Weiter linke Agitation im ORF

Lesezeit: 3:30

Wer den österreichischen Staatsfunk als Informationsquelle nutzt, braucht starke Nerven. Das gilt jedenfalls für diejenigen, die dem ständig schrumpfenden Kreis von Zeitgenossen angehören, die produktiv tätig sind, nicht von Steuern leben und eine Bilanz lesen können.

Der ständig zunehmende Linksdrall des Staatsmediums zeigt sich insbesondere dann, wenn es um Wirtschaftsthemen geht. Völlige Ahnungslosigkeit bezüglich der Funktion von Märkten und deren Gesetzmäßigkeiten paart sich hier mit radikal etatistischen Phantasien hinsichtlich einer möglichst lückenlos, zentral zu planenden Kommandowirtschaft. Sollten externe „Experten" zu Wort kommen, dann handelt es sich ausschließlich um Linke. Daran, jemals einen liberalen Ökonomen vor der Kamera oder einem Mikrophon des ORF erlebt zu haben, kann sich der Autor dieser Zeilen jedenfalls nicht erinnern.

Ein wahres Kleinod stellte das am 23. 4. im „Bildungssender" des ORF, dem Radioprogramm Ö1, ausgestrahlte Mittagsjournal dar. In gleich zwei Beiträgen durften die antikapitalistischen Klassenkämpfer ihr (Gottlob kleines) Klientel anagitieren. In einem davon ging es um die bekanntermaßen ruchlose Pharmaindustrie, die – welch eine bodenlos entmenschte Gemeinheit – doch tatsächlich auf Profite aus ist! Hart am Rande des Tränenausbruchs entlang wurde der Umstand bejammert, dass Pharmaunternehmen es gemeinhin vorziehen, ihre Forschung und Produktion auf gewinnträchtige Produkte zu konzentrieren, anstatt sich um Randindikationen zu kümmern, mit denen nichts zu verdienen ist. Ein Skandal, der dringend abgestellt werden sollte – am Besten wohl durch staatliche Kommissare, die den Herstellern die gewünschte Verwendung ihrer Forschungsetats verbindlich vorschreiben.

Wo kämen wir denn da hin, wenn jeder Unternehmer sein Betriebsvermögen so einsetzen wollte, wie es ihm am Vernünftigsten erscheint? Wo doch jeder weiß, dass Politiker, Beamte und ORF-Redakteure die wahren Fachleute sind, wenn es um betriebswirtschaftlich zweckmäßige Entscheidungen geht.

Doch halt – hier geht es ja gar nicht um Betriebswirtschaft (eine jedem fortschrittlichen Bessermenschen zu Recht suspekte Disziplin!) – sondern um das Gemeinwohl! Schließlich hat doch jeder Patient, so der Originalton im Radio „…ein Recht auf die von ihm benötigte Medizin" – koste es andere was es wolle. Unausgesprochenes Fazit: Pharmabetriebe verstaatlichen (wie es schließlich auch Sahra Wagenknecht vorschwebt – und eine gestandene Kommunistin kann ja gar nicht falsch liegen).

Im zweiten Beitrag ging es um die Textilindustrie in Bangladesh. Selbstverständlich werden die für sie tätigen Menschen („80 Prozent Frauen") „nicht gerecht entlohnt". Klar – wer, wenn nicht Radioreporter, wären dazu berufen, Löhne als „gerecht" oder „ungerecht" einzustufen? Dass unersättliche westliche Plutokraten ihre Produktion in Länder wie Bangladesh auslagern, hat ja ausschließlich mit der ihnen eigenen „Profitgier" zu tun und selbstverständlich nicht etwa mit der Nachfrage westlicher Konsumenten nach billigen Kleidungsstücken.

Dass – trotz jahrzehntelanger Stagnation der Nettolöhne in den (einstigen) Industrienationen – dort auch „sozial Schwache" noch immer nicht nackt durch die Straßen schleichen, ist zu einem Teil dem Umstand zu verdanken, dass heute – der viel geschmähten Globalisierung sei Dank – billige Waren aus Schwellenländern geliefert werden. Dafür, dies und die Tatsache, dass westliche Investitionen in diesen Ländern auch dort das Wohlstandsniveau langfristig heben werden, zu begreifen, reicht das Hirn der ORFler offensichtlich nicht aus. Oder aber sie betreiben (was wahrscheinlicher ist) bewusste Desinformation, mit dem Ziel einer weiteren Diskreditierung jeder Form freier (nicht nur unternehmerischer) Entscheidungen. Wes Brot ich ess, des Lied ich sing…

Es ist erhellend und deprimierend zugleich – etwa am Beispiel von ORF-Redakteuren – zu beobachten, wie sehr der lebenslängliche Aufenthalt in geschützten Werkstätten die Fähigkeit, klar zu denken, vernebelt oder völlig zerstört. Dass man den eigenen ökonomischen Unverstand nicht nur nicht bedauert, sondern sogar noch im Brustton der moralischen Überlegenheit öffentlich zur Schau stellt, fügt der Peinlichkeit noch die Chuzpe hinzu…

Andreas Tögel, Jahrgang 1957, ist Kaufmann in Wien.

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    24. April 2014 23:05

    Was mir seit Jahren mehr und mehr aufstößt: Besonders ärgerlich die Vielzahl von Mitarbeitern diverser NGO`s wie Global, Amnesty oder Greenpeace, denen regelmäßig der ORF, hier wiederum besonders Ö1 eine Bühne bietet, ihre Ansichten zu verbreiten und für ihre Vereine Werbung zu machen.
    Gar nicht zu reden von ZARA, DÖW, Armutskonferenz, Mauthausen-Komitee, Kathol. Aktion und anderen hochsubventionierten marxistischen Pressure Groups, deren tendenziöse Penetranz nur mehr durch ihre sachliche Unbedarftheit übertroffen wird. Macht aber nix, das intellektuelle Lumpen-Präkariat (nicht im pekuniären, sondern im intellektuellen Sinne..) weiß es zu schätzen und fühlt sich bestätigt, wird ihre Sicht der Dinge doch so "öffentlich" präsentiert.

    Ein selbstrefentieller und unappetitlicher Klüngel von Politologen, Historikern, Experten, Journalisten, Historiker nicht zu vergessen, überwiegend am ärarischen Tropf, dominierend in Medien, Ausbildung, Unis und Hochschulen und mit absoluter Deutungshoheit.
    Daraus gibt es kein Entrinnen, es sei denn, man schafft das Monopol ORF ab. Denn die Funktionseliten in der Politik bedienen sich dieser parasitären Existenzen und halten sie im Brot, solange sie sich entsprechend verhalten. Und wer beißt schon die Hand, die einen füttert.

    Und wer ausschert, ist Nazi.

    Also, weg mit dem Monopol ORF, besser heute als morgen.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorhamburger zimmermann
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    25. April 2014 00:31

    Tögel-Kommentare sind uns stets Quell reger Zustimmung.

    Doch kann alles, was dem Steuer-, Beitrags- und Gebührenzahler von roten Stalinanbetern, grünen Kinderf_ckern (© Pirincci) und sonstig linksfortschrittlichen Elementen aufgezwungen wird, nur geschehen, weil die VP solchem Unrat ausdrücklich oder stillschweigend zustimmt.

    Wenn auch die Wählermasse hierzulande noch so simpel ist, Sozi und GrünInnen allein wären zu schwach. Wer also gibt frechen linken Agitierern gar so eifrig die Bahn frei?
    .

  3. Ausgezeichneter Kommentator1
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    24. April 2014 23:20

    Vollkommen richtig beobachtet. Jetzt haben wir beim Publikumsrat die letzte Form der Mitbestimmung verloren! Dafür darf der ORF jetzt umgehemmt auf FB und Twitter seine Werbung machen.
    Aber immerhin gibt es jetzt orf-watch.at
    Dort kann man jetzt viel gezielter seinem Ärger Luft machen!!

  4. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    25. April 2014 00:07

    Als Georg Kapsch gestern als Studiogast in der ZIB2 über die Abwanderung der Industrie aus Ö sprach und die enorme Belastung dch. die Lohnnebenkosten, fühlte sich Wolf stets bemüht zu betonen, wie gut die Industrie doch verdient. Gerade so als wollte er die Probleme nicht verstehen und dem Publikum Jammern der I. auf hohem Niveau präsentieren.
    Natürlich, Wolf bekommt bestimmt von der geschützten Werkstatt ORF ein sattes Nettogehalt, nachdem er sich um Wirtschaftlichkeit des Betriebes keine Gedanken zu machen braucht. Den interessieren dabei die Lohnnebenkosten gar nicht und vermutlich weiß er darüber relativ wenig.

    http://tvthek.orf.at/program/ZIB-2/1211/ZIB-2/7828521

    In diesem Zusammenhang stelle ich einen Gehaltsrechner ein, der die LNK ausweist, was ja, wie ich erfahren habe, nicht erlaubt ist auf Lohnzetteln schreiben zu lassen.

    http://www.karriere.at/content/salarycalculator-frame

  5. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    24. April 2014 22:58

    "Sollten externe „Experten" zu Wort kommen, dann handelt es sich ausschließlich um Linke. Daran, jemals einen liberalen Ökonomen vor der Kamera oder einem Mikrophon des ORF erlebt zu haben,................."

    Das zieht sich bei unserem Zwangsgebührenfunk wie ein rot-grüner Faden durch ALLE Sendungen und wird endlich einmal ein Nichtlinker eingeladen, dann nur mit dem Versuch, ihn "öffentlich-rechtlich" hinzurichten.

    Diesen unseren Staatsfunk kann man nurmehr unter der Devise "FEINDBEOBACHTUNG" konsumieren!

  6. Ausgezeichneter KommentatorBeckmesser
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    25. April 2014 06:24

    Wir werden zwangsweise im Kommunismus und in der Verarmung enden. Die Enteignung geht schrittweise vor sich. So wie auch die Meinungsfreiheit abgeschafft wird. Der Ruf nach immer mehr Staat zeigt, dass die wahren Ursachen nicht erkannt werden. Der Staat ist nicht die Lösung, sondern das Problem! Das Denken wird durch die vorgegebenen Meinungen der Medien reduziert. Eine intransparente Staatsbürokratie bevormundet immer mehr die Bürger. Sapere aude! Ich glaube, dass der Geist der Aufklärung bei vielen (ich wage sogar zu behaupten bei den meisten) nicht angekommen ist.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    25. April 2014 07:19

    Dem gibt es nichts hinzuzufügen, danke Herr Tögel!
    Dieser Kommentar sollte auch auf dem neuen Blog "ORF-Watch.at" erscheinen!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAron Sperber
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    26. April 2014 22:02

    Der ORF führt in politischen TV-Sendungen wie dem “Weltjournal” den Kampf für das Welt-Proletariat, nachdem das heimische Poletariat sich als unwillig gezeigt hat, dem revolutionären Ruf zu folgen.

    Österreichs Proleten, die für den elitären ORF bezahlen müssen, lesen ohnehin nur Boulevard.


alle Kommentare

  1. Birdie (kein Partner)
    04. März 2015 15:34

    coverage http://carinsurancequotescom.net impressive present claims about http://viagraclick.org man say http://cialisclick.com normal sex been http://viagraonline2day.com been muscle relaxation http://buyviagraabc.com four erection over sexual http://buycialisok.net goat

  2. Kailyn (kein Partner)
  3. Andie (kein Partner)
    07. Februar 2015 01:57

    face unexpected http://changeautoinsur.com detailed car-safety stress fatigue http://searchedtabsonline.com sex sex plays http://eddrugsearch.com hydraulic bop http://searchcheapinsurcompanies.com correspondence school kind http://latiprix.net other

  4. Lika (kein Partner)
    21. Januar 2015 15:25

    This was so helpful and easy! Do you have any arltices on rehab? http://zolefaokjz.com [url=http://ebqwbudkqy.com]ebqwbudkqy[/url ] [link=http://zfpkhrtf.com]zfpkhrtf[/link ]

  5. Anapaula (kein Partner)
  6. Selen (kein Partner)
    21. Januar 2015 02:14

    Finding this post has anreswed my prayers

  7. John (kein Partner)
    21. Januar 2015 02:05

    This postnig knocked my socks off

  8. Vaira (kein Partner)
    19. Januar 2015 13:09

    I relaly needed to find this info, thank God!

  9. Amine (kein Partner)
    19. Januar 2015 12:14

    Mrs Clinton has no executive exerpience that I can find. Her claim to fame being married to a president. The democrats put her into power in the Senate without real opposition. She seems too inexperienced to be the Chief executive officer of the US. I think she will come apart when the debating gets down to proving her claims to executive talent.respectfully jimbo37

  10. Aron Sperber (kein Partner)
    27. April 2014 12:57

    In Österreich ist eine Organisation wie die "Gruppe Revolutionäre Marxisten" ein wahres Karriere-Sprungbrett für Journalisten.

    Als Außenpolitik Korrespondenten für Österreichs Qualitätsmedien dürfen Robert Misik (standard, profil) und seine alten Mitkämpfer (Hoffmann Ostenhoff beim Profil, Raimund Löw beim Falter und im ORF) ihre alten Ideale hochhalten und den „Westen“ anprangern. Livia Klingl vom Kurier oder Gudrun Harrer vom Standard sind ebenfalls auf Linie - und siehe da: mittlerweile sind auch die reaktionärsten Medien ihrer Deutungshoheit gefolgt. Wenn man am Sonntag die Kronenzeitung liest, erkennt man bei Themen wie multinationalen Konzernen, Turbokapitalismus, Neoliberalismus, Neocons, Irak, Israel und natürlich GW Bush kaum einen Unterschied zum hochwertigen Journalismus von Falter, Profil oder ORF Weltjournal.

    Würden die Österreicher in Italien mitwählen dürfen, hätte Berlusconi kaum 5 % der Stimmen bekommen und Obama hätte einen Erdrutschsieg gefeiert – komischerweise hatten wir in Österreich trotzdem 7 Jahre eine Koalition mit Haider-Beteiligung und danach immer noch eine rechte Mehrheit bei den Wahlen.

  11. BHBlog (kein Partner)
    27. April 2014 05:32

    Wie gut die ORF-Propagandamaschinerie(eigentlich kann man jedes Medium westlich St.Petersburg als solches bezeichnen leider...)merkt man bereits in meiner Verwandtschaft.

    Da wird nicht nur immer erwähnt wieviel Angst man habe, dass Putin den Gashahn zudrehtt, ja man wirft ihm sogar die Alleinschuld für die Krise vor und meint nach Russland auszuwandern wäre nicht gut da ja "soviele nach Österreich kommen".
    Allerdings: Nur weil wir nicht sehen wieviele Österreicher nach Russland, China, Mongolei oder andere östlichen Länder auswandern, heißt es nicht dass das nicht passiert!

    Die NEOS sind übrigens (in der Person der Spitzenkandidatin Angelika Mlinar)in einer Beziehung "mit Europa":
    https://pbs.twimg.com/media/BmEsJKlIIAAxoPo.jpg:large

    Die Russlandfreundlichen Statements kann man also nur als Pseudo-Anbiederung zur Wählerköderung verstehen:

  12. Aron Sperber (kein Partner)
    26. April 2014 22:02

    Der ORF führt in politischen TV-Sendungen wie dem “Weltjournal” den Kampf für das Welt-Proletariat, nachdem das heimische Poletariat sich als unwillig gezeigt hat, dem revolutionären Ruf zu folgen.

    Österreichs Proleten, die für den elitären ORF bezahlen müssen, lesen ohnehin nur Boulevard.

  13. Sandwalk
    26. April 2014 21:34

    Die ORF-Journalisten haben jede Menge Ahnung von angewandter Betroffenheit und praktizierender Ideologie aber keinen blassen Schimmer von der Industrie, schon gar nicht von Pharmafirmen.

    Es wurden und werden von ideologischen "Experten" beispielsweise immer wieder erwähnt, dass "die Pille" und diverse Vitaminpräparate völlig überteuert auf den Markt geworfen werden, sodass sich die Armen in der Dritten Welt die Produkte dieser "Profit-Gierhälse" nicht leisten können.

    Die Wahrheit ahnen die ORF-Fuzzies nicht einmal, weil sie es nicht der Mühe wert finden, mit echten Pharmaexperten in den Betrieben zu reden.

    Es stimmt, dass häufig gekaufte und billig produzierte Medikamente wie Vitaminpillen, Anti-Baby-Pillen und Potenz-Generika teuer verkauft werden, aber damit wird die Entwicklung von Krebsmedikamenten und Immunsupressiva finanziert, denn diese Medikamente kosten allein in der Entwicklung so unvorstellbar viel Geld, dass sich das nicht einmal ein überbezahlter ORF-Journalist vorstellen kann. Auch wenn die Grünen ständig wettern, so können Immunsupressiva ohne teuer gezüchtete Versuchstiere unmöglich entwickelt werden, und ohne Immunsupressiva gibt es keine Organtransplantationen.

    Warum produzieren die Pharmaunternehmen dann diese komplexen Medikamente?
    Weil es hier auch um Prestige geht.
    Eine Verstaatlichung von Pharmafirmen würde jedenfalls die Kosten explodieren und die Forschungsleistung drastisch absacken lassen.

    Auch ich staune immer wieder über diese Halbbildung und einseitige Berichterstattung im ORF.

  14. Politicus1
    25. April 2014 21:23

    25.4. WIEN HEUTE - Wien im 1. Weltkrieg
    http://tvthek.orf.at/program/Wien-heute/70018/Wien-heute/7833714

    Bei ca. 1'40" berichtet der Historiker über die Stimmung an der Universität Wien.
    Sie war damals "patriotisch" - "aus heutiger Sicht könnte man sagen "rechts gedrallt"!

    Na, wenigstens waren die Patrioten des 1. Weltkriegs aus "heutiger Sicht" noch keine Neonazis ...

  15. terbuan
    25. April 2014 07:19

    Dem gibt es nichts hinzuzufügen, danke Herr Tögel!
    Dieser Kommentar sollte auch auf dem neuen Blog "ORF-Watch.at" erscheinen!

  16. Beckmesser
    25. April 2014 06:24

    Wir werden zwangsweise im Kommunismus und in der Verarmung enden. Die Enteignung geht schrittweise vor sich. So wie auch die Meinungsfreiheit abgeschafft wird. Der Ruf nach immer mehr Staat zeigt, dass die wahren Ursachen nicht erkannt werden. Der Staat ist nicht die Lösung, sondern das Problem! Das Denken wird durch die vorgegebenen Meinungen der Medien reduziert. Eine intransparente Staatsbürokratie bevormundet immer mehr die Bürger. Sapere aude! Ich glaube, dass der Geist der Aufklärung bei vielen (ich wage sogar zu behaupten bei den meisten) nicht angekommen ist.

  17. hamburger zimmermann
    25. April 2014 00:31

    Tögel-Kommentare sind uns stets Quell reger Zustimmung.

    Doch kann alles, was dem Steuer-, Beitrags- und Gebührenzahler von roten Stalinanbetern, grünen Kinderf_ckern (© Pirincci) und sonstig linksfortschrittlichen Elementen aufgezwungen wird, nur geschehen, weil die VP solchem Unrat ausdrücklich oder stillschweigend zustimmt.

    Wenn auch die Wählermasse hierzulande noch so simpel ist, Sozi und GrünInnen allein wären zu schwach. Wer also gibt frechen linken Agitierern gar so eifrig die Bahn frei?
    .

    • Wyatt
      26. April 2014 08:45

      .........die vielen Nichtwähler und die, vor jeder Wahl erfundenen Miniparteien!

  18. Brigitte Imb
    25. April 2014 00:07

    Als Georg Kapsch gestern als Studiogast in der ZIB2 über die Abwanderung der Industrie aus Ö sprach und die enorme Belastung dch. die Lohnnebenkosten, fühlte sich Wolf stets bemüht zu betonen, wie gut die Industrie doch verdient. Gerade so als wollte er die Probleme nicht verstehen und dem Publikum Jammern der I. auf hohem Niveau präsentieren.
    Natürlich, Wolf bekommt bestimmt von der geschützten Werkstatt ORF ein sattes Nettogehalt, nachdem er sich um Wirtschaftlichkeit des Betriebes keine Gedanken zu machen braucht. Den interessieren dabei die Lohnnebenkosten gar nicht und vermutlich weiß er darüber relativ wenig.

    http://tvthek.orf.at/program/ZIB-2/1211/ZIB-2/7828521

    In diesem Zusammenhang stelle ich einen Gehaltsrechner ein, der die LNK ausweist, was ja, wie ich erfahren habe, nicht erlaubt ist auf Lohnzetteln schreiben zu lassen.

    http://www.karriere.at/content/salarycalculator-frame

    • BHBlog (kein Partner)
      27. April 2014 05:37

      Sie haben vollkommen recht, dass es für Österreicher (welche diesen Schritt auf sich nehmen ) viel attraktiver ist in ein Land auszuwandern wo man für dieselbe Tätigkeit entsprechend mehr verdient und womöglich weniger Steuernn zahlt und bessere Lebensmittel erhält.

  19. 1
    24. April 2014 23:20

    Vollkommen richtig beobachtet. Jetzt haben wir beim Publikumsrat die letzte Form der Mitbestimmung verloren! Dafür darf der ORF jetzt umgehemmt auf FB und Twitter seine Werbung machen.
    Aber immerhin gibt es jetzt orf-watch.at
    Dort kann man jetzt viel gezielter seinem Ärger Luft machen!!

  20. oberösi
    24. April 2014 23:05

    Was mir seit Jahren mehr und mehr aufstößt: Besonders ärgerlich die Vielzahl von Mitarbeitern diverser NGO`s wie Global, Amnesty oder Greenpeace, denen regelmäßig der ORF, hier wiederum besonders Ö1 eine Bühne bietet, ihre Ansichten zu verbreiten und für ihre Vereine Werbung zu machen.
    Gar nicht zu reden von ZARA, DÖW, Armutskonferenz, Mauthausen-Komitee, Kathol. Aktion und anderen hochsubventionierten marxistischen Pressure Groups, deren tendenziöse Penetranz nur mehr durch ihre sachliche Unbedarftheit übertroffen wird. Macht aber nix, das intellektuelle Lumpen-Präkariat (nicht im pekuniären, sondern im intellektuellen Sinne..) weiß es zu schätzen und fühlt sich bestätigt, wird ihre Sicht der Dinge doch so "öffentlich" präsentiert.

    Ein selbstrefentieller und unappetitlicher Klüngel von Politologen, Historikern, Experten, Journalisten, Historiker nicht zu vergessen, überwiegend am ärarischen Tropf, dominierend in Medien, Ausbildung, Unis und Hochschulen und mit absoluter Deutungshoheit.
    Daraus gibt es kein Entrinnen, es sei denn, man schafft das Monopol ORF ab. Denn die Funktionseliten in der Politik bedienen sich dieser parasitären Existenzen und halten sie im Brot, solange sie sich entsprechend verhalten. Und wer beißt schon die Hand, die einen füttert.

    Und wer ausschert, ist Nazi.

    Also, weg mit dem Monopol ORF, besser heute als morgen.

  21. mischu
    24. April 2014 22:58

    "Sollten externe „Experten" zu Wort kommen, dann handelt es sich ausschließlich um Linke. Daran, jemals einen liberalen Ökonomen vor der Kamera oder einem Mikrophon des ORF erlebt zu haben,................."

    Das zieht sich bei unserem Zwangsgebührenfunk wie ein rot-grüner Faden durch ALLE Sendungen und wird endlich einmal ein Nichtlinker eingeladen, dann nur mit dem Versuch, ihn "öffentlich-rechtlich" hinzurichten.

    Diesen unseren Staatsfunk kann man nurmehr unter der Devise "FEINDBEOBACHTUNG" konsumieren!





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2020 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung