Kinderfeindliche Gesellschaft tagtäglich

Lesezeit: 1:30

Meine Bekannte hat sich mir anvertraut und beklagt, dass sie im Alltag tagtäglich auf Schritt und Tritt überal undl andauernd mit Kritik, Fassungslosigkeit und Kopfschütteln ?konfrontiert ist, wie eine Österreicherin nur Mutter von vier Kindern werden konnte. Das beginnt mit unnötigen lockeren Sprüchen ausgerechnet beim? Kinderarzt, dass es jetzt aber genug sei und sie doch wohl so „vernünftig" ?sein solle und kein fünftes Kind mehr bekommen würde. Warum denn nicht?

Auf die Idee, so einen beleidigenden, angeblich gut gemeinten Rat auch einer ?türkischen Mutter zu geben, kommen diese Gutmenschen natürlich erst gar nicht. Diese unnötigen, bissigen Kommentare im Alltag, sei es beim Arzt, im? Kindergarten, in der Schule, beim Schiurlaub in Tirol; das ungläubige ?Staunen, dass da eine Akademikerin tatsächlich vier eigene, selbst geborene,? blonde Kinder betreut – wie kann es so etwas überhaupt geben? Hat die keine Angst vor Verarmung? Sind die Kinder von ein und demselben Mann, oder hat sie einen zweiten Mann, der zu den beiden ersten Kindern selber auch noch welche? wollte?

Dieser beleidigende, verletzende, geistlose, alltägliche? Sprechdurchfall zeugt von einer zutiefst kinderfeindlichen Gesellschaft, in der Mütter mit Kindern tagtäglich einem verbalen Spießrutenlauf ausgesetzt? sind.

Helwig Leibinger ist in Ried im Innkreis in Oberösterreich geboren. Er ist Hauptmann der Reserve; Studium der Geschichte, Kunstgeschichte und Archäologie; er ist in einer Bibliothek tätig und wohnt in Wien.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Februar 2014 11:01

    Tja, in unserer der Dekadenz verfallenen Gesellschaft werden Haustiere bereits höher geschätzt als Kinder.
    Soziale Sodomie ist neben vielen anderen Auswüchsen im Vormarsch, daher wird das Umfeld für kinderreiche Familien immer schwieriger.
    Die europäische Kultur wird den entsprechenden Preis dafür bezahlen!

  2. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Februar 2014 14:30

    Nicht jammern und posten, Kinder in die Welt setzen!
    Ohne jemandem nahetreten zu wollen, wie siehts eigentlich aus mit der Kinderschar bei den hier anwesenden Postern? Also, ich liege mit etwas mehr als dem Doppelten des österreichischen Durchschnitts von 1,48 ganz gut....

    Und es komme mir niemand damit, daß Verhältnisse und finanzielle Anreize so schlecht wären heutzutage. Wären unsere Eltern in den Jahren 1945-1970 ähnlich wehleidig und egoistisch gewesen, gäbe es die Mehrheit der Poster hier gar nicht.....

  3. Ausgezeichneter KommentatorA.K.
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Februar 2014 10:06

    Bravo zu Helwig Leibingers Gastkommentar!
    Ein Großteil der heute in Europa zu beobachteten Probleme ist auf die kinderfeindliche Gesellschaft zurückzuführen.
    Im Jahr 2100 sind Abschätzungen zu folge, nur mehr 20% an Nachkommen der in Europa ehemals 1970 Lebenden als Bevölkerungsanteil zu erwarten. Die zukünftige Bevölkerungsstruktur wird dementsprechend geartet sein.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Februar 2014 05:44

    Es ist wahr, dass diese Gesellschaft latent kinderfeindlich und hauptsaechlich auf egozentrische Selbstverwirklichung aus ist.
    Dies gepraegt durch Materialismus und Feminismus, vermischt mit einer ordentlichen Portion an Intoleranz, dass Kinder vorwiegend stoeren.

  5. Ausgezeichneter KommentatorMax Dutroux
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Februar 2014 11:34

    Im angeblich friedlichen EU-Europa wurden noch niemals so viele Menschen getötet, nämlich die Allerschwächsten, die Ungeborenen. Durch diese Kinderblut-Schande ist Europa entweiht und MUSS wieder im eigenen Blut ersaufen. Der Untergang Europas ist gerecht und vernünftig.

  6. Ausgezeichneter KommentatorTik Tak
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Februar 2014 14:50

    Ja das ist nichts Neues, das kennt jeder, der mehr als zwei Kinder hat.
    Der Dame sei empfohlen mit ihren vier Kindern in die Business Class der AUA einzuchecken.Da Meine Frau und ich machen das regelmäßig mit unseren vieren, so knapp 10-15 mal im Jahr, das ist leider auf den Verbindungsstrecken zu den Hubs notwendig.
    Da kann man dann erleben wie "kinderfreundlich" solche Betriebe sind.
    Im Regelfall erleben wir in knapp 75% der Fälle die Aufforderung, trotz voll bezahlter Tickets, doch lieber die Economy Class aufzusuchen, da gäbe es dann vielleicht noch andere Kinder für unseren Nachwuchs - "zum Spielen".
    Und schließlich wollen Vollzahler in der Business ja auch nicht so gerne Kinder "am Hals" haben.
    Manchmal denke ich fast, die Österreicher wollen aussterben.

    Andererseits, wer Österreicher ernst nimmt ist selber schuld.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorrueckkehrer
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Februar 2014 08:11

    Meine Frau hat nach unserer Heirat ihren Beruf aufgegeben und ist mir in meiner internationalen Karriere durch die halbe Welt gefolgt. Wir haben 2 Kinder liebevoll erzogen welche jetzt auch sehr tüchtig in ihrem Beruf sind. Nun dass wir wieder in Österreich wohnen, passiert es leider sehr oft, dass meine Frau durch Nachbarinnen geradezu angepöbelt wird, wenn man sie um ihren Beruf fragt und sie " Hausfrau" als Antwort gibt.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorMax Dutroux
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Februar 2014 11:34

    Im angeblich friedlichen EU-Europa wurden noch niemals so viele Menschen getötet, nämlich die Allerschwächsten, die Ungeborenen. Durch diese Kinderblut-Schande ist Europa entweiht und MUSS wieder im eigenen Blut ersaufen. Der Untergang Europas ist gerecht und vernünftig.


alle Kommentare

  1. Austriana (kein Partner)
    26. Februar 2014 12:34

    Man erlebt beides - Zustimmung oder Ablehnung.
    Ablehnung kann einen meist so ärgern, dass man die positiven Reaktionen der Leute übersieht.
    Das Problem bei der Ablehnung ist aber, dass die private Ablehnung gesellschaftlich verstärkt wird, dass sich die Ablehner quasi im Recht fühlen.

    PS: 7 Kinder

  2. kpax (kein Partner)
    26. Februar 2014 00:03

    anscheinend wollen manche politiker die ansässige bevölkerung wirklich austauschen gegen türken, ohne polemik oder sarkasmus jetzt. vor ein paar tagen einen artikel über hartz-iv in deutschland gelesen: eine türkische großfamilie mit 10 kinder, mutter und vater arbeitslos: 3000€ netto, miet-, strom- und heizkosten werden vom staat bezahlt.

  3. rueckkehrer (kein Partner)
    25. Februar 2014 08:11

    Meine Frau hat nach unserer Heirat ihren Beruf aufgegeben und ist mir in meiner internationalen Karriere durch die halbe Welt gefolgt. Wir haben 2 Kinder liebevoll erzogen welche jetzt auch sehr tüchtig in ihrem Beruf sind. Nun dass wir wieder in Österreich wohnen, passiert es leider sehr oft, dass meine Frau durch Nachbarinnen geradezu angepöbelt wird, wenn man sie um ihren Beruf fragt und sie " Hausfrau" als Antwort gibt.

  4. Tik Tak (kein Partner)
    24. Februar 2014 14:50

    Ja das ist nichts Neues, das kennt jeder, der mehr als zwei Kinder hat.
    Der Dame sei empfohlen mit ihren vier Kindern in die Business Class der AUA einzuchecken.Da Meine Frau und ich machen das regelmäßig mit unseren vieren, so knapp 10-15 mal im Jahr, das ist leider auf den Verbindungsstrecken zu den Hubs notwendig.
    Da kann man dann erleben wie "kinderfreundlich" solche Betriebe sind.
    Im Regelfall erleben wir in knapp 75% der Fälle die Aufforderung, trotz voll bezahlter Tickets, doch lieber die Economy Class aufzusuchen, da gäbe es dann vielleicht noch andere Kinder für unseren Nachwuchs - "zum Spielen".
    Und schließlich wollen Vollzahler in der Business ja auch nicht so gerne Kinder "am Hals" haben.
    Manchmal denke ich fast, die Österreicher wollen aussterben.

    Andererseits, wer Österreicher ernst nimmt ist selber schuld.

  5. Konsul Buddenbrook (kein Partner)
    23. Februar 2014 13:55

    Scheint mir eine übertriebene Raunzgeschichte zu sein. Die Dame wird wohl kaum immer mit allen 4 Kindern rumlaufen, wie sollen das die furchtbar Kinderfeinde erkennen?
    Es soll jeder so viele Kinder haben wie er möchte, nur dann auch bitte selber dafür aufkommen.

    • Inger
      23. Februar 2014 19:29

      Ned bös sein, aber des find i jetzt ganz blöd. Soll sie ihre Kinder verstecken, weil es vier sind?? Ja bitte was denn noch! Ich kenne das auch aus eigener Erfahrung, wie das ist, wenn man mit vielen Kindern Urlaub macht und z.B . ein Restaurant aufsucht, um viel Geld für ein Mittagessen auszugeben. Wir waren vier ERwachsene mit sechs Kindern gemeinsam auf Urlaub, das war erstens wahnsinnig teuer und zweitens sehr aufregend. Weil unsere Kinder waren (noch) gut erzogen, was ja heute manchmal nicht mehr so wirklich der Fall ist, haben sich bei Tisch gut und richtig benommen, waren ganz normal leise oder laut, wie es halt ist, wenn sich zehn Leute insgesamt miteinander unterhalten und trotzdem, es war nicht einfach.
      Ich meine auch, dass die Kinder von damals heute als Erwachsene keine Kinder haben (vier von den sechs), weil es nicht leicht war, in einer Vielkindfamilie groß zu werden. Da kann man einfach nicht überall dabei sein, weil es kostet und kostet und kostet. Aber die Kinder verstecken, das wäre wohl nie in Frage gekommen.

    • de Voltaire
      24. Februar 2014 13:57

      @ Konsul Buddenbrook

      Ja, jeder soll soviele Kinder haben, wie er möchte. Ja, er soll selber dafür aufkommen.

      Aber diese Kinder sollen dann natürlich auch den Kinderlosen keine Pensionen bezahlen müssen. Das haben Sie doch gemeint?

    • Konsul Buddenbrook (kein Partner)
      24. Februar 2014 14:53

      Natürlich, wenn Kindergärten, Schulen usw. privatisiert werden. Generell gesehen ist das aktuelle Pensionssytem so oder so zum scheitern verurteilt.

    • de Voltaire
      25. Februar 2014 11:01

      @ Konsul Buddenbrook

      Natürlich gehören Kindergärten, Schulen usw. privatisiert. Die Ausgaben dafür (wie auch generell für Kinder) steuerlich geltend gemacht.

      Ach ja, Sie würden die Kosten für Ihre Ausbildung usw. natürlich trotzdem zurückzahlen (müssen).

      Ich gebe Ihnen uneingeschränkt recht, die Umverteilung von Eltern zu Kinderlosen gehört uneingeschränkt gestoppt.

  6. Max Dutroux (kein Partner)
    23. Februar 2014 11:34

    Im angeblich friedlichen EU-Europa wurden noch niemals so viele Menschen getötet, nämlich die Allerschwächsten, die Ungeborenen. Durch diese Kinderblut-Schande ist Europa entweiht und MUSS wieder im eigenen Blut ersaufen. Der Untergang Europas ist gerecht und vernünftig.

  7. oberösi
    22. Februar 2014 14:30

    Nicht jammern und posten, Kinder in die Welt setzen!
    Ohne jemandem nahetreten zu wollen, wie siehts eigentlich aus mit der Kinderschar bei den hier anwesenden Postern? Also, ich liege mit etwas mehr als dem Doppelten des österreichischen Durchschnitts von 1,48 ganz gut....

    Und es komme mir niemand damit, daß Verhältnisse und finanzielle Anreize so schlecht wären heutzutage. Wären unsere Eltern in den Jahren 1945-1970 ähnlich wehleidig und egoistisch gewesen, gäbe es die Mehrheit der Poster hier gar nicht.....

    • Haider
      23. Februar 2014 00:49

      Da von 1938 bis 1945 Kinderreichtum staatlich extrem gefördert wurde, hat es heute selbstredend iggit zu sein. Wer jetzt standesgemäß unterwegs sein will, muß als schwules Paar mindestens 2 afrikanische und ein oder zwei asiatische Kinder adoptiert haben. Dafür werden die eigenen Eltern im Altersheim entsorgt (für sie gibt ja keine Beihilfe!). Einfach grauslich.

    • simplicissimus
      23. Februar 2014 07:14

      Volle Zustimmung, oberoesi und Haider. Habe uebrigens auch 4 Kinder ...

    • Brigitte Kashofer
      25. Februar 2014 23:56

      Die Kinderliebe wird uns auch dadurch ausgetrieben, dass wir uns von unseren Kindern alles gefallen lassen und ihnen jeden Wunsch erfüllen müssen. Eltern sind extrem verunsichert und getrauen sich nicht mehr, ihre Kinder zu erziehen.
      Eine Ohrfeige zum rechten Zeitpunkt (wenn nämlich das Kind darum bettelt), wird schon als Gewalt gegen Kinder eingestuft.
      Auch das ist ein Grund, warum immer weniger Menschen Kinder bekommen. Man wird als Eltern zum Sklaven der eigenen Kinder.
      Ich habe übrigens 5 Kinder aufgezogen und dem Aufmüpfigsten von ihnen gelegentlich auch eine geschmiert. Er ist heute Wissenschaftler und Forscher an der Uni Graz.

  8. mischu
    22. Februar 2014 11:01

    Tja, in unserer der Dekadenz verfallenen Gesellschaft werden Haustiere bereits höher geschätzt als Kinder.
    Soziale Sodomie ist neben vielen anderen Auswüchsen im Vormarsch, daher wird das Umfeld für kinderreiche Familien immer schwieriger.
    Die europäische Kultur wird den entsprechenden Preis dafür bezahlen!

    • simplicissimus
      22. Februar 2014 11:17

      Hab hier schon Lanzen fuer meine heimliche Ehe mit meiner Eselin gebrochen, aber ich werde weiter diskriminiert und wir erhalten weder eine staatliche Trauung noch EselInnenpension. Schnueff.
      Die Homos habens gut, fuer die kaempft eine starke Lobby, wir armen SodomistInnen werden im Saustall stehen gelassen.

    • mischu
      23. Februar 2014 03:22

      @simplicissimus

      ;-))) ******!

  9. A.K.
    22. Februar 2014 10:06

    Bravo zu Helwig Leibingers Gastkommentar!
    Ein Großteil der heute in Europa zu beobachteten Probleme ist auf die kinderfeindliche Gesellschaft zurückzuführen.
    Im Jahr 2100 sind Abschätzungen zu folge, nur mehr 20% an Nachkommen der in Europa ehemals 1970 Lebenden als Bevölkerungsanteil zu erwarten. Die zukünftige Bevölkerungsstruktur wird dementsprechend geartet sein.

  10. simplicissimus
    22. Februar 2014 05:44

    Es ist wahr, dass diese Gesellschaft latent kinderfeindlich und hauptsaechlich auf egozentrische Selbstverwirklichung aus ist.
    Dies gepraegt durch Materialismus und Feminismus, vermischt mit einer ordentlichen Portion an Intoleranz, dass Kinder vorwiegend stoeren.





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