USA: Land der Rassisten und Waffennarren!

Lesezeit: 6:00

In den USA dräuen Rassenunruhen. In Europa stehen die politisch korrekten Medien kopf. Ein Fall vermeintlicher Rassenjustiz ist die Ursache. Es kann – ja es darf nicht sein, dass ein Weißer, der einen Schwarzen erschießt, am Ende straffrei ausgeht. Unmöglich. Egal wie die Faktenlage aussehen mag. Über die Details des Vorfalls wurde genügend geschrieben. Das braucht an dieser Stelle nicht wiederholt zu werden. Hier geht es um einige Auffälligkeiten, die im Hinblick auf die kollektive Erregung im Fall des in Florida getöteten Jugendlichen festzustellen sind.

Da wäre zunächst einmal der Umstand, dass die Rassismuskeule ausschließlich in solchen Fällen geschwungen wird, in denen der (in den Augen hauptberuflicher Besserwisser natürlich schuldige, aber dennoch freigesprochene) Täter „Caucasian“ ist. Weiß, männlich, hetero – das reicht. Außerdem, so wird von den Hauptstrommedien vermittelt, stecken anscheinend sämtliche Strafrichter der USA mit dem Ku-Klux-Klan unter einer Decke, was die auffällig hohe Zahl schwarzer Häftlinge erklärt (rund 50 Prozent aller in Gefängnissen Einsitzenden, bei einem Bevölkerungsanteil von etwa 13 Prozent).

Mehrheitlich weiße Geschworene entscheiden ohnehin routinemäßig gegen die Interessen schwarzer Delinquenten oder Opfer. Klar. Weniger klar ist allerdings, weshalb kein Sturm kollektiver Entrüstung anhebt, wenn ein offensichtlich schuldiger Täter freigesprochen wird, wenn er schwarz und die urteilende Jury zufällig ebenfalls mehrheitlich schwarz ist. So geschah es im einige Jahre zurückliegenden Fall des Sport- und Filmstars O. J. Simpson, der mutmaßlich einen Doppelmord begangen hat, vom Strafgericht aber – trotz erdrückender Indizienbeweislast – freigesprochen wurde.

Verurteilen weiße Geschworene einen Schwarzen oder sprechen einen beschuldigten Weißen frei: Rassismus. Liegen die Dinge umgekehrt: Gerechtigkeit. Wählen Weiße einen Weißen zum Präsidenten: reaktionäre Rassisten. Votieren Schwarze für einen Schwarzen: reife Demokraten und emanzipierte Bürger. Das ist die wunderbare und phantastisch einfach funktionierende Welt der politischen Korrektheit.

Eine weitere Auffälligkeit in der Berichterstattung ist die – stets kritisch-abschätzige – Betonung des Umstandes, dass der Todesschütze einer privaten Bürgerwache („Neighbourhood watch“) angehört, deren es in den USA viele gibt. Ein Skandal! Wie kann eine Gemeinschaft von Bürgern auf die in den Augen brav auf die Rolle des hilflosen Untertanen konditionierter Europäer völlig abartige Idee kommen, selbst für ihre Sicherheit sorgen zu wollen? Ja, dürfen´s denn des? Dafür ist doch nur und ausschließlich der beamtete Freund und Helfer zuständig, der im Fall des Falles ja auch immer und überall prompt zugegen ist.

Wer hätte je von einem Fall gehört, in welchem der nächste Polizist zum Zeitpunkt einer Straftat meilenweit entfernt und das Opfer auf sich allein gestellt war? Merke: Sind alle privaten Aktivitäten schon grundsätzlich verdächtig – ohne staatliches Gütesiegel geht ja bekanntlich gar nix – bedeuten nichtstaatliche Maßnahmen im Sicherheitsbereich geradezu den Auftakt zur Anarchie. Mon Dieu! Das darf nicht sein! Wehret den Anfängen!

Stand your ground!

Die dritte Besonderheit betrifft den in den USA stark entwickelten, in der Alten Welt mit gebührender Fassungslosigkeit kommentierten, Willen zur Selbstverteidigung. Diesem wird durch das in rund 30 Bundesstaaten geltende „Stand-your-ground-law“ Vorschub geleistet. Während man als Europäer von Kindesbeinen an eingebläut bekommt, im Falle einer gewalttätigen Bedrohung möglichst schnell davonzulaufen oder mit dem Täter zu „kooperieren“ – sich also dem Unrecht zu beugen – ist man in den USA eher geneigt, dem Unrecht Widerstand zu leisten und sich, notfalls mit Waffengewalt, zu wehren – und zwar ohne zuallererst den Großen Bruder um Hilfe anzuflennen.

Das ist für die Journaille in Euroland Anlass genug, von „Selbstjustiz“ zu phantasieren. Dem Rechtsbruch keinen Raum zu geben, ist unerhört (zumindest, so lange es nicht um Steuerhinterziehung geht). Täter werden zu Opfern, Opfer zu Tätern umgedeutet. Wer sich eines Angreifers erwehrt, ist ein latent gefährliches Subjekt, das nur auf den rechten (sic!) Moment gewartet hat, um seine mühsam unterdrückten Gewaltphantasien endlich auszuleben. Wollte doch der Angreifer nur seinen Beitrag zur „sozialen Umverteilung“ leisten, so ist der Selbstverteidiger der wahre Feind der Gesellschaft, der sich – welche Anmaßung – mit seiner Rolle als Untertan, Steuerzahler und hilfloses Verbrechensopfer nicht still bescheiden will.

Ist eine derartige Weltsicht nicht der klare Beweis für die Tendenz des allsorgenden Wohlfahrtsstaates, am Ende in die totale Dekadenz zu führen?

Dass es zu einem „Notwehrexzess“ kommen kann, wenn das Opfer bewaffnet ist, soll nicht bestritten werden. In solchen Fällen wird anschließend, wie im aktuellen Fall in den USA auch geschehen, das Gericht über die Angemessenheit der Gewaltanwendung durch den Angegriffenen zu entscheiden haben. Die Pflege des Grundsatzes, dass Recht dem Unrecht niemals zu weichen hat, ist indes dennoch uneingeschränkt zu bejahen.

Damit sind wir auch schon bei der Kritik an der „Waffenkultur“ in den USA. Gäbe es keine legal erwerbbaren Feuerwaffen, so die hundertfach widerlegte Behauptung der einschlägigen „ExpertInnen“, würden morgen schon keine Gewalttaten mehr verübt werden. Dass eine restriktive Waffengesetzgebung und eine hohe Zahl an Gewaltdelikten klar miteinander korrelieren – ein Waffenverbot daher eben nicht die ersehnte Verbesserung bringt, kann nicht wahr sein, weil es nicht wahr sein darf!

Mit Zahlen und Fakten sind die Gläubigen der Antiwaffenreligion nicht zu überzeugen: Dass die überwiegende Mehrzahl der Gewaltdelikte – beiderseits des Atlantiks – mit anderen Mitteln als mit Schusswaffen begangen wird, wird nicht zur Kenntnis genommen. Dass viele – in keiner Statistik aufscheinende – Gewaltverbrechen gar nicht erst zur Ausführung oder zum Erfolg kommen, weil wehrhafte Bürger sich rechtzeitig entsprechend ausgerüstet und ihr Werkzeug auch eingesetzt haben, spielt keine Rolle. Ein unversehrtes Verbrechensopfer interessiert kein Schwein. Wichtig ist einzig und allein, dass der Täter den Tatort unversehrt verlassen kann. An dessen „Karriere“ hat ja ausschließlich „die Gesellschaft“ Schuld! Die bedingungslose Behauptung des staatlichen Gewaltmonopols gilt auch dann noch als „heilig“, wenn es ausschließlich zum Nachteil der Bürger eingesetzt wird.

Für die im alleinigen Besitz von Einsicht und Moral befindlichen Lohnschreiber in den Hauptstrommedien liegt der Fall klar auf der Hand: Die USA werden – Obama hin oder her – in Wahrheit von den unverbesserlichen Rassisten der NRA (National Rifle Association, „Waffenlobby") regiert. In Europa hätte ein „Fall Trayvon Martin“ niemals passieren können. Denn hier gibt es zum Glück keine „rassistischen Hobbypolizisten“ – schon gar keine bewaffneten. Hier stirbt jeder nach einem langen, erfüllten Leben im Bett – selbst der übelste Gauner…

Andreas Tögel, Jahrgang 1957, ist Kaufmann in Wien.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorPeter Brauneis
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juli 2013 08:18

    Für einen korrekten Menschen wird's befremdlich, wenn in der gegenwärtig weltweiten Hochkonjunktur linksfortschrittlicher Medien die Ungebundenheit von Gerichten kaum noch gewährleistet ist. Da kommen wir nämlich umgehend in die Nähe zu gutmenschlicher Lynchjustiz.

    In der konkreten causa gab's einen korrekten Prozess und die Geschwornen kamen nach ausführlicher Beratung zu ihrem Urteil. Der arme kleine Martin war ein Gewaltkrimineller von 190 cm Größe und 90 kg Ladegewicht. Zuvor hatte er einen Busfahrer schwer mißhandelt, der die rassistische Frechheit besessen hatte, ihm eine Fahrkarte aufdrängen zu wollen. Auch die Fülle seiner sonstigen Vorstrafen war kaum zu zählen. Selbst die manipulative Darstellung des "Opfers" mit Uralt-Fotos, auf denen er lieb, jung und harmlos aussieht, machte die Wahrheitsfindung nicht einfach und hätte einem Ministerium für Propaganda und Volksaufklärung alle Ehre gemacht.

    Wenn ein Mensch zu Tode kommt, ist dieses stets schlimm. Affenartig-fanatische Urteilsschelte aus 8.000 km Entfernung bleibt jedoch entbehrlich.

  2. Ausgezeichneter Kommentatormannbar
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juli 2013 12:12

    Ich bin auch lange, lange Zeit auf die Sichtweise hereingefallen, die USA wären Waffennarren und brutale Verrückte. Wir in Europa tun uns extrem schwer mit dem US-Prinzip der armierten "Self Defense".

    Nachdem ich - auch nicht von alleine sondern durch Lektüre - begriffen habe, dass es hier nicht um amerikanische Schießwütigkeit versus europäische Friedfertigkeit geht sondern um völlig verschiedene Auffassungen des Privat-zu-Staat-Verhältnisses, bin ich nicht mehr für die Obama-und-Europa-Devise der völligen privaten Abrüstung.

    Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist die Bewaffnung der Bürger in Opposition zum Staat. Heikler Aspekt natürlich. Wie auch immer, wir Europäer sollten uns mit der Kritik an den bewaffneten Amerikanern zurückhalten und einsehen, dass wir in aller Regel die US-Position nicht (mehr) verstehen können, da wir seit Generationen von einem fast perfekten Durchkonjugieren des Privaten durch das Staatliche geprägt sind.

  3. Ausgezeichneter KommentatorM.S.
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juli 2013 10:14

    Dazu kommt dann noch, dass in unserer verkehrten "Welt" Unsummen an Steuergeldern aufgewendet werden um die armen, durch die Gesellschaft geschädigten Täter durch besondere Aufwendungen, wie die Einschaltung von Psychologen, Psychotherapeuten und Erleichterungen der Haftbedingungen (z.B Fußfesseln) von ihren kriminellen Neigungen zu heilen.
    Von irgend welchen Maßnahmen für die Opfer von Verbrechen hört man eher selten.

  4. Ausgezeichneter KommentatorSchani
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juli 2013 03:18

    Wie wahr, wie wahr! Sie haben den Nagel wieder einmal auf den Kopf getroffen.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorfokus
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juli 2013 03:18

    "Gäbe es keine legal erwerbbaren Feuerwaffen, so die hundertfach widerlegte Behauptung der einschlägigen „ExpertInnen“, würden morgen schon keine Gewalttaten mehr verübt werden. "

    Diese Scheinkorrelation wird in Österreich mit seinen Waffengesetzen klar widerlegt, denn hier steigen hinsichtlich der Gesetzeslage eindeutig die Gewalttaten und damit der Wille zur Selbstverteidigung bzw. zum bewaffneten Widerstand in der Bevölkerung, wie man an den aktuellen Schlagzeilen leicht erkennen kann.

    Und wenn die Exekutive weiterhin so kläglich versagt, wird der Bürger immer öfter zur dringend notwendigen Selbstjustiz greifen. Wer will es ihm angesichts der oben beschriebenen Fakten verdenken?

  6. Ausgezeichneter KommentatorArundo.donax
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juli 2013 20:52

    Auffällig ist, wie die Art der Berichterstattung in solchen und vergleichbaren Fällen abläuft. Wäre der Schütze schwarz, das Opfer hingegen weiß gewesen, hätten wir in Europa vermutlich nie von dem Vorfall erfahren. Gerade jene Linken, die Wert auf politische Korrektheit legen, überall Unrecht wittern und sich für die Gleichstellung von Menschen mit unterschiedlicher Hautfarbe einsetzen, werden nicht müde zu betonen, dass der eine Beteiligte schwarz, der andere weiß gewesen sei. Dass sie damit ihrer eigenen Idee einen Bärendienst erweisen, dafür reicht ihr Weitblick offenbar nicht.

  7. Ausgezeichneter KommentatorAron Sperber Partner Homepage
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juli 2013 22:26

    “If I had a son, he’d look like Trayvon”, meinte Obama schon vor Monaten zum Fall. “Wenn er einen Sohn hätte, würde er wie Trayvon aussehen.”

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2013/07/19/obamas-kinder/

    Amanda Knox hat zwar nicht Obamas Hautfarbe, von ihrem persönlichen Background (liberale Mittelschichts-Tochter mit Interesse für fremde Kulturen) her würde sie wesentlich besser zu Obamas Familie passen.

    Trotzdem hatte sich Obama in ihrem Fall nobel zurückgehalten, obwohl es gerade bei Italiens Justiz nicht geschadet hätte, ein Signal zu geben, dass man ihr genau auf die Finger schauen werde.

    Sich möglichst darum zu kümmern, dass die eigenen Staatsbürger (egal welche Hautfarbe sie haben) im Ausland (auch schon in erster Instanz) einen fairen Prozess bekommen, sollte eigentlich zu den selbstverständlichen Aufgaben eines Präsidenten zählen.

    Der eigenen Justiz durch Kommentare zu laufenden Verfahren hineinzupfuschen, verstößt hingegen gegen den Grundsatz der Gewaltenteilung.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAron Sperber Partner Homepage
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juli 2013 22:26

    “If I had a son, he’d look like Trayvon”, meinte Obama schon vor Monaten zum Fall. “Wenn er einen Sohn hätte, würde er wie Trayvon aussehen.”

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2013/07/19/obamas-kinder/

    Amanda Knox hat zwar nicht Obamas Hautfarbe, von ihrem persönlichen Background (liberale Mittelschichts-Tochter mit Interesse für fremde Kulturen) her würde sie wesentlich besser zu Obamas Familie passen.

    Trotzdem hatte sich Obama in ihrem Fall nobel zurückgehalten, obwohl es gerade bei Italiens Justiz nicht geschadet hätte, ein Signal zu geben, dass man ihr genau auf die Finger schauen werde.

    Sich möglichst darum zu kümmern, dass die eigenen Staatsbürger (egal welche Hautfarbe sie haben) im Ausland (auch schon in erster Instanz) einen fairen Prozess bekommen, sollte eigentlich zu den selbstverständlichen Aufgaben eines Präsidenten zählen.

    Der eigenen Justiz durch Kommentare zu laufenden Verfahren hineinzupfuschen, verstößt hingegen gegen den Grundsatz der Gewaltenteilung.


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  1. Karcy (kein Partner)
  2. Neha (kein Partner)
    21. Januar 2015 14:57

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  4. Segestes (kein Partner)
    22. Juli 2013 07:29

    Wenn das stimmen würde, was der Autor hier behauptet, dann müsste die Kriminalität in den USA doch deutlich niedriger sein als z.B. in Österreich; einfach, weil sich dort die Bösewichte im Angesicht der vielen wehrhaften Bürger in die Hosen sch...
    Doch halt, das Gegenteil ist vielmehr richtig, denn auch die Kriminellen kommen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten viel leichter an Schießprügel heran und drücken, alleine schon aufgrund des Selbsterhaltungstriebes, schneller ab.
    Im Übrigen verbitte ich mir diese dümmliche Pauschalisierung, derzufolge Gegner der Volksbewaffnung lauter Linke wären. Ich kenne persönlich Polizisten die Blau wählen und strikt gegen liberale Waffengesetze sind.

    • Segestes (kein Partner)
      22. Juli 2013 08:03

      Anm: es sollte natürlich "verbiete" heißen :)

    • Andreas Tögel
      22. Juli 2013 08:36

      Verehrter Segestes,
      "Kriminalität in den USA" ist einfach zu ungenau. Die Waffengesetzgebung in den USA ist Sache der einzelnen Bundestaaten und dementsprechend unterschiedlich. Es gibt eine deutliche (negative) Korrelation zwischen liberaler Waffengesetzgebung und Gewaltkriminalität: Je leichter der Zugang gesetzestreuer Bürger zu Schusswaffen, desto geringer fällt diese aus. Das ist auch leicht einzusehen, denn Leute, die sich um Gesetze nicht scheren, besorgen sich, was immer sie wollen, illegal. Es liegt daher auf der Hand, daß strenge Waffengesetze ausschließlich Gewaltverbrechern (und natürlich dem Staat) nutzen.

      In der Schweiz stehen hunderttausende vollautomatische Waffen in Privathaushalten wehrpflichtiger Reservisten herum. In Israel ist jeder dritte Zivilist Waffenträger. Ich habe mich weder in der Schweiz noch in Israel je auch nur einen Moment lang so unsicher gefühlt, wie in Kalifornien mit seinem äußerst restriktiven Waffengesetz.

      "Dümmliche Pauschalisierung"? Daß der Inhaber eines Monopols dieses mit allen Mitteln beschützen will, ist doch klar. Was also ist hierzulande von Polizisten (die nach meiner Wahrnehmeung von Waffen gewöhnlich keine leise Ahnung Ahnung haben) zu erwarten? Und inwiefern blau und links ein Widerspruch sein soll, steht dahin. O-Zitat des freiheitlichen Sozialsprechers Kickl: "Die FPÖ steht verteilungspolitisch links". So what?

      Übrigens erhöht sich die Schlagkraft Ihrer Argumentation durch den Vorwurf der "Dümmlichkeit" an die Adresse eines Autors nicht wirklich - aber das nur nebenbei...;-)
      Mit freundlichem Gruß,
      A. Tögel

    • Applaus
      26. Juli 2013 01:46

      ceterum censeo:

      Wie wollen Sie es anstellen, Segestes, sich etwas zu verbieten?

  5. Aron Sperber (kein Partner)
    21. Juli 2013 22:26

    “If I had a son, he’d look like Trayvon”, meinte Obama schon vor Monaten zum Fall. “Wenn er einen Sohn hätte, würde er wie Trayvon aussehen.”

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2013/07/19/obamas-kinder/

    Amanda Knox hat zwar nicht Obamas Hautfarbe, von ihrem persönlichen Background (liberale Mittelschichts-Tochter mit Interesse für fremde Kulturen) her würde sie wesentlich besser zu Obamas Familie passen.

    Trotzdem hatte sich Obama in ihrem Fall nobel zurückgehalten, obwohl es gerade bei Italiens Justiz nicht geschadet hätte, ein Signal zu geben, dass man ihr genau auf die Finger schauen werde.

    Sich möglichst darum zu kümmern, dass die eigenen Staatsbürger (egal welche Hautfarbe sie haben) im Ausland (auch schon in erster Instanz) einen fairen Prozess bekommen, sollte eigentlich zu den selbstverständlichen Aufgaben eines Präsidenten zählen.

    Der eigenen Justiz durch Kommentare zu laufenden Verfahren hineinzupfuschen, verstößt hingegen gegen den Grundsatz der Gewaltenteilung.

  6. Dr. Dieter Zakel MA
    21. Juli 2013 21:45

    Wie rassistisch sind die USA?

    released WITHOUT being charged

    http://en.wikipedia.org/wiki/Shooting_of_Trayvon_Martin

    Zimmerman was detained and questioned for approximately five hours.[19][20][21] He was then released without being charged. At the time, police said they found no evidence to contradict Zimmerman's claim of self-defense.[20][22][23]

  7. RR Prof. Reinhard Horner
    21. Juli 2013 18:55

    reinhard.horner@chello.at

    • Kann man, darf man, soll man den Gastkommentar einfach als Müll-Posting abtun oder besteht im Miterleben, Mitgestalten und Mitverantworten die Aufgabe und Verantwortung zur Auseinandersetzung mit einer fortgeführten nicht ungefährlichen Betätigung?

    • Denn wie auch dieser Anlass wieder dazu benützt wird, mit einer wohlfeilen Untermischung von (bis zu krassen) Unsinnigkeiten einer aggressiv veränderten Gesellschaft das Wort zu reden, kann nicht übersehen und soll nicht überschwiegen werden.

    • Wie wird eine Vereinigung von ausdrücklich nicht nur zur Selbstverteidigung gut bewaffneten Leuten beschaffen sein, die den Staat als kriminelle Organisation und die Demokratie als Diktatur einer parasitären Mehrheit bekämpfen?

    • Wie würde diese Gemeinschaftsbildung im Vergleich mit bereits Dagewesenem beschaffen sein?

    • Was ist hingegen für die Menschen im bedeutenderen Teil der Bürgerschaft zu tun, die im Bestärken des Bewährten und der Schaffung von zukunftstauglichem Neuem die gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklungen tragen und zulängliche Repräsentanten hervorbringen?

    • Amalek (kein Partner)
      21. Juli 2013 19:13

      @ reinhard horner

      Sie sollten einen Bick in die Welt werfen, möglichst etwas weiter, als bis zu Ihrem Gartenzaun. Die Welt, in der Sie meinen zu leben, gibt es nicht mehr.

      Geschlossene Siedlungen von inzwischen 11 Millionen zumeist Weißen aus der - ebenfalls zumeist - Ober- und Mittelschicht der USA, verbreiten sich z.B. in den USA immer rascher und sind bereits vom US-Staat anerkannt, nicht zuletzt deshalb, weil die Bewohner dieser „Privatstaaten“ viel konsumieren. Eine solche Exklusivität mit umfangreichen Sicherheits- und Dienstangeboten gibt es aber nicht nur in den USA. „Will man diese Siedlungsform in einer Typologie fassen, könnte man dem Vorschlag von Jan Wehrheim folgen, der am Beispiel der USA drei Arten von Siedlungen mit Zugangsbeschränkungen unterschieden hat. .... Anteilsmäßig ungefähr ein Drittel der gated communities werden jeweils von Ober- und gehobener Mittelschicht, den wohlhabenden Rentnern sowie den mittleren und unteren Einkommensklassen gehalten. Der wichtigste Grund für die Entwicklung zur gated community ist die Angst vor Kriminalität und alltäglicher Gewalt. Sie resultiert aus der Zuspitzung sozialer und ethnischer Gegensätze durch wirtschaftliche Umstrukturierung und Massenzuwanderung, die zum Anwachsen großstädtischer Unterschichten führt. Die Organe der Staatsmacht sind oft nicht fähig oder auch nicht willens, die dort neu entstehenden sogenannten »gefährlichen Klassen« in Schach zu halten und effektiv gegen Gewaltkriminalität, Drogenhandel und Jugendbanden vorzugehen. Öffentliche Räume, Straßen, Plätze, Verkehrsmittel und Parks werden in diesem Zusammenhang als »Angsträume« erlebt. .... Meist erfolgt die Schaffung privater Siedlungen über einen Projektentwickler, den developer, der einen Verein, eine sogenannte Homeowner Association, gründet. Mitgliedschaft und Stimmrecht im Verein sind für alle Besitzer bis zum vollständigen Verkauf der Siedlung zwingend. Der Verein stellt die »Regierung« der Siedlung dar und ist für die Regelung des Lebens in der Anlage, die Vertretung nach außen, die Erhebung eigener Steuern, Abgaben und Gebühren sowie die Kontrolle der Einhaltung der internen Regelungen zuständig. .... Je mehr Menschen sich mittels privater Siedlungen vom System der öffentlichen Kommunen abschotten, um so größer wird das politische Gewicht ihrer Interessenvertreter. Für staatliche Umverteilungsmaßnahmen, die vor allem den übrig gebliebenen öffentlichen Kommunen nutzen würden, in denen sich die die unteren Klasen und Sozialfälle konzentrieren, wird es damit eng. Im Bestreben, nach außen möglichst wenig Steuern zu zahlen, kommt man den privaten Siedlungen auch von öffentlicher Seite (wie z.B. in Housten und Kansas City) entgegen, da ihre wohlhabenden Bewohner wenig kosten, aber dafür viel konsumieren. Mittlerweile sind etliche private Siedlungen vom Staat als eigenständige Kommune anerkannt. Bedeutsam erscheint dies auch im Hinblick auf die lokale Demokratie, da sich in den Hausbesitzervereinigungen das Stimmrecht nicht nach der Anzahl der erwachsenen Bewohner richtet. Statt dessen gilt entweder »eine Stimme pro Haushalt« oder das Stimmrecht richtet sich nach dem Immobilienwert - nach dem Prinzip: »one dollar - one vote«, wobei Mieter kein Stimmrecht besitzen. Als »the most representive and responsive form of democracy« bezeichnet die Interessenvertretervereinigung Community Association diesen Umstand. In den Siedlungen konstituiert sich eine Lebenssphäre, die zwischen dem liegt, was sich als privat oder öffentlich definieren läßt. .... Damit zeichnet sich horizontal das Leitbild der Großstadtentwicklung als Flickenteppich aus privaten Sicherheitsinseln, umgeben von »gefährlichen Räumen« ab. Vertikal bilden sich zwei Pole heraus: die lifestyle & prestige communities am oberen und die öffentlichen Räume als Armenghettos, Bürgerkriegs- und Plünderungszonen am unteren Ende der sozialen Hierarchie.“ (Arne M. Schemmerling, Multikulti konsequent: gated communities, in: Sezession, April 2006, S. 22-24 Sezession).

      In den USA gibt es seit den 1970er Jahren eine Debatte über diesen als »Brasilianisierung« bezeichneten Vorgang. Erledigt sind die Erwartungen, daß durch Panmixie - also die Verbindung aller ethnischen Gruppen mit allen anderen qua Heirat - eine neue Homogenität entstehen könne. Auch das geordnete Nebeneinander ist als Illusion entlarvt. Und so zerfällt die Gesellschaft in Gruppen nach Primärmerkmalen, also den »rassischen«, insbesondere der Hautfarbe. Wer über die entsprechenden Mittel verfügt, setzt sich in komfortable, wiederum homogene Ghettos ab. .... Es spricht vieles dafür, daß der Normalfall ein auf lange Dauer gestellter Zerfallsprozeß ist.

    • Dr. Dieter Zakel MA
      21. Juli 2013 20:13

      Sehr geehrter Herr RR Prof. Reinhard Horner!

      Für einen nicht in einem Beamten-Luftschloss lebenden ist es unmöglich ihrer Argumentation logisch, sachlich und nüchtern zu folgen, geschweige denn sie nachzuvollziehen.

      Neurotiker bauen eben Luftschlösser, Psychotiker wohnen darin und die Psychiater kassieren die Miete :D

      ---
      Mit freundlichen Grüßen
      Dr. Dieter Zakel MA
      hotline: +43 (800) MEDIZIN
      privat: +43 (699) 1010 1070

    • Francois Villon (kein Partner)
      21. Juli 2013 23:02

      Meine Ansicht zu diesem „Fall“ habe ich schon beim Artikel Dr. Unterbergers geäußert.
      Kein Mitleid mit einem kleinen Kriminellen, aber ebenso meine generelle Verachtung für amerikanische „Justiz“.

      Wenn nun aber der pt Herr Horner mit seinen blasierten Fragen vor allem seinen erhöhten Blutdruck ob eines Gastbeitrags von Herrn Tögel dem Publikum bekannt gibt, indem er wie das ceterum censeo eines geistvollen Römers sich an diesem Herrn Tögel reibt, so wirkt das langsam etwas lächerlich. Aber bitte: in geschützten Werkstätten gehen die Uhren halt anders.
      In freier Wildbahn erleiden die Haus- anders als die Wildschweine leicht einen Herzinfarkt – und das wollen wir dem pt Herrn Horner nun doch nicht wünschen.

      Was allerdings die Mitteilung Ameleks betrifft, daß die „gated communities“ und ähnliche staatszersetzende Entwicklungen in Gods own Country die Zukunft seien, nun, dann wäre ich schon lieber für die finale Auseinendersetzung mit jenen, die solchen Destruktionen den Boden bereitet haben. Aber das sind nicht die „Einwanderer“, sondern die „Eliten“, die für diese Rahmenbedingungen verantwortlich sind: das internationale Großkapital, die politischen Huren, die von diesem ausgehalten werden, mit einem Wort jenes Gesindel das heute die Schöne Neue Welt plant und herbeizuzwingen sucht.

    • RR Prof. Reinhard Horner
      22. Juli 2013 12:41

      reinhard.horner@chello.at

      S. g. Herr Dr. Dieter Zackel MA!

      Warum machen Sie es sich so einfach und ein bisschen persönlich untergriffig obendrein?

      Um Luftschlösser, aus welcher Position auch immer, geht es nicht, sondern um eine schlicht tatsächliche Wahrnehmung und Einschätzung, die durchaus nachprüfbar ist.

      Also: Was ist festzustellen? Was liegt tatsächlich vor?

      1. Ein weiterer Beitrag zum „Ärger über Müll-Postings“.

      2. Und eine fortgeführte Betätigung im Kampf gegen den Staat und gegen die Demokratie. Dies mit einer Bevölkerung, die ausdrücklich nicht nur zum Zweck der Selbstverteidigung gut bewaffnet sein soll.

      MfG

    • Andreas Tögel
      22. Juli 2013 13:38

      Vielen Dank an die Herren Amalek, Zakel und Villon, was Ihre Reaktion auf die Absonderungen unseres Forum -Trolls angeht. Sinnerfassendes Lesen ist seine Sache ja offensichtlich nicht. Diesmal hat es sogar geschafft, mit keinem einzigen Wort auf den oben stehenden Gastbeitrag einzugehen. Stattdessen wieder die sattsam bekannten, sinnfreien Wortkaskaden - voll mit den ewig gleichen, unbegründeten Vorwürfen. Mir scheint hier der Fall einer unbehandelten Zwangserkrankung vorzuliegen die den Mann jedenfalls aus dem Kreis derjenigen ausschließt, die ich als satisfaktionsfähig betrachte (kann /will vielleicht Herr Dr. Zakel dem Leidenden helfen...?).
      Mit freundlichen Grüßen,
      A. Tögel

    • RegR Prof. Reinhard Horner (kein Partner)
      23. Juli 2013 02:35

      reinhard.horner@chello.at

      S. g. Herr Ing. Tögel!

      Es ist doch besonders bemerkenswert, dass Sie in Ihrer fortgeführten Agitation für eine Betätigung gegen den Staat (als kriminelle Organisation) und gegen die Demokratie (als Diktatur einer parasitären Mehrheit) nunmehr am 15.07.2013 eine gute private Bewaffnung ausdrücklich „nicht nur zum Zweck der Selbstverteidigung …“ propagierten.

      MfG

    • RR Prof. Reinhard Horner
      23. Juli 2013 13:43

      reinhard.horner@chello.at

      Nach Wiederherstellung der Verbindung ungekürzt:

      S. g. Herr Ing. Tögel!

      Es ist doch besonders bemerkenswert, dass Sie in Ihrer fortgeführten Agitation für eine Betätigung gegen den Staat (als kriminelle Organisation) und gegen die Demokratie (als Diktatur einer parasitären Mehrheit) nunmehr am 15.07.2013 eine gute private Bewaffnung ausdrücklich „nicht nur zum Zweck der Selbstverteidigung …“ propagierten.

      Ihre nicht selten angewandte Bürgerkriegsrhetorik und die reichliche Verwendung von Schimpfworten sind notorisch.

      Wenn Sie immer wieder mit einigen (wenigen) Helfern den Widersacher, der sich trotz einigen Versuchen Ihrerseits nicht als gefügig erweist, heruntermachen, ist das nicht schlimm. Eher im Gegenteil, denn in der Sache bekräftigen Sie somit sein Eintreten. Schlimm ist´s hingegen, wenn Sie damit Ihrer Agitation kritikfreien Raum für eine willfährige Anhängerschaft zu schaffen trachten.

      MfG

      Ihr Troll

  8. fokus
    21. Juli 2013 03:18

    "Gäbe es keine legal erwerbbaren Feuerwaffen, so die hundertfach widerlegte Behauptung der einschlägigen „ExpertInnen“, würden morgen schon keine Gewalttaten mehr verübt werden. "

    Diese Scheinkorrelation wird in Österreich mit seinen Waffengesetzen klar widerlegt, denn hier steigen hinsichtlich der Gesetzeslage eindeutig die Gewalttaten und damit der Wille zur Selbstverteidigung bzw. zum bewaffneten Widerstand in der Bevölkerung, wie man an den aktuellen Schlagzeilen leicht erkennen kann.

    Und wenn die Exekutive weiterhin so kläglich versagt, wird der Bürger immer öfter zur dringend notwendigen Selbstjustiz greifen. Wer will es ihm angesichts der oben beschriebenen Fakten verdenken?

  9. Arundo.donax
    20. Juli 2013 20:52

    Auffällig ist, wie die Art der Berichterstattung in solchen und vergleichbaren Fällen abläuft. Wäre der Schütze schwarz, das Opfer hingegen weiß gewesen, hätten wir in Europa vermutlich nie von dem Vorfall erfahren. Gerade jene Linken, die Wert auf politische Korrektheit legen, überall Unrecht wittern und sich für die Gleichstellung von Menschen mit unterschiedlicher Hautfarbe einsetzen, werden nicht müde zu betonen, dass der eine Beteiligte schwarz, der andere weiß gewesen sei. Dass sie damit ihrer eigenen Idee einen Bärendienst erweisen, dafür reicht ihr Weitblick offenbar nicht.

    • Susanna (kein Partner)
      21. Juli 2013 09:00

      "der eigenen Idee einen Bärendienst" - welcher Idee? Der Idee, Zwietracht zu säen? Der wird doch bestmöglich gedient!

  10. werauchimmer
    20. Juli 2013 20:52

    Wahrhaftig, pointenreich, geistreich - mithin köstlich!

    Vielen Dank!

  11. mannbar
    20. Juli 2013 12:12

    Ich bin auch lange, lange Zeit auf die Sichtweise hereingefallen, die USA wären Waffennarren und brutale Verrückte. Wir in Europa tun uns extrem schwer mit dem US-Prinzip der armierten "Self Defense".

    Nachdem ich - auch nicht von alleine sondern durch Lektüre - begriffen habe, dass es hier nicht um amerikanische Schießwütigkeit versus europäische Friedfertigkeit geht sondern um völlig verschiedene Auffassungen des Privat-zu-Staat-Verhältnisses, bin ich nicht mehr für die Obama-und-Europa-Devise der völligen privaten Abrüstung.

    Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist die Bewaffnung der Bürger in Opposition zum Staat. Heikler Aspekt natürlich. Wie auch immer, wir Europäer sollten uns mit der Kritik an den bewaffneten Amerikanern zurückhalten und einsehen, dass wir in aller Regel die US-Position nicht (mehr) verstehen können, da wir seit Generationen von einem fast perfekten Durchkonjugieren des Privaten durch das Staatliche geprägt sind.

  12. M.S.
    20. Juli 2013 10:14

    Dazu kommt dann noch, dass in unserer verkehrten "Welt" Unsummen an Steuergeldern aufgewendet werden um die armen, durch die Gesellschaft geschädigten Täter durch besondere Aufwendungen, wie die Einschaltung von Psychologen, Psychotherapeuten und Erleichterungen der Haftbedingungen (z.B Fußfesseln) von ihren kriminellen Neigungen zu heilen.
    Von irgend welchen Maßnahmen für die Opfer von Verbrechen hört man eher selten.

  13. Peter Brauneis
    20. Juli 2013 08:18

    Für einen korrekten Menschen wird's befremdlich, wenn in der gegenwärtig weltweiten Hochkonjunktur linksfortschrittlicher Medien die Ungebundenheit von Gerichten kaum noch gewährleistet ist. Da kommen wir nämlich umgehend in die Nähe zu gutmenschlicher Lynchjustiz.

    In der konkreten causa gab's einen korrekten Prozess und die Geschwornen kamen nach ausführlicher Beratung zu ihrem Urteil. Der arme kleine Martin war ein Gewaltkrimineller von 190 cm Größe und 90 kg Ladegewicht. Zuvor hatte er einen Busfahrer schwer mißhandelt, der die rassistische Frechheit besessen hatte, ihm eine Fahrkarte aufdrängen zu wollen. Auch die Fülle seiner sonstigen Vorstrafen war kaum zu zählen. Selbst die manipulative Darstellung des "Opfers" mit Uralt-Fotos, auf denen er lieb, jung und harmlos aussieht, machte die Wahrheitsfindung nicht einfach und hätte einem Ministerium für Propaganda und Volksaufklärung alle Ehre gemacht.

    Wenn ein Mensch zu Tode kommt, ist dieses stets schlimm. Affenartig-fanatische Urteilsschelte aus 8.000 km Entfernung bleibt jedoch entbehrlich.

  14. Dr. Dieter Zakel MA
    • werauchimmer
      20. Juli 2013 20:50

      So kann das nicht gestimmt haben:

      He is instructed not to get out of his SUV or approach the person. Zimmerman disregards the instructions. Moments later, neighbors report hearing gunfire.

      "Moments later"? - Dazwischen lag einiges: Das Telephongespräch Martins mit seiner Freundin, das "approaching" Zimmermanns, seven (!) 911 calls (6, wenn man Zimmermanns einleitenden Anruf abzieht).

      Kurzum: Den Hergang gleich einleitend unter "Facts" so zusammenzufassen, ist eine manipulative Frechheit. Vermutlich aus dem Kalkül, dass viele eine lange Spalte nicht zu Ende lesen.

    • werauchimmer
      20. Juli 2013 21:10

      Nachtrag:

      Diese CNN-Darstellung belegt musterhaft, dass mainstream-Journalisten ihre vornehmste Aufgabe nicht in der Information, sondern der Mobilisierung der Bürger sehen!

  15. Schani
    20. Juli 2013 03:18

    Wie wahr, wie wahr! Sie haben den Nagel wieder einmal auf den Kopf getroffen.





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