Jihadisten: Die Sicherheit Österreichs steht auf dem Spiel

Lesezeit: 2:30

Niemand ist gegen den Islam oder die Muslime. Aber wir wollen Österreich und Europa vor dem bewahren, was der politische Islam, als Hintergrund aller Terror-Organisationen, in den islamischen und arabischen Ländern angerichtet hat. Jihad ist keine „Anstrengung”, wie die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) sagt, oder eine „Verteidigung”, wie der Saudi-Leiter des Islamischen Zentrums in Wien meint. Sondern Jihad ist der gewaltsame Kampf um Gottes Willen gegen die Ungläubigen.

Die radikalen Islamisten betrachten sich als die einzig wahren Gläubigen; die anderen sind aus ihrer Sicht zu beseitigen und auszurotten, sonst könne man den Islam als alleinige Wahrheit nicht verbreiten. Hier liegt das Problem. Diese Verhetzung durch den politischen Islam und ähnliche Vereine oder Personen muss endlich aufhören.

Die IGGiÖ huldigt dem radikalen Islam. Als Beispiel: Hisham Albaba war lange Jahre Funktionär der IGGiÖ und verantwortlich für den Islam-Unterricht in öffentlichen Schulen. Gleichzeitig ist er Funktionär der Hizb ut-Tahrir und kämpft jetzt mit der Kalifat-Brigade in Syrien. Dadurch ist die IGGiÖ mitschuldig an der Verbreitung jihadistischer Ideen in Österreich.

Es gibt mehr als 1200 „islamische” Religionslehrer in öffentlichen Schulen; fast alle von ihnen ohne jegliche pädagogische oder religiöse Ausbildung, geschweige modernes Wissen. Sie werden nur geschult, den Islam nach Auslegung der IGGiÖ zu lehren. Zusätzlich betreibt die IGGiÖ Bildungseinrichtungen, in denen fundamentalistische Lehren verbreitet werden.

Der Staat und die Kommunen zahlen und fördern diese Lehrer und Einrichtungen mit vielen Millionen monatlich. Sogar die Führung der IGGiÖ erhält als „Fachinspektoren” fette Gehälter ausbezahlt.

Auch in vielen privaten Moscheen wird seit Jahren der Jihad gepredigt. Man braucht sich deshalb nicht zu wundern, dass der Jihadismus in Österreich so verbreitet ist.

Die Organisationen des politischen Islam, allen voran die Muslimbrüder, waren von Anfang der Sechziger Jahre an nach Europa geflüchtet, wo sie viele Vereine und Moscheen unterwandert haben. Die verantwortlichen Politiker tragen Mitschuld: Sie ließen sich lange Zeit durch falsche Informationen und schein-religiöse Aushängeschilde täuschen. Dadurch unterstützten die Behörden den radikalen und politischen Islam.

Als Resultat dieser falschen Politik sind Jihadisten auch in Österreich für alle gefährlicher geworden. Wenn das nicht geändert wird, sitzen wir auf einem Pulverfass, denn wir wissen nicht, wann, wie und wo die Bombe hochgeht. Dann wäre es für ein Aufwachen zu spät.

Es wird geschätzt, dass mindestens hundert gefährliche Jihad-Urlauber regelmäßig und unbehelligt zwischen Österreich und Syrien pendeln. Die zuständigen Behörden sind angesichts solcher extremistischer Auswüchse überfordert.

Salafismus, Jihadismus und die Hassprediger-Kultur berufen sich auf den radikalen Islam. Deshalb wollen die liberalen Muslime den Islam reformieren und als Religion an heutige Bedürfnisse anpassen, um radikalen Strömungen Paroli zu bieten.

Amer Albayati, geboren 1942 in Bagdad, ist Journalist und Islam- sowie Terrorexperte. Er ist Mitbegründer der Initiative Liberaler Muslime Österreich (ILMÖ) http://www.initiativeliberalermuslime.org.

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    21. September 2014 01:57

    Wir könnten uns das ganze lächerliche wie endlose Debattieren, Lavieren, Analysieren, Interpretieren, was Islam wirklich ist und was nicht, und das aufwendige und steuergeldintensive Integrationstheater sparen, wenn wir und damit unsere Politiker die Eier hätten, gewisse Personen gar nicht erst ins Land zu lassen.

    Oder sie hochkant und umgehend wieder hinauswerfen, sobald offenkundig ist, daß sie keine verfolgten Flüchtlinge sind, sondern Tschetschenen und andere Ostbürger auf der Suche nach dem schnellen Glück.
    Unter anderem jene Entrepreneure, die längst große Teile des österreichischen Drogen-, Frauen- und sonstigen Handels, der mit Schwarzgeld betrieben wird, samt dazugehöriger österreichischer Beamtenschaft und Exekutive beherrschen.

    Oder, falls Neubürger unbedingt ihr Glück irgendwo an der Front im Kampf für die IS suchen wollen: bitte gerne, Reisende soll man nicht aufhalten. Aber dann Vermerk in den Pass und hinaus mit ihnen aus dem Land, in das sie sich nicht integrieren wollen, weil es ihren hehren Vorstellungen von lebenswert offensichtlich nicht entspricht.

    Nur sollten wir dann auch endlich die Courage haben, uns gegen solchen unsäglichen Propaganda-Schmarrn ersparen:
    Obama für globales Bündnis gegen Terror, Obama für dies, Obama für das, Obama im Kampf gegen Klimawandel, Obama für kompromißlosen Einsatz des Dritt-Blatts nach erfolgtem Stuhlgang...
    In obiger Meldung http://orf.at/stories/2246463/ : Obama, staatstragend, visionär, festen Blickes entschlossen, auch den Letzten per Drohne aus dem Weg zu bomben, der den Interessen des militärisch-industriellen Kompexes und jenen des angloamerikanischen Finanzsystems im Wege steht. Ganz gleich, ob Christ, Mohammedaner, Buddhist oder was weiß ich was.

    Ersparen sollten wir uns Schlagzeilen und Ergebenheitsadressen wie "Enthauptungen in Australien im letzten Moment verhindert", oder "Anschlag auf EU-Kommission in Brüssel geplant", die täglich zweimal über europäische Newsticker und die ORF-Seite flimmern. Für alles liegen natürlich wie immer vertrauenswürdige Beweise vor.

    Genauso vertrauenswürdig wie für die hollywoodreife Inszenierung der Gefangennahme von Osama in Pakistan, samt Tötung, Verbrennung und Verstreuen der Asche im Meer. Zu einem Zeitpunkt, als Obama sich als Friedensbringer inszenieren wollte, der sein Versprechen, den Krieg gegen Al Kaida zu beenden, einlöst und das Kapitel Osama, der als Dialysepatient in Wirklichkeit längst irgendwo begraben lag, publikumswirksam beendet. Nachdem er jahrelang für zahllose Verbrechen gegen die Menschlichkeit herhalten mußte.

    Aber, wie gesagt, da fehlt uns pazifizierten und dekadenten Stämmen Europas der Mut zum aufrechten Gang.

    Ich sags daher mit Erich Kästner: "Nie sollst du so tief sinken, von dem Kakao, durch den man dich zieht, auch noch zu trinken".

    Mag sein, daß dies alles inhuman ist, undemokratisch und politisch absolut unkorrekt. Nur besser jetzt, als später. Und besser wir als sie. Denn irgendwann wird es wirklich grauslich werden. Dann aber jedenfalls für uns, die wir vom Kindergarten an zur Gewaltlosigkeit und damit zur Wehrlosigkeit erzogen werden.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorbécsi megfigyelö
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    21. September 2014 03:56

    Und wir haben hier Foristen, die eine VP belobhudeln, wenn sie solchen Terror-Import tatenlos grinsend fördert ("für meine Enkel ist das modern").
    .

  3. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    21. September 2014 13:24

    Die Vorgangsweise des Westen ist viel eher Problem, als Lösung.

    Auch im Kommentar von Oberösi spiegelt sich ziemlich exakt EINE Seite der Medaille,
    aber der Westen ist offenbar schon beim Lösen der eigenen Probleme überfordert
    und sieht ausgerechnet in diversen Krisenregionen (Naher- Mittlerer- Osten, Afrika)
    die potentielle Befriedigung der Bedürftigkeit seiner kränkelnden Wirtschaft.

    Fast alle Probleme auf unserer Seiter der Medaille, die vom offiziellen Europa
    bisdato totgeschwiegen werden, sind Folgen einer Politik des geringsten
    Widerstandes. Angefangen bei der Zuwanderung billiger Arbeitskräfte, was sich
    beim genaueren hinschauen als sehr teuer erweist, über diverse gravierende
    Schiefstände welche korrupten Seilschaften geschuldet sind, bis zum ständigen und
    zizerlweisen Aufgeben bürgerlicher Werte zugunsten jener Elemente, welche sich
    die "Vernichtung des Schweinestaates" als Endziel gesetzt haben.

    Ganz Europa ist wehrlos
    - nicht in erster Linie gegen äußere Feinde, sondern
    es kam über dem Umweg von Verweichlichung, gezielter Irreführung und Links-
    Indoktrinierung der gesamten Bevölkerung über Jahrzehnte hinweg, zu der absurden
    Situation, daß es heutzutage unmöglich ist, absolut dringliche Maßnahmen zur
    Stabilisierung und Neu-Orientierung in die Wege zu leiten (abgesehen davon, daß
    es die herrschende Klasse sowieso verweigert).

    Was die Probleme auf der anderen Seite der Medaille angeht, so sehen wir z.B.
    anhand der islamistischen Gewalt-Ausbrüche nur das Symptom, nicht aber die
    Ursache des Leidens. Vor allem in islamisch dominierten Regionen wird die
    religiöse Dogmatik als Bollwerk - nicht gegen den Westen - sondern gegen dessen
    modernisierenden Einfluß mißbraucht. Einerseits würden die Islamisten westliche
    Technologie dringendst benötigen, andererseits sehen sie sich ausgerechnet
    dadurch mit ihrer eigenen Inferiorität konfrontiert.

    Zudem liefert der Westen mit seiner Vorgangsweise den Islam-Extremisten die
    allerbesten Argumente dafür, in ihrer archaischen Lebensweise zu verharren.
    (zitiere Oberösi, besser kann man's nicht sagen):

    » In obiger Meldung http://orf.at/stories/2246463/ : Obama, staatstragend, visionär, festen Blickes entschlossen, auch den Letzten per Drohne aus dem Weg zu bomben, der den Interessen des militärisch-industriellen Kompexes und jenen des angloamerikanischen Finanzsystems im Wege steht. Ganz gleich, ob Christ, Mohammedaner, Buddhist oder was weiß ich was. «

  4. Ausgezeichneter Kommentatorheartofstone
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    22. September 2014 18:38

    Liberale Muslime, Salafisten oder auch die Terroristen des islamischen Staats handeln nach einer einzigen Grundlage: dem Koran. Ob da jetzt ein paar "kreuzbrave" Mohammedaner unter Generalverdacht geraten, kümmert mich nicht im Geringsten. Fakt bleibt: der Ideologiegründer (Religion mag und kann ich diesen Dreck wirklich nicht nennen), Mohammed aus Mekka, war ein Mörder, Dieb, Räuber, Vergewaltiger, Kriegstreiber und Lügner. Wer sich solchen Abschaum als Vorbild auserwählt, braucht sich nicht wundern wenn man ihn als Geisteskranken bezeichnet und nicht im Land haben möchte. Entfernt mal all die Gewaltsuren und Tötungsaufrufe aus eurem heiligen Büchl. Oder schleichts euch endlich ...

  5. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    21. September 2014 16:13

    Amer Albayati's Worte in Gottes bzw. Allahs Ohr.
    Aber als Bekenner zum Islam muss er wissen, dass auch die Unterstützer der Initiative "Liberaler Muslime Österreich (ILMÖ)" von den radikalen Gotteskriegern u.U. bekämpft und vernichtet werden. Denn so ist die derzeit gültige Auslegung des Korans. Er weiss auch, dass mit der "Karoier Erklärung der Menschenrechte im Islam" 1990 die Scharia in allen islamischen Ländern verankert wird/wurde. Demgegenüber werden alle Bemühungen modern denkender säkularer Muslime, welche in der "St. Petersburger *) Deklaration" vom März 2007 zusammengefasst wurden, von den obersten Islamgelehrten (bes. in Kairo) abgelehnt.

    *) St.Petersburg/Florida/USA - nicht in Russland.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorheartofstone
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    22. September 2014 18:38

    Liberale Muslime, Salafisten oder auch die Terroristen des islamischen Staats handeln nach einer einzigen Grundlage: dem Koran. Ob da jetzt ein paar "kreuzbrave" Mohammedaner unter Generalverdacht geraten, kümmert mich nicht im Geringsten. Fakt bleibt: der Ideologiegründer (Religion mag und kann ich diesen Dreck wirklich nicht nennen), Mohammed aus Mekka, war ein Mörder, Dieb, Räuber, Vergewaltiger, Kriegstreiber und Lügner. Wer sich solchen Abschaum als Vorbild auserwählt, braucht sich nicht wundern wenn man ihn als Geisteskranken bezeichnet und nicht im Land haben möchte. Entfernt mal all die Gewaltsuren und Tötungsaufrufe aus eurem heiligen Büchl. Oder schleichts euch endlich ...


alle Kommentare

  1. Frenchie (kein Partner)
  2. Frenchie (kein Partner)
  3. Daphne (kein Partner)
    21. Januar 2015 23:13

    To get celebrations for exlmape your own designed net! Really wonderful there exists continue to people who create websites along with anyone! Tend not to quit it! http://pbxjkkny.com [url=http://yebguawpg.com]yebguawpg[/url ] [link=http://qnupkpf.com]qnupkpf[/link ]

  4. Manish (kein Partner)
    21. Januar 2015 04:42

    I'm not sure why but this web site is loading inbcdeirly slow for me. Is anyone else having this problem or is it a issue on my end? I'll check back later and see if the problem still exists.

  5. Putra (kein Partner)
    20. Januar 2015 08:35

    Thank you for the sensible ciirtque. Me & my neighbor were just preparing to do a little research on this. We got a grab a book from our local library but I think I learned more from this post. I'm very glad to see such wonderful information being shared freely out there.

  6. King_Crimson (kein Partner)
    23. September 2014 21:57

    Amer Albayati: "Niemand ist gegen den Islam oder die Muslime."

    Stimmt nicht! Ich bin gegen den Islam. Diese Satanslehre gehört auf den Sondermüll!

  7. Rado (kein Partner)
    23. September 2014 07:26

    Die Sicherheit Österreichs interessiert doch in Wirklichkeit niemanden mehr. Weder die Jihadisten, noch ein Erdogan mit seiner Wiener Hunnenrede, noch die Kriminalitätskatastrophe die über uns hereingebrochen ist. Österreich ist nämlich zum offenen Land mit Selbstbedienung und wehrlosen, leicht depperten Bewohnern erklärt worden.
    "Österreich gehört den Entdeckern, den Tatkräftigen und den Weltoffenen" ließ uns zB. die ÖVP drohend auf ihren Wahlplakaten wissen, um uns mitzuteilen, dass sie dieses Volk, das ständig woanders seine Kreuzerl macht, entgültig satt hat.

  8. Aron Sperber (kein Partner)
    22. September 2014 21:39

    Sunnitische Burka-Krähen und schiitische Tschador-Krähen stehen einander feindselig gegenüber.

    Wenn es jedoch gegen die Ungläubigen geht, hackt keine Krähe der anderen Krähe ein Auge aus:

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2014/09/17/solidaritat-unter-krahen/

  9. heartofstone (kein Partner)
    22. September 2014 18:38

    Liberale Muslime, Salafisten oder auch die Terroristen des islamischen Staats handeln nach einer einzigen Grundlage: dem Koran. Ob da jetzt ein paar "kreuzbrave" Mohammedaner unter Generalverdacht geraten, kümmert mich nicht im Geringsten. Fakt bleibt: der Ideologiegründer (Religion mag und kann ich diesen Dreck wirklich nicht nennen), Mohammed aus Mekka, war ein Mörder, Dieb, Räuber, Vergewaltiger, Kriegstreiber und Lügner. Wer sich solchen Abschaum als Vorbild auserwählt, braucht sich nicht wundern wenn man ihn als Geisteskranken bezeichnet und nicht im Land haben möchte. Entfernt mal all die Gewaltsuren und Tötungsaufrufe aus eurem heiligen Büchl. Oder schleichts euch endlich ...

  10. Zraxl (kein Partner)
    22. September 2014 11:57

    Vergessen Sie das alles. Unser Außenminister ist gerade dabei, eine international verbindliche Version eines Soft-Koran herauszugeben. Homs und die Islam-Uni in Kairo werden zusperren, dar Saudi-Arabische König wird unseren Außenminister zum Ehren-Ayatollah erheben, und über eine Milliarde Muslime werden sich mit der Hand auf die Stirn schlagen und sagen: Warum nicht gleich. Genau das hat Prophet Mohammed sagen wollen, und nichts anderes.

  11. Zyniker (kein Partner)
    22. September 2014 11:24

    Alternativ, da der Islam unübersehbar nicht selbstkritikfähig oder reformierbar ist, könnten ja die "liberalen" und aufgeklärten Muslime zum Christentum übertreten, da sind ja Grundlagen vor 621 AD die gleichen, und den Rest der Muslime kann man dann ganz einfach des Landes verweisen und abschieben.
    Das ist, die völkerrechtlich anerkennenswerte, spiegelgleiche Vorgangsweise zu den Methoden der IS, der Saudis oder anderer muslimischer Länder.

    Also, wo ist das Problem?

    Konvertieren oder Ausreisen.

  12. Gerhard Pascher
    21. September 2014 16:13

    Amer Albayati's Worte in Gottes bzw. Allahs Ohr.
    Aber als Bekenner zum Islam muss er wissen, dass auch die Unterstützer der Initiative "Liberaler Muslime Österreich (ILMÖ)" von den radikalen Gotteskriegern u.U. bekämpft und vernichtet werden. Denn so ist die derzeit gültige Auslegung des Korans. Er weiss auch, dass mit der "Karoier Erklärung der Menschenrechte im Islam" 1990 die Scharia in allen islamischen Ländern verankert wird/wurde. Demgegenüber werden alle Bemühungen modern denkender säkularer Muslime, welche in der "St. Petersburger *) Deklaration" vom März 2007 zusammengefasst wurden, von den obersten Islamgelehrten (bes. in Kairo) abgelehnt.

    *) St.Petersburg/Florida/USA - nicht in Russland.

  13. machmuss verschiebnix
    21. September 2014 13:24

    Die Vorgangsweise des Westen ist viel eher Problem, als Lösung.

    Auch im Kommentar von Oberösi spiegelt sich ziemlich exakt EINE Seite der Medaille,
    aber der Westen ist offenbar schon beim Lösen der eigenen Probleme überfordert
    und sieht ausgerechnet in diversen Krisenregionen (Naher- Mittlerer- Osten, Afrika)
    die potentielle Befriedigung der Bedürftigkeit seiner kränkelnden Wirtschaft.

    Fast alle Probleme auf unserer Seiter der Medaille, die vom offiziellen Europa
    bisdato totgeschwiegen werden, sind Folgen einer Politik des geringsten
    Widerstandes. Angefangen bei der Zuwanderung billiger Arbeitskräfte, was sich
    beim genaueren hinschauen als sehr teuer erweist, über diverse gravierende
    Schiefstände welche korrupten Seilschaften geschuldet sind, bis zum ständigen und
    zizerlweisen Aufgeben bürgerlicher Werte zugunsten jener Elemente, welche sich
    die "Vernichtung des Schweinestaates" als Endziel gesetzt haben.

    Ganz Europa ist wehrlos
    - nicht in erster Linie gegen äußere Feinde, sondern
    es kam über dem Umweg von Verweichlichung, gezielter Irreführung und Links-
    Indoktrinierung der gesamten Bevölkerung über Jahrzehnte hinweg, zu der absurden
    Situation, daß es heutzutage unmöglich ist, absolut dringliche Maßnahmen zur
    Stabilisierung und Neu-Orientierung in die Wege zu leiten (abgesehen davon, daß
    es die herrschende Klasse sowieso verweigert).

    Was die Probleme auf der anderen Seite der Medaille angeht, so sehen wir z.B.
    anhand der islamistischen Gewalt-Ausbrüche nur das Symptom, nicht aber die
    Ursache des Leidens. Vor allem in islamisch dominierten Regionen wird die
    religiöse Dogmatik als Bollwerk - nicht gegen den Westen - sondern gegen dessen
    modernisierenden Einfluß mißbraucht. Einerseits würden die Islamisten westliche
    Technologie dringendst benötigen, andererseits sehen sie sich ausgerechnet
    dadurch mit ihrer eigenen Inferiorität konfrontiert.

    Zudem liefert der Westen mit seiner Vorgangsweise den Islam-Extremisten die
    allerbesten Argumente dafür, in ihrer archaischen Lebensweise zu verharren.
    (zitiere Oberösi, besser kann man's nicht sagen):

    » In obiger Meldung http://orf.at/stories/2246463/ : Obama, staatstragend, visionär, festen Blickes entschlossen, auch den Letzten per Drohne aus dem Weg zu bomben, der den Interessen des militärisch-industriellen Kompexes und jenen des angloamerikanischen Finanzsystems im Wege steht. Ganz gleich, ob Christ, Mohammedaner, Buddhist oder was weiß ich was. «

  14. bécsi megfigyelö
    21. September 2014 03:56

    Und wir haben hier Foristen, die eine VP belobhudeln, wenn sie solchen Terror-Import tatenlos grinsend fördert ("für meine Enkel ist das modern").
    .

  15. oberösi
    21. September 2014 01:57

    Wir könnten uns das ganze lächerliche wie endlose Debattieren, Lavieren, Analysieren, Interpretieren, was Islam wirklich ist und was nicht, und das aufwendige und steuergeldintensive Integrationstheater sparen, wenn wir und damit unsere Politiker die Eier hätten, gewisse Personen gar nicht erst ins Land zu lassen.

    Oder sie hochkant und umgehend wieder hinauswerfen, sobald offenkundig ist, daß sie keine verfolgten Flüchtlinge sind, sondern Tschetschenen und andere Ostbürger auf der Suche nach dem schnellen Glück.
    Unter anderem jene Entrepreneure, die längst große Teile des österreichischen Drogen-, Frauen- und sonstigen Handels, der mit Schwarzgeld betrieben wird, samt dazugehöriger österreichischer Beamtenschaft und Exekutive beherrschen.

    Oder, falls Neubürger unbedingt ihr Glück irgendwo an der Front im Kampf für die IS suchen wollen: bitte gerne, Reisende soll man nicht aufhalten. Aber dann Vermerk in den Pass und hinaus mit ihnen aus dem Land, in das sie sich nicht integrieren wollen, weil es ihren hehren Vorstellungen von lebenswert offensichtlich nicht entspricht.

    Nur sollten wir dann auch endlich die Courage haben, uns gegen solchen unsäglichen Propaganda-Schmarrn ersparen:
    Obama für globales Bündnis gegen Terror, Obama für dies, Obama für das, Obama im Kampf gegen Klimawandel, Obama für kompromißlosen Einsatz des Dritt-Blatts nach erfolgtem Stuhlgang...
    In obiger Meldung http://orf.at/stories/2246463/ : Obama, staatstragend, visionär, festen Blickes entschlossen, auch den Letzten per Drohne aus dem Weg zu bomben, der den Interessen des militärisch-industriellen Kompexes und jenen des angloamerikanischen Finanzsystems im Wege steht. Ganz gleich, ob Christ, Mohammedaner, Buddhist oder was weiß ich was.

    Ersparen sollten wir uns Schlagzeilen und Ergebenheitsadressen wie "Enthauptungen in Australien im letzten Moment verhindert", oder "Anschlag auf EU-Kommission in Brüssel geplant", die täglich zweimal über europäische Newsticker und die ORF-Seite flimmern. Für alles liegen natürlich wie immer vertrauenswürdige Beweise vor.

    Genauso vertrauenswürdig wie für die hollywoodreife Inszenierung der Gefangennahme von Osama in Pakistan, samt Tötung, Verbrennung und Verstreuen der Asche im Meer. Zu einem Zeitpunkt, als Obama sich als Friedensbringer inszenieren wollte, der sein Versprechen, den Krieg gegen Al Kaida zu beenden, einlöst und das Kapitel Osama, der als Dialysepatient in Wirklichkeit längst irgendwo begraben lag, publikumswirksam beendet. Nachdem er jahrelang für zahllose Verbrechen gegen die Menschlichkeit herhalten mußte.

    Aber, wie gesagt, da fehlt uns pazifizierten und dekadenten Stämmen Europas der Mut zum aufrechten Gang.

    Ich sags daher mit Erich Kästner: "Nie sollst du so tief sinken, von dem Kakao, durch den man dich zieht, auch noch zu trinken".

    Mag sein, daß dies alles inhuman ist, undemokratisch und politisch absolut unkorrekt. Nur besser jetzt, als später. Und besser wir als sie. Denn irgendwann wird es wirklich grauslich werden. Dann aber jedenfalls für uns, die wir vom Kindergarten an zur Gewaltlosigkeit und damit zur Wehrlosigkeit erzogen werden.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2020 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung