Eva und das Lamm

Lesezeit: 4:30

Hans Dichand, einst nach dem Erfolgsrezept seiner Kronenzeitung gefragt, antwortete: Kinder, Mädchen, Tiere! Die ebenso einfache wie erfolgreiche Formel hat sich jahrzehntelang bewährt. Kein Wunder, wer findet kleine Hundewelpen oder neu geborene Katzenbabys nicht schrecklich süß. Die Krone hatte deshalb immer ein Herz für Tiere und immer viele süße Fotos von flauschigen Vierbeinern.

Auch kleine Kinder kommen bei fast allen Zielgruppen (ausgenommen vielleicht bei linken Genderfrauen) stets gut an. Und wenn das kleine Mädchen dann auch noch ein Dirndl anhat, in einer duftenden Blumenwiese steht und ein knuddeliges Kaninchen im Arm hält, dann, ja dann ist das perfekte Krone-Titelbild für Ostersonntag im Kasten. Und mit „Mädchen“, meinte Herr Dichand natürlich die barbusigen Frauen auf Seite sieben seiner Zeitung. Aber dass „Sex Sells“ ist ohnehin bekannt.

Die Grünen scheinen in der Wahlkampfendphase das Erfolgskonzept von Hans Dichand für ihre neue Plakatwelle kopiert zu haben. Da knuddelt etwa Eva Glawischning, die nun ganz volksnah nur noch EVA heißt, lächelnd ein süßes Lämmchen. Ja da geht einem regelrecht das Herz auf. Kitschiger geht’s nimmer.

 

Kurios ist dabei, dass linke Genderfrauen seit einiger Zeit auf europäischer und nationaler Ebene eine Kennzeichnungspflicht (oder gar ein Verbot) von zu stark nachbearbeiteten Werbefotos fordern. Das „Eva-mit-dem-Lämmchen-Plakat“ wäre von dieser Regelung zweifellos betroffen. Denn die durch den Politikalltag schon etwas faltig gewordene Glawischnig strahlt um mindesten 15 Jahre verjüngt von den Plakatwänden. Darunter die Slogans: „saubere Umwelt“ und „saubere Politik“. Aber bei den Fotos, da darf man schon ein bisserl schummeln, gelle!

Wären die Plakate nicht von den Grünen, hätten Journalisten und Kleinkünstler ohnehin schon laut aufgejault, denn die kitschigen Sujets sehen aus, als hätte sie der Regisseur der Hansi Hinterseer Heimatfilme kreiert. Man stelle sich vor, Doris Bures mit einem Dalmatinerwelpen im Arm, Gabriele Heinisch-Hosek mit einem jungen Bonobomännchen an der Hand oder Maria Fekter mit einem Kälbchen auf der Alm. Aber bei den Grünen geht so etwas problemlos rein. Denn Eva kümmert sich um all ihre Schäfchen. Ob der religiöse Subtext des Plakats von den Grünen intendiert oder bloß im Übereifer des Wahlkampfgefechts entstanden ist, lässt sich nur schwer beantworten.

Aber Eva knuddelt auf ihren Plakaten nicht nur süße Lämmchen, auch kleine Kinder müssen zwecks Stimmenmaximierung dran glauben. Die lieben kleinen Mädchen und Buben, mit denen Eva auf den Plakaten herumtollt, sehen alle aus, als ob sie Lena-Sophie, Maximilian oder Anna heißen würden, nach Aischa und Klein-Mustafa sucht man auf den idyllischen Grünplakaten hingegen vergeblich.

Das zeigt zweierlei. Zum einen die Verlogenheit der Grünen und zum anderen in welchen Gewässern die Ökos nach Wählern fischen, nämlich im linken Kleinbürgertum. Die bildlichen Heilsbotschaften an das mittlerweile von Zukunfts- und Abstiegsängsten geplagte Milieu (der Staat hat immer weniger Geld, diese Menschen via Sozial-, Integrations-, Psycho- oder Asylindustrie finanziell zu versorgen) ist klar: Geborgenheit, Sicherheit, Zuversicht und sogar etwas heimatliche Idylle. Im Wahlkampffinale lässt man die linken Öko-Gender-Multikulitivisionen kurzfristig lieber im Keller.

Fröhliche autochthone Kinder in intakter Natur, eine gütig lächelnde Parteichefin mit einem Lämmchen. So eine Plakatserie könnte genauso gut von einer bösen „rechtspopulistischen“ Partei stammen. Aber es geht den politisch korrekten Moralaposteln in den Medien eben nicht darum, was für Botschaften und Inhalte transportiert werden, sondern wer es tut. „Der Standard“, das Leib- und Magenblatt der Grünwähler, attestiert den grünen Wahlplakaten gar „hintergründigen Witz“ („Wir brauchen mehr Bildunk“ Pardauz, wie hintergründig).

Und weil man gemäß dem Dichandschen Erfolgskonzept auch nicht auf die Sex Sells-Komponente verzichten will, haben die Grünen einen Wahlkampfspot produziert, in dem Männer mit Männern, Frauen mit Frauen und sogar Männer mit Frauen Sex haben. Allerdings, politisch ganz korrekt – oder sollte man sagen bieder – sind die Frauen, im Gegensatz zu den Männern, nur in Unterwäsche zu sehen. Nackte Frauenbrüste wie in der Kronenzeitung sind bei den genderbewegten Grünen mittlerweile tabu.

Der Spot wird auch nicht zu sehr promotet, schließlich will man die neuen Wählerschichten, die man mit heiler Natur, süßen blonden Kindern und kuscheligen Tieren ködern will, nicht mit kopulierenden Bodybuildern und den tatsächlichen politischen Zielen und Visionen der Partei überfordern.

Das kann man, wenn man endlich mit Hilfe von süßen Kindern, Lämmchen und der SPÖ an den Futtertrögen der Macht angelangt ist, immer noch tun.

Mag. Werner Reichel ist Journalist und Autor aus Wien. 2012 ist „Die roten Meinungsmacher – SPÖ-Rundfunkpolitik von 1945 bis heute" im Deutschen Wissenschaftsverlag erschienen. Derzeit arbeitet er an einem Buch über Geschichte, Politik, Ideologie und Ziele der österreichischen Grünen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorInger
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    23. September 2013 13:17

    Klaus Faissner, Autor des Buches: Flächenbrand und Wirbelsturm, hat zu den GRÜNEN einiges zusammengetragen, ich finde, man sollte das lesen:
    ----------------

    - Grüne finanzieren einen Filmbeitrag, in dem blonde Kinder gegessen werden. Die Filmmusik stammt von Rolf Holub, Chef der Kärntner Grünen (Achtung, der kinder- und menschenverachtende Inhalt ist schwer zu ertragen, nur klicken, wenn man starke Nerven hat!): http://www.youtube.com/watch?v=p6H1VCadPO0&feature=related

    - Kommentar zu Grün-unterstütztem Kinderfresser-Film im Parlament: http://www.youtube.com/watch?v=p6H1VCadPO0&feature=related

    Grüne zeigen in einem Wahlwerbespot homosexuelle Paare beim Sex: http://www.heute.at/news/politik/art23660,922846

    - Grüne Jugend Deutschlands fordert – von der Mutterpartei unwidersprochen – eine Abschaffung der Ehe, es geht um die Zerstörung der Familie: „Der Schutz der Ehe hingegen darf nicht länger im Grundgesetz verankert sein. Wir wollen die Ehe als staatliche Institution abschaffen.“ http://www.gruene-jugend.de/node/17429

    - Der derzeitige Grünen-Fraktionsvorsitzende Jürgen Trittin verantwortete 1981 ein Wahlprogramm, das Sex zwischen Kindern und Erwachsenen legalisieren wollte:

    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-09/trittin-gruene-paedophilie

    - Glawischnig fordert Kindergartenzwang ab dem 4. Lebensjahr: http://tvthek.orf.at/programs/6587147-Wahl-13--Konfrontation/episodes/6688679-Wahl-13--Glawischnig---Bucher/6688805-Diskussion-ueber-Kinderbetreuung-und-Bildungspolitik

    - Grüner will Inzest-Verbot abgeschaffen: http://www.focus.de/politik/deutschland/er-muss-weg-gruenen-politiker-stroebele-will-inzest-paragrafen-abschaffen_aid_736743.html

    - Grüne Studenten und Innen werfen über eine halbe Mio. Euro Studentengelder für ein Propaganda-Cafe zum Fenster hinaus. Eigentlich sollte das Cafe nicht Rosa sondern Anti heißen, zieht man die Grundsätze heran, die Besucher erfüllen mussten: antisexistisch, antidiskriminierend, antirassistisch, antifaschistisch, antinationalistisch, antiklerikal, antipatriarchal, antiheteronormativ, und antikapitalistisch“ http://derstandard.at/1360681473831/Gescheitertes-Cafe-Rosa-hat-bereits-eine-halbe-Million-Euro-verschlungen

    - Glawischnig forderte Abtreibung auf Krankenschein: http://oesv1.orf.at/stories/184930
    ----------------

  2. Ausgezeichneter Kommentatorplusminus
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    23. September 2013 13:32

    Vielen Dank für diesen entlarvenden Kommentar, Hr. Reichel!

    Man kann es nicht oft genug wiederholen: Achtung, diese Partei besteht aus lauter roten Wölfen im grünen Schafspelz!!!

    Wir wurden hinreichend vor den Risiken und Nebenwirkungen einer Wählerstimme für die Grünen gewarnt, es kann niemand mehr sagen, nichts gewußt zu haben.

  3. Ausgezeichneter KommentatorF.V.
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    24. September 2013 09:09

    Herr Reichel deckt etwas auf, was doch in Wahrheit allgemein bekannt ist.

    Man mag sich darüber ärgern, daß die in Wahrheit marxistischen und staatsfeindlichen Grünen sich so "lieb" wie auf den Plakaten darbieten. Es ist dies nach dem bekannten Vorbild vom Rotkäppchen, wo auch der Wolf Kreide gefressen und seine Pfoten in Mehl getaucht hat, jene Täuschung, mit der der einfältige Bürger übertölpelt wird.

    Bei all der hier vorgebrachten Aufregung kam niemand auf die Idee, die ÖVP wegen ihrer belämmerten Werbung zu kritisieren, denn die Methoden wie man Botschaften zu verpacken hat sind ja nicht exklusives Geheimnis der Grünen. Hier tun alle so, als wären die Täuschungsmanöver der konkurrierenden Parteien die Überraschung schlechthin.

    Ich würde mich mehr über mich selbst ärgern, wenn ich hinterher feststellen muß, daß meine eigene Werbung beschi... und die der Konkurrenz - leider - recht gut war.
    Daß sie mit der Wahrheit nichts zu tun hat, müßten ja gerade die politischen Parteien selbst alle am besten wissen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorTullius Augustus
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    23. September 2013 14:02

    Super aufgedeckt Herr Reichel!

    Besonders dass Sie den religiösen Zusammenhang durchschauten, der ist gewiss kein Zufall: "Eva" ist ein biblischer Begriff.

    Aber das Lamm in ihren Händen ist ein noch viel stärkeres Symbol, das tief im jüdisch-christlichen-Bereich im kollektiven Unterbewußtsein fest sitzt.

    Sie haben es auch durch Ihr Bild von Jesus unterstrichen:

    Johannes 1,29 (Einheitsübersetz.):
    "Am Tag darauf sah er Jesus auf sich zukommen und sagte: Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt."

    Das Lamm ist seit der Zeit des Alten Testaments das Symbol für Sanftmut und Friedlichkeit, deshalb war es auch das wichtigste Opfertier der Juden im Alten-Testament-Zeitalter.

    Oftmals wird das "Lamm Gottes" (Agnus Dei) als Symbol für Christus betrachtet ( http://de.wikipedia.org/wiki/Agnus_Dei )

    Jesus selber wußte genau um diese manchmal trügerische Symbolik und warnte: "Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe." (Mt 7,15).

    Im untersten Bild, das Wahlplakat mit der baumkletternden Eva Glawischnig, sieht man rechts unten ein ca. 12-jähriges bondes Mädchen das Frau Glawischnig am unteren Rücken hält. Dieses Mädchen soll ein Signal für konservative Wähler sein: "Ein liebes österreichisches Mädchen (mit dem Vornamen Anna-Sophie) ist ganz auf der Seite der Grünen Parteichefin."

    Ihr Artikel trifft den Nagel auf den Kopf, gleich mehrfach!

  5. Ausgezeichneter KommentatorHerby
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    23. September 2013 16:43

    Hat dieses Lamm in den Händen dieser Frau vorher Beruhigungsmittel bekommen?

    Zum Beispiel Futter wo Beruhigungsmittel hineingemischt waren?

  6. Ausgezeichneter KommentatorWolfram Schrems
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    26. September 2013 15:37

    Sehr interessante Analyse. Danke dem Autor.

    Eine pseudo-religiöse Konnotation des Lamm-Plakates kann durchaus beabsichtigt gewesen sein:
    Die ganze Grün-Bewegung trägt ja pseudo-religiöse bzw. "fanatische" (von lat. fanum, "das Heilige") Züge.
    Wer die Demonstrationen von Grün-Sympathisanten beobachtet, wird Hingabe und Andacht feststellen. Es sind gewissermaßen "Prozessionen" und Bekenntnisakte.

    Der Unterschied zur katholischen Lehre und Praxis liegt nur darin, daß die irre Mischung von Marxismus, Genderwahn, Veganismus und Haß auf die christliche Zivilisation irrational ist - und vor allem falsch.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorcmh
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    24. September 2013 09:06

    Das Lamm will doch nur weg von der Eva.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorF.V.
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    24. September 2013 09:09

    Herr Reichel deckt etwas auf, was doch in Wahrheit allgemein bekannt ist.

    Man mag sich darüber ärgern, daß die in Wahrheit marxistischen und staatsfeindlichen Grünen sich so "lieb" wie auf den Plakaten darbieten. Es ist dies nach dem bekannten Vorbild vom Rotkäppchen, wo auch der Wolf Kreide gefressen und seine Pfoten in Mehl getaucht hat, jene Täuschung, mit der der einfältige Bürger übertölpelt wird.

    Bei all der hier vorgebrachten Aufregung kam niemand auf die Idee, die ÖVP wegen ihrer belämmerten Werbung zu kritisieren, denn die Methoden wie man Botschaften zu verpacken hat sind ja nicht exklusives Geheimnis der Grünen. Hier tun alle so, als wären die Täuschungsmanöver der konkurrierenden Parteien die Überraschung schlechthin.

    Ich würde mich mehr über mich selbst ärgern, wenn ich hinterher feststellen muß, daß meine eigene Werbung beschi... und die der Konkurrenz - leider - recht gut war.
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alle Kommentare

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  2. Jackie (kein Partner)
    21. Januar 2015 20:35

    Spannende Analyse! Geox dehnt zwar nicht den Begriff atmet , dennoch ist der Sprung zum Gesamtmode-Anbieter ffcr mich nicht asrietn. Weidf allerdings nichts fcber Zahlen dahinter, genauso wenig wie bei Tempo, das nun nicht mehr nur unserer Nase dienen soll. Beides gut besetzte Marken, die die Anforderung Schlagwort/Markenkern erffcllen; aber sich aus meiner Sicht da auf sehr riskantes Gebiet vorwagen. Auto: BMW und Audi sind klar definiert, Volvo probiert gerade aus dem Schlagwortbereich Sicherheit herauszukommen (=Fehler) aber VW ist zB ffcr mich bis auf den Namen Volkswagen auch nicht wirklich positioniert . Das Auto ist wohl nach Liebe und anderen Versuchen ein weiterer Versuch. Klingt dennoch nach das eine ffcr alles , was dem Prinzip Marke aber widerspricht. Auf der anderen Seite: wenn man Das Auto ist, fordert man irgendwie als Platzhirsch die anderen heraus zu sagen, was denn sie nun sind. So wie Red Bull (mit se4mtlichen Ausflfcgen der Dehnung) DER Energiedrink ist. http://rmmdccxuaev.com [url=http://qyzlsecz.com]qyzlsecz[/url ] [link=http://ongutlk.com]ongutlk[/link ]

  3. Nuray (kein Partner)
    21. Januar 2015 03:37

    Viele Unternehmen gehen heute auch mit ihrem jeweiligen Schlagwort fslach um. Geox steht ffcr atmet bei Schuhen. Bei Kleidung denkt man viel eher an Gore-tex als Faserhersteller. Geox wird als Schuherzeuger nicht als Bekleidungserzeuger gesehen. Mein US-Partner Al Ries empfiehlt Unternehmen daher zuerst den Kategoriefokus festzulegen, um dann den Fokus innerhalb der Kategorie zu definieren. Fokus 1 ffcr Geox: Schuhe. Fokus 2: atmet.Tempo als Marktffchrer besitzt die Kategorie Papiertaschentuch in den Kf6pfen der Kunden. Klopapier ist zwar auch Papier, aber keines ffcr die Nase. Fokus 1: Paiertaschentfccher. Fokus 2 das ffchrende Papiertaschentuch.Volvo besitzt Sicherheit bei Autos, aber bei Volvo sieht man diese Idee anscheinend als Gefe4ngnis , deshalb will man zwanghaft die Position erweitern. Keine gute Idee! Noch Anfang der 1990er Jahre etwa war Volvo das meistverkaufte Premiumimportauto aus Europa in den USA vor Mercedes-Benz, BMW, Audi und Porsche. Heute liegt man klar hinter BMW, Mercedes und Audi.VW ist deshalb interessant, weil Das Auto sicher in Wolfsburg und auch in Deutschland stimmt. Mehr noch: Es stimmt fcberall dort, wo VW das meistverkaufte deutsche Auto ist. Das heidft aber auch. Man muss diesen Claim auch international auf Deutsch einsetzen.Fazit: Es geht nicht nur darum, dass eine Wort zu finden. Man muss es dann auch pflegen. Nur genau das tun viele Unternehmen nicht und dann besteht die Gefahr, dass man im Laufe der Zeit ffcr nichts mehr steht.

  4. Madalina (kein Partner)
    20. Januar 2015 02:49

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  5. edwige (kein Partner)
    01. Oktober 2013 14:56

    Möchte ja nicht wissen, was für zynische Dialoge bei dem Journalisten-Moderator/Politikerin- Ehepaar Piscek so ablaufen mögen...... Allerdings: Kein Grund für Neid.

  6. Wolfram Schrems (kein Partner)
    26. September 2013 15:37

    Sehr interessante Analyse. Danke dem Autor.

    Eine pseudo-religiöse Konnotation des Lamm-Plakates kann durchaus beabsichtigt gewesen sein:
    Die ganze Grün-Bewegung trägt ja pseudo-religiöse bzw. "fanatische" (von lat. fanum, "das Heilige") Züge.
    Wer die Demonstrationen von Grün-Sympathisanten beobachtet, wird Hingabe und Andacht feststellen. Es sind gewissermaßen "Prozessionen" und Bekenntnisakte.

    Der Unterschied zur katholischen Lehre und Praxis liegt nur darin, daß die irre Mischung von Marxismus, Genderwahn, Veganismus und Haß auf die christliche Zivilisation irrational ist - und vor allem falsch.

  7. F.V. (kein Partner)
    24. September 2013 09:09

    Herr Reichel deckt etwas auf, was doch in Wahrheit allgemein bekannt ist.

    Man mag sich darüber ärgern, daß die in Wahrheit marxistischen und staatsfeindlichen Grünen sich so "lieb" wie auf den Plakaten darbieten. Es ist dies nach dem bekannten Vorbild vom Rotkäppchen, wo auch der Wolf Kreide gefressen und seine Pfoten in Mehl getaucht hat, jene Täuschung, mit der der einfältige Bürger übertölpelt wird.

    Bei all der hier vorgebrachten Aufregung kam niemand auf die Idee, die ÖVP wegen ihrer belämmerten Werbung zu kritisieren, denn die Methoden wie man Botschaften zu verpacken hat sind ja nicht exklusives Geheimnis der Grünen. Hier tun alle so, als wären die Täuschungsmanöver der konkurrierenden Parteien die Überraschung schlechthin.

    Ich würde mich mehr über mich selbst ärgern, wenn ich hinterher feststellen muß, daß meine eigene Werbung beschi... und die der Konkurrenz - leider - recht gut war.
    Daß sie mit der Wahrheit nichts zu tun hat, müßten ja gerade die politischen Parteien selbst alle am besten wissen.

    • Maigret
      25. September 2013 21:45

      Naja, nur weil andere Parteien auch lügen, soll und darf man die Grünen nicht kritisieren bzw. ihre Wahlkampagne analysieren? Eigenartig. Zumal es ja die Grünen es sind, die für sich selbst (saubere Politik, 0% Korruption...) besonders hohe moralische Maßstäbe anlegen.

      Es ist schon seltsam, wenn etwa Medien und Politiker die Missbrauchsfälle in der Kirche breittreten, während man die pädohilen Strömungen innerhalb der Grünen kleinredet (Zeitgeist) verharmlost (Cohn Bendits Text war nur Fiktion...). Man glaubt den Grünen bereitwillig jede Schutzbehauptung....

      Und dass der ÖVP Wahlkampf mau war , ist ohnehin offensichtlich...

    • F.V. (kein Partner)
      26. September 2013 07:36

      Maigret,

      Sie mißverstehen offenbar meine Anmerkung.

      Da jeder weiß, daß die Grünen lügen, wenn sie den Mund aufmachen, ist Kritik daran selbstverständlich "erlaubt". Wenn man aber eine Wahl gewinnen möchte, so ist dafür nicht nur die (leider auch mangelhafte) Leistung sondern auch die Verpackung wichtig.

      Die war schlecht - und es wäre zu raten dazu eine Manöverkritik abzuhalten.

  8. cmh (kein Partner)
    24. September 2013 09:06

    Das Lamm will doch nur weg von der Eva.

  9. Observer
    23. September 2013 17:28

    Eva ist, wie sie auf einem anderen Plakat schreibt: "belämmert".
    Die Grünen haben ihren Höhepunkt bereits überschritten und die Beliebheit bei den Wählern - aber noch nicht bei den Journalisten - ist im Abnehmen. Dies bestätigen die gestrigen Waahlergebnisse in Deutschland, vermutlich am kommenden Sonntag auch bei uns.

    • Leopold (kein Partner)
      24. September 2013 08:30

      Eher nicht, die Grünen sind bei Jungen und Akademikern nach wie vor beliebt, aber ich glaube nur an kleine Zugewinne. Deutschland tickt anders, und die Parteien kann man nicht ohne weiteres vergleichen. Die ÖVP wird ja auch im Vergleich zu CDSU, deren Beliebtheit übrigens bei den Alten und Weniggebildeten am Größten ist, gewaltig abstinken.

  10. Herby
    23. September 2013 16:43

    Hat dieses Lamm in den Händen dieser Frau vorher Beruhigungsmittel bekommen?

    Zum Beispiel Futter wo Beruhigungsmittel hineingemischt waren?

  11. Freak77
    23. September 2013 14:16

    Möglicherweise ist das Bild wo angeblich "Eva" ein Lamm in Händen hält noch viel ärger manipuliert:

    Offenbar wurden da nicht nur ein paar Falten herausretuschiert.

    Sondern das Bild ist so entstanden: Ein Fotomodell hat das Lamm in der grünen Wiese in Händen gehalten.

    Und danach wurde der Kopf von Frau Glawischnig mit Hilfe des PC-Programms 'Photoshop' draufgesetzt (also ausgetauscht).

    Man achtete genau darauf, dass Glawischnig den Kopf schräg hält so dass ihre Haare links einigermaßen natürlich wirken und somit zur Wiesen-Umgebung passen.

  12. Tullius Augustus
    23. September 2013 14:02

    Super aufgedeckt Herr Reichel!

    Besonders dass Sie den religiösen Zusammenhang durchschauten, der ist gewiss kein Zufall: "Eva" ist ein biblischer Begriff.

    Aber das Lamm in ihren Händen ist ein noch viel stärkeres Symbol, das tief im jüdisch-christlichen-Bereich im kollektiven Unterbewußtsein fest sitzt.

    Sie haben es auch durch Ihr Bild von Jesus unterstrichen:

    Johannes 1,29 (Einheitsübersetz.):
    "Am Tag darauf sah er Jesus auf sich zukommen und sagte: Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt."

    Das Lamm ist seit der Zeit des Alten Testaments das Symbol für Sanftmut und Friedlichkeit, deshalb war es auch das wichtigste Opfertier der Juden im Alten-Testament-Zeitalter.

    Oftmals wird das "Lamm Gottes" (Agnus Dei) als Symbol für Christus betrachtet ( http://de.wikipedia.org/wiki/Agnus_Dei )

    Jesus selber wußte genau um diese manchmal trügerische Symbolik und warnte: "Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe." (Mt 7,15).

    Im untersten Bild, das Wahlplakat mit der baumkletternden Eva Glawischnig, sieht man rechts unten ein ca. 12-jähriges bondes Mädchen das Frau Glawischnig am unteren Rücken hält. Dieses Mädchen soll ein Signal für konservative Wähler sein: "Ein liebes österreichisches Mädchen (mit dem Vornamen Anna-Sophie) ist ganz auf der Seite der Grünen Parteichefin."

    Ihr Artikel trifft den Nagel auf den Kopf, gleich mehrfach!

    • Tullius Augustus
      23. September 2013 19:38

      Ergänzung noch:

      Das "Unschuldslamm" ist ein geflügeltes Wort, dass alle kennen. Vielleicht dachten die Grünen auch daran .....

  13. plusminus
    23. September 2013 13:32

    Vielen Dank für diesen entlarvenden Kommentar, Hr. Reichel!

    Man kann es nicht oft genug wiederholen: Achtung, diese Partei besteht aus lauter roten Wölfen im grünen Schafspelz!!!

    Wir wurden hinreichend vor den Risiken und Nebenwirkungen einer Wählerstimme für die Grünen gewarnt, es kann niemand mehr sagen, nichts gewußt zu haben.

    • cmh (kein Partner)
      24. September 2013 09:03

      Wenn sie nur Wölfe wären ...

      Tatsächlich ist es aber so, dass die meisten Grünnen nach Erreichen eben ihrer grünen Ziele an Baukränen baumeln würden. Denn Multikulti ist mit einem verantwortlichen Ressourcenumgang nicht zu vereinbaren.

  14. Inger
    23. September 2013 13:17

    Klaus Faissner, Autor des Buches: Flächenbrand und Wirbelsturm, hat zu den GRÜNEN einiges zusammengetragen, ich finde, man sollte das lesen:
    ----------------

    - Grüne finanzieren einen Filmbeitrag, in dem blonde Kinder gegessen werden. Die Filmmusik stammt von Rolf Holub, Chef der Kärntner Grünen (Achtung, der kinder- und menschenverachtende Inhalt ist schwer zu ertragen, nur klicken, wenn man starke Nerven hat!): http://www.youtube.com/watch?v=p6H1VCadPO0&feature=related

    - Kommentar zu Grün-unterstütztem Kinderfresser-Film im Parlament: http://www.youtube.com/watch?v=p6H1VCadPO0&feature=related

    Grüne zeigen in einem Wahlwerbespot homosexuelle Paare beim Sex: http://www.heute.at/news/politik/art23660,922846

    - Grüne Jugend Deutschlands fordert – von der Mutterpartei unwidersprochen – eine Abschaffung der Ehe, es geht um die Zerstörung der Familie: „Der Schutz der Ehe hingegen darf nicht länger im Grundgesetz verankert sein. Wir wollen die Ehe als staatliche Institution abschaffen.“ http://www.gruene-jugend.de/node/17429

    - Der derzeitige Grünen-Fraktionsvorsitzende Jürgen Trittin verantwortete 1981 ein Wahlprogramm, das Sex zwischen Kindern und Erwachsenen legalisieren wollte:

    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-09/trittin-gruene-paedophilie

    - Glawischnig fordert Kindergartenzwang ab dem 4. Lebensjahr: http://tvthek.orf.at/programs/6587147-Wahl-13--Konfrontation/episodes/6688679-Wahl-13--Glawischnig---Bucher/6688805-Diskussion-ueber-Kinderbetreuung-und-Bildungspolitik

    - Grüner will Inzest-Verbot abgeschaffen: http://www.focus.de/politik/deutschland/er-muss-weg-gruenen-politiker-stroebele-will-inzest-paragrafen-abschaffen_aid_736743.html

    - Grüne Studenten und Innen werfen über eine halbe Mio. Euro Studentengelder für ein Propaganda-Cafe zum Fenster hinaus. Eigentlich sollte das Cafe nicht Rosa sondern Anti heißen, zieht man die Grundsätze heran, die Besucher erfüllen mussten: antisexistisch, antidiskriminierend, antirassistisch, antifaschistisch, antinationalistisch, antiklerikal, antipatriarchal, antiheteronormativ, und antikapitalistisch“ http://derstandard.at/1360681473831/Gescheitertes-Cafe-Rosa-hat-bereits-eine-halbe-Million-Euro-verschlungen

    - Glawischnig forderte Abtreibung auf Krankenschein: http://oesv1.orf.at/stories/184930
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