bekommen als jetzt. Denn hier spielt das Geld meist eine untergeordnete Rolle.
    Die problematische demografische Lage würde man also mit Geldleistungen nur verschärfen.

  2. Haider
    12. März 2015 00:24

    Ich bin kein Linker. Daher ist auch nicht automatisch jeder Vorschlag eines Nicht-Kommunisten indiskutabel. Sogar Grüne sollen schon irgendwann einmal Vernünftiges gesagt haben (bitte um Hinweis).
    Ich werde auch nie verstehen, warum eine nicht lohnabhängige Mutter, die sich um ihre eigenen Kinder kümmert, als "Brutpflegerin" abqualifiziert wird (Diktion einer linksfaschistoiden Emanze).
    Aber eine Frage sei schon gestattet: Wer hat uns all dieses Schlamassel eingebrockt? Wer unterstützte die linke Gesellschaftszerstörung? Familie pfui, Heimat pfui, Kinder pfui, Tradition pfui, Anstand pfui, Benehmen pfui ... (wenn alles zutrifft, dann sprechen wir von Wien)

  3. dssm
    11. März 2015 11:26

    Das Problem beginnt für uns Liberale ein wenig früher.
    Warum muss ich (und bisher Sie) mit meinen Steuern (also Zwangsabgaben) für die Kinderwünsche anderer Leute zahlen?
    Die Diskussion beginnt an der falschen Stelle! Weg mit den staatlich finanzierten Kindergärten oder sonstigen 'Aufbewahrungsstätten'!

    Schauen Sie nur auf die von Ihnen zitierten 900 Euro! Rechnen Sie doch einmal wie man auf den Betrag kommt. Da dürfte wohl gelten, wo Staat draufsteht, ist Mist drinnen.
    So etwas sollte privat sein. Wer will kauft die Leistung 'Kleinkinderbetreuung', wer nicht will der lässt es. Jeder kann sich ausrechnen, wie viel er verdient und wie viel er ausgibt, wenn er diese oder jene Lösung wählt – freiwillig wählt!

    • Anonymer Feigling
      11. März 2015 13:08

      >> Warum muss ich ... für die Kinderwünsche anderer Leute zahlen?

      Das ist in der Tat eine interessante Frage!

      Früher war das so, dass nur, wer es sich leisten konnte, Kinder bekommen und großziehen konnte. Da hat das evolutionäre Prinzip des "Bestangepassten und Tüchtigsten" gut funktioniert. Wer fleißig war, hatte Geld. Wer Geld hatte, konnte sich eine Familie leisten.
      Faule hatte damals wenige Geld für eine Familie und vermehrten sich demnach auch nicht so stark.

      Das hat sich Dank der Sozen stark geändert!

      "Früher" konnte man "Kinder von der Steuer abschreiben", heute bekommt man für jedes Kind gleich viel Beihilfe.
      Das scheint auf den ersten Blick "gerecht" zu sein, aber untergräbt das evolutionäre Prinzip:
      Früher konnte nur der "abschreiben", der auch etwas verdient hat. Die Faulen gingen leer aus.
      Heute werden die Faulen fürs Kinderkriegen belohnt. Das ist auch das Geschäftsmodell vieler Kulturbereicherer.

    • Riese35
      11. März 2015 23:15

      >> "Das ist auch das Geschäftsmodell vieler Kulturbereicherer."

      Genau das ist der wesentlichste Punkt. Schauen Sie sich die Wiener U6 an: die ist voll von bekopftuchten Müttern mit Kinderwagen. So wird verläßliches, des Schreibens und des Lesens unkundiges Wahlvolk hergekarrt, das das Ausfüllen und Abgeben der Stimmzettel an ihren Imam delegiert.

    • Torres (kein Partner)
      12. März 2015 10:43

      Grundsätzlich und vom liberalen Standpunkt aus haben Sie natürlich recht. Allerdings hat der Staat (also sozusagen wir alle) auch übergeordnete Interessen und Pflichten, etwa in diesem Fall dass auch in Zukunft genügend Menschen arbeiten und die Pensionen sichern. Daher fördert er (der Staat) das Kinderkriegen finanziell, was man ihm eigentlich zugestehen muss. Er fördert ja auch alle möglichen wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Aktivitäten, die der Allgemeinheit nützlich sind.

    • Brigitte Kashofer
      12. März 2015 23:41

      Warum muss ich (und bisher Sie) mit meinen Steuern (also Zwangsabgaben) für die Kinderwünsche anderer Leute zahlen?
      Ganz einfach! Weil Sie selber einmal Kindergarten und Schulen besucht haben, die von Ihrer Elterngeneration finanziert worden sind, ist es nun Ihre Pflicht, selber etwas zu Betreuung und Ausbildung der nächsten Generation beizutragen.

  4. Anonymer Feigling
    11. März 2015 11:14

    Zuerst einmal ein Dankeschön an Fr. Nachbaur für diesen interessanten Artikel.

    1.
    Für mich interessant sind die 900€, die der Staat im Schnitt für einen Betreuungsplatz ausgibt.
    Dass da viel ausgegeben, wusste ich schon, aber jetzt habe ich eine Zahl.
    Eigentlich ist das erschütternd, wie viel Geld der Staat da verschwendet, nur um eine kranke Ideologie durchzusetzen.
    Und wenn man bedenkt, dass viele Muselkinder einen Gratiskindergartenplatz bekommen, dann kommt einem die Galle hoch. (Ca. 10000€ / Jahr kostet so ein Kulturbereicherungskind!)

    2.
    Der Spruch von Fr. Beauvoir sagt viel über ihren Charakter aus:
    "Frauen sollten diese Wahl nicht haben ... weil ... viele Frauen sich [sonst] dafür entscheiden würden."
    An dieser Aussage dieser Feministin der ersten Stunde sieht man, wie die Feministen ticken.
    1. Feministen sind Feinde der Demokratie!
    2. Feministen sind Frauenhasser!
    3. Feministen sind keine Frauen!

    Woanders habe ich im Forum geschrieben: Worüber werden zukünftige Generationen am meisten über das 20. Jhdt lachen bzw. den Kopf schütteln?
    Nicht über die Weltkriege, nein, sondern über den Feminismus mitsamt seinem Schwachsinn, den er so hervorbringt.

    3.
    Eine winzig kleine Kritik möchte ich noch anbringen. Man sieht, dass bei Fr. Nachbaur der Feminismus nicht ganz spurlos vorübergegangen ist, wenn sie so schreibt, was Feministen am liebsten so schreiben: "Auch ich setze mich für die Rechte und vor allem für die Chancengleichheit von Frauen in unserer Männer-dominierten Gesellschaft ein, ..."

    Bla, bla, bla, von wegen männerdominierter Gesellschaft!
    - ein kleines "Männchen" wir von einer Frau geboren
    - es wird von seiner Mutter die erste Zeit versorgt und lernt seine "Muttersprache"
    - dann wird es in eine Krippe abgeschoben und von Kindergärtnerinnen betreut
    - dann kommt es in den Kindergarten zu den lieben "Tanten"
    - anschließend in die Volksschule zur Lehrerin. Wenn es schlimm war, geht's zur Direktorin.
    - im Gymnasium lernt es endlich kennen, dass es auch männliche Lehrer gibt: Turnlehrer, Mathematiklehrer, Physiklehrer, Chemielehrer

    Soviel zur angeblich männerdominierten Gesellschaft, die in Wirklichkeit frauendominiert ist.

    Wenn unser "Männchen" dann groß wird und Glück hat, wird es zu einem Mann.
    Wenn nicht, dann wird daraus ein Grüner, macht "halbe" Sachen und Pralinen.

  5. Politicus1
    10. März 2015 16:52

    Am Land gibt es noch die zusammen lebende Großfamilie.
    Weshalb soll ein Kind mit - sagen wir einmal - zwei oder drei Geschwistern in den Kindergarten gezwungen werden, wenn die Beaufsichtigung durch Großeltern auchh bei Berufstätigkeit beider Elternteile gesichert ist?
    Ein Einzelkind wird vermutlich durch den Kontakt mit anderen Kindern im KG einen Vorteil haben.

    Auch wenn es von GrünRot nicht gerne gehört wird, aber es gitb auch in Ö. noch immer Familien, die sich ein Kindermädchen leisten können. Wozu dann eine KG-Pflicht.

    Natürlich sind andere Argumente, v.a. das Erlernen der deutschen Sprache ein richtiges Argument. Ebenso gilt das für ein echtes Vorschuljahr.

  6. Gerhard Pascher
    10. März 2015 07:18

    Die linken grün-roten Regierungen (vielleicht auch dei ÖVP?) wollen, dass schon die kleinen Kinder möglichst früh in staatliche Obsorge kommen, damit sie nicht durch "altmodische Einflüsse" von vielleicht noch konservativen bzw. liberalgesinnten Eltern aus politischer Sicht negativ beeinflusst werden. Auch die Wirtschaft ist noch immer an billigen Arbeitskräften (meist in Teilzeit) interessiert, wo auch Leute ohne Berufsausbildung und deutschen Sprachkenntnissen für einfache Arbeiten eingesetzt werden können.
    Eigentlich ist es den Regierenden egal, ob die Österreicher noch Kinder bekommen oder auch nicht. Für den Nachwuchs sorgen ohnehin die Eingewanderten. Gestern war ich bei Möbelix und Merkur, in deren Abteilungen habe ich nur Bedienstete angetroffen, welche die deutshce Sprache nicht gut beherrschten.





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